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Kleinkindliches Asthma, suche Betroffene?!

28. April 2013 um 10:38 Letzte Antwort: 28. April 2013 um 22:37

Meine Kleine hat das leider seit ihrem Säuglingsalter.
Angefangen über Pari Boy bis jetzt zum Aero Chamber und natürlich feste inhalieren mit:
Salbutamol und Beclometason
Jetzt ist sie seit letztes Jahr anfang Herbst (September) wieder Dauerkrank und wir natürlich am Dauerinhalieren .

Die letzten beiden Nächten waren aber wieder besonders schlimm, sie hustet und hustet bis sie erbricht.
Da kommt soviel Schleim mit raus, das kann man sich nicht vorstellen.
Tagsüber ist sie das quieklebendigste Mädchen das ich kenne, null Spur von den furchtbaren Nächten.
So das es einem immer niemand so richtig glaubt .
Am liebsten würde ich ihre Anfälle mal auf Band aufnehmen und den Leuten unter die Nase halten!

Was man da mitmacht, wünsch ich nicht mal meinem Erzfeind!

Jetzt war es gestern so, das ich nach Rücksprache mit unserer superlieben Ärztin, spezialisiert auf dem Gebiet, ihr zwei Tagelang "Rectodelt100" geben darf, damit sie endlich mal schlafen kann.
In der ersten Nacht war es super, sie hustete kein einziges mal, dafür dann tagsüber mehr, was aber da nicht allzu wild ist. Gestern Nacht, schien das Zäpfchen irgendwie nicht richtig zu wirken, jedenfalls hatte sie furchtbare Hustenanfälle bis zum Erbrechen, so das ich in einer Stunde mehrmals inhalierte.
Wohlgemerkt ist Salbutamol ja ein Notfallmedikament und hat die Nebenwirkung, das es extrem aufpuscht.
Ich stand da also vor ihrem Bettchen und war fix und fertig, das Kind windet sich vor husten und ich wusste nicht mehr was ich noch machen soll?
Sie wird ja selten wach davon, was mich eigentlich wundert.
Hab dann um halb zwölf Nachts im KH angerufen, was ich noch tun könnte, aufwecken und hinfahren wollte ich auch nicht, da wir die Nacht davor schon waren und man uns ruhigen Gewissens wieder heimschickte.
Machen kann man eigentlich nix mehr, ich mach schon alles, ausser fleissig weiterinhalieren, ok, das hab ich dann auch getan.
Jedenfalls würde mich interessieren wie ihr mit solchen Attacken umgeht, was ihr so alles macht und ob eine mögliche Polypen oder Mandelop wirklich abhilfe schafft?
Auf Kur werden wir entweder heuer im Herbst oder dann nä. Jahr anfang fahren.
Sie ist ja erst 2,5 Jahre alt.
Mir machen nur diese extrem hohen Dosen Salbutamol und Beclometason Angst, was wenn das irgendwann mal nicht mehr hilft??
Wir inhalieren im Schnitt alle 2-3 h mit 2 Hub/10 Atemzüge Salbu und Früh sowie Abends jeweils 2 Hub/10 Atemzüge mit Beclo.
Das ist schon sehr viel.
Ich hab so Angst, das sie mir an ihrem Schleim erstickt, wir wohnen ja mitten in der Pampa, bis da der Notarzt kommt, ists zu spät.
Dachte immer, das diese Notfallzäpfchen das nonplusultra seien, tja hat man gestern ja gesehen, das das auch nicht immer hilft!
Ich kann langsam nicht mehr !

