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Kinder sind doch doof

7. September 2016 um 6:21

Liebe Schwangere und Eltern,

wenn ihr denkt, dass Schreibabys anstrengend sind und das schlimmste nach einem Jahr vorbei ist, dann muss ich euch böse enttäuschen.
Ist das erste Jahr der Koliken und Schreianfälle vorbei, dann kommt der grösste Horror: ein krankes Kind und um genauer zu werden...ein hustendes Kind.

Reizhusten ist Scheisse. Das ist noch weit untertrieben, weil dieser Zustand mich an die Grenze des Unerträglichen treibt. Und wann ist er besonders schlimm? Nachts!

Das Kind ist soweit fit, es macht sich für das Bett fertig: der Feierabend wird angestimmt. Freude macht sich breit...Sofa, TV und ganz viel Entspannung. Das Kind legt sich ins Bett, man sagt gute Nacht, die Tür wird geschlossen, man atmet tief durch und startet seinen Hechtsprung Richtung Sofa. Man hat gerade die bequeme Position eingenommen und man hört es...das Grauen...das hustende Kind. Halb erstickend hockt es im Bett. Ich setze mich auf seine Bettkante, setze ihn auf meinen Schoss, weil der Reizhusten aufrecht nicht 300km/h erreicht sondern nur 250km/h. Mein Mitleid ist noch grenzenlos, aber dieses Mitleid wird sich in den nächsten Stunden zu Aggressionen entwickeln...auf allerhöchste Stufe.
Man schaukelt das Kind 10 Minuten bis es wieder eingeschlafen ist...Freude macht sich breit...war ja doch nicht so schlimm. Man hat gerade den rettenden Hafen im Wohnzimmer erreicht...der nächste Anfall ist schon hörbar. Natürlich ist der 2. Anfall um einiges heftiger. Man steht gerade an der Kinderzimmertür und das Kind begrüsst einen mit einem Kotzstrahl. Natürlich hat man in diesem Moment keinen Eimer zur Hand und die Brühe läuft quer übers Bett. Da setzt man sich wieder schaukeld mit dem Kind auf dem Schoss auf die Bettkante während der Mann das Bett frisch bezieht.

Ein traumhafter Abend...
Man bewegt sich gar nicht mehr weg, weil das röchelnde Etwas nur im aufrechten Zustand Ruhe gibt. Das höchste Level an Mitleid ist schon stark strapaziert.
Dann kommen die Hausmittel ins Spiel. Der Mann bringt eilig geschnittene Zwiebeln herbei...soll ja helfen. Am Arsch...das Kind ist wenig davon beeindruckt. Nur meine Augen füllen sich mit Flüssigkeit als gäbe es kein Morgen mehr.
Kleine Anmerkung vom Autor: diesen Dunst kriegt man mehrere Tage nicht aus dem Zimmer...es stinkt bestialisch.
Ich schreie nach Honig...Honig soll gut sein. Anstatt mir diesen Zaubersaft und einen Löffel zu bringen, stellt sich mein Göttergatte hin und kommt mir mit einem "Und was ist mit Karies?".
Samma...willst du mich verarschen? Meine Aggression hat spätestens jetzt den Anker geworfen.

Etwas Ruhe kehrt ein...man lässt sich die Zahnbürste reichen, weil man einfach nur noch schlafen will. Man liegt gerade im Bett und was passiert? Na wer weiss es? Ich könnte kotzen. Ich verabschiede mich von meinem Mann, wünsche ihm eine gute Nacht und begebe mich zu meinem Sohn. Man baut sich notdürftig eine Schlafmöglichkeit vor dem Kinderbett, aber von Schlaf kann nicht die Rede sein. Ständig landet irgendwas feuchtes im Gesicht...man will gar nicht wissen was es ist und wischt es kommentarlos weg. Wenn das Kind Ruhe gibt, dann kämpft man sich in den Schlaf und wie kann es anders sein? Es fängt wieder an. Kind hustet...

Man fragt Doktor Google...man hat ja nachts Zeit während man sich anrotzen lässt. Ein Hoch auf IBM. Ohne Smartphone wäre ich aufgeschmissen in solchen Nächten...ich feier euch!
Honig, Zwiebelschnitt, feuchte Wäsche...und soll ich euch was sagen? Es bringt rein gar nichts!

Heute ist die 5. Nacht und meine Augenringe gleichen Traktorreifen. Nicht mal mein Concealer kann noch was retten.
Beim Arzt waren wir natürlich auch. "Keine Lungenentzündung...alles gut. Geht von allein weg." Ja, du mich auch! *in Gedanken streckt sich der Mittelfinger empor*
Aber die 5. Nacht heisst, dass nur noch ca. 9 Nächte folgen, denn der Husten hält sich seit der Kita ewig...ein Ende ist also in Sicht...hö hö hö
Ach und hatte ich erwähnt, dass die gesamte Kita am rotzen und röcheln ist? Irgendein aus der Nase tropfendes Kind kommt mir immer entgegen. Das Spiel beginnt also bald von vorn, wenn er wieder in der Kita ist.

