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Kinder in pflegefamilie geben wegen arbeit?

17. Januar 2013 um 13:08

Nein mir würde sowas nie im sinn kommen,aber heute im erziehungskurs waren sehr viele teilnehmer sich einig da sie es für einen job tun würden ihr kind in die kurzzeitpflege z.bvon montag bis freitag zu geben.
ich kam mir echt doof vor ich war fast die einzigste die gesagt hat ich würde dies nicht tun, und prompt wurde mir faulheit in sachen arbeit unterstellt ist ja nicht so.
Wie sieht es bei euch aus würdet ihr jemals diesen schritt tun?

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17. Januar 2013 um 13:10

Versteh
ich nicht so ganz wieso pflegefamilie
Es gibt doch für sowas kitas u tagesmütter... Spätestens ab dem 3. LJ sollte die mutter wieder arbeiten gehen..

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17. Januar 2013 um 13:19

Sowas hab ich noch nie gehört
also ich hab schon vieles gehört z.b. das kinder schon mit 4 wochen zur pflegemutter gegeben wurden damit die mutter ihren traum vom studium realisieren kann. sowas ist für mich schon unverständlich weil ich mich frage warum man sich kinder anschafft wenn man eigentlich gar keine zeit und keine lust hat kinder auch zu erziehen. aber warum sollte ich mein eigenes kind in pflege geben nur wegen einem job? frage mich grad ernsthaft was du für leute kennst dann lieber hausfrau und was von seinen kindern haben anstatt job und sich hinterher von seinen kindern vorwerfen lassen müssen das man nie zeit hatte.

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17. Januar 2013 um 13:25

Die damen waren der meinung
Wenn man alleinerziehend ist und keine andere wahl hat würden die notfalls 200km für einen job fahren und die woche über die kinder in die pflege geben, besser als vom amt

sicher hartz4 ist kein leben, aber deswegen so einen schritt
Mir wurde gleich faulheit unterstellt weil ich sagt das würde mir nie in den sinn kommen.

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17. Januar 2013 um 13:31


Aber wie kommen die darauf?? Dann wird sie ja zum arbeiten schon gezwungen oder?? Versteh ich gerade nicht so ganz

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17. Januar 2013 um 13:31

Nie!!!!!
Hallo,
als meine Schwiegereltern vor 30 Jahren nach Deutschland kamen, war der kleine Bruder meines Mannes erst 6 Monate alt.
Er wurde dann Montag- Samstag in eine Pflegefamilie gegeben und war nur Sonntags bzw im Urlaub bei seiner "richtigen" Familie. Erst mit Einschulung kam er wieder in die Familie.
Ich mache meinen Schwiegereltern keinen Vorwurf, da sie damals einfach keinen anderen weg sahen in Deutschland beruflich Fuß zu fassen, aber ich finde es sehr traurig.
Vorallem hat der kleine Bruder nie ein richtiges Verhältnis zu seiner Familie aufbauen können. Die ersten 7 Lebensjahre sind wohl sehr prägend... Er hat heute noch mehr Kontakt zu seinen Pflegegeschwistern und -Eltern als zu seinen leiblichen.

LG

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17. Januar 2013 um 14:04


in den 50er Jahren der DDR gehörten sogenannte Säuglingsheime oder Wochenkrippen zur Normalität. Man gab sein Kind ( ab 6Wochen!) von Montag bis Samstag ab um arbeiten gehen zu können und der Staat übernahm die Erziehung der Kinder. Die Mütter glaubten damals den Kinder was gutes zu tun.

Die allermeisten haben heute noch mit den Spätfolgen zu tun: Z.b Persönlichkeitsstörungen und sie leiden noch heute unter einem gestörten Verhältniss zu ihren Eltern.

Wer daraus nicht gelernt hat ist selber Schuld....vielleicht solltest du das Beispiel mal anbringen in deinem Kurs!

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17. Januar 2013 um 14:07

Nein
das erinnert mich stark an die Wochenkrippen zu DDR-Zeiten wofür bekomme ich da ein Kind?

Wenn ich mir vorstelle, ich würde mich an meine Kindheit erinnern, in der meine Eltern mich für ihren Job tagelang abgeschoben haben, mir wird ganz schlecht

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17. Januar 2013 um 14:08
In Antwort auf freizeitkluge


in den 50er Jahren der DDR gehörten sogenannte Säuglingsheime oder Wochenkrippen zur Normalität. Man gab sein Kind ( ab 6Wochen!) von Montag bis Samstag ab um arbeiten gehen zu können und der Staat übernahm die Erziehung der Kinder. Die Mütter glaubten damals den Kinder was gutes zu tun.