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28. April 2013 um 11:43

Das ist aber schon sehr schlimm
Würde mich mal an ein Krankenhaus wenden, die auch ein Schlalabor haben und sie dort mal beobachtet werden kann, zusätzlich zu einem Kinderpneumologen.
Ich habe selber Asthma und im Januar eine ganz heftige Atemwegserkrankung, hatte nur noch 40% Lingenfunktion und habe den Arzt gewechselt, weil mir keiner helfen konnte.
Ich habe 2 Wochen Cortison als Tabletten genommen, ein sehr starkes AB und 5 mal
Am Tag Salbutamol inhaliert plus dem Langzeitaerosol.
Auch die 3 Jahre davor habe ich nicht einmal eine normale Lungenfunktion gehabt.
Ich hatte nach dieser Behandlung einenvöllig normale Lingenfunktion! Er meinte manchmal muss man die Lunge freipusten.
Jetzt hatte ich erst wieder einen Infekt und direkt beim ersten Anzeichen vorbeugend Salbutamol inhaliert. Es wurde nicht schlimmer.
Ich hoffe sehr es bleibt so!!

Ist die Asthma Diagnose sicher? Wurden andere Krankheiten ausgeschlossen? Da du schreibst dass sie sehr verschleimt.

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28. April 2013 um 11:50

Hier!!!!
Angefangen über krupp mit zum teil wochenlanger cortison vergabe wurde mein sohn mit 2,5 jahren auf singulair mini eingestellt!
Er ist jetzt 5.
Ungefähr 4-5mal im jahr noch krupp anfall,ansonsten super!!

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28. April 2013 um 12:22

Ashni
Sprich mal deinen
Arzt auf singulair mini an!
Da ersparst du dir das dauerhafte cortison inhalieren

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28. April 2013 um 13:45

Genau
Das war auch mein erster Gedanke, ob auf MUcoviszidose getestet wurde, da Asthma ja nur im schlimmsten Fall produktiv wird. Und nach Behandlung eben nicht.

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28. April 2013 um 14:10

------
Ja sie wurde auf Mukoviszidose getestet, war negativ, zum Glück.

Also es klingt für mich sehr verschleimt, wo bei man dir tagsüber seltsamerweise kaum was anmerkt.
Es ist nur sobald sie schläft, dann gehts los, aber richtig .

Und meistens nachdem sie Schleim erbrochen hat, gehts etwas besser.

Sie hat grosse Mandeln und die Polypen sind auch grösser, man rät uns von allen Seiten dazu, zumindest die Polypen entfernen zu lassen, aber ich bin skeptisch .
Hilft das denn wirklich, auch bei Asthma?

Ich hatte es als Kind ja auch, hat sich im Teenager-Alter zum Glück verwachsen. Mir wurden mit 5 die Mandeln und die Polypen entfernt, danach gings etwas besser.
Aber wie gesagt, ich war ja schon 5 J. , sie ist erst 2,5 J.

Der Aero Chamber ist ja wie der Vortex ein Trockeninhalator, das auch für den Dauereinsatz geeignet ist, aber es macht mir einfach Angst, das wenn sie schon so bald soviel nehmen muss, wie ist das dann ,wenn sie älter wird?

Bringen Kuren denn etwas?
Ein Allergietest wurde auch gemacht, unter Vorbehalt, da man das in so einem jungen Alter einfach noch nicht wirklich festmachen kann.
Da kam natürlich nichts dabei raus, aber was ich merke ist, wenn das Wetter umschlägt, dann kruppt sie meistens oder jetzt eben wenn die Pollen so sehr fliegen.

Die Ärztin beruhigte mich, das es bald besser werden wird, aber ich spiele mit dem Gedanken, trotzdem mal zu einem Lungenfacharzt zugehn, ist das sinnvoll?

Immerhin ist ja die Lunge meistens völlig frei.

Ihr Husten ist auch manchmal trocken, wie Reizhusten, aber seit 3 Tagen klingt er sehr produktiv, aber ohne rasseln oder pfeiffen, klingt für mich eher wie Keuchhusten, komisch.
Sie ist aber gegen Keuchhusten geimpft,zumal man uns das ja bestimmt im KH gesagt hätte, wenn es einer wäre.

Ihre Nase ist halt wenn sie liegt bzw. schläft komplett dicht, selbst das Nasenspry schlägt da nicht an.

Also dann doch die Polypen???

