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Kind in BEL - Erfahrungen?

18. Februar 2014 um 12:07

Hallo, der Titel deutet es ja schon an: Ich bin in der 34. SSW und letzte Woche lag mein Sohn noch in BEL. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, dass ich das ganz ruhig angehe. Es ist noch etwas Zeit bis zum ET. Aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich hier nicht mehr untätig zugucken und abwarten kann. Ich turne hier schon immer mal wieder die indische Brücke, aber mir wird soooo übel und schwindelig davon. Habt ihr Erfahrungen mit Moxen, äußerer Wendung oder evtl. auch Entbindung aus der Steißlage? Leider bieten die Krankenhäuser hier in der Umgebung keine Spontangeburten an, sondern nur Kaiserschnitte. Das will ich aber auch keinen Fall. Ich müsste dann ein paar Kilometer Fahrtweg in Kauf nehmen und vielleicht auch meinen Plan einer ambulanten Geburt aufgeben. Das würde ich schon sehr bedauern, aber auf jeden Fall in Kauf nehmen.

Danke für eure Antworten!

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18. Februar 2014 um 12:47

Hallo, bei mir ist es so:
Kind lag bis zur 33. Woche (diese Woche) in BEL und hat sich nun gedreht.
Mein Arzt meinte, bis zur 37. Woche machen wir uns nicht verrückt und er erzählte mir, dass er es schon einige Male erlebt hat, dass sich die Babys sogar Tage vor der Geburt drehten.
Wenn dein Kind in BEL bleibt würde ich dir von einer Spontangeburt dringenst abraten.
Hier in unserer Stadt macht das auch kein Arzt und ehrlich, das hat seinen Grund.
Es geht um viel höhere Risiken für dein Kind.
Überlege dir gut, ob du deine Vorstellung von einer optimalen Geburt um jeden Preis "durchboxen" möchtest.

LG und viel Glück, dass sich das Problem von selbst löst
Pupsigel

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18. Februar 2014 um 13:22
In Antwort auf pupsigel

Hallo, bei mir ist es so:
Kind lag bis zur 33. Woche (diese Woche) in BEL und hat sich nun gedreht.
Mein Arzt meinte, bis zur 37. Woche machen wir uns nicht verrückt und er erzählte mir, dass er es schon einige Male erlebt hat, dass sich die Babys sogar Tage vor der Geburt drehten.
Wenn dein Kind in BEL bleibt würde ich dir von einer Spontangeburt dringenst abraten.
Hier in unserer Stadt macht das auch kein Arzt und ehrlich, das hat seinen Grund.
Es geht um viel höhere Risiken für dein Kind.
Überlege dir gut, ob du deine Vorstellung von einer optimalen Geburt um jeden Preis "durchboxen" möchtest.

LG und viel Glück, dass sich das Problem von selbst löst
Pupsigel

Also Dein Rat in allen Ehren,
aber einer Mutter von einer BEL-Geburt "dringend" abzuraten ist wirklich anmaßend. Es hat also seinen Grund, warum viele Ärzte das nicht machen? Genau, weil sie wissen, dass man das Assistieren einer BEL-Geburt KÖNNEN muss und sie geben zu, dass sie es nicht können. Das ist in Ordnung so.
Aber es gibt tausend Ärzte, die es können und für die ist es absolut kein Problem. Die Risiken eines (unnötigen) KS sind viel höher, vor allem für die Mutter.

Ich habe mein 3. Kind aus BEL entbunden und kann Dir, malwine, nur empfehlen, das auch zu tun. Wenn Du in ein entsprechendes Krankenhaus gehst, ist das dort Routine. Wieviel km ist denn das nächste KH entfernt, was eine Steißgeburt anbietet? Bei uns waren 40 Minuten, da in unserer Stadt auch nur ein KS gemacht wird. 40 Minuten unter Wehen über die Autobahn, wenn Du früh genug losfährst, ist das kein Problem.

