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Krankengymnastik für babys - erfahrungen?

21. Oktober 2015 um 17:09

Unser Sohn ist jetzt sieben Monate alt und dreht sich noch nicht. Der Arzt hat bei der U5 gesagt er gibt immer Zeit bis sie acht Monate alt sind, dann gibt's Krankengymnastik. Vier Wochen haben wir also noch und ich denke da wird sich nicht viel tun. Auch in den letzten vier Wochen gab es so gut wie keinen Fortschritt in Sachen Bewegung. Er ist allgemein sehr wenig aktiv und sehr faul und gemütlich und schläft noch echt viel. Wir vertrauen unserem Arzt aber auch unserer Hebamme die wir die erste Zeit hatten. Sie sagte Krankengymnastik sei für Babys pure Quälerei und wir sollten wenn einen Osteopathen aufsuchen. Nun bin ich zwiegespalten wie wir vorgehen sollen. Denn regelmäßige Termine zur Krankengymnastik würde an dem Tag seinen Schlafrhythmus stören und der ganze Tag wär dadurch im Eimer. Aber wenn es sein muss muss es wohl sein. Daher die Frage an die deren Babys Krankengymnastik bekamen: hat es geholfen und hattet ihr den Eindruck es quält Euer Baby und es fühlt sich schlecht und unwohl dabei? Oder hat Euch Osteopathie bei einem solchen Problem geholfen?

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21. Oktober 2015 um 17:40

Ok
danke. Das klingt schonmal sehr positiv. Er hatte auch eine ausgeprägte Lieblingsseite zu Anfang so dass der Kopf auch etwas schief ist. Da stand auch um die U3 U4 rum Krankengymnastik im Raum. Das hat sich dann aber so etwas verbessert. Und damals sagte unsere Hebamme dass das für Babys fast immer furchtbar wäre und nicht so viel bringt dadurch. Er schläft halt noch sehr viel und ist dadurch oft schlecht drauf und schreit dann wenn er seinen Schlaf nicht kriegt. Feste Termine haben wir bisher vermieden

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21. Oktober 2015 um 18:48

Wir haben es...
auch zur U5 empfohlen bekommen weil er sich nicht drehen wollte. Haben dann 7 Sitzungen gemacht. Die Aussage deiner Hebi kann ich leider nur bestätigen. Für Sohnemann war es lediglich purer stress und gebracht hat es auch nix! War danach bei der Osteopathin was wesentlich besser war, aber das ist natürlich bei jedem Kind anders.
Schau es dir vielleicht einfach mal an und mach dir selbst ein Bild. Mein Papa sagt immer: In Afrika gibt es so nen Quatsch nicht und die Kinder laufen auch alle- wo er recht hat, hat er recht

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21. Oktober 2015 um 20:26

KG nach Bobath
haben wir zur U4 verschrieben bekommen. Es gibt ja verschiedene Therapieansätze. Wir waren jetzt bei zwei Therapeutinnen in der gleichen Praxis und es war NIE eine Quälerei für die Kleinen, anstrengend ist es schon, aber es gab kein Geschrei oder so. Bei uns werden mit den Kleinen Bewegungsabläufe "geübt", d.h. sie werden langsam dorthin geführt - nie gezwungen.
Und was den Tagesablauf angeht, du hast ja ein Mitspracherecht für die Termine. Wir haben zum Beispiel immer am gleichen Wochentag zur selben Uhrzeit unseren Termin gehabt, deswegen muss der Tag ja nicht komplett durcheinander gebracht werden....

Sollte die KG also weiter im Raum stehen, dann hab keine Angst davor sondern probier es einfach aus, vielleicht macht es euch ja sogar Spaß. Meine freu(t)en sich immer die Therapeutin zu sehen....

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21. Oktober 2015 um 21:07

Mein Sohn bekam Krankengymnastik
weil er sich nur linksrum drehte. Wegen dem Schlafrythmus versteh ich nicht ganz, man kann doch auch Termine so legen dass Baby nicht gerade schläft, war bei uns meist um 17.00 Uhr. Da passiert auch nix schlimmes, ein paar Übungen die ich auch zu Hause machen sollte.

