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Komplett OT Autounfall...was muss die gegenerische alles bezahlen?

15. November 2010 um 22:47

Hallo, kennt sich da jemand aus? Wir hatten unverschuldet einen Unfall und haben uns keinen Anwalt genommen. Bei größeren Schäden gibt der Gutachter eine Wertiminderung an. Müsste die gegnerische Versicherung uns diesen Betrag eigentlich auch als Entschädiung zahlen oder nicht?

Danke

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16. November 2010 um 13:39

Immer einen Anwalt
Ich hatte vor kurzem selber einen unverschuldeten Unfall und kann dir deswegen nur Raten, nehm dir einen Anwalt.

Der Unfall wurde ja sicherlich polizeilich aufgenommen und die Schuldfrage ist geklärt. Dann bezahlt auch der Anwalt die Gegenerische Versicherung.

Wenn wir uns keinen Anwalt genommen hätten wären uns wegen Unwissendheit über 1000 entgangen und das bei einen einfachem Auffahrunfall.

vlg Ladybug

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16. November 2010 um 13:45

Man zahlt doch nicht den Kostenvoranschlag!!
Man braucht normalerweise erstmal nix zahlen, sondern der Gutachter kann direkt mit der gegnerischen Versicherung abrechnen. Bekommt man eine "Teilschuld", so überweist die gegnerische Versicherung dann ggfs. nur 50% der Kosten für's Gutachten an den Gutachter, den Rest zahlt man dann selbst, oder die eigene Vollkasko. Die Kosten komplett umgehen kann man, indem man sich von der gegnerischen Versicherung einen Gutachter nennen läßt...

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16. November 2010 um 13:51

Was verstehst du unter Wertminderung?
Wenn der Schaden ersetzt ist, also der Wagen repariert werden konnte, sollte da doch keine Wertminderung mehr sein?

Grundsätzlich steht dir mal eine Aufwandspauschale (weiß nicht wie hoch die inzwischen ist), ein Mietwagen (eine Klasse schlechter als deiner) bzw. alternativ ein Nutzungsausfall pro Tag und möglicherweise ein Schmerzensgeld zu, falls du verletzt warst. Falls der Wagen abgeschleppt werden musste, muss die Versicherung auch das zahlen (wenn ein Abschleppunternehmen kam).

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16. November 2010 um 14:17

Man zahlt doch immer erst eine endgültige Rechnung
Verstehe echt nicht, was du da wie gezahlt hast. Der Gutachter erstellt einen Kostenvoranschlag über die Reparaturkosten vom Schaden. D.h. er listet auf was kaputt ist und was die Reparatur kosten würde. Das ist der Kostenvoranschlag.

Wenn man selbst die Geschädigte Person ist, kann man dann entscheiden, ob man den Wagen reparieren lassen will, oder nicht. Hat man z.B. nur eine kleine Schramme an der Stoßstange und weiß, dass da eh noch mehr Macken reinkommen, weil halt immer wieder irgendwelche Idioten beim Parken den Wagen erwischen, dann kann man sich die Reparaturkosten auf Gutachtenbasis auszahlen lassen. Heißt, man bekommt die Reparaturkosten von der anderen Versicherung bezahlt (allerdings ohne MwSt) und der Wagen wird nicht repariert. Macht z.B. auch Sinn, wenn die Versicherung sagt die Reparatur würde ohne Steuer 500 EUR kosten, man hat aber einen Kumpel, der einem den Wagen für 200 mal abends in Ordnung bringt (darf man natürlich nicht erzählen ).

Das Gutachten ist ein Kostenvoranschlag. Darüber stellt der Gutachter eine Rechnung aus. Wahrscheinlich meintest du das mit Kostenvoranschlag, oder?

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16. November 2010 um 14:19

Glaube jetzt versteh ich's
dachte du meintest du hättest vom Gutachter einen Betrag genannt bekommen, was seine Begutachtung kosten würde, und das bezahlt....

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