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Kleinkind schläft nur, solange ich daneben liege...

15. Oktober 2014 um 22:18

So langsam bin ich am verzweifeln...meine jüngere Tochter (17 Monate) schläft seit einiger Zeit nur noch, solange ich neben ihr liegen bleibe.

Sie schlief von Anfang an bei uns im familienbett, zum einschlafen und nachts wird sie noch meist gestillt. Eine gute schläferin war sie jetzt noch nie, und dass sie so 7 mal ca. Nachts aufwacht ist normal.
Um 7 geht sie ins bett, manchmal hatte man Glück und sie ist erst gegen 23 Uhr wieder aufgewacht, manchmal durfte ich um ab einschlafen jede stunde zu ihr hoch.

Und seit etwa zwei Wochen ist es nun so, dass ich fast jede Nacht quasi gar nicht mehr aufstehen kann. Sie schläft normal und ganz gut ein. Aber versuchen ich mich aus dem Zimmer zu bewegen ist sie auf der Stelle hell wach. Es reicht schon, dass ich mich in der Nacht auf die andere Seite drehe...sie kontrolliert ob ich da bin und wenn ja legt sie sich wieder hin, nuckelt an den fingern und schläft weiter. Aber WEHE! Ich wage es wieder zu versuchen mich davon zu stehlen...

Wenn überhaupt schaffe ich es in letzter Zeit erst so zwischen 22-24 Uhr mal das Zimmer zu verlassen, da schläft sie dann manchmal doch mal fester...
Bin langsam echt genervt..ich kann/will ja nicht jedem Abend selbst um 19 Uhr ins bett gehen...

von meinem Mann will sie abends leider absolut gar nichts wissen. Tagsüber liebt sie ihn heiß und innig, aber wehe er will sie ins bett bringen oder sie nachts beruhigen...da brüllt sie noch doller, als wenn ich sie mal einfach notgedrungen alleine im Zimmer lasse um wenigstens mal zu pinkeln oder schnell Zähne zu putzen.

Irgendwie weiß ich nicht so recht weiter....schreien lassen (außer halt mal im "Notfall" zum wenigstens auf Klo zu kommen oder so) kommt für mich an sich nicht in Frage...

ist das eine Phase? Was kann ich tun, damit das wieder aufhört?? Ahhhh, es war ja sonst auch schon nervig teilweise abends 5 mal zu ihr zu müssen, bis ich selbst ins bett gehe, aber jetzt so gar keine Zeit mehr für mich und meinen Mann zu haben geht irgendwie gar nicht .
Habt ihr Tipps für mich??? Sollte ich -auch wenn sie brüllt wie am spieß- versuchen dass mein Mann nachts mehr übernimmt, damit sie sich dran gewöhnt? Besser abstillen, dass sie vielleicht nicht mehr ganz so fixiert auf mich ist?? (Wobei sie jetzt nichtmal dauernuckeln will, meist reicht es, ich bin einfach da...). Ich weiß wirklich im Moment nicht so recht weiter...

Dank schon mal für eure Hilfe

LG,
Knallhamster

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15. Oktober 2014 um 22:24

Achso,
Ich versuchen erst aus dem Zimmer zu gehen, wenn sie wirklich schläft und liege schon eine ganze Weile neben ihr, ehe ich es wage...aber selbst wenn ich dachte sie schläft tief und fest, bei der ersten Bewegung meinerseits wacht sie auf...meistens schaffe ich es nicht mal aus dem bett, wenn ich es doch tatsächlich mal aus dem Raum schaffe dauert es keine 5 Minuten, bis sie es merkt und schreit...

LG, knallhamster

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15. Oktober 2014 um 22:28

Huhu
Das hatte meiner auch! in dem alter wurde er auch noch so 4-5 mal wach (wird auch gestillt noch) und sobald ich im Wohnzimmer war,kam er hinterher (schläft auch bei uns im Bett). hab ich einfach neben mich gesetzt noch ne halbe Std,dann im Wohnzimmer gestillt (hab in der zeit gelesen) und irgendwann hab ich ihn ins Bett getragen. war auch nur so eine Phase. mit so 18/19 Monaten hat er von jetzt auf gleich ganz plötzlich durch geschlafen. war ganz erstaunt jetzt ist er 2 geworden,wird immer noch gestillt und schläft durch. Also am stillen kanns nicht liegen. meiner will abends auch nichts vom papa wissen aber das ist ja jetzt auch nicht mehr so schlimm weil er ja durch schläft. habe von mehreren Müttern schon gehört dass diese abgestillt hatten und geändert hat sich trotzdem nichts. ich hatte bei meinem abends auch immer das Gefühl wenn er ne halbe Std an der brust hing,dass er durst hatte. bin dann mit ihm eben ins Bad gegangen,hab ihm Wasser gegeben und er ist meistens ohne stillen dann eingeschlafen oder nur noch ganz kurz stillen. LG Nina

