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Kindergartenplatz: bezahlen und noch nicht nutzen- möglich?

14. Oktober 2015 um 16:57

Hallo zusammen!

Bevor mit meiner außergewöhnlichen Idee im Kindergarten aufwarte, wollte ich mal eure Meinung hören bzw. ob meine Idee so wohl umsetzbar ist!

Ich bin in Elternzeit bis April 2016 und möchte mein Kind bis es dann drei Jahre alt wird selbst betreuen.
Nun könnten wir ab Dezember einen Kindergartenplatz haben, während es für April eher schlecht aussieht und womöglich erst ab September wieder ein Platz frei wäre.

Also zuschlagen oder in Ungewissheit und Hoffen bleiben.
Meint ihr seitens des Kiga würde es akzeptiert werden, den Platz zu nehmen und zu bezahlen (was mir natürlich schon weh tut), mein Kind aber vorerst NICHT dort betreuen zu lassen??
Muss dazu sagen, wir haben ihn bereits, bin aber am Überlegen zu kündigen wenn meine Idee nicht realisierbar ist.

Möchte die Zeit einfach mit meinem Kind verbringen!

Danke euch für eure Meinungen!

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14. Oktober 2015 um 17:17

Ich weiss
auch das Betreuungsgeld ist dann wohl futsch!
Da könnte man das Geld zur Seite legen und die Monate bis September überbrücken.

Mich würde nur interessieren ob es wohl möglich wäre, denn es könnte als unfair empfunden werden wenn ein Platz ungenutzt blockiert wird und es könnten auch kleine organisatorische Abläufe dagegen sprechen: monatlich werden zB nur 2 Kinder aufgenommen damit man sich für alle Neulinge genug Zeit nehmen kann. Wenn wir nun im März kämen, da aber schon andere ihre Eibgewöhnung haben, könnte es - wenn man etwas kleinlich und unflexibel ist- zu Problemen führen.

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14. Oktober 2015 um 18:21

Geht nicht immer.
Bei uns im KiTa Vertrag steht ne Klausel, dass sich der Träger (bei uns privat) es vorbehält, den Platz zu kündigen, wenn wir den Kleinen vier Wochen am Stück nicht bringen würden. Vielleicht wirfste da mal n Blick in die Vetragsunterlagen. Denke, dass wenn andere auf der Warteliste sind und du den Platz nur auf "StandBy" hast, würde solch eine Regelung bestimmt greifen. Einfach mal schauen oder erfragen. Ist wahrscheinlich auch von der Einrichtung anhängig.

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14. Oktober 2015 um 19:07

Ich würde den platz nutzen
und langsam starten ...erst eingewöhnen und dann die zeit bis april, die stunden langsam erhöhen. hier haben schon einige mütter beim eingewöhnen schwierigkeiten gehabt und kamen in zeitnot. so hättest du echt alle zeit der welt, das ihr euch total gechillt eingewöhnt. mal einen tag zuhause bleibt,er sich an die viren gewöhnt,die in so ner kita natürlich vermehrt auftreten, weil viele kinder müssen anfangs oft zuhause bleiben ,weil sie so empfiindlich sind...
nutz die zeit und lass ihn bloss nicht zuhause,dein kleiner ist jetzt im richtigen alter. und tu mal auch was für dich...das wird noch stressig genug,wenn du wieder anfängst zu arbeiten. oder mach nen hausputz,streich die wohnung oder räum den keller auf. mittags kannst du ihn dann abholen und wenn du morgens alles zuhause erledigst hast, hat dein kind auch weit aus mehr von und du auch.

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14. Oktober 2015 um 21:03

Ich sehe das zwiegespalten..
ich kann dich verstehen, dass du Sorge hast später keinen Platz zu bekommen und du jetzt die Chance ergreifen möchtest.. aber in mir sträubt sich wirklich alles wenn ich mir vorstelle ein Betreuungsplatz ist belegt obwohl er eigentlich frei ist.. bitte nicht falsch verstehen, ist nicht persönlich gemeint, aber es gibt Menschen die wirklich sehr sehr dringend einen Platz brauchen, Alleinerziehende zB, und keinen bekommen. Für solche Menschen ist dein Vorhaben ein Schlag in die Fr**** weil bei Ihnen wirklich alles dran hängt. Ich weiß selbst wie sich das anfühlt, habe monatelang gebangt ob ich meine Ausbildung antreten kann oder ob ich mangels Betreuungsplatz auf Alg angewiesen sein würde. Glücklicherweise habe ich quasi auf dem letzten Drücker eine Zusage erhalten. Ich finde dein Vorhaben sozial gesehen absolut nicht richtig. Vielleicht besteht die Möglichkeit auf einen Teilzeitplatz? Bietet eure Kita das an? Ansonsten würde ich wie hier bereits erwähnt wurde die Zeit nutzen um eine langsame Eingewöhnung zu machen - bedenke das die kalte Jahreszeit bevorsteht wo die Kleinen eh alles aus der Kita mitbringen und des öfteren krank werden, da kann sich so ne Eingewöhnung durchaus mal hinziehen. Zumal es, auch wenn du gerne die Zeit mit deinem Kind verbringst, doch nichts gegen beispielsweise 2h am Vormittag spricht? Zudem wäre es für dein Kind sicher auch schön und eine Bereicherung, die Kleinen lernen so viel voneinander und blühen richtig auf sobald sie täglich unter Gleichaltrigen sind Denk vielleicht nochmal drüber nach, ob du das wirklich so durchziehen willst.. Lg

