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Kinder in Bewerbung nicht erwähnen?

2. Juli 2013 um 18:27 Letzte Antwort: 3. Juli 2013 um 14:09

Eine Freundin von mir hat dazu geraten.
Ich bewerbe mich seit einiger Zeit für Stellen in meinem erlernten Beruf. Bisher bekam ich nur Absagen.
Jetzt überlege ich mir wirklich die Kinder nicht zu erwähnen.
Sie hat es selbst auch so gemacht und wurde oft eingeladen und hat nach 3 Monaten einen hoch qualifizierten und gut bezahlten Job ergattert.
Sie sagt dass sie beim Vorstellungsgespräch nicht über ihre Kinder gesprochen hat und meist auch nicht danach gefragt wurde.
Sie hat nur wenn sie gefragt wurde, erwähnt dass sie Kinder hat.
Grundsätzlich sagt sie dass man nicht dazu verpflichtet ist, über die familiäre Situation zu sprechen. Klar sieht es am Ende nicht toll aus wenn man sich weigert darüber zu reden. Aber das muss man ja nicht. Man redet einfach dort nicht drüber, wo es nicht gefragt wird und woanders redet man drüber.

Wie seht ihr es?

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2. Juli 2013 um 18:37


Da hat sie Recht.. Der familienstatus, sowie ob eigene Kinder vorhanden sind oder nicht, sind private Dinge, die ein Arbeitgeber im Prinzip erstmal gar nicht wissen muss.. Immerhin ist es ja heutzutage wirklich schwer, mit Kindern was zu finden und ich bin davon überzeugt, dass man sogar sehr, sehr oft direkt von Anfang an aussortiert wird, wenn man die Kinder angegeben hat.. Qualifikation hin oder her... Ein Arbeitgeber sieht ja immer nur den möglichen Ausfall der Mutter, wenn das Kind z.b. mal krank ist oder so. Dass in so einem Fall ggf. auch der Vater mal einspringen könnte, daran wird erst gar nicht gedacht..
Naja.. Wenn es für mich wieder soweit ist, dass ich mich auf eine Teil-/oder Vollzeitstelle bewerbe, werd ich mein Kind auch nicht angeben...

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2. Juli 2013 um 18:47

Ich muss
ehrlich sagen, dass ich mein Kind bei einer Bewerbung auch nicht erwähnt habe... das war aber auch der einzige Job, bei dem ich nicht sofort eine Absage bekam, sondern zum Eignungstest, zum Vorstellungsgespräch UND zum Probearbeiten eingeladen wurde.. den Job habe ich auch bekommen, man weiß mittlerweile, dass ich ein Kind habe und sogar alleinerziehend bin, aber trotzdem habe ich da keine Probleme.

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2. Juli 2013 um 19:12


Eine echt gut qualifizierte Freundin (35 Jahre alt) von mir hat keine Kinder und bekommt trotzdem nur Absagen. Ich glaub, die Arbeitgeber denken dann, dass sie sobald sie die Stelle hat, sofort schwanger wird. Jaja, is klar

Ich würd die Kinder erwähnen, aber betonen, dass sie doppelt und dreifach (Kita, Tagesmutter, Großeltern etc.) betreut werden...

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2. Juli 2013 um 19:40


Ich glaube, dass kommt wohl auch noch auf das Gebiet an.. Ich hatte es bisher auch ohne Kinder im kaufmännischen Bereich sehr schwer.
Meiner Schwester wurde bei 3 Kindern (2 Schulkinder, 1 Kindergartenkind, alle die Möglichkeit auf Ganztagsbetreuung) verklickert, dass ihre Vermittlung auf den Arbeitsmarkt eigentlich so gut wie unmöglich scheint.

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2. Juli 2013 um 19:42

Ist nicht
unbedingt nur bei Akademikerstellen so und hat auch nichts mit Karriere machen zu tun. Ich bin Friseurin und habe wie gesagt das Kind "verschwiegen" und die Elternzeit nicht erwähnt, sondern geschrieben "von xx.xx bis xx.xx damaliger Arbeitgeber, damaliger Arbeitsort", aber ich weiß nicht ob das natürlich korrekt ist. Probleme gab es allerdings nie, bei der Einstellung hat man dann mitbekommen, dass ich ein Kind habe und es gibt keine Probleme und meine Chefin meinte, sie hätte es in meiner Situation wohl auch so gemacht, nachdem ich ihr erläutert habe, warum ich das so gemacht habe..
Ich bin auch keine Arbeitnehmerin, die pünktlich die Schere fallen lässt, sondern auch gerne Überstunden macht, wenn es nötig ist und ich mein Kind gut betreut weiß, ich arbeite freiwillig am Wochenende und mein Kind ist selten krank, also mein Arbeitgeber kann sich da nun wirklich nicht beschweren, aber wie gesagt, ich bin auch keine Akademikerin....

