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Kennt wer das Asperger Syndrom?

2. Oktober 2011 um 18:57 Letzte Antwort: 10. Oktober 2011 um 21:43

Hallo zusammen,

Hab jetzt hier im Forum zum 2. mal vom Asperger Syndrom gelesen...

Ich weiß,ich könnte googeln,hab ich auch schon etwas gemacht aber vielleicht gibt es hier ja sowas wie "Erfahrungsberichte" ?!


LG

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2. Oktober 2011 um 19:10


ich hab eine zeitlang mit behinderten menschen gearbeitet,dabei waren auch welche mit dem asperger syndrom
was willst du denn da genau wissen??also ich bin jetzt kein experte auf dem gebiet,hab mehr praxis erfahrung, als theoretisches wissen,wobei ich auch in der schule einiges über autismus gelernt hab, aber eben nicht unbedingt spezifisch diese form.
lg

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2. Oktober 2011 um 19:49

Hallo
Vielleicht hast du es von mir gelesen?
Ich hab eine Tochter die hat das Asperger Syndrom
Es ist eine leichte Form von Autismus.
Sie können wenig Gefühle zeigen und sehr kontaktscheu so ist es auf jeden Fall bei meiner Tochter.
Sie sind in manchen Gebieten hochbegabt aber in manchen haben sie ihre Schwächen
Meine Tochter ist ein As in Deutsch,Geschichte ,Englisch und Französisch dafür hat sie eine ausgeprägte Dyskalkulie( Matheschwäche)
Sie sind teilweise motorisch ungeschickt(schlecht in Sport)
Die Jugendlichen wo das Asperger haben verstehen sich schlecht mit ihren Altersgenossen(zu langweilig,oberflächlich)
dafür unterhalten sie sich mit Erwachsenen wie Profis.
Kann für mich sagen der Umgang ist nicht immer einfach mit ihnen aber wunderschön

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2. Oktober 2011 um 20:22

@kittyplum
Wow,Respekt!
Meine Tochter ist 14 und ich hab enorme Angst um ihre Zukunft.
Kann sie im Team arbeiten? Muss sie >Harz 4 beantragen.
Meine Tochter ist in Rechtschreibung ein As und ist eine extreme Leseratte.
Soziale Kontakte hat sie auch keine möchte auch keine.
Wir hatten einen schmerzlichen Weg hinter uns mit Zwangseinweisung usw.
Wir wissen erst seit 2 Jahren das sie das Asperger Syndrom hat

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2. Oktober 2011 um 22:22

Ich danke euch schon mal sehr für eure Antworten!!!
Es ist so...und bitte haltet mich nicht für verrückt....ich bin nur ständig auf der Suche nach dem WARUM-warum mein süßer Schatz so ist wie er ist....

Er ist 2 1/2 Jahre alt,ein SEHR föhliches Kind das singt,lacht,UNHEIMLICH liebenswert und einfach nur ein fantastischer junger kleiner Mann ist!ABER nur in seiner gewohnten Umgebung und mit vertrauten Personen!
Er hat Angst,vor Tieren Kindern und Erwachsenen (mal mehr,mal weniger)Ihn kann man nicht mit ängstlichen oder schüchternen Kindern vergleichen,es ist bei ihm viiiiel tiefgründiger!Seit er 2 Jahre alt ist gehe ich mit ihm wöchentlich 1x in die Krabbel,-Spielgruppe und 1x ins Kinderturnen.Füher zu gehen wäre unmöglich gewesen weil er schon panisch wurde, geweint hat wenn ein Kind ihm nur zu nahe gekommen ist.In ganz alltäglichen Situationen reicht nur der kleinste Auslöser (überwiegend was mit anderen Menschen zu tun hat) und er ist überfordert,weint und versteckt sich in meinen Armen!

Die 6 Monate in dennen wir jetzt in der Krabbelgruppe und Kinderturnen sind haben mir etwas Mut gemacht.Letztes mal saß er sogar ohne mich neben einem Jungen in seinem Alter und haben gemeinsam mit ihren Autos gespielt!Das war das allererste mal.Ich war so stolz auf ihn!