Joar...der Mann ist seit 2 Stunden auf Arbeit und hat diese Nacht ganze 2 Stunden geschlafen. Ich muss um 9 auf Arbeit sein und habe ganze 0 Stunden geschlafen und ich habe keinen Plan wie ich diesen Tag überstehen soll. Das Kind wird sich nachher schön mit Oma und Opa hinlegen und grunzen, denn am Tage ist der böse Reizhusten gar nicht so schlimm und er schläft wie ein Baby. Ich fühle mich dezent verarscht...

Kennt ihr das? Während einer Reizhustenpause schwimmen die Gedanken in der Vergangenheit...in der kinderlosen Zeit...man hatte erholsamen Nachtschlaf und am Wochenende war so ein Mittagsschläfchen das Tüpfelchen auf dem i. War das schön und dann hört man im Hindergrund das röchelnde Kind und man ist in Sekunden wieder in der Realität und das Kind ist nicht mehr süss und zum anbeissen...es ist nur noch der Reizhusten.

Ja, auch Eltern kommen an ihre Grenzen und das dürfen sie auch. Wusstet ihr, dass Schlafentzug im Mittelalter eine Foltermethode war? Unser kleiner Reizhusten (ein liebevoller Kosename wie ich finde) überspannt diese Folter masslos und es wird nicht besser, Leute. Nach dem verfluchten 1. Jahr wird es nicht besser.

Wie überstehe ich die nächsten Tage?


Übermüdete Grüsse von Carpe

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7. September 2016 um 6:48

Liebe carpe
Dein Text ist super! Sorry, aber ich musste echt lachen beim Lesen. Meistens habe ich jedoch grinsend genickt. Du schreibst wirklich toll! Leider ist der Schreibanlass nicht so toll. Ja ich kenn das leider auch... und es tut mir furchbar leid für dich. Da hilft entweder durchbeissen oder sich Schlaf-Nachhol-Möglichkeiten schaffen. Theoretisch könntest du doch zu Hause bleiben - Kind krank -- stimmt ja. Oder offiziell frei nehmen, falls möglich so spontan. Oder in der Mittagspause ein ruhiges Plätzchen suchen für einen Powernap. Ich weiss, der müsste mind. 5 Std. gehen um dich einigermassen zu erholen, manchmal können aber auch schon 20min. ein wenig helfen... Früher nach Hause gehen und 1-2 Std. schlafen bis das Kind wieder kommt... Ich wünsche dir viel Kraft und dem Kleinen gute Besserung.

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7. September 2016 um 6:49

Hustenstiller
Ich verstehe nicht warum ihr nicht in die Nachtapotheke seid und dort einen Hustenstiller gekauft habt. Ich wäre spätestens nach dem ersten Kotzstrahl los gerannt und hätte ein Fläschchen besorgt. Gibt's auch für Kinder. Kann ja nicht sein, dass solch ein reiner Reizhusten eine komplette Familie auf Trab hält An in die Apotheke!

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7. September 2016 um 6:50

So schlimm wars kein einziges mal in
Den letzten 10 jahren.klar krank war sie auch schon mal,so das ich schlaflose naechte hatte...aber das waren vielleicht 1-2 naechte hintereinander und dann war der spuk vorbei.
Deswegen kann ich dir nix raten,du hast aber mein volles mitleid. Schlafentzug ueber mehrere tage ist echt folter.

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7. September 2016 um 6:58
In Antwort auf fusselbine1

Hustenstiller
Ich verstehe nicht warum ihr nicht in die Nachtapotheke seid und dort einen Hustenstiller gekauft habt. Ich wäre spätestens nach dem ersten Kotzstrahl los gerannt und hätte ein Fläschchen besorgt. Gibt's auch für Kinder. Kann ja nicht sein, dass solch ein reiner Reizhusten eine komplette Familie auf Trab hält An in die Apotheke!

Die meisten Präparate wirken einfach nicht....
...glaub mir, wir haben alles durch....

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7. September 2016 um 7:09

Liebe carpe....
....ich fühle mit dir. Sehr!

Dieses Gefühl wenn man sich abends gerade hingesetzt hat, und es hört, das bellende Geräusch, trockener Husten, der von ganz unten aus den Bronchien....und man weiß das die Nacht damit bereits gelaufen ist... Unbeschreiblich!

Ich freue mich schon sehr auf die nun kommende Jahreszeit, wenn wieder abwechselnd Pseudokrupp, Bronchitis und Lungenentzündung beim großen Sohn auf der Matte stehen. Oder sollte er vielleicht mit nun fast fünf Jahren endlich mal verschont bleiben....? Na, ich bin ja bescheiden und schon froh wenn er nicht wie letztes Jahr stationär im kh landet....

Ach, und da der Kleine hat nun auch in die Kita geht, wird es bestimmt doppelt spaßig. Ich hoffe er ist unempfindlicher...Bus jetzt scheint es so....

Ach, und was ich empfehlen kann...ab dem ersten hüsterchen....zwiebelsaft.... Zwiebeln und Zucker ziehen lassen, und mehrmals täglich 1-2TL nehmen. Kind riecht dann zwar wie Döner - aber das hilft ganz gut.

Kalte Nachtluft ist auch immer gut.

Hustenstiller wirken leider nur begrenzt....das einzig wirksame, Codein, ist nix für Kinder.....

Halte durch!





