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Kind hat panische Angst vor Hunden...

1. Dezember 2014 um 9:24

Hallo,

vielleicht hat ja jemand von euch einen guten Tipp...

Mein fünfjähriger Sohn war schon immer ein sehr ängstliches Kind, kann sich auch durch seinen Autismus EXTREM in Ängste reinsteigern. (Früher waren es teilweise Staubsauger, Fön, ... die uns wochen- oder monatelang beschäftigt haben, aber wirklich in extremstem Ausmaß, wie z. B. bestimmte Räume im KiGa nicht betreten - über Monate!!! - weil dort mal ein - ausgeschalteter, Staubsauger war.)

Er hat ja auch vor allen möglichen Tieren Angst, also er würde kein Tier freiwillig berühren oder so. Hat teilweise wirklich vor jedem Spatz oder Eichhörnchen Angst - nur dass die ihm eh nie freiwillig zu nahe kommen würden.

Aber seine Panik vor Hunden jeder Art wirklich zur Zeit immer schlimmer. Er kreischt sofort los, als würde man ihn abschlachten, nur weil ein Hund ich Sichtweite ist, und sei der Hund so groß wie eine kleine Katze. Gestern war mein Mann mit ihm auf dem Weihnachtsmarkt und meinte, dass er sich gar nichts angeschaut hat, war nur auf die Suche nach irgendwelchen Hunden und dann loszuheulen. Hat sich auch beim Laufen sekündlich umgedreht, nicht dass da hinter ihm vielleicht ein Hund ist...
Ich habe echt Angst, dass er mal unvermittelt auf die Straße rennt, vor ein Auto, nur weil ein Hund auf dem Gehsteig läuft. Noch ist er ja nicht alleine unterwegs, aber ich musste ihn schon mal festhalten und ihm erklären, dass das Auto mit Sicherheit viel gefährlicher ist als der Hund. Aber bald wird er auch mal alleine unterwegs sein... Auch habe ich Angst, dass ein Hund erst recht zuschnappt, weil er so loskreischt...

Ich weiß, dass wir da auf jeden Fall etwas tun müssen, aber ich weiß nciht wirklich, was. Wir haben keine Haustiere (und es geht leider auch nicht, auch wenn ich gerne eine Katze hätte), auch niemand in der Verwandtschaft oder im näheren Freundeskreis, so dass er mit Tieren generell keinen Kontakt hat.
Ich muss auch zugeben, dass ich selber auch kein Hundefan bin, also ich hatte auch sehr lang sehr große Angst von Hunden und bis zum heutigen Tag fühle ich mich in der Gegenwart von Hunden nicht wohl. Das versuche ich dem Kleinen natürlich nicht so deutlich zu zeigen, aber ich kann jetzt nicht auf Knopfdruck zum Hunderliebhaber werden...

Hmmmmm, hat jemand eine Idee, was man in so einem Fall machen könnte? Er muss ja Hunde nicht lieben, aber wenigstens nicht gleich so in Panik verfallen...

LG

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1. Dezember 2014 um 9:30

Es gibt doch so schöne kinderfilme mit hunden
vielleicht wär das eine idee?? das er einfach sieht das hunde wunderbare freunde sein können.

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1. Dezember 2014 um 22:26


Danke schon mal für eure Antworten. Ich werde morgen darauf antworten, kam heute leider nicht dazu...

Aber vielleicht gibt es ja noch mehr Tipps?

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1. Dezember 2014 um 23:54

Ich finde die Tipps toll
die du bisher bekommen hast......
Ich würde mir auf jeden Fall ein Buch zu legen über Hunde bzw. Geschichten mit ihnen.
Und wenn ihr da drüber gesprochen habt es langsam angehen und versuchen Normalität da rein zu bringen.
Also Hunden nicht gezielt aus dem Weg zu gehen.
Tierheim besuchen würde ich jetzt nicht so optimal finden, weil da eben doch viele Hunde hysterisch hinter den Gittern kläffen und es deinem Sohn vielleicht erst recht ein falsches Bild vermittelt.
Sonst wär es echt eine Überlegung gewesen sich einen Hund zum spazieren gehen dort zu holen. Denke aber das wäre ein zu großer Schritt.
Oder mal in einer Hundeschule anrufen.
Eventuell könnt ihr mal bei einer Welpen Spielstunde zuschauen.....
Wenn die Angst generell auf alle Tiere zutrifft würde ich wirklich mal in Tierparks in eurer Umgebung gehen (oder auf den Bauernhof)
Kinder schauen sich das wirklich auch total von den Eltern ab.
Meine Tochter hatte nie Angst vor Hunden (oder anderen Tieren).
Als dann immer die Oma auf sie aufgepasst hat, merkte man nach kurzer Zeit schon das sie sich die Ohren grundsätzlich zu gehalten hat wenn uns ein Hund begegnete.
Oma hat auch Angst vor Hunden (bzw sind ihr Alle Tiere unheimlich) das hat sich total in meiner Tochter widergespiegelt.
Bei uns war das dann wieder ein längerer Prozess. Sie kennt aber Tiere schon von Anfang an. Finde das einfach wichtig weil einen so eine Angst doch schon einschränkt.

