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Kind zur adoption freigegeben

2. März 2016 um 23:17

Hallo Zusammen, Habe vor einiger Zeit mal einen Post gemacht, dass ich ungewollt schwanger und nicht glücklich damit bin. seit dem hat sich viel geändert Habe einen gesunden jungen auf die Welt gebracht. Das ganze war ein wenig dramatisch. Mein Freund der Vater des Kindes wusste nichts von der Schwangerschaft bis zu dem Tag als ich schlimme Schmerzen hatte und es ihm dann auch beichtete, dass ich schwanger bin. Jedoch wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht in welcher Woche etc. da ich die ganze Schwangerschaft nie zum Arzt ging, weil ich solche Angst hatte. Am selben Tag ging ich ins Krankenhaus aufgrund der Schmerzen. Dort angekommen kam mein Sohn auf die Welt. Ich überrumpelte das gesamte Team im Krankenhaus, da ich kam und direkt das Kind zur Welt brachte. Danach habe ich meinen Sohn nur ganz kurz gesehen, da ich bei der Geburt gesagt habe ich möchte das Kind zur adoption freigeben (ich bin erst 20 Jahre alt und überhaupt noch nicht bereit). Dann lag ich zwei Tage im Krankenhaus und führte sehr viele Gespräche mit den Ärzten und dem Pflegepersonal welches sich toll um.mich gekümmert hat . Jedoch war immer die Frage im raum was mit dem Kind passiert. Ich entschied mich das Kind zur adoption frei zu geben und wurde auch aufgeklärt wie das abläuft etc. Nun bin ich wieder zuhause und wurde informiert, dass mein Sohn mitlerweile bei einer Pflegefamilie ist bis die Frist abgelaufen ist und er definitiv zur adoption freigegeben wird. Im Moment weiss ich nicht wie oder was ich fühlen soll. Mein Freund ist erleichtert, dass das Thema Kind "erledigt" ist. Er beschäftigt sich nicht gross mit dem Thema was ich verstehen kann da er ja eigentlich nichts von dem Kind wusste. Ich aber habe das miterlebt bzw hat mich die Geburt sehr geprägt.Ich brachte es nach der Geburt nicht übers Herz den kleinen zu sehen, da ich nicht wusste was es in mir drin auslöst. Ich möchte das beste für meinen kleinen und das wird er bei adoptiv Eltern bekommen. Ich fühle mich aber so extrem schuldig ihn "alleine" gelassen zu haben Ich fühle mich leer innen drin. Ich fühle mich als hätte ich mein Kind im Stich gelassen. Jedoch weiss ich dass er es besser haben wird bei Adoptiveltern. Kennt jemand die Situation oder habt ihr Tipps wie ich mit der ganzen Sache umgehen soll? Danke im Voraus! liebe Grüsse

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2. März 2016 um 23:24

Guck ihn dir an
nimm ihn in den arm und dann wirst du wissen,was zu tun ist.

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3. März 2016 um 7:19

Das ist wahrlich
eine Entscheidung fürs Leben.
Du möchtest, dass es ihm gut geht. Schon, das zeigt, dass er bei dir richtig aufgehoben ist. Für ein Kind ist es am besten bei der Mutter. Natürlich spielt es eine Rolle wie die Mutter dann mit dem Kind umgeht.
Wenn du meinst du bist zu jung für ein Kind, dann ziehe es mit Hilfe auf z.b. mit dem Jugendamt oder betreutes Wohnen etc.
Rein vom Alter her, bist du reif dafür.

So wie du schreibst, wirst du es ein Leben lang bereuen ihn abgegeben zu haben. Das wird dich und ihn mehr negativ prägen als wenn du ihn groß ziehst. Das ist natürlich nicht leicht, abrr du wirst wachsen und glücklich werden.
Deinen Freund solltest du aus der Entscheidung erst mal raus lassen. Es ist nicht in Ordnung, dass er dich nicht unterstützt.
Dein Kind bleibt dir für immer. Ein Mann sehr selten.

Vereine wie pro familia und die caritas können dir bei der Erstausstattung etc helfen.

Babys wollen Nahrung und Körperkontakt, gibst du ihn das, hast du das wichtigste schon erfüllt. Liebe kommt von ganz allein.

Ich wünsche dir alles gute. Schau ihn dir an. Dann wirst du wissen was das richtige ist. Zweifel sind völlig normal.

