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Kind anderen Eltern mitgeben - ich bin so ängstlich

23. Mai 2016 um 12:59

Mein Kind ist 4 und war noch nie wo alleine spielen, weil sie das bisher nicht wollte. Die Eltern ihrer besten Freundin haben jetzt aber angeboten, dass sie gern mal zum Spielen mitnehmen würden und mein Kind würd sich inzwischen drüber freuen, kennt sie Eltern auch jetzt gut genug, dass sie sich wohl fühlt. Ich hab die beiden jetzt natürlich auch schon einige Zeit kennengelernt und sie sind echt okay, war auch in der Wohnung, mit denen unterwegs etc. Und trotzdem macht es mir irgendwie "Angst" mein Kind jemand anderem mitzugeben, den ich nicht total gut kenne. Man hört so oft, dass Leute nach außen hin ein liebes Gesicht haben und in den eigenen 4 Wänden aber was weiß ich abziehen... Ja ich glaub das eigentlich ja nicht, aber das ist halt Kopfkino von mir...Außerdem spielen sie dann bei schönem Wetter sicher auch mal auf dem Balkon und klettern da rum..mir ist aufgefallen, dass sie das eher lockerer sehen und zB beim Geburstagsfest nicht drauf achtgegeben haben (ist eh eine recht hohe Balkonmauer, aber unmöglich runterzufallen wärs natürlich nicht). Ständig geht mir durch den Kopf, dass mein Kind da runterfallen könnte, obwohl sie sicher nicht der wilde Typ ist, sondern eher vernünftig und vorsichtig. Aber trotzdem...eigentlich weiß ich, dass das alles Quatsch ist und dass es ihr sicher gut gehen wird...und trotzdem krieg ich diese Gedanken nicht weg. Ich weiß, dass ich wie auf Nadeln sitzen werde...gibt es hier jemanden, der ähnlich ängstlich ist?? Ich weiß, dass ich ihr nicht im Weg stehen darf, aber trotzdem.....

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23. Mai 2016 um 13:12

Kann ich nicht nachvollziehen.
Dein Kind ist 4 Jahre alt. Und kein Säugling mehr. Nimm die zwei Stunden Freizeit und tu was für dich. Lenk dich halt ab. Dem Kind wird schon nichts passieren. Du bist etwas paranoid- sorry.

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23. Mai 2016 um 13:24

Bleib mal locker
Finde, du behütest dein Kind doch etwas über.
Wenn es ängstlich wäre, ok. Aber es freut sich doch. Liebe bedeutet auch mal loslassen zu können

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23. Mai 2016 um 13:32
In Antwort auf veilchen2011

Kann ich nicht nachvollziehen.
Dein Kind ist 4 Jahre alt. Und kein Säugling mehr. Nimm die zwei Stunden Freizeit und tu was für dich. Lenk dich halt ab. Dem Kind wird schon nichts passieren. Du bist etwas paranoid- sorry.

Sie ist doch nicht paranoid, nur weil sie ihr
Kind nicht jedem Hinz und Kunz mitgibt.
Hallo? Das Kind ist das Liebste was man hat.
Sie hat doch Recht, wenn die da nicht so Acht geben, wäre auch nicht 100%iges Vertrauen da.

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23. Mai 2016 um 14:20

Ich nehme ganz ift kids zum spielen mit
und ich achte wirklich auf die Kids due Besuch sind doppelt und dreifach mehr,weil ich mein Kind besser kenne und weiss wo ich hingucken muss und wo nicht.deine Tochter ist vier und es geht jetzt los, du kennst die Familie und alles ist easy. unten sagte jemand "ins loslassen muss man reibwachsen", das stimmt, verpass die richtigen Zeitpunkte nur nicht.

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23. Mai 2016 um 14:25

Find ich
jetzt auch nicht paranoid. Jeder ist ja anders gestrickt, manche lockerer, manche ängstlicher. Ich gehöre (mittlerweile) auch eher zu den Mamis, die sich Sorgen machen und sich fragen, ob andere das Kind so betreuuen und auf es aufpassen, wie man es für richtig findet.
Das kann man ja auch nicht einfach so abstellen. Ich krieg manchmal schon die Krise, wenn mein Mann alleine mit meinen beiden Kleinen unterwegs ist und bin immer froh, wenn sie wieder hier sind.
Ich bin mir dessen bewusst, dass das sehr ängstlich ist und versuche mich irgendwie zu entspannen und abzulenken. Was anderes bleibt einem ja in dem Moment nicht übrig. Man kann die Kinder ja nicht permanent in Watte packen,
Anders verhält es sich, wenn ich Leuten gegenüber einfach ein schlechtes Bauchgefühl hätte, denen würd ich meine Kinder nicht geben, hanz egal ob das ängstlich rüberkommt oder nicht.

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23. Mai 2016 um 14:26
In Antwort auf buntestreusel

Sie ist doch nicht paranoid, nur weil sie ihr
Kind nicht jedem Hinz und Kunz mitgibt.
Hallo? Das Kind ist das Liebste was man hat.
Sie hat doch Recht, wenn die da nicht so Acht geben, wäre auch nicht 100%iges Vertrauen da.

Ach Bunte,
du sperrst dein Kind auch ein bis es 18 ist. Mit vier sind Kinder in der Lage selbstständig zu handeln und ihre Wünsche zu artikulieren. Ein bisschen mehr Vertrauen ins Kind wäre wünschenswert.

