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Kind beim Exfreund lassen, der (wahrsch.) noch regelmäßig Drogen konsumiert: NUR PROBLEME

11. Oktober 2015 um 8:02 Letzte Antwort: 11. Oktober 2015 um 22:39

Hallo ihr Lieben,

ich habe ein ganz großes Problem mit meinem Ex-freund. Nach einer sehr, sagen wir mal, erlebnisreichen Beziehung in der er mir gegenüber gewalttätig wurde und er Drogen zu sich nahm haben wir uns vor ca. 4 Monaten getrennt. Wir beide teilen uns das Sorgerecht unseres 10 Monate alten Kindes.

Da er von seiner Persönlichkeit sehr egoistisch ist und nie so richtig an sein Kind denkt (auch wenn er vom Gegenteil überzeugt ist) habe ich bereits seit langer Zeit Probleme mit ihm. Er weigert sich Unterhalt zu zahlen, hat seit der Trennung nicht 1Cent ausgegeben (keine Windeln, kein Brei - nichts hat er für den kleinen jemals gekauft). Trotz vieler Probleme will er seinen Sohn sehen- womit ich eigentlich kein Problem habe, denn ich finde es wichtig, dass mein Kind auch eine Beziehung zum Vater hat. Mir wäre es nur lieber, wenn er unter meiner Aufsicht den Kleinen besucht. Da er in der während unserer Beziehung Drogen genommen hat und ich jetzt leider nicht weiß ob er dies immer noch tut, mach ich mir richtige Sorgen. Der Vater will darüber auch nicht reden weil er meint es ginge mich nichts an was er macht.

Er kommt unter der Woche jeweils zwei mal um den Kleinen zu besuchen (aber leider nur für max. 45min- obwohl ich ihm niemals eine zeitliche Grenze gegeben habe). Bis jetzt hat er sogar zwei Tagen ganze 7 Stunden auf ihn aufgepasst- was sogar recht gut verlief (man muss dazu sagen, dass immer seine Mutter oder andere Verwandte dabei waren, sodass er immer Unterstützung hatte). So ganz alleine hat er also noch nie länger auf ihn aufgepasst.

Leider ist er auch jemand der den kleinen bei noch so kleinen Diskussionen zwischen ihn und mir einfach einmischt, obwohl der Kleine mit bestimmten Sachen nichts zu tun hat- was ich auch sehr Schade finde, denn ich möchte einfach nicht dass der kleine jemals denkt, dass er zwischen den Stühlen steht.

Nun gab es immer mal wieder Probleme. Mein 10 Monate altes Baby wird immer noch gestillt- aber nur in der Nacht. Der kleine trinkt auch richtig richtig viel. Wir versuchen schon seit längerer Zeit abzustillen. Da er aber in der Nacht nicht auf Milch verzichten will (nimmt kein Wasser, kein Tee etc. an) versuche ich bereits ihn an Pre-Milch zuerst anzugewöhnen damit er die Flasche kennenlernt. Leider will er die Flasche niemals annehmen- sodass es am Ende nach viel Schreierei immer wieder an der Brust endet. Der kleine hat auch noch niemals woanders als zuhause und ohne Mutter übernachten. Nun denkt mein Exfreund aber dass er den kleinen auch über Nacht haben will. Ich hätte damit kein Problem, wenn der kleine bereits abgestillt wäre und noch nicht so Brust-abhängig wäre. Das versteht aber mein Ex leider nicht, er denkt ich würde ihn ihm das Kind nicht geben wollen.... Ich komm so an meine Grenzen gerade, da er es einfach nicht verstehen möchte. Ich habe ihn bereits mehrmals gesagt dass er meinetwegen jeden Tag vorbeikommen kann und Zeit mit dem Kleinen verbringen kann aber er halt noch nicht bereit ist die Nacht bei ihm zu übernachten.... Desweiteren ist mein Exfreund auch jemand den nichts aufwecken kann- musste ihn während wir noch in der Beziehung waren, wirklich sehr stark schütteln damit ich ihn überhaupt aufwecken konnte und das Babygeschrei in der Nacht hat ihn au niemals wecken können. Das heißt ich mach mir einfach richtig Sorgen, dass unser Sohn während der Nacht bei ihm nicht richtig versorgt werden würde- keine Milch annimmt und auch vom Vater nicht beruhigt wird.