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2. Juli 2013 um 20:23


Wer sagt denn, dass eine Mutter von 2 Kindern nicht flexibel sein kann?
Warum lässt du den Partner völlig außer acht, der die Kinder genauso abholen und betreuen kann? Oder Großeltern?
Vorhandene Kinder sind zwar ein Fakt, aber warum muss man sie erwähnen? Die Religionszugehörigkeit ist auch ein Fakt, geht aber auch niemanden was an.. Wenn man nähen als Hobby hat, ist das auch ein Fakt, bringt einen im Lebenslauf aber nicht weiter

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2. Juli 2013 um 20:50


Du musst weder kinder noch erziehungszeiten angeben. Steht im Antidiskriminierungsgesetz

Eine elternzeit ist keine lücke, weil das veschäftigungsverhältnis weiter besteht. Im gespräch würde ich immer sagen, aber die betreuung sofort als sicher und zuverlässig erklären.

Lg

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2. Juli 2013 um 21:43

Hmmm
Ich würde es nicht verschweigen. Ich denke, besser 100 Absagen als irgendwo zu landen, wo man nicht erwünscht ist mit Kindern. Davon habe ich auch einige kassiert, aber ein paar wollten mich dann

Du wuppst, wie ich im anderen Thema mibekommen habe 2 Kinder und Job und dass kannst du prima als argument benutzen wenn es zu einem Gespräch kommt.

Es ist aber dann wichtig, wie man sich im Anschreiben verkauft, denn Absagen müssen nicht nur an Kindern liegen und meist merkt man dass selber nicht. Vielleicht wäre eine Bewerbungsberatung etwas? Ich kenne kinderlose die 500 Absagen hatten und danach lief es wirklich besser!

Nur nicht aufgeben! Der richtige Job kommt bestimmt.

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2. Juli 2013 um 22:13

Ich denke,
dass ag schon ein Interesse daran haben sollten ob eine weibliche Bewerberin Kinder hat oder nicht. Bin selbst aufm weg Personalmanagerin zu werden und würde eine Frau mit Kindern bevorzugen, am besten kinderplanung abgeschlossen. Kinderlose Frauen wollen meist ein Jahr arbeiten wegen dem Elterngeld und dann schwanger werden. Davon hat das unternehmen dann nix. Eine kraft die fehlt aber bezahlt wird. Wir Frauen haben es nunmal schwerer. Ich selbst habe bald zwei Kinder und mit Kinderplanung abgeschlossen, noch vor dem entscheidenden Berufseinstieg.

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2. Juli 2013 um 22:25

Da bin ich wieder
ich hab nur kurz alles überflogen.

Bei mir geht es um Vollzeitstellen. Teilzeitstellen gibt es in meinem erlernten Bereich so gut wie nicht.

Ich konkurriere hauptsächlich mit Männern. Wenn Frauen, dann eher kinderlos. Wenn Frauen mit Kindern, dann eher schon sehr berufserfahren usw.

Zur Zeit arbeite ich nicht in meinem erlernten Beruf, sondern mache etwas unter meiner eigentlichen Qualifikation. Solche Jobs bekomme ich auch wenn ich die Kinder in der Bewerbung stehen habe. Dort konkurriere ich zu fast 100% mit anderen Frauen/Müttern. Die Arbeitgeber der Stellen die meiner Qualifikation entsprechen hingegen, laden mich nicht ein. Dort konkurriere ich wie gesagt hauptsächlich mit Männern.
Die Einladungsquote in beiden Bereichen ist also völlig unterschiedlich.

Ich selbst habe im Lebenslauf und in der Bewerbung immer die Kinder erwähnt und auch die zuverlässige Ganztagsbetreuung, ergänzend die Großeltern usw.
Das sollte ich wohl besser sein lassen
Ich sehe es auch so, dass eine Einladung die halbe Miete ist. Ich bin auch ein Typ der sich im Gespräch gut schlagen und verkaufen kann. Wenn ich erst gar nicht eingeladen werde, habe ich keine Gelegenheit dazu.

