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Kinderkrankengeld, öffentlicher Dienst

10. November 2013 um 15:18

Kurze Frage, ich hoffe, jemand kann mir weiterhelfen

Ich bin Beamtin im öffentlich Dienst, mein Mann ist Angestellter bei der Stadt.

Wenn ich nen Kinderkrankenschein nehm, hat das keine Auswirkung auf meinen Lohn.

Wie ist das bei meinem Mann? Unsere Kleine ist über mich privat versichert.

Er hat sein Kinderkrankenschein von seiner Krankenversicherung postwenden zurückbekommen mit dem Vermerk: Sie sind nicht zuständig, da das Kind privat versichert ist

Aber irgendeiner muss ja seinen Ausfall tragen, oder ist das im öffenltlichen Dienst immer so, dass der Schein zur Akte genommen wird und gut ist?

Bin verwirrt, auf seiner Dienststelle konnte ihm keiner weiterhelfen, typisch Stadt

LG
Sani

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10. November 2013 um 16:04


Also zahlen wir bei ihm die 10 Tage Kinderkranksein privat? Das kann doch nicht sein

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10. November 2013 um 16:11

Soweit
ich weiß, wird dein Mann nichts bekommen. Für das Krankengeld ist die Krankenkasse des Kindes zuständig. Die Privaten übernehmen das in der Regel nicht.
Ich bin auch Beamtin und unsere Tochter ist über mich privat versichert. Wenn mein Mann mal daheim bleibt, bummelt er Überstunden ab oder nimmt Urlaub. Anders geht es leider nicht.

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10. November 2013 um 16:22

Huhu
Das hat leider nichts mit dem öffentlichen Dienst zu tun. Das ist grundsätzlich immer dann der Fall, wenn das Kind über den einen Elternteil privatversichert ist.

Kinderkrankengeld ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse, aber nicht der privaten. Das Problem liegt also an deinem Versicherungsvertrag.

Lg
Leila

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10. November 2013 um 21:42

Mich haut's grad aus den Socken!
Wir haben die gleiche Konstellation: ich Beamtin, Mann Angestellter und Sohn privat über mich versichert...und die GKV zahlt nicht??? Das wusste ich auch noch nicht. Ich war letzte Woche das erste Mal 2 Tage "kindkrank" und hab auch erstmal rumgegoogelt, wie viele Tage mir jetzt überhaupt zustehen. Erst dachte ich auch nur 4 Tage, aber nach mehrmaligem Lesen des Gesetzestextes wurde klar: diese 4 Tage gibt es, wenn die Betreuungsperson ausfällt, nicht das Kind! Also zum Beispiel wenn die Krippe ne Woche zu macht, Mann nimmt sich Urlaub, wird aber krank. Dann bekommt man die 4 Tage, um die Betreuungsperson zu ersetzen. Die 10 Tage für das kranke Kind gibt es extra (Schleswig-Holstein).

Jetzt stellt sich mir die Frage: gibt es die 10 Tage pro Kind oder pro Jahr?? Gefühlt würde ich sagen pro Jahr, aber irgendwie ist das ziemlich knapp bemessen, is für 1 Kind ja schon knapp, wenn in dieser Konstellation der Partner kein kindkrank machen kann...

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10. November 2013 um 21:57

Danke
Das beruhigt mich etwas!
Meine Personalabteilung brauch ich da leider nicht fragen, die haben keinen Plan. Als ich schwanger war, haben die gemeint, dass ich mal in das Mutterschutzgesetz gucken soll. Als ich sagte, dass das Gesetz für Arbeitnehmer gilt und nicht für Beamte, wurde ich mit großen Kulleraugen angeguckt und für verrückt erklärt. Meinen Urlaubsanspruch musste ich mir auch selbst ausrechnen.

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10. November 2013 um 23:30

Verdienst du so viel
oder warum ist dein kind über dich versichert? die grenze liegt bei ca 50000 euro oder waren es doch eher 47000, wenn du da drunter bist, kann euer kind auch gesetzlich bei deinem mann in die familienversicherung. dann könnte dein mann die 10 tage bezahlt zuhause bleiben und der beitrag für die private versicherung für euer kind könntet ihr euch auch sparen.

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11. November 2013 um 9:35
In Antwort auf ano100

Verdienst du so viel
oder warum ist dein kind über dich versichert? die grenze liegt bei ca 50000 euro oder waren es doch eher 47000, wenn du da drunter bist, kann euer kind auch gesetzlich bei deinem mann in die familienversicherung. dann könnte dein mann die 10 tage bezahlt zuhause bleiben und der beitrag für die private versicherung für euer kind könntet ihr euch auch sparen.

