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Kind ein Jahr Ausland - wer hat's gemacht?

16. Januar 2018 um 11:32

Hallo zusammen,

mein Kind eröffnete mir, dass sie gerne ein Jahr ins Ausland gehen würde (Fremdsprachenkenntnisse aufbessern etc.)
Nun die Frage, hat das jemand mit seinen Kindern schon mal durch, wann mach man das
(nach der 10., in der Oberstufe, nach dem Abi?) Gibts da Erfahrungen? Wie läuft sowas ab? Meldet man sich da bei einer "Organisation" die das managed? Erfahrungen? Wie läuft das evtl. mit der Schule (abmelden oder pausieren oder?)
Und die sehr interessante Frage, was kostet sowas - im Gespräch war ein jahr USA

Danke für Erfahrungsberichte

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16. Januar 2018 um 11:49

Einer meiner Söhne macht nach dem Abi ein Jahr Freiwilligendienst mit "weltwärts", quasi ein Auslands-FSJ. Er musste sich auf einen konkreten Platz bewerben und wurde dann von der Entsendeorganisation zum Auswahlverfahren eingeladen. 

Ansonsten gibt es bei uns noch über die Schule bzw Partnerschulen im Ausland Angebote. Ich war selbst ein Jahr in den USA während der Schulzeit und wg meinee eigenen Erfahrungen wollte ich nicht unbedingt, dass sie es während der Schulzeit machen (aber das hängt auch an der Leistung deines Kindes ab)- aber man hat ja auch danach noch einige Möglichkeiten, entweder durch og Freiwilligendienst oder Work&Travel oder später in Studium/Ausbildung.
Außerdem waren sie auch mal über die Ferien in England in einem Sprachcamp... Das hat ihnen auch einiges gebracht...

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16. Januar 2018 um 12:35
In Antwort auf flyingkat

Hallo zusammen,

mein Kind eröffnete mir, dass sie gerne ein Jahr ins Ausland gehen würde (Fremdsprachenkenntnisse aufbessern etc.)
Nun die Frage, hat das jemand mit seinen Kindern schon mal durch, wann mach man das
(nach der 10., in der Oberstufe, nach dem Abi?) Gibts da Erfahrungen? Wie läuft sowas ab? Meldet man sich da bei einer "Organisation" die das managed? Erfahrungen? Wie läuft das evtl. mit der Schule (abmelden oder pausieren oder?)
Und die sehr interessante Frage, was kostet sowas - im Gespräch war ein jahr USA

Danke für Erfahrungsberichte

Ich war in der 10. Klasse 2,5 Monate in Südafrika und wurde für diese Zeit freigestellt. Dort habe ich eine Schule besucht und in einer südafrikanischen Familie gelebt. Hat damals (long time ago) rund 2000 Euro gekostet. Meine jüngere Schwester war für ein Jahr in den USA (11. Klasse/ G9), gekostet hat das damals etwa 7000 Euro. Ich bereue, dass ich nicht auch ein ganzes Jahr im Ausland war. Für meine Schwester war es eine ganz wunderbare und wichtige Erfahrung, sie besucht ihre Gastfamilie immer noch (seit 10 Jahren jährlich) regelmäßig und studiert momentan wieder für ein Jahr in einem anderen Bundesstaat. Ich hoffe sehr, dass meine Tochter irgendwann auch sowas machen wollen wird und würde das ganz unbedingt unterstützen (sofern finanziell machbar!). Der Nutzen ist auch viel höher als bei einem work and travel/Aupair-Jahr nach dem Abi (Sprache, Autonomie, Kulturverständnis, Persönlichkeitsentwicklung etc.). In meinem Freundeskreis hatten einige ein Highschool-Jahr gemacht (USA oder Kanada) und ausnahmslos alle fanden es toll.

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16. Januar 2018 um 12:37
In Antwort auf pinguin122

Ich war in der 10. Klasse 2,5 Monate in Südafrika und wurde für diese Zeit freigestellt. Dort habe ich eine Schule besucht und in einer südafrikanischen Familie gelebt. Hat damals (long time ago) rund 2000 Euro gekostet. Meine jüngere Schwester war für ein Jahr in den USA (11. Klasse/ G9), gekostet hat das damals etwa 7000 Euro. Ich bereue, dass ich nicht auch ein ganzes Jahr im Ausland war. Für meine Schwester war es eine ganz wunderbare und wichtige Erfahrung, sie besucht ihre Gastfamilie immer noch (seit 10 Jahren jährlich) regelmäßig und studiert momentan wieder für ein Jahr in einem anderen Bundesstaat. Ich hoffe sehr, dass meine Tochter irgendwann auch sowas machen wollen wird und würde das ganz unbedingt unterstützen (sofern finanziell machbar!). Der Nutzen ist auch viel höher als bei einem work and travel/Aupair-Jahr nach dem Abi (Sprache, Autonomie, Kulturverständnis, Persönlichkeitsentwicklung etc.). In meinem Freundeskreis hatten einige ein Highschool-Jahr gemacht (USA oder Kanada) und ausnahmslos alle fanden es toll.

