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Könnt ihr mir was raten Ist bissl länger

6. Mai 2013 um 23:49

Okay, also mir ist es schon unangenehm das zu posten, aber ich weiß mir keinen Rat mehr.
Es geht um meinen Mann und unsere Kinder. Ich weiß nicht, ob ich übertreibe... ich habe angst, dass er die Kinder "versaut".

Ich hole mal ein bisschen aus, dass ihr erst mal ein Bild von ihm habt. Ich versuche es zumindest.
Wir sind knapp 9 Jahre zusammen, davon knapp 7 verheiratet. Bevor die Kinder kamen, hatten wir viel Spaß miteinander, konnten viel lachen, haben Späßchen gemacht, einfach auch mal rumgealbert.
Das waren so Dinge wie: lagen mal im Bett und ich hab ihn so lange gekitzelt, bis das Bett krachte egal, scheiß drauf, einfach weiter gemacht
Oder jeder nahm ein Sockenpaar in die Hand und wir "verkloppten" uns damit und rannten durch die Wohnung also solche Sachen halt.

Seitdem die Große da ist, also seit 5 Jahren ist das alles weg.
gut, das fällt ja auch nicht von heute auf morgen auf, sowas kommt schleichend und irgendwann denkt man sich "wo ist das alles hin?" Außerdem waren die letzten Jahre die Kinder mehr im Fokus, sodass das gar nicht so auffiel oder einem bewusst war. Mir fehlt das so...

Jedenfalls.. er ist so ernst, so steif und so... ja irgendwie schon "negativ" geworden...

Seitdem die Große 2 ist, streiten oder diskutieren wir über das Thema "Essen". Er macht daraus jedes Mal ein riesen Thema und ich bin irgendwie schon fast überzeugt, dass er sie zu ner schlechten Esserin gemacht hat.
Ja , das klingt bestimmt ganz fies und gemein, aber ich kann nicht anders.

Mal ein Beispiel, damit ihr versteht was ich meine:

Sie isst seit sie 2/2,5 Jahre alt ist, allein. Eines ihrer Lieblingsessen ist "Kartoffeln, Spinat und Eier". So... nur weiß man ja wie Kinder so ticken und meine Große aß halt immer zuerst ihr Ei auf (sie ist ein Eierjunkie ).
Anfangs fragte sie danach ob sie unser Ei haben kann oder ob ich ihr noch eins mache. Hab ihr dann halt erklärt, dass sie ja noch Kartoffeln und Spinat auf dem Teller hat. Hat sie akzeptiert. Sie wollte es halt mal versuchen. Mein Gott, sie ist ja ein Kind. Aber mein Mann hat sich JEDES Ma darüber dermaßen aufgeregt und fing dann immer gleich an ihr einen zu erzählen, von wegen "das geht so nicht, das andere wird auch gegessen, usw". Was ja grundsätzlich auch richtig ist aber er sagte das in einem Ton, da würde man denken, das Kind hat sonst was angestellt. Und er hat ihr nicht nur in ein/zwei Sätzen erklärt, nein... er hält dann fast schon ne "Rede", wo ich denke "ist ja auch mal gut jetzt".

Jedenfalls, ist das Ganze so eingerissen, dass er jedes Mal, wenn es dieses Essen gab oder auch anderes wie "Hähnchen, Kartoffeln und Gurkensalat" (da liebt sie das Hähnchen), da war das dann so, dass er schon BEVOR wir überhaupt anfingen zu essen gesagt hat "hier, aber das und das wird auch gegessen ne! Nicht nur das!"

Sorry, aber muss das sein?

Ich hatte mit ihm viele Gespräche darüber und er sah es dann (glaubte ich jedenfalls) ein.
Gestern gab es dieses Essen nach langem mal wieder und meine Tochter freute sich.
Gut, sie aß wieder zuerst den größten Teil vom Ei, aber das bemerkte ich erst, als mein Mann sich mal wieder keinen Kommentar verkneifen konnte. "isst du dann auch mal die Kartoffeln?" in einem absolut genervten Ton.