Es gibt hier im Forum einige, die aus BEL entbunden haben. Lass Dich von denen ermutigen und nicht von solchen unprofessionellen Aussagen wie von Pupsigel verunsichern.

Eine vaginale Spontangeburt ist für Mutter und Kind immer besser als ein (noch dazu geplanter) Kaiserschnitt. Jede Mutter, die einen Notkaiserschnitt durchleiden musste, wird das bestätigen.

Also ich kann Dir nur ganz viel Mut machen.

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18. Februar 2014 um 13:29
In Antwort auf mona_12178303

Also Dein Rat in allen Ehren,
aber einer Mutter von einer BEL-Geburt "dringend" abzuraten ist wirklich anmaßend. Es hat also seinen Grund, warum viele Ärzte das nicht machen? Genau, weil sie wissen, dass man das Assistieren einer BEL-Geburt KÖNNEN muss und sie geben zu, dass sie es nicht können. Das ist in Ordnung so.
Aber es gibt tausend Ärzte, die es können und für die ist es absolut kein Problem. Die Risiken eines (unnötigen) KS sind viel höher, vor allem für die Mutter.

Ich habe mein 3. Kind aus BEL entbunden und kann Dir, malwine, nur empfehlen, das auch zu tun. Wenn Du in ein entsprechendes Krankenhaus gehst, ist das dort Routine. Wieviel km ist denn das nächste KH entfernt, was eine Steißgeburt anbietet? Bei uns waren 40 Minuten, da in unserer Stadt auch nur ein KS gemacht wird. 40 Minuten unter Wehen über die Autobahn, wenn Du früh genug losfährst, ist das kein Problem.

Es gibt hier im Forum einige, die aus BEL entbunden haben. Lass Dich von denen ermutigen und nicht von solchen unprofessionellen Aussagen wie von Pupsigel verunsichern.

Eine vaginale Spontangeburt ist für Mutter und Kind immer besser als ein (noch dazu geplanter) Kaiserschnitt. Jede Mutter, die einen Notkaiserschnitt durchleiden musste, wird das bestätigen.

Also ich kann Dir nur ganz viel Mut machen.

Ich finde deinen Post anmaßend.
Mir unprofessionelle Aussagen zu unterstellen finde ich unverschämt.
Natürlich kann eine BEL spontan entbunden werden und natürlich geht das bei einigen Frauen gut aus.
Aber es hat seinen Grund warum die meisten Ärzte keine BEL spontan entbinden.
Und ich habe durch meine EX- Schwiegermutter, die OP- Schwester in der GYn ist, zu viel mitbekommen um hier nicht meine Warnung abzugeben.

Ich finde es unverantworlich, dass hier gesagt wird eine spontane Entbindung in BEL sei so sicher wie wenn das Kind richtig läge.
Es soll jeder machen wie er möchte, aber es sollte möglich sein seine Meinung und Erfahrung anzubringen, ohne dass man angegangen wird. Erst recht, wenn eine gute Absicht dahinter steht.
Und nur weil es hier und sonstwo Fälle gibt, bei denen alles gut ging heißt das nicht, dass das bei der Mehrzahl so ist und dass kein erhöhtes Risko besteht.

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18. Februar 2014 um 13:33

Übrigens..
....wollte ich Dir auch noch Mut machen, dass sogar eine reine Fußlage möglich ist, bei meinem Sohn "fielen" zuerst die Füße von alleine raus, UND er schlug die Ärmchen hoch, also alles Faktoren, die von BEL-Geburts-Gegner als Risiko eingestuft werden, und dennoch waren die Ärzte bei mir vollkommen entspannt. Wie skadiru schon sagte, das Kind liegt nicht falsch rum, sondern nur anders rum. Von einer äußeren Wendung raten inzwischen fast alle ab, da es immer einen Grund hat, warum sich das Kind nicht dreht. Oft liegt die Nabelschnur um den Hals und eine äußere Wendung endet dann im Notkaiserschnitt.

