Home / Forum / Mein Baby / Konsum -zeit zum umdenken... oder fussi denkt nach

Konsum -zeit zum umdenken... oder fussi denkt nach

14. Oktober 2014 um 20:34

Hallöchen,

Mir kam am WE der Gedanke.... Wir hatten Trödel.... Und ich bin mit vier Umzugskartons plu Kleinkram zum Schleppen angereist.... Alles von meinem Sohn (bald vier)

Dazu muss ich sagen, das ich schon im Vorfeld immer mal wieder Sachen über Ebay verkauft habe.... Drei blaue Säcke zur Kleiderspende....

Ja und ich war selbst schockiert... Also es war mor nicht bewusst wie viel es tatsächlich ist....

Jetzt naht sein Geburtstag und Weihnachten... Und ich versuche umzudenken....

Ich habe nie bei Geschenken wahllos eingekauft.... Es war immer abestimmt, themenbezogen.... Aber einfach zuviel....

Jetzt habe ich mich für seinen Geburtstag auf eine Sache beschränkt.... Hab aber eigentlich vier schon hier liegen.... Na gut Weihnachten....

Als ich hier im Geschenkethread nachlas, geht es wohl nicht nur mir so.... Ich lese eine ellenlange Geschenkeliste und den Nachsatz "Mehr weiss ich NOCH nicht"

Was tun wir? und warum?

Ich selbst dachte immer es sei nicht viel und nur zweckmässig.... Was er halt braucht.... Schöner Selbstbetrug.... Es ist verdammt viel und mind. Die Hälfte braucht er ganz sicher nicht....

Wie handhabt/ seht ihr das?

Lg

Mehr lesen

14. Oktober 2014 um 20:40

Also
bei unserem ersten Kind haben wir auch Unmengen gekauft und bekommen. Alles Spielzeug natürlich.

Das machen wir mittlerweile nicht mehr so.

Unsere Kinder bekommen nun nur noch ein Geschenk zum spielen.
Ansonsten sind es eher so Sachen wie Bettwäsche oder Schlafanzug, also was wirklich gebraucht wird.

Oder eine Jahreskarte für den Wildpark oder Tierpark. Oder jetzt bekommt meine Große zB eine 10er Karte fürs reiten.

VG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Oktober 2014 um 20:48

Gibts
bei mir nicht. Ich wurde als Einzelkind mit Geschenken überhäuft, wenn ich Fotos von Weihnachten sehe find ich mich zwischen den 30 Geschenken gar nicht. Das war viel zu viel und je älter ich wurde um so mehr wollte ich. Meine Kids bekommen zwei Wünsche erfüllt ( das sind meist große Wünsche) der Rest ist mal ne coole Bettwäsche oder Kleidung. Mein Sohn hatte Freitag Geburtstag, er wünschte sich einen Computer und eine Papier Stehlampe. Hat er dann auch bekommen und ist super glücklich damit. Es gab noch ein Buch und Geld vom Onkel.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Oktober 2014 um 20:49

Wir
Haben auch sooo viel Spielzeug beim ersten gekauft,das ganze zimmer ist voll. da mein Sohn autist ist und es nicht so mit dem spielen hat,haben wir zum Glück noch bei meinem kleinen Sohn Verwendung für alles. als wir nicht wussten was er hat,dachten wir uns,wie probieren mal alles an Themen aus,irgendwo mit muss er ja spielen... der kleine hat bis auf Kleinigkeiten auch noch nie was bekommen an Spielzeug,weil wir echt alles da haben. wir gehen dann auch lieber in den Zoo oder in den Freizeitpark am Geburtstag und es gibt ein kleines Geschenk. Mein Vater erzählt mir immer wie er früher mit seinem Bruder aus Steinen was gebastelt hat und gespielt,da denke ich mir,mensch da waren die Kids bestimmt kreativer als heute...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Oktober 2014 um 20:56

Klar geschenke
Aber auch an klamotten.... Es ist wahnsinn was er alles hatte jnd auch hat.
Und obwohl genug da ist hab ich auf dem Trödel nochmal fünf Oberteile und eine Hose gekauft...

warum?
Weil gerade die Gelegenheit dazu war.... Aber er benötigt es nicht....
Ich wasche alles zügig und hab so gut wie nie Flecken die nicht mehr rausgehen.... Kaputt passiert selten...

