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Kinder sind KEINE kleinen Erwachsenen !!! Helft mit!

13. Januar 2016 um 13:55

Es geht um folgendes:

Es wird geplant, die Ausbildung von Kinderkrankenschwestern, Krankenschwestern und Altenpflegerinnen zusammenzulegen.
Zukünftig soll aus drei Berufen einer werden!
Jedoch wird die Qualität der Pflege darunter leiden!
Ein Frühchen hat ganz andere Bedürfnisse wie bspw ein alter Mensch.

Bitte unterschreibt folgende Petition!

http://www.dgkj.de/service/meldung/meldungsdetail/kinderkrankenschwester_startet_online_petition_beim_deutschen_bundestag/

Vielen Dank euch allen!

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13. Januar 2016 um 20:21


Schubs

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13. Januar 2016 um 22:10


Danke euch!

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14. Januar 2016 um 8:14

...
Ich spreche ja auch niemandem sein theoretisches Wissen ab. Da gibt es überall fittere und weniger fittere Azubis.
Aber ein großer Teil der Ausbildungen besteht im Praktischen.
Jetzt überleg einmal: 3 Jahre Ausbildung für 3 Berufe. D.h. Man ist 1 Jahr bei Erwachsenen, 1 Jahr bei Kindern, Säuglingen und Wöchnerinnen und 1 Jahr im Altenheim.
(Nur mal als Beispiel, ich weiß nicht, wie lange die neue Ausbildung gehen soll) dazwischen noch Blockunterricht.
Und danach darfst du überall arbeiten. Intensivstation, Säuglingsstation, Erwachsene.
In der Nacht sind die meisten Pflegekräfte auf sich alleine gestellt.
Das WIRD auflösten der Pflege gehen.
In allen Bereichen.
Ich arbeite seit 18 Jahren in der Pflege, seit 10 Jahren als Praxisanleiter.
Und es gibt viele Schüler bspw von der Erwachsenenkrankenpflege, die gar nicht zu Kindern wollen. Es ist einfach nicht ihr Ding. Es interessiert sie auch nicht. Muss es ja auch nicht. Umgekehrt ist es bei Kinderkrankenschwestern im Erwachsenen-Einsatz sicher auch so.

Ich denke, der Pflegeberuf verliert durch so eine Fusion an Attraktivität.

Was nicht heißt, daß man meinetwegen, die Theoretische Ausbildung in Anatomie, Physik, Chemie etc zusammenlegen könnte. Denn diese Ausbildungsinhalte sind ja gleich.

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14. Januar 2016 um 8:21
In Antwort auf blackbecky

...
Ich spreche ja auch niemandem sein theoretisches Wissen ab. Da gibt es überall fittere und weniger fittere Azubis.
Aber ein großer Teil der Ausbildungen besteht im Praktischen.
Jetzt überleg einmal: 3 Jahre Ausbildung für 3 Berufe. D.h. Man ist 1 Jahr bei Erwachsenen, 1 Jahr bei Kindern, Säuglingen und Wöchnerinnen und 1 Jahr im Altenheim.
(Nur mal als Beispiel, ich weiß nicht, wie lange die neue Ausbildung gehen soll) dazwischen noch Blockunterricht.
Und danach darfst du überall arbeiten. Intensivstation, Säuglingsstation, Erwachsene.
In der Nacht sind die meisten Pflegekräfte auf sich alleine gestellt.
Das WIRD auflösten der Pflege gehen.
In allen Bereichen.
Ich arbeite seit 18 Jahren in der Pflege, seit 10 Jahren als Praxisanleiter.
Und es gibt viele Schüler bspw von der Erwachsenenkrankenpflege, die gar nicht zu Kindern wollen. Es ist einfach nicht ihr Ding. Es interessiert sie auch nicht. Muss es ja auch nicht. Umgekehrt ist es bei Kinderkrankenschwestern im Erwachsenen-Einsatz sicher auch so.

Ich denke, der Pflegeberuf verliert durch so eine Fusion an Attraktivität.