Im Grunde sind Kinder Privatsache und es geht auf professioneller Ebene niemanden etwas an. Wenn ich mich auf eine solche Stelle bewerbe und mich der Stelle gewachsen fühle, obwohl ich selbst weiß dass ich Kinder habe, dann hat da kein anderer außer mir noch in Frage zu stellen.

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2. Juli 2013 um 22:37
In Antwort auf tweetymama28

Hmmm
Ich würde es nicht verschweigen. Ich denke, besser 100 Absagen als irgendwo zu landen, wo man nicht erwünscht ist mit Kindern. Davon habe ich auch einige kassiert, aber ein paar wollten mich dann

Du wuppst, wie ich im anderen Thema mibekommen habe 2 Kinder und Job und dass kannst du prima als argument benutzen wenn es zu einem Gespräch kommt.

Es ist aber dann wichtig, wie man sich im Anschreiben verkauft, denn Absagen müssen nicht nur an Kindern liegen und meist merkt man dass selber nicht. Vielleicht wäre eine Bewerbungsberatung etwas? Ich kenne kinderlose die 500 Absagen hatten und danach lief es wirklich besser!

Nur nicht aufgeben! Der richtige Job kommt bestimmt.

Danke
Das mit dem Wuppen zieht dann nicht so, wenn die Konkurrenten männlich sind Dann ist es denen egal wie ich das wuppe, weil die anderen flexibler sind und auch mal länger da bleiben können usw. leider ...

Das mit der Beratung habe ich schon durch, weil ich auch einen Termin bei einer Personalberatung hatte und die über alles drüber geschaut haben. Sie haben an der Bewerbung und dem Lebenslauf kaum etwas auszusetzen gehabt und fanden auch meinen Auftritt gut.

Allein deshalb hatte ich schon den Termin bei denen wahrgenommen, weil ich auch dachte dass da vielleicht etwas ist, was ich selbst nicht wahrnehme
Dafür sind Personalberater und Headhunter übrigens ganz gut, kann ich so weiter empfehlen.

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2. Juli 2013 um 22:38

Stimmt,
die Männer haben ja auch Kinder.
Da würde es mich mal interessieren, ob die die auch in der Bewerbung erwähnen und die Betreuungsmethode usw.

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2. Juli 2013 um 22:40

Ja, das ist gut
Dann selbstbewusst zu sagen, Ja ich habe Kinder die gut betreut sind

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2. Juli 2013 um 22:42
In Antwort auf 1xxmomoxx1


Da hat sie Recht.. Der familienstatus, sowie ob eigene Kinder vorhanden sind oder nicht, sind private Dinge, die ein Arbeitgeber im Prinzip erstmal gar nicht wissen muss.. Immerhin ist es ja heutzutage wirklich schwer, mit Kindern was zu finden und ich bin davon überzeugt, dass man sogar sehr, sehr oft direkt von Anfang an aussortiert wird, wenn man die Kinder angegeben hat.. Qualifikation hin oder her... Ein Arbeitgeber sieht ja immer nur den möglichen Ausfall der Mutter, wenn das Kind z.b. mal krank ist oder so. Dass in so einem Fall ggf. auch der Vater mal einspringen könnte, daran wird erst gar nicht gedacht..
Naja.. Wenn es für mich wieder soweit ist, dass ich mich auf eine Teil-/oder Vollzeitstelle bewerbe, werd ich mein Kind auch nicht angeben...

Im Grunde ist es ja
wie auch bei anonymisierten Klausuren im Examen. Da hat man auch bewusst keine Namensangaben, damit alle die gleichen Chancen haben und vorurteilsfrei gewertet wird.
Wieso sollte man sich dann in einer Bewerbung selbst degradieren.

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2. Juli 2013 um 22:42
In Antwort auf an0N_1187382599z

Ich muss
ehrlich sagen, dass ich mein Kind bei einer Bewerbung auch nicht erwähnt habe... das war aber auch der einzige Job, bei dem ich nicht sofort eine Absage bekam, sondern zum Eignungstest, zum Vorstellungsgespräch UND zum Probearbeiten eingeladen wurde.. den Job habe ich auch bekommen, man weiß mittlerweile, dass ich ein Kind habe und sogar alleinerziehend bin, aber trotzdem habe ich da keine Probleme.


