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Kindergartenplatz wechseln?

21. September 2017 um 8:32

Hallo,

würde mich über ein paar Meinungen und Gedanken von Eurer Seite sehr freuen. Ich kann es nicht mehr sachlich sehen und komme somit zu keinem Ergebnis...

Mein Sohn, fast 5 Jahre alt, geht seit seinem 2. Geburtstag in eine kleine Betriebskita. Für die ganz kleinen ist es super toll da, für die großen, aufgrund weniger Spielpartner schwierig. So war der Plan, dass er in seinem letzten Jahr die Kita wechseln soll und dann hier im Dorf einen Platz haben kann. Dieser wurde uns für Sommer 2018 schon zugesichert. Bis zum Kindrgarten sind es 500m wenn überhaupt.. 
Nun hat mich dieser Kindergarten angerufen und uns einen Platz ab Oktober angeboten. Ich bin hin und her gerissen. 

Ich befinde mich in einem echt ätzenden Rechtsstreit mit meinem Arbeitgeber. Ich bin in Elternzeit und muss jeden Tag mit Baby 4x20km fahren. Wenn es gut läuft, brauchen wir für eine Fahrt hin und her, Kind in Kita abliefern, mit allen Pipapo 45 Min. Die Zeit dafür und diese Fahrerei gehen mir schon länger auf die Nerven aber für den Großen mache ich es. Nun kommt dieser Rechtsstreit dazu und ich fühle mich  sehr unbehaglich jeden Tag zur Firma fahren zu müssen und hoffe immer, niemanden über den Weg zu laufen.

Mein Sohn geht schon immer sehr, sehr gerne in die Kita, ist dort gut integriert, mag die Erzieherinnen, die wirklich nett sind. Er hat einen guten Stand dort. Hinzu kommt, dass mein Sohn mit ein paar „Special Effects“ ausgestattet ist. Er ist leider hochbegabt. Aber das, was er im Kopf zu viel leistet, fehlt ihm oft noch im Sozialverhalten. Er braucht klare Grenzen und Konsequenzen und, weil sein Hirn auf Hochtouren arbeitet, gelegentlich seine „Auszeiten“ zum abschalten, sonst ister wie unter Strom. Dies wissen die Erzieherinnen und gehen gut mit ihm und seinen Macken um. Auch sind sie im guten Austausch mit der Frühförderstelle. 
Dort ist er in Behandung um mit sich und seinem anders sein umgehen zu lernen. 

Er hat dort einen besten Freund, eine 2– 3  Freunde und Freundinnen und mit dem Rest der Kinder kann er nichts anfangen, weil zu klein.  Manchmal habe ich das Gefühl der Kindergartne ist sein zweites zuhause. Als ich in Elternzeit ging, wollte ich die Betreuungszeit kürzen, er hat protestiert und wollte nicht kürzer dorthin gehen. 

Was tun? Meiner „Bequemlichkeit“ statt geben und ihn wechseln lassen? Wäre ein Wechsel vielleicht sogar eine neue Chance für ihn, weiter zu wachsen, weil mehr Kinder und somit mehr möglichkeiten voneinander zu lernen? Er hat keine Kontakte hier im Ort. Wir sind vor 1 Jahr hergezogen, ich würde ihm Wünschen hier Freunde zum Spielen zu finden aber dies gehr hier nur über Kindrgartenkontakte. 

Freue mich wirklich sehr über eure Gedanken und vielelicht auch eigene Erfahrungen.  



 

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21. September 2017 um 8:47

Wenn er eh wechseln soll, dann macht es jetzt. Wenn eh Ärger mit dem AG besteht und ihr so nah zum Kiga habt dann macht das! Ich würde den Platz nehmen! 

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21. September 2017 um 8:53

Hi, wir waren schon da. Er fand es gut, ist sich aber natürlich über die Konsequenzen nicht bewusst. Muss er ja auch noch nicht. 
Er könnte sich gut vorstellen dorthin zu gehen.
Die Erzieherinnen waren soweit alle freundlich und haben ihn nett begrüßt.
Er ist grundsätzlich ein offener Typ, der schnell Kontakte knüpft.

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22. September 2017 um 15:29

Ich wäre auch pro Wechsel. Mein Großer hat auch so seine Special effects, und besucht nun seine dritte und endlich richtige Kita für ihn. Wechseln ist natürlich etwas belastend fürs Kind, allerdings wenn es sich für alle in der Familie lohnt, ist es super. Das Geschwisterkind hat somit ja dann auch gleich seinen Kita-Platz so gut wie sicher.

Einzig den Umgang mit seiner Besonderheit in der neuen Kita würde ich erfragen. Nichts ist schlimmer als wenn ein Kind mit "Handicap" in einer Einrichtung landet, in der man nicht damit umzugehen weiß, egal ob aus Unwissenheit oder Ignoranz....das endet dann nicht gut. Ich spreche da leider aus Erfahrung....

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