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16. Oktober 2014 um 8:41

Meiner war auch so
wachte bis er 2.5 Jahre alt war Nachts bis zu 8 mal auf. Nur das er ein Flaschenkind war, wollte dann seine Milch, ich mußte auch neben Ihn liegen und wehe ich oder mein Mann waren nicht da, bei uns ist er auf beide fixiert.

Wir haben auch Familienbett, meistens schläft er heute noch bei uns obwohl er schon 6 Jahre ist udn er weiß das wir rausgehen wenn er schläft, wehe er ist halbwach, dann wird laut gemeckert.

Bei Ihn hilft es aber wenn er ein Nachtlich an hat, seine Gute Nacht Cd läuft, bzw. sein Mobile an ist. Außerdem hat er immer sein Stofftier, ein Schnuffeltuch und sein Lielingskuschelkissen mit im Bett.

Es wird besser wenn sie älter werden.

Im letzten Urlaub, da schläft er seltsamerweise alleine in einen Zimmer und wir neben an, hatten wir es so, er war im Wohnraum auf der Coach eingeschlafen, mein Mann trug Ihn dann rüber in sein Bett, nehmen im Urlaub immer eine Ferienwohnung.

Tip, vieleicht mal versuchen neben den Bett zu sitzen, also das sie merkt Mama ist ja da, hat sie eine Melodie zum einschlafen die sie beruhigt.

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16. Oktober 2014 um 10:47

Ja,
Also, dass sie aufwacht, sich erschreckt, wenn sie merkt sie ist alleine und dann ruft oder weint war ja schon immer so und klar, dann komme ich..und sicher, aus ihrer Perspektive habe ich da vollstes Verständnis . Aber mittlerweile ist sie halt echt so weit, dass sie obwohl sie schläft sofort davon wach wird, wenn ich gehen will...wie so ein kleiner wachhund...und dass der schlaf tatsächlich mal so tief ist, dass ich gehen kann dauert wirklich Stunden...wenn ich den Moment überhaupt schaffe abzupassen....als ob sie echt quasi schon drauf lauert, ob ich gleich gehen will und das sogar im schlaf schafft umzusetzen...

Wie hast du es denn geschafft, dass deine Tochter auch ohne diesen korperkontakt schläft, ohne schreien?

LG, knallhamster

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16. Oktober 2014 um 12:06

Ui
also meiner macht das gar nicht, denn er schläft von anfang an alleine in seinem bett aber ich hab bemerkt, dass viele kinder in dem alter erste ängste entwickeln. unserer hat z.b. eine angst im dunkeln entwickelt und da passierte ähnliches wie bei dir:
kind ins bett gebracht, spieluhr an, tür zu. er brüllte wie am spieß. wir hatten dann die tür offen gelassen, solange bis wir sicher waren, dass er pennt. dann wieder tür zu und wenige sekunden später ging das gebrüll wieder los. tür auf, ruhe. sooo, irgendwann waren wir wirklich sicher, dass er tief und fest schläft, also tür wieder zu und es war, als würde er echt im schlaf lauern und es irgendwie merken, denn sofort wieder gebrüll, bis die tür wieder offen war. merkste? gleiches muster wie bei deiner tochter.

deine tochter hat wahrscheinlich angst, alleine zu sein und vielleicht auch angst vor der dunkelheit. uns half ein nachtlicht, das dezent neben seinem bett leuchtet. ab da haben wir keine probleme mehr. vielleicht kannst du deiner tochter eine puppe oder einen teddy besorgen, mit dem sie zusammen ins bett gehen kann. mein sohn braucht auch seinen teddy, ohne den geht gar nichts. der ist auch immer der tröster schlechthin.

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