Zu einem geplanten KS raten KH vor allem deshalb, weil sie damit natürlich eine Menge verdienen können und weil es höchst entspannt ist für das Personal. Keine hektische Spontangeburt nachts um 2.00uhr, wenn nicht genügend Kräfte vorhanden sind, sondern angenehm geplant morgens um 8.00Uhr mit genügend Personal zur Stelle.

Eine BEL-Geburt ist nur dann "gefährlicher", wenn die Geburtshelfer keine Ahnung haben und das Kind z.B. unter der Geburt am Po berühren, was einen Reflex auslöst, unter dem das Kind die Arme hochschlägt.

Haben die Geburtshelfer genügend Erfahrung und Routine, ist eine BEL-Geburt genauso normal, schnell und entspannt möglich wie eine Geburt aus Schädellage.

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18. Februar 2014 um 13:35
In Antwort auf pupsigel

Hallo, bei mir ist es so:
Kind lag bis zur 33. Woche (diese Woche) in BEL und hat sich nun gedreht.
Mein Arzt meinte, bis zur 37. Woche machen wir uns nicht verrückt und er erzählte mir, dass er es schon einige Male erlebt hat, dass sich die Babys sogar Tage vor der Geburt drehten.
Wenn dein Kind in BEL bleibt würde ich dir von einer Spontangeburt dringenst abraten.
Hier in unserer Stadt macht das auch kein Arzt und ehrlich, das hat seinen Grund.
Es geht um viel höhere Risiken für dein Kind.
Überlege dir gut, ob du deine Vorstellung von einer optimalen Geburt um jeden Preis "durchboxen" möchtest.

LG und viel Glück, dass sich das Problem von selbst löst
Pupsigel

Sorry
aber bist du Geburtshelferin oder sowas?!

Ich bin selbst komplett mit den Füßen voran zur Welt gekommen und ALLES ging gut.
Ich hätte meine Tochter durchaus in BEL spontan gebären können, WOLLTE ich aber nicht. Aber ich hätte es versuchen können.

Abzuraten ist veraltet

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18. Februar 2014 um 13:36
In Antwort auf pupsigel

Ich finde deinen Post anmaßend.
Mir unprofessionelle Aussagen zu unterstellen finde ich unverschämt.
Natürlich kann eine BEL spontan entbunden werden und natürlich geht das bei einigen Frauen gut aus.
Aber es hat seinen Grund warum die meisten Ärzte keine BEL spontan entbinden.
Und ich habe durch meine EX- Schwiegermutter, die OP- Schwester in der GYn ist, zu viel mitbekommen um hier nicht meine Warnung abzugeben.

Ich finde es unverantworlich, dass hier gesagt wird eine spontane Entbindung in BEL sei so sicher wie wenn das Kind richtig läge.
Es soll jeder machen wie er möchte, aber es sollte möglich sein seine Meinung und Erfahrung anzubringen, ohne dass man angegangen wird. Erst recht, wenn eine gute Absicht dahinter steht.
Und nur weil es hier und sonstwo Fälle gibt, bei denen alles gut ging heißt das nicht, dass das bei der Mehrzahl so ist und dass kein erhöhtes Risko besteht.

Die
meisten Ärzte machen lieber einen KS weil sie so auch viel mehr dran verdienen
Bei uns in der Stadt machen alle 3 KH Geburten auch aus BEL!

Mein FA sagt und auch im GVK wurde gesagt das einen BEL Geburt auch nicht risikoreicher ist. Nur muss geschaut werden ob das Baby auch so durchs Becken passt. Das wäre aber das einzige was man vorher schauen muss. Wieso soll die Geburt den Unsicherer sein? Ausser das sich die meisten Mütter dadurch viel zu sehr verrückt machen.