Sie hatte bis dahin 2 Kartoffelspalten mit etwas Spinat gegessen. Versteht mich nicht falsch, ich finde es jetzt nicht VÖLLIG falsch, das Kind zu ermutigen oder so...

aber warum kann er da nicht ein BISSCHEN auf sie eingehen? Er weiß doch ganz genau, wenn er SO redet und man sie überreden will, macht sie dicht.
Ich wollte dann die Situation ein bisschen entschärfen und fragte sie, ob sie die Kartoffeln, wie ich lieber zerdrückt mag. Sie bejahte und gut war. Sie aß dann sogar noch ne Kartoffel. Hätte sie nein gesagt, auch gut.

Das mal zum Thema Essen.

Er ist außerdem sehr ungeduldig, wird schnell laut und ja... ich muss es einfach sagen... teilweise so beleidigend.

Als die Große in der Trotzphase war, war sie halt auch anstrengend. Wir hatten z.b. 9 Monate lang tägliches Geschrei. Sie schrie vor Wut teilweise bis zu 45 Min.
Er hat es 2x die Woche miterlebt und in seinen Urlauben.
Ich habe das täglich mitmachen müssen und war noch lange nicht so genervt. Gut, ich hatte da ja auch "Routine" und wusste sie zu händeln. In der Hinsicht war ein einfach überfragt und unsicher. Gestehe ich ihm auch absolut zu. Wobei das nicht heißen mag, dass ich nicht fix und fertig war mit den Nerven. Mit dem Unterschied, dass ich es akzeptiert habe.
Jedenfalls fing er in dieser Zeit an, andauernd und ständig zu fragen "warum ist sie so, warum macht sie das". Warum, warum, warum... und das auch in ihrem Beisein.
Und es kam auch schon sowas wie "die hat se nicht mehr alle". Da stand sie direkt neben ihm. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich zurück halten musste, nicht auszuflippen.
Es war auch so, dass er sich zu ihr runter beugte und immer wieder fragte "A. warum machst du das? WARUM??" Es war einfach nur schlimm.

Er hat mich durch seine Fragerei sogar soweit runtergezogen und dazu gebracht, dass ich mir Gedanken machte, ob was mit unserem Kind nicht stimmt!

Auch hier folgten viele, viele Gespräche. Ich sagte ihm, dass sie kein Soldat, keine Puppe ist. Sie ist gut so wie sie ist. Warum kann er sie nicht akzeptieren?

Es ging sogar soweit, dass meine Tochter nicht wollte, dass er zu Hause ist "hat Papa morgen frei?", "Ja", "oh man, dann gibt's wieder nur Streit".. Tja, und das gab mir schwer zu Denken und hat mir zu schaffen gemacht. Ich knallte ihm abends diesen Satz von ihr vor die Füße, damit er mal sieht, wie scheiße es uns geht durch seine ständige aggressive Art. Ich wollte mich letztes Jahr noch von ihm trennen. Wir hatten ein 3 Stündiges Gespräch wovon ich 2 Stunden lang Rotz und Wasser heulte.
Da hat es wohl Klick gemacht und er hat gemerkt, wie ernst es mir ist. Ich hatte ohne Mist jeden Morgen angst die Augen auf zu machen... ich wollte keine Streitereien mehr hören...
Es hatte sich das letzte halbe Jahr gebessert, aber jetzt scheint es wieder einzureißen...

So... um mal das Thema Spaß aufzugreifen.. er ist bei jedem Spaß total genervt.
Auch hier Beispiele: Letztes Jahr vor Weihnachten haben wir Plätzchen gebacken. Wir hatten Mehl an den Händen und ich habe A. ein bisschen "eingepudert". Mensch, das war ein Spaß Sie hat sich kaputt gelacht. Sie durfte mich natürlich auch einpudern.... hihi
Jedenfalls... in dem Moment lief mein Mann an uns vorbei und ich streifte mit meinem Mehlfinger leicht über seine Nase. Oh mein Gott,.. das hätte ich mal lieber nicht machen sollen... Er war sooo genervt "ooohhh mannn, hör doch ma auf". Also meiner Meinung nach völlig übertrieben. Aber damit die Stimmung nicht kippt, hab ich mich umgedreht und mit A. weiter Weihnachtslieder gesungen.