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14. Oktober 2015 um 21:05
In Antwort auf florina911

Ich weiss
auch das Betreuungsgeld ist dann wohl futsch!
Da könnte man das Geld zur Seite legen und die Monate bis September überbrücken.

Mich würde nur interessieren ob es wohl möglich wäre, denn es könnte als unfair empfunden werden wenn ein Platz ungenutzt blockiert wird und es könnten auch kleine organisatorische Abläufe dagegen sprechen: monatlich werden zB nur 2 Kinder aufgenommen damit man sich für alle Neulinge genug Zeit nehmen kann. Wenn wir nun im März kämen, da aber schon andere ihre Eibgewöhnung haben, könnte es - wenn man etwas kleinlich und unflexibel ist- zu Problemen führen.

Da hast du
es doch schon selbst erkannt, es ist unfair

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14. Oktober 2015 um 21:12

Mal ne andere Sicht...
Hi du,

nur mal zum Überlegen: Hast du bedacht, dass so ein Kita-Platz deutlich mehr kostet als du bezahlst? Da kommen einige tausend Euro im Monat zusammen.
Der Elternbeitrag ist nur ein kleiner Teil der anfallenden Kosten, den Rest trägt im Endeffekt der Steuerzahler...
In Bayern ist das definitiv illegal, und ich schätze in den anderen Bundesländern wird es nicht viel anders aussehen.

Tiri

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14. Oktober 2015 um 21:22

Mach doch
Eine langsame Eingewöhnung, viele Kindergärten machen da mit.
LG

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14. Oktober 2015 um 22:55

Kommt auf den Kiga an...
Also wir hatten das auch überlegt, weil bei uns das Kita-Jahr für alle Kinder am 1.9. losgeht. Wir hätten lieber bis Januar gewartet, gleichzeitig wäre uns September nächsten Jahres zu spät gewesen. Das ging aber nicht, stand im Vertrag. Wie viele hier auch schon schrieben, nutzen wir das jetzt für eine stressfreie Eingewöhnung. Es kann uns jetzt wurscht sein, ob er sich schnell oder langsam eingewöhnt, ob ich lange dabei sein muss oder nicht, ob er viel krank wird. Ich brauche morgens keinen Stress machen, ich kann immer überpünktlich abholen, das Mittagessen ist schon fertig, wenn wir kommen usw.
Er liebt die Krippe, Eingewöhnung war problemlos. Vielleicht nicht zuletzt genau deshalb, weil es nicht "klappen musste". Also nutze doch die 4 Monate für euch. Schick dein Kind vormittags, erledige in der Zeit alles und ab dem Mittagessen kannst du dich ausschließlich um ihn kümmern. Davon habt ihr ggf sogar beide mehr.

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15. Oktober 2015 um 9:50

Danke für eure zahlreichen Antworten.
Wie meint ihr das denn genau mit der langen Eingewöhnung über mehrere Monate?

Also ich kenne den Kindergarten, da mein großer Sohn dort war und denke, dass sie ein Problem mit länger anhaltenden Unregelmäßigkeiten hätten.
Sie legen wert darauf, dass man pünktlich dort ist damit gemeinsam angefangen werden kann und dass das Kind auch nur in Ausnahmefällen früher geholt wird, damit der gemeinsame Abschluss stattfinden kann.

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15. Oktober 2015 um 10:05
In Antwort auf florina911

Danke für eure zahlreichen Antworten.
Wie meint ihr das denn genau mit der langen Eingewöhnung über mehrere Monate?

Also ich kenne den Kindergarten, da mein großer Sohn dort war und denke, dass sie ein Problem mit länger anhaltenden Unregelmäßigkeiten hätten.
Sie legen wert darauf, dass man pünktlich dort ist damit gemeinsam angefangen werden kann und dass das Kind auch nur in Ausnahmefällen früher geholt wird, damit der gemeinsame Abschluss stattfinden kann.