Sie ist Beamtin und bekommt Beihilfe...
...d.h. ihr Dienstherr erstattet ihr einen Teil der Krankenkosten, für den restlichen Teil muss sie sich privat versichern, das Einkommen ist dabei irrelevant. Für das Kind bekommt man mehr Beihilfe (in S-H sind es 80 Prozent), d.h. ich muss z.B. meinen Sohn nur zu 20 Prozent privat versichern...das sind grad mal 32 EUR im Monat. Und ehrlich gesagt investiere ich diesen Betrag gerne und komme dafür beim Kinderarzt schnell dran und bekomme alle möglichen Sachen sofort verschrieben und muss nichts dazuzahlen. Und grade wenn man Facharzttermine oder Termine für besondere Untersuchungen braucht, macht sich die private Versicherung mehr als bezahlt...traurig, aber leider wahr

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11. November 2013 um 9:41
In Antwort auf nerdischbynature

Sie ist Beamtin und bekommt Beihilfe...
...d.h. ihr Dienstherr erstattet ihr einen Teil der Krankenkosten, für den restlichen Teil muss sie sich privat versichern, das Einkommen ist dabei irrelevant. Für das Kind bekommt man mehr Beihilfe (in S-H sind es 80 Prozent), d.h. ich muss z.B. meinen Sohn nur zu 20 Prozent privat versichern...das sind grad mal 32 EUR im Monat. Und ehrlich gesagt investiere ich diesen Betrag gerne und komme dafür beim Kinderarzt schnell dran und bekomme alle möglichen Sachen sofort verschrieben und muss nichts dazuzahlen. Und grade wenn man Facharzttermine oder Termine für besondere Untersuchungen braucht, macht sich die private Versicherung mehr als bezahlt...traurig, aber leider wahr

Tja dann
muss man das so in kauf nehmen, das die private nicht auch noch das krankengeld zahlt. sie hat dann ja anscheinend eher vorteile...

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11. November 2013 um 9:47

Es
kommt aber wohl auch drauf an was für ne Beamtin sie ist und wo. Ich z.b. bin Landesbeamtin in Ba-Wü, bin lediglich 50% übers Land versichert. Ok das ändert sich wenn das 2te Kind da ist, dann sind es 70% muss dann auch mal ausrechen wie das sich auswirkt. Aber auch nur so lange ich für 2 Kinder Kindergeld bekomme. Erst ab 3 Kindern ist das dauerhaft und auch nur noch für Beamte die vor 2013 eingestellt wurden. Aber wir haben unser 1 Kind auch gkv. Und ich merk da keinen Unterschied zu privat, bekommen immer schnell nen Termin. Ok er war noch nie wirklich krank, das wir sagen können wir mussten viel zu zahlen. Selbst als wir wegen Echogeräuschen zum Kardiologen mussten, kamen wir schnell dran.

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11. November 2013 um 9:50
In Antwort auf ano100

Tja dann
muss man das so in kauf nehmen, das die private nicht auch noch das krankengeld zahlt. sie hat dann ja anscheinend eher vorteile...

Sicherlich...
...Vorteile sind vorhanden. Nur dass der Partner dann kein Kinderkrankengeld bekommt war mir jetzt auch neu. Die Logik erschließt sich mir auch nicht so ganz, der betreuende Elternteil bekommt einen Teil des Verdienstausfalls ersetzt. Wozu ist es da wichtig, wo das Kind versichert ist, es geht doch gar nicht primär um das kranke Kind, sondern um die Arbeit des Elternteils. Aber es ist halt vieles unlogisch, lohnt sich nicht, sich drüber aufzuregen. Ich versuch mit den 10 Tagen auszukommen und wenn die nicht reichen, findet man schon eine Lösung...

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11. November 2013 um 9:56


Ich hab ja auch nicht behauptet, dass man als Beamter sein Kind privat versichern MUSS Ich habe dies höchst freiwillig getan und würde es immer wieder tun. Mit irrelevant meinte ich, dass man als Beamter nicht viel verdienen muss, um sich und die Kinder privat zu versichern.

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11. November 2013 um 9:59
In Antwort auf toniama

Es
kommt aber wohl auch drauf an was für ne Beamtin sie ist und wo. Ich z.b. bin Landesbeamtin in Ba-Wü, bin lediglich 50% übers Land versichert. Ok das ändert sich wenn das 2te Kind da ist, dann sind es 70% muss dann auch mal ausrechen wie das sich auswirkt. Aber auch nur so lange ich für 2 Kinder Kindergeld bekomme. Erst ab 3 Kindern ist das dauerhaft und auch nur noch für Beamte die vor 2013 eingestellt wurden. Aber wir haben unser 1 Kind auch gkv. Und ich merk da keinen Unterschied zu privat, bekommen immer schnell nen Termin. Ok er war noch nie wirklich krank, das wir sagen können wir mussten viel zu zahlen. Selbst als wir wegen Echogeräuschen zum Kardiologen mussten, kamen wir schnell dran.

