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Kind legt den Kopf nur nach rechts

9. Juni 2006 um 21:48 Letzte Antwort: 11. Juni 2006 um 22:12

Mein Sohn (3 Monate alt)hat von Anfang an in Rückenlage den Kopf lieber nach rechts gedreht. Jetzt habe ich das Gefühl, dass es in den letzten Wochen sogar noch schlimmer geworden ist, er dreht ihn überhaupt nicht mehr nach links. Nicht mal, wenn er einem Spielzeug mit den Augen folgt. Wir haben schon alles versucht, ihm alles interessante nur noch links gezeigt, nur noch von links mit ihm geredet etc., aber er will einfach nicht. Er greift auch nur mit der rechten Hand und betrachtet die Hand dauernd ganz fasziniert.

Er liegt auch insgesamt nicht gerne auf dem Rücken und rudert oft mit den Armen so, als würde er denken, dass er irgendwo herunterfällt. Dann gerät er in Panik und schreit.

Wir hatten schon drei Termine bei einer Osteopathin und die meinte, dass er "seine Mitte noch nicht gefunden hat", also noch kein Gleichgewichtsgefühl hat. Gebracht hat die Behandlung leider nichts.

Kennt das noch jemand? Und ist das bedenklich? Ich habe langsam Angst, dass er immer mehr mit rechts lernt und die linke Seite ganz vergisst...

Danke für eure Antworten!
LG

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9. Juni 2006 um 22:55

Mein
Sohn macht das genau so.Wir waren heute zur U4 und die Kinderärztin meinte es wäre eine Kopffehlhaltung,man müsse das aber noch nicht behandeln.Das würde sich wohl von selbst wieder geben.Er trinkt bei mir auch nur an der linken Brust und weigert sich strickt die rechte zu nehmen.Auf dem Rücken liegt er gerne,dreht den Kopf aber öfter nach rechts als nach links.Es ist für mich schon auffällig.Ich hoffe mal das gibt sich wenn er erst mal sitzen kann.LG Margit

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9. Juni 2006 um 23:53

Genau das gleiche....
...bei meinem sohn. er ist jetzt 10 wochen alt und genau das, was du beschrieben hast, macht er auch!
ich habe den tip bekommen, ihn auf verschiedene seiten zu betten d.h. mal auf die linke seite drehen, mit einem kissen oder handtuch im rücken, damit er nicht zurück rollen kann und dann, wenn du ihn das nächste mal schlafen legst, machst du das gleiche mit der rechten seite. das kannst du auch machen, wenn du mit dem kinderwagen unterwegs bist.
ich versuche gerade das gleiche, hoffentlich mit erfolg!
halt mich mal auf dem laufenden....

lg woodo

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10. Juni 2006 um 9:32
In Antwort auf rahab_12475532

Mein
Sohn macht das genau so.Wir waren heute zur U4 und die Kinderärztin meinte es wäre eine Kopffehlhaltung,man müsse das aber noch nicht behandeln.Das würde sich wohl von selbst wieder geben.Er trinkt bei mir auch nur an der linken Brust und weigert sich strickt die rechte zu nehmen.Auf dem Rücken liegt er gerne,dreht den Kopf aber öfter nach rechts als nach links.Es ist für mich schon auffällig.Ich hoffe mal das gibt sich wenn er erst mal sitzen kann.LG Margit

Kiss?
Hat er vielleicht nen Kiss-Syndrom?

www.kiss-kid.de

Einfach mal nachlesen und gegebenfals abklären lassen.

