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Kleinkind hat extremen Sturkopf, macht nur was es will...kennt das wer?

27. Januar 2015 um 12:04

Hallo Zusammen,

ich habe gedacht ich Frage mal hier, weil hier einfach sehr viele Mamis mit noch mehr Erfahrung durch eigene Kinder vertreten sind.

Unser Kind (1,5) hat einen unglaublichen Sturkopf. Normal, Trotzphase, werden jetzt viele sagen. Aber es ist wirklich extrem.

Solange es sich beschäftigen darf mit was es möchte, ist die Welt in Ordnung. Aber wehe wir möchten ein Puzzle machen, Bausteine bauen oder ähnliches und möchten es zusammen macht, tickt es regelrecht aus. Die Holzpuzzleteile ( Tierform) werden vielleicht noch angeschaut, aber wenn ich nur auf das Brett zeige und sage: komm wir legen den Hund da rein... Fliegen schon die Teile in hohem Bogen, es wird geschrien als würde ich misshandeln , mit dem Kopf auf den Boden geschlagen , nach mir getreten usw.
Ähnlich verhält es sich bei anderen Spielen bzw Spielsachen. Es wird nicht mal probiert, sondern sofort getobt wie verrückt.

Ich habe unseren Kinderarzt mal darauf angesprochen und er meinte, dass es möglich wäre, dass das Vertrauen in eigene Fähigkeiten fehlt und wenn sich ein Kind nichts zutraut, dann reagiert es so und haut lieber alles in die Ecke, als es überhaupt mal zu probieren. Wir sollen doch einfach die Hand nehmen und es gemeinsam probieren , so dass ein Erfolgserlebnis da ist und es auch sieht, wie es geht, dass es nicht schwer ist usw.
Leichter gesagt, als getan. Wenn ich mit der sogenannten Handführung arbeite und zeigen will, wie es funktioniert, auch für alles lobe, was wir gemacht haben, wird noch mehr getobt, geschrien, geheult... Als täte ich so Hand brechen etc. Also ließen wir es wieder sein.

Nun haben wir seit kurzem Physiotherapie über die Frühförderstelle , die Dame ist Physiotherapeutin und Heilpädagogin und meint, das wären reine Machtkämpfe, wir hätten schon viel zu oft nachgegeben: Hand nehmen, gemeinsam das Spiel beenden, auch gegen Widerstand. Ein Kind muss durchaus lernen, dass es nicht nur nach seinem Kopf geht. Das Verhalten würde auf lange Sicht dazu führen, dass unser Kind die wichtige Phase des Probierens überspringt und immer gleich die Flinte ins Korn schmeißt. Außerdem käme es so immer mit seinem Willen durch. Wir sollen daheim ruhig mal angeleitete Spielsituationen schaffen, in denen gespielt werden muss, ggf mit Handführung, aber nicht einfach wegen Trotz abbrechen.

Was meint ihr dazu?
Ich kann euch sagen, dass es in der Theorie definitiv leichter ist, als in der Praxis, versucht mal mit einem zornigen , tobenden Kind mit Handführung ein Puzzle zu beenden oder zwei Duplosteine ineinander zu stecken

Wie verhalten eure Kinder sich?
Lasst ihr sie daheim ausschließlich frei spielen? Bisher war ich eigentlich ganz froh, wenn es so war bzw habe ich halt das mitgespielt, was gerade interessant war.
Aber die Dame meinte, dass spätestens in der Krippe ( in 9 Monaten soweit) eine Kooperationsbereitschaft da sein muss und es mit diesem Verhalten riesige Probleme geben wird.

Ich bin gerade hin- und hergerissen. Haben wir zuoft/ immer nachgegeben und unser Kins verzogen?
Ist es ein alterstypischer Sturkopf?

Bin auf eure Meinungen gespannt?

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27. Januar 2015 um 12:20

Als Ergänzung
ich empfinde es nicht generell so, dass unser Kind keine Konzentration und Ausdauer hat. Wenn es an etwas selbst ausgesuchten Spielt oder Bilderbücher anschaut, sitzt es durchaus mal 15min voller Begeisterung. Klar variiert das tagesformabhängig , aber begeisterungsfähig ist es schon.

