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Kinofilm "Elternschule" - schon jemand gesehen?

17. Oktober um 21:21

Bin ziemlich entsetzt... 
Was haltet ihr davon?

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19. Oktober um 20:46
In Antwort auf adenin

Was mir auffällt, überall, wo dieser Film heiß diskutiert wird, liest man ganz oft: "Ich habe den Film zwar nicht gesehen, aber...".
So, wie hier auch.

Ich bin gespannt.
Warten wir mal ab, bis der Film frei verfügbar ist, merken uns diesen Thread und schauen dann, ob der erste Eindruck der richtige war. 
No-Go, oder letzter Ausweg. 

Genau, vielleicht erstmal den Film gucken um überhaupt mitreden zu können. 

Im Trailer konnte ich zb nicht sehen, dass -wie Alphabetiker behauptet- ein Kind bis zum Erbrechen vollgestopft wird. 

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21. Oktober um 10:06
In Antwort auf alphabetiker

Nee, ich muss nicht den ganzen Film sehen, denn die Zusammenhänge spielen absolut keine Rolle für mich. Und ich sagte ich sah Ausschnitte. Das bezieht sich nicht nur auf den Trailer.

Echt, Zusammenhänge spielen keine Rolle für dich? Wie kann man denn ohne Zusammenhang etwas beurteilen? Find ich merkwürdig diese Aussage und schon sehr oberflächlich.

Also du hast den Film nicht gesehen, aber mehr als den Trailer?! Magst mir verraten wo? Würde mir auch gern die Ausschnitte ansehen, auf die du dich beziehst. 

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19. Oktober um 19:59

Was mir auffällt, überall, wo dieser Film heiß diskutiert wird, liest man ganz oft: "Ich habe den Film zwar nicht gesehen, aber...".
So, wie hier auch.

Ich bin gespannt.
Warten wir mal ab, bis der Film frei verfügbar ist, merken uns diesen Thread und schauen dann, ob der erste Eindruck der richtige war. 
No-Go, oder letzter Ausweg. 

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18. Oktober um 14:44

vorab: kenne den Film nicht.
Das Thema ist brisant. Spricht sicher etwas wahres an.

Auf Eltern lastete schon immer Verantwortung. Aber heute sollen wir einfach alles schaffen.
Lässige entspannte Eltern sein
Tolle Liebhaber mit einer super Beziehung
Beruflich erfolgreich
und nebenbei sich privat selbstverwirklichen...


Letztens las ich einen Artikel von einer Mutter und ihren Urlaub alleine. Und ihre Probelme sich zu lösen, weil das wollte sie ganz früh und unbedingt. Jetzt war das Kind schon 9 Monate (mit spätestens 6 Monaten war das ganze vorgenommen) und noch kein Urlaub alleine...

Ich meine da fragt man sich schon. Nichts gegen Urlaub alleine als Mutter (ist ja total ok!), aber wieso sich zwingen, um zu zeigen, wie unabhängig man ist, welch tolle Mutter aber dabei lässig und noch ein Leben wie ein Single?
Der Artikel hat mir in seiner absoluten Verkrampftheit möglichst lässig und unverkrampft zu sein soooo widerstrebt...

und ja Kinder empfinde ich oft als anstrengend. kann mir zu gut vorstellen, wie es gerade manch alleinerziehenden gehen muss
Manchmal möchte ich auch nur schreiend davonlaufen

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18. Oktober um 16:24

Vorab, kenne nur Ausschnitte und Schilderungen.
Bin schon neugierig, nachdem der Film solche Wellen schlägt, würde dafür aber dennoch nicht unbedingt ins Kino gehen. 

Das sind Extremfälle, die in einer klinischen Einrichtung therapiert werden.
Kinder, die sich blutig kratzen, Mütter, die offen sagen, wenn das jetzt nicht hilft, muss das Kind ins Heim, weil ich es nicht mehr schaffe. 
Da geht es also um Akut-Hilfe. 
Auch wenn es vermutlich furchtbar anmutet. Sicher müssen auch die Kinder die Fehler der Eltern ausbaden, was sie aber wohl so, oder so müssen. 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Status quo vor Beginn der Therapie den Kindern besser tut. 
Bleibt die Frage, geht es überhaupt noch anders? 
Wenn die da ankommen, sind ja in der Regel schon alle Beteiligten am Limit, oder darüber hinaus und in erster Linie geht es darum, die Eltern zu schulen, um die Kinder aus diesem Teufelskreis zu befreien. 

