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Kind in der Entwicklung zurück.....

23. August 2011 um 19:49

hallo,

einige erinnern sich ggf noch, dass mein Sohn eine Sprachentwicklungsverzögerung hat (spricht mit 2 Jahren 3 Monaten nur ca 5 Wörter und mehrere Lautäusserungen), weswegen ich von Arzt zu Arzt geschickt werde. Mittlerweile sind wir im Sozialpädiatrischen Zentrum gelandet und haben dort den Untersuchungsmarathon hinter uns.

Es haben sich bisher 3 Professoren mein Kind angesehen (Leiter Pädaudiologie, Leiterin SPZ und ein niedergelassener Neurologe, der mal Leiter der Kinderneurologie war). Diese haben alle gesagt, mein Kind ist geistig und motorisch seinen gleichaltrigen Mitbürgern vorraus, vorallem in der Motorik. So letzte Woche waren wir dann bei der Psychologin des SPZ für die Entwicklungseinstufung.....

Sie amchte ca 30min lang Tests mit Jan (Malen, Klötzchen stapeln, Farben zuordnen usw) und entschied dann, dass mein Kind in allen Bereichen stark defizitär entwickelt sei und wenn sich das durch Frühförderung nicht legt, wird nächstes Jahr auf eine geistige Behinderung getestet. Ich bin halbwegs weggekippt dort so platt war ich....

Montag war Jan dann bei der Amtsärztin des Gesundheitsamtes, damit die Frühförderung genehmigt wird. Mein Onkel ist mitgegangen, da ich vond er Arbeit nicht freigestellt werden konnte. Die Ärztin hat keine Aussage über den Entwicklungsstand meines Sohnes gemacht, aber gemeint, es sei schon so, dass man sich Gedanken machen müsse.

Heute rief die Ärztin aus dem Gesundheitsamt mich an und erfragte, in was für einer Krippe ich mein Kind angemeldet habe usw. Als ich ihr alles erzählt habe, meinte sie, dass ich über einen integrativen Kindergarten nachdenken soll, da mein Kind in einem "normalen" wohl nicht zurechtkommen wird. Desweiteren wäre es das Beste, wenn ich aufhöre zu arbeiten, um meinem Kind einen fest strukturierten Tagesablauf bieten zu können oder aber zumindest einen Partner haben soll, der die Betreuung meines Kindes übernimmt, bzw den Kindsvater mehr mit einbinden soll. Ich fragte dann nach, wovon mein Kind und ich denn leben sollen, von Luft und Liebe geht das schlecht, ich arbeite nur 30h/Woche und es reicht um über die Runden zu kommen. Sie antwortete nur, dass ich überlegen solle,w as das Beste für mein Kind sei. Als ich sie dann fragte, ob ich mir einen Mann schnitzen soll (ja, ich war etwas sehr angesäuert) und das der Kindsvater sich 1 Jahr lang nicht um seinen Sohn gekümmert hat, ehe er vor 3 Monaten Suizid begang, meinte sie nur: oh das stimmt also doch? Ich dachte da hätten die beiden gestern was verdreht. Naja, wenn sie Hilfe bei der Suche nach einem integrativen Kindergartenplatz brauchen können sie sich melden, ich schreibe ihnen eine Dringlichkeitsbescheinigung aus.... Ich war echt auf 180 nach dem Gespräch.

Ich möchte nur noch klar stellen, wenn mein Kind wirklich geistig behindert sein sollte, würde ich es genau so lieben und alles für ihn geben wie jetzt schon, ich würde ihn unterstützen und was weiss ich noch alles.

Aber so langsam bin ich am Ende meiner Kraft.... Ich kann einfach nicht mehr, ständig kommt irgendwas neues, immer wird wieder einer rauf gesetzt..... Trennung, Kontaktabbruch vom Vater, Suizid des Vaters, nun das Ganze hier, Dazwischen ein komplizierter Fieberkrampf, wo es um Leben und Tod von dem kleinen Mann ging.... Immer noch mehr, wieviel kann man ertragen? Ich bin selbst auf der Suche nach einem Therapieplatz, da ich merke, ich brauche Hilfe für mich um nicht auf der Strecke zu bleiben, aber immer heisst es nur "Ohne suizidalität Wartezeit 6-12 Monate" Wie schafft man es nicht selbst zu Grunde zu gehen, das alles zu überstehen und trotzdem eine Mutter zu sein, eine eigene Persönlichkeit zu sein, Arbeitnehmer und mensch zu sein? Irgendwie fehlt mir gerade das Gleichgewicht.....