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7. September 2016 um 7:12

XD
Ich kenne es und wirklich genauso wie du es beschreibst. So läuft es bei uns auch ab. So leid es mir tut, was du grad durch machst (tut tut... Mein Deutsch is heute wieder supi), danke für den Text! Du solltest Bücher schreiben. Ich mag deine Art zu schreiben!

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7. September 2016 um 7:41

Sehr gut geschrieben
Kenne ich zu gut. Wenn mein Sohn (1,5) hustet, macht mich das auch wahnsinnig. Da fliegt auch gleich immer alles mit raus, was vorher gegessen oder getrunken wurde. Ich freue mich schon fast, wenn er nachts einfach mal so nur wach ist. Was ein Luxus, wenn er nicht hustet. Aber auch die Tage gehen wieder vorbei. Bis die nächsten kommen. Ich habe aber die Hoffnung, dass es mit zunehmenden Alter besser wird.

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7. September 2016 um 7:43

super geschrieben ich kenne das auch und könnte dann ausflippen! Bei uns hilft honig tatsächlich wenigstens ein bisschen. Und inhalieren mit einem Topf und heißem Wasser, immer ein bisschen Dampf tief einatmen. Einen Versuch wäre es ja wert. Alles gute Jenny

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7. September 2016 um 7:46

Ich kenne das
und schwöre auf Mucosolvan für Kinder. Gute Besserung und bessere Nächte!!!

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7. September 2016 um 8:00

Ich fühle mit dir
Unser kleiner Reizhusten ( inkl. dem großen Bruder Kotzstrahl ) war für 3 Jahre bei uns eingezogen Was habe ich nicht alles probiert. Zwiebeln mit Honig....war meinem Sohn egal und es wurde dadurch noch viel schlimmer, feuchte Tücher.....war ihm genauso egal. Geholfen haben ein bisschen Monapax und ein Aufguss mit Thymian ( habe ich nachts neben das Bett gestellt ). Allerdings muss ich sagen, dass mein Sohn Asthmatiker ist und das die ganze Sache schlimmer gemacht hat, bis hin zur Atemnot. Einige Krupp - Anfälle waren auch dabei. Er ist jetzt 7,5 Jahre alt und es ist viel, vieeeel besser. Aber ich muss gestehen, bei jedem Husten nachts zucke ich zusammen und bekomme Schweißausbrüche...

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7. September 2016 um 8:34

Die Königsdisziplin
sind übrigens zwei hustende Kinder die jeweils ein Bett vollkotzen während der Mann feiern ist
Trotz zwei Kruppkindern muss ich allerdings sagen: nichts ist schlimmer als ein Schreibaby...

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7. September 2016 um 8:41

Ih lasse dann inhalieren
Das bringt dann etwas Ruhe.
Ansonsten lass dir vom Arzt Hustenblocker verschreiben. Ab und zu ist der doch sinnvoll. Schlaf ist ja auch wichtig um gesund zu werden.

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7. September 2016 um 9:29

Oh ja,
kenn ich. meine tochter ist auch das halbe jahr von reizhusten geplagt, und ja, der kotzstrahl bleibt nie aus

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7. September 2016 um 10:09

Ooh
hast du das toll geschrieben

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7. September 2016 um 10:14


Eine Runde Mitleid ....

Wir teilen euer Schicksal seit 5 Tagen - ätzend!

Gute Besserung allen geplagten!

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7. September 2016 um 10:49

Freut mich, dass das doch einige kennen
In 2 Stunden habe ich Pause. Als ich auf Arbeit kam traf ich gerade meinen Mann im Pausenraum und er erzählte mir, dass er vorhin bei seiner ersten Busrunde die 30 Minuten Pause in der letzten Sitzreihe schlafend verbracht hatte. Ich hatte ihm dann auch gesagt, dass er in der nächsten Pause zu mir hoch ins Büro kommen soll und wir uns die Stunde aufs Sofa legen. Mein Mann hatte nur müde gegrinst und meinte "Am Anfang unserer Beziehung haben wir uns Gedanken über heissen Bürosex in der Pause gemacht und jetzt denken wir nur noch ans schlafen.".
Ist das frustrierend...

Hustenblocker hatten wir auch schon. So wirklich gebracht hat es auch nix...nur, dass der Husten bellender wurde.
Der kleine Reizhusten ist jetzt fast 6 Jahre alt und seit einem Jahr (geht erst seit einem Jahr in die Kita...vorher war er beim Tagesvater) ist das wirklich heftig. Die eigentliche Erkältung dauert 2-3 Tage und dann kommt der Husten und hält sich mal locker 2-3 Wochen. Er wurde komplett untersucht und es ist alles okay. Die Ärzte meinten alle, dass das teilweise aggressive Kitakeime sind und sie schon bei vielen Kindern beobachtet haben, dass der Husten so hartnäckig ist. Sehe ich auch bei mir. Wenn der Kurze mich ansteckt, dann habe ich auch ewig mit Husten zu kämpfen...war vor der Kita auch anders.

Naja...nachdem sich jetzt schon der Chef und unsere Kollegen über unser Aussehen lustig gemacht haben und es mit einem "Was macht ihr denn nachts? " kommentiert haben, werden wir uns dann wirklich ne Stunde aufs Ohr hauen.
Ich bin so im Arsch...