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2. Juli 2013 um 22:45

Ja, ich wollte auch fair sein
Jetzt frage ich mich nach all den Absagen, ob die anderen fair zu mir sind

Ich bin auch trotz Kindern eingestellt worden. Ich habe auch mit der Angabe der Kinder gute Erfahrungen gemacht.
Aber eben in einem Bereich in dem ich fast nur mit Frauen konkurriere.
Nun bewerbe ich mich aber auf Stellen bei denen ich hauptsächlich mit Männern konkurriere. Ich glaube ich kann es mir da nicht mehr so leisten fair und transparent sein zu wollen und muss mich versuchen besser zu verkaufen, so wie es Männer auch oft tun. Wir Frauen wollen immer fair sein und schneiden uns damit manchmal ins eigene Fleisch.

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2. Juli 2013 um 22:46
In Antwort auf ailsa_12632517


Eine echt gut qualifizierte Freundin (35 Jahre alt) von mir hat keine Kinder und bekommt trotzdem nur Absagen. Ich glaub, die Arbeitgeber denken dann, dass sie sobald sie die Stelle hat, sofort schwanger wird. Jaja, is klar

Ich würd die Kinder erwähnen, aber betonen, dass sie doppelt und dreifach (Kita, Tagesmutter, Großeltern etc.) betreut werden...

Das letzte was Du beschreibst
hab ich ja die ganze Zeit genau so gemacht und es kam nichts dabei rum

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2. Juli 2013 um 22:49


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2. Juli 2013 um 22:49

Ist gebongt

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2. Juli 2013 um 22:51
In Antwort auf an0N_1296141099z

Danke
Das mit dem Wuppen zieht dann nicht so, wenn die Konkurrenten männlich sind Dann ist es denen egal wie ich das wuppe, weil die anderen flexibler sind und auch mal länger da bleiben können usw. leider ...

Das mit der Beratung habe ich schon durch, weil ich auch einen Termin bei einer Personalberatung hatte und die über alles drüber geschaut haben. Sie haben an der Bewerbung und dem Lebenslauf kaum etwas auszusetzen gehabt und fanden auch meinen Auftritt gut.

Allein deshalb hatte ich schon den Termin bei denen wahrgenommen, weil ich auch dachte dass da vielleicht etwas ist, was ich selbst nicht wahrnehme
Dafür sind Personalberater und Headhunter übrigens ganz gut, kann ich so weiter empfehlen.

Mal
Ne ganz andere Frage: bist du auf Xing aktiv? Aktelles Profil mit Foto? Bei suche: auch aktiv ausgefüllt? Da werden viele jobs vermittelt buw wird man oft angeschrieben

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2. Juli 2013 um 22:52

Ja, die Elternzeit ist das nächste
Das sollte ich wohl auch weglassen.
Immerhin war ich da unter Vertrag und kann das angeben.
Ich war 2,5 Jahre zuhause.

Übrigens war es bei mir auch so. Mit der gleichen Bewerbung habe ich früher ganz andere Resonanz erhalten. Und mit Bewerbungen kenne ich mich auch recht gut aus. Der einzige Unterscheid sind nun bei mir auch die Kinder und das zusätzliche Alter

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2. Juli 2013 um 22:52
In Antwort auf tweetymama28

Mal
Ne ganz andere Frage: bist du auf Xing aktiv? Aktelles Profil mit Foto? Bei suche: auch aktiv ausgefüllt? Da werden viele jobs vermittelt buw wird man oft angeschrieben

Da hatte ich mich gelöscht
Ich sollte mich wieder dort anmelden. Guter Tipp.

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2. Juli 2013 um 22:55

Danke allen Schreibern hier
Ich hab jetzt nur ein paar Usern geantwortet, Danke aber allen. Ihr könnt gerne weiter diskutieren und ich werde noch mit Interesse weiter lesen

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2. Juli 2013 um 22:59

Das lesen die meist eh nicht
hab mir sagen lassen dass die so genau gar nicht lesen, sondern nur die Bewerbung und Lebenslauf
Und bei den Zeugnissen nur nach Schlagwörtern absuchen

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3. Juli 2013 um 12:55


Wer spricht denn davon, die Kinder allgemein zu verschweigen??
Die TE redet nur darüber, die Kinder im Lebenslauf nicht anzugeben, was völlig legitim ist.. Sie möchte sich doch lediglich die Chance erhöhen, überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch geladen zu werden um persönlich von sich zu überzeugen...

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3. Juli 2013 um 14:09


Das ist richtig.

Habe in der Familie eine Person, die hauptberuflich für andere Bewerbungen schreibt bzw. diese berät und die habe ich schonmal danach gefragt, für eine Bekannte damals. Sie hat das bestätigt. Es geht wirklich darum, nicht direkt raus zu fliegen, sondern zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Auf Nachfrage soll man natürlich ehrlich sein.

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