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Könnte man ~3-4 monate nach der geburt wieder arbeiten gehen?

26. November 2004 um 18:05

ich bin nun 25j. alt und mein freund und ich planen ein kind zu bekommen.
wir verdienen nicht schlecht, aber wenn ich nicht mehr arbeiten gehen würde wäre das einkommen eben doch weniger.
würdet ihr nach 3-4 monaten wieder die arbeit aufnehmen, wenn auch nicht ganztags dann teilzeit?!
könnte das probleme mit sich bringen?
ich wohne nun auch nicht in deutschland/bin allerdings deutsche und vielleicht hat einer auch solch eine erfahrung gemacht, der in UK, bezw. in Nord Irland gearbeitet hat???
-wie das dann mit unterstützung vom staat aussieht??
danke euch
noni

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26. November 2004 um 22:26

Hallo
Theoretisch kann man schon 6 Wochen nach der Geburt wieder mit dem Arbeiten anfangen. Kommt natürlich drauf an, was du arbeitest. Ich hatte nen Kaiserschnitt und hätte dann mit Sicherheit noch nicht als Automechanikerin oder so arbeiten können.
Die Frage ist nur - möchtest du das?
Das erste Jahr mit so einem kleinen Zwerg ist so wichtig und so wunderschön - vor allem vergeht es viel zu schnell.
Ich für mich kann mir nicht vorstellen, dass ich nach wenigen Wochen schon wieder mein Baby denhalben Tag hätte abgeben müssen. Ich hab halt die Einstellung, das ich kein Kind bekommen möchte, dass ich dann von der Erzieherin in der Kinderkrippe erziehen lasse.

Ich bin nach einem halben Jahr wieder Stundenweise (ca. 20 Std / Monat) abends ab 20 Uhr arbeiten gegangen, als mein Sohn im Bett war. Ab Januar möchte ich auf 400, wenns nicht anders geht auch halbtags arbeiten gehen.

Das finde ich ok.
Aber das erste Jahr hätte ich mein Kind NIE abgeben wollen. Ich hatte Angst, dass ich irgendetwas verpasse.

Freue mich auf die Meinung anderer!

Bis dann

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15. Dezember 2004 um 16:33

Erfahrung einer Französin
Hallo

Bin Französin, und wohne seit 6 Jahren in Deutschland.

In Frankreich ist es normal, nach 3 Monaten wieder arbeiten zu gehen, und oft vollzeit (und das seit 40 Jahren also 2 Generationen).
Das bedeutet, daß das Baby den ganzen Tag bei einer Tagesmutter (mit 2-3 anderen Kinder vom Baby bis 3 Jahre alt) oder in einer Krippe ist. Die Tagesmutter oder die Erzieherinen sind ausgebildet, werden kontrolliert von der Staat, nicht jede kann Tagesmutter werden.
Ab drei Jahre alt geht es dann in die Vorschule (kein Kindergarten, staatliche Schule).
Das war für mich immer normal, und ich glaube nicht daß die Franzosen schlechter erzogen als die Deutsche, oder Beziehungsprobleme haben, weil sie zu früh von Ihrer Mutter getrennt worden sind !
Mit anderen Kindern lernen Sie das Gruppenleben, soziale Beziehungen....Und für die Mutter ist es auch nicht schlecht, weiterzu arbeiten, Kontakte zu haben, sich über was anderes unterhalten als Baby, Baby und Baby bei der Krabbelgruppe...ihre Karriere weiterzupflegen, und finanziell unabhängig zu sein (man weiß nie, was passieren kann).
Wenn sie es wünscht, kann sie eine längere Pause machen (bis 1 oder 3 Jahre, weiß ich nicht mehr), und bekommt dann ihre Stelle wieder. Obwohl ich mich immer frage, wie man nach 3 Jahren zurückkommen kann (bei meinem Beruf wäre es undenkbar, es ändert sich alles viel zu schnell).

Anderseits finde ich auch daß 3 Monate früh ist, z.B. wenn man stillt (Frankreich ist das letzte Land in Europa, was stillen angeht). Meine Freundinnen in Frankreich sehen ihr Baby wenig, ein paar Stunden am Tag, und am Wochenende, und es kann schon sein, daß ihr Kind sein erste Wörter oder erste Schritte bei der Tagesmutter macht. Aber ihr Kind hat auch eine glückliche und ausgegliechene Mutter...