Nur wenn es eben um vorgegebene Aufgaben geht, herrscht Weltuntergangsstimmung.

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27. Januar 2015 um 12:24

Sturkopf
Hallo,
ein Kind mit Sturkopf das kenne ich durchaus. Natürlich muss man seinem Kind gewisse Grenzen aufzeichnen sonst wird es irgendwann nur noch das machen was ihm passt und euer Leben würde sich nur nach eurem Kind drehen aber es muss andersherum sein. Das Leben des Kindes muss sich in gewisser Weise eurem Leben anpassen. Klar das man mit Kind nicht mehr das Leben führt was man davor gelebt hat, völlig normal. Dennoch muss euer Kind wissen wenn ihr weg wollt das es dann nicht mehr spielen darf auch wenn er es gerne wolle. Unser Sohn inzwischen 6 Jahre alt hat auch einen sehr starken Sturkopf. Das zeichnete sich auch schon sehr früh ab aber bei uns war es dann eher Stur sein weil die Socken gerade nicht saßen oder der Pullover in der Jacke hochgerutscht ist oder sonst dergleichen. Ich habe früher auch alles versucht, habe ihm gut zugeredet und irgendwann bin auch ich mal lauter geworden und hatte schon vorab Panik bei ähnlichen Aktivitäten das er wieder durchdreht. Bei uns äußerte sich das in schreien ( so das man dachte ich verprügel ihn) also wirklich histerisch und dann irgendwann gar nichts mehr sagen. Irgendwann dachte ich mir das es so nicht weiter gehen kann.
Ich Habe ihn ab da auch wenn es mir sehr schwer fiel in sein Zimmer gebracht und habe ihm gesagt das er dort bocken kann und wenn er sich beruhigt hat wieder runter kommen darf. Die ersten Male hat er natürlich sofort die Tür aufgemacht das Spiel ging solange bis er gemerkt hat das ich nicht nachgebe.
Wie gesaagt inzwischen ist er 6 und ab und an kommt mal noch so ein Ausraster aber in der Regel habe wir das gut im Griff. Wollte ja auch nicht das er in der Schule irgendwelche Probleme bekommt. Im Kindergarten haben sie mir damals den Tipp gegeben, ihn nicht immer nur zu bestrafen sondern auch zu loben in einer Form von Geschenk.
Also kaufte ich ein kleines Heft und Sticker. Jedesmal wenn er was gut gemacht hat, durfte er einen Sticker hinein kleben. Nach drei Stickern durfte er sich eine Kleinigkeit aussuchen, z.B. ein Hot Wheels Auto oder so. Das hat wirklich gut funktioniert. Ein wenig Disziplin und Geduld gehören dazu aber es bringt Erfolge. Ich wünsche das du es in den Griff bekomst und wie gesagt wenn dein Kind mal wieder bockt, einfach in Ruhe lassen und nicht zeigen das es dich in einer Weise ärgert denn dann ist es irgendwann langweilig fürs Kind und lässt immer häufiger sein. Viel Glück

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27. Januar 2015 um 12:29
In Antwort auf brooke_12087521