Die allermeisten haben heute noch mit den Spätfolgen zu tun: Z.b Persönlichkeitsstörungen und sie leiden noch heute unter einem gestörten Verhältniss zu ihren Eltern.

Wer daraus nicht gelernt hat ist selber Schuld....vielleicht solltest du das Beispiel mal anbringen in deinem Kurs!

Die Wochenkrippen
gabs noch in den 80ern. Meine Cousine war als Baby in einer.

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17. Januar 2013 um 14:13


Als Repräsentatin unseres Babyforums im Erziehungskurs hast Du Dich wacker geschlagen und die Werte unseres Forums auch hochgehalten.
Selbstverständlich würde hier keiner von den Mamis so etwas auch nur in Erwägung ziehen.
Ich frage mich nur was mit den anderen Müttern dort los ist. Dabei dachtest Du ja dass es Dir schlecht ginge. Wie Du siehst gibt es offenbar Menschen denen es noch schlechter geht, ja gar dreckig, denn sonst würden sie nicht auf solche Gedanken kommen.
Ich denke die würden vielleicht schon für weniger ihr Kind her geben. Ich will nicht über sie urteilen, aber ich denke dass sie auch schon aus anderen Grünen mit ihren Kindern überfordert sind und daher auch leicht bei der hand damit sind die Kinder weg zu geben. Da muss nicht erst Arbeit dafür kommen.

Insofern bist Du doch wirklich mit gesundem Menschenverstand gesegnet und bei Dir ist nicht Hopfen und Malz verloren. Lass Dich also nicht unter kriegen. Vielleicht ist dieser Erziehungskurs auch dafür gut, dass Du dabei lernst dass bei Dir alles doch nicht so im Argen ist

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17. Januar 2013 um 14:14
In Antwort auf bastelbiene

Die Wochenkrippen
gabs noch in den 80ern. Meine Cousine war als Baby in einer.


in den 50er Jahren sind sie systematisch aufgebaut worden....statistisch gesehen gab es in den 50er Jahren auch mehr davon als nachher in den 80er...

Meine Oma hat jahrelang in so einem Heim gearbeitet...

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17. Januar 2013 um 14:22

Über welchen job reden wir denn da?
Also ich meine..was ist es ihnen wert die kids in andere familien zu stecken??

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17. Januar 2013 um 15:14


Naja hat ja schon was von Internat
Obwohl es selbst für mich nichts wäre,kann sowas für kinder auch positiv sein,wenn die eltern sowieso keine zeit haben

Aber gut für mich wäre ein Vollzeit job mit Kindern auch nichts,mir wäre das einfach zu wenig zeit für die kinder

jeder so wie er mag

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17. Januar 2013 um 15:53

Niemals!!!
Dann brauch ich auch keine Kinder. Nee, kein Job der Welt ist so viel Wert, dass meine Kinder drunter leiden müssen.

Ich würde dann so lange suchen, bis ich etwas finde, wo ich diesen Schritt nicht nicht gehen muß.
Dann bin ich eben auch faul

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17. Januar 2013 um 17:26

Ich...
stehe vielleicht auf der Leitung, aber ich verstehe nicht ganz, was die Damen und Herren meinen.

Wenn ich Arbeit habe oder anderswo bekomme und mir Elternzeit nicht leisten kann oder leisten will, dann zieht die Familie um. Da gibt des dann doch sicherlich Möglichkeiten, dass das Kind zumindest am Abend bei seiner Familie ist.

Aber ich frage mich vor allem, warum diese Herrschaften einen Erziehungskurs besuchen, wenn sie eh nur Wochenendeltern sein wollen...oder habe ich da etwas nicht verstanden?!?

LG

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17. Januar 2013 um 18:03


nein also das wär für mich sicher kein grund wegen sowas gibts doch kitas

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17. Januar 2013 um 19:02


Erstmal heißt es WochenKrippe... Und- die DDR war ein Unrechtsstaat... genauso unrecht empfinde ich so eine Art der Fremdbetreuung... Früher wurden Kinder auch ohne mit der Wimper zu zucken vermöbelt... ging wohl auch nicht anders Und- auch heute arbeiten Menschen im Melkstand und organisieren ihr Leben trotz unattraktiver Schichtarbeitszeiten! Nein, ich finde das nicht gut, das einfach so abzutun... viele Menschen haben sehr sehr sehr unter diesen schlimmen Umständen gelitten und es ist für mich eine Art Hohn, das Ganze so lapidar zu betrachten.