6 Monaten finde ich gut, und ich werde 1 Jahr Pause machen, aus einem einfachen Grund: es gibt sehr wenig Möglichkeiten, eine Tagesmutter zu finden (oder sehr teuer), und unsere Familien sind 800km entfernt (keine Oma, die sich um das kleine kümmern könnte).
Das ist aber rein meine Entscheidung, weil ich das genießen will, und nicht weil ich denke, wenn ich nach 3 Monate arbeiten gehe, schadet es meinem Kind. Und vielleicht werde ich nach 3 Monaten schon durchdrehen !

Also mach wie es Dir (Euch) gefällt, und laß Dir nicht runterkriegen von Meinungen wie "ich habe keine Kinder gemacht, um sie mit 3 Monaten bei einer Unbekannte abzugeben " oder "Du bist eine schlechte Mutter".

Sorry, es war lang, aber dieses Thema beschäftigt mich sehr !

Gruß, Esfahan

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16. Dezember 2004 um 9:17

Erfahrungen hab ich keine
aber ne Vorstellung davon, wie ich das machen möchte, bin jetzt in der 19.Woche. Ich möchte nach einen halben Jahr mit 10 Stunden die Woche wieder langsam einsteigen und das dann auf 19 Stunden die Woche steigern. So will ich das in den 3 Jahren Elternzeit durchziehen und danach 30 Stunden gehen. Das krieg ich aber vor Ablauf der 3 Jahre nicht geregelt. In Deutschland ist es ja so, daß Du in der Elternzeit bis zun 19 Stunden dazuverdienen darfst. Kommst Du aber offiziell nach 1 Jahr wieder und machst dann Teilzeit, sagen wir 22 Stunden oder so und beendest damit die Elternzeit, hast Du hinterher keinen Anspruch mehr auf ne höhere Stundenzahl und bleibst auf 22 hängen. Das wäre mir zu wenig und deshalb hab ich mich für die Kompromisslösung entschieden. Leider kann ich Dir nicht sagen, wie das im UK ist. Sorry

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17. Dezember 2004 um 14:18
In Antwort auf talea_12878315

Erfahrung einer Französin
Hallo

Bin Französin, und wohne seit 6 Jahren in Deutschland.

In Frankreich ist es normal, nach 3 Monaten wieder arbeiten zu gehen, und oft vollzeit (und das seit 40 Jahren also 2 Generationen).
Das bedeutet, daß das Baby den ganzen Tag bei einer Tagesmutter (mit 2-3 anderen Kinder vom Baby bis 3 Jahre alt) oder in einer Krippe ist. Die Tagesmutter oder die Erzieherinen sind ausgebildet, werden kontrolliert von der Staat, nicht jede kann Tagesmutter werden.
Ab drei Jahre alt geht es dann in die Vorschule (kein Kindergarten, staatliche Schule).
Das war für mich immer normal, und ich glaube nicht daß die Franzosen schlechter erzogen als die Deutsche, oder Beziehungsprobleme haben, weil sie zu früh von Ihrer Mutter getrennt worden sind !
Mit anderen Kindern lernen Sie das Gruppenleben, soziale Beziehungen....Und für die Mutter ist es auch nicht schlecht, weiterzu arbeiten, Kontakte zu haben, sich über was anderes unterhalten als Baby, Baby und Baby bei der Krabbelgruppe...ihre Karriere weiterzupflegen, und finanziell unabhängig zu sein (man weiß nie, was passieren kann).
Wenn sie es wünscht, kann sie eine längere Pause machen (bis 1 oder 3 Jahre, weiß ich nicht mehr), und bekommt dann ihre Stelle wieder. Obwohl ich mich immer frage, wie man nach 3 Jahren zurückkommen kann (bei meinem Beruf wäre es undenkbar, es ändert sich alles viel zu schnell).

Anderseits finde ich auch daß 3 Monate früh ist, z.B. wenn man stillt (Frankreich ist das letzte Land in Europa, was stillen angeht). Meine Freundinnen in Frankreich sehen ihr Baby wenig, ein paar Stunden am Tag, und am Wochenende, und es kann schon sein, daß ihr Kind sein erste Wörter oder erste Schritte bei der Tagesmutter macht. Aber ihr Kind hat auch eine glückliche und ausgegliechene Mutter...

6 Monaten finde ich gut, und ich werde 1 Jahr Pause machen, aus einem einfachen Grund: es gibt sehr wenig Möglichkeiten, eine Tagesmutter zu finden (oder sehr teuer), und unsere Familien sind 800km entfernt (keine Oma, die sich um das kleine kümmern könnte).
Das ist aber rein meine Entscheidung, weil ich das genießen will, und nicht weil ich denke, wenn ich nach 3 Monate arbeiten gehe, schadet es meinem Kind. Und vielleicht werde ich nach 3 Monaten schon durchdrehen !

