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Kindergarten U3 Kleinteile und Gefahren...

3. März 2011 um 16:46

Mein Kleiner ist letzte Woche 2 geworden und seit 3 Tagen in der Eingewöhnungsphase im Kindergarten.
Ich muss aber sagen, dass ich mir das alles mit einem U3 Platz ein bisschen anders vorgestellt hätte.

Es gibt nur diese eine U3 Gruppe, wo aber Kinder von 2-6 Jahren drin sind. Es gibt nur zwei Kinder unter 3 Jahren im gesamten Kindergarten. Dementsprechend sind halt auch die Räume ausgestattet. Mein Sohn hat z. B. direkt am ersten Tag eine Kiste mit kleinen Kugeln und Schnüren zum auffädeln raus geholt, was mich dann doch ein bisschen schockiert hat, weil er halt noch immer sehr viel in den Mund steckt und ich finde solches Spielzeug hat in einer U3 Gruppe nichts zu suchen, zumindest nicht in Greifnähe und ist sogar für 3-jährige gefährlich.

Dann hat der Kindergarten jeden Morgen 2 Stunden "offene Zeit" in der die Kinder in andere Gruppen gehen können, was ich auch nicht so gut finde, weil es gerade in den nicht-U3-Gruppen noch mehr von dem Kleinkram gibt.
Jeder Raum im KiGA ist mit einer Art Balkon im Raum ausgestattet, da machen mir die Treppen Angst weil er noch nicht so gut Treppen laufen kann.

Dann der Außenbereich....es ist nur eine Erzieherin in der offenen Zeit im Außenbereich, die sich logischerweise nicht um alle Kinder gleichzeitig kümmern kann, aber mein Kleiner kann noch keine Klettergerüste hochklettern und selbst wenn er es hoch schaffen würde, hätte ich Angst dass er runter fällt und die Erzieherinnen sind manchmal einfach für mehrere Minuten weg in denen ja so einiges passieren könnte.

Also alles in allem hätte ich mir das alles ein bisschen mehr auf die Kleinen abgestimmt vorgestellt ich finde ein Kindergarten der U3 anbietet sollte auch dementsprechend ausgestattet sein. Jetzt weiß ich nicht ob ich ihn wirklich dort allein lassen soll, aber andererseits beschäftigt er sich dort schön und scheint Spaß zu haben, was ich ihm halt auch nicht nehmen will. Wie seht ihr das? Und wie ist es in euren Kindergärten???

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3. März 2011 um 17:01

Naja...
es ist ja jedes kind unterschiedlich, es ist nicht so dass er noch nicht soweit wäre, im gegenteil er ist sehr weit für sein alter und laut kinderärztin überdurchschnittlich gut entwickelt, was mich ja überhaupt zu der entscheidung mit dem kiga geleitet hat sonst hätte ich gewartet bist er 3 ist. aber er ist halt was so dinge wie klettern betrifft einfach noch nicht so geübt und oftmals auch verträumt und unachtsam, noch dazu will er alles ausprobieren und ist ein eher wildes kind, was mir dann doch bisschen angst macht. und er steckt sich halt vieles in den mund ohne darüber nachzudenken er spielt und hat irgendwas im mund stecken und gerade bei diesen fädelspielen weiß ich zu 100 % dass früher oder später eine kugel in seinem mund landen wird und so kann ich ihn nicht mit gutem gefühl dort allein lassen. ich finde halt man könnte diese spiele auch hochstellen, so dass die kleinen gar nicht erst dran kommen.

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3. März 2011 um 19:35


hat niemand erfahrung mit U3 Kindergärten???

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3. März 2011 um 21:58

Hallo sunny
ganz ehrlich kann ich deine aengste nicht wirklich nachvollziehen,

Ich arbeite in einer kita mit einer u3 gruppe und auch dort gibt es treppen, kleines spielzeug und auch die kleinen duerfen raus.... Aber auch wenn es oft so aussieht als wuerde vieles nicht gesehen werden, stimmt das so nicht, kinder muessen ihre erfahrungen machen, mit materialien experimentieren und auch ihre motorischen grenzen erweitern. Das ist hauptbestandteil der kindlichen entwicklung!
Ermoeglicht man den kind solche erfahrungen nicht werden sie es spaeter schwer haben.
Ich will damit keinesfalls sagen das die kinder zu dingen ermutigt werden sollen die so ueberhauptnicht ihrem entwicklungsstand entsprechen, sondern das es angemessene anreize zur ( weiter) entwicklung geben muss.

Und vertrau dem kita personal- nicht alles was gesehen wird, wird sofort kommentiert oder unterbunden... ( vorausgesetzt es besteht keine wirkliche " gefahr" fuer das kind)

Bei ubs hat sich noch kein kind ernsthaft verletzt oder anderweitigen schaden genommen weil es seine erfahrungen mit treppen, klettergeruesten, perlen, scheren o.ä. Gemacht hat ....