Hat jemand ggf von euch ebenfalls ein entwicklungsverzägertes Kind oder hatte eines und kann mir Erfahrungsberichte liefern?

Danke fürs Lesen und Ausheulen....

LG

Carina mit dem seelig schlafenden Jan 2 Jahre 3 Monate

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23. August 2011 um 20:04

Hey carina!!!
schick dir erstmal virtuell einen drücker rüber!! da ist ja echt vile los grad bei dir...das glaub ich das es grad alles recht viel ist.
ich würde die ausdrücke "geistige behinderung" erstmal gaaaanz weit weg schieben. finde ich eine unverschämtheit das die fachleute mit solchen ausdrücken u sich werfen, und das als fachkraft!!!!
ich habe selbst kein entwicklungsverzögertes kind, aber habe mit welchen gearbeitet (heilpädagogischer kiga und sprachheilkiga). und in dem alter kann sich das sehr wohl noch alles "verwachsen".
geb deinem sohn aber möglichst viel an förderung (nicht ZU viel). also ich meine damit, integrativer kiga würd ich zb auf jeden fall in anspruch nehmen!!!!!das ist eine seeehr gute sache, und er hat immern och die öglichkeit i anschluss in eine ganz normale regelschule zu gehen, das heißt ja nicht das sein weg dadrch vorbestimmt ist auf eine bestimmte schiene. jetzt in dem alter lernen sie noch so viel, und in einem solchen kiga können sich die erzieherinnen einfach viel gezielter um ihn kümmern als integrativ kind!!!
mit dem kiga würd ich dir also auf jeden fall ans herz legen das in anspruch zu nehzmen, zumal du ja sogar das glück hast mit der dringlichkeitsbescheinigung!!! ! bekommt er schon frühförderung oder steht das nur zur debatte???würd ich auch bis zum kiga-eintritt machen! oder evtl logopädie??
in integrationskindergärten liegen die zeiten meistens bis nach dem mittagessen, so könntest du es doch bestimmt sogar mit dem job schaffen!!!
LG

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23. August 2011 um 20:17


Erstmal lass Dich mal ganz fest drücken...
Ich kann zwar nicht wirklich was über eine Entwicklungsverzögerung sagen, aber ich weiß, dass man als Mutter sein Kind am aller aller besten kennt. Ich habe zwei ADS Kinder zuhause und war auch einige Zeit alleinerziehend mit den Beiden. Ich sag Dir, was ich mir alles von irgendwelchen Leuten anhören musste, was ich zu tun und zu lassen habe geht echt gar nicht... Eine Lehrerin meiner Tochter wollte auch, dass ich sofort meine Lehre aufgebe und mich um meine Kinder kümmere. Hätten dann auch von Hartz leben müssen . Der habe ich mal einen Vogel gezeigt, wonach die meinte mich beim JA zu melden. Dort haben die aber auch nur so geguckt und meinten, das ginge ja mal gar nicht.
Ich finde, Du solltest Dir unbedingt nochmal eine andere Meinung einholen. Auch für deinen Sohn.
Meine Kidds sollten auf die Sonderschule geschickt werden, da habe ich gekämpft ohne Ende. Heute sind beide auf der Realschule und alles OK.
Hol Dir noch eine andere Meinung. Vielleicht gibt es noch andere Wege es geht ja auch um die Zukunft deines Sohne. Nicht das die Diagnose dieser einen Ärztin so nicht richtig ist und deinem Sohn eine gute Zukunft genommen wird.

LG

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23. August 2011 um 20:21

Puh
Was soll ich sagen? Ich habe mit Ärzten schon so eigentümliche Erfahrungen gemacht, daß ich dir am liebsten sagen würde "scheiß drauf, die haben auch keine Ahnung, verlaß dich auf DEIN Gefühl und DEINE Beobachtungen".