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23. Mai 2016 um 17:18

Wem gibst du denn
deine Tochter mit? Gibt es andere Leute, die sie mitnehmen dürfen? Wenn du bei diesen Leuten ein schlechtes Gefühl hadt, dann lass es bleiben. Wenn es aber nicht an diesen Leuten liegt, sondern du dein Kind keinem mitgeben magst, dann würde ich schon drüber nachdenken, ob du ihr da nicht vor etwas stehst.

Es kann immer etwas passieren und du wirst sie da nicht ewig schützen können davor. Meine Tochter hat mit vier beschlossen, den Kindergartenweg selbst zu gehen. Sie muss da zwei (gut befahrene) Quartierstrassen überqueren. Es ist hier üblich, dass die Kinder den Weg selbst machen (der Kindergarten ist bei uns von den Zeiten/Struktur her schulähnlich organisiert). Ich weiss, dass der Weg Gefahren birgt, das wird er aber auch in 3, 4 Jahren noch. Die Kinder sind teils abgelenkt etc. Aber ewig begleiten? Fänd ich nicht sinnvoll. Für die Kinder sind die 5 min Eigenständigkeit soooo wichtig. Das nur so als Beispiel...

Gerade wenn deine Tochter lange scheu war, wird es ihr auch guttun, mal ohne dich, ohne direkte Bezugsperson, unterwegs zu sein!

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23. Mai 2016 um 17:23
In Antwort auf shisha_12084166

Wem gibst du denn
deine Tochter mit? Gibt es andere Leute, die sie mitnehmen dürfen? Wenn du bei diesen Leuten ein schlechtes Gefühl hadt, dann lass es bleiben. Wenn es aber nicht an diesen Leuten liegt, sondern du dein Kind keinem mitgeben magst, dann würde ich schon drüber nachdenken, ob du ihr da nicht vor etwas stehst.

Es kann immer etwas passieren und du wirst sie da nicht ewig schützen können davor. Meine Tochter hat mit vier beschlossen, den Kindergartenweg selbst zu gehen. Sie muss da zwei (gut befahrene) Quartierstrassen überqueren. Es ist hier üblich, dass die Kinder den Weg selbst machen (der Kindergarten ist bei uns von den Zeiten/Struktur her schulähnlich organisiert). Ich weiss, dass der Weg Gefahren birgt, das wird er aber auch in 3, 4 Jahren noch. Die Kinder sind teils abgelenkt etc. Aber ewig begleiten? Fänd ich nicht sinnvoll. Für die Kinder sind die 5 min Eigenständigkeit soooo wichtig. Das nur so als Beispiel...

Gerade wenn deine Tochter lange scheu war, wird es ihr auch guttun, mal ohne dich, ohne direkte Bezugsperson, unterwegs zu sein!

Deine tochter
Geht mit 4 den Weg zum Kindergarten alleine? Das finde ich grenzwertig ehrlich gesagt ...
Kommt sie auch alleine ?

Das dürfte man hier gar nicht

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23. Mai 2016 um 17:35

Oh je
Ich finde auch, dass du sehr paranoid bist. Geht dein Kind nicht in eine Kita? Da kann genauso viel passieren wie privat, zumal der Betreuungsschlüssel definitiv schlechter ist als bei einer privaten Mami. Da kann ein Kind auf dem Tisch rumklettern und runterfallen. Oder es fällt von der Schaukel. Oder es reißt sich auf der Straße los und rennt weg. Oder es schlägt sich beim Toben einen Zahn aus. Und, machst du dir da auch vor Angst in die Hosen? Und was machst du erst, wenn deine Maus in die Schule kommt? Bringst und holst du sie da und kommst auch in den Pausen vorbei, damit dein Kind "sicher" ist? Im Übrigen sind da die Türen nicht abgesperrt wie in einer Kita. Da kann soooo viel passieren

Ein Kind ist mit 4 schon recht selbstständig. Es ist kein Baby mehr. Hab mal ein wenig Vertrauen in deine eigene Tochter und auch in andere Eltern. Diese Eltern haben selbst Kinder und die leben noch Da scheint bisher keiner vom Balkon gefallen zu sein. Und wenn du soooo panische Angst vor einem Sturz vom Balkon hast (finde ich aber extrem paranoid), dann bitte halt drum, dass dein Kind sich dort nicht aufhält. Helikoptereltern tun ihren Kindern nichts gutes, auch wenn das die Absicht ist.

Genieß lieber die freie Zeit und tue etwas für dich. Dein Kind wird sich über das Stückchen Freiheit freuen - immerhin bedeutet das auch, dass sie schon groß ist

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23. Mai 2016 um 17:36

Verstehe dich...
aber lass sie.... sie möchte es und sie ist ein eigener mensch nicht dein besitz..

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23. Mai 2016 um 21:13

Verständlich.
Deine Ängste kann ich nachvollziehen.
Wenn du den Eltern ansonsten vertraust, dann sage Ihnen, dass du etwas Sorge wegen dem Balkon hast. Sie werden dann besser drauf achten. Nachvollziehen müssen sie deine sorgen nicht, aber es bleibt Kopf.
Finde deine Angst da auch berechtigt.
Ansonsten musst du lernen los zu lassen. Das ist das langsame abnabeln. Fällt mir auch ganz schwer.
Meine Tochter ist auch 4 und war jetzt das erste Mal bei einem Kindergeburtstag alleine bzw. Ausser mir Oma war sie das erste mal alleine weg. Im ersten Moment war es schwer und vorher hatte ich böses Kopfkino... aber als sie dann weg war, war ich erstaunlich ruhig. Damit hatte ich gar nicht gerechnet.
Habe aber zwischendurch einmal nachgefragt, ob alles gut läuft.
Meine Tochter war sehr glücklich und am ende auch stolz auf sich.