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3. März 2011 um 22:06

Hallo
Meine Tochter ist mit 13 Monaten in den KiGa gekommen. Es ist ein halboffener KiGa, in ihrer Gruppe waren die Kinder zwischen 1 und 6. Bis auf die Zeit im Morgenkreis konnten die Kinder immer überall hin im KiGa. Am Anfang war ich auch etwas skeptisch, auch wegen Kleinteilen, meine Tochter hatte nämlcih eine sehr ausgeprägte orale Phase und lange immer noch alles in den Mund gesteckt (außer Essen). Nun, mit den Kleinteilen gabs keine Probleme, ich habe nie was in der Windel gefunden und sie ist auch nicht erstickt bisher (sie ist jetzt 3,5 Jahre).
Das mit der gemischten Gruppe bzw. der gemischten Betreuung ist einfach super. die großen helfen den Kleinen und das läuft so was von super. Ich finde so muss es sein. Ist vielelicht ähnlich wie in einer Großfamilie. Ich möchte meinen Kleinen gar nicht anders Betreuen lassen, ich denke in einer Gruppe nur mit Kindern seines Alters kann er nicht so viel lernen. Ich hoffe er kann ab September (dann 12,5 MOnate) auch da in den KiGa. Und meine Große gehört jetzt zu den Großen, die den Kleinen hilft.

LG
Morgaine

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4. März 2011 um 13:58

Das ist so ne sache
was die geräte angeht ist es halt so, dass es z. b. ein klettergerüst gibt wo man mit einer stange runterrutschen kann (wie bei der feuerwehr) das gesamte gerüst wird schätzungsweise eine höhe von 3-4 metern haben und wenn ich mir vorstelle, dass mein sohn dort rutnerfällt oder vielleicht im spiel von anderen runtergestoßen wird, macht mir das schon angst. ich rede ja nicht von einer rutsche die höchstens 2 meter hoch ist, sondern es ist schon ein ziemlich hohes offenes klettergerüst. andererseits denke ich mir, die anderen kinder können auch damit umgehen, also wird es meiner auch lernen, aber angst machts mir trotzdem ist halt mein erstes kind...

und das mit dem fädeln, ist ja ok wenn es unter aufsicht gemacht wird, aber ich finde ja nur, dass man diese dinge hochstellen könnte, so dass nur die älteren daran kommen und die kleinen erst gar nicht drauf zugreifen können...

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4. März 2011 um 14:03
In Antwort auf jutte_11892279

Hallo sunny
ganz ehrlich kann ich deine aengste nicht wirklich nachvollziehen,

Ich arbeite in einer kita mit einer u3 gruppe und auch dort gibt es treppen, kleines spielzeug und auch die kleinen duerfen raus.... Aber auch wenn es oft so aussieht als wuerde vieles nicht gesehen werden, stimmt das so nicht, kinder muessen ihre erfahrungen machen, mit materialien experimentieren und auch ihre motorischen grenzen erweitern. Das ist hauptbestandteil der kindlichen entwicklung!
Ermoeglicht man den kind solche erfahrungen nicht werden sie es spaeter schwer haben.
Ich will damit keinesfalls sagen das die kinder zu dingen ermutigt werden sollen die so ueberhauptnicht ihrem entwicklungsstand entsprechen, sondern das es angemessene anreize zur ( weiter) entwicklung geben muss.

Und vertrau dem kita personal- nicht alles was gesehen wird, wird sofort kommentiert oder unterbunden... ( vorausgesetzt es besteht keine wirkliche " gefahr" fuer das kind)

Bei ubs hat sich noch kein kind ernsthaft verletzt oder anderweitigen schaden genommen weil es seine erfahrungen mit treppen, klettergeruesten, perlen, scheren o.ä. Gemacht hat ....

Hallo elariah
klar müssen kinder ihre erfahrungen machen und es ist ja auch jedes kind unterschiedlich, es gibt 2 jährige die lange schon nichts mehr in den mund stecken, aber bei meinem sohn ist es halt so, dass er das laufend macht einfach so beim spielen und das hat dann nichts mehr mit erfahrungen sammeln zu tun wenn ihm eine kugel im hals stecken bleibt....

was anderes ist natürlich das klettern, da ist es klar, dass sich jedes kind mal mehr oder weniger verletzt oder mal fällt, nur ist es so, dass ich finde gerade an klettergerüsten sollte ununterbrochen eine aufsichtsperson stehen und das ist halt in der kita nicht so, es gibt eine erzieherin für ca. 25 kinder die dann mal für ein paar minuten im schuppen verschwindet oder am anderen ende des platzes mit dem rücken gedreht steht und sich unterhält und das finde ich schon ein bisschen unachtsam, gerade wenn so kleine dabei sind...

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4. März 2011 um 14:08

So sollte es meiner meinung nach auch sein...
... dann wäre ich auch viel beruhigter. nur leider ist es bei uns so, dass die kleinen genauso allein rumlaufen wie die größeren. und wenn es so wäre, dass er in seiner gruppe auf den hof ginge, wo die erzieherinnen die er kennt dabei sind, wäre das auch ok für mich nur ist es halt ein halboffener kindergarten, weshalb dann halt eine andere betreuuerin die kinder auf dem hof beaufsichtigt und die auch immer mal im geräteschuppen o. ä. verschwindet, was mir halt angst macht, weil ich finde auch in 2-3 minuten kann so einiges passieren...

das mit dem klettern ist halt so wie ich unten schon geschrieben habe, dass das klettergerüst ca. 3-4 meter hoch ist und oben auch offen ist, weil es diese stange zum runterutschen hat, wenn das nicht so wäre, hätte ich gar nicht so ne angst, aber es sieht total gefährlich auch.

und ja, leider ist es so, dass die erzieherin öfters mal den raum verlässt, z. B. zum geschirr wegbringen oder getränke holen und die kinder dann für eine weile unbeaufsichtigt sind, was ich auch vorallem in einer U3 gruppe nicht richtig finde. aber vielleicht bin ich auch einfach zu überforsichtig, keine ahnung....

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