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2. Dezember 2014 um 20:46
In Antwort auf ano100

Es gibt doch so schöne kinderfilme mit hunden
vielleicht wär das eine idee?? das er einfach sieht das hunde wunderbare freunde sein können.

Ja
Ja, das wäre VIELLEICHT ne tolle Idee. Die Frage ist ob ich ihn dazu bringe, den Film zu schauen.
Ob man's glaubt oder nicht, mein Kind will eigentlich so gut wie nie fernsehen - man muss ihn fast dazu überreden. Teilweise schaut er 1-2 Monate nichts.

Und er ist halt vom Wesen her so, dass er sich für etwas interessiert oder eben nicht, und dann kann man ihn durch nichts dazu motivieren, sich damit zu beschäftigen. (Wird sicher spannend in der Schule nächstes Jahr, aber das ist ein anderes Thema.) Das war schon immer so, auch als Baby / Kleinkind, er hatte Bücher oder Spielzeuge, die er NIE angeschaut hat, auch konnten wir ihn nicht dazu bewegen...

Aber trotz allem: Welche Filme fallen euch denn da ein? Mir ist nur Lassie eingefallen, aber da habe ich gesehen, dass der Film (DVD) ab 12 Jahren sein soll? Oder es gab auch "Balto" oder so ähnlich???
Vielleicht kennt jemand noch was Schönes für kleine Kinder? (Weihnachten steht ja vor der Tür.)

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2. Dezember 2014 um 20:58

Hihi
Das mit den Hosen ist inzwischen besser geworden. Aber was du noch alles weißt!!!

Er singt und singt und singt und hört Musik. Und liebt - eher LEBT - Duplo über alles! (Da ist inzwischen auch sein Bello integriert.)
TipToi mag er auch nicht....

Den Film Beethoven hab ich mal gesehen stimmt. Der könnte auch für kleine Kinder toll sein, muss ich gleich mal schauen...

Will ihm auch nichts kaufen, was ab 6 oder gar 12 Jahren ist....

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2. Dezember 2014 um 21:11

...
Ja, er hat vor allen Tieren irgendwie Angst, ich glaube, die sind ihm einfach nicht geheuer, weil er sie nicht einschätzen kann... Also er würde auch eine Katze nicht einfach so streicheln. (Eine Zeit lang kam eine Katze irgendwo aus der Nachbarschaft regelmäßig zu uns in den Garten. Die hat er dann beobachtet und mit Unterstützung meinerseits auch mal gestreichelt. Aber wenn sie sich z. B. an ihn reiben wollte, ist er ausgewichen...)
Aber Hunde sind halt vermutlich besonders "schlimm", weil sie eben laut sind (er hat extrem geräuscheempfindlich, hört teilweise Sachen, die andere nicht mal wahrnnehmen, und hat oft Angst vor lauten Dingen, wie z. B. Staubsauer, Fön, ...), bzw. weil sie ihm am ehesten nahe kommen. Eichhörnchen oder Spatzen kommen uns ja eher nicht so in die Quere. Also ich glaube, dass das eher daher kommt - wahrscheinlich würde er auch schreien, wenn ein Eichhörnchen auf die Idee käme, ihn zu beschnuppern...

Klar, Kontakt zu Tieren wäre echt gut, abe rtotal schwer. Wie gesagt, wir kennen niemanden mit Haustieren, also Familie oder Freunde. Außer meine Eltern, die haben zwei Katzen, aber erstens sind wir dort recht selten, zweitens haben die Katzen auch Panik vor "Fremden", so dass er sie kaum zu Gesicht bekommt...

Hier gibt es ja nicht mal Bauernhöfe in der GEgend... Echt doof...

