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Kind schlägt mit Fäusten :/

11. September 2016 um 21:06

Wir haben ein Kind voller Emotionen.
Er ist 3 3/4 und war schon immer reichlich aufbrausend. Nun ist es relativ neu, dass er mit Fäusten schlägt wenn er gefrustet und wütend ist.
Es reichen kleinste Kleinigkeiten damit er hochgeht.
Wenn er ernsthaft sauer wird, werde ich gerne mit Fäusten attackiert und im Wechsel links rechts geschlagen.
Dass ich mir das nicht gefallen lasse ist klar.
Wutkissen ist genäht, Stoff hat er ausgesucht - bringt original null.
Jedes gesagte Wort verhallt, der ist so in sich gefangen und kommt aus dieser Wut nicht raus.
Anfassen darf ich ihn nicht, den Raum verlassen auch nicht.

Was ist eure Konsequenz aus schlagen?
Wenn er Spielzeug schmeißt, Kommt der blaue Sack und das Spielzeug ist weg.
Bei schlagen fällt mir nur Distanz ein, Aber ich will ihn auf keinen Fall einsperren oder ihn nicht aussperren.
Habt ihr Ideen? Es nervt...

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11. September 2016 um 21:16

Ich würde ihm schon mal in einer
ruhigen Minute sagen, dass ich das entweder aus dem Raum gehe oder ihm anbiete in sein Zimmer zu gehen wenn er so wütend wird.

Wichtig ist halt bei uns zb.,dass wir alles vorher ankündigen.Dann kann sich mein Sohn darauf einstellen,was kommt. Denn das Kind ist ja in dem Moment auch sehr von seinen Gefühlen abhängig und lässt sich im Moment so eines Anfalls natürlich auch schlechter leiten.

Vielleicht sagst du ihm einfach wirklich,dass du das nächstmal raus gehst. Er kann seine Wut haben, er kann so weit er weder sich noch andere gefährdet, bzw die Wohnung samt Einrichtung demoliert sie körperlich austragen, aber du bist dann eben nicht immer dabei.

Dass er nicht angefasst werden will, ist verständlich. Stell dir vor, du bist gerade in Rage und sau wütend und dann mag man auch nicht unbedingt berührt werden (Wobei wir hier auch das anderes handhaben,eben weil mein Sohn nochmal einige Tackte anders ausrasten kann ).

Worte helfen in den Momenten meist auch nicht so viel, müssen sie auch nicht. Für viele Kinder ist es schon hilfreich,wenn sie wissen, sie können sich auf die Bezugsperson verlassen und man nimmt sie in ihrer Wut an,aber eben mit Grenzen.

Viel Erfolg, besser wirds nicht unbedingt,aber du bist nicht alleine auf der Welt damit.

LG

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11. September 2016 um 21:21
In Antwort auf xxomandragoraoxx

Ich würde ihm schon mal in einer
ruhigen Minute sagen, dass ich das entweder aus dem Raum gehe oder ihm anbiete in sein Zimmer zu gehen wenn er so wütend wird.

Wichtig ist halt bei uns zb.,dass wir alles vorher ankündigen.Dann kann sich mein Sohn darauf einstellen,was kommt. Denn das Kind ist ja in dem Moment auch sehr von seinen Gefühlen abhängig und lässt sich im Moment so eines Anfalls natürlich auch schlechter leiten.

Vielleicht sagst du ihm einfach wirklich,dass du das nächstmal raus gehst. Er kann seine Wut haben, er kann so weit er weder sich noch andere gefährdet, bzw die Wohnung samt Einrichtung demoliert sie körperlich austragen, aber du bist dann eben nicht immer dabei.

Dass er nicht angefasst werden will, ist verständlich. Stell dir vor, du bist gerade in Rage und sau wütend und dann mag man auch nicht unbedingt berührt werden (Wobei wir hier auch das anderes handhaben,eben weil mein Sohn nochmal einige Tackte anders ausrasten kann ).

Worte helfen in den Momenten meist auch nicht so viel, müssen sie auch nicht. Für viele Kinder ist es schon hilfreich,wenn sie wissen, sie können sich auf die Bezugsperson verlassen und man nimmt sie in ihrer Wut an,aber eben mit Grenzen.