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3. März 2016 um 7:44

....
Wenn du es deinem Freund zur Liebe tun willst, dann ist es definitiv die falsche Entscheidung.
Es wird dir auf Dauer nicht gut gehen damit.
Es wird auch der Punkt kommen an dem du deinen Freund dafür hassen wirst wegen ihm dein Kind verloren zu haben.
So wird die Beziehung nicht halten, dass muss dir klar sein.
Überlege dir gut ob du in 18 Jahren damit umgehen kannst, wenn dein Sohn vielleicht vor dir steht und wissen will "warum?"
Es ist ganz nett für Kinder wenn sie adoptiert werden, aber dennoch bei weitem nicht das Gleiche wie bei der eigenen Mama aufzuwachsen.
Eine Freundin von mir wurde adoptiert, sie sucht immer nach ihren Wurzeln und es lässt ihr keine Ruhe. Sie ist 42 Jahre alt.
Du liebst deinen Freund, ok, aber auch wenn er nichts von der Schwangerschaft wusste, finde ich zieht er sich doch ziemlich raus und lässt dich allein.
Sehe das mal so. Ein Kind liebt bedingungslos, Du musst nichts dafür tun um zurück geliebt zu werden, es verlässt dich nicht, nur weil es "gerade mal nicht läuft ". Für ein Kind bist du nicht ersetzbar durch eine "andere" .
Das ist soviel mehr wert als die Liebe eines Mannes mit dem es eventuell irgendwann auseinander geht.
Das Du ihm nicht von der Schwangerschaft erzählen konntest zeugt nicht von viel Vertrauen in ihn! Auch das er es nicht bemerkt hat, zeigt nicht gerade, dass er dich gut kennt.
Für ihn würde ich auf keinen Fall mein Kind hergeben!
Und du bist in meinen Augen nicht bereit und gewillt deinen Sohn abzugeben, so wie du über ihn sprichst, hast Du schon eine Bindung zu ihm.
Willst du sie wirklich lösen?
Geh zum Jugendamt und organisiere einen Platz im Mutter-Kindheim, dort bekommst du Hilfe.
Wieso denkst du, dass es ihm woanders besser geht?
Woran denkst du würdest du scheitern?
Finanziell? ? Emotional denke ich, ist nicht das Problem!

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3. März 2016 um 7:54

Ich finde Ratschläge wie "du wirst es dein Leben
lang bereuen, falls du ihn abgibst" anmaßend und deplaziert.
Auch "nimm ihn in den Arm und schau was passiert " finde ich schwierig, denn eine hormonell gesteuerte Entscheidung wird nicht selten später bereut.

Am die TS:
ich würde mit meinem Freund reden- was wäre wenn du das Kind behälst? Wie sähe dein Leben aus?

Hättest du von deiner Familie Unterstützung?

Und, suche nochmal eine Beratungsstelle auf, den Kontakt kann dir dein Frauenarzt vermitteln.

Ich wünsche dir alles Gute und die richtige Entscheidung.

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3. März 2016 um 8:03

Irgendwie unglaubwürdig...
Sorry aber dein Freund hat 9 Monate nicht gemerkt das du schwanger bist?!? Und du schreibst sehr abgeklärt und rational, das kann ich mir weder bei einer Mutter nach der Geburt noch bei einer 20 jährigen vorstellen

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3. März 2016 um 8:36
In Antwort auf pupsigel

Ich finde Ratschläge wie "du wirst es dein Leben
lang bereuen, falls du ihn abgibst" anmaßend und deplaziert.
Auch "nimm ihn in den Arm und schau was passiert " finde ich schwierig, denn eine hormonell gesteuerte Entscheidung wird nicht selten später bereut.

Am die TS:
ich würde mit meinem Freund reden- was wäre wenn du das Kind behälst? Wie sähe dein Leben aus?

Hättest du von deiner Familie Unterstützung?

Und, suche nochmal eine Beratungsstelle auf, den Kontakt kann dir dein Frauenarzt vermitteln.

Ich wünsche dir alles Gute und die richtige Entscheidung.

Sehe es wie Pupsigel
Ich finde es sehr heikel jetzt Ratschläge zu geben. Ob sie das Kind großziehen möchte (und dazu gehören nicht nur Nahrung und Nähe...), ist allein ihre Entscheidung.

Wenn sie sich dem nicht gewachsen fühlt, wenn sie unter Druck steht, Angst hat keine Unterstützung zu erfahren?

Klar gibt es durchaus Hilfen wie Diakonie, Jugendamt, dennoch kann nur sie entscheiden ob sie es bewältigen kann.