Was nicht heißt, daß man meinetwegen, die Theoretische Ausbildung in Anatomie, Physik, Chemie etc zusammenlegen könnte. Denn diese Ausbildungsinhalte sind ja gleich.

Was ich noch sagen wollte...
... In meiner Ausbildung war ich insgesamt sicher 1 Ganzes Jahr nur auf Säuglingsstationen, Neo-Intensiv und Wöchnerinnen. Und danach habe ich trotzdem noch lange nicht alles gesehen, was es so an Krankheiten und Probleme in der Neonatalperiode oder im Säuglingsalter gibt....

Umgekehrt war ich 5 Wochen auf einer Erwachsenenstation. War okay. Ich habe mich angestrengt und auch eine gute Beurteilung bekommen. Aber ich habe mich auch gefreut als der Einsatz um war und ich wieder zu Kindern durfte.
Erwachsenen Krankenpflege ist einfach FÜR MICH nix.

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14. Januar 2016 um 8:48


Welchen Vorteil hat es, wenn eine Krankenschwester universell eingesetzt werden kann?
Das würde heißen (überspitzt gesagt):
Wenn Personalmangel herrscht, kann auch eine Altenpflegerin dein Frühgeborenes versorgen. Kein Problem. Das hat sie ja auch gelernt....

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14. Januar 2016 um 12:01

Ich finde es toll
dass das Ausbildungssysten reformiert werden soll. Diese Trennungen sind doch Quatsch und gibt es so auch nirgendwo anders. Ein gefächertes Wissen ist immer von Vorteil und es spricht ja nichts dagegen sind danach weiter zu spezialisieren.

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14. Januar 2016 um 12:02
In Antwort auf blackbecky


Welchen Vorteil hat es, wenn eine Krankenschwester universell eingesetzt werden kann?
Das würde heißen (überspitzt gesagt):
Wenn Personalmangel herrscht, kann auch eine Altenpflegerin dein Frühgeborenes versorgen. Kein Problem. Das hat sie ja auch gelernt....

Die Altenpflegerin
ist ja dann keine Altenpflegerin mehr sondern Krankenschwester und ja der traue ich dann durchaus zu, sich um mein Frühchen zu kümmern.

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14. Januar 2016 um 12:06
In Antwort auf blackbecky

...
Ich spreche ja auch niemandem sein theoretisches Wissen ab. Da gibt es überall fittere und weniger fittere Azubis.
Aber ein großer Teil der Ausbildungen besteht im Praktischen.
Jetzt überleg einmal: 3 Jahre Ausbildung für 3 Berufe. D.h. Man ist 1 Jahr bei Erwachsenen, 1 Jahr bei Kindern, Säuglingen und Wöchnerinnen und 1 Jahr im Altenheim.
(Nur mal als Beispiel, ich weiß nicht, wie lange die neue Ausbildung gehen soll) dazwischen noch Blockunterricht.
Und danach darfst du überall arbeiten. Intensivstation, Säuglingsstation, Erwachsene.
In der Nacht sind die meisten Pflegekräfte auf sich alleine gestellt.
Das WIRD auflösten der Pflege gehen.
In allen Bereichen.
Ich arbeite seit 18 Jahren in der Pflege, seit 10 Jahren als Praxisanleiter.
Und es gibt viele Schüler bspw von der Erwachsenenkrankenpflege, die gar nicht zu Kindern wollen. Es ist einfach nicht ihr Ding. Es interessiert sie auch nicht. Muss es ja auch nicht. Umgekehrt ist es bei Kinderkrankenschwestern im Erwachsenen-Einsatz sicher auch so.

Ich denke, der Pflegeberuf verliert durch so eine Fusion an Attraktivität.

Was nicht heißt, daß man meinetwegen, die Theoretische Ausbildung in Anatomie, Physik, Chemie etc zusammenlegen könnte. Denn diese Ausbildungsinhalte sind ja gleich.