Oder bestes Beispiel neulich: Ich las hier nen Thread von diversen schrägen Ex-Freunden Ich las halt so und musste dann ein paar Mal laut auflachen/kichern. Er dann halt neugierig gefragt, was so lustig ist. Und ich las ihm halt so bissl vor... ich hatte jetzt nicht den Eindruck, dass er es so witzig fand wie ich, aber ok.. ist ja nicht schlimm... Jedenfalls hab ich dann nen Post gelesen, wo ein Ex einer Userin schon beim Küssen kam und las das auch o vor... also ich glaub es fing so an "hmmm, wie soll ich das jetzt sagen, ich hatte mal nen Ex, der kam schon beim Küssen".. Ich las das also so vor und er reagierte nicht... ich dachte nur so ok... auf einmal sagt e "achso, das hast du da gelesen" und ich "äh, ja?", er "achso, ich dachte schon du erzählst von dir und dachte was labert die denn da?"
Hey, mal ehrlich... erstens fange ich bestimmt nicht aus heiterem Himmel an sowas zu erzählen und zweitens wusste er doch, dass ich aus dem Forum vorlese und drittens, ich rede nie so mit ihm, dass ich sagen würde "hmm, wie soll ich das jetzt sagen..." also versteht ich wie ich meine? Er hat dann im Nachhinein nur so künstlich gelacht, aber ich dachte mir nur so wie doof kann man sein... mal echt jetzt... das ist doch total sinnlos...

Er versteht keinerlei Spaß mehr... auch bei unserer Tochter macht er das. Sie albert ein bissl rum, er machts das erste Mal mit... beim zweiten Mal kommt schon "A. jetzt übertreibs mal nicht"...


Ich komme langsam zum Schluss... eine Situation muss ic noch schreiben:

Wir waren vor 2 Wochen in der Stadt. Da war ne Pfütze und die Kleine griff rein. Sie ist 18 Monate alt.
Ihr glaubt nicht, wie er reagiert hat..
Er beugte sich runter und war echt laut "E. warum machst du das? warum? WARUM?" Achja, dabei fuchtelt er immer mit seiner Hand so rum...
Ich sagte ihm daraufhin nur, dass ich genau SOWAS meine und er "du weißt doch gar nicht, was se gemacht hat"... äh sorry, aber das muss ich auch nicht... seine Reaktion hat mir schon gereicht. Statt er einsieht, dass es übertrieben ist, versucht er sich noch zu verteidigen, was sie ja so schlimmes gemacht hat.

Das Kind hat ihn angeschaut wie ein Auto. Hat gar ncht kapiert, was er von ihr will....


Es soll jetzt auch nicht so rüberkommen, dass er NUR schlecht ist. aber da ich hier von Problemen berichte, ist es ja klar, dass ich hauptsächlich Dinge nenne, die unser Familienleben stören.
Ich mache garantiert nicht alles richtig. Das verlange ich auch nicht von ihm Das letzte halbe Jahr war so harmonisch. er ist ganz toll auf die Große eingegangen, hat nicht nur den Chef markiert, sondern sie auch mal miteinbezogen...Doch jetzt scheint es wieder zu kommen und ich habe angst. Richtige angst, dass es einfach so in ihm drin ist.
Er hat eine Therapie angefangen vor 5 Monaten. Die zahlen wir allerdings privat. und weil es grade finanziell nicht so gut ist, musste er sozusagen unterbrechen... ich weiß, es ist scheiße, aber was sollen wir denn machen?

so... jetzt ist es doch ziemlich lang geworden. Vielleicht gibt sich jemand die Mühe... und ich bitte euch sachlich zu bleiben und hoffe auf Ratschläge und Tips. Vielleicht kennt ihr auch aus eurem Umfeld ein ähnliches Verhalten?!


lg





































































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7. Mai 2013 um 0:23

Therapie
Eine Therapie halte ich bei seinem Verhalten für eine gute Idee, vielleicht kannst du auch mal mit zu der Therapie und erzählen was zu Hause bei euch los ist... also gibt es nichts was von der krankenkasse bezahlt wird? Normalerweise in Deutschland wird so etwas doch bezahlt dachte ich, also man braucht glaub ich eine Überweisung vom Hausarzt.... ?

