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Keine Familie in der Nähe..Wie kommt ihr zurecht??

5. Juni 2012 um 22:15

Hallo,

jetzt ist es wohl offiziell..In einem halben Jahr hat mein Freund einen neuen Job und wir müssen aus meiner Heimatstadt wegziehen..Meine gesamte Verwandschaft lebt hier..Meine Eltern sehen unsere Tochter mehrmals in der Woche und springen immer ein, wenn sie mal krank ist und nicht in die Krippe kann oder auch sonst mal was Außerplanmäßiges ansteht

Nun frage ich mich natürlich, wie es wohl wird in unserer neuen Heimat Ich habe Angst ohne Unterstützung nicht klarzukommen..Gibt es hier vielleicht Mamis, die mir mal berichten können..Wie macht ihr das, wenn ihr mal als Paar etwas unternehmen wollt? Wer springt ein, wenn das Kind mal krank wird und ihr arbeiten müsst?

Liebe Grüße,
Lulu

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5. Juni 2012 um 22:21

Huhu
Also ich kann dir nur sagen wie es bei uns ist, hier gibt es keinen der mir das Kind mal abnimmt. Ich bin froh das ich noch nicht wieder arbeiten muss....
Alleine was unternehmen? Unmöglich!
Entlastung wenn mir mal alles bis oben steht und der Mann arbeiten ist? Gibts nicht!
Abends weggehen? Wenn dann nur einer von uns, beide geht nicht!

Kurz und Bündig: Entweder ich kann was mit meinem Kind machen, oder ich kann das eben nicht machen - und ehrlich? Es ätzt schon manchmal... was würde ich für einen freien Tag geben an dem ich das Kind der Oma oder so geben kann und mir keine Sorgen machen muss... aber das ist halt nicht drin.

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5. Juni 2012 um 22:28
In Antwort auf 19teufelchen87

Huhu
Also ich kann dir nur sagen wie es bei uns ist, hier gibt es keinen der mir das Kind mal abnimmt. Ich bin froh das ich noch nicht wieder arbeiten muss....
Alleine was unternehmen? Unmöglich!
Entlastung wenn mir mal alles bis oben steht und der Mann arbeiten ist? Gibts nicht!
Abends weggehen? Wenn dann nur einer von uns, beide geht nicht!

Kurz und Bündig: Entweder ich kann was mit meinem Kind machen, oder ich kann das eben nicht machen - und ehrlich? Es ätzt schon manchmal... was würde ich für einen freien Tag geben an dem ich das Kind der Oma oder so geben kann und mir keine Sorgen machen muss... aber das ist halt nicht drin.


Sag doch nicht sowas..

Genauso hab ich mir das nämlich auch vorgestellt und das ist eine meiner größten Sorgen..Habe Angst, dass wir uns dann irgendwann auf die Nerven gehen, weil wir ständig aufeinanderhocken..

Ich bin im Moment auch ziemlich verwöhnt..Hab eigentlich immer jemanden, der mal einspringen kann und meine Kleine nimmt..Sei es auch nur mal für ne Stunde, wenn ich zum Arzt muss oder so..

Habt ihr denn schon vor der Geburt deines Kindes weiter von der Familie weggewohnt?

LG

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5. Juni 2012 um 22:37

Alles eine frage der organisation
.... und des Kindes.

Hab eeeewig nach nem Babysitter gesucht, nur um im Haushalt mal in Schuß zu kommen (Fenster putzen und sowas, wo man länger dran is). Leider is unserer ein totales Mami-Kind. Vielleicht weil der Papa soviel im Außendienst ist und nur ich dann immer da bin? Keine Ahnung.

Er ist jetzt 9 Monate und wir gehen wenn dann abends getrennt weg. Aber wenn wir frei haben unternehmen wir viel zusammen.

Durch die Geburtsvorbereitung hab ich paar Mädels kennengelernt, mit denen treffen wir uns regelmäßig um mal raus zu kommen.