Viel Erfolg, besser wirds nicht unbedingt,aber du bist nicht alleine auf der Welt damit.

LG

Ach so
wenn unserer schlägt, wir halten auch teilweise dagegen, mit Armen, Beinen etc. So dass er sieht, Mama weicht vor meiner Wut nicht zurück. Ich mache das aber je nach Situation bei unserem Sohn und je wie ich ihn einschätze in dem Moment. Ist echt nicht einfach,da er halt anders empfindet, wahrnimmt und lebt wie "normale" Kinder

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11. September 2016 um 21:41

.
Wenn ich aus dem Raum gehe kommt er mir hinterher. Da bliebe nur das einsperren um ihn auf Distanz zu halten und das geht nicht.
Ich habe das ganz starke Gefühl, dass er mich sehr braucht in der Situation und es deswegen nicht ertragen kann wenn ich gehe.
Ich setze ihn auf Sofa und sage ihm x Sachen wenn er so ausflippt. Dass ich das nicht möchte, dass es mir weh tut etc.
Er steht sofort wieder auf und kommt zu mir.

Aktuell wird es hier dann irgendwann laut.
Er wütet gern mal so 60min und braucht 2h und durchgängig Körperkontakt um sich davon zu erholen.

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11. September 2016 um 21:48
In Antwort auf xxomandragoraoxx

Ich würde ihm schon mal in einer
ruhigen Minute sagen, dass ich das entweder aus dem Raum gehe oder ihm anbiete in sein Zimmer zu gehen wenn er so wütend wird.

Wichtig ist halt bei uns zb.,dass wir alles vorher ankündigen.Dann kann sich mein Sohn darauf einstellen,was kommt. Denn das Kind ist ja in dem Moment auch sehr von seinen Gefühlen abhängig und lässt sich im Moment so eines Anfalls natürlich auch schlechter leiten.

Vielleicht sagst du ihm einfach wirklich,dass du das nächstmal raus gehst. Er kann seine Wut haben, er kann so weit er weder sich noch andere gefährdet, bzw die Wohnung samt Einrichtung demoliert sie körperlich austragen, aber du bist dann eben nicht immer dabei.

Dass er nicht angefasst werden will, ist verständlich. Stell dir vor, du bist gerade in Rage und sau wütend und dann mag man auch nicht unbedingt berührt werden (Wobei wir hier auch das anderes handhaben,eben weil mein Sohn nochmal einige Tackte anders ausrasten kann ).

Worte helfen in den Momenten meist auch nicht so viel, müssen sie auch nicht. Für viele Kinder ist es schon hilfreich,wenn sie wissen, sie können sich auf die Bezugsperson verlassen und man nimmt sie in ihrer Wut an,aber eben mit Grenzen.

Viel Erfolg, besser wirds nicht unbedingt,aber du bist nicht alleine auf der Welt damit.

LG

.
Ich respektiere seinen Wunsch nach nicht angefasst werden. Kann es verstehen.

Seine Arme halte ich fest um mit ihm zu sprechen. Er tritt dann...

Es ist sehr anstrengend da er sehr lange braucht um da wieder raus zu kommen und sich beharrlich weigert sich zu entschuldigen.

Ich werde es mal versuchen es im Vorfeld mit ihm zu besprechen. Mit dem Wutkissen war er auch sehr einsichtig und fand die Idee super. Den Stoff hat er mit viel Mühe und Gedanken ausgesucht.

Wenn es nur ein bisschen ist, hilft manchmal ein Wutmonsterlied, das holt ihn dann da raus.
Nur wenn es ganz hoch her geht, hilft das logischerweise nicht.

