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Kind ins Heim geben?

5. Februar 2010 um 19:22


Hallo an alle,

sagt mal könntet ihr euch vorstellen, dass wenn eure Kids so 11 und 12 sind, also sprich in der Pubertät sind und sie euch so nerven, sie in heim abzuschieben?
Alos sie sind natürlich nicht lieb, machen nix im Haushalt und das Hausaufgabenheft weist nur rote Einträge auf.

Keine Sorge meinen Spatzi will ich nicht ins Heim stecken, er ist ja keine 11 oder 12 und auch wenn er mal schlechte Laune hat, würde ich ihn nicht weg geben.

Ich frage nur, weil es eine Bekannte gemacht hat, die Kids waren zwar zu Weihnachten zu Hause, aber ich könnte mir das überhaupt nicht vorstellen. ich würde alles tun, dass es nicht dazu kommen würde.


Danke für eure Antworten.

Anja

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5. Februar 2010 um 19:30

Nein
Also Vorstellen kann ich es mir auch nicht!

Doch leider gibt es Situationen in denen es nicht mehr anders geht.
Man sieht ja oft wie nervlich am Ende Familien sein Koennen den leider nichts anderes uebrig geblieben ist als dieser Ausweg.

Habe in meiner Schulzeit aber auch Freunde gehabt denen es im Heim lieber war und freiwillig gar nicht nach Hause wollten.

Schwere Entscheidung und auch kein schoenes Thema

Lg bianca

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5. Februar 2010 um 19:33

Niemals...
weil ichs auch selber erlebt habe. ich hab wirklich schwierigkeiten mit meinen eltern gehabt und war bestimmt kein engel aber trotzdem finde ich sowas daneben
das nehme ich meinen eltern bis heute übel und ich weiß ncoh genau wie sie mich ins heim abgeschoben hatten mit den worten das sie keine lust mehr auf das ganze theater etc. haben..und ihm heim wars bestimmt nicht schöner...war abe rnur recht kurz dort.

LG *anja*

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5. Februar 2010 um 19:35
In Antwort auf liska_11913922

Nein
Also Vorstellen kann ich es mir auch nicht!

Doch leider gibt es Situationen in denen es nicht mehr anders geht.
Man sieht ja oft wie nervlich am Ende Familien sein Koennen den leider nichts anderes uebrig geblieben ist als dieser Ausweg.

Habe in meiner Schulzeit aber auch Freunde gehabt denen es im Heim lieber war und freiwillig gar nicht nach Hause wollten.

Schwere Entscheidung und auch kein schoenes Thema

Lg bianca

Hallo
Ich bin mit 12 Jahren in ein Heim gekommen.Meine Mama und ich kamen gar nicht mehr klar miteinander.Ich war aggressiv und hab nicht gehört.Hab nie was gemacht und bin nach Hause gekommen wann ich wollte.Meine Mama hat vorher viel versucht mit Tagesgruppen ect pp aber nichts half....Am Ende sah sie den letzten Ausweg Heim weil sie Angst hatte, dass sie mich irgendwann hassen könnte.Wir haben beide drunter gelitten und oft musste meine Mama sich zusammen reissen um mich nicht wieder nach Hause zu holen.Heute weiss ich, es war der richtige Weg denn hätte meine Mama das nicht getan, dann wäre ich vllt im Knast, oder nur am saufen oder oder oder.....Meine Mama und ich haben heute ein sehr enges und freundschaftliches Verhältnis und ich bin froh, dass sie meine Mama ist....Ob ich es auch so machen würde??Ich weiss es nicht aber wenn es irgendwann nicht mehr geht, dann geht es nicht mehr und dann würde ich wohl drauf zurück greifen um mein Kind vor Bösem zu bewahren wie zb Drogen, Alkohol ect ect