Dein Kind ist 2 Jahre alt. Ich kenne persönlich 3 Leute, die völlig normal sind. Der eine hat mit 3 die ersten Wöter gesprochen, der nächste mit 4 (okay, der sagte dann gleich einen ganzen Satz....) und meine Nachbarin mit 4,5 Jahren (die wollten sie schon in die Sonderschule schicken....Sie hat übrigens Abi gemacht und studiert......)

Was tut dein Kind denn so, also wie ist denn seine Motorik? Stapelt er Bauklötze? (ich meine, es sollten so 3-4 Klötze sein mit 2 Jahren....) Läuft er gut? Klettert er schon, wenn ja, wie gut? Baut er schon mit Lego? (das wäre ziemlich klasse)

Also, mach dich nicht verrückt. Beobachte einfach mal und schau dir andere kinder an. Macht er dieselben Sachen oder sogar mehr?

Ich sehe das mittlerweile so (meine ganz persönliche Meinung!!!): Ein Kind hat 3 Entwicklungsbereiche: Motorik, Sprache und -ich nenne es "Denken".
Alle 3 bereiche soll es entwickeln. So, manche sind aber in einem Bereich weiter als Gleichaltrige. Dann muß doch zeitweise ein anderer Bereich "leiden", außer du hast es mit Superkind zu tun. Ist der "Gute" Bereich ausgerechnet das Denken, bekommt das keiner mit, denn Sprache und Motorik leiden. Was sichtbar ist, ist nur "das Kind kann nix". Das in dem kleinen Kopf eine ungeheure Denkmaschine läuft, die einfach nicht ausdrücken kann, was vor sich geht, das registriert keiner.
Das merken die Helden der weißen kittel genau dann, wenn die Sprache aufholt und die Kinder plötzlich sagen können, was in ihnen vorgeht.

Ich habe so einen zu Hause. Er ist jetzt 3 und plötzlich kommen eben so Dinger wie "der Hubschrauber hat keinen Propeller, der hat einen Rotor" "Windräder drehen sich rechtsherum" "die Lampe ist nicht kaputt, der Stecker steckt nicht"....

So, da stehst du dann vor den Ärzten und sagst nur "wer ist hier verzögert??????"

LG und Kopf hoch
Zimt

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23. August 2011 um 20:42

Danke
für Deine lieben Worte, sowas baut auf

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23. August 2011 um 20:44

Mein
Arzt hat schon mehrere Therapeuten selbst angerufen und auf die Dringlichkeit hingewiesen, auch er bekam immer nur diese Antwort, leider.

Wenn keine Suizidalität vorliegt wird man nicht als Notfall betrachtet.... Liegt sie vor, heisst es erstmal ein paar Wochen Klinik und dann weitersehen. Und soweit bin ich noch lange nicht, gottseidank....

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23. August 2011 um 20:47
In Antwort auf kristi_11897686

Puh
Was soll ich sagen? Ich habe mit Ärzten schon so eigentümliche Erfahrungen gemacht, daß ich dir am liebsten sagen würde "scheiß drauf, die haben auch keine Ahnung, verlaß dich auf DEIN Gefühl und DEINE Beobachtungen".

Dein Kind ist 2 Jahre alt. Ich kenne persönlich 3 Leute, die völlig normal sind. Der eine hat mit 3 die ersten Wöter gesprochen, der nächste mit 4 (okay, der sagte dann gleich einen ganzen Satz....) und meine Nachbarin mit 4,5 Jahren (die wollten sie schon in die Sonderschule schicken....Sie hat übrigens Abi gemacht und studiert......)

Was tut dein Kind denn so, also wie ist denn seine Motorik? Stapelt er Bauklötze? (ich meine, es sollten so 3-4 Klötze sein mit 2 Jahren....) Läuft er gut? Klettert er schon, wenn ja, wie gut? Baut er schon mit Lego? (das wäre ziemlich klasse)

Also, mach dich nicht verrückt. Beobachte einfach mal und schau dir andere kinder an. Macht er dieselben Sachen oder sogar mehr?