Also mach wie es Dir (Euch) gefällt, und laß Dir nicht runterkriegen von Meinungen wie "ich habe keine Kinder gemacht, um sie mit 3 Monaten bei einer Unbekannte abzugeben " oder "Du bist eine schlechte Mutter".

Sorry, es war lang, aber dieses Thema beschäftigt mich sehr !

Gruß, Esfahan

Bonjour Esfahan!
Hallo Esfahan,
Du sprichst mir aus der Seele. Ich bin zwar Österreicherin, lebe in Österreich, aber meine beiden Schwestern sind seit ihrer Heirat Französinnen und leben und arbeiten in Frankreich. Beide haben Kinder (5 bzw. 3) und arbeiten ganz selbstverständlich.
Die Kinder sind alle supernett, und haben ein hohes Mass an sozialer Kompetenz/Verantwortungsbewußtsein und eine tolle Beziehung zueinander. Ein Szene, die mir zB sehr gut gefallen hat:
Die Fünf Kinder haben ein eigenes Stockwerk und Badezimmer - meine Schwester geht hinauf, sieht ihren Sohn (3 Jahre), deutet mit ihren Finger auf ihn und fragt: Warum hat er noch nicht gebadet? Patrick (11) springt auf, rennt ins Schlafzimmer, holt das Pyjama seines Bruders, schnappt ihn bei der Hand und sagt: "Los komm, ab in die Badewanne" - der springt ebenfalls auf und rennt hinterher ...

Ich finde das toll - die Brüder haben sehr viel Spaß miteinander, und lernen nebenbei eine ganze Menge!

Ich ärgere mich sehr in Österreich, weil hier jeder so tut, als ob nur eine Mutter für ein Kind sorgen kann.

Lg,
Cadiz

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3. Februar 2005 um 20:31

Es klappzt!
Ich für mich habe schon während der Schwangerschaft entschieden gleich wieder arbeiten zu gehen. Ich habe nur die gesetzliche Frist genommen. Ich konnte (und kann es immernoch nicht) mir nicht vorstellen, den ganzen Tag nur mich um mein kind zu kümmern. Ich liebe sie, keine Frage, aber den ganzen Tag zu Hause, das war mir während der schwangerschaft und während der schutzfrist nach der geburt schon zu eintönig. Gut, ich habe nicht das Problem, dass mein Kind zu einer fremden Person muss. Mein Lebensgefährtin hat sich nämlich für den "Papaurlaub" entschieden. Gut, ich merke jetzt schon, dass sie sich mehr zu Papa hinzieht, aber das ist normal. Und ich find es schön so. Da ich mir meine Anwesenheitszeit selber einteilen kann, bin ich auch nachmittags immer schon um drei zu Hause. Für mich ist es normal so, aber da muss wirklich jeder selber entscheiden wie er sich dabei fühlen würde!

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12. Dezember 2016 um 20:43
In Antwort auf noni79xxx

ich bin nun 25j. alt und mein freund und ich planen ein kind zu bekommen.
wir verdienen nicht schlecht, aber wenn ich nicht mehr arbeiten gehen würde wäre das einkommen eben doch weniger.
würdet ihr nach 3-4 monaten wieder die arbeit aufnehmen, wenn auch nicht ganztags dann teilzeit?!
könnte das probleme mit sich bringen?
ich wohne nun auch nicht in deutschland/bin allerdings deutsche und vielleicht hat einer auch solch eine erfahrung gemacht, der in UK, bezw. in Nord Irland gearbeitet hat???
-wie das dann mit unterstützung vom staat aussieht??
danke euch
noni

Hallo, meine Erfahrungen sind folgende: ich hatte eine "normale" Geburt und habe danach wohl überdurchschnittlich lange gebraucht um wieder hoch zu kommen und mich einiger maßen fit zu fühlen. Ich arbeitete bis dato in einer Verwaltung (also kein anstrengender Job, mit Gleitzeit, flexiblen Beginnzeiten usw.) und mir war es auch von Beginn der Schwangerschaft an klar, dass ich nach dem Mutterschaft wieder arbeiten gehen würde (In meiner Familie ist man ohne Arbeit vielleicht nicht glücklich). Ich habe auf der Arbeit dahingehend alles abgesprochen und mein Mann konnte als Koch teilzeit arbeiten gehen (als Koch geht er sowieso eher Abends und am Wochenende arbeiten)