Und heute bin ich wieder nur am zweifeln...Wir waren im Park spazieren.Er hatte sich schon den ganzen Tag so wahnsinnig auf sein versprochenes Eis gefreut!Wir saßen auf einer Bank und haben fröhlich unser Eis gegessen.Dann kam ein kleiner Junge (in seinem Alter) und setzt sich neben ihn.Ich hab schon gemerkt das ihm das sehr unangehm war.Er steht also auf und setzt sich neben mich auf die andere Seite.Der Junge hinterher und wieder neben meinen Kleinen.Da war es dann bei meinem Sohn vorbei.Ich merkte wie er immer schwerer atmet,lässt sein Eisbecher stehn,steht auf und sagt "Jetzt gehen" Er hat mir so wahnsinnig leid getan.Er hat sich doch so seh auf sein Eis gefreut und dann kommt eine Situation mit der er einfach mal wieder nicht zurecht kommt.

Vielleicht ist er auch einfach "nur" hochsensibel,ohne ein "Krankheitsbild"


Er war ja schon von Anfang an "so".Bei jeder U-Untersuchung habe ich den KiA darauf angesprochen und der hat mich immer nur mit " Nicht jedes Kind ist laut und wild"vetröstet.
Stimmt ja auch,aber ich finde dieses Verhalten schon echt arg und er tut mir einfach nur Leid!

Ich habe mir vorgenommen jetzt zu warten wie es läuft wenn er in einem 1/2 Jahr in den Kindergarten geht.Oh Gott der Gedanke daran macht mich fertig!Dann werde ich die ganze Problematik nochmal anspechen!Ich denke mehr kann ich gerade nicht machen....

Achja mich hat das Thema jetzt Interessiert weil es eben um Emotionen im sozialen Bereich geht...Versteht ihr?

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2. Oktober 2011 um 22:23

Wir
haben gerade den Test beim Psychologen hinter uns. Bei meinem Sohn besteht Verdacht auf Asperger Syndrom. Ich bin gespannt was raus kommt. Er wiederholt die Sätze, hat nur Interesse an der Eisenbahn, ist ein Grobmotoriker, hat bestimmte Macken, ist immer laut und redet von morgens bis abends. Er konnte schon als Baby nix mit anderen Babys anfangen, war nur fordernd und hat viel gebrüllt.Schaun mer mal, was der Psychologe sagt.

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2. Oktober 2011 um 22:33

Ja,
wenn er alleine spielt, er redet immer. Kommentiert sein tun. Diese Geräuschkulisse ist an manchen Tagen so enorm, daß ich fertig bin am abend. Es ist auch schon vieles besser geworden mit ihm.

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2. Oktober 2011 um 22:43

Genauso
ist mein Sohn. Hätte nicht besser beschrieben werden können.

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2. Oktober 2011 um 22:45


also dann passt er ja eigentlich nicht ins ganze Asperger Verhalten.Nur eben was die Emotionen im sozalen Umgang angehen.Alle anderen Faktoren würde ich nicht als auffallend bezeichnen...hoffentlich bleibt es "nur" bei seiner Hochsensibilität

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2. Oktober 2011 um 23:14

@ candy
war dein Sohn in einem normalen Kindegarten und geht er jetzt auf eine normale schule?

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3. Oktober 2011 um 9:27

Wohl war....
aber wie überzeugt man Eltern, die so ein Kind haben, dass sie so ein Kind haben? Das Problem habe ich nämlich....
Mein "Stiefsohn" hat das und geht langsam aber sicher vor die Hunde, die Eltern ( Mein jetziger Mann und Exfrau) sehen das nicht und halten ihn für ein besonders schlaues Kind und die Defizite für "normal in dem Alter".
Sage ich auch nur irgendetwas in die Richtung, "schwinge ich mich gleich auf ein hohes Ross".