Ich sehe das mittlerweile so (meine ganz persönliche Meinung!!!): Ein Kind hat 3 Entwicklungsbereiche: Motorik, Sprache und -ich nenne es "Denken".
Alle 3 bereiche soll es entwickeln. So, manche sind aber in einem Bereich weiter als Gleichaltrige. Dann muß doch zeitweise ein anderer Bereich "leiden", außer du hast es mit Superkind zu tun. Ist der "Gute" Bereich ausgerechnet das Denken, bekommt das keiner mit, denn Sprache und Motorik leiden. Was sichtbar ist, ist nur "das Kind kann nix". Das in dem kleinen Kopf eine ungeheure Denkmaschine läuft, die einfach nicht ausdrücken kann, was vor sich geht, das registriert keiner.
Das merken die Helden der weißen kittel genau dann, wenn die Sprache aufholt und die Kinder plötzlich sagen können, was in ihnen vorgeht.

Ich habe so einen zu Hause. Er ist jetzt 3 und plötzlich kommen eben so Dinger wie "der Hubschrauber hat keinen Propeller, der hat einen Rotor" "Windräder drehen sich rechtsherum" "die Lampe ist nicht kaputt, der Stecker steckt nicht"....

So, da stehst du dann vor den Ärzten und sagst nur "wer ist hier verzögert??????"

LG und Kopf hoch
Zimt

Nochwas vergessen
Ach so, Frühförderung ist gar nicht so schlecht. Meinem Großen hats mächtig Spaß gemacht, wenn auch nichts weiter gebracht

Nicht erschrecken: Die Amtsärztin MUß schreiben, daß dein kind ohne die Förderung geistig auf der Strecke bleiben wird. Sonst wird die Förderung nicht genehmigt. Hat sie dir bestimmt nich gesagt, oder? Unsere hat mir das damals gesagt, damit wir nicht erschrecken....

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23. August 2011 um 20:50
In Antwort auf breana_12298873

Hey carina!!!
schick dir erstmal virtuell einen drücker rüber!! da ist ja echt vile los grad bei dir...das glaub ich das es grad alles recht viel ist.
ich würde die ausdrücke "geistige behinderung" erstmal gaaaanz weit weg schieben. finde ich eine unverschämtheit das die fachleute mit solchen ausdrücken u sich werfen, und das als fachkraft!!!!
ich habe selbst kein entwicklungsverzögertes kind, aber habe mit welchen gearbeitet (heilpädagogischer kiga und sprachheilkiga). und in dem alter kann sich das sehr wohl noch alles "verwachsen".
geb deinem sohn aber möglichst viel an förderung (nicht ZU viel). also ich meine damit, integrativer kiga würd ich zb auf jeden fall in anspruch nehmen!!!!!das ist eine seeehr gute sache, und er hat immern och die öglichkeit i anschluss in eine ganz normale regelschule zu gehen, das heißt ja nicht das sein weg dadrch vorbestimmt ist auf eine bestimmte schiene. jetzt in dem alter lernen sie noch so viel, und in einem solchen kiga können sich die erzieherinnen einfach viel gezielter um ihn kümmern als integrativ kind!!!
mit dem kiga würd ich dir also auf jeden fall ans herz legen das in anspruch zu nehzmen, zumal du ja sogar das glück hast mit der dringlichkeitsbescheinigung!!! ! bekommt er schon frühförderung oder steht das nur zur debatte???würd ich auch bis zum kiga-eintritt machen! oder evtl logopädie??
in integrationskindergärten liegen die zeiten meistens bis nach dem mittagessen, so könntest du es doch bestimmt sogar mit dem job schaffen!!!
LG

Also
die Frühförderung wurde jetzt durch die Amtsärztin genehmigt, da ein deutlicher Förderbedarf vorliegt. Erstmal für 2 Jahre und dann wird wohl erneut geprüft. Finde die Frühförderung auch sinnvoll und hoffe mir viel dort abschauen zu können, was ich in usneren Alltag noch integrieren kann.

