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Krank - Chef ist genervt. Wie damit umgehen?

15. Oktober 2015 um 13:36 Letzte Antwort: 16. Oktober 2015 um 20:39

Mich hats mal wieder erwischt Und diesmal gleich heftig: Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost und Fieber um die 39C. Eigentl-cih klar, dass ich so nicht arbeiten kann und möchte (Ich arbeit in einer Kinderkrippe, wo ich nicht nur andere gefährde, sondern auch nicht wirklich ruhig bleiben und mich schonen kann). Also hab ich mich krankgemeldet, wobei ich bereits am Telefon gemerkt hab, dass mein Chef davon genervt ist.

Ich muss dazu sagen, dass ich im letzten Jahr immer wieder krank war - nicht zuletzt, weil ich krank zur Arbeit gegangen bin und sich mein Zustand dadurch verschlimmert hatte.

Ich kann zwar verstehen, dass kein Chef begeistert ist, wenn seine Mitarbeiter krank sind, doch wenn ich das ständig zu spüren krieg, nagt das so an mir, dass ich praktisch unter Dauerstress steh, was wiederum mein Immunsystem schwächt.

Was soll ich bloß machen, um diesem Teufelskreis zu entgehen?
Anstatt mich jetzt daheim zu entspannen und richtig auszurkurieren, mach ich mir ständig Gedanken, ob ich nicht doch zur Arbeit hätte gehen können bzw. was ich tun kann, damit mein Chef nicht genervt von mir ist

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15. Oktober 2015 um 13:46

LMAA!
Klingt blöd aber es muss einem schlichtweg egal sein. Krank ist krank. Punkt!

Ich fehle wegen Krankheit meinerseits sehr selten weil ich meist krank arbeiten gehe aber das hat eine Grenze. Liege ich mit Fieber flach, dann gehe ich nicht. Ist es nur ne Erkältung dann gehe ich.

Arbeite in einer Arztpraxis und sitze an der Quelle, um mir alles zu holen. Meine Kinder sind aber immer mal wieder krank und da fehle ich schon mal. Chefin reagiert dann auch nicht erfreut und das ist mir sch***egal. Früher hatte ich Bedenken, heute sag ich, sie hat mich MIT Kindern eingestellt und weiß, dass Kinder auch krank werden können.
So ist das eben.

Lg sannie

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15. Oktober 2015 um 13:52

An Dir selbst erbeiten
und dir keine Vorwürfe machen. krank ist krank. Ehrlich gesagt, bin ICH als Mutter froh, wenn die Krankheiten nicht noch von den Erziehern überschwappen.

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15. Oktober 2015 um 13:57

Ja....
bin zwar auch der Meinung, dass eine l-m-a-A-Einstellung da nur von Nutzen sein kann, doch mir liegt viel an Harmonie Hab wegen Krankheit immer ein schlechtes Gewissen und versuch mich zu rechtfertigen.

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15. Oktober 2015 um 14:20

Wenn
ich mal krank bin, schlucke ich mein Ibu (Wick Medinight ist da z.B. sehr gut vorm Schlafengehen) und gehe am nächsten Tag zur Arbeit - vorausgesetzt das Fieber ist weg. Aber ich arbeite auch nicht mit Kindern zusammen... Ich finde es verantwortlicher, wenn eine Erzieherin krank zu Hause bleibt, bevor Kinder angesteckt werden.

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15. Oktober 2015 um 17:39

Danke
...die Einstellung möcht ich auch haben Bloß wie leg ich mir ein dickes Fell zu ???

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15. Oktober 2015 um 19:30


Mit Erkältung geh ich auch immer zur Arbeit - mit Fieber fühl ich mich aber einfach zu schlecht. Der Arzt meinte auch, dass es ansteckend ist, wollte mir zum Abschied gar nicht die Hand geben und sagte, er müsse sich nun gleich die Hände waschen und desinfizieren.

Mein Hirn funktioniert trotzdem bestens, und so mach ich mir halt Gedanken

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15. Oktober 2015 um 20:02

Ich kenn das...
Aber unser Leitspruch auf der Arbeit ist "Am Ende dankt es dir Niemand ...."

Ich hab mich auch imme wieder hingeschleppt, geendet hat es dann vor zwei Jahren in einer Lungenentzündung...

Ein dickes Fell hab ich auch nicht, zumal Krankheitsausfall gleich ausfall von Patienten, Doppelbelegung bei den kollegen und Überstunden bedeutet....

Was mir hilft, ist mit guten gewissen zu schauen das mein immunsystem gut funktioniert..... Gesunde Ernährung, Viel trinken, Auszeiten sofern möglich, etwas Bewegung.... Einfach auf sich selber zu achten.... Und wenn es dann doch passiert ist es so!

Lg

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15. Oktober 2015 um 20:21

Also erstmal gute und schnelle Besserung!
Wenn du krank bist, dann bist du krank. Da musst du Zuhause bleiben und dein Chef sollte sich mal an seine Fürsorgepflicht ggü. seinen Mitarbeitern erinnern. Ich würde nicht ansprechen, dass seine Reaktion dich verärgert. Ein Mitarbeiter, der ständig krank ist, nervt einfach. Das weiß jeder, deshalb bleibt man ja auch nur dann daheim, wenns wirklich nicht geht bzw. andere gefährdet.
Ich würde eher mal mit dem Hausarzt sprechen, ob du wirklich häufig krank bist und was du ggf. dagegen machen kannst. Ich arbeite auch mit Kindern und war die ersten Jahre praktisch den gesamten Winter dauererkältet. Bin mittlerweile gegen so einiges immun. Mir hilft immer eine Vitamin B-Kur im Herbst und nach Weihnachten über die Erkältungszeit. Außerdem wasche ich ständig meine Hände, lüfte immer wieder durch und nehme auch gleich beim ersten Kratzen Grippostad oder so was. Vielleicht hilft dir das ja auch...
Lass dich nicht unterkriegen! Keiner kann was dafür, wenn er ständig krank ist. Für deine Kollegen und den Chef ist es aber auch blöd, wenn sie ständig vertreten müssen. Da sollte man Verständnis für sich selbst und die anderen haben.
Ich hatte mal eine Kollegin, die war alle drei Wochen krank, immer wieder dasselbe. Das war echt belastend, v.a. weil sie parallel dazu immer betont hat, dass sie ja nichts außer Globuli an sich ranlässt. Ja, da wars aus mit dem Verständnis im Kollegium...