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17. Januar 2013 um 19:09
In Antwort auf xjaanbosx


Erstmal heißt es WochenKrippe... Und- die DDR war ein Unrechtsstaat... genauso unrecht empfinde ich so eine Art der Fremdbetreuung... Früher wurden Kinder auch ohne mit der Wimper zu zucken vermöbelt... ging wohl auch nicht anders Und- auch heute arbeiten Menschen im Melkstand und organisieren ihr Leben trotz unattraktiver Schichtarbeitszeiten! Nein, ich finde das nicht gut, das einfach so abzutun... viele Menschen haben sehr sehr sehr unter diesen schlimmen Umständen gelitten und es ist für mich eine Art Hohn, das Ganze so lapidar zu betrachten.

Unrechtsstaat
du sagst es. Ich glaube, viele Menschen hätten es sich anders gewünscht damals.
Meine Mama war alleinerziehend und ich immer die letzte im Kiga, es war schlimm für mich und meine Mutter hat auch gelitten aber irgendwie mußte es ja geldmäßig gehen.


Klar, wirklich jeder hatte Arbeit, jeder einen Kitaplatz aber einfacher war es deswegen auch nicht.
Vieles blieb auf der Strecke.
Man sah es auch am Personal in den Kindergärten. Lieblos, emotional abgestumpft, Kinder hatten zu funktionieren.

Ich sehe aber heute leider wieder eine gesellschaftliche Entwicklung in diese Richtung.

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17. Januar 2013 um 19:14

Nee
das würde ich nicht machen, dann würde ich mir wirklich eine andere Arbeit suchen, schließlich wollte ich ja das Kind und muss alles dafür tun, dass er ein gutes und geregeltes Leben hat. Wenn dann kann man sein Kind täglich zur Tagesmutter oder in die Kita geben, um einer Arbeit nachzugehen, aber das reicht schon aus.

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17. Januar 2013 um 21:48

Für
kein geld der welt würde ich mich auf sowas einlassen,...ich bin unheimlich froh,das ich meinen sohn während dem studium bekommen habe und dadurch, im vergleich zu manchen vollzeit arbeitenden, echt luxuriöse betreuungszeiten habe.ich besuche allerdings auch einige veranstaltungen nicht und nehme mir die zeit einfach fürs kind.dafür nehme ich auch 1 jahr länge hinter der schulbank in kauf. da wird einem auch gerne mal faulheit vorgeworfen...

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17. Januar 2013 um 22:22


Na dann bin ich lieber arbeitslos ich war auch echt geschockt über die einstellung und darüber mich als nicht arbeitswillig zu benennen, weil ich gegen diese these war .
Naja es geht immer noch schlimmer,als wie bei mir ich dachte ich bin ne arme wurst aber eigentlich kann ich glücklich sein bis auf cem mit seinem verhalten, ist mit meinen kindern alles ok.

Demnächst muss ich zum kochkurs der familienhilfe mal sehen was da abgeht

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17. Januar 2013 um 22:55


Für kein Geld und Job der Welt würde ich mein Kind weggeben. NIEMALS!!!

Ich vermisse ihn schon wenn er mal paar Stunden mit Oma unterwegs ist.

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18. Januar 2013 um 7:11


Diese Möglichkeit gab es für mich sogar vor ein paar Wochen: dualles Studium (Verbeamtung, gehobener Dienst), das Problem an der Sache: der theoretische Teil findet 250km weg von meinem Zuhause statt (an 21 Mon. des 3jährigen Studiums, Praxis wäre hier, in der Stadt). Was gibts da zu überlegen? Meine beiden Mäuse wären dann sogar bei meinem Mann/ihrem Papa gut aufgehoben, aber das ist keine Option! Wir würden uns unter der Woche nicht sehen und das würde mir genauso schwer fallen wie ihnen. Ich habe mich daher für eine Ausbildung entschieden (mittl. Dienst), für die ich nicht wegfahren muss , und die 2x3 Mon. im 150km entfernten Straubing werde ich pendeln, so der Plan (andere meinen, das wäre kaum machbar, aber hej, Ausbildung mit Kind ist mir kein Fremdwort, hatte ich schon mal und weiß was auf mich zukommt und, ich werde um 4.00 aufstehen wenns nötig ist, aber meine Kinder werden jeden Tag ihre Mama sehen, das ist mir wichtig). Ich sehe da eigentl. nur Vorteile (während der 2Std. Bahnfahrt kann man sich doch wunderbar vorbereiten, lernen, Hausaufgaben machen - ganz in Ruhe )
LG, Mila

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18. Januar 2013 um 7:12
In Antwort auf sayuri_12921469


Für kein Geld und Job der Welt würde ich mein Kind weggeben. NIEMALS!!!

Ich vermisse ihn schon wenn er mal paar Stunden mit Oma unterwegs ist.

Geht
mir auch so

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