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Konflikte mit den Großeltern

18. Juni 2013 um 15:38 Letzte Antwort: 1. Juli 2013 um 22:45

Hallo,

Ich bin neu hier..
Ich brauche dringend einen Rat, da ich große Probleme mit meinen Eltern habe.
Die Konflikte ziehen sich nun schon seit 5 Jahren und nervlich sind meine Grenzen mehr als offensichtlich überschritten.
Ich bin 26 Jahre alt und bin mit 21 Mutter geworden.
Zu dieser zeit war ich verheiratet, lebte jedoch mit meinem damaligen Partner und meinem Kind, bei meinen Eltern in der Wohnung,was sich bisher nicht geändert hat nur mit dem Unterschied dass ich nun geschieden bin (auf eigenen Wunsch-er war streitsüchtig, unfair, hatte Depressionen und war antriebslos.. Was es mir unmöglich machte, die Beziehung weiter zu führen)
Ich wohne nun seit fast 5 Jahren mit meinem Kind und meinen Eltern in einer Wohnung, wie man unschwer herauslesen kann. Ich habe 4 Jahre lang das Abendgymnasium besucht (angefangen als meine Tochter 1 Jahr alt war). Ich habe jedoch nur die Fachhochschulreife geschafft, was mir persönlich aber reicht.
Die Scheidung war eine ewige Tortur.. Derzeit zahlt der Kindesvater nicht für das Kind. Ich bekomme Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt,was jedoch kaum reicht. Trotz allem bin ich stolz wenigstens etwas erreicht zu haben.
Nun zu meinem eigentlichen Problem.
Meine Eltern mischen sich sehr in das Leben meiner Tochter und in mein eigenes ein.
Meine Mutter ist was die Erziehung betrifft, wohl anderer Meinung, was sie entweder permanent durchsetzt, und wenn nicht, eskaliert dies in einem unerträglichen Streit der zu Funkstille zwischen mir und meinen Eltern führt.
Meine Tochter isst sehr ungern, was mich oft wirklich an meine Grenzen bringt, jedoch bin ich was das essverhalten meiner Tochter betrifft, anderer Meinung als meine Mutter.
Ich hatte von Anfang an (als ich die Probleme bemerkt hatte) vor, sie konsequent daran zu gewöhnen, ihr Frühstück zu essen und sie dann erst zum Mittagessen an den Tisch zu setzen. Meine Mutter gibt ihr jedoch immer wieder etwas zwischendurch, was dazu führt dass das Kind bei den Hauptmahlzeiten unerträglich jammert. Meiner Meinung nach ist es kein Muss, dem Kind jeden Tag etwas süßes zwischendurch zu geben. Hin und wieder Nachtisch ist in Ordnung aber nicht jeden Tag. Mein Kind wird regelrecht fürs essen belohnt. Ich hatte jedoch vor, ihr beizubringen, dass essen statt einem Kunststück, etwas völlig normales ist.
Meine Eltern sind im allgemeinen sehr gute Großeltern, es ist aber unschwer zu erkennen, dass sie es übertreiben und somit meine Erziehung komplett über den Haufen räumen.
Wenn sich meine Tochter verletzt, leidet die Großmutter regelrecht mit. Sie zeigt ihr größtes Mitleid mit dem Kind, was dazu führt, dass das Kind sehr leidet wenn es sich verletzt. Sie weint schrecklich, hat teilweise wirklich große Angst vor Verletzungen und kann es kaum verkraften bis es heilt.
Ich hingegen nehme meine Tochter in solchen Situationen in den Arm um sie zu trösten. Ich erkläre ihr, dass die Verletzung nicht so schlimm ist und bald weggeht. Sie fängt sich in meiner Anwesenheit bei solchen Geschichten sehr schnell und bekommt von mir erklärt, dass sie bei jedem "aua" zusätzlich ein bisschen wächst. Sie beruhigt sich schnell und spielt sorglos weiter auf dem Spielplatz.
Wenn wir nach Hause kommen, bricht meine Mutter regelmäßig in Mitleid aus was meine Tochter jedoch geniest und trotz der Verarbeitung aufs neue anfängt zu weinen, was meiner Meinung nach nun wirklich nicht Sinn der Sache ist.
Nun zum nächsten Punkt.
Meines Erachtens nach ist meine Tochter sehr verwöhnt. Gewöhnlich bekommt sie das was sie haben möchte. Wenn sie zusätzlich weint, hat sie höhere Chancen an die Erfüllung ihrer Wünsche zu kommen.Materielle Dinge wie auch nicht materielle Dinge, bekommt sie relativ oft durchgesetzt. -zu oft.