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5. Februar 2010 um 19:36

Natürlich nicht
was für eine frage
jeder der ein kind in die welt setzt muss sich von anfang an mit dem gedanken anfreunden, dass ein kind nicht nur zum knutsche und kuscheln da ist, sondern dass es auch verdammt anstrengend sein kann und man mindestens 18 jahre die verantwortung übernimmt.
dann kann ich doch nicht das eigen fleisch und blut einfach ins heim stecken, nur weil die pubertät naht oder mein kind mitten drin steckt. ich kann mir jetzt schon bestens vorstellen, dass unser sohn verdammt schwierig wird. ich bin sehr impulsiv und möchte immer mit dem kopf durch die wand. mein partner ist einer, der lange den mund hält, bis irgendwann das fass überläuft und er dann richtig explodiert.
tja, schönen dank auch, wenn fynn in die pubertät kommt. ich war verdammt anstrengend und mich wundert es nicht, dass meine mutter teilweise fast am resignieren war.
wenn ich schlecht drauf war und meine mutter mich nervte oder ich mich ungerecht behandelt fühlte, flogen auch mal stühle und andere gegenstände...grenzte teilweise echt an körperverletzung, weil ich sie einmal von ner treppe stieß. man, wie tut mir das leid, wenn ich nur dran denke.
lg
engelchen mit fynni 15 monate und babygirl inside 20ssw

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5. Februar 2010 um 19:48
In Antwort auf aramis_12922099

Hallo
Ich bin mit 12 Jahren in ein Heim gekommen.Meine Mama und ich kamen gar nicht mehr klar miteinander.Ich war aggressiv und hab nicht gehört.Hab nie was gemacht und bin nach Hause gekommen wann ich wollte.Meine Mama hat vorher viel versucht mit Tagesgruppen ect pp aber nichts half....Am Ende sah sie den letzten Ausweg Heim weil sie Angst hatte, dass sie mich irgendwann hassen könnte.Wir haben beide drunter gelitten und oft musste meine Mama sich zusammen reissen um mich nicht wieder nach Hause zu holen.Heute weiss ich, es war der richtige Weg denn hätte meine Mama das nicht getan, dann wäre ich vllt im Knast, oder nur am saufen oder oder oder.....Meine Mama und ich haben heute ein sehr enges und freundschaftliches Verhältnis und ich bin froh, dass sie meine Mama ist....Ob ich es auch so machen würde??Ich weiss es nicht aber wenn es irgendwann nicht mehr geht, dann geht es nicht mehr und dann würde ich wohl drauf zurück greifen um mein Kind vor Bösem zu bewahren wie zb Drogen, Alkohol ect ect

HAst du es
von Anfang an o.k. gefunden, dass du ins Heim gehst, oder hast du dich dagegen gewehrt?

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5. Februar 2010 um 19:50

Anscheinend
denn sie hat ihre Sachen gepackt und hat ihren jetzigen Partner verlassen, seit Montag gibt es kein Lebenszeichen vond er DAme
Sie war nicht mal bei den Kindern im Heim

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5. Februar 2010 um 19:51
In Antwort auf in'am_11930447

HAst du es
von Anfang an o.k. gefunden, dass du ins Heim gehst, oder hast du dich dagegen gewehrt?

....
Ich hab mich gewehrt.Also ich bin schon freiwillig mit aber danach oft abgehauen weil ich sehr gemobbt wurde aber als wir dann neue Heimleiter bekamen war alles besser und es war fast wie eine grosse Familie

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5. Februar 2010 um 19:51
In Antwort auf coira_12865066

Niemals...
weil ichs auch selber erlebt habe. ich hab wirklich schwierigkeiten mit meinen eltern gehabt und war bestimmt kein engel aber trotzdem finde ich sowas daneben
das nehme ich meinen eltern bis heute übel und ich weiß ncoh genau wie sie mich ins heim abgeschoben hatten mit den worten das sie keine lust mehr auf das ganze theater etc. haben..und ihm heim wars bestimmt nicht schöner...war abe rnur recht kurz dort.

LG *anja*

Was heißt denn
das sie keine Lust emhr hatten auf das ganze Theater? Wie schlimm biste denn gewesen, also was hast du verbrochen? Und wie lange bist du dort geblieben?

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5. Februar 2010 um 19:54


Oh ja, da hast du aber recht. Ich war ne richtig dolle Zicke und bin 2 Mal von zu Hause abgehauen und ich brauchte auch nicht ins Heim

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5. Februar 2010 um 19:56


Auweia, das ist ja mies, ich glaube meine Mom wäre in der Situation gestorben .

Tut mir wirklich leid für dich.

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5. Februar 2010 um 19:59
In Antwort auf aramis_12922099

....
Ich hab mich gewehrt.Also ich bin schon freiwillig mit aber danach oft abgehauen weil ich sehr gemobbt wurde aber als wir dann neue Heimleiter bekamen war alles besser und es war fast wie eine grosse Familie

Und wie lange bist du
dann dort gewesen und hat dich deine Mom besucht?

Ich kann mir das gar nicht vorstellen

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5. Februar 2010 um 20:01

Sagt ja auch keiner
aber in der Situation gibt es den Vater nicht, weil er sich nicht kümmert.