Singular hilft nicht jedem, das ist so 50/50 %, uns hat es nicht geholfen, daher müssen wir nun das Cortison inhalieren.

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28. April 2013 um 14:25

Polypenentfernung
würde ich in Erwägung ziehen, es kann wirklich was bringen.

Sonst vielleicht nach Singulair fragen.
Was zeigt der Allergietrst bei Haus Staub an? Nachts Husten könnte ein Zeichen dafür sein. Also dann Encasing für Matratze denken. Habt ihr Teppich/Tiere?

Und definitiv ein Kinderpneumologen zu Rate ziehen!

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28. April 2013 um 14:29

Ich les gerade,
Singulair schlug nicht an. Aber in Kombination mit Kortison? Meiner bekommt auch beides zusammen, damit sich die Bronchien beruhigen.

Klimawechsel!!!! Beatrage eine Kinderreha. Dort lernst du auch viel zum Umgang mit der Erkrankung und Abklopftechnicken....
Versucht es doch. Was soll schlimmer werden.

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28. April 2013 um 14:54
In Antwort auf esi_12282452

------
Ja sie wurde auf Mukoviszidose getestet, war negativ, zum Glück.

Also es klingt für mich sehr verschleimt, wo bei man dir tagsüber seltsamerweise kaum was anmerkt.
Es ist nur sobald sie schläft, dann gehts los, aber richtig .

Und meistens nachdem sie Schleim erbrochen hat, gehts etwas besser.

Sie hat grosse Mandeln und die Polypen sind auch grösser, man rät uns von allen Seiten dazu, zumindest die Polypen entfernen zu lassen, aber ich bin skeptisch .
Hilft das denn wirklich, auch bei Asthma?

Ich hatte es als Kind ja auch, hat sich im Teenager-Alter zum Glück verwachsen. Mir wurden mit 5 die Mandeln und die Polypen entfernt, danach gings etwas besser.
Aber wie gesagt, ich war ja schon 5 J. , sie ist erst 2,5 J.

Der Aero Chamber ist ja wie der Vortex ein Trockeninhalator, das auch für den Dauereinsatz geeignet ist, aber es macht mir einfach Angst, das wenn sie schon so bald soviel nehmen muss, wie ist das dann ,wenn sie älter wird?

Bringen Kuren denn etwas?
Ein Allergietest wurde auch gemacht, unter Vorbehalt, da man das in so einem jungen Alter einfach noch nicht wirklich festmachen kann.
Da kam natürlich nichts dabei raus, aber was ich merke ist, wenn das Wetter umschlägt, dann kruppt sie meistens oder jetzt eben wenn die Pollen so sehr fliegen.

Die Ärztin beruhigte mich, das es bald besser werden wird, aber ich spiele mit dem Gedanken, trotzdem mal zu einem Lungenfacharzt zugehn, ist das sinnvoll?

Immerhin ist ja die Lunge meistens völlig frei.

Ihr Husten ist auch manchmal trocken, wie Reizhusten, aber seit 3 Tagen klingt er sehr produktiv, aber ohne rasseln oder pfeiffen, klingt für mich eher wie Keuchhusten, komisch.
Sie ist aber gegen Keuchhusten geimpft,zumal man uns das ja bestimmt im KH gesagt hätte, wenn es einer wäre.

Ihre Nase ist halt wenn sie liegt bzw. schläft komplett dicht, selbst das Nasenspry schlägt da nicht an.

Also dann doch die Polypen???

Singular hilft nicht jedem, das ist so 50/50 %, uns hat es nicht geholfen, daher müssen wir nun das Cortison inhalieren.

Na
das ist ja mal viel ...

aber ich kann Dir auch viel dazu erzählen

Zum einen MUSST Du zum nem Pneumologen. Denn ein KiA alleine hat kaum die Möglichkeit da was zu reißen. Unserer ist auch echt gut, aber diagnostisch sind es eben auch "nur" Allgemeinmediziner.