Ein ganzes Team von Ärzten und Therapeuten forscht und praktiziert seit Jahrzehnten an diesem Feld. 

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18. Oktober um 17:28
In Antwort auf kreuzunge

vorab: kenne den Film nicht.
Das Thema ist brisant. Spricht sicher etwas wahres an.

Auf Eltern lastete schon immer Verantwortung. Aber heute sollen wir einfach alles schaffen.
Lässige entspannte Eltern sein
Tolle Liebhaber mit einer super Beziehung
Beruflich erfolgreich
und nebenbei sich privat selbstverwirklichen...


Letztens las ich einen Artikel von einer Mutter und ihren Urlaub alleine. Und ihre Probelme sich zu lösen, weil das wollte sie ganz früh und unbedingt. Jetzt war das Kind schon 9 Monate (mit spätestens 6 Monaten war das ganze vorgenommen) und noch kein Urlaub alleine...

Ich meine da fragt man sich schon. Nichts gegen Urlaub alleine als Mutter (ist ja total ok!), aber wieso sich zwingen, um zu zeigen, wie unabhängig man ist, welch tolle Mutter aber dabei lässig und noch ein Leben wie ein Single?
Der Artikel hat mir in seiner absoluten Verkrampftheit möglichst lässig und unverkrampft zu sein soooo widerstrebt...

und ja Kinder empfinde ich oft als anstrengend. kann mir zu gut vorstellen, wie es gerade manch alleinerziehenden gehen muss
Manchmal möchte ich auch nur schreiend davonlaufen

wie lange Urlaub?  hat sich dann der Vater gekümmert?

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18. Oktober um 21:12

Nein, nur Ausschnitte!

Kleine Kinder werden bis zum Erbrechen gefüttert. Genauso werden sie nachts im Dunkeln eingesperrt und dort zurückgelassen, egal wie sie weinen. 
Auch wenn das verhaltensauffällige Kinder sein mögen, finde ich diese Methoden einfach nur abartig. Verhaltensauffälligkeit setzt keine Grundrechte und Gesetze außer Kraft, die besagen, dass die Würde des Menschen unantastbar ist und Kinder das Recht haben gewaltfrei aufzuwachsen.

Mir ist bei den Ausschnitten echt das Herz gebrochen. Ganz, ganz schlimm.

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19. Oktober um 14:38

Gesehen habe ich den Film nicht. Mit reicht eigentlich, was ich darüber gelesen habe um zu wissen, dass ich wohl sehr betroffen wäre von Umgang mit Kindern und der Einstellung gegenüber Kindern.
Hier geht es zu ein paar Artikeln über den Film, die in verschiedenen Zeitungen erschienen sind .

SZ https://www.sueddeutsche.de/kultur/doku ... -1.4164137NOZ https://www.noz.de/deutschland-welt/fam ... iesem-filmTagesspiegel https://www.tagesspiegel.de/berlin/umst ... 04478.htmlZEIT https://www.zeit.de/2018/41/dokumentarf ... ung-regelnFocus https://www.focus.de/familie/erziehung/ ... 71653.htmlSpiegel http://www.spiegel.de/lebenundlernen/jo ... 29953.htmlKinderschutzbund https://www.dksb.de/de/ueber-uns/bundes ... utzbundes/br https://www.br.de/mediathek/video/minen ... 001c5acc3ewaz https://www.waz.de/staedte/gelsenkirche ... 22991.html

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19. Oktober um 14:43

Sorry- hier nochmal übersichtlich:

SZ https://www.sueddeutsche.de/kultur/doku ... -1.4164137

NOZ https://www.noz.de/deutschland-welt/fam ... iesem-film

Tagesspiegel https://www.tagesspiegel.de/berlin/umst ... 04478.html

ZEIT https://www.zeit.de/2018/41/dokumentarf ... ung-regeln

Focus https://www.focus.de/familie/erziehung/ ... 71653.html

Spiegel http://www.spiegel.de/lebenundlernen/jo ... 29953.html

Kinderschutzbund https://www.dksb.de/de/ueber-uns/bundes ... utzbundes/

br https://www.br.de/mediathek/video/minen ... 001c5acc3e

waz https://www.waz.de/staedte/gelsenkirche ... 22991.html

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19. Oktober um 16:29
In Antwort auf alphabetiker

Nein, nur Ausschnitte!