Meine Ansicht der Dinge ist, die dass ich nunmal jetzt alleinerziehend bin, NOCH keine Ausbildung habe und sie an Soetwas nicht gewöhnen möchte, da ich nunmal nicht weiß wieviel ich ihr in 10 jahren bieten kann. Wieviel ihr das Leben im allgemeinen bieten wird.
Das alles führte mittlerweile schon dazu dass sie enttäuscht ist wenn sie im Kindergarten vom Nikolaus nur einen Kreisel und Nüsse mit Mandarinen bekommt.
Genau das wollte ich verhindern.
Ich gehe das ganze dennoch meiner Meinung nach in einem gesunden Rahmen an, weil sie zu Geburtstagen und an Weihnachten ebenfalls von mir ganz tolle Sachen bekommt.
Eine kinderüberraschung gibt's auch regelmäßig. Größere Geschenke zwischendurch finde ich einfach fehl am Platz. Es macht mich wütend.
Mein Kind plant Ponys und und tolle Autos in ihrem Leben. Alles was sie bei anderen kindern sieht, möchte sie ebenfalls haben. Dabei ist es Tatsache dass sie mehr hat als andere Kinder.
Jedoch sollte sie sich auch an kleinen oder "schlechteren" Dingen freuen können. Zumindest hatte ich das so vor.
Bald bekommt sie ihr eigenes Zimmer. (mein Vater werkelt seit Jahren am Keller herum, um daraus eine bewohnbare Wohnung für uns beide zu bauen. Ich bin ihm dafür unendlich dankbar. Dass sich das so lange zieht, liegt an den Finanzen,der Zeit und der Gesundheit meines Vaters. Nervraubend bleibt die Tatsache, dass ich immernoch bei meinen Eltern in der Wohnung wohne, was ich ihnen jedoch nicht übel nehme, weil sie nunmal alles tun was ihnen möglich ist.. Ich kann es derzeit aus finanziellen und technischen Gründen nicht.
Ich kann einfach keine Fliesen legen, keine Dämmung an die Wände bringen und keine Leitungen verlegen.. Ansonsten würde ich ebenso mithelfen! Ein anderer Aspekt ist natürlich meine Tochter, die ich nunmal nicht in die Ecke stellen kann um meinem Vater zu helfen.)
Nun zu ihrem Zimmer..
Sie hätte sehr gerne ein bewohnbares Bett mit Rutsche, was mein geldbäutel nicht hergibt. Ich bin der Meinung dass ein Himmelbett reicht, wobei ich eben auch möchte, dass ihr in ihrem Zimmer nichts passiert, da sie dort auch mal ohne Aufsicht mit ihrer Freundin spielen soll, ohne dass mir die Haare vom Kopf fallen während ich mir ein Mineralwasser in der Küche einschenke.
Ich habe vor ihr ein wunderschönes Zimmer einzurichten.. Aber der Schrank wird nunmal nicht leuchten.. Und das Bett wird kein Piratenschiff sein.
Meine Bedenken sind die, dass meine Eltern finanziell eingreifen und teilweise ihr Zimmer einrichten, weil sie der Meinung sind, uns damit zu helfen und das Kind soll schließlich bekommen was es will. Aktuell bin ich dabei einen Job zu suchen (einen kleinen hab ich schon), um uns eben ein normales Leben im Haus meiner Eltern zu ermöglichen. Dass es exklusiv wird, kann ich nicht Versprechen.
Ich möchte aber keinesfalls dass meine Eltern das Zimmer meiner Tochter einrichten.
Mit meinem stolz hat das nunmal auch etwas zu tun.
Es eskaliert regelmäßig hier im Haus, weil meine Mutter hauptsächlich bei Konflikten zwischen mir und meiner Tochter, im Hintergrund zum Vorteil meiner Tochter irgendetwas vor sich her murmelt, was dazu führt dass meine Tochter nicht hören will, oder anfängt gnadenlos zu diskutieren. Die Großmutter ist standhaft der Meinung dass sie sich nicht einmischt, wobei sie in diesem fall recht hat, da nur das Murmeln dazu geführt hat, dass es letztendlich nicht funktioniert hat!
Fakt ist dass es mich wahnsinnig macht..
Ich möchte meine Tochter daran gewöhnen, sich auch mal alleine zu beschäftigen, was hier in diesem Haushalt nahezu unmöglich ist, weil sofort jemand auf der Matte steht sobald das Kind jammert dass es eben nicht die halbe Stunde alleine spielen will..