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12. September 2016 um 13:45


Wahrscheinlich geht gleich der Shitstorm des Jahrhunderts los, aber ich erzähle einfach mal, wie ich es ein einziges Mal gemacht habe:
Mein Sohn hatte auch so eine Phase, wo er sich unglaublich in Kleinigkeiten reingesteigert hat und einfach mal satte 60 Minuten die gesamte Nachbarschaft zusammen gebrüllt hat. Er war ca. 3,5 Jahre alt. Währenddessen wurde ich geschlagen, getreten und gebissen. Nichts hat geholfen: kein gut zureden, keine Distanz, keine Missachtung, keine Nähe.
Ich bin der Typ Mensch, der auch sehr schnell aufbrausend wird und ausrastet, wenn mir jemand weh tut. Bevor ich meinem Kind aber eine watsche, sah ich nur noch eine Lösung um ihn zu beruhigen: die Dusche! Ja, ich habe mein Kind auf den Arm genommen und habe mich mit ihm unter die Dusche gestellt. 2 Minuten, danach war alles vorbei. Kein Geschrei, keine Schläge nichts.
Wir haben uns gemeinsam "trocken gelegt", auf die Couch gesetzt und alles besprochen.
Er hat es dann verstanden... Es steht ihm zu wütend zu sein, dass gehört zum groß werden dazu. Aber, wenn ich merke, dass er sich reinsteigert, Frage ich ihn, ob wir duschen müssen. Das möchte er natürlich nicht und er wird zumindest so ruhig, dass er meine Worte wieder wahr nimmt. So bringe ich ihn dazu kräftig durchzuatmen und dann beruhigt er sich sehr schnell.
Ich weiß, dass das sicher nicht die perfekte Lösung ist, aber bevor ich mich dazu leiten lasse, meinem Kind weh zu tun, war dies für uns der richtige Weg.

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12. September 2016 um 13:49
In Antwort auf miezko


Wahrscheinlich geht gleich der Shitstorm des Jahrhunderts los, aber ich erzähle einfach mal, wie ich es ein einziges Mal gemacht habe:
Mein Sohn hatte auch so eine Phase, wo er sich unglaublich in Kleinigkeiten reingesteigert hat und einfach mal satte 60 Minuten die gesamte Nachbarschaft zusammen gebrüllt hat. Er war ca. 3,5 Jahre alt. Währenddessen wurde ich geschlagen, getreten und gebissen. Nichts hat geholfen: kein gut zureden, keine Distanz, keine Missachtung, keine Nähe.
Ich bin der Typ Mensch, der auch sehr schnell aufbrausend wird und ausrastet, wenn mir jemand weh tut. Bevor ich meinem Kind aber eine watsche, sah ich nur noch eine Lösung um ihn zu beruhigen: die Dusche! Ja, ich habe mein Kind auf den Arm genommen und habe mich mit ihm unter die Dusche gestellt. 2 Minuten, danach war alles vorbei. Kein Geschrei, keine Schläge nichts.
Wir haben uns gemeinsam "trocken gelegt", auf die Couch gesetzt und alles besprochen.
Er hat es dann verstanden... Es steht ihm zu wütend zu sein, dass gehört zum groß werden dazu. Aber, wenn ich merke, dass er sich reinsteigert, Frage ich ihn, ob wir duschen müssen. Das möchte er natürlich nicht und er wird zumindest so ruhig, dass er meine Worte wieder wahr nimmt. So bringe ich ihn dazu kräftig durchzuatmen und dann beruhigt er sich sehr schnell.
Ich weiß, dass das sicher nicht die perfekte Lösung ist, aber bevor ich mich dazu leiten lasse, meinem Kind weh zu tun, war dies für uns der richtige Weg.


Ich stell mir das grad bildlich vor. Sein Blick war bestimmt göttlich

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12. September 2016 um 13:56
In Antwort auf nutellatoastxx


Ich stell mir das grad bildlich vor. Sein Blick war bestimmt göttlich


Ja, er war vollkommen perplex, weil ich mein Handeln nicht angekündigt habe (tue ich sonst immer)
Der Blick war in etwa dieser

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12. September 2016 um 14:13

Naja
Also ich selbst fand es sehr hart, als ich im Nachhinein drüber nachgedacht habe.
Das Wasser war schon recht kalt, war halt so rein in die Dusche und Wasser marsch. Ich war froh, dass ich ihn nicht einfach in die Dusche gestellt habe, sondern das mit ihm zusammen gemacht habe. Tat mir in dem Moment auch ganz gut

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12. September 2016 um 17:41

Würde ich nicht mitmachen
Du setzt dich ja förmlich freiwillig seinen Schlägen aus, wenn du nicht auf Distanz gehst bzw. es nicht unterbindest, dass er dir folgt. Würde ich definitiv nicht mitmachen.