Kann ja mal unsere geschichte kurz umreißen (2,5 Jahre ist meine Maus) sie hatte mit 7 Wochen RS Infektion mit Lungenentzündung 14 Tage KH. Salbu als Tropfen für 8-10 Wochen. Ab da alle 14-21 Tage obstruktive Bronchitis oder Lungenentzündung. Medikation immer Unmengen Salbu mal im Wechsel mit Atrovent mal ohne und Flutide oder Budnisolon (50 mg pro Hub). Regelmäßig wechselnde AB. Singulair nahmen wir auch mal 8 Monate zusätzlich brachte aber nicht den gewünschten effekt. Wir hatten 4 stationäre Aufenthalte. Haben eine Gedeihstörung (durch die Krankheiten) sie wiegt 10 kg auf 92 cm.

Naja erst als wir stationär in der Uniklinik mal an den richtigen Arzt gerieten wurde nochmals ALLES durch getestet. Bluttest auf Allergien (negativ, aber kann seltenst sein, dass trotzdem eine Allergie vorliegt), Mukoviszidose (Schweiß und Gentest), Immunglobuline (sie hat Iga und Igm Mangel) und Herzecho, Lungenröntgen etc.

Das Ende vom Lied war, dass sie ebenso wie ich Asthma hat. Sie bekam dann über 5 Monate 3 x 2 Hübe Salbu und morgens und abends Flutide (jeweils 125 mg pro Hub also die Erwachsenendosis) das brachte der Lunge Linderung.

Pauken OP + Polypen wurde bei ihr auch gemacht mit 16 monaten gemacht und verringerte die Anzahl der AB pflichtigen Infekte weil kein bakteriell infizierter Schleim mehr runter floss.Am Asthma änderte es nix. Aber unser Husten war auch nie wirklich schleimig.

ABER noch was zu rectodelt das hilft eigentlich bei Pseudokrupp den meine beiden zum asthma haben.

Achte mal auf das Husten. Ist es beim einatmen ein Keuchen und ein bellender Husten ist es Krupp, hat sie Probleme mit der ausatmung ist es asthma.

LG

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28. April 2013 um 15:05

Wie
Schon geschrieben,singulair in verbindung mit cortison!!
Das ganze hört sich aber überhaupt nicht nach asthma an! Ich leide selbst an
Asthma und das was du beschreibst ist sehr untypisch!
Auch verstehe ich die vergabe von cortison nicht wirklich,denn sie scheint ja einen
Extremen husten zu haben mit viel schleim!
Keine atemnot oder?
Ich war bei einem speziellen arzt,der bis runter zum
Kehlkopf gefahren ist und dort haargenau geschaut hat!!
Auch die nase,die beim liegen zu wird,das alles passt weder zu asthma noch zu krupp!
Lass das ganze dringend abklären und lasse das
Cortison
Weg,cortison
Weitet die region
Kehlkopf/bronchen,wenn
Diese so stark verengt sind,dass das kind akute atemnot bekommt!

Lg

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28. April 2013 um 19:09

Also
Du schreibst weiter unten, die Lunge sei frei, dann versteh ich nicht, wieso es Asthma sein soll. Da hat man sehr wohl Atemgeräusche, außer vielleicht in der Beschwerdefreien Zeit. Aber das hört sich bei euch ja eher an, als wären die Bwsxhwerden täglich.
Ich würde die Polypen OP aber ganz bestimmt machen lassen und die Mandeln raus. Das sagt mir jetzt einfach mein Gefühl und ich bin kein Arzt.
Aber hat man Peobleme und ich sprech da aus Erfahrung mit den Polypen, dann hast du im Extremfall die ganze Nacht die Nase so dermaßen zugeschwollen, dass das Sekret, was sich da bildet über den Rachen abfließt. Der Rachen schleimt dann schön mit, da sich die Erreger da schön verteilen. Wenn es schon chronisch ist, dann hat sie nur noch damit zu tun. Ist das Sekret zäh ist das abhusten sehr schwer.
Schleimlösend verschlimmert diese Situation. Er soll zwar dafür Sorgen, dass leichter abzuhusten ist, aber wenn dieser nicht in der Lunge, sondern im Hals ist, dann verschlimmert er die Schleimproduktion nur noch.
Es gibt ein Cortisonhaltiges Nasenspray im Übrigen, hilft auch bei Polypen.
Ich würde mich wirklich schnell um einen anderen Arzt bemühen, den wenn es wirklich so ist, dann nützen dir diese anderen Medis nichts.