Sturkopf
Hallo,
ein Kind mit Sturkopf das kenne ich durchaus. Natürlich muss man seinem Kind gewisse Grenzen aufzeichnen sonst wird es irgendwann nur noch das machen was ihm passt und euer Leben würde sich nur nach eurem Kind drehen aber es muss andersherum sein. Das Leben des Kindes muss sich in gewisser Weise eurem Leben anpassen. Klar das man mit Kind nicht mehr das Leben führt was man davor gelebt hat, völlig normal. Dennoch muss euer Kind wissen wenn ihr weg wollt das es dann nicht mehr spielen darf auch wenn er es gerne wolle. Unser Sohn inzwischen 6 Jahre alt hat auch einen sehr starken Sturkopf. Das zeichnete sich auch schon sehr früh ab aber bei uns war es dann eher Stur sein weil die Socken gerade nicht saßen oder der Pullover in der Jacke hochgerutscht ist oder sonst dergleichen. Ich habe früher auch alles versucht, habe ihm gut zugeredet und irgendwann bin auch ich mal lauter geworden und hatte schon vorab Panik bei ähnlichen Aktivitäten das er wieder durchdreht. Bei uns äußerte sich das in schreien ( so das man dachte ich verprügel ihn) also wirklich histerisch und dann irgendwann gar nichts mehr sagen. Irgendwann dachte ich mir das es so nicht weiter gehen kann.
Ich Habe ihn ab da auch wenn es mir sehr schwer fiel in sein Zimmer gebracht und habe ihm gesagt das er dort bocken kann und wenn er sich beruhigt hat wieder runter kommen darf. Die ersten Male hat er natürlich sofort die Tür aufgemacht das Spiel ging solange bis er gemerkt hat das ich nicht nachgebe.
Wie gesaagt inzwischen ist er 6 und ab und an kommt mal noch so ein Ausraster aber in der Regel habe wir das gut im Griff. Wollte ja auch nicht das er in der Schule irgendwelche Probleme bekommt. Im Kindergarten haben sie mir damals den Tipp gegeben, ihn nicht immer nur zu bestrafen sondern auch zu loben in einer Form von Geschenk.
Also kaufte ich ein kleines Heft und Sticker. Jedesmal wenn er was gut gemacht hat, durfte er einen Sticker hinein kleben. Nach drei Stickern durfte er sich eine Kleinigkeit aussuchen, z.B. ein Hot Wheels Auto oder so. Das hat wirklich gut funktioniert. Ein wenig Disziplin und Geduld gehören dazu aber es bringt Erfolge. Ich wünsche das du es in den Griff bekomst und wie gesagt wenn dein Kind mal wieder bockt, einfach in Ruhe lassen und nicht zeigen das es dich in einer Weise ärgert denn dann ist es irgendwann langweilig fürs Kind und lässt immer häufiger sein. Viel Glück

Danke
aber wie würdest du konkret verfahren?

Ich habe es bisher so versucht:
Spielsituationen schaffen, wo man zusammenarbeiten muss. Dann folgt Toben, obwohl die Sache eigentlich in 30Sek erledigt wäre. Also wird mit Handführung das Spiel beendet, Tierpuzzleteile reingelegt ( unter riesigen Geschrei), dazu sage ich bei jedem Tier Namen und Tierlaut. Ich habe hinterher blaue Flecken, weil getreten und abgehauen wird , was ich ja irgendwie unterbinden muss. Sind alle Teile drinnen lobe ich und klatsche.

Es wird natürlich munter weitergetrotzt, was ich etwas ignorieren und dann mit Ablenkung beruhige.

Oder wie würdet ihr es handhaben?

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27. Januar 2015 um 12:38

Ja, das ist eben meine Frage
muss ein Kind in diesem Alter auch mal kurz kooperieren ( bspw das Puzzle mitspielen) oder darf es einfach den ganzen Tag machen, was es möchte?

Bei uns war es bisher viel freies Spiel oder eben spielen mit Mama an Dingen, die es selbst aussucht.

Nun meint aber die Heilpädagogin auch eine kurze Phase der Kooperation ( 5min) wäre in diesem Alter zu erwarten und ein Kind, welches nur querschießt, befördert sich damit selbst ins aus. Später wird es auch nötig sein, dass es mitmacht / mitmachen muss.

Ich bin eben selbst hin- und hergerissen.
Natürlich wird bei uns die Jacke angezogen und die Mütze aufgesetzt, wenn es rausgeht, auch gegen Widerstand, die Zähne Werden geputzt , Schubladen sind tabu usw
aber im Spiel hatten wir bisher keine Regeln , Konsequenzen oder Bedingungen

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27. Januar 2015 um 12:40


Ich schließe mich dir an. Meine Tochter war mit 1,5 auch so. Haargenau...mittlerweile bald 2,5, klappt vieles schon besser. Irgendwann hat sie ganz von allein angefangen zu puzzeln und Formen in Behälter zu stecken. Ich habe nichts mit ihr geübt.

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27. Januar 2015 um 12:47

Spielen ist spielen
da würde ich sie machen lassen, was sie will. Sie kommt schon von alleine, wenn sie etwas probieren möchte, dann könnt ihr es gemeinsam tun.
Außerhalb des Spielens gibt es doch so viele Situationen, wo sie sich anpassen und kooperieren muss, doch nicht auch noch dort.
Evtl. spiel Du mal mit ihrem Spielzeug, vlt. bekommt sie ja dann Lust und ist neugierig? Wenn nicht, dann nicht, dann lass sie.