Wenn du ihn nicht im Zimmer einsperren willst, so würde ich mich selbst in ein Zimmer einsperren, um mich zu schützen und Konsequenzen zu ziehen. Wer schlägt, der steht allein da. Er muss doch lernen, dass auf Gewalt keine Nähe folgt, sondern genau das Gegenteil.

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12. September 2016 um 18:00
In Antwort auf miezko


Wahrscheinlich geht gleich der Shitstorm des Jahrhunderts los, aber ich erzähle einfach mal, wie ich es ein einziges Mal gemacht habe:
Mein Sohn hatte auch so eine Phase, wo er sich unglaublich in Kleinigkeiten reingesteigert hat und einfach mal satte 60 Minuten die gesamte Nachbarschaft zusammen gebrüllt hat. Er war ca. 3,5 Jahre alt. Währenddessen wurde ich geschlagen, getreten und gebissen. Nichts hat geholfen: kein gut zureden, keine Distanz, keine Missachtung, keine Nähe.
Ich bin der Typ Mensch, der auch sehr schnell aufbrausend wird und ausrastet, wenn mir jemand weh tut. Bevor ich meinem Kind aber eine watsche, sah ich nur noch eine Lösung um ihn zu beruhigen: die Dusche! Ja, ich habe mein Kind auf den Arm genommen und habe mich mit ihm unter die Dusche gestellt. 2 Minuten, danach war alles vorbei. Kein Geschrei, keine Schläge nichts.
Wir haben uns gemeinsam "trocken gelegt", auf die Couch gesetzt und alles besprochen.
Er hat es dann verstanden... Es steht ihm zu wütend zu sein, dass gehört zum groß werden dazu. Aber, wenn ich merke, dass er sich reinsteigert, Frage ich ihn, ob wir duschen müssen. Das möchte er natürlich nicht und er wird zumindest so ruhig, dass er meine Worte wieder wahr nimmt. So bringe ich ihn dazu kräftig durchzuatmen und dann beruhigt er sich sehr schnell.
Ich weiß, dass das sicher nicht die perfekte Lösung ist, aber bevor ich mich dazu leiten lasse, meinem Kind weh zu tun, war dies für uns der richtige Weg.

Erinnert mich gerade an meiner schwester
Ihre tochter ist 4 1/2 eigentlich schüchtern aber wenn ihr mal entwas nicht passt holt sie ihren Wortschatz mit schimpfwörtern raus aber was für welche. lässt sich durch nichts runterbringen bei den schimpfwörtern ist alles dabei. Dann kam der papa und sagte wenn sie nicht sofort aufhört wird der Mund mit seife gewaschen. dann kam die Beleidigung und der mund wurde mit wasser und seife gewaschen!

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12. September 2016 um 19:01
In Antwort auf fusselbine1

Würde ich nicht mitmachen
Du setzt dich ja förmlich freiwillig seinen Schlägen aus, wenn du nicht auf Distanz gehst bzw. es nicht unterbindest, dass er dir folgt. Würde ich definitiv nicht mitmachen.

Wenn du ihn nicht im Zimmer einsperren willst, so würde ich mich selbst in ein Zimmer einsperren, um mich zu schützen und Konsequenzen zu ziehen. Wer schlägt, der steht allein da. Er muss doch lernen, dass auf Gewalt keine Nähe folgt, sondern genau das Gegenteil.

Oh glaube mir
Ich mache das sicher nicht so mit. Was glaubst du was hier los ist?
Ich setze mich dem garantiert nicht freiwillig aus.
Ich sehe nur auch seine Not in der Wut und merke, dass er mich trotzdem sehr braucht.
Als ich auf Toilette gegangen bin und hinter mir die Tür abgeschlossen habe ist er richtiggehend hysterisch geworden.

Ich halte gar nichts davon Kinder einzusperren. Geht gar nicht. Egal wie sie sich verhalten.

Und ich glaube fest daran, dass Kinder mit 3,5-4 teilweise nicht zurechnungsfähig sind und uns noch sehr stark brauchen.

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12. September 2016 um 19:27

Man darf dieses "einsperren"
in solchen Situationen nicht unbedingt das als DAS Einsperren, wegschließen verstehen.