Interessanterweise sind die Symptome am Tag sxhwächer, da die Schleimhäute bei erhöhtem Blutdruck und Bewegung abschwellen und nicht so viel Schleim absondern.

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28. April 2013 um 19:55

Ständig oder auch nur nachts
stark produktiver Husten ist auch Asthma. Es muss nicht oder sogar nie zur Atemnot kommen.

Trotzdem kann es so nicht bleiben, egal wie es genannt wird!

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28. April 2013 um 20:13
In Antwort auf mummy022010

Ständig oder auch nur nachts
stark produktiver Husten ist auch Asthma. Es muss nicht oder sogar nie zur Atemnot kommen.

Trotzdem kann es so nicht bleiben, egal wie es genannt wird!

Ja
kann ist aber eher selten. Ich würde auch zunächst mal die Polypen und Mandeln machen lassen. denn infektiöser Schleim der jede nacht den rachen runter läuft kann solche symptome in jedem fall auslösen. und dan bringt auch kein cortison was.

allerdings ist mir eingefallen, dass wir auch mal bei der großen eine kehlkopfentzündung hatten durch das lange husten, welche dann kruppähnliche Anfälle auslöste und daraufhin bekamen wir rectodelt.

LG

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28. April 2013 um 20:39

Du beschreibst meinen Sohn!
Genau so geht es uns auch. Und niemand will uns richtig glauben. Man kommt sich als Mutter selbst schon vor, wie ein Hypochonder.

Mein Sohn ist 4 Jahre. Als er 7 Monate alt war, hatte er urplötzlich eine obstruktive Bronchitis bekommen. Er wäre mir da fast erstickt. Dort sagt man uns schon, dass es nun sein kann, dass er später Asthma entwickelt. Ca. 1 Jahr war Ruhe und wir dachten eigentlich nicht mehr an Bronchitis/ Asthma. Aber nun hustete er immer öfter nachts und oftmals auch bis zum Erbrechen. Bin dann so oft mit ihm zur Kiä, aber jedesmal war die Lunge frei. Ganz schlimm war bzw. ist es im Herbst/ Winter, bei großen Kälteunterschieden, Staub, Nebel und bei Pollen. Oftmals kommen die Anfälle auch am Anfang von Erkältungen. Jetzt, im Januar 2013, habe ich es endlich mal geschafft ein Spray für mein Kind zu bekommen. Er bekommt Beclometason 2x am Tag ( früh und abend jeweils 1 Hub ) mit dem Aero Chamber. Und es hat uns erstmal geholfen ( für ca. 8 Wochen ). Nun hatte er vor knapp 2 Wochen zum 1. Mal einen Krupp Anfall. Glaube mir, ein Krupp hört sich komplett anders an, als Asthma und ist auch nochmal eine ganz andere Stufe. Diesen Husten kannte ich von ihm bisher noch nicht. Und rate mal, die Lunge war wieder frei. Aber Krupp kommt ja auch vom Kehlkopf und nicht von der Lunge. Bei Krupp denkst du, dass da ein Seehund bellt. So ähnlich hört sich das an. Bei Asthma pfeift mein Sohn beim Ausatmen bzw. presst er die Luft richtig raus. Gleichzeitig wird er rot im Gesicht und unter den Augen blau. Spätestens da weiß ich, dass es mal wieder so weit ist. Rectodelt hilft uns super. Du hast geschrieben, dass Salbutamol euer Notfallmedikament ist. Eigentlich ist Rectodelt DAS Notfallmedikament. Salbutamol ist eher zur Dauermedikamentation geeignet. Denn das musste mein Sohn auch schon öfter inhalieren bzw. Salbubronchtropfen nehmen. Also Rectodelt hilft bei uns super in solchen Fällen. Nach ca. 15 Minuten ebbt der Anfall ab und mein Sohn wird ruhiger.