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23. Mai 2016 um 22:41
In Antwort auf veilchen2011

Ach Bunte,
du sperrst dein Kind auch ein bis es 18 ist. Mit vier sind Kinder in der Lage selbstständig zu handeln und ihre Wünsche zu artikulieren. Ein bisschen mehr Vertrauen ins Kind wäre wünschenswert.

Ach Veilchen, da liegst du falsch,
ich dachte daran bis mindestens 20 Jahre, das dürfte reichen

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23. Mai 2016 um 23:47

Meine
Tochter ist 5'5 Jahre alt und ein sehr herbeigesehntes Kind nach langen Misserfolgen...
Insofern hab ich ne gute Entschuldigung, dass ich ein bisschen helikoptere...

In ihrer Gruppe sind schon ein paar, wo meine Tochter nicht hingehen dürfte, schon aus Prinzip nicht, weil da so Dinge laufen wie Opa nimmts Enkel im Auto mit ohne KiSitz usw, die sind teilweise ungepflegt... etc. Dass alles lässt ja auf vieles schliessen, wie es da daheim ist, wie gut die aufpassen...wenn man sich manchmal das Kind nur genau ansieht...

Meine Tochter hat einen sehr guten Freund, da gehts auch etwas naja zu...Wenn der Kleine mal bei uns pennt, bekommt er keine Zahnbürste mit, sein Schlafi riecht sehr getragen (letzten blieb er spontan ohne garnichts...) Da lass ich meine Tochter zwar, weil ich keine Gefahren sehe und die beiden sich total lieben, aber bisschen Jacke find ichs schon, weil sie sich sicher da dann auch morgens nicht die Zähne dann putzt und so...
Da biete ich doch lieber an, dass er zu uns kommt

Letztens war sie zum Spielen da ( wobei dass vom Papa ausging, der wohnt um die Ecke) da sind die wohl mit dem Auto zum BurgerKing (jaja), und abends bekommen ich von der Mama Fotos per WA, wo sind am Strand in Cala Millor sind !!!!
Ans Wasser lasse ich meine Tochter in keinem Fall mit anderen Leuten, habs dann hinterher nett angesprochen, dass ich da bissl speziell bin und das nicht möchte und lieber mitkommen, wenns ans Wasser geht.

Autofahren ist auch so ne Sache...Ich will immer selber den Sitz in deren Auto festmachen (isofix), und zeig, wie angeschnallt wird, da peilen die dann schon, dass mir das extrem wichtig ist!

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24. Mai 2016 um 5:51


Na toll... jetzt hast du mich auf Ideen gebracht. Ich kenne die Eltern der Freunde meiner Tochter teilweise nur vom Sehen und kurz Termine absprechen... Und bin noch nie auf die Idee gekommen, sie könnten zu hause Psychopathen sein. Letztlich ist meine Tochter dort ein paar Stunden, im Normalfall passen Eltern auf fremde Kinder besser auf und ihre eigenen Kinder leben auch noch... Ich muss aber zugeben, dass es mir bei einem anderen Wohnort oder anderen Elternklientel auch schwerer fallen könnte...

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24. Mai 2016 um 7:02

Bei
manchen hier erwecken Leute, die man kaum kennt, schon allein durch die Tatsache, dass sie Kinder haben, Vertrauen. Oder ist es, weil deren Kind den gleichen Kindergarten besucht, echt jetzt? Und eine Mutter, die genau hinschaut, wird für paranoid erklärt? Ihr seid echt super.
An die TS: 4 J. finde noch sehr jung, ich würde es jedenfalls nicht machen. Es ist offensichtlich, dass du kein gutes Gefühl dabei hast. Es sind vlt. nicht die richtigen Leute, oder (noch) nicht der richtige Zeitpunkt. Meine Tochter durfte erst mit 7J. zu ihren Freundinnen mit nach Hause gehen (in dem Alter kann sich das Kind auch ganz anders mitteilen, als mit 4J.). Bis jetzt überwiegend positive Erfahrungen, bis auf ein Mal. Da hat die Mutter ihre 6j. und meine 7j. ohne Aufsicht auf den Spielplatz geschickt. War mit mir vorher nicht abgesprochen, und ich fand es nicht i.O. (bei uns geht immer einer mit, da könnt ihr sagen, was ihr wollt, ICH trage schließlich die Verantwortung für MEIN Kind, und niemand anders). Ich mag die Familie und werde es meinem Kind nicht verbieten, zu ihnen zu gehen, aber beim nächsten Mal werde ich das Thema ansprechen müssen.