Urlaub auf dem Bauernhof hatten wir schon - da hat er ziemlich erfolgreich 10 Tage lang alle Tiere ignoriert...
Mittlerweile interessiert er sich schon für Tiere - damals noch gar nciht - aber eben nur aus der Entfernung...

Ich versuche mit ihm immer wieder mal Hunde zu beobachten. Also wenn wir spazieren gehen und Hunde sehen, kiommt ja oft vor, dann versuche ich ihm zu erzählen, was der Hund vielleicht "denkt". Also z. B. dass der Hund sich gerade übers schöne Wetter freut, dass er denkt "was ist denn das für ein Junge" (also er selber) und dass er ihn anschauen will und vielliecht Lust hätte, mit ihm zu spielen, dass er sich auch über eine Bratwurstsemmel freuen würde, usw. Also ihm dadurch klarzumachen, dass der Hund auch ein Lebewesen wie er selber ist, das sich freut oder traurig sein kann... Das scheint bei ihm langsam zu fruchten, nur jetzt sind wir bei dem kühlen Wetter seltener draußen unterwegs...

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2. Dezember 2014 um 21:11

Hallo,
Da es ja nun wirklich einschränkend für den Alltag ist, würde ich es glaub ich über (sorry das klingt jetzt doof) klassische Konditionierung versuchen...

Das mit dem Therapiehund finde ich eine tolle Idee.... Ich denke aus seiner Sicht sind Tiere/ insbesondere Hunde Dinge die er nicht fassen kann.... Sie laufen für ihn unkontrolliert herum und durch die Beeinteächtigung in der Wahrnehmung kann er es nicht deuten...

Also würde ich glaube ich erstmal mit Spielzeugen arbeiten.... plastikhund, Plüschhund, Plüschhund mit Funktion etc.
jedesmal wenn er die gewünschte reaktion zeigt belohnen, im fall von autismus mit einem von ihm gewählten stimulus....

Ja ich glaube so würde ich es versuchen....

Natürlich läuft man Gefahr das er nacher alle Hunde toll findet und nicht mehr die nötige Distanz hat.... Aber das kann man nicht vorraussehen....

Lg

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2. Dezember 2014 um 21:35

Ich würde in die buchhandlung gehen.
guck mal ob du bilderbücher mit über Hunde findest. komm erst mal ins Gespräch mit ihm. finde heraus was genau ihm angst macht.
versuch ihm auch die sprache der Hunde beizu bringen. es gibt bilder von Hunden, mit verschiedenen Emotionen. zb wie sieht ein freundlicher Hund aus, wann hat ein Hund angst etc.

such dir züchter in deiner nähe raus. frag nach ob du da mal hin kannst um Welpen anzusehen.
sprich ab wie der besuch gelingen kann. zb wenn die Hunde in einem abgetrennten Bereich sind. das die Hunde keine Möglichkeit haben zu ihm zu kommen. sondern er muss hin.

mein großer ist zwar kein autist, aber doch etwas sensibler als viele andere kinder, aber ich erzähl trotzdm mal:
ihm waren größere Tiere auch zunächst unheimlich. im zoo wollte er keine Tiere füttern, kein streicheln, ins ziegen gehege war unmöglich rein zugehen. angst panik, das volle Programm.
dann haben wir über legt uns einen Hund zu holen. haben auch eine liebe Familie gefunden, wo die Hunde eben Welpen bekamen. wir hin. die Welpen im "käfig". mein sohn wollte erst gar nicht runter vom arm, als er die Hund Babys gesehen hat. irgendwann wurde er doch neugierig. hat sich davor gestellt.
die Hunde kamen zum zaun. er erst mal wieder etwas ängstlich. als er merkte das die Hunde nicht raus können, wurde er mutiger. dr zaun war so niedrig, das er mit einem bein schon drüber gestigen ist, sich aber noch nicht ganz rein getraut hat. und beim 2. und 3. besuch liefen die Hunde Babys frei im garten herum. alles kein Problem. mein sohn mittendrin.
ach ja, zu dem Zeitpunkt war er noch nicht ganz 3.

und wenn du diese Möglichkeit in Erwägung ziehst, sprich vorher mit deinem sohn, was ihm erwartet.
vielleicht konnte ich dir ein klein wenig mut machen.

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2. Dezember 2014 um 22:15

Interessant!
Ach, das ist ja mal interessant, eine Hundetrainerin!
Darf ich ganz doof fragen, was das genau ist? Arbeitest du dann sozusagen in einer Hundeschule und unterstützt Hundebesitzer im Ungang bzw. Erziehung ihrer Hunde? Oder ist das etwas komplett anderes?