Und warum ist deine Schwester beinahe ins Heim gekommen?

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5. Februar 2010 um 20:09
In Antwort auf in'am_11930447

Und wie lange bist du
dann dort gewesen und hat dich deine Mom besucht?

Ich kann mir das gar nicht vorstellen

Also
Es wurde vom Heim und JA geregelt und es war erstmal so, dass ich 1 Mal im Monat nach Hause durfte. dann alle 2 Wochen und ne Zeit in den Ferien und dann jedes Wochenende und jede Ferien.Als ich dann 16 war bin ich raus.Mama hat sich drum gekümmert und am letzten Tag im Heim hab ich Mama angebettelt mnich da zu lassen weil ich da grad eine super Zeit hatte
Meine Mama kam jedes Mal wenn sie durfte, hat immer Briefe geschrieben und wir durften 2 Mal die Woche telefonieren

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5. Februar 2010 um 20:15
In Antwort auf aramis_12922099

Also
Es wurde vom Heim und JA geregelt und es war erstmal so, dass ich 1 Mal im Monat nach Hause durfte. dann alle 2 Wochen und ne Zeit in den Ferien und dann jedes Wochenende und jede Ferien.Als ich dann 16 war bin ich raus.Mama hat sich drum gekümmert und am letzten Tag im Heim hab ich Mama angebettelt mnich da zu lassen weil ich da grad eine super Zeit hatte
Meine Mama kam jedes Mal wenn sie durfte, hat immer Briefe geschrieben und wir durften 2 Mal die Woche telefonieren

DAs
hört sich bei dir ja wirklich richtig positiv an. Ihr scheint wirklich beide etwas gutes daraus gewonnen zu haben.

Ich könnte mir das trotzdem nicht vorstellen, aber schön zu hören, dass es für euch positiv ausgegangen ist. Man malt sich ja immer die negativen Seiten aus.

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5. Februar 2010 um 20:23
In Antwort auf in'am_11930447

DAs
hört sich bei dir ja wirklich richtig positiv an. Ihr scheint wirklich beide etwas gutes daraus gewonnen zu haben.

Ich könnte mir das trotzdem nicht vorstellen, aber schön zu hören, dass es für euch positiv ausgegangen ist. Man malt sich ja immer die negativen Seiten aus.


Ich habe einfach das Glück gehabt, in ein kompetentes und seriöses Heim gewesen zu sein.Man sah nie, dass wir Heimkinder waren und wenn ich mir so andere heime angucke muss ich sagen das ich ein ... Glück hatte

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5. Februar 2010 um 20:25
In Antwort auf aramis_12922099


Ich habe einfach das Glück gehabt, in ein kompetentes und seriöses Heim gewesen zu sein.Man sah nie, dass wir Heimkinder waren und wenn ich mir so andere heime angucke muss ich sagen das ich ein ... Glück hatte


Sieht man denn Heimkindern unbedingt an, dass sie aus dem Heim kommen?

Habe da noch nie so darauf geachtet.

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5. Februar 2010 um 20:35

Nein
ich würde meine tochter nciht weg geben. ich bin selbst im kinderheim gross geworden. (hab 11 jahre dort verbracht) auch wenn sie so schlimm wie ich in der pupertät werden sollte.


lg jessi

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5. Februar 2010 um 20:35
In Antwort auf in'am_11930447


Sieht man denn Heimkindern unbedingt an, dass sie aus dem Heim kommen?

Habe da noch nie so darauf geachtet.

...
Ja bei vielen schon.Viele sind dreckig und ungepflegt oder verhalten sich so richtig Assi

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5. Februar 2010 um 20:51

Ich
glaube, dass das die wenigsten Kinder ertragen, vor allem wenn dann noch ein Scheidung dazu kommt und Alkoholiker sind so wie so mehr als schwierig

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5. Februar 2010 um 20:53
In Antwort auf aramis_12922099

...
Ja bei vielen schon.Viele sind dreckig und ungepflegt oder verhalten sich so richtig Assi

Na da
muss ich mal demnächst ganz genau drauf achten. Hoffentlich stempel ich dann nicht alle als Heimkinder ab

Aber warum sind sie dreckig und ungepflegt.
Assihaftes verhalten haben ja auch so manch andere und hier in berlin so wie so.