Und es gibt wieder andere
bei denen steht die Hilfe am MENSCHEN im Vordergrund und nicht das Alter des zu pflegenden. Die mussten sich bisher für eine Ausbildung entscheiden und waren somit festgelegt. Ist doch toll, dass diese Leuten in Zukunft universell einsetzbar sind; ihnen somit keine Steine in den Weg gelegt werden.

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14. Januar 2016 um 12:38
In Antwort auf missesq

Und es gibt wieder andere
bei denen steht die Hilfe am MENSCHEN im Vordergrund und nicht das Alter des zu pflegenden. Die mussten sich bisher für eine Ausbildung entscheiden und waren somit festgelegt. Ist doch toll, dass diese Leuten in Zukunft universell einsetzbar sind; ihnen somit keine Steine in den Weg gelegt werden.

....
Es ist aber trotzdem etwas ganz anderes, welchen MENSCHEN in welchem Alter ich pflege.
Kommst du auch aus der Pflege?

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14. Januar 2016 um 12:45


Ich habe nirgendwo geschrieben, daß ich schon alles gesehen hätte.
Und, wenn ich nach der Ausbildung auf einer Säuglingsstation für ein paar Jahre arbeite und dann die PDL von mir verlangt, daß ich auf ner Erwachsenen-Intensiv aushelfen muß, dann bin ich einfach raus.
Das ist einfach so.
Ich könnte jetzt evtl auch auf einer Erwachsen-Chirurgie Aushelfen. Aber nur so "Handlanger" Arbeiten wie Essen austeilen oder mal Vitalverte bestimmen.
Aber richtig professionelle Pflege wäre sicher etwas anderes. Und das würde mich auch nur frusten, wenn ich weiß, daß ich meine Patienten nicht optimal versorgt habe...

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14. Januar 2016 um 12:47
In Antwort auf missesq

Die Altenpflegerin
ist ja dann keine Altenpflegerin mehr sondern Krankenschwester und ja der traue ich dann durchaus zu, sich um mein Frühchen zu kümmern.

Gut, wenn du ihr das zutraust
Aber welchen Vorteil hat es denn, wenn man Pflegepersonal universell einsetzen kann?

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14. Januar 2016 um 13:36
In Antwort auf blackbecky

Gut, wenn du ihr das zutraust
Aber welchen Vorteil hat es denn, wenn man Pflegepersonal universell einsetzen kann?

Also erstmal
gibt es ja trotzdem noch entsprechende Spezialisierungen. Die Vorteile liegen doch auf der Hand:

- der einzelne hat ein breitgefächerteres Wissen
- der Wechsel wird dadurch vereinfacht
- dadurch ist das jeweilige Berufsbild attraktiver
- und nicht zu vernachlässigen: Kostenersparnis

Und in anderen Ländern funktioniert das doch auch gut.

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14. Januar 2016 um 13:39
In Antwort auf blackbecky

Gut, wenn du ihr das zutraust
Aber welchen Vorteil hat es denn, wenn man Pflegepersonal universell einsetzen kann?

Hmm,
mir fällt da als erstes ein, dass die Arbeitnehmer eine viel größere Stellenauswahl haben und sich auch leichter neu orientieren können, wenn Ihnen die eine oder andere Ausrichtung nicht mehr liegt - etwa der Wechsel von einem Arbeitsplatz im Altenheim mit viel Gewichtheben, zu einer Kinderkrankenstation, wenn Rückenprobleme bestehen

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14. Januar 2016 um 14:32

@misses
Kommst du auch aus der Pflege?

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14. Januar 2016 um 14:35
In Antwort auf missesq

Also erstmal
gibt es ja trotzdem noch entsprechende Spezialisierungen. Die Vorteile liegen doch auf der Hand:

- der einzelne hat ein breitgefächerteres Wissen
- der Wechsel wird dadurch vereinfacht
- dadurch ist das jeweilige Berufsbild attraktiver
- und nicht zu vernachlässigen: Kostenersparnis

Und in anderen Ländern funktioniert das doch auch gut.

Ich denke
Die Vorteile hat hauptsächlich der Arbeitgeber.
Denn, es gibt dann einige Springer, die universell im ganzen Haus eingesetzt werden können...