Wenn ich krank bin: meist hat mein Mann dann offfiziell Bürotag gehabt und mir den Rücken freigehalten. Musste aber auch schon durch ne Migräne mir schreiendem Baby durch... Momentan gibts zahnungsbedt viele Schreitage und mein Mann is nicht da. Da möcht man schon mal und weil einfach keiner da ist um mal zu helfen. Aber es hilft ja nix. Die Alternative is ne Wochenendehe und das is viel blöder!!!! Hatte ich vorher 3 Jahre.

Hat immer alles Vor und Nachteile. Kommt immer drauf an, was man aus ner Situation macht...

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5. Juni 2012 um 22:42

Wie immer, was muss das muss
nach einiger Zeit findest du Anschluss und Freunde, wenn man krank ist,naja, da muss man halt durch, ansonsten ist das Kind halt immer mit, zum Weggehen gibts Babysitter (teuer und dauert, bis man wen gefunden hat, aber nun mal einzige Möglichkeit)

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5. Juni 2012 um 22:45

Danke schon mal für eure Antworten
Mir gehts eigentlich auch nicht nur um den Alltag mit Kind..Ich werde demnächst auch fertig mit meinem Studium und muss mir in der neuen Stadt gleich einen Job suchen..Habe auch Bedenken gleich in der Probezeit zu fliegen, wenn die Kleine mal krank wird und wir dort niemanden haben, der sie mal nehmen kann..


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5. Juni 2012 um 22:47
In Antwort auf moccha2011

Wie immer, was muss das muss
nach einiger Zeit findest du Anschluss und Freunde, wenn man krank ist,naja, da muss man halt durch, ansonsten ist das Kind halt immer mit, zum Weggehen gibts Babysitter (teuer und dauert, bis man wen gefunden hat, aber nun mal einzige Möglichkeit)

Hey
wie hast du denn einen Babysitter gefunden? Kann mich irgendwie mit dem Gedanken nicht so recht anfreunden einen Wildfremden in meine Wohnung zu lassen..
Und wieviel zahlst du die Stunde?

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5. Juni 2012 um 22:57


Wir wohnen hier auch ohne Verwandtschaft.

Es ist alles zu schaffen. Wir waren bisher nur 2x weg. Und das war zum Hochzeitstag und einer Weihnachstsfeier.

Wir brauchen das auch nicht unbedingt. Wenn dann gehen wir getrennt abends weg.

Du wirst sicherlich andere Mamas kennenlernen die dann mal auf euer Kind aufpassen. Zum Hochzeitstag haben 2 liebe Muttis auf unseren Sohn aufgepasst.

Und ansonsten hab ich noch andere Mädels die das gerne machen wollen. Hab erst zum Geburtstag von 3en Kinokarten und nen selbstgebastelten Gutschein fürs Babysitting von denen bekommen. Fand ich total süß!

Wenn er krank wird teilen wir uns die Arbeitszeit. Mein Mann fängt dann ganz früh an bis mittag und ich von mittag bis späten nachmittag.

Vor dem Fall das wir alle 3 flach liegen graust es mir schon. Darin haben wir noch keine Erfahrung.

Und was ich am meisten Schade finde... Das er Oma und Opa so wenig sieht. Dafür skypen wir regelmäßig.

Ihr packt das schon!!!!!

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5. Juni 2012 um 23:02
In Antwort auf bimbambino


Wir wohnen hier auch ohne Verwandtschaft.

Es ist alles zu schaffen. Wir waren bisher nur 2x weg. Und das war zum Hochzeitstag und einer Weihnachstsfeier.

Wir brauchen das auch nicht unbedingt. Wenn dann gehen wir getrennt abends weg.

Du wirst sicherlich andere Mamas kennenlernen die dann mal auf euer Kind aufpassen. Zum Hochzeitstag haben 2 liebe Muttis auf unseren Sohn aufgepasst.

Und ansonsten hab ich noch andere Mädels die das gerne machen wollen. Hab erst zum Geburtstag von 3en Kinokarten und nen selbstgebastelten Gutschein fürs Babysitting von denen bekommen. Fand ich total süß!

Wenn er krank wird teilen wir uns die Arbeitszeit. Mein Mann fängt dann ganz früh an bis mittag und ich von mittag bis späten nachmittag.

Vor dem Fall das wir alle 3 flach liegen graust es mir schon. Darin haben wir noch keine Erfahrung.