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5. Februar 2010 um 23:50

@annie:
poste mal eben hier oben weil das sonst untergeht hinten.
naja,ich sag mal so. meine pubertät war die hölle.
erstmal kam ich mit meinen körperveränderungen nicht klar,sprich ich bekam sehr früh die regel etc. und hab eine zeitlang gehungert damit ich schlank und schmal bleibe,so dachte ich es mir,das es geht. meine mutter redete mir dauernd ein wie scheiße es ist eine frau zu sein, die regel zu haben,sex tut man nur für den mann etc.. (sie wara uch streng katholisch,verbot mir die pille ec.)
für meine mens hatte ich mich geschämt,wollte nie das mein vater und mein bruder etwas erfahren.
mein vater fing an witze über meine brust zu machen und ich hasste ihn total dafür wie er mit mir in der zeit umging.
gewalt herrschte auch in jeglicher form. also komplett untereinander.
meine eltern waren viel mit sich selber beschäftigt und da kümmerte mein bruder sich oft um mich. er hat mich auch oft verprügelt,durchs treppenhaus geschleppt etc. mein vater verprügelte mich mal auf offener strasse abends so das auch ein autofahrer anhielt.
meine mutter drohte mir mal auf dem balkon mit einer schere mir die haare abzushcneiden wenn ich nicht sage wo ich war (ich bin ständig abgehauen) und hat mich auch geschlagen. and em abend täuschte ich vor das ich mein bein nicht bewegen kann damit sie einen krankenwagen rufen und ich weg bin von ihnen. ich hatte mehrere kh-.aufenthalte: wg. prügel meiner eltern,wg. mehreren selbstmordversuchen etc...
ach,ich glaub wenn ich alles erzählen würde hier wäre es schon unglaubwürdig so krank wie manches war und zuviel.
wirklich. eigentlich war ich garnicht "schlimm". ich wollte einfach mehr freiheiten haben und wie jedes normale mädchen sich mit jungs treffen. mir wurde aber sehr viel verboten. oft haben meine eltern die haustür abgeschlossen so das ich aus dem badfenster der 1. etage in einen großen busch gesprungen bin um abzuhauen. war oft über ein wochenende weg oder so weil ich den ganzen terror zu hause nicht aushielt.
tja. dauernd war die polizei bei uns..naja. und irgendwann nach x-gesprächen mit psychologen etc. meinten meine eltern sie können und wollen nicht mehr.
ich kam ins heim,aber nur kurz für 1 monat ungefähr damit in der zeit geregelt werden kann wie es weitergeht. da war ich 14.
und es wurde entscheiden das ich zurück nach hause gehe und wir eine familientherapie machen.
naja. mit 17 bin ich dann ausgezogen. kam aber wieder nicht klar. hab mein abi abgebrochen,litt unter meinen beschissenen freund der auch ein psychopath war,trank viel und nahm wieder schlafmittel,erneute selbstmordversuche. und irgendwann hab ich geschafft ihn zu verlassen. hab mir eine eigene wohnung gesucht, da war ich ca. 19. fing eine ausbildung an,ging vor der ausbildung morgens um 4 zeitung austragen um die wohnung finanzieren zu können. hatte erstmal nichts in der bude wurde aber von vielen bekannten von der arbeit etc. unterstützt.
zu meinem vater habe ich wieder ein besseres lockeres verhältnis. aber trotzdem nicht wirklich innig. zu meiner mutter nur total oberflächlich...eigentlich hasse ich sie.
zu meinem bruder gar keins.

ich hasse meine eltern dafür. dafür das sie mir nie wirklich liebe gaben,nur materielles. und das sie mir den start ins leben so schwer gemacht haben. ich hätte es leichter haben können.
ich hab mich nach liebe gesehnt und bin von der einen beziehung in die nächste gesprungen,dauernd einen scheißkerl gehabt. manche waren schläger die einen dauernd eine klatschten,andere wieder dauernd am saufen oder kiffen..keine ahnung.
ich weiß es nicht. hab da wirklich viel pech gehabt.
meine eltern haben mir nie gesagt das sie mcih lieben,im gegenteil. auch nciht in den arm genommen. ich weiß das ich ein unfall und ungeplant war, es wurd emir so gesagt und so wurde ich auch behandelt. meine mutter hielt mir dauernd vor das sie mcih lieber abgetrieben hätte von daher...
also die gefühle die ich ahbe wenn ich meine familie sehe kann man garnicht beschreiben.ehrlich.
es ist so leer...ich rede mit ihnen aber irgendwie schwirrt da immer ein warum im kopf. ich frag mich immer warum alles so lief und laufen muss..ist es einfach schicksal,ist es so bestimmt? oder wer schuld daran hat..was man eben falsch im leben macht das es so ist wie es ist...
ob man es verdient...kann das jemand nachvollziehen?
ich hab jetzt ncoh probleme es zu verarbeiten,kann ich irgendwie nicht. eben wegen diesem WARUM im kopf... ich kann nicht mit der vergangenheit abschließen und denk irgendwie täglich daran.