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18. Februar 2014 um 14:24

Hallo,
ich habe meine Tochter auch spontan aus BEL geboren.
Dies ist heute genau ein Jahr her <3.
Sie lag ab der 30. Woche konstant in BEL, mein Gynäkologe riet mir zum Kaiserschnitt, wenn sich ihre Lage nicht ändern sollte, da es mein erstes Kind ist. Er machte mir aber auch Mut, dass sie sich bis zum Schluss noch drehen könnte.
Dies tat sie jedoch nicht.
Hab nicht gemoxt. Nur Positionen eingenommen, die mir meine Hebamme zeigte und mit einer Taschenlampe versucht sie zu animieren.

So habe ich mich in einer Klinik vorgestellt, in der BEL spontan entbunden werden.
Der Chefarzt der Gyn sagte, dass einer spontanen Geburt nichts im Wege steht und bestärkte mich sehr darin mein Vorhaben einer natürlichen Geburt anzustreben und auch durchzuführen.
Doch sie würden bei der Geburt eine PDA legen, damit ich in der Austreibungsphase wirklich entspannt bin.
Fand ich gar nicht gut und hatte große Angst vor dieser Spitze. Stimmte aber zu, als auch zwei Hebammen mir versicherten, dass es das Beste wäre, da der Kopf des Kindes relativ schnell nach dem Körper folgen sollte und es so erfahrungsgemäss reibungsloser klappen würde.
So kam der ET, Kind immer noch in BEL, Befund geburtsunreif, aber alles super.
Dann am 17. Februar, acht Tage nach Termin (und unser sechster Jahrestag) waren wir lange spazieren und hatten abends Sex, soll ja Wehen fördern und tatsächlich am 18. Februar, um drei Uhr nachts eine Wehe...wenige Minuten später noch eine.
Sie kamen direkt zwischen fünf bis zehn Minuten, aber nicht wirklich stark, eher wie leichte Menstruationsbeschwerden, so dass ich auch erst nicht sicher war, ob es wirklich Wehen waren.
Um sechs bin ich dann in die Badewanne, hab mir erstmal die Haare gewaschen und mich rasiert :P und nach nicht ganz einer Stunde ist mir dort die Fruchtblase geplatzt.
Grünes Fruchtwasser, aber keine Panik... Handtuch zwischen die Beine und erstmal den werdenden Vater wecken.
Nun wurden die Wehen deutlich schmerzhafter, kamen alle drei Minuten und ich musste währenddessen kurz innehalten und veratmen.
Mein Partner musste noch das Auto holen (Garage ist mehrere Blocks entfernt) und war wirklich panisch, fast schon hysterisch.
Ich blieb trotz der Wehen und des grünen Fruchtwassers, welches ich immer wieder schwallartig verlor, ruhig.
Musste dann auch noch meine Kliniktasche zu Ende packen und los ging's ins Krankenhaus.
Um ca. zwanzig nach sieben waren wir im Kreißsaal und ich wurde an's CTG gehangen.
Es zeichnete keine meiner Wehen auf, die immer noch alle zwei bis drei Minuten kamen.
Es dauerte eine Weile, bis eine junge Ärztin kam und mich untersuchte Muttermund drei bis fünf Zentimeter geöffnet hieß es und ich kam mir etwas veräppelt vor. Was denn nun? Hab ich nur ein Drittel oder doch schon die Hälfte geschafft?
Bevor ich irgendetwas fragen konnte, war sie aber auch schon wieder weg.
Ich lief auf und ab und veratmete die Wehen.
Gegen acht kam eine Hebamme untersuchte mich immer noch drei bis fünf Zentimeter und sagte mir, ich könnte gleich erstmal mein Zimmer beziehen, ich solle mir mal wieder eine Hose abziehen. Die hatte ich seit der Untersuchung einfach ausgelassen, war sowieso mit Fruchtwasser getränkt.
Auch diesmal verschwand sie sofort und wir waren weiterhin allein.
Also neue Hose an, warten dass man auf's Zimmer kommt und die Wehen die nun jede Minute kamen veratmet.
Um kurz vor zehn kam wieder die junge Ärztin sagte mir, es geht doch nicht aufs Zimmer, aber der Anästhesist würde gleich kommen und die PDA legen und weg war sie auch schon wieder.