Alle Symptome, in leicht abgewandelter Form, hat der Junge auch.
Erst gestern rief er seinen Vater an, sprach auf die Mailbox, und ich dachte beim Abhören, der Junge bringt sich gleich um, so traurig und depressiv war er...
ich bin machtlos und sehe nur wie der junge Mann leidet und keiner hört zu, weil sie ja alle das perfekte Kind haben

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3. Oktober 2011 um 11:36

Find ich echt toll das hier so offen darüber geredet wurde
Hier wurde ja geschrieben dass Kinder mit AS unter anderem auch Gefühle/Emotionen bei anderen nicht erkennen/deuten können!
Mein Sohn ist immer einer der ersten der merkt wenn etwas nicht in Ordnung ist.Er kümmert sich rührend um seine Cousine (6 Monate) wenn sie weint,tröstet er sie,sagt "Ist schon guuuuut" oder "Nicht weinen (und streichelt sie dabei) "
Ich denke das spricht sehr für seine Hochsensibilität,denn er sieht,spürt und nimmt viel mehr auf was um ihn herum geschieht als andere Menschen,sorry ich kann es schlecht beschreiben!

Nochmal vielen Dank an ALLE die hier geantwortet haben!

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3. Oktober 2011 um 16:59

Mein Sohn auch...
Hallo ihr Lieben,
bin gerade auf eure Diskussion gestoßen (worden). Bei meinem Sohn wurde vor nicht mal einem Monat die Diagnose AS gestellt. Er ist 5 1/2 Jahre alt. Von kleinauf ist eine motorische Entwicklung verzögert und im Kindergarten ist dann seine (soziale) Andersartigkeit aufgefallen. Er hat anders und eher allein gespielt. Als Regelkindergarten (mit I-Gruppe, in der er aber nicht war) haben die nicht mit ihm umgehen können und wir konnten dann ein Jahr später einen Platz für ihn im Heilpädagogischen KiGa bekommen. Mit Ergotherapie, KG und allgemeiner Förderung dort vor Ort hat er super Fortschritte gemacht. Er kann inzwischen mit einem Kind (verschiedene Kinder aus KiGa oder Freundeskreis) super zusammenspielen, nur mehrere Kinder überfordern ihn. Fremde Kinder sind ihm auch nicht so geheuer. Er wurde mit ca. 3 1/2 Jahren das erste Mal auf AS getestet, er hatte den Cut-Off-Wert aber knapp verfehlt. Da manche Verhaltensweisen auch einfach eine Typfrage sein können und nicht unbedingt ein Indiz für AS sind, wurde es erstmal nicht diagnostiziert. Seit knapp 1 1/2 Jahren sind wir mit unserem Sohn im SPZ zu Untersuchungen und Entwicklungsbeobachtungen und dort wurde nun nochmals ein Psychologe eingeschaltet. Dieses Mal war die Diagnose klarer. Nun geht für uns erst alles los - und ich würde mich über Tipps und Erfahrungen von euch freuen. Nächstes Jahr steht die Einschulung an. Da die Motorik ein großes Problem ist, hoffen wir, dass er in dem knappen Jahr, das noch bleibt, die Stifthaltung verbessern kann. So fällt ihm malen schwer. Seinen Namen zu schreiben (Druckbuchstaben) gelingt ihm auch noch nicht, da er es nicht gut koordinieren kann. Er kann ihn aber aus Buchstaben legen, lesen, den Namen seiner Schwester buchstabieren etc. Nur die Motorik will noch nicht.
Bei uns steht jetzt an: Kontakt mit der Schule aufnehmen, um sie zu informieren. Schulbegleitung beantragen. Antrag ans Sozialamt stellen, dass er von der Autismus-Ambulanz gefördert werden kann. Über Behindertenausweis und Pflegestufe schlau machen. Okay, war jetzt nicht die richtige Reihenfolge...

DANKE fürs Lesen, war lang, sorry!
War sehr interessant für mich, eure Geschichten bisher zu lesen. Von Erwachsenen mit AS wusste ich bisher kaum was (klar, dass es sie gibt, aber man "merkt" es wohl weniger). Danke für eure offenen Schilderungen!!!

