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Komme damit nicht klar

9. Februar 2010 um 13:39

Hallo,
ich muss jetzt auch mal was loswerden. Meine Tochter wurde vor 3,5 Jahren per Notkaiserschnitt in der 27.+4 Woche geholt. Sie wog 740g,wurde länger beatmet und brauchte Bluttransfusionen. Von den anderen Dingen ganz zu Schweigen,z.B. Sepsis, Atemnot,beidseitiger Leistenbruch..usw...
Sie war unser absolutes Wunschkind und hat sich zum Glück trotz aller Schwierigkeiten super entwickelt. Darüber bin ich sehr froh. Womit ich allerdings ein Problem habe ist, dass ich das alles noch nicht verarbeitet habe. Ich sehe jeden Tag noch mein Kind vor mir liegen,an sämtlichen Kabeln und Schläuchen. Schuldgefüjhle habe ich, da ich meine Tochter erst am 6.Tag habe sehen dürfen,da ich selber auf der Intensivstationh lag und es mir schlecht ging. Ich bin an dieser SS fast gestorben. Ich habe überlegt mir therapeutische Hilfe zu nehmen,aber ich weiß nicht wo es wirklich gute Hilfe gibt. Ich war schon einmal bei einer Therapeutin,aber die sagte,dass sie keine Ahnung habe wie sie mir helfen könnte und sie hatte wohl auch keine Lust mir zu helfen.
Gibt es noch jemanden,dem es ähnlich geht? Was habt ihr gemacht?Was hat geholfen?

VG

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10. Februar 2010 um 14:47


Ich habe gesehen, dass noch keine Antworten eingegangen sind. Schade. Dachte, dass ich viell etwas Hilfe finde. Ihr lieben Frühchenmamas wie habt ihr denn die Vergangenheit verkraftet oder verarbeitet?

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10. Februar 2010 um 21:32

Hallo
Ich bin selbst 2fache frühchenmama..meine grosse Tochter kam 34+4 auf die welt ,meine kleine 31+1...Ich selbst denke man verarbeitet soentwas nur sehr langsam oder auch garnicht...Ich denke Schuldgefühle brauchst du nicht haben..du selbst sagst es war dein Wunschkind ..und sie entwickelt sich doch gut...du hast deiner Tochter das leben geschenkt..
Ich selber denke ich habe bei den Schwangerschaften dadurch das mir die letzten Wochen fehlen irgendwas verpasst..und ich hoffe und bete das meine Töchter sich gut entwickeln und manchmal beobachte ich meine kinder und frage mich ob das verhalten /entwicklung normal ist...
Was mir persönlich hilft ist,das ich in die Gesichter meiner Kinder sehe ,ich sehe das lächeln meiner Kinder und werde alles für sie geben und es ist nunmal mein "schicksal"das beide zu früh gekommen sind..Wir haben zusammen soviel mitgemacht..und ich denke das dadurch die Bindung zu meinen Kindern umso höher ist...
lg

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16. März 2010 um 0:13
In Antwort auf merlyn_12308348


Ich habe gesehen, dass noch keine Antworten eingegangen sind. Schade. Dachte, dass ich viell etwas Hilfe finde. Ihr lieben Frühchenmamas wie habt ihr denn die Vergangenheit verkraftet oder verarbeitet?

28+6 SSW, 920g 35cm
um ehrlich zu sein, denke ich gar nicht nach...
es ist nur schuld der natur, dass er so früh kam...
ich hab auch kein problem mit der bindung etc gehabt...
am 3. lebenstag durfte ich ihn kängeruhen...

ich hab nur ein schlechtes gewissen mit dem stillen...
er bekam nur abgepumpte muttermilch und nach einigen wochen haben die ärzte ihn auf eine spezielle frühchennahrung umgestellt, weil er probleme mit der verdauung hatte...
bis er zu hause war hatte ich fast keine milch mehr und er wollte nicht an die brust....

und ich habe angst vor einer zweiten schwangerschaft, wahrscheinlich bleibt mein sohn ein einzelkind...

aber die tage auf der intnsiv sind vergessen...

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12. April 2010 um 14:18

Therapie

hallo

ich habe eine gute therapeutin gefunden, die mir schon sehr geholfen hat...

meine tochter kam 14 wochen zu frueh zur welt, heute geht es ihr sehr gut. ich habe keine fehler gemacht in der SS... und dennoch hatte ich schuldgefuehle. ich wusste schon, dass es nicht meine schuld war... aber ich habe mich so so schuldig gefuehlt, als ich sie im brutkasten sah... sie haette noch immer in meinem bauch sein sollen

ich habe eine sehr enge bindung mit meiner tochter. ich ging jeden tag ins kh und habe mich danach entschieden als vollzeit mami zuhaus zu bleiben. ich habe noch immer das problem, dass ich sie nicht allein lassen kann... ich habe dann immer das gefuehl, dass ich sie im stich lasse... daran muss ich noch etwas arbeiten.
es hat mir aber auf jedenfall geholfen ihr all die liebe zu geben, die ich hab... ich hab sie oft getragen und sage ihr immer wieder, wie stolz ich auf sie bin. sie gibt mir so viel energie... ich denke, dass es die beste therapie ist, sie gesund und froehlich zu sehen...

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