also falls das hier jemand liest und dem es ähnlich geht oder erging..würde gern noch weiter darüber sprechen. ich glaub ich sollte das forum wechseln

ui,sorry für den roman dabei war das nur so ne kurze frage von dir
musste mich glaub ich mal darüber ausquatschen,wann und mit wem macht man sowas schon im realen leben...

noch ganz kurz: ich sage meinen kindern täglich öfters wie sehr ich sie liebe und nehm sie so oft in den arm wie es nur geht. ich will ihnen das so sehr zeigen weil es auch so ist..und ich will niemals das sie so empfinden müssen doer sich ungeliebt fühlen. ich find das gefühl total grausam wenn man weiß man ist eigentlich unerwünscht und ungeliebt...ist es bei euch auch so???

LG *anja*

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6. Februar 2010 um 10:14

Eigentlich
sollte man es wissen, aber einige glauben es auch nicht wirklich, warum auch immer.

Naja, am Montag ist ja quasi erst der erste urlaubstag. Gestern habe ich ja mehr geschlafen als alles andere und jetzt am We ist ja WE, aber ab Montag werde ich es dann wirklich genießen nicht zur Arbeit zu fahren.

Wenn mein Kind mich lässt werde ich die nächsten Tage auch ein Nachtschwärmer, also etwas länger on bleiben, aber mal schauen was er dann die nächsten Tage vom Schlafen hält

LG Anja- es ist jetzt aber Vormittags, bist du etwas durcheinander mit dem Rythmus?

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6. Februar 2010 um 10:50


tja, also ich persönlich kann es mir gar nicht vorstellen... ABER, das geht wahrscheinlich fast allen so, gerade wenn das kind noch klein ist können sich wahrscheinlich 99% das nicht vorstellen... und dennoch gibt es die heime, trotzdem werden die heime gebraucht, denn es gibt genug familien oder auch schreckliche lebenssituationen bei denen die kinder im heim besser aufgehoben sind als bei ihren eltern.
manchmal drehen die kinder als teenies aber auch wirklich total durch, so dass die eltern gar keinen zugang mehr finden. da find' ich es besser wenn die familie sich das eingesteht, bevor schlimmeres (z.B. drogenabhängigkeit oder kriminalität) passiert. für viele bietet eben nur das heim die möglichkeit einer auszeit für einen neustart...

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6. Februar 2010 um 11:56

@lockenlilly
das seh ich auch so. ich bin aus einer der gründen die du genannt hast im heim groß geworden. und ich danke dafür, das meine schwester und ich diese chance bekommen hatten ein ganz "normales" leben zu führen. auch wenn ich es damals nicht anerkannt hab, bin ich mittlerweile wirklich dankbar dafür.

ich finde wen eltern einfach nur überfordert sind, sollten sie die chance nutzen und sich hilfe holen. gerade in der pupertät, abschieben macht die situation ja im endefekt nur noch schlimmer.

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6. Februar 2010 um 15:26

Hallo
Tolles Thema!
Also meine Kinder könnten Nerven was sie wollen würden, ich würde sie NIEMALS in ein Heim abschieben!

ABER:
Ich habe es selbst erlebt, es gibt Situationen, da geht es nicht anders als ein Kind ins Heim abzugeben.
So wie es bei uns war.
Mein Dominik hatte riesen Probleme in der Schule, schon im Kindergarten hatte er Probleme, mußte ihn ständig früher holen!
In der Schule lief es nicht besser, er war unbeschulbar.
Also kam er in eine Schule für Kranke in der Kinder und Jungend Psychatrie. Die kümmerten sich rührend um mein Kind und er war nur von früh bis Nachmittag weg!
Aber nach einem Jahr konnten wir das dann auch vergessen, es wurde immer schlimmer mit ihm und man konnte mit ihm nix mehr an Unterricht machen.
Also hieß es, er müße auf eine E- Schule (Schule zur Erziehungshilfe)!
Und da diese fast 100km weit weg war, endete Dominik in einem betreutem Wohnheim!

