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Kind haut und zieht an den Haaren

26. Februar um 9:36

Unser Sohn wird im Juni 3 Jahre alt.

Wenn er wütend ist, dann tobt er richtig. Er weiß vermutlich nicht, wohin mit seinem Ärger.
Bisher hat er mit seinem Spielzeug geworfen oder er hat sich auf den Boden geworfen und sich selbst absichtlich mit dem Kopf am Boden gestoßen, bis er richtig gebrüllt hat.

Wir haben ihn dann genommen, obwohl er sich gewehrt hat. Eher zum Schutz, damit er sich nciht richtig weh tut. Leise Zureden, sein Stofftier und Schnuller geben, hat immer geholfen. Nach paar Minuten war wieder alles gut. Dann nochmal erklärt, dass sein Spielzeug kaputtgeht, warum man es nicht machen sollte ect. hat die Situation endgültig entschärft.

Nun kam es neulich zu einem Vorfall, als wir aufgeräumt haben und er weiterspielen wollte.

Ich war mit dem Rücken bei ihm am Boden, weil ich was in seine Kiste getan habe. Er hat sich hinter mir geärgert, Mama war bei ihm. Dann ging er von hinten auf mich los und zog mir dermaßen an den Haaren, dass ich kurz reflexartig aufgeschrien habe. Es kam völlig unerwartet und so heftig. Hätte ich nicht tun sollen, aber es war ein Reflex.
Da hat er wieder rumgebockt, geschrien und hat die üblichen Sachen gemacht. Wir haben ihn dann wieder beruhigt und ich bin dann gleich zu ihm hin, habe mich entschuldigt und ihm erklärt, dass man das nicht macht, weil es weh tut ect.
Vermutlich hat er es sich im Kindergarten abgeschaut, dort gibt es ein Mädchen, das anderen Kindern anderen Haaren zieht.

Okay, war vermutlich ein einmaliger Vorfall. Nun, wenn er sich ärgert, geht er gleich auf mich los und versucht mir an den Haaren zu ziehen. Da kann ich ihn von mir fernhalten und ihn dann wieder so festhalten, bis er sich beruhigt hat. Weil da tobt er auch, steht teilweise auf und sucht sich eine scharfe Kante zum Stoßen.

Problem ist hat, wenn er gerade keine Aufmerksamkeit kriegt. Wenn ich mich gerade mit meiner Frau unterhalte oder was am Boden saubermache, da zieht er sofort oder haut zu.
Ich schaue ihn dann natürlich streng an und sage im ernsten (nicht laut) Ton, dass er aufhört. Er rennt dann meist zu meiner Frau ins andere Zimmer, sagt Papa aua und meine Frau fragt ihn, ob er mich gehauen hat. Dann sagt er ja, er kommt zurück, streichelt mich und gibt mir einen Bussi.

Es begreift nicht, was schmerzen sind. Er denkt wahrscheinlich, wenn er zieht und es ihm nicht weh tut, dann tut es mir auch nicht weh. Ich glaube nicht, dass er sich in die Lage eines anderen versetzen kann. Und ich denke, er macht das nur bei mir, weil mal so aufgeschrien habe. Aber wie komme ich aus dieser Lage wieder raus?

Wir haben von Leuten aus der Familie nur unsinnige Tipps bekommen.
Ignorieren, aufs Zimmer schicken, selbst kurz an seinen Haaren ziehen ect. fürchterlich...
Wenn wer mit seinem Spielzeug wirft, packen wir es weg. Aber mit Liebesentzug bestrafen (ignorieren, aufs Zimmer schicken) kommt nicht in Frage.

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26. Februar um 10:12

Die Situation ist etwas blöd zu beschreiben.

Ich schaue natürlich nicht nur streng, ich sage auch laut deutlich und im ernsten Ton (er soll damit aufhören, sonst hat halt diverse Konsequenzen. Ich würde das schon als normales Schimpfen bezeichnen. Danach rennt er halt zur Mama, weil ich geschimpft habe. 

Mit dem Begriff "laut" bin ich halt vorsichtig. Für manche bedeutet "laut" gleichzeitig anschreien, was ich natürlich nicht mache. Ich brüll mein Kind nicht an. Generell brülle ich keine Leute an.

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26. Februar um 10:16
In Antwort auf gilles1983

Unser Sohn wird im Juni 3 Jahre alt. 