Ich hatte davor, trotzt der wirklich schmerzhaften Wehen immer noch am meisten Angst.
So um viertel oder zwanzig nach zehn, Wehen jede Minute und ich verspürte bei jeder den Drang aufs Klo zu müssen und klingelte nach einer Hebamme.
Es dauerte aber eine gefühlte Wertigkeit bis mal jemand kam und ich konnte einfach nicht anders und musste bei jeder Wehe schon pressen.
Hab wirklich versucht die zu veratmen...ging aber nicht, es war eher ein verbrüllen, ich hörte mich an wie eine brünftige Hirschkuh und konnte das pressen auch nicht unterdrücken.
Die junge Ärztin kam, untersuchte mich und Oh, der Po ist schon fast durch den Geburtskanal, ihr Kind kommt JETZT!.
Ich fragte noch, ob dies nun bedeutet, dass ich ohne PDA entbinde und sie bestätigte dies und dachte wohl, dass ich das schlimm fände.
Ich war jedoch sehr erleichtert, dass mir das erspart blieb.
Sie ging raus und sagte zu dem diensthabenden Arzt der die Geburt betreuen sollte, dass mein Kind nun kommt und dieser sagte nur Nein, sie hat doch noch keine PDA. Wir müssen noch warten. , worauf sie erwiderte, dass das Kind aber JETZT kommt und der Po schon fast da sei.
Auf einmal wurde es voll im Zimmer.
Der diensthabende Arzt, die junge Ärztin, eine Schwesternschülerin und zwei Hebammen...
Eine Habamme kam, entferte das Fußende vom Bett und stellte die Beinstützen hoch.
Dabei hatte ich Wochen vorher bei der Klinikanmeldung gesagt, dass ich nicht auf dem Rücken krebsend, sondern im Vierfüßler entbinden möchte.
Aber in diesem Moment war mir alles egal.
Sie sagte mir ich solle bei den Wehen nun mitschieben, mein Freund der auf einem Stuhl mitten in der Pole Position saß und wirklich genau rein gucken konnte, wollte sich zu meinem Kopfende verziehen.
Da fuhr ihn die Hebamme an Können sie das nicht sehen? Dann müssen sie raus gehen. Er sagte, dass er sich lieber zu meinem Kopf stellen würde, doch sie sagte, entweder er bleibt dort sitzen oder er solle den Kreißsaal verlassen. Er blieb.
In dieser Zeit presste ich fleißig bei jeder Wehe und empfand es als sehr erleichternd endlich aktiv mitzuwirken.
Während jeder Wehe konnte ich zweimal pressen, der Hebamme zu wenig.
Sie wollte mich an den Tropf hängen, um die Wehen zu verlängern.
Aber, uupps... ich hatte mir irgendwie den Zugang, der zu Anfang gelegt wurde, aus der Hand gerissen. Während also versucht wurde einen Neuen zu legen, Schnitt der Arzt meinen Damm und brachte meine Tochter per Bracht auf die Welt, noch bevor der neue Zugang also lag, war ich endlich Mutter.
Um 10.43 Uhr war meine Tochter auf der Welt. Wir wurden beglückwünscht und mir gesagt, wie toll ich das alles gemacht hätte und auch wie schnell die Geburt doch ging, wenn man bedenke, dass es mein erstes Kind sei und noch dazu eine BEL.
Der Arzt und die Hebammen verschwanden ziemlich schnell.
Danach wurde noch ca. eine viertel Stunde genäht.
Ich wurde nicht nur geschnitten, sondern bin auch noch gerissen.
Im Endeffekt muss ich sagen, fand ich die Geburt recht schön, die Wehen waren gut auszuhalten, bis auf die Presswehen, die ich versuchte zu veratmen.
Auch wenn nicht alles so lief, wie ich es mir vorgestellt hatte, ich mich vom Klinikpersonal zeitweise recht allein gelassen fühlte, die Hebamme mir unsympathisch war und ich bis heute nicht verstehe, warum es zur eigentlichen Geburt so hektisch um mich wurde und es Arzt und Hebamme nicht schnell genug gehen konnte...
Ich war einfach überglücklich als sie dann da war und betreue es nicht, sie spontan bekommen zu haben und würde es immer wieder so machen.