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24. Mai 2016 um 9:56


Also danke für die Antworten und dass mich nicht alle gleich für verrückt erklärt haben Ich denke, dass meine Angstgefühle eine Mischung sind. Es hat aber eigentlich nichts mit den Eltern zu tun, die haben in meiner Gegenwart noch nix falsch gemacht oder sich schlecht benommen - ganz im Gegenteil... nur eben das mit dem Balkon hat mich gewundert. Dass die Kinder beim Geburtstag raus sind ohne dass ein Erwachsener da war (die haben sich im Wohnzimmer unterhalten) - bin dann selber auch raus, weil ich da eben sehr ängstlich bin, man liest hier wirklich alle Wochen, dass ein Kind aus dem Fenster stürzt (sogar noch größere!). Es standen da auch natürlich Stühle herum, die teils aufgestappelt waren, da krieg ich innerlich echt bisschen Panik. Und der Balkon geht ist halt beim Kinderzimmer und das sieht man um die Ecke nicht

Andererseits wurde ich im Leben auch schon von Menschen schwer getäuscht von denen ich das nie gedacht hätte (Dopplelleben quasi). Und wie oft hört man das: Das war so ein lieber, freundlicher Mensch und man hätte nicht gedacht, dass er das macht blabla Ich glaube durch diese Erfahrungen bin ich noch viel misstrauischer geworden (auch wenn das zum Glück nix mit Kindern zu tun hatte). Und dann habe ich sicher einen eher ängstlichen Grundcharakter. All das macht mich so vorsichtig - manchmal eben "paranoid".

Ich möchte das aber nicht auf meine - auch von Natur aus eher vorsichtige - Tochter übertragen. Sie hat es sich so sehr gewünscht, dass sie hin darf, also probieren wir es jetzt mal. Ich denke, dass ich da jetzt mal durch muss und hoffe, dass es dann ein bisschen besser wird, wenn ich einmal gesehen habe, dass es gut funktioniert hat.

Ich würd mich ansonsten nicht als üüübermäßig vorsichtig beschreiben. Ich lass sie schon auch mal allein klettern und Sachen ausprobieren. Aber das ist halt was anderes, weil ich selbst dabei bin und die Verantwortung nicht abgebe.

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24. Mai 2016 um 10:26
In Antwort auf winnie_12316291

Deine tochter
Geht mit 4 den Weg zum Kindergarten alleine? Das finde ich grenzwertig ehrlich gesagt ...
Kommt sie auch alleine ?

Das dürfte man hier gar nicht

Habe ich auch...
...mit 4 oder 5 gemacht. Hat mir meine Mutter letztens noch erzählt. Wir wohnten zwar in einem Vorort der komplett 30er Zone war, aber zwei Straßen musste ich auf dem Weg zum Kiga auch überqueren. Mir ist nie etwas passiert dabei.

Abholen musste meine Mutter mich allerdings, weil sie im Kindergarten niemanden alleine nach hause gehen ließen.

Hängt natürlich auch davon ab, wo man wohnt. In der Innenstadt oder wenn es stark befahrene Straßen gibt würde ich das auch nicht machen. Aber man sollte schon den Eltern überlassen zu entscheiden ob ihr Kind dazu schon in der Lage ist oder nicht...

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24. Mai 2016 um 10:37
In Antwort auf alissa08

Bei
manchen hier erwecken Leute, die man kaum kennt, schon allein durch die Tatsache, dass sie Kinder haben, Vertrauen. Oder ist es, weil deren Kind den gleichen Kindergarten besucht, echt jetzt? Und eine Mutter, die genau hinschaut, wird für paranoid erklärt? Ihr seid echt super.
An die TS: 4 J. finde noch sehr jung, ich würde es jedenfalls nicht machen. Es ist offensichtlich, dass du kein gutes Gefühl dabei hast. Es sind vlt. nicht die richtigen Leute, oder (noch) nicht der richtige Zeitpunkt. Meine Tochter durfte erst mit 7J. zu ihren Freundinnen mit nach Hause gehen (in dem Alter kann sich das Kind auch ganz anders mitteilen, als mit 4J.). Bis jetzt überwiegend positive Erfahrungen, bis auf ein Mal. Da hat die Mutter ihre 6j. und meine 7j. ohne Aufsicht auf den Spielplatz geschickt. War mit mir vorher nicht abgesprochen, und ich fand es nicht i.O. (bei uns geht immer einer mit, da könnt ihr sagen, was ihr wollt, ICH trage schließlich die Verantwortung für MEIN Kind, und niemand anders). Ich mag die Familie und werde es meinem Kind nicht verbieten, zu ihnen zu gehen, aber beim nächsten Mal werde ich das Thema ansprechen müssen.

Also mit 7...
... ist ein Kind m.E. mehr als alt genug um alleine auf den Spielplatz zu gehen wenn er sich nicht gerade auf der anderen Seite der Stadt befindet. Man kann Kinder auch über-behüten, damit tut man ihnen sicherlich keinen Gefallen!

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24. Mai 2016 um 10:37

Von
diesen Situationen sprechen wir hier grad nicht. Es ist natürlich etwas anderes, wenn man keine Wahl hat.

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24. Mai 2016 um 11:07

.
Ich habe sie auch nicht als Paranoid bezeichnet. Aber ich käme sicherlich nicht auf die Idee bei der Mutter einer 7-Jährigen nachzufragen ob es okay ist, wenn ich mein und ihr Kind alleine auf den Spielplatz lasse (mal davon ausgehend dass es sich nicht um die Abendstunden handelt). Es käme mir gar nicht in den Sinn, dass das nicht der Fall sein könnte.