Wenn er wütend ist, dann tobt er richtig. Er weiß vermutlich nicht, wohin mit seinem Ärger.
Bisher hat er mit seinem Spielzeug geworfen oder er hat sich auf den Boden geworfen und sich selbst absichtlich mit dem Kopf am Boden gestoßen, bis er richtig gebrüllt hat.

Wir haben ihn dann genommen, obwohl er sich gewehrt hat. Eher zum Schutz, damit er sich nciht richtig weh tut. Leise Zureden, sein Stofftier und Schnuller geben, hat immer geholfen. Nach paar Minuten war wieder alles gut. Dann nochmal erklärt, dass sein Spielzeug kaputtgeht, warum man es nicht machen sollte ect. hat die Situation endgültig entschärft.

Nun kam es neulich zu einem Vorfall, als wir aufgeräumt haben und er weiterspielen wollte.

Ich war mit dem Rücken bei ihm am Boden, weil ich was in seine Kiste getan habe. Er hat sich hinter mir geärgert, Mama war bei ihm. Dann ging er von hinten auf mich los und zog mir dermaßen an den Haaren, dass ich kurz reflexartig aufgeschrien habe. Es kam völlig unerwartet und so heftig. Hätte ich nicht tun sollen, aber es war ein Reflex. 
Da hat er wieder rumgebockt, geschrien und hat die üblichen Sachen gemacht. Wir haben ihn dann wieder beruhigt und ich bin dann gleich zu ihm hin, habe mich entschuldigt und ihm erklärt, dass man das nicht macht, weil es weh tut ect.
Vermutlich hat er es sich im Kindergarten abgeschaut, dort gibt es ein Mädchen, das anderen Kindern anderen Haaren zieht.

Okay, war vermutlich ein einmaliger Vorfall. Nun, wenn er sich ärgert, geht er gleich auf mich los und versucht mir an den Haaren zu ziehen. Da kann ich ihn von mir fernhalten und ihn dann wieder so festhalten, bis er sich beruhigt hat. Weil da tobt er auch, steht teilweise auf und sucht sich eine scharfe Kante zum Stoßen.

Problem ist hat, wenn er gerade keine Aufmerksamkeit kriegt. Wenn ich mich gerade mit meiner Frau unterhalte oder was am Boden saubermache, da zieht er sofort oder haut zu.
Ich schaue ihn dann natürlich streng an und sage im ernsten (nicht laut) Ton, dass er aufhört. Er rennt dann meist zu meiner Frau ins andere Zimmer, sagt Papa aua und meine Frau fragt ihn, ob er mich gehauen hat. Dann sagt er ja, er kommt zurück, streichelt mich und gibt mir einen Bussi. 

Es begreift nicht, was schmerzen sind. Er denkt wahrscheinlich, wenn er zieht und es ihm nicht weh tut, dann tut es mir auch nicht weh. Ich glaube nicht, dass er sich in die Lage eines anderen versetzen kann. Und ich denke, er macht das nur bei mir, weil mal so aufgeschrien habe. Aber wie komme ich aus dieser Lage wieder raus?

Wir haben von Leuten aus der Familie nur unsinnige Tipps bekommen.
Ignorieren, aufs Zimmer schicken, selbst kurz an seinen Haaren ziehen ect. fürchterlich...
Wenn wer mit seinem Spielzeug wirft, packen wir es weg. Aber mit Liebesentzug bestrafen (ignorieren, aufs Zimmer schicken) kommt nicht in Frage.
     

Lass dich von den ganzen Tipps nicht verrückt machen 
Kauf dir das Buch oder die Cd : das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn. 
Wir hab auch so ein Kind, das im Moment lernen muss, mit seiner Wut umzugehen. Dieses Buch hilft, da es gut erklärt, was im kindehirn los ist und warum manche Dinge so sind wie sie sind. Weg von: was machn wir bloß falsch? Müssenwir nur mal richtig durchgreifen? So was hätte es früher nie gegeben... Hin zu: wie kan ich mein kind gut durch diese Zeit begleiten. 
wenn " auch mal an den Haaren ziehen oder ins zimmer sperren" nichts für euch ist, wäre dieses Buch sicher was für euch.
Liebe Grüße

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26. Februar um 16:17

Sehe ich auch so. Warum soll er nicht mitbekommen, wenn jemand Schmerz empfindet?! Das ist doch absolut normal und ein reglexartiger Aufschrei/Ausdruck gehört doch genauso dazu wie ein Lächeln zu fröhlicher Stimmung.