Ach und die Oma hat mir natürlich ein Bild von unserem zuckersüssen Kind geschickt...strahlend beim Frückstück. Wenn sie mir dann noch ein Bild vom schlafenden Kind schickt, dann bringe ich sie um. Ich bin unzurechnungsfähig...so lange werden sie mich dafür nicht wegsperren.

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7. September 2016 um 12:00

Capval....
....hilft aber nur bedingt....bei meinem großen Sohn gar nicht....hat sich echt nicht gelohnt ihm dieses mega scheußlich schmeckende Zeug einzutrichtern.....aber vielleicht hilft es ja beim zweiten Sohn. Mal sehen.

Es ist nicht immer so einfach. Aber ich denke auf die Idee Hustensaft zu geben kam die TE bereits......

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7. September 2016 um 12:04

Schön,
wenn es bei euch funktioniert. Bei ganz vielen anderen nicht. Was habe Ich solche Aussagen in unserer schlimmsten Zeit geliebt.....

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7. September 2016 um 12:38

Warum lässt du dir nicht capval verschreiben?
Dann kann das Kind Tags abhusten und sich nachts ausruhen. Ohne capval läuft hier nichts bei Reizhusten!

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7. September 2016 um 12:59

Wenn
das Kind so jung schon gurgeln kann, dann gut. Viele können es aber auch nicht. Bei uns gslf nur Ruhe bewahren, Kind beruhigen und entsprechende Medikamente ( mein Sohn musste in Spitzenzeiten 4xtgl. mit dem Aerochamber inhalieren, mind. 3x tgl. mit seinem Inhalationsgerät Salbutamol, dazu Hustensaft und bei Bedarf Rectodelt ). Und die ganze Sache mit kleinen Hausmittelchen versuchen zu erleichtern. Wobei es bei uns phasenweise sehr schlimm war. Waren auch mehrere Male im Krankenhaus deswegen. Aus diesem Grund macht mich deine Aussage oben etwas sauer

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7. September 2016 um 13:00

Ähm....
.... ehrlich jetzt....sorry aber wenn man ein Bronchien-kind hat, dann sind solche Tipps echt der Knaller!

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7. September 2016 um 13:20
In Antwort auf wirbelwind2009

Wenn
das Kind so jung schon gurgeln kann, dann gut. Viele können es aber auch nicht. Bei uns gslf nur Ruhe bewahren, Kind beruhigen und entsprechende Medikamente ( mein Sohn musste in Spitzenzeiten 4xtgl. mit dem Aerochamber inhalieren, mind. 3x tgl. mit seinem Inhalationsgerät Salbutamol, dazu Hustensaft und bei Bedarf Rectodelt ). Und die ganze Sache mit kleinen Hausmittelchen versuchen zu erleichtern. Wobei es bei uns phasenweise sehr schlimm war. Waren auch mehrere Male im Krankenhaus deswegen. Aus diesem Grund macht mich deine Aussage oben etwas sauer

Jap....
...hier dasselbe....Stimme dir deshalb vollends zu.

Pseudokrupp, Bronchitis, Lungenentzündung....und alles davon abwechselnd den ganzen Winter durch. Und das seit er ein Jahr alt ist, also seit Kitabeginn....

Unsere Hausapotheke umfasst auch so gut wie alles was der Markt diesbezüglich hergibt.

....und dann sind solche Kommentare echt unangebracht. Als ob man zu blöd ist nen Hustensaft zu versuchen oder sämtliche Hausmittel durchzuprobieren.....

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7. September 2016 um 13:43
In Antwort auf 000ashni000

Ähm....
.... ehrlich jetzt....sorry aber wenn man ein Bronchien-kind hat, dann sind solche Tipps echt der Knaller!

Zumal
Zitrone so sauer ist, dass es im Hals sehr reizen kann uns zack, das Kind hustet wieder und die Spaß geht von vorne los. Habe 1x versucht Zwiebeln aufzustellen mit dem Resultat, dass sich durch die Dämpfe seine Bronchien verkrampft haben und ich zu Rectodelt greifen musste. Nie wieder!

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7. September 2016 um 13:47

Was
ich evtl. noch raten kann ( aber das hast du bestimmt auch schon gemacht ). Frische Luft und davon ganz viel. Die Nächte sind ja mittlerweile schon ganz schön frisch. Ich habe mit meinem Sohn bei -10 Grad Außentemperatur und Fenster offen in lange Sachen und in 2 Decken eingehüllt geschlafen. Hauptsache er konnte schlafen und hustete sich nicht die Seele aus dem Leib.

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7. September 2016 um 14:04

Wir haben einiges durch an hustensäften
Capval hatte bei uns schlimme Nebenwirkungen mit Magenschmerzen (hatte mein Sohn vorher noch nie) und Atemnot. Die guten Männer vom Tatütata meinten dann "Finger weg von dem Zeug! Davon rät jeder ab." und auch ein guter Freund von uns, der Rettungsassi ist, sagte, dass man das Zeug nicht mehr verschreiben sollte. Deswegen haben wir es nie wieder ausprobiert.

Am Tage bekommt er Prospan...das lockert bei ihm sehr gut, aber wir haben nie einen Hustenstiller gefunden, der bei ihm wirklich angeschlagen hat. Zusätzlich achten wir darauf, dass er wirklich viel trinkt. Man sagte uns viel trinken und einen Löffel Honig, aber das ist auch nicht der Bringer.
Ich hole nachher Monapax aus der Apotheke. Den haben wir noch nicht durch.