Natürlich gibt es Situationen in denen das trotzdem angebracht ist, wie beispielsweise, wenn das Kind besondere Problem/Bedürfnisse in irgend einer Form hat, so wie du es angeführt hast. Aber wenn man von einer "normal entwickelten" 7-Jährigen ausgeht sehe ich einfach den Punkt nicht.

Meine Güte, 7-Jährige sind i.d.R. Schulkinder! Wir haben in dem Alter unser ganzes Viertel unsicher gemacht! An schönen Wochenenden haben wir unsere Eltern über Tag oft nur zum Mittagessen gesehen. Gut, das ist vielleicht in der Innenstadt eher nicht klug, aber ein Spielplatz?! Den das andere Kind sicherlich gut kannte und folglich auch den Weg dorthin? Also beim Besten Willen, ich finde dass das über-besorgt ist.

Aber das ist nur meine Meinung. Ich gestehe dir gerne zu eine andere zu haben.

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24. Mai 2016 um 11:14
In Antwort auf girard_12728667

Also mit 7...
... ist ein Kind m.E. mehr als alt genug um alleine auf den Spielplatz zu gehen wenn er sich nicht gerade auf der anderen Seite der Stadt befindet. Man kann Kinder auch über-behüten, damit tut man ihnen sicherlich keinen Gefallen!

Eben
es ist DEINE Einstellung, woher nimmst du dir das Recht, diese für allgemein richtig zu erklären

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24. Mai 2016 um 11:24

Sag mal...
...liest du was ich schreibe?

DU bist diejenige, die hier mit dem Wort Paranoid um sich schmeißt, nicht ich.

Paranoia und paranoide Persönlichkeitsstörungen sind ernste psychologische Probleme, das würde ich nun wirklich niemandem unterstellen von dem ich finde dass er/sie seine Kinder zu sehr betüddelt und behütet.

Komm mal wieder ein bisschen runter von deinem Streitross, wir sind nicht im Krieg!

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24. Mai 2016 um 11:38
In Antwort auf girard_12728667

.
Ich habe sie auch nicht als Paranoid bezeichnet. Aber ich käme sicherlich nicht auf die Idee bei der Mutter einer 7-Jährigen nachzufragen ob es okay ist, wenn ich mein und ihr Kind alleine auf den Spielplatz lasse (mal davon ausgehend dass es sich nicht um die Abendstunden handelt). Es käme mir gar nicht in den Sinn, dass das nicht der Fall sein könnte.

Natürlich gibt es Situationen in denen das trotzdem angebracht ist, wie beispielsweise, wenn das Kind besondere Problem/Bedürfnisse in irgend einer Form hat, so wie du es angeführt hast. Aber wenn man von einer "normal entwickelten" 7-Jährigen ausgeht sehe ich einfach den Punkt nicht.

Meine Güte, 7-Jährige sind i.d.R. Schulkinder! Wir haben in dem Alter unser ganzes Viertel unsicher gemacht! An schönen Wochenenden haben wir unsere Eltern über Tag oft nur zum Mittagessen gesehen. Gut, das ist vielleicht in der Innenstadt eher nicht klug, aber ein Spielplatz?! Den das andere Kind sicherlich gut kannte und folglich auch den Weg dorthin? Also beim Besten Willen, ich finde dass das über-besorgt ist.

Aber das ist nur meine Meinung. Ich gestehe dir gerne zu eine andere zu haben.

Da
widersprichst du dir selbst. Wenn du anderen ihre Meinung zugestehst, dann müsstest du die andere Mama eben doch fragen, ob es o.k. ist, deren Kind unbeaufsichtigt auf einen Spielplatz zu schicken (sie ist überhaupt das erste Mal bei denen gewesen). Es wird schließlich vertraut, und nicht jeder tickt gleich, also gehe nicht gleich von dir aus, da es bei dir erlaubt ist.

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24. Mai 2016 um 12:03
In Antwort auf alissa08

Da
widersprichst du dir selbst. Wenn du anderen ihre Meinung zugestehst, dann müsstest du die andere Mama eben doch fragen, ob es o.k. ist, deren Kind unbeaufsichtigt auf einen Spielplatz zu schicken (sie ist überhaupt das erste Mal bei denen gewesen). Es wird schließlich vertraut, und nicht jeder tickt gleich, also gehe nicht gleich von dir aus, da es bei dir erlaubt ist.

...
Nö, ich widerspreche mir gar nicht.

Ich habe ja geschrieben, dass ich gar nicht auf die Idee käme so etwas zu fragen weil es für mich eine Selbstverständlichkeit wäre. Ich frage ja auch nicht, ob ich dem Kind etwas zu trinken geben kann (wenn es Allergien gegen beispielsweise Apfelsaft gibt, gehe ich davon aus dass mir das vorher gesagt wird!) oder ob das Kind in dem Alter schon alleine auf Toilette kann.

Ganz ehrlich, wenn mir jemand sagen würde "Meine 7-Jährige darf nicht alleine auf den Spielplatz!" dann könnte das Kind nicht mehr zu uns kommen (wie gesagt, immer vorausgesetzt es gibt nicht besondere Gründe die dagegen sprechen). Ich werde nicht den ganzen Tag/Nachmittag hinter zwei Kindern in dem Alter herlaufen. Dafür habe ich zu viel zu tun und ich halte es auch nicht für die Entwicklung der Kinder für förderlich.