Der Leitgedanke war einfach "Alles da und trotzdem noch mehr"

Für mich bin ich bin ich bei weitem nicht so grosszügig.... Aber bei ihm ist für much verankert ala " ich geh arbeiten also kann ich ihm auch dies und das kaufen"

Was für ein Schwachsinn...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Oktober 2014 um 6:09

Ich bin der Ansicht
dass viele kinder viel zu viel Spielzeug haben.
als hier kinderzimmerfotos gezeigt wurden, konnte ich es kaum glauben.
es ist jedem seine Sache. aber es wird sooo gerne übertrieben. sicherlich meint man es nur gut und möchte den kindern gerne was gönnen und freut sich, wenn die augen leuchten.
aber letztlich tut man den kindern keinen gefallen damit. sie stehen oft vor vollen schränken und Regalen und ihnen ist langweilig. weil sie völlig überfordert sind.

bei uns gibt es 4-5 Päckchen. wir wissen genau was sie interessiert und besorgen auch nur Sachen die sie entsprechend brauchen oder mit Sicherheit gerne spielt.
weniger ist m.M. mehr. unsere Tochter hat nicht wenig aber auch nicht zu viel. ich besorge auch zwischen durch mal was kleines wenn ich merke dass sie etwas benötigt oder das vorherige zu langweilig ist z.b. Puzzle.
sie hat z.b. eine puppe geschenkt bekommen. die liebt sie und solange sie damit Glücklich ist bleibt es bei der einen.

Kreativität muss gefördert werden und nicht durch unmengen von Spielsachen erschlagen.

und m.M.nach müssen Kinder auch mal verzichten lernen und können.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Oktober 2014 um 6:34


guten morgen,

ich seh das wie du. die kinder haben zu viel!
ich verstehe bspw nicht, warum es lego UND playmobil sein muss.
wir haben vier spielzeugkisten:
- autos
- holzeisenbahn
- lego
- schleich

dazu kommen puzzles, gesellschaftsspiele, mal- und bastelkram. und natürlich seine geliebten bücher.

wenn wir das spielzimmer aufräumen, ists recht leer. dennoch finde ich, könnte es weniger sein. wenn er an etwas das interesse gänzlich verliert, schenkt er es seiner kita.

nun ist ja bald weihnachten und einen monat später hat er geburtstag und wird 4 jahre alt.

zu weihnachten bekommt er von uns alles das große lego krankenhaus. das war's
zusätzliches wird auf sein konto überwiesen.

zum geburtstag bekommt er tip toi. das war's
zusätzliches wird aufs konto überwiesen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Oktober 2014 um 6:47

Da gabs doch neulich
bei "Höhle der Löwen" was tolles: Spielzeug zum Ausleihen! Man zahlt nen monatlichen Abobetrag und stellt sich dann nach Wunsch ein Spielzeugsortiment zusammen - finde das ne tolle Möglichkeit. Man weiß ja auch nie, wie lange und ob ein Spielzeug "gut ankommt" - und wenns dann doch zum Liebling avanciert, kann mans immer noch kaufen.

www.meine-spielzeugkiste.de

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Oktober 2014 um 8:41

Also
Zum Geburtstag bekommt bei uns jedes Kind sowieso nur ein geschenk von uns. Was anderes würde mir gar nicht in den sinn kommen. Und das kostet dann auch nicht ein paar 100 Euro, sonders vielleicht 30. Noch sind sie ja klein und haben noch keine teuren wünsche. Omas und paten schenken dann noch eine Kleinigkeit und dann ist es eh schon wieder mehr als genug.

Zu weihnachten bekommt der große eine digitalkamera, die er sich beharrlich seit einem halben Jahr wünscht. Die kostet 45 Euro. Dann noch ein Schlafanzug und ein Gesellschaftsspiel. Von den Omas und paten noch was, fertig.

Der kleine bekommt zu weihnachten ein schaukeltier.

Ich kann es schon nachvollziehen, dass viele den überblick über die geschenkehaufen verlieren. Schließlich gibt es wirklich viele schöne Sachen für Kinder und das halten einem handel und Internet laufend vor die Nase. Da muss man schon jedes mal nachdenken, ob man das wirklich braucht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Oktober 2014 um 9:17

Oh ja... Da ist was dran, und ich arbeite derzeit daran,
das bei mir/uns zu ändern.

Ich weiß, woher es bei mir kommt... Kann es nachvollziehen... Ein verzweifelter Versuch, innere Leere aufzufüllen... Geht nur nicht mit materiellen Dingen... Und so sortiere ich derzeit bei uns auch aus. Auch wenn es sich derzeit noch komisch anfühlt...