Nein, er ist nicht in psychologischer Behandlung.
Er ist durch den Autismus ja nicht kompett anders, aber teilweise erlebt er alles intensiver, so dass seine Ängste oft auch sehr extrem sind. Haben da schon Einiges hinter uns...
Bei ihm ist es aber oft so, dass er alles VERSTEHEN muss, also er reagiert eher selten intuitiv. Also mit ach-so-niedlich-blablabla kann man ihm nicht kommen. Man kann ihn eher über den VErstand erreichen, also wenn wir über Hunde reden und sie "verstehen" versuchen...

Ich selber habe inzwischen nicht mehr wirklich Angst vor Hunden, war in meiner Kindheit aber auch extrem. Aber ich habe auch nicht das Bedürfnis einen Hund zu streicheln (bei Katzen schon), bzw. ich muss den Hund schon irgendwie im Auge behalten... Aber ich kann ohne Probleme auf der Straße an einem Hund vorbeilaufen, ohne panisch zu werden.... Verstehst du?

Wie ich weiter unten schon geschrieben habe, versuche ich ja mit ihm Hunde zu beobachten bzw. über sie zu reden, sie zu "verstehen"...
Daher finde ich deine Idee, bei einem Hundeverein oder Hundeschule zuzuschauen, gar nicht so dumm.... Das wäre eventuell eine Überlegung wert!

Und das mit diesen Therapiehunden. Wo bzw. wie findet man sowas???

Zum Thema Urlaub auf dem Bauernhof habe ich auch weiter unten schone twas geschrieben...

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2. Dezember 2014 um 22:43
In Antwort auf xxAmarulaxx

Ich finde die Tipps toll
die du bisher bekommen hast......
Ich würde mir auf jeden Fall ein Buch zu legen über Hunde bzw. Geschichten mit ihnen.
Und wenn ihr da drüber gesprochen habt es langsam angehen und versuchen Normalität da rein zu bringen.
Also Hunden nicht gezielt aus dem Weg zu gehen.
Tierheim besuchen würde ich jetzt nicht so optimal finden, weil da eben doch viele Hunde hysterisch hinter den Gittern kläffen und es deinem Sohn vielleicht erst recht ein falsches Bild vermittelt.
Sonst wär es echt eine Überlegung gewesen sich einen Hund zum spazieren gehen dort zu holen. Denke aber das wäre ein zu großer Schritt.
Oder mal in einer Hundeschule anrufen.
Eventuell könnt ihr mal bei einer Welpen Spielstunde zuschauen.....
Wenn die Angst generell auf alle Tiere zutrifft würde ich wirklich mal in Tierparks in eurer Umgebung gehen (oder auf den Bauernhof)
Kinder schauen sich das wirklich auch total von den Eltern ab.
Meine Tochter hatte nie Angst vor Hunden (oder anderen Tieren).
Als dann immer die Oma auf sie aufgepasst hat, merkte man nach kurzer Zeit schon das sie sich die Ohren grundsätzlich zu gehalten hat wenn uns ein Hund begegnete.
Oma hat auch Angst vor Hunden (bzw sind ihr Alle Tiere unheimlich) das hat sich total in meiner Tochter widergespiegelt.
Bei uns war das dann wieder ein längerer Prozess. Sie kennt aber Tiere schon von Anfang an. Finde das einfach wichtig weil einen so eine Angst doch schon einschränkt.

Buch
Ja, Bücher mag er in der Regel ganz gern. Hast du da vielleicht konkrete Tipps?

Bei uns gibt es hier im Ort einen schönen Tierheim, aber da haben ich doch Angst, dass ihn das nur mehr verschreckt, weil da viele Hunde doch eher traumatisiert sind oder Schlimmes erlebt haben und dementsprechend agressiv auftreten....

Tiergarten findet er mittlerweile interessant, war lange auch nicht so. Aber das ist dann wieder gaaaaaaanz was anderes, weil die Tiere dort eingesperrt und somit ungefährlich sind... Er war auch erst total entsetzt als er erfahren hat, dass in Afrika z. B. Löwen und Krokodile einfach so frei herumlaufen, ohne Absperrung.

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2. Dezember 2014 um 22:53
In Antwort auf fussi85

Hallo,
Da es ja nun wirklich einschränkend für den Alltag ist, würde ich es glaub ich über (sorry das klingt jetzt doof) klassische Konditionierung versuchen...