Fast 2 Jahre war er dort! Wir alle ( Eltern, Lehrer, Erzieher und Betreuer, Psychologen, Therapeuthen,...) haben daran gearbeitet, das Dominik sich ändert und wieder nach Hause zurück geführt werden kann!
Dominik hat es geschaft, nach 1 3/4 Jahren durfte er wieder nach Hause, wir waren alle so froh!

Es waren die schlimmsten 1 3/4 Jahre die ich je erlebt habe, es verging fast kein Tag an dem ich nicht um meinen Jungen geweint habe
ABER: Es war das beste was wir für ihn tun haben können!
Hätten wir ihn nicht weg gegeben, hätten die Schulen ihn raus geworfen, er ist aber schulpflichtig und irgendwann hätte mir das Jugendamt Dominik weg genommen, darum habe ich freiwillig mitgemacht!

Dominik hat sich in dieser Zeit so sehr geändert, ich hätte das alleine NIEMALS geschafft. Er geht jetzt seit dem Sommer hier zur Schule, es läuft sehr gut, er schreibt nur 1er und 2 er, bin so stolz auf ihn!
Die Hilfe von dem Heim und der Schule habe ich dringend gebraucht, war anfangs skeptisch ob es war bringt, aber die haben in dieser Zeit wo er dort war, meinen Dominik super hin bekommen!

Wer weiß, wo er jetzt wäre, wenn ich nicht mit der E Schule einverstanden gewesen wäre!

Lg Sandra

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6. Februar 2010 um 16:19

Ich
glaub die Frage kann man erst beantworten, wenn man wirklich in der Situation steckt. Jetzt wo die Kleinen noch klein sind, würde wahrscheinlich fast jede Mama sagen, NIEMALS. würd ich jetzt auch sagen. Aber wer weiß, wie es dann wirklich ist...

Und naja, auf der einen Seite mag es richtig sein zu sagen, dass die Eltern dann schon vornherein was in der Erziehung falsch gemacht haben, wenn die Kids dann so abdrehen. Aber wir alle werden viele Fehler in der Erziehung machen mit mehr oder weniger Konsequenzen. Nicht immer steckt da absichtliches Fehlverhalten dahinter. Ich war als Teenie auch sehr schwierig. Das lag zum Teil auch daran, dass meine Eltern mich vor allem beschützen wollten (ich durfte nie lange raus, mir wurde der Umgang mit einigen Freunden verboten, Party? Nee, es geht zu keiner Party usw). Irgendwo hab ich mich manchmal total erdrückt gefühlt. Das ging so bis ich 18 wurde...Aber meine Eltern habens ja auch nur gut gemeint, auch wenn sie einiges falsch gemacht haben...

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6. Februar 2010 um 19:06

@marylou0602
HAbe mir heute NAchmittag deinen beitrag durch gelesen, komme aber erst jetzt um zuantworten, sorry.

Beim Lesen deines Artikels habe ich richtig Gänsehaut bekommen und finde es wirklich traurig das du so etwas erleben musstest.

Dennoch hoffe ich, dass du dieses Schicksal angenommen hast: KAnn man das so sagen? Nein ich denke nicht, annhemen ist glaube ich nicht das richtige Wort dafür, aber ein treffendes Wrt fällt mir gerade nicht dazu ein

Darf ich dich fragen, wie man so ein Schicksal verarbeitet? HAst du eine Therapie gemacht?

Und es ist überhaupt nicht schlimm, dass es ein Roman geworden ist und ich kann es auch verstehen, wenn man im normalen Leben nicht offen darüber spricht, würde ich wahrscheinlich auch nicht machen. Und wenn es dir gut tut, dir alles von der Seele zu schreiben und trotzdem dabei anonym zu bleiben (man ist ja hier irgendwie anonym) ist es doch um so besser.
Vielleicht kannst du ja ein Buch darüber schreiben um noch besser darüber hinweg zukommen.

LG

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6. Februar 2010 um 19:13

@mandelaugen
Sie wird bestimmt gute Gründe dafür haben. Was ich jedoch nicht verstehen kann sind zum ersten die Gründe, die mir genannt wurden und dass sie sich jetzt von ihrem Lebenspartner, der nicht der leibliche Vater ist, getrennt hat und gesagt hat, sie will die Kinder wieder zu sich holen, aber seit einer Woche nicht bei ihren Kindern im Heim gewesen ist und das Heim natürlich auch schon fFragen stellt.