Und was ich am meisten Schade finde... Das er Oma und Opa so wenig sieht. Dafür skypen wir regelmäßig.

Ihr packt das schon!!!!!

Das macht mir ja ein bissl Mut
Das unsere Maus Oma und Opa dann nicht mehr so oft sehen wird, finde ich auch total Schade..Sie hängt schon sehr an Ihnen und sie noch mehr an ihr..

LG

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5. Juni 2012 um 23:08
In Antwort auf lulubaby84

Hey
wie hast du denn einen Babysitter gefunden? Kann mich irgendwie mit dem Gedanken nicht so recht anfreunden einen Wildfremden in meine Wohnung zu lassen..
Und wieviel zahlst du die Stunde?

Durch Empfehlungen von Bekannten oder auch im Internet, Tagesmütter bieten oft Sitting an
Kosten liegen bei 12 Euro die Stunde, ich hab die Person erst länger kennengelernt, mein Sohn auch.

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5. Juni 2012 um 23:28

Danke
Das mit dem Anschluss ist auch so ne Sache, die mir Sorgen macht..Im Moment treffe ich mich nie mit anderen Muttis..Ich kenne auch keine anderen Muttis näher..In unserer jetzigen Krippe sind die Eltern irgendwie alle deutlich älter als ich und als wir bei der Eingewöhnung mal draußen zusammensaßen, hat keiner mit mir geredet
Ich mache mir da schon Sorgen, ob ich dann in der neuen Heimat überhaupt jemanden kennenlerne..
Naja, aber das muss ich wohl auf mich zukommen lassen

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5. Juni 2012 um 23:31

Bei uns..
werden Oma und Opa dann 300 km weit weg sein und zum Glück ist die Zugverbindung sehr gut (sogar schneller als mit dem Auto)..Es ist auch schon ganz fest ein Gästezimmer in der neuen Wohnung eingeplant

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6. Juni 2012 um 7:20


unsere eltern/schwiegereltern wohnen zwischen 350km und 800km von uns entfernt.
von familiere unterstützung können wir nur träumen.
bis jetzt kommen wir noch ganz gut zurecht.
bin jetzt das 3. jahr zuhause und im herbst kommt kindchen in die kita.
hoffe natürlich das ich dann auch baldmöglich arbeit bekomme.
wie das dann sein wird wenn ich mal hilfe brauch.. puuh.. ich hoffe einfach mal das ich nie in so eine ausweglose situation komme.
wir haben hier zwar zwei befreundete familien, auch mit kindern, wo man das kind rein theoretisch auch mal ein/zwei stündchen hingeben könnte. aber die sind ja auch schaffen.
oder sich halt wirklich noch mal einen babysitter besorgen für alle fälle.

ich bin sehr gespannt wie das wird.

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6. Juni 2012 um 7:48
In Antwort auf lulubaby84


Sag doch nicht sowas..

Genauso hab ich mir das nämlich auch vorgestellt und das ist eine meiner größten Sorgen..Habe Angst, dass wir uns dann irgendwann auf die Nerven gehen, weil wir ständig aufeinanderhocken..

Ich bin im Moment auch ziemlich verwöhnt..Hab eigentlich immer jemanden, der mal einspringen kann und meine Kleine nimmt..Sei es auch nur mal für ne Stunde, wenn ich zum Arzt muss oder so..

Habt ihr denn schon vor der Geburt deines Kindes weiter von der Familie weggewohnt?

LG


Sooo schlimm ist das garnicht. Klar nervt es irgendwann und wenn wir jetzt in Urlaub fahren darf auch schön der Papa sich um Junior kümmern damit ich ENDLICH mal ausspannen kann... 11 Monate nonstop schlauchen schon ganz schön. Aber es hat ja auch nen Vorteil, ich weiß immer was mein kleiner treibt

Das lustige ist: Meine Familie wohnt garnicht weit weg, nur 20 Kilometer und bis vor ein paar Monaten haben wir sogar mit meiner Mum in einem Haus gewohnt. Aber das Kind nehmen, das tun sie nicht. Meine Mum ist überfordert weil psychisch ziemlich angeschlagen, mein Dad ist alkoholkrank, dem würde ich den Kleinen also auch nicht geben und meine einzige Schwester hat selber 2 Kinder ... die kann sich nicht auch noch um meinen kümmern.