Es geht um die Versicherung des Kindes
Du bekommst in Bayern auch 80 Prozent Beihilfe für dein Kind und müsstest es nur zu 20 Prozent absichern.

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11. November 2013 um 10:32
In Antwort auf nerdischbynature

Es geht um die Versicherung des Kindes
Du bekommst in Bayern auch 80 Prozent Beihilfe für dein Kind und müsstest es nur zu 20 Prozent absichern.

Ja
und die Versicherung des Kindes richtet sich nach der Versicherung des Versicherten, also bei uns dann nach mir und da sind es nun mal nur 50%. Wenn man in Bayern mehr übers Land versichert ist, ist das dort dann eben anderst.

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11. November 2013 um 11:16
In Antwort auf toniama

Ja
und die Versicherung des Kindes richtet sich nach der Versicherung des Versicherten, also bei uns dann nach mir und da sind es nun mal nur 50%. Wenn man in Bayern mehr übers Land versichert ist, ist das dort dann eben anderst.


Lies mal hier, da steht was anderes...

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11. November 2013 um 11:24
In Antwort auf nerdischbynature


Lies mal hier, da steht was anderes...


_http://www.lff.bayern.de/download/nebenleistungen/beihilfe/5568d322-e79e-4a5a-9bf2-334586d43e8d.pdf

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11. November 2013 um 12:00


Versteh ich nicht... die 10 Tage kriegst du als Beamtin, egal wie viel du verdienst und wo dein Kind versichert ist. Das Geld bekommst du ja vom Dienstherren ganz normal weiter gezahlt, nicht von der Kasse. Mein Mann (gesetztlich versichert) kriegt jetzt aber nicht die Kindkrank-Tage bezahlt, weil unser Sohn privat versichert ist. Was hat es denn jetzt mit den Beitragsbemessungsgrenzen zu tun?

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11. November 2013 um 12:09
In Antwort auf nerdischbynature


_http://www.lff.bayern.de/download/nebenleistungen/beihilfe/5568d322-e79e-4a5a-9bf2-334586d43e8d.pdf

Gut
zu wissen, hab grad nachgelesen in Ba-Wü ist das auch Gut das meine Geschäftsstelle mir was anderes damals erzählt hat. Schweine

Ich nehm alles zurück

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11. November 2013 um 12:53
In Antwort auf toniama

Gut
zu wissen, hab grad nachgelesen in Ba-Wü ist das auch Gut das meine Geschäftsstelle mir was anderes damals erzählt hat. Schweine

Ich nehm alles zurück


Und genau deswegen glaube dienstrechtliche Dinge nur noch, wenn ich sie selbst im Gesetz oder in den Erläuterungen zum Gesetz gelesen habe. Meine Dienststelle hat da leider auch absolut keinen Durchblick, da hab ich mich schon so oft drüber geärgert und frag da jetzt einfach nichts mehr. Es ging in der Vergangenheit auch teilweise um viel Geld, das mir durch die Lappen ging, weil die Dienststelle mir nur Mist erzählt hat. Neenee...da vertrau ich nur noch auf mich selbst

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11. November 2013 um 13:00

Hmmm
4 Tage ist echt wenig. Hier in S-H bekommt jeder Beamte 10 Kindkranktage, egal welches Einkommen bzw. welche Besoldungsstufe. Um welches Bundesland geht's bei dir?

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11. November 2013 um 14:47
In Antwort auf ano100

Verdienst du so viel
oder warum ist dein kind über dich versichert? die grenze liegt bei ca 50000 euro oder waren es doch eher 47000, wenn du da drunter bist, kann euer kind auch gesetzlich bei deinem mann in die familienversicherung. dann könnte dein mann die 10 tage bezahlt zuhause bleiben und der beitrag für die private versicherung für euer kind könntet ihr euch auch sparen.

Also
als wir uns informiert haben sagte man uns, wir könnten sie erst einmal privat mit versichern lassen (ich glaub wir zahlen für sie gerade mal 35 Euro im Monat). Das Kind ist einfach besser abgesichert, falls es eine Krankheit bekommt oder sonstige Leistungen in Anspruch nehmen muss.

Sie kann jederzeit in die gesetzliche meines Mannes wechseln.

Wir haben uns dann für die private Versicherung entschieden, schaden tuts ja erstmal nicht

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11. November 2013 um 14:50

Uns
wurde es einfach nicht gesagt, hätte nichts daran geändert dass wir die private Versicherung gewählt hätten aber wir hätten schonmal die Info gehabt

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