Mein Sohn wurde auch auf Allergien getestet. Er reagiert auf Birkenpollen und Lieschgras. Der Birke hat er nun wohl seinen Heuschnupfen zu verdanken

Ob euch eine OP helfen könnte,weiß ich nicht. Das wurde uns noch nicht geraten, da wir im Somemr einigermaßen anfallsfrei sind ( meistens zumindest ).

Wir hängen jeden Abend feuchte Tücher ins ein Zimmer. Das hilft zumindest etwas. Aber was du noch tun kannst, weiß auch ich nicht. Das Nonplusultra haben wir noch nicht gefunden. Außer in solchen Akutphasen ruhig zu bleiben.

lg

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28. April 2013 um 21:04
In Antwort auf wirbelwind2009

Du beschreibst meinen Sohn!
Genau so geht es uns auch. Und niemand will uns richtig glauben. Man kommt sich als Mutter selbst schon vor, wie ein Hypochonder.

Mein Sohn ist 4 Jahre. Als er 7 Monate alt war, hatte er urplötzlich eine obstruktive Bronchitis bekommen. Er wäre mir da fast erstickt. Dort sagt man uns schon, dass es nun sein kann, dass er später Asthma entwickelt. Ca. 1 Jahr war Ruhe und wir dachten eigentlich nicht mehr an Bronchitis/ Asthma. Aber nun hustete er immer öfter nachts und oftmals auch bis zum Erbrechen. Bin dann so oft mit ihm zur Kiä, aber jedesmal war die Lunge frei. Ganz schlimm war bzw. ist es im Herbst/ Winter, bei großen Kälteunterschieden, Staub, Nebel und bei Pollen. Oftmals kommen die Anfälle auch am Anfang von Erkältungen. Jetzt, im Januar 2013, habe ich es endlich mal geschafft ein Spray für mein Kind zu bekommen. Er bekommt Beclometason 2x am Tag ( früh und abend jeweils 1 Hub ) mit dem Aero Chamber. Und es hat uns erstmal geholfen ( für ca. 8 Wochen ). Nun hatte er vor knapp 2 Wochen zum 1. Mal einen Krupp Anfall. Glaube mir, ein Krupp hört sich komplett anders an, als Asthma und ist auch nochmal eine ganz andere Stufe. Diesen Husten kannte ich von ihm bisher noch nicht. Und rate mal, die Lunge war wieder frei. Aber Krupp kommt ja auch vom Kehlkopf und nicht von der Lunge. Bei Krupp denkst du, dass da ein Seehund bellt. So ähnlich hört sich das an. Bei Asthma pfeift mein Sohn beim Ausatmen bzw. presst er die Luft richtig raus. Gleichzeitig wird er rot im Gesicht und unter den Augen blau. Spätestens da weiß ich, dass es mal wieder so weit ist. Rectodelt hilft uns super. Du hast geschrieben, dass Salbutamol euer Notfallmedikament ist. Eigentlich ist Rectodelt DAS Notfallmedikament. Salbutamol ist eher zur Dauermedikamentation geeignet. Denn das musste mein Sohn auch schon öfter inhalieren bzw. Salbubronchtropfen nehmen. Also Rectodelt hilft bei uns super in solchen Fällen. Nach ca. 15 Minuten ebbt der Anfall ab und mein Sohn wird ruhiger.

Mein Sohn wurde auch auf Allergien getestet. Er reagiert auf Birkenpollen und Lieschgras. Der Birke hat er nun wohl seinen Heuschnupfen zu verdanken

Ob euch eine OP helfen könnte,weiß ich nicht. Das wurde uns noch nicht geraten, da wir im Somemr einigermaßen anfallsfrei sind ( meistens zumindest ).