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10. Juni 2006 um 13:15

Sicherlich KISS!!
Liebe Luisella,

bitte lass unbedingt klären, ob dein Sohn ein KISS-Syndrom hat (Schiefstellung eines oberen Halswirbels, passiert unter der Geburt, mit daraus entstehender Verkrampfung der gesamten Oberkörpermuskulatur). Von meinen drei Kindern waren zwei betroffen - und das ist kein Hokuspokus, denn man kann die Fehlstellung auf einem speziellen Röntgenbild erkennen, das extra dafür angefertigt wird. Ausgebildete Chirotherapeuten können den Wirbel wieder einrenken. (Ich neige in diesem Fall nicht so Ostheopathen, ich habe mich ein bisschen umgehört, bevor ich meine Kinder "einrenken" ließ.) Meinen Sohn (jetzt 14 Monate alt) haben wir im Alter von 8 Wochen behandeln lassen. Er verhielt sich genau so, wie du es von deinem Sohn beschreibst, und hatte schon einen ganz schiefen Kopf. (Schau mal von hinten auf den Hinterkopf, ob er symmetrisch ist!) Je eher man es machen lässt, desto besser - diese "Einseitigkeit" ist ein großes Handicap bei eigentlich allen grob- und feinmotorischen Tätigkeiten vom Laufen bis zum Schreiben. Und: Es geht nicht von allein weg, es "wächst sich" nicht aus! Wir haben nach dem Einrenken noch ein halbes Jahr Physiotherapie bekommen, um zu beobachten, ob die Behandlung erfolgreich war.

Bei unserer Ältesten (jetzt 8 1/2) hat niemand das Problem erkannt (vielleicht, weil sie keinen schiefen Kopf hatte, denn wir haben sie abwechselnd auf beide Seiten gelegt, wie es damals so empfohlen wurde - jetzt ist ja wieder die Rückenlage "in".) Wir haben uns nur gewundert, dass sie ein nervöses Baby war (um nicht zu sagen ein Schreikind), später nicht Roller und Fahrrad fahren konnte, nicht Schwimmen lernte, später in der Schule den Kopf auf eine Hand stützte, die Hände strk verkrampfte (beim Schreiben, Klavierspielen, Häkeln) und so weiter. Es hieß dann immer, sie ist halt ungeschickt - jedes Kind darf seine Schwächen haben. Erst nach der Diagnose des Jüngsten haben wir auch Eva mal untersuchen lassen, und siehe da, Hals- und Hüftgelenke waren inzwischen ziemlich blockiert! Hätten wir das eher gewusst, hätten wir ihr viel erspart. Wenn die Kinder größer sind, hat sich der ganze Muskelapparat schon auf die Schiefheit eingestellt, entsprechend größer ist die Gefahr, dass der Wirbel nach der Behandlung wieder "zurückspringt" (bis jetzt ist es aber noch nicht passiert - wir haben sie im Spetember 2005 einrenken lassen).

Übrigens: FALLS es wirklich KISS ist, ist das bewusste Legen auf die "Nicht-Schokoladenseite" eine richtige Quälerei für das Kind!

Falls gewünscht, gebe ich gern noch ausführlichere Auskunft!

Liebe Grüße!

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10. Juni 2006 um 16:36

Physiotherapie
Das ist ein bekanntes Problem, was unser Kind auch hatte. Besonders blöd ist dabei nicht nur die drohende mangelnde Beweglichkeit des Kopfes, sondern dass sich auch der ja noch recht weiche Kopf entsprechend verformt.

Bei unserer war es ganz genauso. Erst eben nur eine Lieblingsseite, aber dann wurde es immer schlimmer und sie konnte den Kopf nur noch bis zur Mitte drehen. Klar, die Muskeln und Sehnen verkürzen sich.

Wir haben dann Physiotherapie verschrieben bekommen und schon nach wenigen Behandlungen war das viel besser geworden. Bei Osteopathie bin ich skeptisch, ich denke, hier ist wirklich manuelle Therapie gefragt.
Die Physiotherapie hat uns auch noch einfache Übungen gezeigt, die man mit ihr machen kann (habe ich leider schon wieder vergessen) und nach maximal 10 Sitzungen war wieder alles okay.