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26. Februar um 16:23
In Antwort auf gilles1983

Unser Sohn wird im Juni 3 Jahre alt. 

Wenn er wütend ist, dann tobt er richtig. Er weiß vermutlich nicht, wohin mit seinem Ärger.
Bisher hat er mit seinem Spielzeug geworfen oder er hat sich auf den Boden geworfen und sich selbst absichtlich mit dem Kopf am Boden gestoßen, bis er richtig gebrüllt hat.

Wir haben ihn dann genommen, obwohl er sich gewehrt hat. Eher zum Schutz, damit er sich nciht richtig weh tut. Leise Zureden, sein Stofftier und Schnuller geben, hat immer geholfen. Nach paar Minuten war wieder alles gut. Dann nochmal erklärt, dass sein Spielzeug kaputtgeht, warum man es nicht machen sollte ect. hat die Situation endgültig entschärft.

Nun kam es neulich zu einem Vorfall, als wir aufgeräumt haben und er weiterspielen wollte.

Ich war mit dem Rücken bei ihm am Boden, weil ich was in seine Kiste getan habe. Er hat sich hinter mir geärgert, Mama war bei ihm. Dann ging er von hinten auf mich los und zog mir dermaßen an den Haaren, dass ich kurz reflexartig aufgeschrien habe. Es kam völlig unerwartet und so heftig. Hätte ich nicht tun sollen, aber es war ein Reflex. 
Da hat er wieder rumgebockt, geschrien und hat die üblichen Sachen gemacht. Wir haben ihn dann wieder beruhigt und ich bin dann gleich zu ihm hin, habe mich entschuldigt und ihm erklärt, dass man das nicht macht, weil es weh tut ect.
Vermutlich hat er es sich im Kindergarten abgeschaut, dort gibt es ein Mädchen, das anderen Kindern anderen Haaren zieht.

Okay, war vermutlich ein einmaliger Vorfall. Nun, wenn er sich ärgert, geht er gleich auf mich los und versucht mir an den Haaren zu ziehen. Da kann ich ihn von mir fernhalten und ihn dann wieder so festhalten, bis er sich beruhigt hat. Weil da tobt er auch, steht teilweise auf und sucht sich eine scharfe Kante zum Stoßen.

Problem ist hat, wenn er gerade keine Aufmerksamkeit kriegt. Wenn ich mich gerade mit meiner Frau unterhalte oder was am Boden saubermache, da zieht er sofort oder haut zu.
Ich schaue ihn dann natürlich streng an und sage im ernsten (nicht laut) Ton, dass er aufhört. Er rennt dann meist zu meiner Frau ins andere Zimmer, sagt Papa aua und meine Frau fragt ihn, ob er mich gehauen hat. Dann sagt er ja, er kommt zurück, streichelt mich und gibt mir einen Bussi. 

Es begreift nicht, was schmerzen sind. Er denkt wahrscheinlich, wenn er zieht und es ihm nicht weh tut, dann tut es mir auch nicht weh. Ich glaube nicht, dass er sich in die Lage eines anderen versetzen kann. Und ich denke, er macht das nur bei mir, weil mal so aufgeschrien habe. Aber wie komme ich aus dieser Lage wieder raus?

Wir haben von Leuten aus der Familie nur unsinnige Tipps bekommen.
Ignorieren, aufs Zimmer schicken, selbst kurz an seinen Haaren ziehen ect. fürchterlich...
Wenn wer mit seinem Spielzeug wirft, packen wir es weg. Aber mit Liebesentzug bestrafen (ignorieren, aufs Zimmer schicken) kommt nicht in Frage.
     

Niemals würde ich mich entschuldigen, weil ich vor Schmerz aufschreien musste! Das ist doch natürlich und er MUSS verstehen lernen, dass seine Handlung beim Gegenüber eine Konsequenz auslöst!
​...das wäre in einer KiTa/KiGa oder Schule ​aber ein ganz schönes Durcheinander...

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26. Februar um 17:05
In Antwort auf gilles1983

Unser Sohn wird im Juni 3 Jahre alt. 

Wenn er wütend ist, dann tobt er richtig. Er weiß vermutlich nicht, wohin mit seinem Ärger.
Bisher hat er mit seinem Spielzeug geworfen oder er hat sich auf den Boden geworfen und sich selbst absichtlich mit dem Kopf am Boden gestoßen, bis er richtig gebrüllt hat.