Das mit dem Therapiehund finde ich eine tolle Idee.... Ich denke aus seiner Sicht sind Tiere/ insbesondere Hunde Dinge die er nicht fassen kann.... Sie laufen für ihn unkontrolliert herum und durch die Beeinteächtigung in der Wahrnehmung kann er es nicht deuten...

Also würde ich glaube ich erstmal mit Spielzeugen arbeiten.... plastikhund, Plüschhund, Plüschhund mit Funktion etc.
jedesmal wenn er die gewünschte reaktion zeigt belohnen, im fall von autismus mit einem von ihm gewählten stimulus....

Ja ich glaube so würde ich es versuchen....

Natürlich läuft man Gefahr das er nacher alle Hunde toll findet und nicht mehr die nötige Distanz hat.... Aber das kann man nicht vorraussehen....

Lg

Hmmm
Danke auch dir für deine Antwort... Allerdings muss ich sagen, dass mir sowas total widerstrebt. Ich möchte mein Kind nicht als "Tier" dressieren, sondern als gleichwertigen Menschen behandeln...

Ich meine das nicht böse, aber das kommt wirklich nicht in Frage für mich...

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2. Dezember 2014 um 22:58
In Antwort auf leni03111984

Ich würde in die buchhandlung gehen.
guck mal ob du bilderbücher mit über Hunde findest. komm erst mal ins Gespräch mit ihm. finde heraus was genau ihm angst macht.
versuch ihm auch die sprache der Hunde beizu bringen. es gibt bilder von Hunden, mit verschiedenen Emotionen. zb wie sieht ein freundlicher Hund aus, wann hat ein Hund angst etc.

such dir züchter in deiner nähe raus. frag nach ob du da mal hin kannst um Welpen anzusehen.
sprich ab wie der besuch gelingen kann. zb wenn die Hunde in einem abgetrennten Bereich sind. das die Hunde keine Möglichkeit haben zu ihm zu kommen. sondern er muss hin.

mein großer ist zwar kein autist, aber doch etwas sensibler als viele andere kinder, aber ich erzähl trotzdm mal:
ihm waren größere Tiere auch zunächst unheimlich. im zoo wollte er keine Tiere füttern, kein streicheln, ins ziegen gehege war unmöglich rein zugehen. angst panik, das volle Programm.
dann haben wir über legt uns einen Hund zu holen. haben auch eine liebe Familie gefunden, wo die Hunde eben Welpen bekamen. wir hin. die Welpen im "käfig". mein sohn wollte erst gar nicht runter vom arm, als er die Hund Babys gesehen hat. irgendwann wurde er doch neugierig. hat sich davor gestellt.
die Hunde kamen zum zaun. er erst mal wieder etwas ängstlich. als er merkte das die Hunde nicht raus können, wurde er mutiger. dr zaun war so niedrig, das er mit einem bein schon drüber gestigen ist, sich aber noch nicht ganz rein getraut hat. und beim 2. und 3. besuch liefen die Hunde Babys frei im garten herum. alles kein Problem. mein sohn mittendrin.
ach ja, zu dem Zeitpunkt war er noch nicht ganz 3.

und wenn du diese Möglichkeit in Erwägung ziehst, sprich vorher mit deinem sohn, was ihm erwartet.
vielleicht konnte ich dir ein klein wenig mut machen.

Bücher...
Ja, Bücher sind immer eine gute Idee (wenn er sie dann tatsächlich anschaut)...
Muss echt schauen, was man da finden kann. Oder hast du einen konkreten Tipp? Er hat ja generell Schwierigketien, Emotionen bei anderen zu deuten, auch bei anderen Kindern, wobei es mittlerwiele schon viel besser geworden ist. Vielleich tkommt diese Angst auch daher, weil er den Hund eben GAR nciht einschätzen kann....

Woher seine Angst kommt, kann er selber nicht wirklich beschreiben. Er sagt, er weiß es selber nicht, warum er so große Angst hat. (Er tut sich ja generell schwer, seine Gefühle auszudrücken.) Er hat alleridngs vor ein paar Tagen von sich aus erzält, dass er früher keine Angst vor Hunden hatte. ABer er weiß nicht, wann die Angst kam und warum. Und eben auch nicht, wovor er genau Angst hat...

Wie findet man Hundezüchter? Kenn mich damit ja gar nicht aus...