In solchen Fällen übernimmt entweder mein Vater oder meine Mutter die Rolle des Spielgefährten.
Meine Tochter wird bald 5 und es ist schwierig sie durchgehend zu unterhalten, da ich eben auch irgendwann alleine diese Rolle übernehmen muss. Zudem möchte ich mein Kind zu einem selbstständigen Menschen erziehen. Meiner Meinung nach ist dies Sinn und Zweck einer Erziehung.
Wenn ich merke dass sie verzweifelt versucht ihre Schuhe anzuziehen, es aber nicht funktioniert, helfe ich ihr. Ich denke jedoch dass es nicht verkehrt ist, sie erstmal selbst machen zu lassen.
Es gab schon zahlreiche Situationen in denen meine Eltern ihr die Schuhe angezogen haben weil ich für 10 Sekunden den Raum verlassen habe um etwas zu holen.. Es standen mir natürlich direkt die Haare zu Berge..
Es kommt zu regelrecht primitiven Situationen, wie zb dass ich meiner Mutter Sage, dass Ich nicht möchte, dass sie meine Wäsche mitwäscht. Sobald ich mit meiner Tochter aus dem Haus bin, nimmt sie trotzdem Sachen aus meinem Wäschekorb weil ansonsten ihre Waschmaschine nicht voll wird.. Was dazu führt, dass ich meine 5 übrigen Sachen nicht mehr wachsen kann da nunmal DANN meine Waschmaschine nicht voll ist.
Abgesehen davon möchte ich in meinem alter nicht mehr dass meine Mutter einen solchen Überblick über meine Unterwäsche hat. (!)
Ich persönlich habe nahezu keine Möglichkeit mir meine "Freizeit" irgendwie zu gestalten. Ich habe kein Auto (Fahre das von meinem Vater)..
Es gibt Tage (jedes zweite Wochenende) an dem meine Tochter bei ihrem Vater ist (ohne Übernachtung-über die Nacht schläft sie bei mir.. Was für mich persönlich kein Problem darstellt)
An diesen Tagen arbeite ich meistens. Es kommt 2-3 mal im Monat vor, dass ich 50km weiter fahre weil ich frei hab, um mich für einige Stunden mit Freunden zu treffen.
Dies führt jedoch dazu, dass ich schief angeschaut werde weil ich wohl das Auto zu Schrott fahre (aufgrund der Entfernung-ich hatte noch nie einen Unfall.. Und wurde nichtmal geblitzt!)
Um solche Vorhaben mit einem reinen gewissen durchzuführen, Tanke ich das Auto jedes mal komplett auf, sodass mein Vater im Prinzip garnicht mehr tanken muss wenn er unter der Woche zur Arbeit fährt. Das Auto ist jedes mal komplett vollgetankt!
Trotz allem wurde es mir das letzte mal sehr vorgeworfen als ich 50km weiter meinen Geldbeutel verloren habe und sich der Finder gemeldet hat.
"was habe ich denn dort gemacht?muss es denn sein dass ich so weit fahre? Etc"
Ich persönlich finde nicht dass 50km in eine richtig einen genikbruck hervorrufen..
Abgesehen davon fühle ich mich mit 26 sehr kontrolliert und wirklich unwohl.
Ich leide schon ausreichend darunter dass ich selbst nicht mobil bin, was ich durch das jobben hoffentlich baldmöglichst ändern kann.
Es ist schlimm genug mit meinen Eltern zu wohnen.. Also ergreife ich regelrecht bei solchen Gelegenheiten (Kind beim Vater) an freien Tagen die Flucht!
Ansonsten ist es mir nicht möglich abends mal was mit Freunden trinken zu gehen (und ich spreche nicht von Alkohol-um Gottes Willen!).. Mich kann ebenfalls keiner besuchen, da meine Eltern ihre Ruhe haben wollen und dann nicht wissen wo sie sich verziehen sollen.. Ein privates Gespräch ist mir bei ihrer Anwesenheit ebenfalls nicht möglich..
Dennoch kann ich es teilweise verstehen und halte mich daran, keinen Besuch einzuladen oder bei Interesse abzusagen. Wenn ich im haus meine eigene Wohnung habe, wird sich das ändern, was ich aufgrund der Tatsache dass es Diskussionen geben wird, derzeit noch nicht erwähne.
Wie schon erwähnt ist meine Tochter jedes zweite Wochenende bei ihrem Vater.
Der Job den ich nun gefunden habe, wird sich vermutlich unter anderem auf 3 Samstage im Monat ausbreiten (ansonsten 1-2 Tage unter der Woche wenn meine Tochter im Kindergarten ist. Evtl hat sie meine Mutter in der zeit ein paar Stunden, zwischen der kindergartenpause)
