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Kindergartenwechsel - Ich weiß nicht was richtig ist.

9. April 2013 um 12:50

Hallo ihr Lieben!

Diese Woche müssen wir uns entscheiden, ob mein Sohn (wird im Juni 3) in seinem bisherigen Kindergarten bleibt, oder ob er wechselt.

Gestern hatte ich ein Gespräch mit einer Erzieherin, die meinte, es wäre ein schlechter Zeitpunkt für ihn. Er entwickelt sich grad so toll, ist grad richtig angekommen. Er wird dort gemocht und geht gern hin. Sie meinte es wäre ein Rückschritt.

Das Problem ist nur, dass wir schon bald keine Möglichkeit mehr haben ihn hinzubringen und abzuholen. Der KiGa ist einige Ortschaften weiter. Mein Mann muss früh zur Arbeit. Ich habe weder Auto noch Führerschein zur Verfügung.
Der Opa springt zwar gern mal ein, was das Hinbringen oder Abholen betrifft, aber jeden Tag geht das auch nicht. Wären für ihn dann tägl. auch 60 km Fahrt.

Aus dem Grund hatten wir uns entschlossen, dass er wechselt. Ab Sommer, wenn sowieso einige neue Kinder anfangen und er gehört dann ja auch zu den "Größeren", ist dann 3 Jahre alt.

Diesen neuen KiGa besuchen alle Kinder aus unserem Ort, sie ist einfach zu erreichen und auch sehr schön. Außerdem würde er Freundschaften im Ort schließen und wäre nicht so ein "Außenseiter". Morgen haben wir dort einen Termin zum Gespräch.

Ich mach mir Sorgen, dass er das wirklich nur schlecht verkraftet, oder em Ende gar nicht hingehen mag, weil er die anderen Kinder und Erzieher lieber hat und vermisst.

Wenn wir mal von den Fakten ausgehen, ist die Entscheidung eigentlich schon gefällt. Er muss in den neuen KiGa, aber mein Gefühl ist da ganz anderer Meinung.

Was tun?

LG

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9. April 2013 um 12:55


Kinder mit 3Jahren haben doch noch keine festen Freundschaften und vergessen tun sie schnell in dem Alter. Er wird sich im neuen Kindergarten auch gut einleben und sich schnell an das neue gewöhnen. Wenns für euch weniger Stress durch die Fahrerei bedeutet und er Kinder aus der unmittelbaren Umgebung kennenlernt würde mir die Entscheidung leicht fallen...

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9. April 2013 um 12:59

Ist doch ganz klar
Solange die Kita in eurem Ort nicht verrufen oder schlecht ist, sollte er auch dahin. Es ist nicht zu unterschätzen, dass er im Ort Freundschaften schließen kann.
Das passiert gerade jetzt. Wenn er zu spät wechselt wird er dann dort zu Außenseiter.
Er wird ja so oder so nicht bis zur Schule in der jetzigen Kita bleiben.
Daher ist es wichtig so früh wie möglich den Anschluss zu schaffen, gerade in kleinen Orten, wo schon alle von Anfang an dazu gehören und alle gemeinsam in die Schule wechseln.

Wenn Du alles so erzählt hast, wundert es mich, dass die Erzieherin Dir da so ein schlechtes Gefühl verpasst, da gibt es doch keine Diskussion.
Außerdem würde ich es so machen, dass er einfach auch in Zukunft lieb gewonnene Freund vor allem in der ersten Zeit besuchen kann oder ihr sie einladet.

LG

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9. April 2013 um 13:03
In Antwort auf staubkorn

Ist doch ganz klar
Solange die Kita in eurem Ort nicht verrufen oder schlecht ist, sollte er auch dahin. Es ist nicht zu unterschätzen, dass er im Ort Freundschaften schließen kann.
Das passiert gerade jetzt. Wenn er zu spät wechselt wird er dann dort zu Außenseiter.
Er wird ja so oder so nicht bis zur Schule in der jetzigen Kita bleiben.
Daher ist es wichtig so früh wie möglich den Anschluss zu schaffen, gerade in kleinen Orten, wo schon alle von Anfang an dazu gehören und alle gemeinsam in die Schule wechseln.