Loslassen ist nicht meine Stärke, daran muss ich noch arbeiten. Aber es gibt nunmal Dinge, da überleg ich inzwischen: "Wann hast Du das eigentlich jemals benutzt?" Und ich überlege, wo ich manche Dinge hinpacken kann, damit es eben nicht mehr "überfüllt" aussieht. Es ist deutlich besser geworden, aber immernoch finde ich an jeder Ecke Dinge, bei denen ich denke: Hmm... DAS haste aber noch nie benutzt...

Unsere Tochter... Da bin ich mittlerweile echt stolz drauf... Am letzten Samstag waren meine Schwiegereltern hier... Und hatten (wie jedes Mal) etwas mitgebracht... Sie hat es sich nicht mal einmal angeschaut und meinte: "Schon wieder ein Geschenk? Ich hab doch gar keinen Platz mehr! Ich will das nicht." Die Blicke waren echt gold wert... Auch bei meinen Eltern sagt sie es dauernd... "Och Oma, IMMER hast Du Klamotten für mich oder Spielzeug."

Und ja, sie hat teilweise echt viel...

Ich arbeite derzeit wirklich hart dran, dieses Gefühl von "Mangel" und das daraus resultierende Konsumverhalten bei mir zu verändern. Einfach ist das nicht, weil es bei mir tatsächlich bedeutet, mich mit JEDER Baustelle ganz intensiv zu beschäftigen. Egal, ob das mein Gewicht ist (bedingt durch Essen als "Lückenfüller") oder mein sonstiges Konsumverhalten. Ändern muss sich das dringend, ich will so nicht weitermachen. Ich finde, so lernt man nicht zu schätzen, was man hat.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Oktober 2014 um 13:05

Ja ja und ja
ich sehe das ganz genau so.
Vielleicht merke ich es auch nur so extrem weil das Zimmer meiner Tochter nicht sehr groß ist. Schon alleine deswegen versuche ich nicht jeden Mist zu kaufen und überlege ganz genau.
Klar hat sie trotzdem noch mehr als genug und auch Zeug welches sie nicht braucht.
Genauso nervt es auch, wenn Oma jedes Mal wieder was gekauft hat. Egal ob Klamotten oder Spielzeug.
Ich bin einfach nicht der Meinung, dass meine Tochter 6 verschiedene Wintermützen braucht und genau so viele Handschuhe.....
Wenn wir einkaufen gehen zeigt sie auch nicht wahllos auf irgendwelche Dinge die sie gerne hätte.
Und ich bin teilweise auch verwundert, wenn ich hier die Geschenke threads lese.
Da bekommen 2 jährige 10 verschiedene Dinge plus noch von Verwandten und Bekannten......
Bleibt ja jedem selbst überlassen aber ich finde es total übertrieben. Zumal so kleine Kinder weder den Sinn von diesem Tag verstehen noch so viel Kram benötigen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Oktober 2014 um 17:36

Ich sehe dies so wie du.
Wir überfrachten unsere Kinder mit Materiellem.
Und wir tun ihnen damit keinen Gefallen.
Ich übe mich in Zurückhaltung, auch wenn es mir manchmal schwerfällt.
Wenn ich hier als die Geschenkelisten lese wird mir flau.
Wo soll das hinführen?
Wie soll ein Kind etwas schätzen lernen?
Geduld zu haben? Vorfreude zu entwickeln? ....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Oktober 2014 um 18:51

Ja, konsum ist böse ^^
ich muss sagen, wir beschränken uns sehr, einfach weil dir den platz nicht haben. mein sohn hat noch kein kinderzimmer, daher spielt er immer im wohnzimmer und wir achten sehr darauf, dass es nicht ausartet und bis jetzt ist es uns auch sehr gut gelungen.

er hat nur 1 kiste an spielsachen (klötze, stapelbecher, glockenspiel, hinterherzieh-dinger und anderes) und eben einige große teile wie bobbycar, lauflernwagen. dafür viele teddys und bücher. aber ich meine, das würde noch kein ganzes kinderzimmer füllen.

er braucht auch nicht so viel, denn er geht an 4 tagen zur TM (die hat andere spielsachen) und wir gehen viel raus. aber bei uns ist auch der hintergrund, dass uns noch ein umzug ins haus steht und das viele spielzeug will auch verpackt werden.

zu weihnachten machen wir uns jetzt auch schon gedanken, doch wir verteilen dann einfach sachen auf omas und tanten. bisher wollen wir unserem sohn so einen sessel schenken und bauklötze aus holz. ich fände auch eine werkbank toll aber im ernst, wo soll das beim umzug noch rein? daher verkneifen wir uns solche anschaffungen, bis wir eine größere wohnung und auch für länger haben.