Man muss immer abwägen können zwischen gefährlich (bsp. es gab Apfelschorle obwohl eine bekannte und kommunizierte Allergie auf Äpfel besteht) und würde ich anders machen (bsp. es gibt Fanta, obwohl man selber seinem Kind niemals Softdrinks geben würde). Im zweiten Fall sollte man schon gut abwägen, ob man wegen solcher "Kleinigkeiten" seinem Kind den schönen Nachmittag mit dem Freund/der Freundin vorenthalten muss.

Aber hey, dein Kind, deine Regeln. No worries. Nur für den normalen Standard von dem auszugehen ist bei einer Verabredung zum Spielen. Vielleicht solltest du deine Grenzen daher in Zukunft einfach offensiver kommunizieren -- bevor du dein Kind irgendwo lässt.

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24. Mai 2016 um 12:18

...
Okay, okay... Es gibt hier leider keinen smily mit einer weißen Flagge, daher verwende ich mal . Sorry, war dann ein Missverständnis.

Diese Forensoftware ist nicht so wahnsinnig strukturiert, ich habe noch ein paar Problemchen damit herauszufinden was, wo, wie zuzuordnen ist. Mit einer Zitierfunktion wäre das alles einfacher.

Daher nochmal: entschuldige, mein Fehler!

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24. Mai 2016 um 15:36
In Antwort auf girard_12728667

...
Nö, ich widerspreche mir gar nicht.

Ich habe ja geschrieben, dass ich gar nicht auf die Idee käme so etwas zu fragen weil es für mich eine Selbstverständlichkeit wäre. Ich frage ja auch nicht, ob ich dem Kind etwas zu trinken geben kann (wenn es Allergien gegen beispielsweise Apfelsaft gibt, gehe ich davon aus dass mir das vorher gesagt wird!) oder ob das Kind in dem Alter schon alleine auf Toilette kann.

Ganz ehrlich, wenn mir jemand sagen würde "Meine 7-Jährige darf nicht alleine auf den Spielplatz!" dann könnte das Kind nicht mehr zu uns kommen (wie gesagt, immer vorausgesetzt es gibt nicht besondere Gründe die dagegen sprechen). Ich werde nicht den ganzen Tag/Nachmittag hinter zwei Kindern in dem Alter herlaufen. Dafür habe ich zu viel zu tun und ich halte es auch nicht für die Entwicklung der Kinder für förderlich.

Man muss immer abwägen können zwischen gefährlich (bsp. es gab Apfelschorle obwohl eine bekannte und kommunizierte Allergie auf Äpfel besteht) und würde ich anders machen (bsp. es gibt Fanta, obwohl man selber seinem Kind niemals Softdrinks geben würde). Im zweiten Fall sollte man schon gut abwägen, ob man wegen solcher "Kleinigkeiten" seinem Kind den schönen Nachmittag mit dem Freund/der Freundin vorenthalten muss.

Aber hey, dein Kind, deine Regeln. No worries. Nur für den normalen Standard von dem auszugehen ist bei einer Verabredung zum Spielen. Vielleicht solltest du deine Grenzen daher in Zukunft einfach offensiver kommunizieren -- bevor du dein Kind irgendwo lässt.


normaler Standard? Von was redest du hier? Das ist dein Standard, mehr nicht! Und so einer wie dir würde ich mein Kind auch nicht mitgeben. Wenn du Vernachlässigung mit - ich habe keine Zeit für einen Spielplatzbesuch - begründest - dann ist es deine Sache. Dann nimm auch keine fremden Kinder zu sich und trage Verantwortung nur für dein eigenes. Wer weiß, was du noch alles für selbstverständlich hältst.

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24. Mai 2016 um 16:01
In Antwort auf alissa08


normaler Standard? Von was redest du hier? Das ist dein Standard, mehr nicht! Und so einer wie dir würde ich mein Kind auch nicht mitgeben. Wenn du Vernachlässigung mit - ich habe keine Zeit für einen Spielplatzbesuch - begründest - dann ist es deine Sache. Dann nimm auch keine fremden Kinder zu sich und trage Verantwortung nur für dein eigenes. Wer weiß, was du noch alles für selbstverständlich hältst.

.
Ich bin mir fast nicht sicher ob ich lachen oder weinen soll. Dir ist schon klar, dass wir von 7- nicht 3-Jährigen reden, oder? In dem Alter müssen (und wollen, zumindest bei den meisten) Kinder selbständig werden.

Jeder Psychologe wird dir sagen, dass loslassen genauso wichtig ist wie beschützen. Du tust deinem Kind echt keinen Gefallen damit dass du anscheinend ständig dabei sein musst (oder ein anderer Erwachsener). Kein Wunder, dass sich Grundschullehrer ob der Unselbständigkeit vieler Kinder die Haare raufen -- wie sollen sie es auch werden wenn ständig ein Erwachsener aufpasst dass sie keine Fehler machen.

Vom Baum fallen gehört dazu. Sich mit anderen Kindern zanken und die Probleme gemeinsam lösen gehört dazu. Balancieren, Klingelmäuschen spielen, verdreckt und nass aber glücklich zum Abendessen kommen gehört dazu. Sich die Knie aufschlagen, Splitter in die Hand reißen, vom Elektrozaun eine gewischt bekommen, sich an der Brombeerranke die Haut zerkratzen... Alles das gehört doch dazu! Wie sollen Kinder sonst ein Gespür dafür bekommen was sie können und was nicht? Wieviel sie sich zutrauen können?