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3. Oktober 2011 um 20:21

Hallo
Wie schon geschrieben weiss ich es erst seit 2 Jahren das meine Tochter das AS hat.Sie war schon immer von klein auf menschenscheu aber leider hat keine Erzieherin oder Lehrer mach was gesagt. Ich hätte ihr eine Menge ersparen können.
Deswegen ist es gut wenn ihr so früh wie möglich euere Kinder testen lässt da kann man noch einiges dafür tun und sie müssen nicht darunter leiden

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3. Oktober 2011 um 20:55
In Antwort auf ferun_12340867

Hallo
Wie schon geschrieben weiss ich es erst seit 2 Jahren das meine Tochter das AS hat.Sie war schon immer von klein auf menschenscheu aber leider hat keine Erzieherin oder Lehrer mach was gesagt. Ich hätte ihr eine Menge ersparen können.
Deswegen ist es gut wenn ihr so früh wie möglich euere Kinder testen lässt da kann man noch einiges dafür tun und sie müssen nicht darunter leiden

@ 2enfants3
Was kam dir noch komisch vor (außer das menschenscheue) bevor du die Diagnose wusstest?

LG

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3. Oktober 2011 um 21:14

Knoepfchenjoe
Ich habe ja auch schon das ein oder andere von deinem Sohn gelesen.Es scheint so als hätten sie das selbe Wesen...

Ich mach mir jeden einzelnen Tag Gedanken,bin oft sehr traurig weil er ständig Angst hat.Und jetzt ist das Thema Kindergarten eben aktuell und mich zerreist es innerlich schier.Durch seine Sentimentalität hängt er ja noch wie ein Affenbaby an mir (was Betreuung angeht)Er hat ja MIT mir schon immer Angst,ohne mich geht desshalb schon recht gar nichts!Ich hoffe so sehr dass es in 6 Monaten nochmal etwas besser ist,kann es mir aber einfach nicht vorstellen....

Es ist alles einfach so kompliziert!Bin ich mit ihm in der Stadt unterwegs und treffe zufällig jemand bekanntes gehts schon los!Wird er auch noch mit einem "Hallo,na du" angesprochen ist es vorbei und er versteckt sein Gesicht in meinem Arm und wird stocksteif (nicht immer,ich weiß nicht wovon er diese Reaktion abhängig macht,aber es ist sehr oft der Fall)
Ich hab dann immer das Gefühl ich muss mich für sein Verhalten rechtfertigen Sage dann sowas wie "er ist grad ganz schön müde" Oft erlebe ich es nämlich dass die Leute mit den Augen rollen weil sie seine Reaktionen nicht als angemessen empfinden ....

Das mit den Phasen hab ich mir auch immer eingeredet.Als er ein Jahr alt war sagte ich immer "Wartet mal bis er 2 ist,dann ist er schon älter und versteht mehr" Mit 2 sagte ich "Wartet bis er 3 ist und in den Kindergarten geht" Jetzt bezweifel ich aber schon wieder dass sich innerhalb von wenigen Monaten sich etwas ganz gravierendes ändern wird...

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3. Oktober 2011 um 21:40


Er ist jetzt 2 1/2 Jahre alt.Nein,wir sind noch nicht bei der Eingewöhnung,im Januar/Februar ist es soweit!

Ja ich sage mir auch immer "Er ist wie er ist" aber die Reaktionen,wie du sagt,schon teilweise dieses genervt sein, lässt mich dann aber doch nicht so kalt.Ich möchte nicht dass man mein Kind als "anders" ansieht und denkt er ist immer so ängstlich und traurig wie er in diesem Moment rüberkommt!DAS IST ER NÄMLICH NICHT!Er ist total fröhlich,singt,lacht,tanzt und ich könnte mich manchmal kaputtlachen über seinen jetzt schon vorhanden Sinn für Humor (kann man das in dem Alter schon so sagen ) aber wie gesagt eben nur in seinem gewohnten Umfeld mit vertrauten Personen!

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3. Oktober 2011 um 21:46

Misch mich hier nochmal kurz ein...
wirklich, wenn du dir unsicher bist
sprich das unbedingt an und laß dich mit so ner 'das ist normal' Antwort nicht abspeisen...
Bei meiner Tochter wurde das AS ausgeschlossen, hatte auch große Sorge, eben weil ich in meiner Kindheit sehr ähnlich war...
Ich bin froh das wir jetzt etwas unternommen haben und ich weiß es wird ihr geholfen...
Ich hab die Hilfe erst bekommen als ich sie mir selber holen konnte und hab oft drunter gelitten...