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21. Oktober 2015 um 21:54

Lass es bleiben, wäre mein rat...
Ärzte verordnen sowas gerne mal übereilt, weil sie das Durchschnittsbaby vor Augen haben, was allerdings nicht "real" ist sondern lediglich ein Richtwert. Ich hab nur schlechte Erfahrung damit gemacht. Meine Tochter hat sich was die Fortbewegung anging viel Zeit gelassen - mit 4 Monaten drehte sie sich vom Bauch auf den Rücken, umgekehrt mit 7 Monaten (sie blieb eine halbe Ewigkeit an der Schulter hängen), mit 10 Monaten sitzen und mit fast 11 Monaten krabbeln. Sie war schon immer eher der verschlafene träge Typ, hat lieber viel beobachtet anstatt selbst "aktiv" zu werden (trotz guten Muskeltonus). Als dann die U6 mit einem Jahr war, verunsicherte mich die Ärztin so dermaßen mit den Worten "wir müssen einen Hüftschaden ausschließen" und quatschte mir Physiotherapie für meine Maus auf.. kein Wunder wenn einem solche Angst gemacht wird. Und warum das alles? Weil sie mit 12 Monaten noch nicht stehen wollte! Sie zog sich überall hoch, jedoch nicht auf die Füße sondern auf die Knie. Ich machte mir bis dahin keine Sorgen, da sie ja eh von der gemütlichen Sorte war, Hüftsono zur u4 war auch in Ordnung, bin dann aber doch mit ihr zur Physio.. Es war eine Qual für sie, wir kamen nicht einmal dazu überhaupt irgendeine Übung zu machen weil sie sobald sie angefasst wurde sich so in Rage schrie. Außer beim ersten Termin, da wurde ihre Hüfte und ihr Muskeltonus ausführlich angeschaut. Es war die Hölle und nach 4 Terminen in denen wie bereits erwähnt NICHTS gemacht werden konnte, brach ich das Ganze ab, weil sie bereits draußen VOR der Praxis einen Panikanfall bekam.. da hat's mir gereicht. Laut der Physiotherapeutin war alles bestens, Hüfte, Muskeln, alles top. Und siehe da, zwei Wochen später stellte sie sich ganz von allein und ohne Druck normal hin! Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, gib deinem Kind die Zeit und warte mit der Krankengymnastik! Auch mit 8 Monaten muss das noch nicht sein! Übrigens, wie sich im Nachhinein (vor 1,5 Monaten) rausstellte, hat die Physiotherapeutin NICHTS getaugt.. meine Tochter hat eine schiefe Hüfte, wodurch ein Bein "kürzer" als das andere ist. Dadurch widerrum werden ihre Füße beim laufen unterschiedlich belastet wodurch sie sehr starke Knick-Senkfüße hat dessen Behandlungsaufwand um einiges labgwieriger und größer ist, als wenn es bereits damals kurz nach dem ersten Geburtstag entdeckt worden wäre, d.h. bevor sie ihre ersten Schritte gemacht hätte (mittlerweile ist meine Tochter 25 Monate alt). Dann hätte man nämlich lediglich mit ein paar Übungen Zuhause die Hüfte therapieren können und ihre Füße hätten nie Schaden genommen. Und das, obwohl der Grund für die Physiotherapie damals das AUSSCHLIEßEN EINES HÜFTSCHADENS war.. Naja, wenn die damals wenigstens ihre Hüfte richtig angeschaut hätte und das somit bemerkt hätte, hätte die Physiotherapie wenigstens einen Sinn gehabt.. aber so bedeutete es für mich und meine Tochter ausschließlich Stress Stress und nochmal Stress Ein gut gemeinter Rat, geh lieber erstmal zum Osteopathen! Kann ich nur empfehlen, der hat bei uns sofort die schiefe Hüfte bemerkt und hat meine Tochter bestimmen lassen, was er darf und was nicht - spielerisch und ohne Zwang/Druck.. Alles Gute euch!

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22. Oktober 2015 um 13:11
In Antwort auf stadtaffe0815

Mein Sohn bekam Krankengymnastik
weil er sich nur linksrum drehte. Wegen dem Schlafrythmus versteh ich nicht ganz, man kann doch auch Termine so legen dass Baby nicht gerade schläft, war bei uns meist um 17.00 Uhr. Da passiert auch nix schlimmes, ein paar Übungen die ich auch zu Hause machen sollte.