Wenn Du alles so erzählt hast, wundert es mich, dass die Erzieherin Dir da so ein schlechtes Gefühl verpasst, da gibt es doch keine Diskussion.
Außerdem würde ich es so machen, dass er einfach auch in Zukunft lieb gewonnene Freund vor allem in der ersten Zeit besuchen kann oder ihr sie einladet.

LG

Vergessen
Ich denke dass Dein Gefühl aber ganz normal ist. Solche Gefühle hatte ich auch. Einfach deshalb, weil man die Entscheidung hat und sie FÜR das Kind trifft und am Ende weiß man einfach nicht mehr wirklich was richtig und was falsch ist.

Ich habe auch einmal falsch entschieden und sowas hängt mir auch ewig nach, das tut beim Kind echt verdammt weh.
Wir hätten gleich die erste Kita die uns angeboten wurde nehmen sollen. Aber da wusste ich nicht was für ein Reinfall die Kita sein wird, die in unserer Nähe ist. Rückblickend habe ich falsch entschieden, aber ich hab wiederum auch oft woanders richtig entschieden.

Das ist einfach so und man sollte sich nicht so sehr damit grämen.

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9. April 2013 um 13:07

Hallo!
Ja, meine Entscheidung ist gefallen. Leider gibts keine Wahl.

Und die Erzieherin hat mir wirklich ein sehr schlechtes Gefühl gegeben "Wir sind hier alle der Meinung, es wäre schlecht für Tris. !" Ich habe ihr unsere Situation geschildert und meine Argumente, die für einen Wechsel sprechen vorgetragen. Sie meinte, es spiele keine Rolle mit wem er eingeschult würde. Es ginge lediglich um die Sozialisation in der Gemeinschaft etc. Es wäre nicht wichtig, den KiGa des Einzugsgebietes zu wählen.

Sein "bester Freund", wenn man das so sagen kann, ist der Sohn eines befreundeten Pärchens. Die beiden sehen sich auch außerhalb des KiGas. Das wäre kein Problem. Und die anderen - wahrscheinlich eher oberflächlich - liebgewonnenen Kinder vergisst er wahrscheinlich wirklich fix.

LG

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9. April 2013 um 13:11

Wechseln
Hallo,

erstens ist es wohl gar nicht wirklich möglich, ihn im alten KiGa zu lassen.
Zweitens finde ich die Argumentation des KiGa ziemlich seltsam. Klar wäre es für den Kleinen erstmal ne Umstellung, die vielleicht auch nciht ganz so einfach ist. Aber IRGENDWANN wird er sich von den Kindern trennen müssen, die er dor tkennenlernt und das ist mit drei Jahren mit Sicherheit sehr viel einfacher als mit sechs, vor der Einschulung. Da hat er schon richtige Freundschaften, außerdem ist die Einschulung sowieso ne Umstellung für alle Kinder - das ist aber leichter, wenn man mit vertrauten Kindern zusammen eingeschult wird.

LG
Judit

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9. April 2013 um 13:16

Noch eine Frage...
Sollte ich dann möglichst schnell einen Cut mit dem alten KiGa machen? Sprich ihn vielleicht schon Ende des Monats rausnehmen und ihn dann im Sommer ganz neu anfangen lassen? Dann wäre er erst mal eine Weile wieder zu Hause.

Oder lasse ich ihn bis Sommer dort, mache quasi einen eher fließenden Übergang (Von Sommerferien und neuer Eingewöhnung mal abgesehen)?

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9. April 2013 um 13:17
In Antwort auf kiki_12691341

Hallo!
Ja, meine Entscheidung ist gefallen. Leider gibts keine Wahl.