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3. Oktober 2011 um 21:52

Jaaaa....
das ist ja das riesen Problem...
unsere KIA hat es immer abgetan, es ist normal auch das ein Kind in dem alter mal soziale Ängste hat usw.
Aber irgendwann war der Punkt gekommen an dem ich wusste, wow nein das ist durchaus nicht mehr normal und keine Phase mehr...
Es ist wirklich schwieirg, auch jetzt... alle leute denken wir übertreiben.... gerade in der Familie, aber ich denke ich muss den weg gehen, für meine Tochter...

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3. Oktober 2011 um 21:57


Hi. Unser Patenkind hat das AS, es ist vor kurzem (3 1/2) diagnostiziert worden. Daher habe ich mich ziemlich damit beschäftigt.
Sehr geholfen hat mir eine Sendung von Quarks&Co zum Thema Autismus- kann man googeln und es gibt nen Podcast der Sendung. Und auch das Buch : "Colines Welt hat tausend Rätsel", das von einer hochintelligenten jungen Frau, die ebenfalls AS hat, mitgeschrieben wurde.
Das hat mir sehr geholfen, mit dem AS unseres Patenkindes besser umzugehen, da wir leider nur sehr unregelmässig dazu kommen, ihn zu besuchen, und er sich leider immer erst wieder an uns gewöhnen muss.

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3. Oktober 2011 um 21:58
In Antwort auf alea_12569498

Jaaaa....
das ist ja das riesen Problem...
unsere KIA hat es immer abgetan, es ist normal auch das ein Kind in dem alter mal soziale Ängste hat usw.
Aber irgendwann war der Punkt gekommen an dem ich wusste, wow nein das ist durchaus nicht mehr normal und keine Phase mehr...
Es ist wirklich schwieirg, auch jetzt... alle leute denken wir übertreiben.... gerade in der Familie, aber ich denke ich muss den weg gehen, für meine Tochter...


Das ist es ja.Ich habe es auch schon ein paar mal beim KiA angesprochen und er meinte,wie schon gesagt,"nicht jedes Kind ist wild und laut"

Bei dem Punkt "DAS ist nicht mehr normal" bin ich eigentlich schon lange.Manchmal gehts mir besser wenn ich seine Fortschritte in der Krabbelgruppe/Kinderturnen sehe aber dann kommen wieder solche richtige Rückschläge dass ich nur noch am zweifeln bin
Ich bin hin und hergerissen.Meistens denke ich,warte mal ab wie es mit der Eingewöhnung im Kindergarten funktioniert,aber dann überlege ich ob ich nicht doch nochmal zum Arzt gehe und das ganze anspreche

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3. Oktober 2011 um 22:13


weil ich NIE wusste, wenn ich etwas noch ein zweites Mal gemacht habe, ob sie damit nochmal umgehen kann...

Oh ja das kenne ich.Ich weiß auch NIE wie er reagiert wenn wir in eine für ihn unbekannte Situation kommen!

Ich muss ihn auch desshalb auf jede noch so kleine Situation vorbereiten.Z.B:
Wir sind umgezogen als ich mich von seinem Papa getrennt habe(Gott was hatte ich für ne Angst ihm begreiflich zu machen dass wir jetzt in dieser fremden Wohnung leben.)ich sagte ihm schon Tage vorher dass da ein Mann in der Wohnung ist er uns schöne Tapeten hinmacht.Wäre ich einfach so unvorbereitet mit ihm in die Wohnung gegangen und dann steht da ein fremder Mann wäre er höchstwahrscheinlich nicht damit zurecht gekommen.

Ich kann in solche Situationen nie unbekümmert und spontan reingehen,muss immer Vorarbeit leisten.Verstehst du wie ich das meine ?!

Ach und diese Aussage von euren "Freunden" und Familien find ich schon heftig Das tut mir richtig leid wenn ich das lese.So deutlich hat es zum Glück noch niemand zu mir gesagt,eher so etwas wie Muttersöhnchen,Angsthase usw.

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3. Oktober 2011 um 22:43

@flottsam
wenn bei eurer Tochter das AS ausgeschlossen wurde... Welcher Grund wurde dann für ihr Verhalten genannt?

