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Kindsvater wohnt 300km weit weg / Sorgerechtsfrage

12. Dezember 2015 um 22:30

Hallo ihr Lieben,

nun ist es leider auch bei mir so weit, mein Freund und ich haben uns getrennt Wir haben einen 4 Monate alten Sohn, mit dem ich vor kurzem wieder in meine Heimatstadt zu meiner Familie gezogen bin. Auch meine Arbeitsstelle ist/war nach wie vor dort.
Ich habe mit meinem Freund kurzzeitg 6 Monate in seinem Heimatort gewohnt (300km vom jetzigen Wohnort entfernt) habe es dort aber aufgrund verschieder Umstände einfach nicht weiter ausgehalten.
Wir sind nicht verheiratet und ich habe das alleinige Sorgerecht für unseren Sohn. Das Verhältnis ist weiterhin gut zwischen uns.

Meine Frage ist jetzt:

Er hat mir gesagt, dass er den Kleinen mind. 1x im Monat mit zu sich nehmen möchte. Also dass er ihn Freitag abholt, 300km zu sich fährt und Sonntag wieder die 300km zu mir bringt. Er möchte seinen Eltern den Kleinen nämlich auch mal geben.
Versteht mich nicht falsch, ich möchte ihm und auch den "Schwiegereltern" den Kleinen sicherlich nicht vorenthalten, habe ihm angeboten, dass er jederzeit kommen kann und mit dem Kleinen so viel unternehmen kann wie er möchte. Aber dass er ihn alleine mit zu sich nimmt, davon bin ich überhaupt nicht begeistert. Unser Sohn ist noch so klein und will sicherlich nicht sein ganzes Wochenende auf der Autobahn verbringen Ohne seine Mama.
Die Eltern meines Ex' können auch immer gerne bei mir vorbei kommen und ich würde sie auch mal besuchen kommen. Aber meinen Sohn regelmäßig (1-2x im
Monat) seinem Vater mitgeben (600km an einem Wochenende)
Die Vorstellung wäre für mich ganz schlimm

Darf er das? Darf er im Rahmen von seinem Umgangsrecht den Kleinen abholen/mitnehmen?

Was wäre, wenn er das gemeinsame Sorgerecht noch beantragt und auch bekommen sollte? Würde das etwas ändern?

Hat jemand Erfahrung?

Gruß Peppers

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25. Dezember 2015 um 10:41

Kann er ja sagen...
...wird nur nichts helfen.

Ihr seid nicht verheiratet und das Sorgerecht hat er ja scheinbar auch nicht. Folglich musst du absolut nichts.

Ich habe mir mal herausgesucht was gewesen wäre wenn er das gemeinsame Umgangsrecht vor Gericht erstritten hätte.

"Er darf sie jederzeit sehen aber nur bei mir,er darf auch was unternehmen,aber nur wenn jemand dabei ist!!!! und das bis sie 3 jahre ist.gott sei dank. dann wenn sie reden kann darf er alleine mit ihr los."

Auf Deutsch du kannst ja gerne anbieten, dass er und die Schwiegereltern den Kleinen bei dir besuchen kommen oder du fährst mal zu ihnen. Aber das ist dann schon ein absolutes Zugeständnis von deiner Seite. Übers Wochenende abholen geht mal absolut gar nicht.

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