Home / Forum / Mein Baby / Rezepte für Kinder / Koliken, Krämpfe, Ernährungsprobleme

Koliken, Krämpfe, Ernährungsprobleme

12. Februar 2006 um 12:38 Letzte Antwort: 20. Februar 2006 um 18:00

Guten Tag zusammen,

bin durch Zufall auf dieses Forum getroffen und will auch mein Glück versuchen. Meine Tochter - 11 Wochen alt - leidet auch schon seit längerer Zeit (angeblich) an den Drei-Monats-Koliken. An sich ist die Lage besser geworden, da sie nicht mehr so viel schreit und auch wesentlich mehr schläft. Seit ca. 3 Wochen habe ich allerdings das Problem, daß sie das Fläschchen nicht mehr richtig trinkt. Nach einigen Zügen krampft sie sich zusammen, oder macht sich total steif, ruckt mit dem Kopf hin und her, so daß die Flasche nicht weiter gegeben werden kann. Manchmal heult sie, weil sie weitertrinken möchte bzw. noch Hunger hat, tut es aber meistens nicht. Auch nach einem Bäuerchen ist meistens nichts mehr zu machen. So trinkt sie von ursprünglich 170 ml, manchmal nur 70-80ml!! Ich habe schon verschiedene Milchprodukte ausprobiert, ohne Erfolg.
Die Ärzte erzählen nur, es gäbe keinen Grund zur Besorgnis, solange das Kind zunimmt (was sie bis jetzt getan hat). Auf eine organische Erkrankung oder Kuhmilchallergie ist sie allerdings nicht untersucht worden. Es heißt dann meißtens: Vielleicht hat sie dann keinen Hunger mehr, sie essen ja auch nicht jeden Tag gleich viel...Für mich ist das Füttern schon zum Horror geworden, diese komischen Anfälle können doch nicht normal sein?
Wer kann mir helfen bzw. erlebt ähnliches?

Mehr lesen

16. Februar 2006 um 7:54

"Koliken, Krämpfe, Ernährungsprobleme"
Hallo

Ich kenne das auch.Ich wusste aber erst später as das Koliken sind, aber nach 3 Montaten also nur Geduld wird es auf jedenfall weniger.probier mal aus der Apotheke Novalac BK (Blähungen und Koliken).
Das ist eine Babymilchnahrung extra bei Koliken.Es gibt für Spuckkinder, die nicht satt werden etc.Sie verprechen Erfolg?

Und was ich toll fand ist Carum carvi Kümmelzäpfchen.Habe 6 Monate nichts gegeben aber langsam wird mir das zuviel.Ich stille und manchmal habe ich lust auf Mineralwasser.
Viel glück bis denn

Gefällt mir
16. Februar 2006 um 19:55

Da kann ich ein Lied von singen
Hallo!
Als ich Deinen Artikel gelesen habe, habe ich gedacht, das hätte ich geschrieben. Bei mir war es ganz genauso. Mit ca. 9 Wochen hat mein Kleiner auch so angefangen. Er hat angefangen zu trinken und auf einmal aufgehört und geschrieben. Ich war am Verzweifeln weil ich genau gemerkt habe, dass er hunger hat, er das Fläschchen aber verweigert hat. Er hat auch dann als nur 60-80 ml getrunken. Und jeder hat mir die gleichen Sprüche gesagt wie Dir. Der hat kein Hunger und wenn er Hunger hat, dann wird er schon trinken. Das ist nicht wirklich beruhigend, wenn man sieht, dass der geliebte Schatz fast nichts mehr zu sich nimmt. Ich war psychisch als so fertig. Schon der Gedanke daran, dass ich jetzt wieder ein Fläschchen füttern muss hat mir Bauchschmerzen bereitet. Ich war oft am Verzweifeln und habe geheult wie ein Schlosshund. Als mein Kleiner dann 6 Monate alt war, bin ich zur psychologischen Beratungsstelle gegangen, weil ich echt nicht mehr konnte. Dort hat die Frau mit mir ein intensives Gespräch geführt wie die Schwangerschaft und Geburt verlief u. ä. Sie hat mir so viel Mut gemacht. Wir hatten dann noch ein Termin vereinbart, weil sie mich filmen wollte während ich das Fläschchen gebe, da man ja dann oft sieht, wie man sich anstellt. Doch siehe da, ab diesem Zeitpunkt hatte ich keine Probleme mehr. Ich glaube, dass es nur an mir lag. Ich hatte so ein Horror immer vor dem Fläschchen füttern, dass ich mich so verkrampfte und sensible Babys merken das sofort. Ab dem Tag bei der Psychologin habe ich echt gedacht vor jedem Fläschchen entweder er trinkt oder er hat pech. Hat er angefangen zu weinen, habe ich sofort abgebrochen und es einige Zeit später wieder versucht. Brauchte auch gar nicht so viele Versuche. Bloß nicht zwingen. Damit erreicht man genau das Gegenteil. Irgendwann habe ich auch gemerkt, dass sich das Pulver nicht immer richtig auflöste und der Nuckel als verstopft war, so dass er deswegen geschrien hat. Wenn sie anfängt zu schreien, dann nimm die Flasche doch einfach mal selber in den Mund und versuch, ob noch was rauskommt. Viel Erfolg!