Und die Erzieherin hat mir wirklich ein sehr schlechtes Gefühl gegeben "Wir sind hier alle der Meinung, es wäre schlecht für Tris. !" Ich habe ihr unsere Situation geschildert und meine Argumente, die für einen Wechsel sprechen vorgetragen. Sie meinte, es spiele keine Rolle mit wem er eingeschult würde. Es ginge lediglich um die Sozialisation in der Gemeinschaft etc. Es wäre nicht wichtig, den KiGa des Einzugsgebietes zu wählen.

Sein "bester Freund", wenn man das so sagen kann, ist der Sohn eines befreundeten Pärchens. Die beiden sehen sich auch außerhalb des KiGas. Das wäre kein Problem. Und die anderen - wahrscheinlich eher oberflächlich - liebgewonnenen Kinder vergisst er wahrscheinlich wirklich fix.

LG

Das ist Quatsch
Gerade in kleineren Orten ist es sehr wichtig, dass die Kinder geschlossen in die Schule wechseln.
Eine Freundin von mir hat das nicht beachtet und ihr Kind hatte es in den ersten Schuljahren sehr schwer, das zog sich echt noch über Jahre hinweg und beeinträchtigte auch die Schulleistung.

Ihr jüngeres Kind wird sie daher definitiv im Ort in die Kita bringen, dafür muss sie auch die Kita wechseln, denn im Ort gab es keine Krippe, also muss das Kind von der Krippe in die Kita im Ort wechseln und kann nicht in die Ü3 Gruppe der jetzigen Kita wechseln.

Ich frage mich wie die dazu kommt zu entscheiden was richtig und was falsch ist. Also das Bild was mir in den Kitas geboten wird, bestätigt mein Unbehagen gegen die Einrichtungen, die ich bereits hatte als ich noch keine Kinder hatte.
Soviel Unprofessionalität sollte man sich mal woanders leisten, da wäre man schnell weg vom Fenster.

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9. April 2013 um 13:20
In Antwort auf kiki_12691341

Noch eine Frage...
Sollte ich dann möglichst schnell einen Cut mit dem alten KiGa machen? Sprich ihn vielleicht schon Ende des Monats rausnehmen und ihn dann im Sommer ganz neu anfangen lassen? Dann wäre er erst mal eine Weile wieder zu Hause.

Oder lasse ich ihn bis Sommer dort, mache quasi einen eher fließenden Übergang (Von Sommerferien und neuer Eingewöhnung mal abgesehen)?

Ich würde sagen das hängt vom Kind ab
Wenn die Eingewöhnung in den Kindergarten leicht war und er ein lockeres unkompliziertes Kind ist das nicht fremdelt, könntest Du ihm ruhig eine Auszeit gönnen.

Wenn die Eingewöhnung schwierig war und die nächste auch nicht einfach werden könnte, da er sich schwer mit allem tut, solltest Du Dir nichts anmerken lassen und ihn erst zum Sommer wechseln lassen ohne ihn rauszunehmen.

Also so meine Empfehlung als völlig Außenstehende die das Kind nicht kennt.

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9. April 2013 um 13:36

Danke
jedenfalls für eure Antworten.

Ich denke das Gespräch im neuen KiGa morgen wird mir vielleicht noch einige Zweifel nehmen.

Auf lange Sicht, ist der Wechsel sicherlich das Beste. Für ihn und für uns.

LG

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9. April 2013 um 13:46

Die 60 km
bezogen sich auf die Strecke, die mein Schwiegervater zurücklegen müsste, wenn er meinen Sohn bringt und abholt.

Von uns aus wäre der reine Fahrtweg etwa 15 km, eine Strecke.

Jetzt schon wechseln geht nicht. Der neue KiGa nimmt erst ab 3 Jahren und hat auch erst im August wieder freie Plätze.

Mit den unnötigen Sorgen könntest du Recht haben.

LG

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