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Kennt sich jemand mit UVG aus?

7. Januar 2015 um 9:33

Huhu ihr lieben, es geht um meinen ex-Mann. Er hat noch nie Unterhalt gezahlt, bekomme also nur UVG. Aber er arbeitet fest!(verdient etwa 1300 netto) Was kann ich da machen???
Hätte er das nicht schon längst beim Jugendamt angeben müssen dass er wieder arbeitet? Muss er unserem Sohn den richtigen Unterhalt zurück zahlen seit er fest arbeitet?
Hatte UVG beantragt, da er arbeitslos war.
Liebe Grüße und schonmal danke!!!!!

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7. Januar 2015 um 14:15

Niemand?

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7. Januar 2015 um 14:19

Du kannst
Das dort melden die werden sich dann kümmern. Manchmal "vergessen" das Väter mal ganz gerne.

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7. Januar 2015 um 14:59

Hallo
am besten wendest Du Dich ans Jugendamt, oder gleich an einen Anwalt, und läßt Dir dort weiterhelfen.

Falls Dein Ex jetzt wieder einen Verdienst hat, wäre er verpflichtet, Unterhalt für Deinen Sohn zu zahlen.
Am besten schreibst Du ihn an (oder über Jugendamt bzw. Anwalt) und forderst ihn auf, Unterhalt zu leisten. Bei einem Verdienst von 1300 Euro, wäre er etwa zu einer Zahlung von 220 Euro verpflichtet (weil ein sog. Selbstbehalt in Höhe von 1080 bei ihm selbst verbleiben muss).

Wenn er nicht freiwillig zahlt, dann musst Du Dir einen sog. Titel besorgen, notfalls übers Gericht.
Das bedeutet, da ergeht ein "Urteil", in dem steht, dass er Deinen Sohn Unterhalt in Höhe von xy Euro monatlich zu zahlen hat.
Diesen Titel solltest Du Dir so oder so besorgen, auch wenn Du weiter UVG beziehst. Den Differenzbetrag (UVG wirst Du momentan monatlich ja nur 133 Euro erhalten) schuldet Dein Ex nämlich auch.

Unterhalt für die Vergangenheit gibt es in der Regel leider nicht. Man muss schon "sagen", dass man Unterhalt haben will. Erst dann hat man Anspruch darauf.
Hast Du Deinen Mann nicht aufgefordert, Unterhalt zu zahlen, als Du von seiner neuen Arbeit erfahren hast, dann wird Dir hier wohl leider Geld entgangen sein.
Deshalb ist es wichtig, dass Du ihn jetzt aufforderst, damit Du Dir den Anspruch zumindest ab Januar wahrst.

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7. Januar 2015 um 15:20


>>>Also alles was du an UHV bezogen hast muss er nachzahlen. Ob er zu den Zeitraum in Arbeit stand oder nicht, er zahlt alles zurück.<<<

Hat zwar mit der Frage der TE nicht viel zu tun, aber diese Aussage stimmt so nicht, auch wenn sie hier immer wieder aufkommt.
Rückzahlungspflicht besteht NUR DANN, wenn eine Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen bestand. Hatte der Kindsvater kein Einkommen, dann lag auch keine Leistungsfähigkeit vor. Und mithin keine Erstattungspflichtigkeit nach dem UVG.

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7. Januar 2015 um 15:39
In Antwort auf janie_12693294


>>>Also alles was du an UHV bezogen hast muss er nachzahlen. Ob er zu den Zeitraum in Arbeit stand oder nicht, er zahlt alles zurück.<<<

Hat zwar mit der Frage der TE nicht viel zu tun, aber diese Aussage stimmt so nicht, auch wenn sie hier immer wieder aufkommt.
Rückzahlungspflicht besteht NUR DANN, wenn eine Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen bestand. Hatte der Kindsvater kein Einkommen, dann lag auch keine Leistungsfähigkeit vor. Und mithin keine Erstattungspflichtigkeit nach dem UVG.

So wurde es mir vor wenigen Wochen auch erklärt...
....er muss es zurück zahlen ab dem Zeitpunkt wo er wieder arbeiten ging....plus natürlich eventuell noch etwas an dich je nachdem wie hoch der berechnete Unterhalt dann ist.

Ich würde je nachdem wie euer Kontakt ist, erst ihn oder ggf. die beim Jugendamt zuständige Stelle informieren.

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7. Januar 2015 um 15:41
In Antwort auf janie_12693294


>>>Also alles was du an UHV bezogen hast muss er nachzahlen. Ob er zu den Zeitraum in Arbeit stand oder nicht, er zahlt alles zurück.<<<

Hat zwar mit der Frage der TE nicht viel zu tun, aber diese Aussage stimmt so nicht, auch wenn sie hier immer wieder aufkommt.
Rückzahlungspflicht besteht NUR DANN, wenn eine Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen bestand. Hatte der Kindsvater kein Einkommen, dann lag auch keine Leistungsfähigkeit vor. Und mithin keine Erstattungspflichtigkeit nach dem UVG.

Wie sicher bist du da?

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7. Januar 2015 um 16:25

Hey, kein Grund sich zu entschuldigen
Ich weiß das auch nur "zufälligerweise".

Ist ja auch echt blöde geregelt bzw. bezeichnet. Bei "Vorschuss" denkt jeder normale Mensch automatisch, dass da irgendwann durch irgendwen eine Rückzahlung erfolgen muss. Dass das nicht zwingend so ist, ergibt sich auf den ersten Blick ja auch nicht.
Und die Auskünfte von Behörden stimmen halt leider auch nicht immer so ganz.

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