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3. März 2016 um 9:44
In Antwort auf happymum2015

Irgendwie unglaubwürdig...
Sorry aber dein Freund hat 9 Monate nicht gemerkt das du schwanger bist?!? Und du schreibst sehr abgeklärt und rational, das kann ich mir weder bei einer Mutter nach der Geburt noch bei einer 20 jährigen vorstellen

Genau
Die Gedanken hatte ich auch

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3. März 2016 um 11:38

Warum
Bist du der Meinung das er es woanders besser hätte ? Du weißt ja nicht in was für eine Familie er dann kommt und wenn doch weißt du ja auch nicht wie es da zu hause abläuft.
Ich bin so wie du 20, mein Sohn ist inzwischen 3 Monate alt und ich liebe ihn abgöttisch und möchte ihn keine Sekunde missen. Klar es ist nicht immer einfach mit dem kleinen aber wenn er mich dann anschaut und aus tiefsten Herzen lacht und grinst, dann weiß ich wofür ich das alles mache. Diese unendlich schönen Momente machen alles wieder wett.
Und meinem freund zuliebe würde ich ihn niemals abgeben eher würde ich ihn in den Wind schießen.
Du schreibst selber das du das Gefühl hast das du deinen Sohn im Stich gelassen hast.
Dann ruf bei den zuständigen Behörden an und sage Ihnen das du deinen Sohn wieder haben möchtest!
Wir leben hier in Deutschland, einem Staat wo man so viel Hilfe bekommt vorallem als junge Mutter.
Aber letztendlich musst du das alles für dich entscheiden, dir sollte aber klar sein das wenn die Frist abgelaufen ist du absolut keine rechte mehr hast als Mutter. Heißt also wenn du ihn dann in ein paar Monaten wieder haben willst geht das nicht.
Das sollte dir bewusst sein.
Hormone hin oder her, tief im Herzen weißt du was DU möchtest und mach es auch. Manchmal sollte man auf sein Herz hören und nicht auf seinen Kopf.
Alles gute und ich hoffe du berichtest uns wie du dich entschieden hast.

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3. März 2016 um 12:48

Das muss ein schreckliches gefühl sein
und doch lese ich das du aus Liebe gehandelt hast - du hast gesehen das du deinem Baby keine Zukunft bieten kannst, und du siehst selber das du auch nicht den geeigneten Mann dazu hast. Sehe es so, das alles was du ihn bieten willst bekommt er ganz sicher bei den Adoptiveltern. Und ich rate dir dich von deinem Kerl zu trennen, egal ob du dein Baby zur Adoption frei gegeben hast, sollte der Mann zu einem stehen, aber er tut so als hätte er ein TV Gerät umgetauscht. Ich finde ihn herzlos während ich vor dir den Hut ziehe, aus Liebe auf dein Kind verzichten , erkennen das man ihm nichts bieten kann, zeigt das du echt Reife besitzt. Alles Gute wünsche ich dir

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3. März 2016 um 13:45
In Antwort auf pupsigel

Ich finde Ratschläge wie "du wirst es dein Leben
lang bereuen, falls du ihn abgibst" anmaßend und deplaziert.
Auch "nimm ihn in den Arm und schau was passiert " finde ich schwierig, denn eine hormonell gesteuerte Entscheidung wird nicht selten später bereut.

Am die TS:
ich würde mit meinem Freund reden- was wäre wenn du das Kind behälst? Wie sähe dein Leben aus?

Hättest du von deiner Familie Unterstützung?

Und, suche nochmal eine Beratungsstelle auf, den Kontakt kann dir dein Frauenarzt vermitteln.

Ich wünsche dir alles Gute und die richtige Entscheidung.

Was soll daran anmaßend sein?
Stell dir doch mal das Szenario vor, sie gibt den Kleinen ab, dem Kerl zu Liebe.
Die zwei sind ja noch sehr jung. Die Beziehung geht in die Brüche. Er findet ne andere, macht ihr ein Baby, wird glücklich.
Und sie?
Kommt sie dann damit klar, dass sie ihr KIND für ihn abgegeben hat? SIE ist dann die gearschte und das Kind.
Der Zug ist dann abgefahren.
Selbst wenn sie das Kind irgendwann kennen lernt, die mütterliche Verbindung ist WEG.
Sie wird dem Kind vielleicht eine liebe Person sein, mehr aber auch nicht.
Was ist wenn sie in Zukunft noch einmal schwanger wird?
Sie wird ihr erstes Kind doch nicht einfach vergessen.
Da bleibt doch immer dieses "wie wäre es wenn und was wäre gewesen wenn..."
Was ist wenn sie einen Mann kennen lernt in den sie sich richtig verliebt und er sich auch in sie.
Sie müsste ihm das beichten.
Verschweigen geht schlecht.
Was würde es für sie bedeuten, wenn der Partner dann ein anderes Bild von ihr hat, sie verlässt.
Das sind nur Beispiele.
Das hat sooo einen Rattenschwanz.
Wer sagt oder garantiert, dass der Kleine gute Adoptiveltern bekommt?
Meine Freundin wurde adoptiert, es ging ihr gelinde gesagt beschissen, sie wurde geschlagen und gedemütigt, am Ende doch ims Heim gesteckt.
Ihr Verlobter, auch Adoptivkind, trägt heute noch Narben im Gesicht von seiner Adoptivmutter.
So eitel Sonnenschein ist das nicht immer.
Ich bin mir sicher, dass sie eine gute Mutter ohne diesen Kerl wäre.
Was ist das für ein Mann vor dem man Angst haben muss ihm von der Schwangerschaft zu erzählen?