Es ist mir nahezu unmöglich eine Beziehung zu führen, oder soziale Kontakte zu pflegen.
Ich fühle mich hilflos und einsam.
Was die Samstage betrifft, habe ich mich dazu entschlossen, den Vater meiner Tochter zu fragen ob er bereit wäre auf das Kind aufzupassen wenn ich samstags arbeite. Trotz der Tatsache dass wir kein gutes Verhältnis zueinander haben möchte ich es lieber so machen, falls meine Tochter ebenfalls darauf eingeht.(es gibt regelmäßig Streitereien da er all seine rechte haben möchte, jedoch die pflichten wie zb mittagessen für die Tochter zu kochen, vorsichtiger sein wenn sie kränkelt..etc), nicht erfüllt.
Ich habe Bedenken, dass meine Eltern ewige Dankbarkeit für Dinge erwarten auf dich ich eben auf diese Art ebenso gut verzichten kann.
Ich bin durch die Konflikte immer weniger bereit gerne Hilfe von meinen Eltern anzunehmen, obwohl ich sie teilweise brüchte. Immer mehr fühle ich mich schlecht, weil ich immerwieder in die Erziehung meiner Tochter und die Ansichten meiner Eltern eingreifen muss.
Es kommt vor, dass ich beim 5 mal sagen, laut werde und es eskaliert, sodass ein normales Verhältnis zwischen meinen eltern und mir nicht möglich ist. Das alles tut mir schrecklich leid, aber ICH bin nunmal die Mutter. Nach solchen Vorfällen wird mir sehr deutlich gemacht dass ich diese Familie aus der Harmonie reiße. Mir wurde mehrfach gesagt dass ich psychisch krank bin, weil ich sie nicht machen lasse und denke dass ich hier jeden herumkommandieren kann. Dabei geht es mir nur darum dass ich entscheide was meine Tochter darf und was nicht. Es ist ausgeschlossen dass ich psychische Probleme habe.
Bei Diskussionen werden mir meine jugendfehler vorgeworfen (ich habe wegen meinen Noten öfter mal gelogen, und war einmal für eine hohe handyrechnung verantwortlich und habe in meinem Zimmer Teller gebunkert, nicht sonderlich gut in der Realschule war etc.. Ich habe jedoch keine Drogen genommen, war nicht ständig betrunken und habe nicht rebelliert!)
Nunja.. Es wird mir alles vorgeworfen.. Einen Partner an meiner Seite würden sie ebenfalls nicht herzlich begrüßen, da sie das schließlich schonmal gemacht haben und es nicht funktioniert hat..
Ich verstehe ihre Enttäuschung. Trotz allem bin ich jetzt erwachsen und möchte mit meiner Pubertät nun wirklich nichts mehr zu tun haben.
Zumal ich mich sehr um meine Tochter kümmere, nicht ein einziges mal die frage im Raum stand ob ich feiern gehen darf und sie aufpassen.
Es ist einfach unmöglich.. Ich bin wirklich verzweifelt.
Meine Eltern, sowie auch meine ältere Schwester, die im Haus in ihrer eigenen Wohnung wohnt, und sich ebenfalls gerne zu Gunsten meiner Eltern einschaltet, sind der Meinung dass unsere Familie nicht mehr funktioniert seit der Vater meiner Tochter hier gewohnt hat (2 Jahre lang). Sie merken jedoch nicht, dass ICH mich verändert habe, als ich Mutter geworden bin. Dass ich meine eigenen Ansichten habe, nicht mehr gerne zusammen in den Urlaub fahre, meinen eigenen Kopf habe (was mir mit 26 unendlich vorgeworfen wird).
Dass ich bezüglich meines Kindes das sagen habe.
Diese Veränderung meinerseits ist wohl jedem hier entgangen.
Ich fühle mich schrecklich! Ich hoffe auf eure Tipps und Ratschläge.
Vielleicht gibt es noch jemanden der in so einer blöden Situation ist.
Wie kann ich das alles vermitteln?
Wie mache ich irgendjemandem in diesem Haus nur annähernd klar, worum es mir geht.
Ich bin privat zu Freunden und alleine mit meiner Tochter, evtl anderen Eltern mit Spielkameraden meiner Tochter, erschreckend nett.. Ich bin beliebt bei Kindern, sowie auch bei deren Eltern. Ich schlichte außerhalb des Hauses Streit, führe Kinder zum spielen zusammen und bin ein guter Zuhörer für andere.
Was ist los mit mir?