Sie ist zum Glück auch nur eine Bekannte, so dass ich mich nicht wirklich in der Pflicht fühle ihr zu helfen
ich will es nur irgendwie verstehen...

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7. August 2010 um 14:01

Niemals
Ich wurde mit 11 Jahren von meiner Mutter in ein Heim gegeben. Sie sagte mir nie den Grund dafür, auch wenn ich sie heute danach frage.
Was ich nie verstand, war, dass meine Zwillingsschwester nicht in ein Heim musste. Aber ihr hat meiner Mutter erzählt, dass sie einfach nicht mit mir klar kam, das ganze Gezanke mit meiner Schwester hätte sie genervt. Aber ist es nicht normal, dass sich Schwestern oder allgemein geschwister mal streiten? Und es waren wirklich nur kabbeleien.

Ich würde mein Kind nie in ein Heim geben. Ich habe nie verstanden, warum Mütter das tun.
Natürlich kann trotzdem noch eine Bindung aufrecht erhalten werden, aber diese ürde nie so innerlich und eng sein, wie wenn das Kind bei der Mama zu Hause aufwächst.

Ein Kind braucht eine Familie, braucht Geborgenheit, Mutterliebe...

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7. August 2010 um 14:02

Ich
würde die villt zu den strengsten eltern der welt schicken .

lg bine

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7. August 2010 um 14:17
In Antwort auf yonca_12236339

Niemals
Ich wurde mit 11 Jahren von meiner Mutter in ein Heim gegeben. Sie sagte mir nie den Grund dafür, auch wenn ich sie heute danach frage.
Was ich nie verstand, war, dass meine Zwillingsschwester nicht in ein Heim musste. Aber ihr hat meiner Mutter erzählt, dass sie einfach nicht mit mir klar kam, das ganze Gezanke mit meiner Schwester hätte sie genervt. Aber ist es nicht normal, dass sich Schwestern oder allgemein geschwister mal streiten? Und es waren wirklich nur kabbeleien.

Ich würde mein Kind nie in ein Heim geben. Ich habe nie verstanden, warum Mütter das tun.
Natürlich kann trotzdem noch eine Bindung aufrecht erhalten werden, aber diese ürde nie so innerlich und eng sein, wie wenn das Kind bei der Mama zu Hause aufwächst.

Ein Kind braucht eine Familie, braucht Geborgenheit, Mutterliebe...

Also
ich und meine schwester hatten uns ständig gestritten !! heute immer noch ,obwohl wir erwachsen sind ! mal können wir was zusammen unternehmen und mal sind wir nur am streiten ! ist ganz schlimm bei uns !

lg bine

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7. August 2010 um 17:07


Finde ich richtig scheiße....
Also erstens ist die Pubertät nur eine Phase und ausserdem mussten unsere Männer uns auch 9 Monate lang mit Hormonstörungen ertragen und sind nicht abgehauen (hoffe ich mal)....
Zweitens werden Kinder so wie man sie erzieht.... Also muss man es wohl oder Übel ertragen....
Und drittens wenn man so drauf ist sollte man meiner Meinung nach erst gar keine Kinder bekommen.... Was ist das denn??? Och wie Süss wenn sie klein sind und wenns schwierig wird wech damit????

Ich bin ja der Meinung leben und leben lassen aber das ist für mich echt unterste Schublade....

Lg Mandy und Tamira 10 Wochen und 5 Tage

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7. August 2010 um 17:21

Mal was zum thema erziehung
ein kind kann die beste erziehung haben, ein super tolles leben, aber wenn dann der falsche umgang mit falschen freuden kommt, dann können die eltern auch nix dafür.

ins heim geben? ich würde andere dinge versuchen bevor ich mein kind ins heim gebe.
wenn wirklich nichts mehr geht, dann vielleicht für paar wochen oder so verschicken, also so ne art erziehungs camp oder sowas wenn ich alleine nicht mehr zu recht komme.

ich finde es auch nicht schlimm wenn man sich hilfe sucht. am besten natürlich von zu hause aus.

aber auf dauer ins heim? ne echt nicht...

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10. September 2010 um 13:59
In Antwort auf bailee_12131217

Hallo
Tolles Thema!
Also meine Kinder könnten Nerven was sie wollen würden, ich würde sie NIEMALS in ein Heim abschieben!