Es gibt Studien, die zeigen, dass wenn man ihnen die kleinen Abenteuer (alleine auf dem Spielplatz, alleine am Bach spielen, auf Bäume klettern) nimmt, sie sich später größere und gefährlichere Abenteuer suchen (falscher Umgang, Diebstähle, Drogen). Aber bitte, behüte du nur dein Kind wo du kannst. Nur sei dir im Klaren darüber, dass das mit Nichten besser ist als eine gesunde, altersgerechte Selbständigkeit. Das hat nichts mit Vernachlässigung zu tun.

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24. Mai 2016 um 17:32
In Antwort auf girard_12728667

.
Ich bin mir fast nicht sicher ob ich lachen oder weinen soll. Dir ist schon klar, dass wir von 7- nicht 3-Jährigen reden, oder? In dem Alter müssen (und wollen, zumindest bei den meisten) Kinder selbständig werden.

Jeder Psychologe wird dir sagen, dass loslassen genauso wichtig ist wie beschützen. Du tust deinem Kind echt keinen Gefallen damit dass du anscheinend ständig dabei sein musst (oder ein anderer Erwachsener). Kein Wunder, dass sich Grundschullehrer ob der Unselbständigkeit vieler Kinder die Haare raufen -- wie sollen sie es auch werden wenn ständig ein Erwachsener aufpasst dass sie keine Fehler machen.

Vom Baum fallen gehört dazu. Sich mit anderen Kindern zanken und die Probleme gemeinsam lösen gehört dazu. Balancieren, Klingelmäuschen spielen, verdreckt und nass aber glücklich zum Abendessen kommen gehört dazu. Sich die Knie aufschlagen, Splitter in die Hand reißen, vom Elektrozaun eine gewischt bekommen, sich an der Brombeerranke die Haut zerkratzen... Alles das gehört doch dazu! Wie sollen Kinder sonst ein Gespür dafür bekommen was sie können und was nicht? Wieviel sie sich zutrauen können?

Es gibt Studien, die zeigen, dass wenn man ihnen die kleinen Abenteuer (alleine auf dem Spielplatz, alleine am Bach spielen, auf Bäume klettern) nimmt, sie sich später größere und gefährlichere Abenteuer suchen (falscher Umgang, Diebstähle, Drogen). Aber bitte, behüte du nur dein Kind wo du kannst. Nur sei dir im Klaren darüber, dass das mit Nichten besser ist als eine gesunde, altersgerechte Selbständigkeit. Das hat nichts mit Vernachlässigung zu tun.

Ich
finde diese Diskussion sowas von überflüssig. Deine Psychologen und Studien (tut mir leid, hast mich wenig beeindruckt) kannst du schön sein lassen, da ich meine Kinder ganz bestimmt nicht zu unselbstständigen Menschen erziehe. Sie können sich ausprobieren, austoben usw in jeglicher Hinsicht. Und ich glaube nicht, dass ich hier die einzige bin, die ihr Kind nicht alleine auf den Spielplatz lässt. Das hat ganz andere Gründe, als wenn ich es ihr nicht zutrauen würde. Wenn man immer wieder von vermissten Kindern (oft auch in dem Alter) lesen muss, und dass die Polizei wegen Verletzung der Aufsichtspflicht ermittelt, dann heißt es oft - die Eltern sind doch schon genug gestraft. Nun ja, was ist mit deren Kindern, die ertrunken, oder einem Pädophilen zum Opfer gefallen sind - wer ist mehr gestraft? Lieber bin ich dabei (wir sprechen hier von Erstklässlern, nicht vergessen!) und das Kind darf genauso alles machen, als dass ich sie einer solchen Gefahr aussetze. So. DAS ist meine Einstellung (gewiss kein Standard, da ja eigentl. du hier Standards bestimmst). Und wenn ich mein Kind jemandem anvertraue, dann möchte ich, dass diese Person für mein Kind genauso Verantwortung übernimmt (und zumindest mal vorher fragt), wie ich es für ihres tun würde. Was ist daran so schwer zu verstehen? Du bist einfach nur respektlos und überheblich, wenn du es nicht raffst.

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25. Mai 2016 um 8:18
In Antwort auf alissa08

Ich
finde diese Diskussion sowas von überflüssig. Deine Psychologen und Studien (tut mir leid, hast mich wenig beeindruckt) kannst du schön sein lassen, da ich meine Kinder ganz bestimmt nicht zu unselbstständigen Menschen erziehe. Sie können sich ausprobieren, austoben usw in jeglicher Hinsicht. Und ich glaube nicht, dass ich hier die einzige bin, die ihr Kind nicht alleine auf den Spielplatz lässt. Das hat ganz andere Gründe, als wenn ich es ihr nicht zutrauen würde. Wenn man immer wieder von vermissten Kindern (oft auch in dem Alter) lesen muss, und dass die Polizei wegen Verletzung der Aufsichtspflicht ermittelt, dann heißt es oft - die Eltern sind doch schon genug gestraft. Nun ja, was ist mit deren Kindern, die ertrunken, oder einem Pädophilen zum Opfer gefallen sind - wer ist mehr gestraft? Lieber bin ich dabei (wir sprechen hier von Erstklässlern, nicht vergessen!) und das Kind darf genauso alles machen, als dass ich sie einer solchen Gefahr aussetze. So. DAS ist meine Einstellung (gewiss kein Standard, da ja eigentl. du hier Standards bestimmst). Und wenn ich mein Kind jemandem anvertraue, dann möchte ich, dass diese Person für mein Kind genauso Verantwortung übernimmt (und zumindest mal vorher fragt), wie ich es für ihres tun würde. Was ist daran so schwer zu verstehen? Du bist einfach nur respektlos und überheblich, wenn du es nicht raffst.