Dieses ins Zimmer bringen kann in dem Moment auch die Art von Grenze sein, die das Kind braucht, ein anderes benötigt eine feste körperliche Grenze die mit festhalten oder umklammern gegeben werden kann.

Kinder reagieren in so extremen Gefühlslagen unterschiedlich, wie sie es auch bei anderen Emotionen tun, Angst etc....
Manchmal weiß man ja warum ein Wutanfall entsteht, aus Trauer heraus, Frust oder was auch immer. Danach kann man vesuchen zu handeln.
Wenn es traurig ist, reagiert es vielleicht gut auf sanftes streicheln und monotones oder gar kein reden.

Allerdings weiß man das natürlich nicht immer oder man ist auch nur ein Mensch dem es mal langt.
Auch ein Kind muss lernen, Mama und Papa haben eigene Gefühle und Grenzen.

Und Kinder spüren die Unsicherheit der Eltern genau, diese lässt sich nicht immer vermeiden, siehe Mensch sein,daher ist es wirklich ratsam vorher abmachen wie man reagiert.
Bei uns ist das wirklich oft sehr heftig,weil mein Sohn eben sehr schlimm ausrasten kann durch sein ADHS. Es wäre fatal wenn ich ihm in den Momenten keine Grenze bieten würde und die kann auch mitunter dann mal handfester und verbal lauter ausfallen. Ist aber das was bei uns wirkt.

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12. September 2016 um 20:28

Festhalten -
wenn meine Tochter solche Ausraster hatte - allerdings ohne Fäuste - mir hat schon gereicht, wenn sie nach mir schlug, hysterisch schrie - da habe ich sie hochgehoben und sie festgehalten .

Mich so hingesetzt mit ihr, dass sie nicht treten kann und ihre Hände fest gehalten . Sie hasste das die ersten 2 MInuten .
Dann brach sie zusammen und fing an zu weinen . Wenn sie fertig war, haben wir darüber geredet .

Ich habe das keine 5 Mal angewandt und dann war Ruhe .

LG

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12. September 2016 um 20:55
In Antwort auf debbiehibbelmaus

Erinnert mich gerade an meiner schwester
Ihre tochter ist 4 1/2 eigentlich schüchtern aber wenn ihr mal entwas nicht passt holt sie ihren Wortschatz mit schimpfwörtern raus aber was für welche. lässt sich durch nichts runterbringen bei den schimpfwörtern ist alles dabei. Dann kam der papa und sagte wenn sie nicht sofort aufhört wird der Mund mit seife gewaschen. dann kam die Beleidigung und der mund wurde mit wasser und seife gewaschen!

Sorry...
...aber das ist krass und geht gar nicht!

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13. September 2016 um 7:41

Er ist gerade mal
3 jahre alt.
Warum nimmst du sein Spielzeug weg? Kein Wunder, dass er schnell dann frustriert ist.
LG

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13. September 2016 um 8:26

Weswegen flippt er denn
Staendig so aus? Also in welchen situationen? Meine tochter war nie so extrem,das sie um sich geschlagen hat. Aber ab und zu konnte sie sich so reinsteigern,das sie knallrot wurde und keine luft bekam,waehrend sie weinte.in der regel waren das situationen wo sie ihren willen nicht bekam oder muede war. Ich hab dann gemerkt das einfach nur nein sagen,wenn sie was moechte,sie frustrierte. Also wenn sie zb fernsehen gucken wollte und ich den einfach ausmachte. Ich hab dann versucht sie mit was anderem abzulenken. Zb komm wir backen einen kuchen,danach kannst du weiter gucken. Nur das spaeter der tv kaputt war( in einem unbeobachteten moment hab ich den stecker gezogen)
Oder wenn wir unterwegs waren und sie in diesen dingern die vor einigen geschaeften stehen,fahren wollte. Ok 1-2 mal war drin,wenn sie dann noch ein 3. Mal fahren wollte,hab ich ihr statt 50 cent ,nur 20 gegeben. Klar das es nicht funktionierte,war aber ok und sie ging ohne meckern runter. Ein nein haette bei ihr ne schreiattake ausgeloest.
Uebrigens mach ich das heute noch .obwohl sie schon bald 10 wird und es klappt immer noch.
Zb wenn sie das handy nicht weglegen will,da stell ich das wlan aus,natuerlich ohne das sie es mitkriegt. So erspar ich mir diskussionen und erreich trotzdem was ich moechte.also viele situationen wo er ausflippt,liessen sich bestimmt vermeiden.wegsperren ist nie bei uns noetig gewesen,halt ich ueberhaupt nichts von.