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2. Dezember 2014 um 23:00

Hundeverein...
Also hier im 'Nachbarort müsste es einen Hundeverien geben. Man schauen ob man da was rausfinden kann.... Hunde dort zu beobachten, fände ich interessant....

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2. Dezember 2014 um 23:03

Du hast nach hundefilmen gefragt
Bolt ist ein Animationsfilm finde ich ganz gut.

Susi und Strolch ist auch super!

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2. Dezember 2014 um 23:46

Hier ein paar trailer
kannst ihm die ja zeigen und gucken ob er interesse hat die zu gucken
http://www.youtube.com/watch?v=G6e_1lh9C1U
total witzig

http://www.youtube.com/watch?v=FivzzDPvJdg
die titelmusik ist toll und der film an manchen stellen zum heulen, aber so schön

http://www.youtube.com/watch?v=cFRhQjpiJoI

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8. Dezember 2014 um 21:43

Kurzes Update
Hallo,

ich wollte mal kurz berichten, was in den letzten Tagen passiert ist...

Lustigerweise hat mein Sohn ziemlich genau zeitgleich mit meinem Thread angefangen, über Hunde zu reden. Also dass er früher keine Angst hatte und dass er selber gar nicht weiß, warum bzw. wovor genau er Angst hat...

Naja, seitdem spielt er fast täglich Hund. (Also ohne dass ICH ihm was gesagt hätte.) Er läuft auf allen Vieren herum und bellt und zeigt die Zähne (ich vermute seitdem, dass ihm die Zähne Angst machen) und springt teilweise wild herum. Und ich muss dann Angst haben und dann wird mir von ihm erklärt, dass der Hund nur böse aussieht, aber eigentlich ganz lieb ist. Dann darf ich den Hund auch streicheln und brauche keine Angst mehr zu haben...
Auch beobachtet er häufig Hunde, z. B. gibt es hier in der Gegend den "Mann mit den zwei Hunden", ein älterer Herr, der immer in der Früh mit seinen Hunden rausgeht, wenn wir zum Kindergarten fahren. Auf den achtet er immer, ob wir ihn sehen...

Als ich ihm erzählt habe, dass Hunde auch in die Hundeschule gehen, hat er erst gegrinst und fragte, ob dann die kleinen Hunde alle mit dem Lehrer dasitzen und lernen.
Jetzt möchte er gerne mal bei einer Hundeschule zusehen, aber natürlich ohne reinzugehen. Muss ich echt schauen, wo es sowas gibt...

Außerdem bekommt er zu Weihnachten auch ein paar DVDs, wo Hunde vorkommen...

Wir bleiben am Thema dran!

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8. Dezember 2014 um 22:10

Meine tochter war ähnlich drauf
Weil sie mit 1,5 mal von einem kleinen Kläffer angebellt wurde.
Es wurde so ab 4 langsam besser, weil meine sChwester ihr den Umgang mit ihrrm Hund erklärt hat, und es ihr gezeigt hat, der Hund war dann, als sie 5 war, plötzlich ihre Freundin mit Bart
LG

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8. Dezember 2014 um 22:12

An unserer schule
Kam demletzt auch rin Hundetrainer, der den Kindern den Richtigen uNgang mit Hunden beigebracht hat, um ihnen die aNgst zu nehmen.
LG

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8. Dezember 2014 um 22:34

...
Heute war er auch bei seinem Freund...
Als wir ankamen, war die Tür offen und man hörte die Kinder kreischen (also vor Freude). Mein Sohn hat sofort gesehen - bevor ich es gesehen hätte - da ist ein HUND drin.
Also der "Hund" war in etwa halb so groß wie eine Katze und noch dazu noch ein ganz junger Welpe - also wirklich alles andere als furchterregend. Aber er hatte echt Panik. Die Besitzerin, die Nachbarin seines Freundes hat den Hund dann auch auch eingefangen und dann hat er sich auch etwas beruhigt und hat ihn immerhin angeschaut - und irgendwann hat er sogar zugegeben, dass der ganz süß aussieht. Aber diese ANGST, die ist echt schlimm!

Also bei ihm glaube ich wirklich, dass man nur über den Verstand an ihn rankommt. Also ganz viel über Hunde reden und beobachten. Obs dann wirklich fruchtet, weiß ich nicht...

Hatte dein Sohn schon immer solche Angst?

PS: Wie gehts deinem Rücken?

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Baufix
Von: kunterbuntgepunktet
neu
8. Dezember 2014 um 16:27

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