Man gewöhnt sich an alles

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6. Juni 2012 um 9:28
In Antwort auf lulubaby84

Hey
wie hast du denn einen Babysitter gefunden? Kann mich irgendwie mit dem Gedanken nicht so recht anfreunden einen Wildfremden in meine Wohnung zu lassen..
Und wieviel zahlst du die Stunde?


Unsren Babysitter hab ich auch durch ne Bekannte vermittelt bekommen. Wir haben uns auf 7,50/std geeinigt.

Bei uns auf der Straße wohnen lauter Familien mit Kleinkinder. Da hab ich schnell Anschluß gefunden. Und wenns mal brennt, is auch immer wer da.

Wird schon werden!

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6. Juni 2012 um 18:16

Hey
ich denke auch, dass in unserem Fall die Umstellung besonders schwer wird.
Aber ich weiß auch, dass meine beruflichen Aussichten in der neuen Stadt deutlich besser sind.In meiner Heimatstadt gibt es kaum Unternehmen in meinem Berufsfeld. ein Umzug wäre also früher oder später unausweichlich..
Und meine Eltern sind zum Glück ziemlich reiselustig; die werden uns bestimmt öfter mal besuchen kommen.

LG

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6. Juni 2012 um 22:10

Soweit ganz gut ...
meine Eltern und Schwiegereltern wohnen ca. 600 km entfernt und arbeiten auch alle noch, Babysitten ist daher schwierig. Wenn bei mir etwas sehr wichtiges ansteht (Konferenz, kurze Dienstreise o.ä.), nimmt sich meine Mutter frei und kommt her Das geht aber natürlich nicht so oft. Deshalb habe ich mir einen Babysitter vor Ort zugelegt: eine nette Frau, die selbst drei (inzwischen fast erwachsene) Kinder hat. Sie hilft mir einmal in der Woche im Haushalt (dann sieht meine Tochter sie auch und ist an sie gewöhnt) und kommt nach Bedarf abends zum Babysitten. Das ist zwar etwas teuer, aber das gemeinsame Ausgehen ist es meinem Mann und mir wert
Wir bringen die Kleine dann immer vorher noch selbst ins Bett, sie schläft dann normalerweise auch einfach durch bis wir wieder zurück sind. Klappt richtig gut.

Krank ist meine Kleine zum Glück ziemlich selten. Wenn doch, kann ich aber nicht arbeiten gehen (ist bei meinem Job kein großes Problem, aber natürlich nicht so schön). Andere Betreuung habe ich für sie dann normalerweise nicht.

Alles Gute für den Umzug!

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6. Juni 2012 um 22:24
In Antwort auf queeny57

Soweit ganz gut ...
meine Eltern und Schwiegereltern wohnen ca. 600 km entfernt und arbeiten auch alle noch, Babysitten ist daher schwierig. Wenn bei mir etwas sehr wichtiges ansteht (Konferenz, kurze Dienstreise o.ä.), nimmt sich meine Mutter frei und kommt her Das geht aber natürlich nicht so oft. Deshalb habe ich mir einen Babysitter vor Ort zugelegt: eine nette Frau, die selbst drei (inzwischen fast erwachsene) Kinder hat. Sie hilft mir einmal in der Woche im Haushalt (dann sieht meine Tochter sie auch und ist an sie gewöhnt) und kommt nach Bedarf abends zum Babysitten. Das ist zwar etwas teuer, aber das gemeinsame Ausgehen ist es meinem Mann und mir wert
Wir bringen die Kleine dann immer vorher noch selbst ins Bett, sie schläft dann normalerweise auch einfach durch bis wir wieder zurück sind. Klappt richtig gut.

Krank ist meine Kleine zum Glück ziemlich selten. Wenn doch, kann ich aber nicht arbeiten gehen (ist bei meinem Job kein großes Problem, aber natürlich nicht so schön). Andere Betreuung habe ich für sie dann normalerweise nicht.

Alles Gute für den Umzug!

Danke
Das hört sich doch sehr positiv an und macht mir Mut!

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