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11. Juni 2006 um 21:42
In Antwort auf zeus_12440067

Physiotherapie
Das ist ein bekanntes Problem, was unser Kind auch hatte. Besonders blöd ist dabei nicht nur die drohende mangelnde Beweglichkeit des Kopfes, sondern dass sich auch der ja noch recht weiche Kopf entsprechend verformt.

Bei unserer war es ganz genauso. Erst eben nur eine Lieblingsseite, aber dann wurde es immer schlimmer und sie konnte den Kopf nur noch bis zur Mitte drehen. Klar, die Muskeln und Sehnen verkürzen sich.

Wir haben dann Physiotherapie verschrieben bekommen und schon nach wenigen Behandlungen war das viel besser geworden. Bei Osteopathie bin ich skeptisch, ich denke, hier ist wirklich manuelle Therapie gefragt.
Die Physiotherapie hat uns auch noch einfache Übungen gezeigt, die man mit ihr machen kann (habe ich leider schon wieder vergessen) und nach maximal 10 Sitzungen war wieder alles okay.

Hallöchen,
unser Sohn hatte das auch, zusätzlich war er noch Überstrecker. Hat also auch nur zu einer Seite geguckt und den kopf dann immer nach hinten überstreckt. Also zum KISS-Syndrom: dieses Syndrom ist medizinisch nicht bewiesen. Und einränken beim Baby ist total TABU!!!! Über den gesamten Rücken verlaufen die Nervenbahnen und jeder gute Arzt fängt da nicht an dran rumzubrechen, deswegen würde ich an deiner Stelle zum KA gehen. Wenn Babys viel auf einer Seite liegen dann erkennt man das schon an der Stirn. Eine Stirnseite ist ausgeprägter als die andere. Wenn dein KA das genauso sieht wird er dir KG verschreiben. Haben wir auch bekommen. Nach 20 Behandlungen war alles wieder bestens. Aber laß ihn in seinen jungen Jahren noch nicht röntgen oder dran rumbiegen, das kann mit sicherheit auch nicht gesund sein. Liebe Grüße und alles Gute

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11. Juni 2006 um 22:12
In Antwort auf silver_12562453

Hallöchen,
unser Sohn hatte das auch, zusätzlich war er noch Überstrecker. Hat also auch nur zu einer Seite geguckt und den kopf dann immer nach hinten überstreckt. Also zum KISS-Syndrom: dieses Syndrom ist medizinisch nicht bewiesen. Und einränken beim Baby ist total TABU!!!! Über den gesamten Rücken verlaufen die Nervenbahnen und jeder gute Arzt fängt da nicht an dran rumzubrechen, deswegen würde ich an deiner Stelle zum KA gehen. Wenn Babys viel auf einer Seite liegen dann erkennt man das schon an der Stirn. Eine Stirnseite ist ausgeprägter als die andere. Wenn dein KA das genauso sieht wird er dir KG verschreiben. Haben wir auch bekommen. Nach 20 Behandlungen war alles wieder bestens. Aber laß ihn in seinen jungen Jahren noch nicht röntgen oder dran rumbiegen, das kann mit sicherheit auch nicht gesund sein. Liebe Grüße und alles Gute

@sabrina: Natürlich kann das nicht jeder Kinderarzt.
Wir waren in der Praxis Dr. Koch in Eckernförde (www.kisskinder.de). Unsere Kinderärztin hätte sich niemals daran vergriffen, aber sie hat uns dort hingeschickt. Und, wie gesagt: Der Erfolg war beeindruckend. (Ich habe mal nachgezählt: Ich kenne außer meinen beiden eigenen mittlerweile 6 Kinder vom Babyalter bis zum Schulalter, bei denen diese Behandlung erfolgreich war.) Dr. Koch spricht auf seiner Website übrigens von 10.000 behandelten Babys unter 2 Jahren. Übrigens: Er ist kein Quacksalber, sondern ein Schulmediziner.
Sonst hätte ich die Aktion wohl gar nicht gewagt.

Schönen Abend noch! Tiny

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