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Kiefernorthopädinnen hier? Wichtige Frage!

31. Dezember 2018 um 10:28

Hallo zusammen! Meine neunjährige Tochter hat einen massiven überbiss mit nach vorne geneigten Schneidezähnen - ärztlich attestiert, dass es behandelt werden muss. Nun will die Kiefernorthopädin einen Fränkl II einpassen. Allerdings haben wir uns informiert und das Teil gilt inzwischen als nicht nur sehr unangenehm für die Kinder sondern auch als unwirksam. Also das wollen wir auf keinen Fall. Die Frage ist: Was ist die Alternative und wann der richtige Zeitpunkt? Brekkies haben ja einen guten Ruf und mich reizt, dass man nicht diszipliniert sein muss... Ich selbst habe als Kind meine lose Zahnspange super selten getragen, obwohl meine Mutter da streng war. Wir haben sie dann Nachts einfach rausgenommen...Also Brekkies....Aber wann ist der richtige Zeitpunkt dafür? Bei Überbiss sollte der Kiefer noch im Wachstum sein, oder? Aber es bringt ja auch nichts was mit 9 zu machen, wenn sich zwischen 13 und 16 dann wieder alles im nächsten Wachstumsschub verzieht, oder? Bitte schreibt mir doch, wie ihr das bei euren eigenen Kindern optimalerweise machen würdet.

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31. Dezember 2018 um 17:42

Ich bin Laie, aber Brackets sollen doch nur am Ende einer großen Behandlung die Zähne auf Reihe ziehen.

Außerdem: Für Disziplinlosigkeit sind die nicht gerade gut. Denn man schafft es kaum, die Zeit ohne Karies zu überstehen, weil man doch beim Putzen sehr dahinter sein muss. Ich hatte eine lose Zahnspange und die einfach sehr diszipliniert getragen. Ich war froh keine feste gehabt zu haben, wie eine Schulfreundin, die danach alle Zähne plombiert hatte....

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1. Januar um 0:26

Danke für deine Hinweise,  gerade mit der Logopädie.  Bist du Kiefernorthopädin?  Was käme denn an sinnvoller Behandlung ausser der Fränkel in Frage? 

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1. Januar um 0:37

Schau mal hier www.madsen.de/service/lexikon/funktionsregler-nach-fraenkel/

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2. Januar um 18:56

Also ich habe eine "Platte" gehabt, habe ich jetzt ergoogelt.

Ich hatte aber keinen Überbiss, sondern nur ein etwas zu enges Kiefer und ich musste jede Woche weiter drehen. Ich habe auch recht konsequent getragen, weil eine Nacht nicht tragen und es fühlte sich an, als ob es das Gebiss sprengt. Länger (wobei ich mich nicht erinnern könnte, dass ich mal länger als eine Nacht nicht getragen hätte) nicht tragen und man bekommt das Teil (fast?) nicht mehr rein.
Das hilft jetzt aber nichts zum gefragten Thema

Ich persönlich würde immer eine lose Zahnspange probieren. Das Kind muss eben die entsprechende Motivation mitbringen, dass es ein schönes Gebiss haben möchte. Sonst ist es ohnehin mit jeder Zahnspange schwierig. Denn naturgemäß gibt es dabei immer mal wo Druckstellen, offene Stellen, zieht, zwickt, tut auch mal weh...

Und falls nachts die Zahnspange dennoch rausfällt oder was auch immer, eben wenigstens ab heimkommen von der Schule tragen.

 

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3. Januar um 21:47

Danke nochmal für eure zahlreichen Antworten!  

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5. Januar um 12:33

Der Madsen zitiert Studien, nach denen das schnellere Kieferwachstum durch Fränkel und Bionator eine Illusion ist. In der Vergleichsgruppe ist der Kiefer einfach regelmäßig gewachsen, beim Fränkel zunächst schneller und dann wieder langsamer. Am Ende waren bei beiden Gruppen der Kiefer gleich groß. Also rausgeschmissenes Geld. Und dass rausnehmbare Spangen nicht viel bringen, liegt meiner Meinung nach vor allem an der fehlenden Disziplin. Und bei uns war es genauso. Meine Mutter war streng, wir haben eine halbe Stunde nach dem schlafen gehen zum Teil heimlich die Spangen rausgenommen, weil sie gedrückt haben oder sogar weh getan. Und beim nächsten Kontrolltermin gab es Schimpfe. Also auch unglaublich viel rausgeschmissenes Geld...

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5. Januar um 12:34

Die Frage ist, ob es überhaupt etwas gibt, was bei zu geringer Kiefergrösae hilft?!?

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5. Januar um 14:33

Wie gesagt, Disziplin braucht es so oder so. Ich persönlich hatte eine ziemliche Motivation mit der Spange, denn ich wollte gerade schöne Zähne. Will dein Kind das nicht?

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5. Januar um 20:27

Danke für deine ausführliche Antwort!  Das hilft mir sehr weiter! 

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7. Januar um 14:39

Es wurde ja hier schon gut geholfen. Daher brauch ich inhaltlich wenig sagen. Mir fiel nur ein kleiner aber häufig gemachter Fehler auf und den wollte ich nicht verschweigen. Manch einem ist es nämlich nicht bewusst.

Der Kiefernorthopäde ist dafür da, dass Kiefern im Wald gut und gerade wachsen.   Der Kieferorthopäde kümmert sich um den menschlichen Kiefer und die Stellung der Zähne....

Sry fürs Klugscheißen...ich konnte nicht einfach vorbeigehen.

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