Kleine Kinder werden bis zum Erbrechen gefüttert. Genauso werden sie nachts im Dunkeln eingesperrt und dort zurückgelassen, egal wie sie weinen. 
Auch wenn das verhaltensauffällige Kinder sein mögen, finde ich diese Methoden einfach nur abartig. Verhaltensauffälligkeit setzt keine Grundrechte und Gesetze außer Kraft, die besagen, dass die Würde des Menschen unantastbar ist und Kinder das Recht haben gewaltfrei aufzuwachsen.

Mir ist bei den Ausschnitten echt das Herz gebrochen. Ganz, ganz schlimm.

aber was wenn alles vorherige absolut nichts genutzt hat? wie soll man sich als Mutter helfen?  und da sprechen wir von Extremfällen... und nicht von Kindern die mal Bocken...

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19. Oktober um 19:59

Was mir auffällt, überall, wo dieser Film heiß diskutiert wird, liest man ganz oft: "Ich habe den Film zwar nicht gesehen, aber...".
So, wie hier auch.

Ich bin gespannt.
Warten wir mal ab, bis der Film frei verfügbar ist, merken uns diesen Thread und schauen dann, ob der erste Eindruck der richtige war. 
No-Go, oder letzter Ausweg. 

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19. Oktober um 20:16
In Antwort auf theola

aber was wenn alles vorherige absolut nichts genutzt hat? wie soll man sich als Mutter helfen?  und da sprechen wir von Extremfällen... und nicht von Kindern die mal Bocken...

Die Frage ist nicht, wie man sich als Mutter helfen soll, sondern wie die Experten solchen Kindern und Eltern richtig helfen sollten. Ganz klar: Nicht so! Das sind absolut unterirdische Methoden. Und ich denke, das wissen die auch selber. Vielleicht sind sie einfach nur völlig abgestumpft und es zählt nur den Eltern schnell zu helfen, anstatt Eltern UND Kind.

Ein Kleinkind bis zum Erbrechen zwangszustopfen (von füttern kann keine Rede sein) ist ja nun definitiv nicht der richtige Weg mit Essstörungen umzugehen. Da muss ich kein Profi für sein, um das zu erkennen.
Kinder ohne ihre Bezugsperson in einer völlig fremden Umgebung zum Schlafen in Gitterbetten zu stecken und dort schreien zu lassen ebensowenig. Das bekämpft mit Sicherheit das Schreien, aber was kommt danach? Was löst das in den Kindern für Ängste aus? Wie sehr wird da das Vertrauen zerstört? Ich finde so eine Methode schon zu Hause in der vertrauten Umgeung nicht richtig, aber sowas in einer fremden Umgebung abzuziehen, ist schon nicht mehr zu toppen. Und das mit Kindern die sowieso Probleme haben? 
Hier wird den Kindern nicht geholfen! Sie werden... ja, ich sage das böse Wort... dressiert. Viele der Verhalten werden sicher auf Dauer abgestellt, aber zu welchem Preis? Die Kinder werden so geschädigt. Ich finde das ganz furchtbar.

Und dann ist vo Prinzessinnen und Tyrannen die Rede. Das Kind wird nicht als das wahrgenommen, was es ist. Die Probleme werden nicht dort gesucht, wo sie entstanden sind, um sie zu bekämpfen. Es wird ja schlicht davon ausgegangen, dass sie einfach verzogen sind und nun eben mal mit harter Hand gezeigt bekommen müssen, wo die Grenze ist.

Ich frage mich, ob in dem Film davor gewarnt wird, solche Methoden nicht auf den "Hausgebrauch" anzuwenden. Denn wenn das vergessen wurde, dann ist das wirklich fatal.

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19. Oktober um 20:46
In Antwort auf adenin

Was mir auffällt, überall, wo dieser Film heiß diskutiert wird, liest man ganz oft: "Ich habe den Film zwar nicht gesehen, aber...".
So, wie hier auch.

Ich bin gespannt.
Warten wir mal ab, bis der Film frei verfügbar ist, merken uns diesen Thread und schauen dann, ob der erste Eindruck der richtige war. 
No-Go, oder letzter Ausweg. 

Genau, vielleicht erstmal den Film gucken um überhaupt mitreden zu können. 