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3. März 2016 um 19:24

Gibt
es denn die Möglichkeit, dass du dir Hilfe in der Betreuung holst, damit du ihm was bieten kannst? Du klingst nicht überzeugt von der jetztigen Lösung...oder? Hast du familiäre Unterstützung? Könntest du dir ein Eltern-Kind-Heim vorstellen? Bitte lasse dich möglichst tiefgehend beraten und nimm jede Hilfe an, die du bekommen kannst. Nicht nur für den kleinen, auch für dich!

Und mache deine Entscheidungen nicht abhängig von deinem Freund. Wenn du so grundlegende Entscheidungen NUR wegen ihm triffst, wird die Beziehung keine Zukunft haben und wohl daran zerbrechen....

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3. März 2016 um 20:34


Du hast 8 Wochen Zeit deine Endscheidung nochmal zu ändern.
Mach es nicht nur deinem Freund zu liebe. Für dich geht es um dich, ob DU dein Kind behalten möchtest oder nicht.
Setz dich mit dem Sachbearbieter der für dich und dein Kind zuständig ist zusammen, vom Jugendamt oder über wen auch immer die Adoption laufen soll.

Es ist ja auch die Frage in welcher Form die Aoption ist.
Offene Adoption?
halboffene Adoption?
geschlossene Adoption?

Auch das solltest du für dich klar haben.

Wie schon gesagt, kein Kind kann unter der 8. Woche zur Adoption freigegeben werden.
Damit Mütter, wie du?, ihre Entscheidung nochmal ändern können

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3. März 2016 um 21:13

Ich
Antworte mal als zur DauerPflege abgegebenes Kind.

Manchmal ist die Abgabe der bessere Weg. Ich bin heute froh damals weggegeben worden zu sein. Aber das war MEIN Fall. Du hast einen eigenen Fall.... Aber das kannst nur allein DU entscheiden was richtig ist in deinem Fall.

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3. März 2016 um 23:59

Ich würde es nicht machen
Prinzipiell solltest du nicht nur mit dem Verstand handeln, sondern auch auf dein Herz hören. Tust du das nicht und überhörst einfach, was dein Herz dir sagt, dann kannst du irgendwann in ein tiefes Loch fallen. Erst recht, wenn Entscheidungen nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Und du klingst nicht so hart und abgebrüht, sondern eher gefühlvoll.

Ich würde dir empfehlen dein Baby aufzusuchen, es dir anzuschauen und es in den Arm zu nehmen. Schau dir an, was passiert, ob es irgendein Gefühl in dir auslöst. Tut es das, dann solltest du auf dieses Gefühl hören und fie Adoption definitiv nochmall kritisch überdenken. Ist kein Gefühl da, dann scheint du gut damit klar zu kommen und die Adoption ist wohl der richtige Weg. Gib dein Baby nicht weg, ohne es kennengelernt zu haben - das kann dir in ein paar Monaten oder Jahren böse auf die Füße fallen. Und dann ist es zu spät.

Ich ganz persönlich würde mein Baby auch in schwierigen Situationen behalten. Es gibt Hilfen. Außerdem kannst du das Kind in sechs Monaten immer noch abgeben, wenn du gar nicht klar kommst. Aber dann hast du es probiert und brauchst dir keine negativen Gedanken mehr zu machen.