ABER:
Ich habe es selbst erlebt, es gibt Situationen, da geht es nicht anders als ein Kind ins Heim abzugeben.
So wie es bei uns war.
Mein Dominik hatte riesen Probleme in der Schule, schon im Kindergarten hatte er Probleme, mußte ihn ständig früher holen!
In der Schule lief es nicht besser, er war unbeschulbar.
Also kam er in eine Schule für Kranke in der Kinder und Jungend Psychatrie. Die kümmerten sich rührend um mein Kind und er war nur von früh bis Nachmittag weg!
Aber nach einem Jahr konnten wir das dann auch vergessen, es wurde immer schlimmer mit ihm und man konnte mit ihm nix mehr an Unterricht machen.
Also hieß es, er müße auf eine E- Schule (Schule zur Erziehungshilfe)!
Und da diese fast 100km weit weg war, endete Dominik in einem betreutem Wohnheim!

Fast 2 Jahre war er dort! Wir alle ( Eltern, Lehrer, Erzieher und Betreuer, Psychologen, Therapeuthen,...) haben daran gearbeitet, das Dominik sich ändert und wieder nach Hause zurück geführt werden kann!
Dominik hat es geschaft, nach 1 3/4 Jahren durfte er wieder nach Hause, wir waren alle so froh!

Es waren die schlimmsten 1 3/4 Jahre die ich je erlebt habe, es verging fast kein Tag an dem ich nicht um meinen Jungen geweint habe
ABER: Es war das beste was wir für ihn tun haben können!
Hätten wir ihn nicht weg gegeben, hätten die Schulen ihn raus geworfen, er ist aber schulpflichtig und irgendwann hätte mir das Jugendamt Dominik weg genommen, darum habe ich freiwillig mitgemacht!

Dominik hat sich in dieser Zeit so sehr geändert, ich hätte das alleine NIEMALS geschafft. Er geht jetzt seit dem Sommer hier zur Schule, es läuft sehr gut, er schreibt nur 1er und 2 er, bin so stolz auf ihn!
Die Hilfe von dem Heim und der Schule habe ich dringend gebraucht, war anfangs skeptisch ob es war bringt, aber die haben in dieser Zeit wo er dort war, meinen Dominik super hin bekommen!

Wer weiß, wo er jetzt wäre, wenn ich nicht mit der E Schule einverstanden gewesen wäre!

Lg Sandra

Hallo
Muss diesen Sonntag meinen Jungen ins Heim bringen, deine Geschichte ist autentisch zur meiner. Probleme Grundschule mußten immer vor der Zeit holen, Schulwechsel, dann Realschule Verhalten nicht tragbar dann HPT und Schule für Kranke und jetzt da die HPT nicht weiterkam Heim.
Mir gehen die Schulen aus. wo war dein Sohn? Wie hast du das überlebt?
Es war der schwerste Brief meines Lebens wo ich diesen Antrag auf stationäre Betreuung gestellt habe, aber wenn 14 und immer noch so wäre er mir weggenommen worden.
Hoffe auf ERfahrungsberichte
lg Jutta

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10. September 2010 um 14:06


Soetwas kann sich NIEMAND vorstellen und das ist auch gut so!

Jede Mutter wird sagen sie kann und will sich soetwas nicht vorstellen. Deswegen ist auch so eine Frage vollkommen sinnlos.
Keiner wird hier sagen "klaro, wenn ich keinen Bock mehr habe geb ich sie ab".

Also wozu soll so eine Frage dienen?
Um sich über diese Mutter zu erheben? Um sich selbst zu sagen, wie TOLL man doch ist, weil man sowas meint niemals machen zu können?

Es gibt Familien, in denen gibt es enorme Schwierigkeiten und Probleme, die so tief sitzen, dass man sie von außen (und selbst von innen) nicht immer sehen und verstehen kann.
Keine Mutter macht soetwas freiwillig!
Da stecken tiefergehende Schwierigkeiten und eine enorme Tragik dahinter.

So eine Frage ist eine echte Schande! Und jeder sollte sich schämen, der hier jetzt sagt "ich würde sowas niemals machen" und sich damit über die andere Mutter erhebt!

Wir kennen weder die wahre Situation, noch weiß jeder von uns, was irgendwann mal kommen kann.
Ich würde alles dafür tun, damit es meinem Sohn gut geht. Aber neimand wird je wissen,was passieren wird.

Solche Fragen sind sinnlos und bringen niemandem was, außer solchen Leuten, die sich profilieren müssen und sich selbst auf die Schulter klopfen, weil man selbst ja ach so toll ist!

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