außerdem sehe ich es auch irgendwo nicht ein, mir von der werbung vorgaukeln zu lassen, dass mein kind jedes spielzeug braucht. wenn mein sohn (1,5 jahre) mal langeweile hat, schleppt er unsere schuhe durch die wohnung und zieht sie sich an. oder probiert papas mützen an. das ist auch eine tolle form von spielen (auch wenn mama dann ihre schuhe durch die ganze wohnung suchen muss), denn es zeigt mir, dass mein kind kreativ ist.

außer zu geburtstagen oder zum nikolaus bzw. weihnachten bekommt unser sohn selten mal sachen. ich schaue viel auf basaren, da besorge ich hin und wieder auch was aber sonst beschränke ich mich auf bücher. die liebt er, er schaut sie sich ständig an und will, dass man ihm dies oder das vorliest. ein sehr pflegeleichtes kind

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. Oktober 2014 um 20:18

Ich muss ehrlich sagen
ich freue mich schon auf den thread "was gebt ihr pro kind zu Weihnachten aus?"

wenn solche Umfragen im Radio gemacht werden und manche Eltern tatsächlich "300-400 PRO KIND" antworten... na ich weiß nicht.

ich erinnere mich gut an Weihnachtsfeste an denen meine Cousine 8 und mehr große kartons ausgepackt hat. sie war gerade 5.
ein Puppenwagen (mini kinderwagen mit schwenkschieber und Co.), puppenküche, puppenbett, Fahrrad, Puppe mit Funktionen, großes Kuscheltier....
sie hatte knallrote Wangen vom aufreißen und war wie in trance.

die krippenerzieherin sagte mal etwas, worüber ich noch immer oft nachdenke:
"das schöne an so kleinen Kindern ist, dass sie sich noch richtig authentisch über kleinste Dinge freuen können. bei den größeren Kindern ist es schwieriger, weil sie es verlernt haben. sie sind nicht mehr so kreativ, weil es ALLES zu kaufen gibt. "
Beispiel war ein auto-straßenzeppich. mein mann hatte mit seinen Brüdern damals selbst einen gebastelt mit Tapete. damals gabs das nicht, bzw war es nicht zu bekommen. dann wird man kreativ...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. Oktober 2014 um 21:43
In Antwort auf selene_12148207

Ja, konsum ist böse ^^
ich muss sagen, wir beschränken uns sehr, einfach weil dir den platz nicht haben. mein sohn hat noch kein kinderzimmer, daher spielt er immer im wohnzimmer und wir achten sehr darauf, dass es nicht ausartet und bis jetzt ist es uns auch sehr gut gelungen.

er hat nur 1 kiste an spielsachen (klötze, stapelbecher, glockenspiel, hinterherzieh-dinger und anderes) und eben einige große teile wie bobbycar, lauflernwagen. dafür viele teddys und bücher. aber ich meine, das würde noch kein ganzes kinderzimmer füllen.

er braucht auch nicht so viel, denn er geht an 4 tagen zur TM (die hat andere spielsachen) und wir gehen viel raus. aber bei uns ist auch der hintergrund, dass uns noch ein umzug ins haus steht und das viele spielzeug will auch verpackt werden.

zu weihnachten machen wir uns jetzt auch schon gedanken, doch wir verteilen dann einfach sachen auf omas und tanten. bisher wollen wir unserem sohn so einen sessel schenken und bauklötze aus holz. ich fände auch eine werkbank toll aber im ernst, wo soll das beim umzug noch rein? daher verkneifen wir uns solche anschaffungen, bis wir eine größere wohnung und auch für länger haben.

außerdem sehe ich es auch irgendwo nicht ein, mir von der werbung vorgaukeln zu lassen, dass mein kind jedes spielzeug braucht. wenn mein sohn (1,5 jahre) mal langeweile hat, schleppt er unsere schuhe durch die wohnung und zieht sie sich an. oder probiert papas mützen an. das ist auch eine tolle form von spielen (auch wenn mama dann ihre schuhe durch die ganze wohnung suchen muss), denn es zeigt mir, dass mein kind kreativ ist.

außer zu geburtstagen oder zum nikolaus bzw. weihnachten bekommt unser sohn selten mal sachen. ich schaue viel auf basaren, da besorge ich hin und wieder auch was aber sonst beschränke ich mich auf bücher. die liebt er, er schaut sie sich ständig an und will, dass man ihm dies oder das vorliest. ein sehr pflegeleichtes kind