Und...Magst du ihre Auffälligkeiten kurz erläutern?Was war der Punkt wo du dachtest,das ist nicht mehr "normal" ?

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3. Oktober 2011 um 22:51
In Antwort auf oralie_12833526

@flottsam
wenn bei eurer Tochter das AS ausgeschlossen wurde... Welcher Grund wurde dann für ihr Verhalten genannt?

Und...Magst du ihre Auffälligkeiten kurz erläutern?Was war der Punkt wo du dachtest,das ist nicht mehr "normal" ?

Bei meiner tochter
wurde eine generalisierte Angststörung mit Hochbegabung und Hochsensibilität diagnostiziert...
Der entgültige Punkt war für mich erreicht als sie im Urlaub ihre Luftmatratze nicht aufblasen wollte, aus Angst es könnte ein Loch hineinkommen...
Ich hab gesehen wie meine kleine Maus sich mit ihrer Angst selbst im weg steht...
Aber das war für mich nur der i-Punkt...
Sie hat extreme Verlustängste (wenn ich nur 2min zu spät irgendwo hin kommen um sie abzuholen ist sie sicher ich bin gestorben), sie hat richtige Panik in Gruppen entwickelt, geschlossene Türen sind der Horror für sie, sie redet gerne vor sich hin, erfindet super komplexe geschichten die fast immer einen tragischen ausgang haben usw.
Sie ist super interessiert an der Natur, sie liegt stundenlang auf unserer Terasse und beobachtet Käfer...
In 'normalen' phasen ist sie ein super fröhliches Kind, tanzt und lacht für ihr leben gern...

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3. Oktober 2011 um 23:05
In Antwort auf alea_12569498

Bei meiner tochter
wurde eine generalisierte Angststörung mit Hochbegabung und Hochsensibilität diagnostiziert...
Der entgültige Punkt war für mich erreicht als sie im Urlaub ihre Luftmatratze nicht aufblasen wollte, aus Angst es könnte ein Loch hineinkommen...
Ich hab gesehen wie meine kleine Maus sich mit ihrer Angst selbst im weg steht...
Aber das war für mich nur der i-Punkt...
Sie hat extreme Verlustängste (wenn ich nur 2min zu spät irgendwo hin kommen um sie abzuholen ist sie sicher ich bin gestorben), sie hat richtige Panik in Gruppen entwickelt, geschlossene Türen sind der Horror für sie, sie redet gerne vor sich hin, erfindet super komplexe geschichten die fast immer einen tragischen ausgang haben usw.
Sie ist super interessiert an der Natur, sie liegt stundenlang auf unserer Terasse und beobachtet Käfer...
In 'normalen' phasen ist sie ein super fröhliches Kind, tanzt und lacht für ihr leben gern...


wow,das ist echt nochmal ne ganz andere Tragweite.Wie alt ist denn deine Tochter?

Und...darf ich fragen ob du in deiner Kindheit mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hattest (du hast ja geschrieben dir wurde erst geholfen als du dir selber helfen konntest) oder waren die Probleme in einem anderen Bereich?

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3. Oktober 2011 um 23:19
In Antwort auf oralie_12833526


wow,das ist echt nochmal ne ganz andere Tragweite.Wie alt ist denn deine Tochter?

Und...darf ich fragen ob du in deiner Kindheit mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hattest (du hast ja geschrieben dir wurde erst geholfen als du dir selber helfen konntest) oder waren die Probleme in einem anderen Bereich?

Sie ist jetzt
3,5 Jahre alt, das 'mittlere' Kind das bis zu seinem zweiten lebensjahr total unauffällig und pflegeleicht war...
Ich habe selbst eine Angststörung (vorallem soziale Ängste), meine mutter erzählt mir das ich als kimd genauso war wie meine Tochter jetzt... Sie fand mein verhalten immer normal... Auch später noch als ich mich total isoliert hab... Das würde ich meiner tochter gerne alles ersparen

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4. Oktober 2011 um 7:11

@lamiavita09
Mhh,schwierig zu sagen sie war motorisch ungeschickt.Ansonsten fing sie schon an mit 5 zu lesen und zu schreiben. War viel in ihrem Zimmer und konnte und kann keinem Menschen in die Augen sehen.