Die Kinder tun mir leid, das sollte bei euch nicht so weiter gehen.
Aber außer eine Therapie oder wenn sich sein Verhalten gar nicht ändert schlimmsten falls zur trennung... fällt mir leider gerade auch nichts ein.
Aber deine Kinder solltest du schützen, bevor sie auch noch psychisch darunter leiden...

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7. Mai 2013 um 0:42

Seine Kindheit
ja.. die war nicht schön.... Ich versuchs mal in Kurzfassung:
sein Vater war bei seiner Geburt 52. Seine Mama war auch schon älter. 45 glaube ich. Müsst ich nochmal fragen.
Als er 11 Jahre alt war, rutschte sein Bruder auf die schiefe Bahn und sie kümmerten sich fast ausschließlich um ihr Sorgenkind. Sie rannten mit seinem Bruder von Arzt zu Art und von Therapeut zu Therapeut usw...
Sie wuchsen in einem Viertel, da haben sich die Drogenabhängigen vor seiner Haustüre die Spritze gesetzt. So krass war das. Und er hat das alles gesehen.

Als er 17 war, fuhren seine Eltern alle 4 Monate für 4 Monate ins Ausland. Der Vater musste sich dort um seine kranke Mutter kümmern. Das heißt, auch hier war er wieder auf sich gestellt. Sein Bruder war da wieder in die richtige Bahn gekommen, aber nicht mehr zu Hause.

Mein Mann hat sich also selbst versorgt, den Haushalt geschmissen, die Schule gemacht usw.

Seine Mama bekam als er 17 war vaskuläre Demenz. Sein Vater ist vom Typ her eher kalt. Ich würde nicht mal sagen bewusst... ich glaube, er kann es einfach nicht. Er kann keine Nähe geben.
Es gab nie Weihnachtsgeschenke, Geburtstagsgeschenke, keine Umarmungen, kein "hey, ich bin stolz auf Dich"... nichts. gar nichts.

Alles, was mein Mann erreicht hat, hat er allein geschafft. Seine Schule, Abi, Ausbildung, Beruf.. alles...

Ja... so sah seine Kindheit aus... Und mir tut es in der Seele weh... aber wir haben doch jetzt selbst Kinder... Hätte ich das vorher gewusst, welche Probleme er all die Jahre mit sich herum trägt... Es kam erst alles in ihm hoch, als er selbst Vater wurde... Es war ja anders bevor die Große kam.






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7. Mai 2013 um 0:47


Okay...

ich sagte zwar, Ratschläge und tips, aber ok.. wenn das dein Rat sein soll... sorry, aber das finde ich grade ziemlich unfair.

ich habe geschrieben, dass alle darunter leiden...

Was er dazu sagt? Meinst du, ich erfinde irgendwas? erzähle einfach, um ihn schlecht zu machen, weil er mich nur "nervt"?

Aber um mal deine Frage zu beantworten: Er sieht es auch so.. und er weiß auch, dass sein Verhalten scheiße ist auf deutsch gesagt... er KANN es nur irgendwie nicht ändern... nicht allein jedenfalls...

Ach und du brauchst dich auch nicht lustig zu machen... denn der hier bedeutet das für mich und hat in diesem Thread, wo ich ernsthaften Rat suche, echt nichts verloren...


du warst mir mal sympathischer...

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7. Mai 2013 um 3:25
In Antwort auf threegirls3

Seine Kindheit
ja.. die war nicht schön.... Ich versuchs mal in Kurzfassung:
sein Vater war bei seiner Geburt 52. Seine Mama war auch schon älter. 45 glaube ich. Müsst ich nochmal fragen.
Als er 11 Jahre alt war, rutschte sein Bruder auf die schiefe Bahn und sie kümmerten sich fast ausschließlich um ihr Sorgenkind. Sie rannten mit seinem Bruder von Arzt zu Art und von Therapeut zu Therapeut usw...
Sie wuchsen in einem Viertel, da haben sich die Drogenabhängigen vor seiner Haustüre die Spritze gesetzt. So krass war das. Und er hat das alles gesehen.