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18. Juni 2013 um 19:52


Also du wirst mich vermutlich dafür hassen, aber ich frage mich, wieso du nicht einfach ausziehst und deine Mutter sein lässt was sie ist...nämlich die Großmutter deines Kindes. Es braucht meines Erachtens schon sehr sehr tolerante Eltern, dass die sich NICHT in die Erziehung deines Kindes einmischen. Mit dem Auszug kannst du nämlich gleichzeitig deinen Standpunkt klar machen: Dass du die beiden liebst und achtest und sie großartige Großeltern sind, aber dass du dich nicht von vorne bis hinten bevormunden lässt und das bei deiner Tochter ebenfalls nicht möchtest. Basta.

Für mich ist das, so leid es mir tut und soviel kurzfristigen Horror-Stress es auch verursachen mag, die logischste Schlussfolgerung! Such dir einen Job und eine Wohnung. Den Job hast du ja schon, also weg da mit euch. Das ist auch für deine Tochter nicht gut, wenn sie diesen Konflikten immer ausgesetzt ist. Schlimmer noch, sie scheint ja offenbar deine Genervtheit aber Inkonsequenz deinen Eltern gegenüber zu merken und macht sich das zunutze. Will deinem Kind keinen bösen Willen unterstellen! Aber sie wird sich denjenigen raussuchen, der ihre Ansichten am besten unterstützt und das scheint in dem Fall die Oma zu sein. Ob die Ansichten deiner Tochter schon als voll zu nehmen sind ist eine andere Sache Denn du hast recht! Du bist ihre Mutter und deine Meinung sollte das letzte Wort sein! Auch wenn Omas manchmal recht haben. Sogar meine Mutter und die hat nen psychischen Knaks

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18. Juni 2013 um 20:50


Leichter gesagt als getan..
Eine Wohnung kostet mich einfach zu viel.. Das arbeiten würde im Prinzip nahezu wegfallen da wir hier keinen ganztageskindergarten haben..
Und ich niemanden außer meinen Eltern habe, der evtl mal einspringt falls ich eine Stunde länger arbeiten muss..
Was die Finanzen betrifft, würde ich meine Tochter im prinzip nahezu in hartz4 Verhältnisse bringen.. Solange ich kleinen Job habe bei dem ich mehr verdiene!
Ein anderer Grund weshalb ich hier festgenagelt bin, ist die Tatsache dass mein Vater wirklich seit Jahren die Wohnung für uns baut.. Ich hätte riesige Schuldgefühle wenn ich ihm sagen müsste "lieber Mann.. Du hast umsonst jahrelang da rumgewerkelt!" es ist schlimm.. Mir ist bewusst dass es hier allen schlecht geht.. Jedoch würde ich mir große Vorwürfe machen wenn ich mich einfach aus dem Staub machen würde.
Ich hätte wirklich niemanden mehr der mir in irgendeiner weise helfen würde.
Panik davor dass es schwer für mich und meine Tochter werden könnte (aufgrund der Finanzen), habe ich ebenfalls.
Zugeben könnte ich das vor meinen Eltern niemals.. Denn sonst hätte ich einen weiteren Punkt in meinem Leben, den sie mir bis ins Grab vorhalten würden..