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27. Januar 2015 um 12:49
In Antwort auf sinchenlinchen

Danke
aber wie würdest du konkret verfahren?

Ich habe es bisher so versucht:
Spielsituationen schaffen, wo man zusammenarbeiten muss. Dann folgt Toben, obwohl die Sache eigentlich in 30Sek erledigt wäre. Also wird mit Handführung das Spiel beendet, Tierpuzzleteile reingelegt ( unter riesigen Geschrei), dazu sage ich bei jedem Tier Namen und Tierlaut. Ich habe hinterher blaue Flecken, weil getreten und abgehauen wird , was ich ja irgendwie unterbinden muss. Sind alle Teile drinnen lobe ich und klatsche.

Es wird natürlich munter weitergetrotzt, was ich etwas ignorieren und dann mit Ablenkung beruhige.

Oder wie würdet ihr es handhaben?

Einfach gehen
Lass dein Kind mit den Spielsachen alleine da sitzen und tue es dir nicht an getreten oder geschlagen zu werden. Dann muss er es halt alleine weg räumen, da musste meiner auch durch. Jetzt geht das ohne Probleme. Manchmal kommt sogar die Frage, Mama kannst du mir helfen?!

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27. Januar 2015 um 12:51

Danke
für deine Meinung. Deshalb habe ich mich hierher gewendet, weil mich eben eure Meinung und eure Erfahrungen interessieren.

Wir motivieren bspw zum Aufräumen, also Steine wieder in eine Kiste schmeißen usw. Das klappt auch oft. Und bisher hatten wir eben KEINE Regeln beim Spiel. Wenn was ausgesucht wird, sind es momentan Bücher, die wir ewig gemeinsam anschauen.

Ich bin eben nur durch die Aussage der Heulpädagogin verunsichert, dass wir durchaus Kooperation einfordern sollen

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27. Januar 2015 um 12:55
In Antwort auf sinchenlinchen

Ja, das ist eben meine Frage
muss ein Kind in diesem Alter auch mal kurz kooperieren ( bspw das Puzzle mitspielen) oder darf es einfach den ganzen Tag machen, was es möchte?

Bei uns war es bisher viel freies Spiel oder eben spielen mit Mama an Dingen, die es selbst aussucht.

Nun meint aber die Heilpädagogin auch eine kurze Phase der Kooperation ( 5min) wäre in diesem Alter zu erwarten und ein Kind, welches nur querschießt, befördert sich damit selbst ins aus. Später wird es auch nötig sein, dass es mitmacht / mitmachen muss.

Ich bin eben selbst hin- und hergerissen.
Natürlich wird bei uns die Jacke angezogen und die Mütze aufgesetzt, wenn es rausgeht, auch gegen Widerstand, die Zähne Werden geputzt , Schubladen sind tabu usw
aber im Spiel hatten wir bisher keine Regeln , Konsequenzen oder Bedingungen

Geht es etwa nur um das Puzzle
Wenn es dir wirklich speziell um das Puzzlen geht würde ich auch sgen das es lieber spielen soll was es möchte aber wenn du mal was neues versuchst sollte es nicht in solche Ausraster geraten. Ich frage mich gerade warum oder besser wie ihr darauf kamt das ein anderes Spiel gespielt werden soll. Weil es die Heilpädagogin sagte?

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27. Januar 2015 um 12:56

Genau so
Haben wir es bisher eben auch gesehen. Alleine machen lassen und eben nach Zeit und Möglichkeit mitmachen.

Ja, wenn ich beim Jacke anziehen sage: Arm oder anderer Arm, werden die Arme hingehalten. Oder eben die Füße. Klar gibt's auch mal Getrotze wie beim Zähne putzen, aber da putze ich sie dann eben trotzdem, da gibt's kein wenn und aber. Genauso werden keine Vorhänge gezogen oder im Wassernapf vom Hund geplanscht. Hier gibt es durchaus Regeln

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27. Januar 2015 um 13:00
In Antwort auf brooke_12087521

Geht es etwa nur um das Puzzle
Wenn es dir wirklich speziell um das Puzzlen geht würde ich auch sgen das es lieber spielen soll was es möchte aber wenn du mal was neues versuchst sollte es nicht in solche Ausraster geraten. Ich frage mich gerade warum oder besser wie ihr darauf kamt das ein anderes Spiel gespielt werden soll. Weil es die Heilpädagogin sagte?