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4. Oktober 2011 um 12:23


Ich hatte heute eine mehr oder weniger schlaflose Nacht weil ich mir nach diesem Tread seht viele Gedanken gemacht habe.Habe vorhin kurz mit meiner Mutter gesprochen,sie ist die einzige Person zu der mein Sohn ein annähernd gleiches Vertrauen hat wie zu mir.Sie ist auch der Meinung dass wir nochmal zum KiA gehen bevor die Eingewöhnung im Kindergarten schief geht!

Ich werde einen Termin machen

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4. Oktober 2011 um 18:09

Danke Candy
Danke für deine Tipps, Candy. Schreibhilfen hat uns auch schon eine Bekannte gegeben, die Ergotherapeutin will da noch ausprobieren, welche am besten für meinen Sohn sind und dann Bescheid geben.
Ich bin beruflich mit Kindern und Jugendlichen tätig und dort einem Jungen (inzwischen ca. 14 Jahre) mit AS begegnet. Die Eltern haben nie Hilfen angenommen und beim Wechsel in die weiterführende Schule gedacht, wenn es keiner weiß, dann findet der Junge Freunde. Das haut nicht hin, weil er nie gelernt hat, wie man sich sozial verhält. Mit Förderung hätte man sicher viel machen können. Diesen Jungen habe ich vor Augen, wenn ich an mein Kind denke. Daher ist es nachranging, ob es aufwändig ist, sich um alles zu kümmern. Ich will meinem Kind, die Chance geben, ganz normal am sozialen Leben teilnehmen zu können, mit Freunden etc.
Wenn er später keine Schönschrift hinbekommt, kein Problem. Hauptsache, das Schreiben klappt generell mit Beginn der Schule nächsten Sommer.

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4. Oktober 2011 um 23:05


Ich hab noch ne Frage!

Hab beim KiA angerufen und für nächsten Montag einen Termin bekommen.

Wie habt ihr das gemacht...Habt ihr euer Kind mitgenommen um die Problematik zu schildern?
Ich frage desshalb weil mein Sohn alles versteht und besonders hellhörig ist wenn man über ihn redet.Ich möchte nicht dass er denkt dass irgendwas nicht mit ihm stimmt.Und ich auch leicht emotional reagiere wenn ich über dieses Thema rede.Dazu kommt dass er natürlich auch extrem Angst vor dem Kinderarzt hat und er dann vielleicht nur am schreien ist und ich mich nicht konzentriert unterhalten kann...Wenn ich ohne ihn gehen sollte weiß ich zwar nicht wie ich das anstellen soll (er bleibt ja nirgends ohne mich) oder muss/sollte ich ihn dann mitnehmen?

LG

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4. Oktober 2011 um 23:20


Ich wollte eigentlich MIT meiner Mutter gehen,sie sollte meine seelische Unterstützung sein weil ich weiß dass die ganzen Sorgen und Ängste die ich seit 2 1/2 Jahren habe an diesem Tag heftiger sein werden als sonst.Eben das jemand dabei ist der mit weniger Emotionen an das Gespräch geht.Sie kennt ihren Enkel ja auch in und auswenig.

Aber ja,das wird leider nicht funktionieren.Wie gesagt er bleibt ja bei niemanden sonst ohne mich.
Also müsste er nicht zwingend mit?An diesem Tag werde ich also nur seine Auffälligkeiten schildern?!

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4. Oktober 2011 um 23:26


So hab ich mir das schon gedacht.Ich möchte nicht dass er denkt er hat sie nicht mehr alle oder so wie gesagt er ist sowieso so sensibel und bekommt das ALLES mit!Ich rede mit meiner Mum auch nur über ihn wenn er gerade am spielen ist und nichts mitbekommt.

Achso wegen dem KiA.Ich hab mich noch etwas schlau gelesen und da wurde geschrieben dass die erste Anlaufstelle immer die KiA sei und der dann an entsprechende Ärzte überweist?!

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4. Oktober 2011 um 23:41


Wie gesagt sehe ich auch so dass er bei der Problemschilderung nicht dabei sein soll.Das war ja nur mein Gefühl hätte ja sein können dass das Kind dabei sein muss.Kenn mich da ja überhaupt nicht aus.Ja ich werde erstmal zum KiA gehen,da ja wirklich sonst keinerlei Auffälligkeiten da sind,eben nur seine Hochsensibilität im sozialen Bereich und die Angstzustände ohne mich.