Entschuldige, dass der Text so lang wurde.
Aber da es heute genau ein Jahr her ist schwelge ich sowieso etwas in Erinnerungen...

Liebe Grüße und ich wünsche dir bald eine schöne und schmerzarme Geburt

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18. Februar 2014 um 16:11

Meine
Geburt mit ebenfalls 4 Tagen Aufenthalt hatte 1500 gekostet gehabt. Bin privat, daher seh ich das immer gleich. 900 Unterschied find ich schon viel.

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18. Februar 2014 um 23:45

Hallo
Ich habe meine kleine in der 31ssw in bel per sturzgeburt bekommen ( inerhalb von 10 minuten)

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21. Februar 2014 um 10:22

Vielen Dank
für den link, den ausführlichen Geburtsbericht und die mutmachenden Beiträge!

Ich habe nächste Woche wieder einen FA Termin bei dem auch meine Hebamme in der Praxis sein wird. Wir gucken also erstmal wie der Kleine liegt und dann sehen wir weiter. Meine Hebamme meinte solange er noch so rumturnt wie im Moment hat es wahrscheinlich eh nicht viel Sinn, etwas zu unternehmen, da er sich immer wieder rumdrehen kann/wird. Also muss ich mich in Geduld fassen, was mir auch immer besser gelingt. Ich habe ja noch alle Möglichkeiten offen. Das erfahrendste KH auf diesem Gebiet ist ca. 60 km von hier; das ist auch unter Wehen gut zu schaffen. Vielleicht war die ganze Panikmache auch unnütz und er dreht sich. Alles drin.

Und nur mal um das klar zu stellen: Ich will nur das Beste für mein Kind (ja, auch für mich) und ich werde mit Sicherheit keine Spontangeburt "durchdrücken", weil ich keinen KS will. Darum informiere ich mich ja hier und auch an verschiedenen anderen Stellen. Die Erfahrungen und Meinungen zur Spontangeburt aus BEL sind durchweg positiv und sicher nicht nur weil ich das in dem Moment gerne hören will...
Geburt ist immer mit Risiken verbunden. So hatte ich im 1. GVK eine Mitstreiterin, die immer wie selbstverständlich erzählte, dass das Kind in BEL liege und sie einen KS deswegen bekommt. Damals und bis vor kurzem dachte ich deswegen, dass es normal ist und keine andere Möglichkeit gibt. Ich habe die besagte Mutter dann Monate später beim Babyschwimmen getroffen. Sie konnte mit ihrem Sohn nicht ins Wasser sondern der Vater hat das übernommen. Und zwar, weil sie nach dem KS immer noch Probleme mit der Heilung der Narbe hatte und auch sonst war sie sowohl körperlich als auch seelisch sehr mitgenommen von dieser Erfahrung.
Ich bin sehr froh, dass ich im jetzigen GVK besser informiert wurde. Ich weiß, dass ich weder der Typ für KS noch für längere Krankenhausaufenthalte bin. Deswegen wäre es für mich echt ein Segen, wenn diesmal alles so geht wie bei der ersten Geburt (naja viell nicht wieder 24 Std, aber auch das würde ich einem KS vorziehen).

Ich geh jetzt nochmal n bissl die Hüften kreisen lassen, vielleich macht Junior ja mit

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21. Februar 2014 um 13:00

@cjl5
ich kenn mich nicht genug aus, was eine normal geburt kostet...aber fest steht, es ist definitiv mehr geld für weniger zeitlichen aufwand, also kommt unterm strich definitv schon ein ganzes stück mehr raus und es ist für die krankenhäuser besser zu planen....

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