Im Trailer konnte ich zb nicht sehen, dass -wie Alphabetiker behauptet- ein Kind bis zum Erbrechen vollgestopft wird. 

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19. Oktober um 21:09

Werden die Kinder in dem Film unkenntlich gemacht (habe den Trailer nicht geschaut)?
In den Artikeln zum Film sieht man die Kinder auf Fotos ganz normal ohne Unkenntlichmachung. Sollte man die Kinder ganz normal sehen, finde ich das absolut nicht richtig!

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19. Oktober um 21:26

Der Artikel im Tagespspiegel gibt mir schon sehr zu denken.

Schade, dass unsere Gesellschaft Kinder anscheinend wirklich hauptsächlich als kleine Tyrannen wahr nimmt, die uns nur rumkommandieren wollen.

Dazu ein kleines Beispiel:
Das Kleinkind einer Bekannten wollte nicht mehr gehen und wollte ständig nur noch getragen werden. Die Bekannte war genervt, weil das Kind immer wieder keine Ruhe gab und Terror schlug. Klar, das Kind wollte Macht ausüben, weil es nicht gehen wollte.

Tja, bis es der Bekannten doch seltsam vor kam und sie zum Arzt ging. Ende der Geschichte, das Kind hatte Kinderreuhma und furchbare Schmerzen in den Gelenken. Aber das konnte es nicht verbalisieren.


Und so etwas passiert wirklich oft. Ist mir auch schon ähnlich gegangen. Wenn ich dann mal genau hinterfragt habe, oder mal einfach hingehört, dann gab es manchmal wirklich gute Gründe für meinen Sohn, dass er "ausrastete".
Auch wenn er manchmal meinem Gefühl nach auch Grenzen austestet... Aber warum unterstellen wir ständig dieses Austesten? Egal wann, egal bei was?
Mir geht's selber so, das steckt so in uns drinnen... Aber stimmt das wirklich immer? Ich erinnere mich sehr gut zurück, als ich ein Kind war. Ich fühlte mich oft ungerecht behandelt. Um "Macht Demonstration" ging es mir in meiner Erinnerung nie... dennoch...

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19. Oktober um 21:33

Achso und am liebsten sind mir Leute, wenn das Kind draußen mal brüllt, hat man in der Erziehung versagt, weil man muss ja hart und konsequent bleiben. Kind ist dann "verzogen".
Nur wäre ich nicht konsequent, würde mein Kind gar nicht da stehen und brüllen. Oder soll man nur in den eigene 4 Wänden und nur, wenn es den Nachbarn gerade, passt konsequent sein?

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20. Oktober um 14:13

Wenn das alles so in dem Film dargestellt wird, wie hier beschrieben, dann wäre es in der Tat ein ganz furchtbar falsches Statement, ABER: Keine von uns hat den Film komplett gesehen. Ich bin lieber vorsichtig mit Kommentaren zu Kurzausschnitten, die völlig aus dem Kontext gerissen evtl ein ganz falsches Bild geben. Ich fände es in der Tat besser, wenn man erst deüber diskutiert, sobald man den Film in Gänze gesehen hat. Dass vollstopfen bis zum Erbrechen keine sinnvolle, kindgerechte oder nachahmenswerte Erziehungsmethode sein darf, ist ja wihl indiskutabel, aber auch da sollte man unbedingt die ganze Sequenz kennen. Bricht das Kind absichtlich? Ist es stark untergewichtig? Hat es selbst gar kein Körpergefühl mehr? Was steckt dahinter? Ich nehme an, da wird in dem Film schon mehr dazu gesagt/erklärt, falls nicht: Gerne verreißen, aber nicht per se schon ablehnen, weil man was gehört hat von jemandem, der was gehört hat oder weil man einen Miniausschnitt kennt.
Wenn es nämlich danach geht, denken viele Leute um uns rum, wir sind die weltbeste Familie, bei der es nie Stress gibt, die das liebste Kind auf Erden hat. Tatsächlich haben wir ein ziemlich schüchternes Kind, dass sich draußen bei anderen eher anpasst und beobachtet, zuhause aber schon sehr wohö austestet, ob Mama wirklich das Spielzeug wegpackt, wenn man es nicht aufräumen mag oder ob sie auch wirklich den Esstisch abräumt, wenn man mit dem Essen spielt (Ja, tut sie, aber das muss man halt alle paar Wochen mal noch austesten und dann ist das Drama da, das niemand sonst mitbekommt!).