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4. Oktober 2011 um 23:43


Ich freue mich auch darüber dass man sich hier so offen ausgetauscht hat

Gute Nacht

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4. Oktober 2011 um 23:50


Nein ich denke dann muss ich da alleine durch.Wie gesagt dann kommt ja auch noch seine Angst dazu und ich werde mich dann wahrscheinlich nicht mit dem Arzt unterhalten können

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6. Oktober 2011 um 16:07

SPZ
Das kommt vermutlich auf den Standort des SPZ an: Bei uns geht es nur mit Überweisung vom KiA. Termine haben bei der ersten Kontaktaufnahme eine Wartezeit von bis zu 6 Monaten. Also von daher: Schnell Kontakt aufnehmen. Man kann immer noch absagen, wenn man es doch nicht mehr will...

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10. Oktober 2011 um 21:43

Vielleicht interessiert es ja noch die ein oder andere...
Hallooooo

Hatte ja heute diesen Termin beim KiA.

Aber vorher muss ich noch kurz was anderes erzählen
Mein Bruder hat Urlaub und kam heute morgen ganz spontan vorbei um mit seinem Neffen zu frühstücken
Hach,hat sich mein Sohni gefreut!Danach fragte mein Bruder ihn ob er mit ihm mitfährt,er würde ihm mal wieder so gerne eine Freude machen und mit ihm in den Spielzeugladen gehen.
Eigentlich ist das der Punkt an dem er sich dann zurückzieht und sagt"Nein,lieber Mama bleiben" oder so in der Art.Ich versuche ja dann immer ihm gut zu zureden aber das macht ihn meist nur nervöser...
Heute ging er das erste mal mit,ich habe dem Frieden nicht getraut bis sie tatsächlich mit dem Auto weg waren.Mensch war ich stolz auf ihn!Als er 1,5 Std später wieder da war kam mein Sohn so stolz durch die Wohnungstür,ich hab mich so für ihn gefreut dass er seine Angst überwinden konnte!IEr sagte dann "Ohne Mama fort" aber WIE er es gesagt hat...so richtig...stolz eben Ich hab ihm glaube ich heute 100 mal gesagt wie toll er das gemacht hat und dass er halt schon mein großer Junge ist

Ok,jetzt zum eigentlichen Thema,entschuldigt bitte
Ich habe ihm einfach mal alles geschildert...Er fing dann auch an mit verschiedenen Autismus Formen,u.A. auch Asperger.
Er fragte mich nach weiteren Auffälligkeiten,welche es ja nicht gibt.Wirklich nur die Probleme im sozialen Bereich,sonst NICHTS!Er sagte,er sei ja kein Psychologe,kann desshalb keine Diagnose stellen oder ausschließen ABER da er sich sonst vollkommen normal entwickelt würde er nicht aufAsperger und co tippen!Er nannte den Selektiven Mutismus,was aber auch nicht wirklich auf ihn zutrifft.Er kann nämlich sehr wohl zB beim Bäcker seine Brezel alleine bestellen usw,wie gesagt,ich weiß nicht wovon er seine Reaktionen abhängig macht.Also dass er manchmal schon bei einem "Hallo" anfängt zu weinen aber auf der anderen Seite selbständig seine Brezel beim Bäcker bestellt (nur ein Beispiel jetzt)

Er meinte auch dass es Kinder gibt die auserhalb der Familie nur schwer Vertrauen zu anderen Menschen finden und da dementsprechend den gleichaltrigen hinterherhinken.ABER irgendwann sei das eben auch vorbei,diese Kinder brauchen eben nur etwas mehr Zeit!Da dachte ich auch an den Thread von Junior (?) Vielleicht gibt sich das einfach von alleine,bestes Beispiel ihr Sohn!

Er hat mir so ein Zettel mitgegeben.Da stehen die Nummern von Kinder u Jugendpsychologen drauf.Er sagte ich soll einen Termin machen und dort einfach nochmal alles schildern.

LG

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