Dann noch das weitere Problem mit seiner Drogensucht (oder ehemaligen- da er aber kein prof. Entzug gemacht hat glaube ich nicht, dass er einen Entzug auf eigener Faust durchgezogen hat). Seine besten Freund sind auch jene, die wirklich harte Drogen nehmen und auch schon in der Vergangenheit unter Drogeneinfluss (z.B. Ecstasy) Auto gefahren sind. Mein Ex besitzt auch keinen Führerschein mehr seit er 18 ist (er ist jetzt 30), da er immer aufgrund seiner Drogen im Blut den nicht bekommen hat. Nun hat er geschrieben, dass er an einem Tag wieder länger ALLLEINE auf den kleinen aufpassen möchte. Allein schon, dass er keine Unterstützung hat von der Familie macht mich kribbelig aber ich würde es trz. Versuchen (man muss dem Vater ja auch eine Chance geben). Nun hat er mich aber gefragt, ob ich den Autositz des Kindes auch mitbringen möchte. Da er keinen Führerschein besitzt und seine Eltern und weitere nähere Verwandten gerade im Urlaub sind, weiß ich dass er auf keinen Fall mit denen Auto fahren möchte. Das heißt, da er keinen Führerschein besitzt, würde er wahrscheinlich mit seinen Kumpels (die wie gesagt Drogen nehmen) unterwegs sein wollen. Als ich nachgefragt hab, hat er mich angelogen und gesagt, dass er mit seiner Mutter wohin fahren möchte- er wusste nur nicht, dass ich weiß, dass seine wie gesagt im Urlaub ist. Ich möchte nicht, dass mein Sohn in ein Auto steigen muss, welches von Menschen , von deren Drogensucht ich weiß, gefahren wird. Mein Exfreund ist jedoch sehr uneinsichtig und meint er wüsste schon was er macht (er hat damals auch gemeint es wäre ja unverschämt dass er kein Führerschein bekommt nur weil er Drogen nimmt- er hat also eine ganz verdrehte Weltansicht). Mir geht es hier aber einzig und allein um die Sicherheit meines Sohnes- aber was kann ich in dem Fall machen? Ich bitte um Hilfe!

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11. Oktober 2015 um 22:39

Hallo!
Also bei manchen Punkten meine ich machst Du Dir als Mama (wie alle Mamas) etwas zu viele Gedanken.
Die Sachw mit dem tiefen Schlaf z.B.: es gubr ganz viele Menschen mit festem Schlaf und darunter auch ganz viele Eltern. Noch nie habe ich gehört, dass deren Kinder dadurch in Gefahr sind bzw. deshalb nicht bei den Eltern schlafen sollten (das wäre ja ein riesen Problem)!

Drogen: ist er klar und bei Sinnen bzw. nicht über die Maße unaufmerksam? Darum geht es letztlich. Ich müsste mal sehr starke Medikamente einnehmen, die haben mich durchaus etwas benebelt. Würde da jemand auf die Idee kommen, der Mama das Kind zu nehmen?

Was ich sagen möchte, wenn wir Mamas so kritisch begutachtet werden würden, wäre das sehr unangenehm!
Ich beobachte immer wieder, dass von getrennt lebenden Papas viel mehr abverlangt wird als von den täglich anwesenden Eltern.

Was mich stört, ist das mit dem Autofahren. Das muss nicht sein.

Ich denke, das Übernachten kann noch etwas warten, geradebiegen dem nächtlichen Stillen. Aber dass er das Kind sieht ohne Deine Anwesenheit finde ich okay. Ich selbst kann mit meinem Kind auch anders und ausgelassener umgehen wenn ich dabei nicht beobachtet werde

Das wird schon - liebe Grüße!

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