Als mein Sohn zwei Monate alt war ging ich dann wieder mit werktags 5 Stunden täglich arbeiten und nahm Elternzeit als Teilzeitmonate. Ich stille meinen Sohn vor und nach der Arbeit und auf der Arbeit pumpe ich einmal ab, was mein Mann dann am nächsten Tag unserem Sohn im Fläschchen gibt. (Klappt es mit dem abpumpen mal kopftechnisch nicht, kommt mein Mann mit unserem Kind auf die Arbeit - das kam in den letzten 4 Monaten ca. 8 mal vor)Wir hatten so nie Probleme und keinen Grund für ein schlechtes Gewissen. Unser Plan ist es das Sternchen so zwei Jahre Zuhause zu lassen und keine Fremdbetreuung beanspruchen zu müssen. Ich glaube, dass ich trotz Abwesenheit seine nähestehendste Bezugsperson bin und wir eine sichere Bindung haben.

Da ich ihn geborgen aufwachsen lassen möchte, schläft er mit im Familienbett und ich spaziere mit ihm in der Trage umher - ich weiß nicht ob das auch was dazu beiträgt...
Ich stille nachts und stehe auf wenn es nötig wird und verbringe morgens vor der Arbeit noch zwei Stunden mit ihm. Insofern verschläft er auch einiges meiner Abwesenheit. Am Abend gehe ich dafür spätestens halb 9 schlafen, finde aber auch noch Zeit Bücher zu lesen, besuche oft die Familie und selten kommt auch ein Treffen mit Freunden zustande (wohl in der Woche nur einmal), wickle und wasche Stoffwindeln und kümmere mich um meine geliebte Katze. Ich schaffe es noch 1 mal in der Woche zur Rückbildung, ab und zu zum Babyschwimmen und gebe mir Mühe meinem Partner Beachtung zu schenken (der aber bei vielen Sachen auch dabei ist).

Was nicht mehr geht ist Fernsehen, shoppen, ewig vor dem Spiegel stehen, Kleid bügeln und anziehen, Sauna, sonderlich viel Hausputz (eher ganz schön wenig), Fingernägel maniküren und vergleichbares - da muss man dann wohl pflegeleicht sein und alles auf ein Praktisches Maß reduzieren. Außerdem ist es auch wichtig entspannt zu bleiben, wenn es mit dem Schlafen etc. nicht klappen will und man nächsten Tag ja aber trotzdem fit sein muss. Dann hole ich auch gern mal Schlaf bei einem gemeinsamen Mittagsschlaf auf. Und der Partner muss das alles unbedingt mittragen.

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12. Dezember 2016 um 21:46
In Antwort auf nerina_12332928

Erfahrungen hab ich keine
aber ne Vorstellung davon, wie ich das machen möchte, bin jetzt in der 19.Woche. Ich möchte nach einen halben Jahr mit 10 Stunden die Woche wieder langsam einsteigen und das dann auf 19 Stunden die Woche steigern. So will ich das in den 3 Jahren Elternzeit durchziehen und danach 30 Stunden gehen. Das krieg ich aber vor Ablauf der 3 Jahre nicht geregelt. In Deutschland ist es ja so, daß Du in der Elternzeit bis zun 19 Stunden dazuverdienen darfst. Kommst Du aber offiziell nach 1 Jahr wieder und machst dann Teilzeit, sagen wir 22 Stunden oder so und beendest damit die Elternzeit, hast Du hinterher keinen Anspruch mehr auf ne höhere Stundenzahl und bleibst auf 22 hängen. Das wäre mir zu wenig und deshalb hab ich mich für die Kompromisslösung entschieden. Leider kann ich Dir nicht sagen, wie das im UK ist. Sorry

Man darf Bis zu 30h in der Elternzeit arbeiten gehen, ohne die Elternzeit damit automatisch zu beenden.

Ich bin auch noch in Elternzeit, mein jüngerer sohn ist 17 Monate alt, ich gehe momentan 25h arbeiten....