Uns ist es aufgefallen,
dass in allen Spielsituationen, in denen etwas erwartet wird bzw Puzzle Teile legen, gemeinsam Duplo aufeinanderstecken, Formen einsortieren) sofort ein Wutausbruch folgt. Also immer dann, wenn man etwas quasi richtig oder falsch machen kann, übertrieben gesagt. Also die Teile oder Formen passen ja nur exakt in eine Lücke.

Daher meinte der Kinderarzt es könnte Frustration sein und wir sollen es zusammen machen, damit ein Erfolgserlebnis da ist.
Und die Heilpädagogin meinte eben, das wäre mittlerweile ein festgefahrenes Trotzverhalten, gegen das wir uns ruhig hinwegsetzen sollen, eben durch Handführung und das Toben wären Machtkämpfe

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27. Januar 2015 um 13:02

Genau das ist ja meine Frage..
bisher haben wir das nämlich nie gemacht und erst auf Anraten der Heilpädagogin und des KiA damit begonnen.

Aber ich weiß ja selbst nicht, ob es richtig ist.

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27. Januar 2015 um 13:08

Ich poste es nochmal hier oben...
habe es unten schon einer Userin geantwortet.

Es ist nicht nur beim Puzzle so, das war nur ein Beispiel. Es betrifft quasi alle Spielsutuationen, die eine Lösung bedürfen. Also auch Steckformen , Duplo etc...wo etwas passgenau sein soll / muss.

Wir hatten nie Regeln, aber aufgrund der Extremen Ausbrüche ( Kopf auf Boden euc) haben wir den Kinderarzt gefragt und der meinte evtl ist es Frustration, es wird ja nicht mal probiert, gleich weggeworfen und wenn man es zusammen machen will, wird getobt.

Daher sollten wir es zeigen und eben gemeinsam mit Handführung machen, damit ein Erfolgserlebnis da ist. Klappt allerdings Null.

Und die Heilpädagogin meinte, da müssen wir uns durchsetzen.

Und nun gebe ich die Frage eben an euch weiter!

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27. Januar 2015 um 13:28

Hallo
In welchen Situationen benimmt dein Kind sich denn noch trotzig ?
Bei meiner Tochter z.b ist es so sie bekommt Wutanfälle wenn es mit dem Essen nicht klappt zum Beispiel oder wenn sie in dem buggy soll.

Ich würde da nicht zu sehr Aufmerksamkeit legen dadurch fühlt das Kind sich unter Druck gesetzt
und es wird noch schlimmer.
Lass ihn doch alleine Spielen und puzzeln muss man doch noch nicht können das kommt schon noch. Meine Tochter würde nur die Teile durch die Gegend werfen . Sie ist auch 1,5 jahre.

Pass nur auf das er sich nicht selbst weh tut z.b den kopf anschlägt oder so oder auf euch zu geht und anfängt zu schlagen .
Wenn es extremer wird und er mehr und mehr von allem frustriert ist dann kann man schauen was steckt da hinter ist das normal usw

Aber so klingt das für mich jetzt nach ganz normalen Trotzverhalten .

Ich wünsche euch gute Nerven und viel Geduld das wird schon

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27. Januar 2015 um 15:39

Wenn er sich nicht
Dafür interessiert lass es dich bleiben, das womit sich Kinder am liebsten beschäftigen, darauf kontentrieren sie sich auch.
Warum muss er unbedibgt puzzlen?
LG

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27. Januar 2015 um 15:41
In Antwort auf sinchenlinchen

Ich poste es nochmal hier oben...
habe es unten schon einer Userin geantwortet.

Es ist nicht nur beim Puzzle so, das war nur ein Beispiel. Es betrifft quasi alle Spielsutuationen, die eine Lösung bedürfen. Also auch Steckformen , Duplo etc...wo etwas passgenau sein soll / muss.