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15. Oktober 2015 um 20:22

Aus Sicht einer Chefin
kann ich dir sagen, dass es schon ärgerlich ist, wenn die Leute ausfallen, aber mir ist es ehrlich lieber, dass man sich auskuriert. Es bringt mir auch nichts, wenn mein Mitarbeiter halblebig rumhängt, sich nicht auf seine Arbeit konzentrieren kann und womöglich noch die Kollegen ansteckt. Ich schick auch konsequent Leute heim, die noch nicht ganz gesund wieder kommen.
Also, keine Angst... kurier dich aus. Deine Gesundheit ist wichtiger als die Arbeit.

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16. Oktober 2015 um 16:09

Ich bin auch so
Und komme immer zur Arbeit.
Lieg jetzt aktuell auch flach. War heute aber arbeiten, da ich (noch) kein Fieber habe und mir gedacht habe, letzter Tag vor dem Wochenende kriegst du schon noch hin.
Ich muss sagen, es dankt einem keinem aber meine Chefin sieht schon, dass ich nicht jemand bin der wegen jedem Mist zu Hause bleibt.
Umgekehrt ist sie aber auch nicht so!
Das heißt, wenn ich mich dann wirklich mal krank melde, kann ich ruhigen Gewissens zu Hause bleiben.
Aber wenn es nicht gerade Magen-Darm ist oder hohes Fieber, stehe ich immer auf der Matte.

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16. Oktober 2015 um 16:10
In Antwort auf xxAmarulaxx

Ich bin auch so
Und komme immer zur Arbeit.
Lieg jetzt aktuell auch flach. War heute aber arbeiten, da ich (noch) kein Fieber habe und mir gedacht habe, letzter Tag vor dem Wochenende kriegst du schon noch hin.
Ich muss sagen, es dankt einem keinem aber meine Chefin sieht schon, dass ich nicht jemand bin der wegen jedem Mist zu Hause bleibt.
Umgekehrt ist sie aber auch nicht so!
Das heißt, wenn ich mich dann wirklich mal krank melde, kann ich ruhigen Gewissens zu Hause bleiben.
Aber wenn es nicht gerade Magen-Darm ist oder hohes Fieber, stehe ich immer auf der Matte.

Achso
ich arbeite aber auch nicht mit kleinen Kindern.
Und ich finde, du solltest kein schlechtes Gewissen haben. Ruh dich jetzt einfach aus!

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16. Oktober 2015 um 17:25

Erzieherin
Bei Krippenmitarbeitern fände ich es nicht nur den Kollegen gegenüber unsozial, sich krank zur Arbeit zu schleppen, sonder nauch den betreuten Kleinen gegenüber, vielleicht gerade mal 1 Jahr alt.
Als Elternteil wäre ich nicht begeistert zu wissen, dass der Chef es gutheißt sich krank zur Arbeit zu quälen. Von den Eltern wird doch sicher auch erwartet, dass sie ihre kranken Kinder daheim lassen, wieso soll das nicht für die Betreuer ebenso gelten?

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16. Oktober 2015 um 17:53
In Antwort auf waldmeisterin1

Erzieherin
Bei Krippenmitarbeitern fände ich es nicht nur den Kollegen gegenüber unsozial, sich krank zur Arbeit zu schleppen, sonder nauch den betreuten Kleinen gegenüber, vielleicht gerade mal 1 Jahr alt.
Als Elternteil wäre ich nicht begeistert zu wissen, dass der Chef es gutheißt sich krank zur Arbeit zu quälen. Von den Eltern wird doch sicher auch erwartet, dass sie ihre kranken Kinder daheim lassen, wieso soll das nicht für die Betreuer ebenso gelten?

Stimmt
das ist nicht nur unsozial, sondern asozial!

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16. Oktober 2015 um 20:39
In Antwort auf waldmeisterin1

Erzieherin
Bei Krippenmitarbeitern fände ich es nicht nur den Kollegen gegenüber unsozial, sich krank zur Arbeit zu schleppen, sonder nauch den betreuten Kleinen gegenüber, vielleicht gerade mal 1 Jahr alt.
Als Elternteil wäre ich nicht begeistert zu wissen, dass der Chef es gutheißt sich krank zur Arbeit zu quälen. Von den Eltern wird doch sicher auch erwartet, dass sie ihre kranken Kinder daheim lassen, wieso soll das nicht für die Betreuer ebenso gelten?

Ich denke,
mein Chef ist nicht allein sauer, weil ich krank daheim geblieben bin, sondern schon deswegen, dass ich es "wage", überhaupt krank zu sein! Als ob mich dass nicht am meisten belastet

Ich war früher wirklich selten krank, doch seit 1 Jahr ist mein Kind im Kiga, schleppt immer wieder mal was an, und irgendwie bin ich seither anfälliger geworden

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