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Ohje, ich habe dich nicht beeindruckt. Ich glaube ich muss gleich weinen, das war doch mein einziges Ziel!

Wie gesagt, mach mit deinem Kind was du willst, aber du kannst nicht davon ausgehen, dass alle deine Standards und Ansichten teilen. Und anscheinend bin ich ja nun nicht die einzige die es für übertrieben halt Grundschulkinder auf dem Spielplatz zu zu beaufsichtigen, ansonsten wäre es ja gar nicht erst zu der von dir eingangs geschilderten Situation gekommen.

Viel Spass dabei dein Kind in seiner Entwicklung zu bremsen. Ich hoffe, dass es für dein Kind trotzdem gut ausgeht und du ihm in nicht allzu ferner Zukunft vielleicht etwas mehr altersgerechte Aktivitäten zutraust und ihm auch genug vertraust um mal Sachen alleine zu machen.

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27. Mai 2016 um 13:21

Zur Info
Ich wollte euch sagen, dass wir es gestern ausprobiert haben und es ist wunderbar gelaufen. Mein Kind hatte Spaß, ich wurde immer mal wieder informiert, was sie gerade so machen und alle waren glücklich und gesund. Heißt nicht, dass ich jetzt supercool bin zukünftig, aber diese "Barriere" mal zu überschreiten hat mir sicher gut getan

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29. Mai 2016 um 18:55

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Ich sehe einen Unterschied zwischen Schule/Hort und dem Besuch bei einem gleichaltrigen Freund.

Sein eigenes Kind kann man gut einschätzen und hoffentlich auch die Freunde gut genug um zu wissen was man erlauben kann und was nicht. Das ist bei einer Schulklasse nicht unbedingt der Fall und vor allem reichen ein oder zwei unzuverlässige Kinder/Troublemaker um eine Beaufsichtigung unabdingbar zu machen.

Wenn man weiß dass das andere Kind notorisch unzuverlässig ist (Verbote ignorieren, Abmachungen nicht einhalten, Situationen falsch einschätzt etc.), dann ist das sicher ein Grund besser darauf zu achten, aber ich habe ja schon mehrmals betont, dass es natürlich besondere Umstände geben kann die dagegen sprechen.

Und mal am Rande: Auch ist der Betreuungsschlüssel in der Schule wohl kaum vergleichbar mit einem privaten Besuch bei Freunden (1, 2, 3 ... Lehrer als Schulhofaufsicht auf ... wieviele Schüler 50, 100, 200, 300? vs. 1 Elternteil auf 2 Kinder). Das ist schon ein gewaltiger Unterschied.

Ich muss gestehen, dass ich WIRKLICH nicht damit gerechnet hätte, dass es Leute gibt die ihr 7 Jähriges Kind nicht unbeaufsichtigt auf den Spielplatz lassen (und das ist kein Seitenhieb sondern nur ehrliches Erstaunen!). Das ist eine Lebenswelt die mir vollkommen fremd ist.

So wie meine Kindheitsfreunde und ich aufgewachsen sind, so wie ich plane mein Kind aufzuziehen und wie ich meine erwachsenen Freunde und Bekannten ihre Kinder aufziehen sehe ist das gar keine Diskussion. Kinder gehen alleine spielen in dem Alter. Sie lernen beizeiten mit einem Messer umzugehen, so dass beim Schnitzen nicht immer jemand daneben stehen muss (wann genau sie das alleine machen hängt von den individuellen motorischen und kognitiven Fähigkeiten ab), sie lernen Feuer zu machen, zu schwimmen, Fahrrad zu fahren, Hütten im Wald zu bauen und auf Bäume zu klettern. Und sie lernen auch was sie machen können ohne zu fragen ob sie es dürfen und wann eine Aufsicht erforderlich ist.

Für mich ist das selbstverständlich. Es gibt bestimmte Dinge die ich abklären würde ob das okay ist, wenn ich die Eltern des Besuchskindes nicht kenne (schnitzen zum Beispiel oder schwimmen gehen (letzteres unter Aufsicht in dem Alter), Feuer machen ist eh nur in bestimmten Situationen und mit Erwachsenen erlaubt). Aber alleine auf den Spielplatz gehen? Fahrrad fahren? Auf Bäume klettern? Ein paar Schrammen und blaue Flecken haben noch keinem Kind geschadet. Ich verstehe es einfach nicht. Wirklich, wirklich nicht. Weder kann ich mich erinnern dass mir oder meinen Freunden jemals etwas schlimmes passiert wäre bei all' diesen Dingen, noch den Kindern von Freunden.

Ja, man muss auf seine Kinder aufpassen. Man sollte keine unkalkulierbaren Riesiken eingehen. Aber man muss Kindern auch etwas zutrauen, sie unbeschwert und unbeaufsichtigt toben, raufen ... Kinder sein lassen. Es kann doch nicht sein, dass sie ständig von uns umflattert werden!

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