Wir hatten nie Regeln, aber aufgrund der Extremen Ausbrüche ( Kopf auf Boden euc) haben wir den Kinderarzt gefragt und der meinte evtl ist es Frustration, es wird ja nicht mal probiert, gleich weggeworfen und wenn man es zusammen machen will, wird getobt.

Daher sollten wir es zeigen und eben gemeinsam mit Handführung machen, damit ein Erfolgserlebnis da ist. Klappt allerdings Null.

Und die Heilpädagogin meinte, da müssen wir uns durchsetzen.

Und nun gebe ich die Frage eben an euch weiter!

Lass dein
kleinkind frei spielen!!!
So entwickekt es sich am vesten.
Lass den ganzen Frühförderwahn links liegen.

Was für experten sind denn das? Die wolken dich ihren Willen durchsetzen...
LG

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27. Januar 2015 um 15:47

Entschuldige bitte, aber...
Sagt einem nicht der gesunde menschenverstand das das absolut scheisse ist ein kind so zu behandeln??? Ich versteh dich als mutter da echt nicht.
Warum zwingst du das kind und drängst ihn ein puzzel fertig zu machen?
Ermsthaft, das kind ist 1,5 jahre alt bzw JUNG! Da muss kein kind puzzlen oder lego spielen wenns keine lust hat.

Es gibt soviele leute die ernsthafte sorgen mit ihren kindern haben...und dann gibt es leute die die hände ihrer kinder festhalten und lego bauen.

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27. Januar 2015 um 17:32

Danke
für eure Meinungen. Ihr habt uns darin bestätigt es so zu machen, wie die letzten 1,5 Jahre auch, nämlich ohne den Expertenrat, also einfach frei Schnauze.

Weil gefragt wurde:
Unser Kind war ein Frühchen , hat unter anderem Probleme mit der Mundmotorik, weshalb es Castillo Morales bekommt und wegen der Hypertonie Physiotherapie. Unsere Förderungen Laufen eben über die Frühförderstelle. Diese betreut nicht nur behinderte Kinder, sondern auch solche, die als von Beeinträchtigungen bedroht gelten.

Ich finde es im Übrigen nicht fair, wie hier zum Teil über meine Qualitäten als Mutter geurteilt wird. Jede Mutter will nur das Beste für ihr Kind und wie bereits mehrfach geschrieben, gibt es bei uns Regeln und Struktur, nur im Spiel gab es eben keine bis die Empfehlung der Förderstelle kam . Dieser werden wir aber nun nicht mehr folgen.

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27. Januar 2015 um 18:27
In Antwort auf sinchenlinchen

Danke
für eure Meinungen. Ihr habt uns darin bestätigt es so zu machen, wie die letzten 1,5 Jahre auch, nämlich ohne den Expertenrat, also einfach frei Schnauze.

Weil gefragt wurde:
Unser Kind war ein Frühchen , hat unter anderem Probleme mit der Mundmotorik, weshalb es Castillo Morales bekommt und wegen der Hypertonie Physiotherapie. Unsere Förderungen Laufen eben über die Frühförderstelle. Diese betreut nicht nur behinderte Kinder, sondern auch solche, die als von Beeinträchtigungen bedroht gelten.

Ich finde es im Übrigen nicht fair, wie hier zum Teil über meine Qualitäten als Mutter geurteilt wird. Jede Mutter will nur das Beste für ihr Kind und wie bereits mehrfach geschrieben, gibt es bei uns Regeln und Struktur, nur im Spiel gab es eben keine bis die Empfehlung der Förderstelle kam . Dieser werden wir aber nun nicht mehr folgen.

Mit dem letzten absatz
Meinst du sicherlich auch mich. Und ich zweifle dich als gute mutter garnicht an, das wäre auch anmaßend von mir!
Ich habs wohl auch etwas hart geschrieben und ich entschuldige mich dafür. Habs grad nochmal gelesen. Und deine antwort jetzt zeigt ja das du weisst das es falsch ist und du nun einen anderen weg einschlägst.

Also sorry und alles gute!

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Vorsicht Listerien im Käse
Von: vera_12569117
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27. Januar 2015 um 15:34
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