Ich befürchte, dass er sehr anfällig mit den Bronchien ist. Das war ich auch als Kind. Ich lag 3-4x im Jahr im KH wegen Bronchitis und heute noch rasseln die guten Bronchien wie blöde, wenn ich mal ne kleine Erkältung habe.

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7. September 2016 um 14:09
In Antwort auf wirbelwind2009

Was
ich evtl. noch raten kann ( aber das hast du bestimmt auch schon gemacht ). Frische Luft und davon ganz viel. Die Nächte sind ja mittlerweile schon ganz schön frisch. Ich habe mit meinem Sohn bei -10 Grad Außentemperatur und Fenster offen in lange Sachen und in 2 Decken eingehüllt geschlafen. Hauptsache er konnte schlafen und hustete sich nicht die Seele aus dem Leib.

Ja
Hier ist generell das Fenster komplett offen, wenn er krank ist und dann ist er auch dementsprechend angezogen. Sonst würde er gar nicht erst schlafen können.
Deswegen sind wir auch viel draussen, wenn er so blöden Husten hat. Man merkt, dass es ihm gut tut, aber beim rennen muss man ihn dann sehr bremsen. Sobald er sich schneller bewegt...Zack...Hustenanfall. Am Tage der Husten ist auch so gut wie weg, aber nachts ist das so heftig.

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7. September 2016 um 14:13

Hallo
Ich fühle voll und ganz mit dir. Habe unzählige Male sitzend im Bett mit meinem Sohn im Arm geschlafen. So ging es einigermaßen, wenn er aufgerichtet schlief. Habe jetzt nicht alles durchgelesen, wurde schon ein Allergietest gemacht?

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7. September 2016 um 14:17
In Antwort auf made025

Hallo
Ich fühle voll und ganz mit dir. Habe unzählige Male sitzend im Bett mit meinem Sohn im Arm geschlafen. So ging es einigermaßen, wenn er aufgerichtet schlief. Habe jetzt nicht alles durchgelesen, wurde schon ein Allergietest gemacht?

Ja
Er wurde komplett gecheckt...inklusive Allergietest. Alles in Ordnung.

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7. September 2016 um 14:40
In Antwort auf carpe3punkt0

Ja
Hier ist generell das Fenster komplett offen, wenn er krank ist und dann ist er auch dementsprechend angezogen. Sonst würde er gar nicht erst schlafen können.
Deswegen sind wir auch viel draussen, wenn er so blöden Husten hat. Man merkt, dass es ihm gut tut, aber beim rennen muss man ihn dann sehr bremsen. Sobald er sich schneller bewegt...Zack...Hustenanfall. Am Tage der Husten ist auch so gut wie weg, aber nachts ist das so heftig.

Das erinnert
mich so an meinen Sohn. Es war bei uns genau das Gleiche. Nachts die schlimmsten Hustenanfälle, am Tag ging es ihm soweit gut, er war aber kaum belastbar. Eine Runde rennen und er hat nach Luft gejapst. Er hat dann ein Asthmaspray bekommen. Wir mussten es viel nehmen. Aber mittlerweile sind wir komplett ohne Medis und es geht ihm gut. Er ist allergisch gegen Birkenpollen und diverse Gräser. Es scheint sich aber bei ihm zu verwachsen. Mit dem Spray wurde bei ihm auch nicht mehr aus jeder Erkältung eine Bronchitis. Wir hatten endlich mal nur normale Erkältungen. Ich drücke euch die Daumen, dass der Spuk bald vorüber ist. Und bis dahin Nerven, wie Drahtseile.

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7. September 2016 um 15:07

Monapax
Könnte deine Lösung zu mehr Schlaf sein. So eine, ich nenne es mal vorsichtig "Phase" hatten wir auch. Und Monapax hat immer etwas Ruhe gebracht. Nach ein paar Stunden kam es zwar wieder. Aber immerhin einpaar stunden

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7. September 2016 um 20:18

Doch klar
aber bis dahin lässt man seine Kinder ja auch nicht in ihrer Kotze sitzen und dreht Däumchen

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7. September 2016 um 21:05

Hab mich grad gekugelt vor lachen
aber auch bloß, weil wir gerade keinen Reizhusten haben ... ich fühle so mit dir! Ich verfluche diese Nächte. Ich schmeiß mal unsere Hilfe in solchen Zeiten in den Raum: 5000 nasse Handtücher im Raum inklusive Schüssel mit dampfendem Wasser. Das Zimmer gleicht dann einer Dampfkammer. Fenchelhonig vorm Schlafen, teuer aber saugut das Zeug. Frischen Salbeitee am Abend mit einem Schuss Honig. Und unser "Geheimtipp" ... Bryonia D6. Eine Gabe und schwups hört der Reiz auf. Einen Versuch ist es zumindest wert, auch wenn man nicht auf Homöopathie schwört. Aber was macht man nicht alles für ein paar ruhige Nächte.

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7. September 2016 um 21:24

Genial -
selbst mein Mann musste lachen und man erkennt sich so gut wieder. Tipps leider keine, auch uns hilft dann nur aussitzen. Aber ihr seid nicht allein, falls dir das hilft

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7. September 2016 um 21:38

Auf
diese Tipps hat die hustende Welt gewartet. Verstehe dein Problem nicht, dass du hier nur bissige Antworten geben musst. So unzufrieden mit deinem Leben? Früher bist du mir nicht so negativ aufgefallen.