Unser
Sohn schläft noch extrem viel, 17 bis 18 Stunden in 24 Stunden. Und er ist tagsüber selten länger als zwei Stunden am Stück wach, die Zeiten verschieben sich aber immer. Lediglich fix ist dass er von 20 Uhr bis 6 Uhr morgens schläft. Und wenn er müde ist, man dann aber ausm Haus muss, dann ist er echt richtig richtig schlecht drauf und man merkt das den Rest des Tages sehr krass. Lt Arzt ist das zwar viel Schlaf, kann aber in dem Alter noch vorkommen und es ist alles ok mit ihm

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22. Oktober 2015 um 13:13

Mit
dem animieren das versuche ich selber schon, interessiert ihn bloß nicht. Was aus seinem Blickfeld verschwindet hat halt Pech gehabt er ist nicht sonderlich neugierig.

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22. Oktober 2015 um 13:25
In Antwort auf jungemami2013

Lass es bleiben, wäre mein rat...
Ärzte verordnen sowas gerne mal übereilt, weil sie das Durchschnittsbaby vor Augen haben, was allerdings nicht "real" ist sondern lediglich ein Richtwert. Ich hab nur schlechte Erfahrung damit gemacht. Meine Tochter hat sich was die Fortbewegung anging viel Zeit gelassen - mit 4 Monaten drehte sie sich vom Bauch auf den Rücken, umgekehrt mit 7 Monaten (sie blieb eine halbe Ewigkeit an der Schulter hängen), mit 10 Monaten sitzen und mit fast 11 Monaten krabbeln. Sie war schon immer eher der verschlafene träge Typ, hat lieber viel beobachtet anstatt selbst "aktiv" zu werden (trotz guten Muskeltonus). Als dann die U6 mit einem Jahr war, verunsicherte mich die Ärztin so dermaßen mit den Worten "wir müssen einen Hüftschaden ausschließen" und quatschte mir Physiotherapie für meine Maus auf.. kein Wunder wenn einem solche Angst gemacht wird. Und warum das alles? Weil sie mit 12 Monaten noch nicht stehen wollte! Sie zog sich überall hoch, jedoch nicht auf die Füße sondern auf die Knie. Ich machte mir bis dahin keine Sorgen, da sie ja eh von der gemütlichen Sorte war, Hüftsono zur u4 war auch in Ordnung, bin dann aber doch mit ihr zur Physio.. Es war eine Qual für sie, wir kamen nicht einmal dazu überhaupt irgendeine Übung zu machen weil sie sobald sie angefasst wurde sich so in Rage schrie. Außer beim ersten Termin, da wurde ihre Hüfte und ihr Muskeltonus ausführlich angeschaut. Es war die Hölle und nach 4 Terminen in denen wie bereits erwähnt NICHTS gemacht werden konnte, brach ich das Ganze ab, weil sie bereits draußen VOR der Praxis einen Panikanfall bekam.. da hat's mir gereicht. Laut der Physiotherapeutin war alles bestens, Hüfte, Muskeln, alles top. Und siehe da, zwei Wochen später stellte sie sich ganz von allein und ohne Druck normal hin! Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, gib deinem Kind die Zeit und warte mit der Krankengymnastik! Auch mit 8 Monaten muss das noch nicht sein! Übrigens, wie sich im Nachhinein (vor 1,5 Monaten) rausstellte, hat die Physiotherapeutin NICHTS getaugt.. meine Tochter hat eine schiefe Hüfte, wodurch ein Bein "kürzer" als das andere ist. Dadurch widerrum werden ihre Füße beim laufen unterschiedlich belastet wodurch sie sehr starke Knick-Senkfüße hat dessen Behandlungsaufwand um einiges labgwieriger und größer ist, als wenn es bereits damals kurz nach dem ersten Geburtstag entdeckt worden wäre, d.h. bevor sie ihre ersten Schritte gemacht hätte (mittlerweile ist meine Tochter 25 Monate alt). Dann hätte man nämlich lediglich mit ein paar Übungen Zuhause die Hüfte therapieren können und ihre Füße hätten nie Schaden genommen. Und das, obwohl der Grund für die Physiotherapie damals das AUSSCHLIEßEN EINES HÜFTSCHADENS war.. Naja, wenn die damals wenigstens ihre Hüfte richtig angeschaut hätte und das somit bemerkt hätte, hätte die Physiotherapie wenigstens einen Sinn gehabt.. aber so bedeutete es für mich und meine Tochter ausschließlich Stress Stress und nochmal Stress Ein gut gemeinter Rat, geh lieber erstmal zum Osteopathen! Kann ich nur empfehlen, der hat bei uns sofort die schiefe Hüfte bemerkt und hat meine Tochter bestimmen lassen, was er darf und was nicht - spielerisch und ohne Zwang/Druck.. Alles Gute euch!