Wir hängen jeden Abend feuchte Tücher ins ein Zimmer. Das hilft zumindest etwas. Aber was du noch tun kannst, weiß auch ich nicht. Das Nonplusultra haben wir noch nicht gefunden. Außer in solchen Akutphasen ruhig zu bleiben.

lg

Ne
auch das Salbutamol gibt man als Notfallmedikament ebenso wie Atrovent. Wir mussten Rectodelt nur für den Status Asthmaticus haben und dann geben. Also dafür wenn GAR NIX mehr geht. Also auch keine Lungengeräusche mehr da sind. Normalerweise giemt, zischt oder blubbert der Asthmatiker ja, aber bei Atemnot ohne Geräusche sollte man (sofern Fremdkörperaspiration ausgeschlossen ist) Rectodelt geben. Ansonsten ist 2 x 2 Hübe Salbu bei einem Anfall sinnvoll.

LG

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28. April 2013 um 21:16
In Antwort auf love_12823999

Ne
auch das Salbutamol gibt man als Notfallmedikament ebenso wie Atrovent. Wir mussten Rectodelt nur für den Status Asthmaticus haben und dann geben. Also dafür wenn GAR NIX mehr geht. Also auch keine Lungengeräusche mehr da sind. Normalerweise giemt, zischt oder blubbert der Asthmatiker ja, aber bei Atemnot ohne Geräusche sollte man (sofern Fremdkörperaspiration ausgeschlossen ist) Rectodelt geben. Ansonsten ist 2 x 2 Hübe Salbu bei einem Anfall sinnvoll.

LG

So
verschieden sind die Aussagen der Ärzte.

Wir bekommen Salbutamol nur als Medikament zum Inhalieren oder als Tropfen, aber nie für den Aero Chamber. Salbutamol muss er dann immer so lange nehmen, wie er wieder verstärkt hustet bzw. es zu Anfällen kommt.

Du beschreibst es aber ganz gut. Mein Sohn hat nämlich Atmenot ohne Geräusche. Er presst die Luft dann nämlich ganz stark aus beim Husten und er Husten ist auch trocken. Und bei uns hilft in diesem Fall Rectodelt.

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28. April 2013 um 22:22
In Antwort auf wirbelwind2009

So
verschieden sind die Aussagen der Ärzte.

Wir bekommen Salbutamol nur als Medikament zum Inhalieren oder als Tropfen, aber nie für den Aero Chamber. Salbutamol muss er dann immer so lange nehmen, wie er wieder verstärkt hustet bzw. es zu Anfällen kommt.

Du beschreibst es aber ganz gut. Mein Sohn hat nämlich Atmenot ohne Geräusche. Er presst die Luft dann nämlich ganz stark aus beim Husten und er Husten ist auch trocken. Und bei uns hilft in diesem Fall Rectodelt.

Wir
inhalieren ALLES nur über den Vortex. Pari geht gar nicht mehr. Und Salbu als tropfen da schläft sie die ganze Nacht nicht.

Wir bekommen das auch als Dauemedikation zusammen mit Cortison. Aber eben auch als Notfallspray. Ich hab eins für mein Asthma immer dabei.

Aber es ist wirklich so, sogar die Meinungen von Pneumologen divergieren total. Waren in 2 unterschiedlichen KH und der eine meinte erst mal gar nix tun und der andere machte mal alles und schwang den Holzhammer mit der Erwachsenendosis Cortison und seitdem sind wir fast Beschwerdefrei seit Monaten und sogar über den Winter.

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28. April 2013 um 22:36
In Antwort auf love_12823999

Wir
inhalieren ALLES nur über den Vortex. Pari geht gar nicht mehr. Und Salbu als tropfen da schläft sie die ganze Nacht nicht.

Wir bekommen das auch als Dauemedikation zusammen mit Cortison. Aber eben auch als Notfallspray. Ich hab eins für mein Asthma immer dabei.