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7. September 2016 um 22:34

Tuscalman
Bei uns gibt es bei husten immer diese Zäpfchen vor dem schlafengehen. Das ist wirklich das Einzige das hilft!!! Und nach drei tagen brauchen wir die nicht mehr.
Bekommen wir bei unserer ärztin.
Echt genial dein Thread übrigens. Triffts voll und man darf als mutter auch mal genervt oder aggressiv sein......wir sind auch nur Menschen

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8. September 2016 um 8:02

Uns hilft
monapax sofort. Das "Zeug" haben Götter erfunden!
Ne ernsthaft, der Saft ist echt toll und kannst du oft geben. Ich meine mich zu erinnern bis zu halbstündlich.

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8. September 2016 um 11:15

Logisch DENKEN !!!
Wenn es bei den Großeltern besser ist, muss das ALLARMIEREN !
Die Schlussfolgerung, dass das davon kommt, dass das Kind tagsüber dort ist, ist eben nur EINE von verschiedenen möglichen Erklärungen.
Eine andere mögliche Erklärung wäre aber, dass es mit einer (zusätzlichen) Allergie oder Ähnliches zu tun haben könnte und das Kind nachts bei Euch eben mit für das Kind ungünstigeren Umständen zu tun hat wie bei den Großeltern.

Deshalb unbedingt einfach die praktische Probe aufs Exempel machen und mal probehalber das Kind bei den Großeltern übernachten lassen.

Liebe Leute, hier geht es bis zu diesem Punkt einfach um knallharte und unbestechliche Logik, darüber kann man nicht mal diskutieren, das ist geradezu mathematisch festgeschrieben.
Mit dieser Informationslage die uns hier berichtet wird ist das was ich hier schreibe die wirklich sofort geradezu zwingende Schlussfolgerung, das ergibt sich hier einfach durch logisches Denken ohne wenn und aber. Ohne diese Probe aufs Exempel ist alles andere einfach nur sinnlos.

Es gab schon die verrücktesten Dinge, zum Beispiel unerkannte Quecksilbervergiftungen weil ein Thermometer im Kinderzimmer zerbrochen war, das führt eher nicht zu husten aber es gibt hier dennoch einfach tausend mögliche Erklärungen und daher nur die eine logisch vernünftige Lösung es in einem ersten Schritt auszutesten wie sich das Kind nachts bei den Großeltern verhält.
Das ist hier jetzt der erste Schritt, sorry wenn sich Worte wie Logik hier für manche Leute unsympathisch und hart anhören, aber es ist eben so und hat einfach mit Vernunft zu tun.

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8. September 2016 um 11:26
In Antwort auf staymask

Logisch DENKEN !!!
Wenn es bei den Großeltern besser ist, muss das ALLARMIEREN !
Die Schlussfolgerung, dass das davon kommt, dass das Kind tagsüber dort ist, ist eben nur EINE von verschiedenen möglichen Erklärungen.
Eine andere mögliche Erklärung wäre aber, dass es mit einer (zusätzlichen) Allergie oder Ähnliches zu tun haben könnte und das Kind nachts bei Euch eben mit für das Kind ungünstigeren Umständen zu tun hat wie bei den Großeltern.

Deshalb unbedingt einfach die praktische Probe aufs Exempel machen und mal probehalber das Kind bei den Großeltern übernachten lassen.

Liebe Leute, hier geht es bis zu diesem Punkt einfach um knallharte und unbestechliche Logik, darüber kann man nicht mal diskutieren, das ist geradezu mathematisch festgeschrieben.
Mit dieser Informationslage die uns hier berichtet wird ist das was ich hier schreibe die wirklich sofort geradezu zwingende Schlussfolgerung, das ergibt sich hier einfach durch logisches Denken ohne wenn und aber. Ohne diese Probe aufs Exempel ist alles andere einfach nur sinnlos.

Es gab schon die verrücktesten Dinge, zum Beispiel unerkannte Quecksilbervergiftungen weil ein Thermometer im Kinderzimmer zerbrochen war, das führt eher nicht zu husten aber es gibt hier dennoch einfach tausend mögliche Erklärungen und daher nur die eine logisch vernünftige Lösung es in einem ersten Schritt auszutesten wie sich das Kind nachts bei den Großeltern verhält.
Das ist hier jetzt der erste Schritt, sorry wenn sich Worte wie Logik hier für manche Leute unsympathisch und hart anhören, aber es ist eben so und hat einfach mit Vernunft zu tun.

Deine logik würde aber nur stimmen,
wenn mein Kind bei den Grosseltern wäre.
Da die Grosseltern aber unser krankes Kind bei uns daheim betreuen und er sich tagsüber in seinem eigenen Bett gesund schläft, ist deine Logik sehr unlogisch.
In unserer Wohnung ist nachts nichts anders als am Tage. Er hat auch vor 2 Wochen (gegen meinen Willen, weil er krank war/ist) bei den Grosseltern geschlafen und da war das selbe Problem...er ist eben erkältet. Er wurde komplett durchgecheckt...keine Allergien und nichts. Es ist ne normale Erkältung, die er aus der Kita mit heim geschleppt hat. Bis vorgestern hatte er noch Rotzerei und Husten hält sich eben länger.