Achso, Probleme in der Schule hatte danach eigentlich niemand (das ein oder andere muss man selbstverständlich eigenverantwortlich nacharbeiten), es waren bloß alle deutlich besser in Englisch... 

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16. Januar 2018 um 16:50
In Antwort auf flyingkat

Hallo zusammen,

mein Kind eröffnete mir, dass sie gerne ein Jahr ins Ausland gehen würde (Fremdsprachenkenntnisse aufbessern etc.)
Nun die Frage, hat das jemand mit seinen Kindern schon mal durch, wann mach man das
(nach der 10., in der Oberstufe, nach dem Abi?) Gibts da Erfahrungen? Wie läuft sowas ab? Meldet man sich da bei einer "Organisation" die das managed? Erfahrungen? Wie läuft das evtl. mit der Schule (abmelden oder pausieren oder?)
Und die sehr interessante Frage, was kostet sowas - im Gespräch war ein jahr USA

Danke für Erfahrungsberichte

Als ich auf dem Gymnasium war (schweiz, vor ca 17 Jahren), haben viele schüler ein auslandjahr gemacht. Wir haben auch drei dann neu in die klasse gekriegt nach ihrer rückkehr. Das heisst die sind dann nicht direkt in ihre alte klasse zurück ins abschlussjahr sondern in unsere ein jahr drunter. Je nach begabung wäre ein nahtloser rückeinstieg sicher auch gegangen (bei meinem mann zum beispiel ging das). Zwei jungs, die wir so neu gekriegt haben waren in den USA und der dritte in neuseeland. Ein mädchen aus unserer klasse ist nach australien für ein jahr und stieg danach ein jahr unter uns wieder ein. Diese schüler haben in den ländern übrigens ganz normal die dortigen schulen besucht.

mein mann (aus kroatien) hatte das auch gemacht, er war ein jahr in philadelphia. Das war vor 20 jahren. Kontakt hat er zu seiner gastfamilie immer noch und sieht sie immer, wenn er an der ostküste ist. Wenn sie nach europa reisen, sehen wir sie auch. Die gastmama kam auch zu unserer hochzeit.

zu den kosten kann ich leider nichts sagen. Ich würds auf jeden fall machen. Für meinen mann war das eine wunderbare erfahrung.

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16. Januar 2018 um 18:31

Als ich in der Oberstufe war (13 Schuljahre), haben einige Mitschüler die gesamte 11. als Auslandsjahr gemacht. Hauptsächlich in den USA. Die sind dann ganz regulär in der 12. wieder dazugestoßen, hatten größtenteils den Führerschein gemacht. Eine der Schülerinnen mit sehr guten Noten hat es so gedreht, dass sie offiziell erstmal die 11. übersprungen hat. Dadurch hat sie das Latinum angerechnet bekommen. Dann hat sie aber "wiederholt" und ist in der 12. wieder dabei gewesen.

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16. Januar 2018 um 18:31

Als ich in der Oberstufe war (13 Schuljahre), haben einige Mitschüler die gesamte 11. als Auslandsjahr gemacht. Hauptsächlich in den USA. Die sind dann ganz regulär in der 12. wieder dazugestoßen, hatten größtenteils den Führerschein gemacht. Eine der Schülerinnen mit sehr guten Noten hat es so gedreht, dass sie offiziell erstmal die 11. übersprungen hat. Dadurch hat sie das Latinum angerechnet bekommen. Dann hat sie aber "wiederholt" und ist in der 12. wieder dabei gewesen.

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16. Januar 2018 um 19:40

Vielen lieben Dank für die tollen und ausführlichen Antworten  wir haben uns gerade eure ganzen Anregungen, Tipps und Berichte durchgelesen. Anhand eurer Tipps noch etwas längliche gegoogelt und Nun ist sich mein liebes Kind sicher, dass sie NACH dem Abi work and travel machen möchte.

Vielen Dank, ich hoffe, ihr seid nicht böse, dass ich einfach nur hier unten antworte! 

Achja, wir sind aus Deutschland und Sorry für die irreführende Überschrift. Im Nachhinein kann man das wirklich anders interpretieren, als ich es gemeint hatte 

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17. Januar 2018 um 12:26

Ich hätte das auch immer gerne gemacht, aber wir hatten dafür kein Geld. Damals hat es so um die 15.000 DM gekostet, für ein Highschool-Jahr in die USA zu gehen. 
Bei uns im Jahrgang haben es aber einige gemacht. Eigentlich alle während des 11. Schuljahrs (damals G9). Zwei sind dann für die 12. zurück gekommen, einer hat dann regulär in der 11. weitergemacht. 
Spannend finde ich sowas auf alle Fälle. Wenn es möglich ist, würde ich ihr das ermöglichen wollen. 

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16. Januar 2018 um 18:11
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