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4. März 2016 um 7:18

.
Ich habe es bewusst versteckt, da ich mich zum einten schämte und zum anderen einfach so grosse Angst vor den Reaktionen hatte. Der Bauch wuchs schon aber nicht wirklich gross. Mein Arbeitgeber hat überhaupt nichts gemerkt und weiss auch nichts von dem ganzen. Mein Freund hat bemerkt dass ich zugenommen habe jedoch hat er nicht mit einer Schwangerschaft gerechnet und somit auch die Signale nicht erkannt. Nach dem Prinzip wenn man etwas nicht weiss fällt es einem nicht auf. Meine Freunde haben ebenfalls nichts bemerkt bzw habe ich mich in letzter Zeit auch sehr zurück gezogen aufgrund der Schwangerschaft. Ich bin momentan einfach krankgeschrieben, jedoch nichr im Mutterschutz oder sonstiges. Klingt sehr verrückt, ich weiss.. Jedoch ist das die aktuelle Lage. Liebe Grüsse

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4. März 2016 um 7:44

Nein, Missverständnis
Mit hart und abgebrüht waren nicht Adoptionsfreigaben gemeint! Es geht mir eher um den Umstand, dass sie sehr emotional schreibt und nicht rational. Sie will aber rational entscheiden ihr Baby wegzugeben. Und das ist definitiv ein Fehler. Herz und Kopf müssen sich einig sein, sonst kann das böse enden. Und daher empfehle ich ihr unbedingt beides zu berücksichtigen - auch unbedingt ihre Gefühle. Und von Gefühlen liest man in Ihrem Post ziemlich viel.

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4. März 2016 um 8:04

Deine Geschichte weckt Erinnerungen in mir
so wie du habe ich mich auch vor 9 Jahren gefühlt. Darum schreibe ich dir jetzt. Ich bin mittlerweile 28 und habe meinen sohn mit 19 bekommen. So wie du wollten ich und mein Mann nie kinder haben. Zumindest war das so abgesprochen zwischen uns. Als ich dann schwanger wurde war ich tot unglücklich und mein Freund also jetztiger Mann hat mich raus geschmissen. Aber das vor lauter Verzweiflung. Ich habe auch bis zum Schluss an eine Adoption gedacht. so wie du. Mein Mann war dann bei der Geburt dabei und im Kreissaal als ich das Kind in den Händen hatte war uns beiden klar. Er gehört zu uns. Mein Mann sagte den Satz ich liebe dich und ich werde dieses Kind lieben. Also wenn du dir nicht sicher bist óder du das für deinen Freund tust. Dann geh noch mal in dich. Sonst wirst du ewig darunter leiden. Ich sage dir jetzt einfach mal was sonst keiner sagt. Wenn du den Kleinen zu dir nimmst, bedeutet das das sich dein Leben ändert. Du hast schlaflose Nächte, kommst an deine Grenzen und ja es ist sehr anstrengend mit Baby aber es lohnt sich den was du dann zurückbekommst ist unbezahlbar und zwar grenzenlose Liebe von diesem Kind. Ich bin froh das ich meinen Sohn habe er ist nun 9 jahre und ich liebe dieses Kind. Mittlerweile habe ich auch eine Tochter die wird bald ein Jahr und ja es ist wieder anstrengend aber ich bereue es nicht. Hätte mein Mann gesagt ohne mich dann hätte ich das auch alleine geschafft. Die Zeit vergeht und die Zwerge wachsen und nur eines kannst du ihm geben und das ist die Liebe und Geborgenheit der Mutter. Ich hoffe du triffst die richtige Entscheidung für dich. Meine Meinung ist nur wenn du dich leer fühlst dann geh und hol dir dein Kind und hol dir Unterstützung dazu wenn du welche brauchst. Wenn ich daran denke ich hätte das damals gemacht ich wäre bis heute totunglücklich und mein Mann ist ein super Papa geworden. Vielleicht wird deiner das auch. Männer brauchen oft einfach mehr Zeit um sich an etwas neues zu Gewöhnen. Ich drück dich.

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4. März 2016 um 10:24

Der freund wusste bis zur Geburt nichts von dem Kind
wie kommt ihr darauf, dass sie es ihm zuliebe getan hat? Es war eine Entscheidung, die sie für sich getroffen hatte.

Ich würde an deiner Stelle jetzt mit jemandem reden, Beratungsstelle z.B Profamila. Dort kanns du nochmal alles genau reflektieren und über deine Entscheidung nachdenken. Bitte nicht hier in einem Forum, du brauchst eine neutrale Meinung/Ansprechpartner. Es ist eine sehr lebenswichtige Entscheidung für dein Kind und auch für dich. !!

Egal wie du dich noch entscheidest, aus deinem Post liest sich heraus, dass es aus Liebe geschehen ist und du dir das Beste für das Kind wünscht.

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