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1. Juli 2013 um 13:01

Also vorweg erstmal
ich finde es bemerkenswert, wie sehr du dich verteidigst OBWOHL dich noch niemand angegriffen hat (und es meiner Meinung nach auch keinen Grund dazu gibt). Dass du als Teenie mal Teller gestapelt hast oder eine hohe Handyrechnung hattest WAYNE! Ganz normales Teenie - Verhalten eben (auch das mit den Noten Lügen) und dir das jetzt noch vor zu werfen ist einfach mal falsch und dämmlich. Du warst n Teenie, aufmüpfig sein gehört basal dazu und ist normal und gesund. Zumal du scheinbar echt noch harmlos warst.

Zu deiner Mama: Du hast unten geschrieben, dass Ausziehen nicht geht. Ich kann auch gut verstehen, dass du deinen Vater nicht die ganze Arbeit umsonst machen lassen willst. Wenn die Wohnung steht, solltest du vielleicht als Einzige n Schlüssel haben (damit deine Ma da nicht rumschnüffeln kann).
Ich weiss nicht, was normal ist bei Großeltern und was nicht aber ich denke : Es ist DEIN kind, DU bist verantwortlich und dann kann deine Mutter noch so sehr denken, dass sie es besser weiss, DEINE Entscheidung zählt. Denn ob deine Tochter glücklich wird oder nicht ist eben DEINE Verantwortung.
Ich vermute, dass du auch schon versucht hast, mit deinen Eltern zu reden. Du kannst es nochmal auf die harte Tour probieren. Du sagst : Mama, Papa, ihr dürft meiner Tochter an Weihnachten und am Geb was schenken, aber nicht mehr als x.
Alles was darüber kommt, nimmst du wieder weg und fertig. Natürlich ist das erstmal doof für deine Tochter, aber
1. so lernt deine Maus, dass sie nicht deinen Willen übergehen kann, indem sie sich an Oma wendet. Das kann ja nicht ewig so weiter gehen. Stell dir vor in 10 Jahren : "Mama, darf ich in die Disko" - "Nein" - "Oma, darf ich?" Ja.
Es ist dein Kind, deine Mutter hatte ihre Chance und sie hat nichts in der Erziehung deiner Tochter verloren - es sei denn du fragst sie explizit um Hilfe oder Rat. Aber auch nur dann!
2. Hast du vollkommen recht damit, dass du sie nicht mit Spielzeug überschütten willst. Denn unabhängig davon, was deine Ma denkt, ist es nicht gut - aber selbst wenn es besser wäre das Kind zu überschütten, hättest immer noch DU das sagen und niemand sonst und da du sagst Nicht überschütten gilt eben Nicht Überschütten und Basta.

Wenn du Konflikte mit deiner Tochter hast, sag deiner Mutter, dass sie bitte das Zimmer verlassen soll oder gehe mit deiner Tochter in dein Zimmer. Mach dabei klar, dass DU das Sagen hast und deswegen ALLEIN mit deiner Tochter reden willst.

"Ich habe Bedenken, dass meine Eltern ewige Dankbarkeit für Dinge erwarten auf dich ich eben auf diese Art ebenso gut verzichten kann." das klingt auch ein wenig nach Erpressung. Gruselig. Wie entsteht dieser Eindruck ? Kannst du Sachen ablehnen oder lassen deine Eltern das nicht zu ?

Du bist sicher kein Problemfall, aber kannst du mal versuchen mit dem Jugendamt zu reden? Vielleicht haben die ja Erfahrungen damit und können dir weiter helfen indem sie dir eine Betreuungsstelle vermitteln (dann wärst du unabhngig von deiner mutter ) oder eine Beratungsstelle kennen, an die du dich wenden kannst.

PS.: Weil du schon so oft defensiv warst : Du ist absolut im Recht udn was deine Ma da abzieht geht mal gar nicht! Das ist nicht nur Erpressung, das sind Machtspielchen auf Kosten deines Kindes. Sie weiss und sie merkt, dass sie das Verhältnis zwischen dir und deiner Tochter nachhaltig stört - und es ist ihr egal. Deswegen musst du eben nicht so unendlich rücksichtsvoll sein. Zeig deiner Mutter die Zähne.
Ich weiss auch nicht wie die HartzIV Sätze sind, aber auf lange Sicht wäre denke ich HartzIV für dein Kind besser als eine Oma, die aktiv die Beziehung zwischen dir und deinem Kind stören WILL und es tut.