Logopädie wird erstmal nicht gemacht, da Jan ja nicht spricht. Erst wenn er wirklich sprechen gelernt hat, wird geschaut, ob ein Logopädiebedarf besteht. Ich nehme aber die nächsten 4 Monate an 5 Elternabenden und 5 Terminen mit Kind teil... Es steht unter dem Motto "Schritte in den Dialog" und ist für Eltern von sprachverzögerten Kindern gedacht um die Art und Weise des Sprechenlernens zu unterstützen, speziell angepasst an die Bedürfnisse des einzelnen Kindes.

Früher wollte ich immer, dass Jan in einen integrativen KiGa geht, damit er die Berührungsängste gegenüber behinderten Menschen nie entwickelt, allerdings ist es ein seltsames Gefühl, wenn das eigene Kind diesen bedarf hat. Ich amche mich gerade schlau, welche KiGa's es hier in der näheren Umgebung gibt, da ich in der ambulanten Pflege arbeite und meine Oma mein Kind zum KiGa bringen muss, abholen schaffe ich meist selbst, aber da die immer erst um 7:30h öffnen und ich um 5:45h auf Arbeit sein muss, ist das Ganze leider etwas kompliziert.....

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23. August 2011 um 20:52

Eine
Hördiagnostik fand in der Pädaudiologie statt. Es wurde festgestellt, dass Jan ein sehr gutes Gehör hat, er versteht auch was man ihm sagt und führt dies je nach Bockkopf (jaja, die tole Trotzphase) auch aus. Er versteht kurze Anweisungen, aber auch lange Sätze, schnappt Gesprächsfetzen auf und macht dann Dinge, über die gerade gesprochen wurde, zB holt er einen Topf und einen Löffel, wenn ich über das Kochen rede oder rennt zum Fenster und winkt, wenn ich von den nachbarn spreche, also daran wird es wohl nicht liegen.

Er spricht insgesamt nur wenig, das ist das eigentliche Problem.

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23. August 2011 um 21:04
In Antwort auf kristi_11897686

Nochwas vergessen
Ach so, Frühförderung ist gar nicht so schlecht. Meinem Großen hats mächtig Spaß gemacht, wenn auch nichts weiter gebracht

Nicht erschrecken: Die Amtsärztin MUß schreiben, daß dein kind ohne die Förderung geistig auf der Strecke bleiben wird. Sonst wird die Förderung nicht genehmigt. Hat sie dir bestimmt nich gesagt, oder? Unsere hat mir das damals gesagt, damit wir nicht erschrecken....

Die Motorik
ist sehr weit entwickelt, er stapelt bis zu 12 Bauklötze (die kleinen 4eckigen) aufeinander, ohne dass der Turm umstürzt, er klettert über Seile auf hohe Klettertürme, so dass mir schlecht wird nur beim Zusehen, er stapelt Lego so hoch wie er selbst ist (95cm), er springt von Stühlen in den Stand (also landet sicher auf den Füßen), steigt Treppen wie ein Erwachsener ohne festhalten und anchsetzen. Dementsprechend denke ich die Motorik ist gut entwickelt. Geistig schneidet er alles mit, erkennt Situationen und Emotionen, kann sie nur sprachlich nicht äussern.... Sprechlich, naja, da liegt ja das Problem, bekannterweise.

Sie vermuten ja, das Jan ggf auch einen Knacks wegbekommen hat durch das Ganze mit seinem vater, die waren ein herz und eine Seele und von dem einen auf den anderen Tag nix mehr. Und an dem Tag als der Suizid war, war Jan leider auch da, wir haben ihn zwar nicht gesehen, aber er hat die Gespräche dort mitbekommen, die ganzen Einsatzfahrzeuge von Polizei, Notarz, Rettung und das es mir wirklich wirklich schlecht ging und der Rettungswagen mich am liebsten mitgenommen hätte. Ggf hat das bei ihm eine Sprachblockade verursacht oder halt geistige Behinderung.... Verdacht Asperger, was aber nicht so ganz passen würde, da Jan sehr gerne in Kontakt mit anderen Menschen tritt, auf alle freundlich zugeht, sehr extrovertiert ist.