Wir haben ihn dann genommen, obwohl er sich gewehrt hat. Eher zum Schutz, damit er sich nciht richtig weh tut. Leise Zureden, sein Stofftier und Schnuller geben, hat immer geholfen. Nach paar Minuten war wieder alles gut. Dann nochmal erklärt, dass sein Spielzeug kaputtgeht, warum man es nicht machen sollte ect. hat die Situation endgültig entschärft.

Nun kam es neulich zu einem Vorfall, als wir aufgeräumt haben und er weiterspielen wollte.

Ich war mit dem Rücken bei ihm am Boden, weil ich was in seine Kiste getan habe. Er hat sich hinter mir geärgert, Mama war bei ihm. Dann ging er von hinten auf mich los und zog mir dermaßen an den Haaren, dass ich kurz reflexartig aufgeschrien habe. Es kam völlig unerwartet und so heftig. Hätte ich nicht tun sollen, aber es war ein Reflex. 
Da hat er wieder rumgebockt, geschrien und hat die üblichen Sachen gemacht. Wir haben ihn dann wieder beruhigt und ich bin dann gleich zu ihm hin, habe mich entschuldigt und ihm erklärt, dass man das nicht macht, weil es weh tut ect.
Vermutlich hat er es sich im Kindergarten abgeschaut, dort gibt es ein Mädchen, das anderen Kindern anderen Haaren zieht.

Okay, war vermutlich ein einmaliger Vorfall. Nun, wenn er sich ärgert, geht er gleich auf mich los und versucht mir an den Haaren zu ziehen. Da kann ich ihn von mir fernhalten und ihn dann wieder so festhalten, bis er sich beruhigt hat. Weil da tobt er auch, steht teilweise auf und sucht sich eine scharfe Kante zum Stoßen.

Problem ist hat, wenn er gerade keine Aufmerksamkeit kriegt. Wenn ich mich gerade mit meiner Frau unterhalte oder was am Boden saubermache, da zieht er sofort oder haut zu.
Ich schaue ihn dann natürlich streng an und sage im ernsten (nicht laut) Ton, dass er aufhört. Er rennt dann meist zu meiner Frau ins andere Zimmer, sagt Papa aua und meine Frau fragt ihn, ob er mich gehauen hat. Dann sagt er ja, er kommt zurück, streichelt mich und gibt mir einen Bussi. 

Es begreift nicht, was schmerzen sind. Er denkt wahrscheinlich, wenn er zieht und es ihm nicht weh tut, dann tut es mir auch nicht weh. Ich glaube nicht, dass er sich in die Lage eines anderen versetzen kann. Und ich denke, er macht das nur bei mir, weil mal so aufgeschrien habe. Aber wie komme ich aus dieser Lage wieder raus?

Wir haben von Leuten aus der Familie nur unsinnige Tipps bekommen.
Ignorieren, aufs Zimmer schicken, selbst kurz an seinen Haaren ziehen ect. fürchterlich...
Wenn wer mit seinem Spielzeug wirft, packen wir es weg. Aber mit Liebesentzug bestrafen (ignorieren, aufs Zimmer schicken) kommt nicht in Frage.
     

Pffff.

Er zieht dir an den Haaren und du entschuldigst dich dafür 

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26. Februar um 18:36

Ich glaube ihr habt das nicht so verstanden. Als ich aufgeschrieben habe, war das so krass, dass sich auch meine Frau erschrocken hat. Glaub ich hab das Spielzeug in dem Moment auch in die Ecke gefeuert. Deshalb habe ich mich entschuldigt. 

Ansonsten lasse ich es nicht einfach so über mich ergehen, wie ihr es ausschmückt. Ich sage laut, er soll aufhören, es tut weh. Im ersten lauten Ton. Wenn er es trotzdem versucht und an meine Haare ran kommt, dann werde ich natürlich lauter, aber nicht so wie mein ersten mal, weil ich mit der Situation rechne. Ich mache ihm auch deutlich, dass ich Schmerzen habe, worum er zur Mama rennt und sagt, was los ist. Sie schimpft ihn aus und fordert ihn auf, sofort zu mir zu gehen, was er auch tut und sich entschuldigt. Als Konsequenz gibt's eine bestimmte Situation nicht mehr. Wenn das unterm Spielen mit seinen Autos war, werden die Spielsachen weggepackt. Und es wird ihm deutlich gemacht, dass das nicht okay war. 

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