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Kind mit einem Jahr zur Tagesmutter, Umfrage.

26. August 2010 um 11:51

Findet ihr das ok, für den Vormittag? Eigentlich wollte ich zwei Jahre zu Hause bleiben, aber die Muster meiner Tapete kann ich nicht mehr sehen, sprich, ich bin unzufrieden, gelangweilt, würde gerne in TZ in meinen alten Job, habe aber irgenwie meinem Kind gegenüber ein schlechtes Gewissen. Habt ihr Erfahrungen? Seid ihr dafür, dagegen?

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26. August 2010 um 12:03

Hey Mareike...
...ich kann gut verstehen, dass dir die Decke auf den Kopf fällt und du die Tapetenmuster nicht mehr sehen kannst.

Und wenn du die Möglichkeit hast Teilzeit in deinen alten Job zurückzukehren. Dann solltest du das machen. Davon profitierst ja dann nicht nur du selbst mit deiner besseren Laune. Sonder auch deine Zeit mit deinem Kind oder/und mit deinem Mann wird wahrscheinlich von dir anders wahrgenommen und eventuell auch anders gestaltet....

Ich selbst habe schon wirklich früh wieder angefangen. Jedoch hatte dass auch diverse andere Gründe. Ich wollte noch studieren und erst meine Ausbildung fertig machen,... und ich finde bei soviel Vorhaben machen so 1-2 Jahre echt was aus. Gleichermaßen möchte ich meinem Sohn natürlich eine "tolle" Zukunft bieten können. Somit habe ich nach 8 Wochen Mutterschutz direkt wieder angefangen.
Als diese Wochen so fast vorbei waren hatte ich schon erst Bammel ob das alles gut gehen wird... doch ich glaube es war die Beste Entscheidung. Mein Sunnyboy hatte Kiss und viel Bauchweh, da konnte ich dann auf der Arbeit echt Krafttanken um meinen 24Stunden-Dauerbrüller danach auch effektiv versorgen zu können. Gleichzeitig kann ich natürlich erleben wie gut Jonah die Kinderkrippe in Bezug auf seine Sozialentwicklung tut.

LG Lin mit Jonah (bald schon 2Jahre)

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26. August 2010 um 13:15

Hallo
ich kann nicht sagen, ob ich dafür oder dagegen bin, ich war mehr oder weniger gezwungen, wieder nach einem Jahr arbeiten zu gehen. Hier in NRW ist die Aussicht auf einen Kitaplatz ein Ding der Unmöglichkeit, auch wenn ich meinen Sohn unmittelbar nach der Geburt ÜBERALL angemeldet bzw. mich auf die Wartelisten habe setzen lassen. NO WAY.

Also blieb mir nur die Tagesmutter, denn auch naheliegende Verwandte (Oma, Opa etc.) sind selbst noch berufstätig.

Ich hatte anfangs ein mega-schlechtes Gewissen, immerhin ist er doch noch ein Baby...irgendwie...und außerdem war er doch ein Jahr lang nur 24 Stunden Mama gewöhnt.

Es hat super funktioniert in unserem Fall Und mittlerweile bin ich sogar glücklich darüber, dass wir keinen Kitaplatz bekommen haben. In einer Kita gibt es auf eine Kindergruppe von unter 3jährigen mit 10 Kindern evtl. 2 Betreuerinnen. Das finde ich für so Würmer echt wenig und ich hätte nun Angst, dass mein Kleiner da unter gehen würde. So aber ist er bei der Tagesmutter in einer häuslichen, familären Umgebung und muss sich die Aufmerksamkeit der TM nur noch mit einem zweiten Kleinkind teilen.
Bei der Tagesmutterauswahl war viel Schrott dabei, aber nun haben wir eine Tagesmum gefunden, die echt spitze ist. Sie ist seit 10 Jahren ausgebildete Tagesmutter, leitet selbst Kleinkinder-Krabbelgruppen und man merkt ihr die Erfahrung im Umgang mit den Würmern einfach an.

Mein Sohn hat es super verpackt, die Tagesmutter meinte, dass es bei einem Einjährigen sogar einfacher sein könnte, als bei einem 2- oder 3jährigen, weil ältere Kinder schon ein viel intesiveres Bewußsein haben und mehr verstehen und dadurch eher Verlust- oder Trennungsängste durchleben.

Mein Kleiner hat jedenfalls von Anfang an dort die Wohnung unsicher gemacht, er ist jetzt 13 Monate alt, versteht sich super mit dem 2. Kind, welches dort betreut wird und ich fahre morgens mit einem beruhigten, entspannten Gefühl zu Arbeit.

Ich gehe 5 Tage die Woche arbeiten, er ist von 8-14 Uhr dort.

Außerdem ist die Zeit, die ich mit ihm habe, nun zur echten Qualitätszeit geworden.

LG
Sandra

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26. August 2010 um 13:16
In Antwort auf loreto_12740097

Hallo
ich kann nicht sagen, ob ich dafür oder dagegen bin, ich war mehr oder weniger gezwungen, wieder nach einem Jahr arbeiten zu gehen. Hier in NRW ist die Aussicht auf einen Kitaplatz ein Ding der Unmöglichkeit, auch wenn ich meinen Sohn unmittelbar nach der Geburt ÜBERALL angemeldet bzw. mich auf die Wartelisten habe setzen lassen. NO WAY.

Also blieb mir nur die Tagesmutter, denn auch naheliegende Verwandte (Oma, Opa etc.) sind selbst noch berufstätig.

Ich hatte anfangs ein mega-schlechtes Gewissen, immerhin ist er doch noch ein Baby...irgendwie...und außerdem war er doch ein Jahr lang nur 24 Stunden Mama gewöhnt.

Es hat super funktioniert in unserem Fall Und mittlerweile bin ich sogar glücklich darüber, dass wir keinen Kitaplatz bekommen haben. In einer Kita gibt es auf eine Kindergruppe von unter 3jährigen mit 10 Kindern evtl. 2 Betreuerinnen. Das finde ich für so Würmer echt wenig und ich hätte nun Angst, dass mein Kleiner da unter gehen würde. So aber ist er bei der Tagesmutter in einer häuslichen, familären Umgebung und muss sich die Aufmerksamkeit der TM nur noch mit einem zweiten Kleinkind teilen.
Bei der Tagesmutterauswahl war viel Schrott dabei, aber nun haben wir eine Tagesmum gefunden, die echt spitze ist. Sie ist seit 10 Jahren ausgebildete Tagesmutter, leitet selbst Kleinkinder-Krabbelgruppen und man merkt ihr die Erfahrung im Umgang mit den Würmern einfach an.

Mein Sohn hat es super verpackt, die Tagesmutter meinte, dass es bei einem Einjährigen sogar einfacher sein könnte, als bei einem 2- oder 3jährigen, weil ältere Kinder schon ein viel intesiveres Bewußsein haben und mehr verstehen und dadurch eher Verlust- oder Trennungsängste durchleben.

Mein Kleiner hat jedenfalls von Anfang an dort die Wohnung unsicher gemacht, er ist jetzt 13 Monate alt, versteht sich super mit dem 2. Kind, welches dort betreut wird und ich fahre morgens mit einem beruhigten, entspannten Gefühl zu Arbeit.

Ich gehe 5 Tage die Woche arbeiten, er ist von 8-14 Uhr dort.

Außerdem ist die Zeit, die ich mit ihm habe, nun zur echten Qualitätszeit geworden.

LG
Sandra

Sorry für die ganzen Tippfehler

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