Die machen mic noch ganz kirre glaube ich

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23. August 2011 um 21:06
In Antwort auf linda_12575932


Erstmal lass Dich mal ganz fest drücken...
Ich kann zwar nicht wirklich was über eine Entwicklungsverzögerung sagen, aber ich weiß, dass man als Mutter sein Kind am aller aller besten kennt. Ich habe zwei ADS Kinder zuhause und war auch einige Zeit alleinerziehend mit den Beiden. Ich sag Dir, was ich mir alles von irgendwelchen Leuten anhören musste, was ich zu tun und zu lassen habe geht echt gar nicht... Eine Lehrerin meiner Tochter wollte auch, dass ich sofort meine Lehre aufgebe und mich um meine Kinder kümmere. Hätten dann auch von Hartz leben müssen . Der habe ich mal einen Vogel gezeigt, wonach die meinte mich beim JA zu melden. Dort haben die aber auch nur so geguckt und meinten, das ginge ja mal gar nicht.
Ich finde, Du solltest Dir unbedingt nochmal eine andere Meinung einholen. Auch für deinen Sohn.
Meine Kidds sollten auf die Sonderschule geschickt werden, da habe ich gekämpft ohne Ende. Heute sind beide auf der Realschule und alles OK.
Hol Dir noch eine andere Meinung. Vielleicht gibt es noch andere Wege es geht ja auch um die Zukunft deines Sohne. Nicht das die Diagnose dieser einen Ärztin so nicht richtig ist und deinem Sohn eine gute Zukunft genommen wird.

LG

ADS
wurde auch bereits in den Raumg eworfen, da wurde ich mächtig sauer, da man das ja erst ca Schuleintrittsalter wirklich diagnostizieren kann und eine "Modekrankheit" ist meiner Meinung nach für alle etwas anstrengenderen Kinder mit einem ausgeprägten Willen. Natürlich gibt es auch wirklich daran erkrankte Kinder, dennoch wird das nach meiner Ansicht viel zu oft diagnostiziert.

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23. August 2011 um 21:06

Danke
für die lieben Worte

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23. August 2011 um 21:08

Ja,
das haben die Oberärztin des SPZ und die dort arbeitende Logopädin gesagt. Die Logopädin bei der ich diesen Elternkurs amchen werde. Sie meinten solange er nicht mehr spricht ist dies nicht notwendig sondern wird erstmal durch die Frühförderung abgedeckt.

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23. August 2011 um 21:08

Ja
komme auch aus HL.... der wunderbaren Stadt mit den verrückten Ärzten

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23. August 2011 um 21:10

Von
der Psychoologin kam ja das mit der geistigen behinderung. Werde aber noch einen Termin bei nem anderen Psychologen machen um mir eine 2. Meinung einzuholen.

Der Kurantrag läuft, aber wird wohl abgelehnt (warte seit 3 Monaten auf Bescheid) da ich erst in Selbsthilfegruppen und eine Therapie soll lt Auskunft von der Krankenkasse. Widerspruch ist bereits durch meinen Arzt vorbereitet, falls wirklich die Ablehnung kommt.

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23. August 2011 um 21:12

Nun ja
ehe der Vater uns komplett verliess, also den Kontakt eingestellt hat, hatte Jan ca 10 Worte drauf, die er dann wieder verlernt hat. Das hat ja das Ganze ins Rollen gebracht, weil es bei der U7 auffiel, das er weniger gesagt hat als bei der Motorikuntersuchung ein halbes Jahr vorher. Ansonsten hätten wir diesen Ärztemarathon nicht gemacht.

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23. August 2011 um 21:14

Naja
bei uns spielen ja die ganzen psychischen Faktoren wegen dem Vater mit rein denke ich.

Manche Ärzte sagen er ist halt typisch Mann, ein fauler Sack und manche schlagen die Alarmglocken.

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23. August 2011 um 21:26

Jan
ist motorisch sehr weit, wie ich weiter unten beschrieben habe, er hält da locker mit 3,5jährigen mit. Das "Denken" kann man nicht so einschätzen,d a er sich ja nicht äussern kann. Farben zuordnen mag er mal gar nicht, interessiert ihn nciht, wird aber immer getestet, müsste er in seinem Alter ja können

Also ich persönlich sehe die Defizite "nur" in der Sprache derzeit.

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23. August 2011 um 21:26

Danke
das ist ein liebes Angebot von Dir unbekannterweise dazu noch.

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