Aber es ist wirklich so, sogar die Meinungen von Pneumologen divergieren total. Waren in 2 unterschiedlichen KH und der eine meinte erst mal gar nix tun und der andere machte mal alles und schwang den Holzhammer mit der Erwachsenendosis Cortison und seitdem sind wir fast Beschwerdefrei seit Monaten und sogar über den Winter.

Also
NOCH können wir einigermaßen mit dem normalen Inhalator inhalieren. Wir haben kein Pari Boy, unser heißt anders. Aber wir machen es auch nur im äußersten Notfall, wenn wir dem Husten mit normalen Hustensaft nicht los werden. Also fast immer, wenn er mal wieder erkältet ist. Mit dem Aero Chamber inhalieren wir nur das Beclometason. Komischwerweise reagiert mein Sohn auf Salbutamol überhaupt nicht. Worüber ich echt froh bin. Also kein aufgeputscht sein usw.

Ärzte sind manchmal echt zum Schießen. Wir mussten förmlich betteln nach dem Spray. Unsere Kiä haben eine Gemeinschaftspraxis. Die 1. Kiä meinte im Dezember, dass mein Sohn kein Spray bekommt, da er es nicht schafft zu inhalieren und es eh der gleiche Wirkstoff ist. Wir sollten mit dem Inhaliergerät inhalieren, was mein Sohn nicht allzu toll findet. Im Januar konnten wir zum Glück zur 2. Ärztin und die gab uns direkt ein Spray mit, ohne dass ich fragen musste oder es auch nur ansprechen musste. Und siehe da, es ist doch ein anderer Wirkstoff. Ärzte

Da kommt man sich schon manchmal abgestempelt vor. Als wenn man nicht wüsste, dass es dem eigenen Kind nicht gut gehen würde. Nur weil mein Sohn beim Kia quietschlebendig ist, heißt es nicht, dass er nachts auch so ist.

Dank dem Spray sind wir jetzt einige Zeit anfallsfrei gewesen und auch so reagiert er nicht mehr gleich bei jeder Erkältung mit Asthma. Auch kann er sich draußen wieder mehr bewegen, ohne dass er in extreme Hustenanfälle verfällt. Nur mittlwerweile habe ich das Gefühl, dass das Spray etwas zu schwach für ihn wird. Er muss wieder mehr Husten bei längerem Toben und auch die Nächte werden wieder unruhiger. Es kann aber auch die Birke sein, worauf er reagiert. Das muss ich wohl erstmal beobachten.

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28. April 2013 um 22:37

Juhu
auch ich habe ein Asthmakind, er ist jetzt 4,5 und haben schon so einiges probiert.
Durch einen Zufall ist unser Kindersarzt auch Kinderpneumologe und dadurch wurde die Diagnose relativ schnell gestellt. ( Wir hatten kurz zuvor den Kia gewechselt)

Bei uns ist es auch so gewesen, dass am Tage fast nix gewesen ist und dann wenn er einschlafen sollte, das Theater los ging. Trockener Husten, bis zum Erbrechen und auch er schlief komischerweise grösten Teils dabei.

Um eine gesicherte Diagnose zu stellen, muss ein Lungenfunktionstest gemacht werden. Diesen haben wir mit 3 oder 3,5 Jahren gemacht. Es ist ein Provokationstest und siehe da, er war positiv und ist es immernoch. Alle halbe Jahre dürfen wir da jetzt hin, upss ich muss noch einen Termin besorgen

Zur Zeit nehmen wir gerade Junik, da er nicht aufhörte zu Husten, dank diesem Spray, welches er 2 Mal am Tage nimmt ist es besser. Ist halt Kortison mit bei, aber ihm geht es besser.

Ich finde, es ist wichtig zu einem Kinderpulmologen zu gehen Es gibt ja nicht umsonst Fachärzte


Wir hoffen, dass unser 2. Zwerg (9Monate) das nicht hat. Er hat ein Risiko von ca. 35%

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