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8. September 2016 um 11:30
In Antwort auf warschonmalhier

Uns hilft
monapax sofort. Das "Zeug" haben Götter erfunden!
Ne ernsthaft, der Saft ist echt toll und kannst du oft geben. Ich meine mich zu erinnern bis zu halbstündlich.

Wir haben es gestern ausprobiert
Ich muss wirklich sagen, dass es besser war. Er hat zwar zwischenzeitlich noch gehustet und ist ab und an dadurch auch wach geworden, aber es gab keine direktrn Reizhustenanfälle und damit blieb auch das spucken aus.

Er bekommt ihn jetzt jeden Abend. Ich hoffe, dass er bald wieder komplett gesund ist.

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8. September 2016 um 11:34

Nachtrag:
Ich bin kein Mediziner, aber jeder Mediziner lernt im Studium logisch aufgebaute Diagnosewege und ein Prinzip davon ist das Ausschlussprinzip. Dabei gilt es über Einstiegsinformationen die richtig bewertet werden auf dem schnellsten Weg zu einer Lösung zu kommen.
Und die entscheidende Einstiegsinformation die uns hier von der Threadstarterin berichtet wird ist einfach dass es bei den Großeltern besser ist.
Dazu berichtet sie zusätzlich ihre ledigliche Schlussfolgerung, dass dies so zu erklären sei, weil es tagsüber allgemein besser sei.
Hier muss man jetzt einfach einhaken und die Probe aufs Exempel machen und das bedeutet das Kind nachts bei den Großeltern übernachten zu lassen.
Vielleicht ist es dort genauso schlecht, aber genau das gilt es herauszufinden, genau hier ist jetzt die Chance dass wenn es bei den Großeltern nachts besser ist man damit den größten Schritt zur Lösung geschafft hat und es dann nur noch wenige weitere Überprüfungsschritte erfordet bis man eine Ursache gefunden hat und ausräumen kann.

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8. September 2016 um 18:01
In Antwort auf carpe3punkt0

Deine logik würde aber nur stimmen,
wenn mein Kind bei den Grosseltern wäre.
Da die Grosseltern aber unser krankes Kind bei uns daheim betreuen und er sich tagsüber in seinem eigenen Bett gesund schläft, ist deine Logik sehr unlogisch.
In unserer Wohnung ist nachts nichts anders als am Tage. Er hat auch vor 2 Wochen (gegen meinen Willen, weil er krank war/ist) bei den Grosseltern geschlafen und da war das selbe Problem...er ist eben erkältet. Er wurde komplett durchgecheckt...keine Allergien und nichts. Es ist ne normale Erkältung, die er aus der Kita mit heim geschleppt hat. Bis vorgestern hatte er noch Rotzerei und Husten hält sich eben länger.

OK, dann ...
OK, dann würde ich dennoch raten: Einmal abends alles gleich machen wie nachmittags, also keinen Schlafanzug, kein Zähneputzen, keine spezielle Abendroutine sondern mal einfach so ins Bett wie nachmittags auch....
Die Chance dass es nicht alleine von der Tageszeit abhängt sondern irgendein weiterer Faktor dazukommt ist einfach da.
Ob nun abends geraucht wird, ob es vom Laserdrucker nebenan kommt mit dem abends noch was gearbeitet wird oder was auch immer, ich halte es einfach für unwahrscheinlich dass es alleine von der Tageszeit kommt, sondern ich halte es für wahrscheinlicher dass im Rahmen irgendeiner Routine im Haushalt/Tagesablauf abends irgend ein Einfluss auftritt, auf den das Kind allergisch reagiert und das die vorhandenen Probleme verstärkte und die angegriffenen Bropnchien zusätzlich reizt, nur die Tageszeit alleine ist da keine plausible Erklärung...

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8. September 2016 um 20:59
In Antwort auf staymask

OK, dann ...
OK, dann würde ich dennoch raten: Einmal abends alles gleich machen wie nachmittags, also keinen Schlafanzug, kein Zähneputzen, keine spezielle Abendroutine sondern mal einfach so ins Bett wie nachmittags auch....
Die Chance dass es nicht alleine von der Tageszeit abhängt sondern irgendein weiterer Faktor dazukommt ist einfach da.
Ob nun abends geraucht wird, ob es vom Laserdrucker nebenan kommt mit dem abends noch was gearbeitet wird oder was auch immer, ich halte es einfach für unwahrscheinlich dass es alleine von der Tageszeit kommt, sondern ich halte es für wahrscheinlicher dass im Rahmen irgendeiner Routine im Haushalt/Tagesablauf abends irgend ein Einfluss auftritt, auf den das Kind allergisch reagiert und das die vorhandenen Probleme verstärkte und die angegriffenen Bropnchien zusätzlich reizt, nur die Tageszeit alleine ist da keine plausible Erklärung...

Das ist doch
gemeinhin bekannt, dass Reizhusten vor allem nachts zunimmt.
Durch die Liegeposition wird der Schleim nicht geschluckt, der Atemvorgang reizt zusätzlich.

Ich hatte das selbst mal.