Als er 17 war, fuhren seine Eltern alle 4 Monate für 4 Monate ins Ausland. Der Vater musste sich dort um seine kranke Mutter kümmern. Das heißt, auch hier war er wieder auf sich gestellt. Sein Bruder war da wieder in die richtige Bahn gekommen, aber nicht mehr zu Hause.

Mein Mann hat sich also selbst versorgt, den Haushalt geschmissen, die Schule gemacht usw.

Seine Mama bekam als er 17 war vaskuläre Demenz. Sein Vater ist vom Typ her eher kalt. Ich würde nicht mal sagen bewusst... ich glaube, er kann es einfach nicht. Er kann keine Nähe geben.
Es gab nie Weihnachtsgeschenke, Geburtstagsgeschenke, keine Umarmungen, kein "hey, ich bin stolz auf Dich"... nichts. gar nichts.

Alles, was mein Mann erreicht hat, hat er allein geschafft. Seine Schule, Abi, Ausbildung, Beruf.. alles...

Ja... so sah seine Kindheit aus... Und mir tut es in der Seele weh... aber wir haben doch jetzt selbst Kinder... Hätte ich das vorher gewusst, welche Probleme er all die Jahre mit sich herum trägt... Es kam erst alles in ihm hoch, als er selbst Vater wurde... Es war ja anders bevor die Große kam.






Hi

Du sollst hier erliche Ratschläge bekommen.

Ich kann dir leider nicht weiter helfen, aber ich war auch mal bei einem Therapeut und das zahlte die Krankenkasse. Du solltest auf alle Fälle mitgehen.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und pass auf deine Kidis auf!

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7. Mai 2013 um 3:54

Ein aller erster Gedanke dazu
Ist dass sich sein verhalten wieder einschleicht/verschlechtert seid er die Therapie unterbrochen hat. Dass es ihm wohl geholfen hat dort hin zu gehen,denn du schriebst ja dass es ein halbes Jahr wirklich besser oder sogar gut ging. Vielleicht ht ist es auch an der zeit ihm mal wieder klar zu machen dass wenn es wieder so einreißt dass etwas ist womit du eben tiefst unglücklich bist.
Ich meine wenn du und eben Au h die Kinder richtig u enspannt und "ängstlich" seid ist dass ja kein Zustand.
Das mit dem essen finde ich auch sehr unschön und kontraproduktiv von ihm. Sehe i h genauso wie du.
Und dass er so genervt reagiert bei der kleinen oder der trotzphase der mittleren(?) fühlt sich im ersten Moment für mich an als sei er damit echt überfordert bzw genervt. Naja,kann man ja verstehen,aber man selbst versu ht ja auch damit klar zu kommen und die Kinder machen dass ja nicht aus Spaß. Sie sind ja selbst durcheinander ,entwickeln sich,mache. Erfahrungen,dass bleibt ja nicht aus.
Ich kenne dass Gefühl morgens schon "Angst" zu haben was der Tag bringt und ob es wieder Streit gibt,sehr unschön!aber wenn man bedenkt dass es deiner Tochter jetzt schon so geht,dass sie keine. Streit mehr möchte und sogar fragt ob er da ist,merkt sie ja ganz deutlich dass er oft der "Auslöser" ist. Sie ist zu klein um sich so fühlen zu sollen.
Und ja,aus deinem Text lese ich(!) raus,dass er der Auslöser ist,denn du findest ja auch deine. Umgang mit trotz und essen und allem. Und dass müssen wir Eltern ja auch. Und mir ist auch klar dass es immer mal Streit gibt,aber ich kann dich schon verstehen dass das kein Zustand ist. Du möchtest lieber mit ihm an einem Strang ziehen.
I h weiß ni ht so recht was man Raten soll,vielleicht echt noch al das Gespräch suchen und von dir reden dass du wieder an den Punkt kommst,dass du DIESES verhalten nicht mehr ertragen kannst. Weiter therapie wärebestimmt gut,auch für ihn,er hat ja genug mitgemacht und vorallem scheint es ihm ja auch nicht gut zu gehen. Aber wenn das Geld nicht da ist. Schwierig!
Ich Wünsche dir wirklich h dass es besser wird,Grade weil du ja schriebst, es war ein halbes Jahr besser. Also geht es ja!
Über längere Sicht kann man (und vorallem die Kinder sollten) nicht so lange unglücklich sein müssen.
Müden Gruß

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7. Mai 2013 um 10:00

Jap
So sehe ich das auch!