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1. Juli 2013 um 22:45
In Antwort auf munira_12916580

Also vorweg erstmal
ich finde es bemerkenswert, wie sehr du dich verteidigst OBWOHL dich noch niemand angegriffen hat (und es meiner Meinung nach auch keinen Grund dazu gibt). Dass du als Teenie mal Teller gestapelt hast oder eine hohe Handyrechnung hattest WAYNE! Ganz normales Teenie - Verhalten eben (auch das mit den Noten Lügen) und dir das jetzt noch vor zu werfen ist einfach mal falsch und dämmlich. Du warst n Teenie, aufmüpfig sein gehört basal dazu und ist normal und gesund. Zumal du scheinbar echt noch harmlos warst.

Zu deiner Mama: Du hast unten geschrieben, dass Ausziehen nicht geht. Ich kann auch gut verstehen, dass du deinen Vater nicht die ganze Arbeit umsonst machen lassen willst. Wenn die Wohnung steht, solltest du vielleicht als Einzige n Schlüssel haben (damit deine Ma da nicht rumschnüffeln kann).
Ich weiss nicht, was normal ist bei Großeltern und was nicht aber ich denke : Es ist DEIN kind, DU bist verantwortlich und dann kann deine Mutter noch so sehr denken, dass sie es besser weiss, DEINE Entscheidung zählt. Denn ob deine Tochter glücklich wird oder nicht ist eben DEINE Verantwortung.
Ich vermute, dass du auch schon versucht hast, mit deinen Eltern zu reden. Du kannst es nochmal auf die harte Tour probieren. Du sagst : Mama, Papa, ihr dürft meiner Tochter an Weihnachten und am Geb was schenken, aber nicht mehr als x.
Alles was darüber kommt, nimmst du wieder weg und fertig. Natürlich ist das erstmal doof für deine Tochter, aber
1. so lernt deine Maus, dass sie nicht deinen Willen übergehen kann, indem sie sich an Oma wendet. Das kann ja nicht ewig so weiter gehen. Stell dir vor in 10 Jahren : "Mama, darf ich in die Disko" - "Nein" - "Oma, darf ich?" Ja.
Es ist dein Kind, deine Mutter hatte ihre Chance und sie hat nichts in der Erziehung deiner Tochter verloren - es sei denn du fragst sie explizit um Hilfe oder Rat. Aber auch nur dann!
2. Hast du vollkommen recht damit, dass du sie nicht mit Spielzeug überschütten willst. Denn unabhängig davon, was deine Ma denkt, ist es nicht gut - aber selbst wenn es besser wäre das Kind zu überschütten, hättest immer noch DU das sagen und niemand sonst und da du sagst Nicht überschütten gilt eben Nicht Überschütten und Basta.

Wenn du Konflikte mit deiner Tochter hast, sag deiner Mutter, dass sie bitte das Zimmer verlassen soll oder gehe mit deiner Tochter in dein Zimmer. Mach dabei klar, dass DU das Sagen hast und deswegen ALLEIN mit deiner Tochter reden willst.

"Ich habe Bedenken, dass meine Eltern ewige Dankbarkeit für Dinge erwarten auf dich ich eben auf diese Art ebenso gut verzichten kann." das klingt auch ein wenig nach Erpressung. Gruselig. Wie entsteht dieser Eindruck ? Kannst du Sachen ablehnen oder lassen deine Eltern das nicht zu ?

Du bist sicher kein Problemfall, aber kannst du mal versuchen mit dem Jugendamt zu reden? Vielleicht haben die ja Erfahrungen damit und können dir weiter helfen indem sie dir eine Betreuungsstelle vermitteln (dann wärst du unabhngig von deiner mutter ) oder eine Beratungsstelle kennen, an die du dich wenden kannst.

PS.: Weil du schon so oft defensiv warst : Du ist absolut im Recht udn was deine Ma da abzieht geht mal gar nicht! Das ist nicht nur Erpressung, das sind Machtspielchen auf Kosten deines Kindes. Sie weiss und sie merkt, dass sie das Verhältnis zwischen dir und deiner Tochter nachhaltig stört - und es ist ihr egal. Deswegen musst du eben nicht so unendlich rücksichtsvoll sein. Zeig deiner Mutter die Zähne.
Ich weiss auch nicht wie die HartzIV Sätze sind, aber auf lange Sicht wäre denke ich HartzIV für dein Kind besser als eine Oma, die aktiv die Beziehung zwischen dir und deinem Kind stören WILL und es tut.


Der letzte Absatz ist super! Genau sowas meinte ich auch!

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