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20. Oktober um 14:58

Ich gebe dir schon recht.
Aber ich hoffe auf der anderen Seite, dass Experten wie Renz-Polster sich den Film ansehen, bevor sie einen Artikel darüber schreiben. Und ich schrieb z.B. über dessen Bewertung, die aus meiner Sicht nicht nur aus der Luft gegriffen sein kann, oder?

Ich werde mir den Film nicht ansehen... würde mich zu sehr mitnehmen.

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20. Oktober um 16:42
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Wenn das alles so in dem Film dargestellt wird, wie hier beschrieben, dann wäre es in der Tat ein ganz furchtbar falsches Statement, ABER: Keine von uns hat den Film komplett gesehen. Ich bin lieber vorsichtig mit Kommentaren zu Kurzausschnitten, die völlig aus dem Kontext gerissen evtl ein ganz falsches Bild geben. Ich fände es in der Tat besser, wenn man erst deüber diskutiert, sobald man den Film in Gänze gesehen hat. Dass vollstopfen bis zum Erbrechen keine sinnvolle, kindgerechte oder nachahmenswerte Erziehungsmethode sein darf, ist ja wihl indiskutabel, aber auch da sollte man unbedingt die ganze Sequenz kennen. Bricht das Kind absichtlich? Ist es stark untergewichtig? Hat es selbst gar kein Körpergefühl mehr? Was steckt dahinter? Ich nehme an, da wird in dem Film schon mehr dazu gesagt/erklärt, falls nicht: Gerne verreißen, aber nicht per se schon ablehnen, weil man was gehört hat von jemandem, der was gehört hat oder weil man einen Miniausschnitt kennt.
Wenn es nämlich danach geht, denken viele Leute um uns rum, wir sind die weltbeste Familie, bei der es nie Stress gibt, die das liebste Kind auf Erden hat. Tatsächlich haben wir ein ziemlich schüchternes Kind, dass sich draußen bei anderen eher anpasst und beobachtet, zuhause aber schon sehr wohö austestet, ob Mama wirklich das Spielzeug wegpackt, wenn man es nicht aufräumen mag oder ob sie auch wirklich den Esstisch abräumt, wenn man mit dem Essen spielt (Ja, tut sie, aber das muss man halt alle paar Wochen mal noch austesten und dann ist das Drama da, das niemand sonst mitbekommt!).

eben... man kennt die Hintergründe nicht.  zb beim voll stopfen: vielleicht ist das Kind wirklich untergewichtig

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20. Oktober um 16:43
In Antwort auf kreuzunge

Achso und am liebsten sind mir Leute, wenn das Kind draußen mal brüllt, hat man in der Erziehung versagt, weil man muss ja hart und konsequent bleiben. Kind ist dann "verzogen".
Nur wäre ich nicht konsequent, würde mein Kind gar nicht da stehen und brüllen. Oder soll man nur in den eigene 4 Wänden und nur, wenn es den Nachbarn gerade, passt konsequent sein?

aber einfach gar nichts zu machen wenn es brüllt ist doch auch nicht richtig...

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20. Oktober um 16:58
In Antwort auf kreuzunge

Ich gebe dir schon recht.
Aber ich hoffe auf der anderen Seite, dass Experten wie Renz-Polster sich den Film ansehen, bevor sie einen Artikel darüber schreiben. Und ich schrieb z.B. über dessen Bewertung, die aus meiner Sicht nicht nur aus der Luft gegriffen sein kann, oder?

Ich werde mir den Film nicht ansehen... würde mich zu sehr mitnehmen.

Bei Erziehungsexperten und Pädagogen bin ich mittlerweile nicht mehr sofort überzeugt von wertfreier und unvoreingenommer Rezeption. Viele hören/schauen schon sehr gefärbt hin, auch wenn sie das anders behaupten. Diverse Reformpädagogen sind da ja gute Beispiele dafür, deswegen würde ich immer lieber das Original ansehen, statt eine vorgefertigte Meinung zu übernehmen!

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20. Oktober um 19:52
In Antwort auf theola

aber einfach gar nichts zu machen wenn es brüllt ist doch auch nicht richtig...

Und was soll man bitte machen? Dem Kind den Mund zu halten?
Kläre mich bitte mal auf.

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