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14. Januar 2016 um 14:39
In Antwort auf blackbecky

Ich denke
Die Vorteile hat hauptsächlich der Arbeitgeber.
Denn, es gibt dann einige Springer, die universell im ganzen Haus eingesetzt werden können...

Ähm
die ersten 3 Stichpunkte kommen wohl deutlich dem Arbeitnehmer zu gute.

Du hast wohl eher Angst vor Konkurrenz

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14. Januar 2016 um 14:45
In Antwort auf blackbecky

@misses
Kommst du auch aus der Pflege?

Nein komme ich nicht
hab aber familiärbedingt einen ganz guten Einblick und ja, eine eigene Meinung dazu.

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14. Januar 2016 um 19:15
In Antwort auf missesq

Nein komme ich nicht
hab aber familiärbedingt einen ganz guten Einblick und ja, eine eigene Meinung dazu.

Alles klar
Das habe ich mir schon gedacht.

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14. Januar 2016 um 19:18
In Antwort auf missesq

Ähm
die ersten 3 Stichpunkte kommen wohl deutlich dem Arbeitnehmer zu gute.

Du hast wohl eher Angst vor Konkurrenz

Nein,
Das habe ich sicher nicht.
Ich finde nicht, daß es den Beruf attraktiver macht.
Ein Wechsel, finde ich, ist auch nicht schwierig, denn Pflegekräfte werden so ziemlich überall gesucht.

Aber du hast ja den super Einblick in alle Pflegeberufe .
Da kannst du alles bestens beurteilen.

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14. Januar 2016 um 19:20

Aber
Damit verlängert sich ja dann die Ausbildungszeit.
Ob das wirklich ein Vorteil ist?

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14. Januar 2016 um 20:15
In Antwort auf blackbecky

Nein,
Das habe ich sicher nicht.
Ich finde nicht, daß es den Beruf attraktiver macht.
Ein Wechsel, finde ich, ist auch nicht schwierig, denn Pflegekräfte werden so ziemlich überall gesucht.

Aber du hast ja den super Einblick in alle Pflegeberufe .
Da kannst du alles bestens beurteilen.

Auch du bist nicht das Maß aller Dinge
Und sorry aber nur weil ich nicht aus der Pflege komme, darf ich mir kein Urteil bilden, oder wie? Wie du den anderen Antworten entnehmen kannst, bin ich nicht die einzige die so denkt.

Und warum macht es den Beruf nicht attraktiver deiner Meinung nach (du hast ja anscheinend den super Durchblick). Und natürlich macht es den Wechsel einfacher. Wenn ich jetzt Altenpflegerin bin und merke, ich möchte eigentlich viel lieber als Krankenschwester arbeiten, dann muss ich eine komplett neue Ausbildung beginnen. Nach der Reform muss ich nur noch ein Jahr für die Spezialisierung investieren. Das ist schon ein Riesen Unterschied und macht den Beruf deutlich attraktiver. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel ist das ein absolutes Argument.

Eine Frage noch, wie erklärst du dir, dass es in anderen Ländern funktioniert?

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14. Januar 2016 um 20:23
In Antwort auf blackbecky

Aber
Damit verlängert sich ja dann die Ausbildungszeit.
Ob das wirklich ein Vorteil ist?

Nicht unbedingt
Kommt wohl auf die Umsetzung an. Geplant ist eine 2-jährige Grundausbildung + 1 Jahr Spezialisierung, macht immer noch 3 Jahre

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14. Januar 2016 um 22:09
In Antwort auf missesq

Ich finde es toll
dass das Ausbildungssysten reformiert werden soll. Diese Trennungen sind doch Quatsch und gibt es so auch nirgendwo anders. Ein gefächertes Wissen ist immer von Vorteil und es spricht ja nichts dagegen sind danach weiter zu spezialisieren.

So sehe ich das
auch.

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25. Januar 2016 um 23:51

Wichtig!
http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/kinderkrankenschwester-startet-online-petition-kinder-brauchen-kompetente-pflege/

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