Wow
das klingt richtig heftig was Ihr erlebt habt, das tut mir sehr leid! Ich hoffe Ihr habt nicht zu schlimm lang mit den Folgen zu kämpfen! Unser Sohn ist allgemein in seiner Entwicklung sehr zurück, richtiges greifen und was festhalten macht er erst seit kurzem, alles an Nahrung außer seiner Pre Flasche wird auch abgelehnt. Aber man erkennt immer wieder Mini Fortschritte. Daher weiß ich gar nicht ob die KG was bringt wenn er einfach noch nicht so weit ist.

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22. Oktober 2015 um 13:37

Wenn
man als erwachsener krankengymnastik macht, ist die ja auch nicht immer besonders angenehm. das ist auch nicht sinn der sache. der gang zum osteopathen fällt für mich in die selbe schublade wie homöopathie.

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22. Oktober 2015 um 14:29

Wir machen derzeit KG
Zu allerst würde ich einen gang zum Osteopathen empfehlen. Bei meiner großen hielt ich das noch für humbug und so ein unnötiges, neumodisches Ding, aber jetzt wurde ich eines besseren belehrt.
Mein kleiner (nächste Woche 5 Monate alt) konnte seine arme kaum nutzen durch eine blockade und überstreckte sich immer sehr.
Von der kiä bekamen wir dann auch kg verschrieben. Die Praxis macht es nach bobath und mein kleiner findets toll.
Erst heute hatten wir wieder eine Sitzung und er genoss die rücken- und nackenmassage
Aber man selbst kann da auch noch was lernen.

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22. Oktober 2015 um 14:48

Lieber jetzt als wenn er muss
Meine Tochter lag nur noch zum Schlafen in einer Position und drehen wollte sie sich auch nicht, musste sie auch nicht,aber der Kopf wurde nur nach links zum Schlafen abgelegt. Der Kopf wurde schon schief und ist immer noch leicht schief.
Waren dann mit 5 Monaten bei der Osteopathin. Das hat sehr gut geholfen. Nach dem 2. Mal drehte sie zum Schlafen den Kopf auch wieder in die andere Richtung. Wären wir nicht gegangen,wäre das noch schlimmer geworden mit dem schiefen Kopf.Es war alles stark verspannt. Sie hat gar nicht geschrieen bei der Osteo.

Die stellte als Nebenbefund fest dass die Hüfte sehr stark verspannt ist. Sie hat mir einfache Übungen für zuhause gezeigt und KG empfohlen. Das machen wir nun und es ist nicht nach Vojta oder wie man das schreibt. Sie übt einfach das aktive Drehen in dem sie sie mit Spielzeug etc lockt und gibt mir viele Tipps.
Meine Tochter schreit nicht. Meistens mag sie es sogar, manchmal quengelt sie,dann aber weil sie an das Spielzeug will und sich anstrengen muss um dahin zu kommen.
Ich denke immer lieber eher als wenn es schon total spät dafür ist. Meiner Meinung schadet das keinem Kind.

Vojta hat mal eine Physio bei mir demonstriert. Sie ging an Punkte die unangenehm sind und auf die man mit Bewegung/Gegenbewegung reagiert, damit ich mir das vorstellen kann. Es tat nicht direkt weh,war aber halt unangenehm und kann da schon verstehen dass die Kleinen meckern.

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22. Oktober 2015 um 18:04
In Antwort auf sanne1178

Wow
das klingt richtig heftig was Ihr erlebt habt, das tut mir sehr leid! Ich hoffe Ihr habt nicht zu schlimm lang mit den Folgen zu kämpfen! Unser Sohn ist allgemein in seiner Entwicklung sehr zurück, richtiges greifen und was festhalten macht er erst seit kurzem, alles an Nahrung außer seiner Pre Flasche wird auch abgelehnt. Aber man erkennt immer wieder Mini Fortschritte. Daher weiß ich gar nicht ob die KG was bringt wenn er einfach noch nicht so weit ist.

Eben wenn er selbst
noch nicht so weit ist, macht es das alles vielleicht schlimmer, wenn der Druck dazu kommt.. und wegen der Milch, da würde ich jetzt noch kein Problem sehen Meine Tochter hat durch das Ganze eine gefühlte Ewigkeit gefremdelt, und es dauerte Wochen bis wir normal an der Praxis vorbei laufen konnten (direkt bei uns Zuhause ums eck, dadurch läuft man ja doch öfter vorbei). Es ärgert mich im Nachhinein einfach nur noch, wie das alles gelaufen ist

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