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13. Dezember 2016 um 10:53
In Antwort auf noni79xxx

ich bin nun 25j. alt und mein freund und ich planen ein kind zu bekommen.
wir verdienen nicht schlecht, aber wenn ich nicht mehr arbeiten gehen würde wäre das einkommen eben doch weniger.
würdet ihr nach 3-4 monaten wieder die arbeit aufnehmen, wenn auch nicht ganztags dann teilzeit?!
könnte das probleme mit sich bringen?
ich wohne nun auch nicht in deutschland/bin allerdings deutsche und vielleicht hat einer auch solch eine erfahrung gemacht, der in UK, bezw. in Nord Irland gearbeitet hat???
-wie das dann mit unterstützung vom staat aussieht??
danke euch
noni

Ich denke, dass hängt auch stark von Mutter und Baby und deren Charakter ab. Mir wäre es zu früh gewesen, nach 3-4 Monaten wieder einzusteigen. Erstmal musste ich mich eh erstmal in meine Mutterrolle einfinden und dann hatte ich ein sehr bedürfnisstarkes Baby, dass nachts oft wach wurde und auch noch sehr Mamabezogen war. 
Aber sicher bin ich auch einfach ein etwas gluckiger Typ , der alles richtig machen möchte. Das wusste ich allerdings erst als ich dann ein Baby hatte. Was ich mir vorher auch nicht vorstellen konnte- die große Liebe und das Verantwortungsgefühl, dass man plötzlich hat. Ich WOLLTE sie gar nicht lange weggeben und wenn dann am liebsten dem Papa oder der Oma.
Aber wie gesagt- ich denke, da ist jede Mutter anders- eine andere würde sich über ihren Freiraum und den Ausgleich im Beruf freuen. Manche Babys schlafen sehr schnell durch und brauchen nicht ständig Körperkontakt- dann ist auch die Betreuung einfacher.
Und wenn man arbeiten MUSS oder unbedingt WILL geht es immer irgendwie.

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13. Dezember 2016 um 11:53
In Antwort auf essa_11982962

Hallo
Theoretisch kann man schon 6 Wochen nach der Geburt wieder mit dem Arbeiten anfangen. Kommt natürlich drauf an, was du arbeitest. Ich hatte nen Kaiserschnitt und hätte dann mit Sicherheit noch nicht als Automechanikerin oder so arbeiten können.
Die Frage ist nur - möchtest du das?
Das erste Jahr mit so einem kleinen Zwerg ist so wichtig und so wunderschön - vor allem vergeht es viel zu schnell.
Ich für mich kann mir nicht vorstellen, dass ich nach wenigen Wochen schon wieder mein Baby denhalben Tag hätte abgeben müssen. Ich hab halt die Einstellung, das ich kein Kind bekommen möchte, dass ich dann von der Erzieherin in der Kinderkrippe erziehen lasse.

Ich bin nach einem halben Jahr wieder Stundenweise (ca. 20 Std / Monat) abends ab 20 Uhr arbeiten gegangen, als mein Sohn im Bett war. Ab Januar möchte ich auf 400, wenns nicht anders geht auch halbtags arbeiten gehen.

Das finde ich ok.
Aber das erste Jahr hätte ich mein Kind NIE abgeben wollen. Ich hatte Angst, dass ich irgendetwas verpasse.

Freue mich auf die Meinung anderer!

Bis dann

8 Wochen Mutterschutz sind verpflichtend! Ich wäre sonst auch schon wieder früher arbeiten gegangen. Ich bin nach dem Mutterschutz direkt arbeiten gegangen. Mein Mann war aber 12 Monate zuhause. Anders hätten wir es nicht wollen... Sie geht nun seit sie 17 Monate alt ist in die Ganztageskrippe. 

Aber wenn man eine Betreuungsmöglichkeit hat und es auch so möchte, dann kann man natürlich auch nach 8 Wochen oder 3/4 Monaten wieder arbeiten gehen.

Why not.

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13. Dezember 2016 um 22:47
In Antwort auf noni79xxx

ich bin nun 25j. alt und mein freund und ich planen ein kind zu bekommen.
wir verdienen nicht schlecht, aber wenn ich nicht mehr arbeiten gehen würde wäre das einkommen eben doch weniger.
würdet ihr nach 3-4 monaten wieder die arbeit aufnehmen, wenn auch nicht ganztags dann teilzeit?!
könnte das probleme mit sich bringen?
ich wohne nun auch nicht in deutschland/bin allerdings deutsche und vielleicht hat einer auch solch eine erfahrung gemacht, der in UK, bezw. in Nord Irland gearbeitet hat???
-wie das dann mit unterstützung vom staat aussieht??
danke euch
noni

Soweit ich weiss, ist die Kinderbetreuung in Grossbritannien extrem teuer, so dass die Frauen entweder sehr gut verdienen müssen, um sich das leisten zu können oder mit dem Arbeiten aufhören. Nord-Irland weiss ich nicht, ob es dort genauso ist. Informier dich da besser nochmal intensiv, bevor ihr gerade dort ein Kind bekommt. 

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14. Dezember 2016 um 5:46

Dieser Beitrag ist 12! Jahre alt!

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