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Kind schaut sich schlechtes Verhalten beim Kind der Tagesmutter ab. Bitte Tipps

10. Oktober 2011 um 21:07

Hallo Ihr Lieben.
Ich habe ein Porblem, das mit dem Kind meiner TaMu zusammenhängt. Die Tamu ist total super, sehr kinderlieb, entspannt, lustig und hat Lust mit Kindern etwas zu machen. Allerdings ist ihr knapp vierjähriger Sohn in der Betreuungsgruppe dabei. Dieser ist ziemlich auffällig. Ziemlich aggressiv, schreit viel rum, haut, tritt, spuckt und beschimpft sowohl die Kinder als auch die Eltern. Die Tamu versucht ihr bestes, aber es ist halt auch ihr Kind, das versucht man ja auch immer zu schützen. Meiner Meinung nach kommt das Kind nicht mit der Situation zurecht seine Mama und sein Zuhause, die Spielsachen etc. mit anderen teilen zu müssen und versucht durch das Verhalten die Aufmerksamkeit der Mutter auf sich zu ziehen (was auch gut funktioniert). Vielleicht verständlich, aber ich bezahle auch einiges an Geld dafür, dass meine Kinder ( habe eines schon bei ihr, das andere wird gerade eingewöhnt) gut betreut sind. Im Moment findet die Eingewöhnung meines zweiten Kindes statt. Heute war der erste Tag und die Tamu konnte sich garnicht um meinen kleinen Sohn kümmern, weil ihr Sohn soviel Stress gemacht hat.
Zudem schaut sich meine Tochter (2 1/2) viel vom aggressivem Verhalten des Sohnes ab und gibt dieses an uns und ihren Bruder weiter. Mir ist auch schon klar, dass Geschwister untereinander streiten und das sie im Trotzalter ist, aber ich mache mir trotzdem so meine Gedanken.
Meiner Meinung nach wäre es das Beste, das Kind der Tamu würde in den Kindergarten gehen, dann wäre er aus dieser Stresssituation raus und sie könnte sich auch adäquat um die anderen Kinder kümmern.
Ich will sie eigentlich gerne behalten, wie gesagt, sie ist sehr nett und hat ein Haus mit Garten etc.
Aber ich will auch meine Kinder gut betreut wissen, v.a braucht mein Sohn (1 Jahr) als Krabbelkind noch viel Betreuung und auch Aufsicht .
Habt ihr vielleicht Tipps wie ich dieses Problem am besten bei ihr ansprechen kann?
LG

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10. Oktober 2011 um 22:18

Hey danke für die Antwort.
Ja, ich kann das Verhalten des Kleinen natürlich auch in gewisser Weise verstehen,meine Große ist ja zu Hause oft auch nicht anders. Hin und wieder gebe ich auch mal Spielzeug mit, ich glaube aber es geht v.a. um die Aufmerksamkeit der Mutter für die anderen Kinder. Aber es ist ja nun mal ihr Beruf, Kinder zu betreuen.
Werde wohl nochmal nachfragen müssen, warum sie ihr Kind nicht in den Kindergarten geben will.

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10. Oktober 2011 um 22:23

Ja, mein Gefühl geht auch in die Richtung,
allerdings ist es hier nicht so einfach einen Betreuungsplatz zu finden, v.a. für zwei Kinder. Und ich arbeite in zwei Wochen wieder, brauche also einen Platz.
Man echt blöd.

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11. Oktober 2011 um 20:17

Hey hat vielleicht noch jemand ne Idee?
Heute bei der Eingewöhnung (die schon besser lief zum Glück, ihr Sohn war entspannter) ist mir folgendes aufgefallen. Der Sohn der Tamu flippt halt manchmal echt auch und sie braucht dann ihre ganze Aufmerksamkeit und einige Zeit um ihn zu beruhigen.
Ich mache mir ein wenig Gedanken wie sie in der Zeit auf die anderen Kinder, speziell meinen Kleinen achten soll.
Ich habe schon überlegt, ihr unser Laufgitter zu überlassen. Weiß nur nicht, ob ich das anbieten kann.
Sie denkt eh schon ich bin ne Übermutter, weil ich überhaupt eine Eingewöhnung mit meinem Kleinen mache.
Man mich nervt das echt und ich weiß nicht, ob ich reht habe oder übertreibe...
LG

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11. Oktober 2011 um 21:48

Hi,
ich bin mir im Moment ja auch unschlüssig, wie ich die Situation finde.
Krippenplätze sind bei uns aber echt rar, angemeldet ist mein Kleiner in einigen und ein Kindergartenplatz steht uns wohl erst nä. Jahr in Aussicht.
Ich habe für mich beschlossen erstmal abzuwarten. Aber im Notfall werde ich die Kinder rausnehmen und keine Ahnung, wieder aufhören zu arbeiten o.so.
Wäre natürlich auch ätzend...

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11. Oktober 2011 um 21:55

Suche doch mal das Gespräch mit der TM?
Erkennt sie denn das Problem mit ihrem Sohn oder verschließt sie diesbezüglich ihre Augen?

Vielleicht denkt sie, dass es nicht so schlimm ist, wenn es für dich so ok geht. Und erst wenn sie darauf angesprochen wird, überdenkt sie die Situation und sucht nach Lösungen für IHR Problem.

Ich denke nicht, dass es an Dir liegt, Spielzeug oder ein Krabbelgitter mitzubringen, nur damit der Sohn nicht eifersüchtig ist oder sie deinen Sohn beaufsichtigen kann. Sie ist ja nicht die Nachbarin, die mal eben auf deine Kinder aufpasst. Sie ist die Tagesmutter, es ist ihr Job, und sie muss auch langfristig alle Kinder gut betreuen können.

Hmm, echt schwierig für dich.
Ich hoffe, ein Gespräch hilft weiter, denn ansonsten... ?

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