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13. September 2016 um 9:34


Ja, ohne Probleme. Duschen hat ihm noch nie so gut gefallen, aber es geht. Er hat aber keine Angst davor

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13. September 2016 um 9:57

Sie schreibt doch, dass das Spielzeug wegkommt
wenn er es schmeißt. Machen wir auch so. Kurz und knapp. Ich red mir doch net den Mund fusslig in solchen Fällen.

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13. September 2016 um 10:25

Genau das braucht man aber gar nicht denken
dass es pädagogisch nicht wertvoll ist wenn man so reagiert.
Es muss und kann gar nicht immer alles super sanft und ewig verständnisvoll sein.
Hier kamen schon Mütter die nicht schreien wollten, nicht wollten dass das Kind mekrt dass sie sauer sind etc. Warum denn nicht?
Was ist falsch daran einem Kind, notfalls sehr energisch in die Schranken zu weisen?

Man kann nicht immer davon ausgehen,dass es dass irgendwann schon so kapieren wird oder sich von alleine legt.
Mein Sohn ist im Kern ein liebes Kind.Aber eben ein Kind was biochemisch an einer High Volt Anlage hängt. Ich weiß,dass er das nicht machen würde,wenn er gesund wäre, das heißt aber nicht,dass er alles machen darf und keine Konsequnzen tragen muss.

Ich vergleiche es gerne damit,dass ich auch keines meiner Kinder im dichtesten Straßenverkehr spielen lassen würde. Ist gefährlich. Und so wie ich meinen Kindern im Alltag Schutz gebe, solange ich dass kann,so versuche ich mich auch was die Erziehung anbelangt zu verhalten.
Mit Gutschi, Gutschi, Kinder haben Rechte komme ich da nicht weiter, wenn er abgeht wie ein tollwütiger tasmanischer Teufel.

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13. September 2016 um 11:39
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Er ist gerade mal
3 jahre alt.
Warum nimmst du sein Spielzeug weg? Kein Wunder, dass er schnell dann frustriert ist.
LG

Das haben wir genau so gemacht
Da war meine Tochter etwa 1 3/4 bzw 2

Was geworfen oder aus Wut drauf rum gestiegen wurde, hab ich in die "Iso-Ecke" gestellt.
Es war verräumt, aber immer noch sichtbar und wenn sie es haben wollte, hab ich ihr erklärt, warum es da steht.
Später dann genauso, wenn es ums aufräumen ging.
In beiden Situationen habe ich das ungelogen maximal 5x so durchziehen müssen und beide "Probleme" waren abgehakt.
Und meine Tochter hat einen ganz starken Willen.

Ich finde Rausschicken / Abgrenzen / laut Stopp rufen ect. gute Möglichkeiten.
Oder du machst es wie beim Fußball? Rote und gelbe Karte.
Ich bin mal in Tränen ausgebrochen als mich meine Tochter hochschwanger ins Gesicht schlug. Sie hat es nie wieder gemacht.

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13. September 2016 um 18:42

Also
Zum Thema Spielzeug, es wird nicht geworfen Punkt aus. Ist verboten. Hat viel Geld gekostet und geht kaputt.
Erste Ansage: hör auf dein Spielzeug zu schmeißen!
Zweite Ansage: hör auf dein Spielzeug zu schmeißen Sonst kommt es weg.
Wenn ese dann nicht aufhört ist das jeweilige Spielzeug dann im blauen Sack und dann im Wintergarten bis zum nächsten Morgen.
Verhandlungen sinnlos.

Und so etwas suche ich auch wenn er hier ausflippt. Meistens ist er irgendwie vorbelastet, gefrustet etc und dann reicht eine Kleinigkeit und er geht hoch.
Ist so alle 3-4 Wochen, Ansonsten ist er ein vorbildliches Kind das im Kindergarten sehr geliebt wird von allen.

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