Tagsüber fast nix, abends bis kurz vorm Erbrechen, über Stunden.

Liebe TE, ich fühle mit dir. Und mein Kind hat ab und an Wachstumsschmerzen. Ich kenne den Übergang von höchter Stufe Mitleid zu einem gedachten "man jetzt penn doch endlich mal ein" sehr gut

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8. September 2016 um 21:39
In Antwort auf staymask

Nachtrag:
Ich bin kein Mediziner, aber jeder Mediziner lernt im Studium logisch aufgebaute Diagnosewege und ein Prinzip davon ist das Ausschlussprinzip. Dabei gilt es über Einstiegsinformationen die richtig bewertet werden auf dem schnellsten Weg zu einer Lösung zu kommen.
Und die entscheidende Einstiegsinformation die uns hier von der Threadstarterin berichtet wird ist einfach dass es bei den Großeltern besser ist.
Dazu berichtet sie zusätzlich ihre ledigliche Schlussfolgerung, dass dies so zu erklären sei, weil es tagsüber allgemein besser sei.
Hier muss man jetzt einfach einhaken und die Probe aufs Exempel machen und das bedeutet das Kind nachts bei den Großeltern übernachten zu lassen.
Vielleicht ist es dort genauso schlecht, aber genau das gilt es herauszufinden, genau hier ist jetzt die Chance dass wenn es bei den Großeltern nachts besser ist man damit den größten Schritt zur Lösung geschafft hat und es dann nur noch wenige weitere Überprüfungsschritte erfordet bis man eine Ursache gefunden hat und ausräumen kann.

Husten wird immer nachts schlimmer....
...weil der Cortisolspiegel im Körper nachts absinkt, ein ganz normaler Vorgang. Den niedrigsten Wert hat er um Mitternacht, dann steigt er wieder....

Aus eben diesem Grund tritt Pseudokrupp auch meist nachts auf. Bei meinem Sohn kann man die Uhr danach stellen....der Husten beginnt nachmittags wird vom Abend an schlimmer. Etwa gegen 22/23 Uhr wirds kritisch... Und ab 1 Uhr nachts ganz langsam besser...deswegen helfen Rectodelt übrigens auch so gut. Hochdosiertes Cortison.

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10. September 2016 um 10:49

HA,
@Carpe: Ich habe deinen thread lachend gelesen.. und auch mitfühlend, ich kenne es selber!

Aber ich WUSSTE das dein Thread, möchtegern Ärzte einläd, idiotische Dinge zu schreiben.

Ich sage auch etwas dazu:
Gaaaaanz schlimme sache, dein Kind verträgt die Farbe Grün nicht, deshalb nimm Orange das wird helfen...


sooo hört sich meiner Meinung nach der ganze Mist an den andere Diagnostizieren.

@an die Küchenpsychologen und möchtegern Ärzte:

Ernsthaft jetzt, ihr seit Keine Ärzte, nicht im Entferntesten. Und es gibt wirklich Frauen die sich eure Verdammt Küchenpsychologie zu Herzen nehmen und es damit schlimmer machen könnten.

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10. September 2016 um 12:20
In Antwort auf 000ashni000

Husten wird immer nachts schlimmer....
...weil der Cortisolspiegel im Körper nachts absinkt, ein ganz normaler Vorgang. Den niedrigsten Wert hat er um Mitternacht, dann steigt er wieder....

Aus eben diesem Grund tritt Pseudokrupp auch meist nachts auf. Bei meinem Sohn kann man die Uhr danach stellen....der Husten beginnt nachmittags wird vom Abend an schlimmer. Etwa gegen 22/23 Uhr wirds kritisch... Und ab 1 Uhr nachts ganz langsam besser...deswegen helfen Rectodelt übrigens auch so gut. Hochdosiertes Cortison.

Das ist uns auch aufgefallen...
Richtig schlimm war es zwischen 24 und 1 Uhr. Da hatte das Ganze seinen Höhepunkt erreicht.

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12. September 2016 um 22:53
In Antwort auf staymask

Nachtrag:
Ich bin kein Mediziner, aber jeder Mediziner lernt im Studium logisch aufgebaute Diagnosewege und ein Prinzip davon ist das Ausschlussprinzip. Dabei gilt es über Einstiegsinformationen die richtig bewertet werden auf dem schnellsten Weg zu einer Lösung zu kommen.
Und die entscheidende Einstiegsinformation die uns hier von der Threadstarterin berichtet wird ist einfach dass es bei den Großeltern besser ist.
Dazu berichtet sie zusätzlich ihre ledigliche Schlussfolgerung, dass dies so zu erklären sei, weil es tagsüber allgemein besser sei.
Hier muss man jetzt einfach einhaken und die Probe aufs Exempel machen und das bedeutet das Kind nachts bei den Großeltern übernachten zu lassen.
Vielleicht ist es dort genauso schlecht, aber genau das gilt es herauszufinden, genau hier ist jetzt die Chance dass wenn es bei den Großeltern nachts besser ist man damit den größten Schritt zur Lösung geschafft hat und es dann nur noch wenige weitere Überprüfungsschritte erfordet bis man eine Ursache gefunden hat und ausräumen kann.

So einen quatsch
Hab ich ja noch nie gehört. Es ist allgemein bekannt, dass husten nachts schlimmer wird.

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