Gefällt mir
20. Februar 2006 um 18:00
In Antwort auf dee_12700227

Da kann ich ein Lied von singen
Hallo!
Als ich Deinen Artikel gelesen habe, habe ich gedacht, das hätte ich geschrieben. Bei mir war es ganz genauso. Mit ca. 9 Wochen hat mein Kleiner auch so angefangen. Er hat angefangen zu trinken und auf einmal aufgehört und geschrieben. Ich war am Verzweifeln weil ich genau gemerkt habe, dass er hunger hat, er das Fläschchen aber verweigert hat. Er hat auch dann als nur 60-80 ml getrunken. Und jeder hat mir die gleichen Sprüche gesagt wie Dir. Der hat kein Hunger und wenn er Hunger hat, dann wird er schon trinken. Das ist nicht wirklich beruhigend, wenn man sieht, dass der geliebte Schatz fast nichts mehr zu sich nimmt. Ich war psychisch als so fertig. Schon der Gedanke daran, dass ich jetzt wieder ein Fläschchen füttern muss hat mir Bauchschmerzen bereitet. Ich war oft am Verzweifeln und habe geheult wie ein Schlosshund. Als mein Kleiner dann 6 Monate alt war, bin ich zur psychologischen Beratungsstelle gegangen, weil ich echt nicht mehr konnte. Dort hat die Frau mit mir ein intensives Gespräch geführt wie die Schwangerschaft und Geburt verlief u. ä. Sie hat mir so viel Mut gemacht. Wir hatten dann noch ein Termin vereinbart, weil sie mich filmen wollte während ich das Fläschchen gebe, da man ja dann oft sieht, wie man sich anstellt. Doch siehe da, ab diesem Zeitpunkt hatte ich keine Probleme mehr. Ich glaube, dass es nur an mir lag. Ich hatte so ein Horror immer vor dem Fläschchen füttern, dass ich mich so verkrampfte und sensible Babys merken das sofort. Ab dem Tag bei der Psychologin habe ich echt gedacht vor jedem Fläschchen entweder er trinkt oder er hat pech. Hat er angefangen zu weinen, habe ich sofort abgebrochen und es einige Zeit später wieder versucht. Brauchte auch gar nicht so viele Versuche. Bloß nicht zwingen. Damit erreicht man genau das Gegenteil. Irgendwann habe ich auch gemerkt, dass sich das Pulver nicht immer richtig auflöste und der Nuckel als verstopft war, so dass er deswegen geschrien hat. Wenn sie anfängt zu schreien, dann nimm die Flasche doch einfach mal selber in den Mund und versuch, ob noch was rauskommt. Viel Erfolg!

Danke für den Zuspruch!
Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie gut es tut zu hören, daß es noch andere Mütter mit diesen Problemen gibt!!! Vielen Dank für die netten Worte, werde Deine Tipps beherzigen!!
LG

Gefällt mir