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7. Mai 2013 um 22:01

Hey
People: ich schreibe dir gleich ne PN.
Er war früher ein lustiger Partner. Ein lustiger Papa war er, bis die Große in die Trotzphase kam. Dann wars vorbei.

missaleen: du musst dir das ungefähr so vorstellen: er "packt" sie am Arm, nicht fest und drückt auch nicht zu, aber er hält sie halt, beugt sich zu ihr runter, und sagt "Warum machst du das? Waarum? Waarum???" Das Warum wird immer lauter.
Mir fällt bei diesem Bild immer ein Offizier ein, der direkt vorm Soldaten steht und ihn anbrüllt.

Ja, ich sage ihm auch, was ich nicht in Ordnung finde, ich achte auf meine Wortwahl (nie und immer), ich mache keine Vorwürfe, sondern nenne Tatsachen, die aktuell sind. Und trotzdem flippt er total aus. Er geht sofort in die Abwehrhaltung und fängt an sich zu verteidigen. Es bringt einfach nichts, mit ihm zu reden. er macht zu. Dann kommt er irgendwann und will reden. Wir reden, er sagt "ja ich verstehe es, ja war scheiße von mir" oder was weiß ich... und am nächsten Tag fängt das Spiel von vorne an.
Ich kann einfach nicht mehr... es ist so anstrengend.

Eddie ich hab ihn gefragt warum er so reagiert/handelt.
Ganz ehrlich? Er sagte "Sie darf nicht die Macht haben. Ich habe sie". Finde ich schon echt krass.

Es geht hier echt nicht um ein "Handling", wie du sagst. Klar ist man mal unterschiedlicher Meinung, Mama erlaubt dies, Papa das... Das ist ja auch ok. Es geht hier um Grundprinzipien. Es kann nicht sein, dass die Große zuckt, wenn er so laut wird. Es kann nicht sein, dass er bei vielen Kleinigkeiten derart laut wird, wo es überhaupt nicht nötig ist.
Beispiel: Er ist im Bad. sie im Wohnzimmer und schaut sich ein Buch an. Er ruft sie. sie sagt "komme gleich". In dem Moment, nimmt sie ihr Buch, will es grade in ihr Zimmer bringen und er viel lauter "Aaaaaaaa." Und sie weinend "oh man, ich wollte doch nur mein Buch zurück bringen". Er macht das ständig. sie springt nicht sofort, er schreit. sie antwortet nicht gleich, er wird laut... Das sind doch keine Zustände!? Für mich jedenfalls nicht.

Und... wenn die ganze Familie darunter leidet, dann hat das auch nichts mehr nur mit Papa-Tochter Sache zu tun.
sie spricht schon teilweise wie er. In so nem genervten, teilweise respektlosen Ton. Mir gegenüber versucht sie es selten. Bei ihm macht sie es öfter. Dann darf sie sich aber was anhören. tja, aber von wem hat sies denn??


Zum Thema Therapie: er geht Ende des Monats wieder hin. Ich habe aber ehrlich gesagt kein Vertrauen. Es kann doch nicht sein, dass er jedesmal nach der Therapie ein Hoch hat (geht so 2-3 Wochen) und dann wieder absackt. Er WILL es doch garnicht selbst. Er macht es für mich. Damit ich nicht gehe! Er will nichts verändern, sieht nicht, dass unsere Beziehung so gut wie im Arsch ist.
Egal was man sagt, er fühlt sich direkt angegriffen. In der Zeit von der Therapie haben wir daran gearbeitet und es lief. Wir konnten so offen miteinander reden.

Er soll doch endlich mal Verantwortung für sich übernehmen. Warum tut er das nicht für seine Familie? Ich verstehe es nicht























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