Und
noch zur Ergänzung:
Es ist ein Vormittags-Kindi und nachmittags hätte ich eben auch nicht wirklich Zeit für ihn weil da mein Großer da ist und Hausaufgaben etc. anfallen.

Also habe ch jetzt vormittags Zeit und auch schon ne Menge Pläe was wir so unternehmen werden.

Wenn wir im Februar oder März beginnen mit der Eingewöhnung, ist das immer noch eine extrem lange Zeit vorab.

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15. Oktober 2015 um 10:34
In Antwort auf florina911

Und
noch zur Ergänzung:
Es ist ein Vormittags-Kindi und nachmittags hätte ich eben auch nicht wirklich Zeit für ihn weil da mein Großer da ist und Hausaufgaben etc. anfallen.

Also habe ch jetzt vormittags Zeit und auch schon ne Menge Pläe was wir so unternehmen werden.

Wenn wir im Februar oder März beginnen mit der Eingewöhnung, ist das immer noch eine extrem lange Zeit vorab.

Pläne was ihr so unternehmen werdet...
kannst du ja jetzt auch schon machen. willst du ihm täglich ein unterhaltungsprogramm bieten...im winter und ohne den großen??sorry ,aber das ist doch jetzt voll die ausrede.
frag doch einfach erst mal in der kita nach...wenn es nicht geht, lässt du ihn eben bis nächstes jahr september zu hause und kannst dann ganz viel mit ihm unternehmen.

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15. Oktober 2015 um 10:48

Ich würde
ihn anmelden. .meiner War auch ab Januar angemeldet War dann ständig krank etc so dass wir die Eingewöhnung erst im April machten . eine Eingewöhnung über Wochen bzw Monate macht kein Kindergarten und schon gar nicht mit knapp 3. du kannst ja die Eingewöhnung dann erst im Februar machen und vielleicht findet er es so toll dass du ihn mal 2/3 Stunden doch dort lässt

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15. Oktober 2015 um 10:53

Und was
ich dir empfehlen würde, im so einem Alter bricht man keine Eingewöhnung ab. nicht jedes Kind geht von beginn an gerne. sowie meiner. er ist jetzt seit April im kiga, ist 2.5jahre und weint ganz fürchterlich wenn ich gehe. er beruhigt sich laut Erzieher schnell und wenn ich komme mag er auch nicht gehen. je mehr Tamtam man da macht umso schlimmer wird es für das Kind. und wenn du ihn bis April betreuen wolltest er aber zb ab Februar geht ist das nicht viel zeit die dir verloren geht. wenn du dich aber absolut unwohl mit den Gedanken fühlst dann beanspruche erst einen platz am September

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15. Oktober 2015 um 13:23

Und wenn er hin geht,
ist auch ein Platz unnötig besetzt, denn ich arbeite nicht und könnte ihn selbst betreuen (und möchte das sogar). Nur ist die Ungerechtigkeit dann nicht so offensichtlich und wird evtl. als weniger gravierend empfunden.

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15. Oktober 2015 um 13:42

Wenn du
bis April Elternzeit hast, musst du ihn aber auch früher als April eingewöhnen, sonst passt es doch nicht mit der Arbeit, oder? Dann kannst du ihn ab Mitte Februar bequem eingewöhnen und über die paar Wochen zwischen Dezember und Februar würde ich einfach mit dem Träger reden.

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15. Oktober 2015 um 15:40

Einen
wirklichen Rat habe ich nicht, aber mal eine Frage. Ich lese hier von der langsamen Eingewöhnung die manche gemacht haben, ist sowas üblich? Unser Sohn wird voraussichtlich mit 2, 5 in die Kita gehen und als wir uns erkundigten wie die Eingewöhnung vonstatten geht sagte man uns dass immer 3 Kinder gleichzeitig eingewöhnt werden und dafür eine Woche zur Verfügung steht, danach sind die nächsten drei dran und sie erwarten schon dass die ersten drei Mütter dann Zuhause sind und das Kind regulär seine Stunden alleine da ist. Ich fands eigentlich ganz ok, aber was ihr schreibt macht mich nachdenklich.

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15. Oktober 2015 um 15:54

Ach
stimmt Du bist Erzieherin, oder hab ich das falsch in Erinnerung? Ja man kann dort nur zu Schuljahresbeginn starten und bekommt seine Eingewöhnungswoche zugeteilt. Ich finde auch dass das für die Erzieherinnen echt stressig sein mus als sie sagte "stellen sie sich vor ich hab hier sechs Mütter rumspringen, ich käme ja zu nichts, das geht also nicht". Das macht ihr ja auch Druck dass die Kinder in ner Woche soweit sein müssen.

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