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Kind einer Bekannten in Pflege nehmen?

2. Juli 2008 um 15:19

Hallo ihr da draußen,

vielleicht weiß von euch jemand Rat. Ich habe zwei Kinder, der "Große" geht in den Kindergarten. Über den Kindergarten habe ich eine Frau kennengelernt, mit der ich mich gut verstehe, die eine Tochter im gleichen Alter hat. Nun muss sie aus privaten Gründen weg ziehen und will ihre Tochter bei der Urgroßmutter zurücklassen (erst einmal ihr Leben in den Griff bekommen). Sie meinte, dass sie sonst niemanden hat und die Kleine in ihrer gewohnten Umgebung lassen möchte. Das Mädchen ist mit der Entwicklung ein klein wenig zurück (wegen vieler Probleme) und hat auch Ängste. Ich wage einfach zu bezweifeln, dass die Urgroßmutter, auch wenn sie die Kleine liebt für sie so da sein kann, wie die Kleine es bräuchte. Nun überlege ich, ob wir (also mein Mann und ich) das Mädchen eine Zeit aufnehmen, bis es der Mutter besser geht. Ich bin selbstständig, wie gesagt selbst Mutter von zwei Kindern und würde mir/ uns das durchaus zutrauen. Nun möchte ich aus der ganzen Sache aber kein "riesen Ding" machen, sprich ständige Besuche vom Jugendamt usw. ... Ich weiß nicht, ob das Mädchen im Fall der Fälle als "Pflegekind" angesehen werden müsste (ich müsste ja auch mit ihr zum Arzt, sie in den Kindergarten bringen usw. ...). Weiß von euch jemand, wie ich helfen und was ich tun kann?

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21. August 2008 um 8:01

Vielen Dank
Für die Antwort und auch die PNs! Inzischen ist es so, dass die Mutter ohne ein Wort gegangen ist. Sie hat sich bei mir nicht mehr gemeldet. Ich habe die Kindergärtnerin heute gefragt und sie meinte, dass das Mädchen nun bei der Uroma lebt und nur noch einen Monat in diesen Kindergarten gehen wird. Danach soll sie wechseln, damit die Uroma es nicht mehr so weit hat. Ich meinte "Schade" und daraufhin meinte die Kindergärtnerin "Wir sind nur familienergänzend. Ansonsten würden wir oft gerne eingreifen" - sie findet die Situation also auch nicht gut. Ich hoffe, dass ich die Uroma heute Nachmittag antreffe und mit ihr reden kann. Ich will ihr die Kleine nicht "wegnehmen", aber vielleicht kann ich sie unterstützen und die Kleine hin und wieder betreuen bzw. sie am Morgen in den Kindergarten bringen, damit sie nicht wechseln muss. Es ist schon schwer genug, dass ihre Mama weg ist. Sie soll nun nicht noch eine so große Umstellung verkraften müssen ...

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