Ich sehe das ähnlich...
...mein Sohn spielt am liebsten mit Dingen, die theoretisch gar kein Spielzeug sind... Schuhe, Tüten, Socken, Flaschen, Schnur etc.
Warum soll ich ihn da mit teurem Zeug überhäufen?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. Oktober 2014 um 21:45

Meine Tochter hat
Sich zum 2. Geburtstag mit am meisten über ihr eigenes Kindergeschirr gefreut. Sie freut sich allgemein eher über solche Alltagsgegenstände, die so was besonderes werden. Spielzeug freut sie bei weitem nicht so. An ihrem Geburtstag bekam sie (fast) nur derartige Geschenke. Immer zur Gelegenheit. Zum Frühstück durfte sie das Besteck auspacken und gleich benutzen, dann ihr schönes Kleidchen mit Katze tragen, das lag verpackt im Kleiderschrank, dann gabs das Rody zum Spielen, zum Vesper lLeckereien zum Auspacken und am Abend durfte sie noch vorm Schlafengehen Plüschtier und neues Nachthemd auspacken. Und ja, sie hat sich SEHR gefreut, nutzt all die Sachen noch heute mit sehr viel Freude und erzählt, dass sie das geschenkt bekam. Wäre es sinnvoller gewesen ihr stattdessen 4 Spielzeuge zu schenken? Glaub ich nicht. Schenkte ich ihr zu jeder Gelegenheit (Weihnachten, Ostern, Geburtstag) Spielzeug, hätten wir jetzt schon zu tun alles unter zu kriegen und sie kann eh nicht alles nutzen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. Oktober 2014 um 21:50

Ich denk das auch immer,
Wenn ich andere Kinderzimmer sehe
Schenk ihr einen Puppenbuggy oder ein Hüpfpferd

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. Oktober 2014 um 22:21

Das Schöne an Kinder ist doch,
dass sie sich über einen selbstgefunden Stock genauso freuen können wie über ein 100 -Spielzeug.
Ich bin ehrlich: Ich spare nicht zwanghaft, sondern kaufe viele Geschenke zum Geburtstag/Weihnachten, auch gerne mal eine Kleinigkeit zwischendurch (Bücher, Malbücher oder ein nette Spiel, etc.), aber die "großen" Geschenke sind besonderen Anlässen vorbehalten und da mache ich auch keine Konsumsperre draus. Ich überhäufe nicht und sag dann auch mal: "Nee das UND das ist zusammen zu viel, da kann man es nicht mehr genießen", aber eine Doktrin von wegen "nur zwei Geschenke, damit er nicht zu konsumg.ei.l wird", mach ich nicht daraus.
Ich kenne mein Kind, ich weiß, was er sich wünscht und ich weiß, womit er etwas anfangen kann. Und obwohl er einen reich gedeckten Gabentisch am Geburtstag hatte, hat er sich über das Malbuch, das ihm seine Schwester geschenkt hat, genauso gefreut wie über das "Hauptgeschenk".
Und am genialsten fand er wohl die Wassermelonenkaugummis, die sie dazu gelegt hat.

Und so lange das so ist, seh ich das alles nicht so eng. So ein zwanghaftes "bloß nicht zu viel" ist für mich auch eher zweifelhaft bzw. ist dann echt schon viel schief gelaufen...
Und das dann eben nicht nur durch zu viel Geschenke, sondern dadurch, dass man im Alltag zu wenig Konzentration auf die kleinen Dinge gelenkt hat. Wenn man immer wieder vermittelt, dass die ideellen Dinge genauso wichtig sind wie das Materielle bzw. sogar oft wichtiger, dann schaden ein paar mehr Geburtstagsgeschenke auch nicht.
Auch wenn vielleicht an dem Tag etwas nicht so beachtet wird wie es sein sollte, dann gibt es danach noch viele andere Tage, in denen man das Geschenk dann genießen kann. Muss man aber dann eben auch bewusst machen....
Meine Kinder sollen Geschenke genießen, aber auch die kleinen Dinge im Alltag für schön befinden. Manches muss man dann einfach auch zelebrieren und schon erreicht man dadurch mehr als ein nüchternes Diktat "nur ein Geschenk!"

Dennoch finde ich ein Innehalten und Bewusstmachen von "braucht man nicht unbedingt" sehr begrüßenswert, aber macht kein Dogma daraus, sondern zelebriert auch den Alltag und den tollen Stock am Wegesrand, das Schneckenhäuschen und den Stein. Und wenn ihr so etwas vorlebt, dass euch nämlich ein selbst gekritzeltes Bild mehr Freude macht als ein mit Papa gekauftes Geschenk zum Muttertag, dann werden das eure Kinder so übernehmen.


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen