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Kita: Offene oder geschlossene Gruppen???

8. April 2011 um 12:57 Letzte Antwort: 24. April 2011 um 22:19

Huhu,

meine kleine soll mit einem Jahr in die Kita gehen. Nun stehen uns 2 verschiedene Kindertagesstätten zur Auswahl. Die eine arbeitet nach dem offenen Prinzip, die andere hat ausschließlich geschlossene Gruppen.

Ich frage mich nun welches Konzept besser für meine Tochter ist.
Kennt sich da jemand aus?
Ich hab Angst dass sie in der offenen Gruppe untergeht und keine richtigen Grenzen gesetzt bekommt, welche ja später in der Schule auch wichtig sind.
Andersrum bietet die Kita mit dem Prinzip der offenen Gruppen viel mehr Tätigkeiten im musikalischen und künstlerischen usw. Bereichen an. Bin vollkommen durcheinander

Bitte helft mir.

Liebe Grüße

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8. April 2011 um 13:17

geschlossen
ich find nichts schlimmer als 3jährigen in allem die Wahl zu lassen. Ich kenn sowas nur als chaos, die kinder machen dann auch gern bei den ganzen Angeboten gar nicht erst mit, weils 100 Mögl. gibt sich zu verstecken usw.

Finds besser wenn Kinder ne Bezugsperson/gruppe haben. Meine wäre mit 3 bei solch einer Einrichtung untergegangen.

LG summervine

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8. April 2011 um 14:26

Thx
Danke für die lieben Antworten. Ich werde mich jetzt nochmal mit meinem Schatz zusammensetzen und pro und contra abwiegen und dann eine Entscheidung treffen.

Noch jmd. Erfahrung???

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8. April 2011 um 15:18

Offen
Meine Tochter ist mit 13,5 Monaten in einen halboffenen KiGa gekommen und das ht super funktioniert. Mittlerweile ist er offen und ich sehe auch bei den jetzigen 1-jährigen keine Probleme.

LG
Morgaine

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9. April 2011 um 12:04

...
Weiß denn jemand ob das offene Konzept in der Krippe schon genauso durchgezogen wird wie im Elementarbereich oder ist die Krippe nochmal ein Thema für sich. Kann mir irgendwie nicht vorstellen dass Groß und ganz Klein die ganze Zeit durcheinander rennt.

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9. April 2011 um 12:26


Mein Partner und ich sind mittleiweile auch fast überein gekommen uns für die geschlossene Kita zu entscheiden.
Auch wenn man jetzt vielleicht noch nicht sagen kann, wie sich unsere kleine so entwickelt, ist sie doch jetzt schon immer eher skeptisch wenn zuviel neues auf sie einprasselt.
Ich denke da ist es vielleicht wirklich besser wenn sie erstmal nur 12 ander Kinder die dann in ihrer Gruppe sind kennenlernt und nicht noch 50 weitere die dann immer mal so durch den Raum schwirren

Danke für die lieben Antworten

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24. April 2011 um 21:47

Bloß nicht offen !!!!
Hi,
ich weiß aus Erfahrung, dass eine offene Arbeit nicht toll ist. Die Kleinen haben zwar den Vorteil sich eine Bezugsperson selbst auszuwählen, aber das geht auch nur begrenzt. Für Kinder sind feste Regeln und Strukturen unentbehrlich. Außerdem sollte Musik, Bewegung, Kunst usw. immer im Angebot stehen.
Ein Vorschlag; schau Dir alles an, aber versteckt hinter dem Gartenzaun, dann kannst Du Dir das beste Urteil bilden.
LG

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24. April 2011 um 22:19

Mmmmh
Wenn ich das hier so lese, muss meine Tochter eine Ausnahme sein. Sie ist mit 13 Monaten in einen halboffenen KiGa gekommen und in ihrer Gruppe waren die Kinder zwischen 1 und 6 Jahren und es war super. Sie hatte keine Probleme und die Großen haben auch mal super mit den Kleinen gespielt. Damals war der KiGa relativ neu halboffen (morgens Stuhlkreis in der Stammgruppe und die Kinder wurden auch in ihrem Gruppenraum abgegeben und mussten sich zumindest morgens abmelden, wenn sie woanders hin sind). Dann ist als meine Tochter 2 war der KiGa ausgebrannt und es gab ein Provisorium, wo die Jüngeren Kinder in einem gebäude und die älteren woanders untergebracht waren. Nach ca. 9 Monaten gings zurück ins alte Gebäude mit neuem Konzept. Jetzt werden die Kinder im "Flur" abgegeben und können sagen wo sie hinwollen. So gegen 10 gibts 20 bis 30 Minuten Stuhlkreis in der Stammgruppe und gegen 12 noch mal 10 Minuten. Aber es gibt keine Grupenräume in dem Sinne sondern nur noch Funktionsräume. Und die Gruppen wohnen halt in einem Funktionsraum. Es gibt gerade wieder 2 Kleine unter 2 Jahren und ich sehe auch hier keine Probleme (kenne die aber zugegebenermaßen nicht gut). Und auch die Kleine, die mit 1 Jahr im Provisorium eingewöhnt wurde ist mit jetzt 2 Jahren völlig heimisch im KiGa (die kenne ich vom Spielplatz recht gut).
Auch die anderen 2 Einjährigen die mit meiner Tochter eingewöhnt wurden haben keine Probleme gehabt. Und ich hoffe sehr, dass mein Sohn im Herbst mit 1 Jahr auch dahin gehen kann. Leider steht noch nicht fest, ob wir einen Platz bekommen. Die Alternative ist eine Krippe mit 20 Kindern zwischen 0 und 3. Irgendwie kann ich mich aber nicht wirklich damit anfreunden. Wahrscheinlich findet man imemr das am besten, womit man gute Erfahrungen gemacht hat.

LG
Morgaine

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