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Krankheit, Angst die Mama zu verlieren...

13. Februar um 11:34

Hallo Zusammen

Vor bald 3 Jahren hatte ich eine bakterielle Meningitis, was soviel wie Hirnhautentzündung bedeutet. Ich war ein knappes Jahr ausser Gefecht gesetzt und war in Therapie. In dieser Zeit lag ich grösstenteils auch im Krankenhaus. Ich habe das Ganze allerdings (für mich ein Wunder) ohne bleibende Schäden überstahden.

Meine Tochter Mia war damals 2 Jahre alt. Natürlich hat sie noch nicht begriffen, was den mit Mama los ist, allerdings hat sie sehr wohl verstahnden, dass es mir nicht gut geht. Sie war (mit meinem Mann) viel bei mir und hat auch oft geweint, wenn sie nach Hause gehen musste aus Angst, dass sie mich nicht mehr wieder sieht.

Ihre Angst mich zu verlieren wurde immer schlimmer, auch wenn es, nach einem halben Jahr Therapie, fast nur noch bergauf ging mit mir. Sie hatte in der Nacht Albträume, dass ich sterben würde und weinte extrem viel.

Wir haben viel mit ihr geredet und ihr versucht zu erklären, dass es der Mama wieder besser geht und ich auch bald wieder nach Hause kommen werde. Da sie dies aber nicht beruhig hat, haben wir dann auch eine ganz tolle und liebe Kinderpsychologin zur Rate gezogen. Sie hat auch einige Fortschritte bewirkt bei Mia und ihr ging es in kleinen Schritten besser.

Sie besuchte die Therapie auch noch bis ca. ein halbes Jahr nachdem ich wieder "gesund" und zu Hause war.

So weit, so gut...

In der letzten Zeit, merke ich aber wieder extremer, dass sie Verlustängste zu haben scheint. Sie weint, wenn jemand von uns (Papa oder Mama) weg geht. Wenn Papa Morgens arbeiten geht findet sie das okay, aber sobald wir etwas ausserhalb des normalen Tagesablaufes machen (mit Freunden mal etwas trinken gehen oder dergleichen zum Beispiel), findet sie das echt schlimm und beruhigt sich dann fast nicht mehr. Sie möchte dauern bei uns sein und uns nicht aus den Augen lassen.

Die Eingewöhnung in den KiGa verlief eigentlich sehr gut. Aber auch da sagt sie in der letzten Zeit laut Erzieherin öfters, dass sie nach Hause zu Mama und Papa möchte. Das Morgendliche Hinbringen und sie dort lassen funktioniert bis anhin gottseidank meistens ohne Tränen.

Ich bin etwas überfragt, ob den nun bereits wieder der Punkt ist, an dem ich professionelle Hilfe mit ins Boot holen sollte. Die Ganze Geschichte mit ihrer kleinen Schwester (Frühgeburt, Lungenfehler, viel Zeit im KH) war natürlich auch nicht sonderlich fördernd...

Mit Mia gesprochen haben wir natürlich bereits. Sie sagt allerdings immer wieder, dass sie einfach Angst ha, jemanden von uns zu verlieren. Viel mehr ist aus ihr nicht "heraus zu kriegen"...!

Wie würdet ihr reagieren? Die Psychologin, die ihr damals so geholfen hat, arbeitet leider nicht mehr hier, ansonsten wäre ich da einfach mal unverbindlich vorbei gegangen.

Ich danke euch für euer Feedback.

Liebe Grüsse
Steffi

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13. Februar um 11:44

Hallo,

darf ich fragen was der Auslöser deiner Meningitis war? Welches Bakterium steckte dahinter? Kannst du ein bisschen mehr darüber erzählen?

Ansonsten würde ich erstmal abwarten und aktuell noch nicht wieder psychologische Betreuung in Anspruch nehmen für deine Tochter. Im Alltag würde ich verstärkt viel Zeit mit ihr verbringen, evtl. nur mit ihr zusammen ein neues Hobby anfangen. Das stärkt eure Bindung.
Falls die Problematik allerdings über die nächsten Monate anhält, würde ich mich nochmal an eure Psychologin wenden.

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13. Februar um 14:47
In Antwort auf teppichboden

Hallo,

darf ich fragen was der Auslöser deiner Meningitis war? Welches Bakterium steckte dahinter? Kannst du ein bisschen mehr darüber erzählen?

Ansonsten würde ich erstmal abwarten und aktuell noch nicht wieder psychologische Betreuung in Anspruch nehmen für deine Tochter. Im Alltag würde ich verstärkt viel Zeit mit ihr verbringen, evtl. nur mit ihr zusammen ein neues Hobby anfangen. Das stärkt eure Bindung.
Falls die Problematik allerdings über die nächsten Monate anhält, würde ich mich nochmal an eure Psychologin wenden.

Hallo,

Ich denke, das tut hier nichts zur Sache, da es ja nicht um die Krankheit (welche sowieso Vergangenheit ist) sondern um die Folgen davon geht. Falls dich die Krankheit aus anderen Gründen interessiert kannst du mich gerne via PN anschreiben.

Ein Hobby zusammen haben wir, wir sind regelmässig zusammen bei meinem Pferd. Diese Zeit liebt sie auch sehr. Ich werde noch ein wenig warten mit professioneller Hilfe. Danke dir für deine Antwort.

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13. Februar um 14:49

Danke auch dir für deine Antwort. Ich werde noch ein paar Tage/Wochen abwarten. Falls es aber akut schlimmer wird oder sich die nächsten Wochen auch nicht bessert, wede ich Hilfe in Anspruch nehmen.

Weggehen werden sowohl ich als auch mein Mann weiterhin mit Freunden. Ich möchte sie darin bestärken, dass ich wieder zurückkomme und nicht dass ich non stop bei ihr bin.

Ich denke spätestens im späten Frühling (anfangs Mai) wenn ich wieder zu arbeiten beginne muss sie dies so oder so verkraften.

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13. Februar um 16:24

Erklär das mal einem Kind das Verlust Ängste hat

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13. Februar um 16:42
In Antwort auf cathi67

Erklär das mal einem Kind das Verlust Ängste hat

Das ist nahezu unmöglich, da hast du recht. Allerdings ist eine Bezugsperson (Mama, Papa oder auch mal Grosseltern) immer bei ihr (ausser im KiGa natürlich).

An diese Person klammert sie sich dann immer sehr fest. Tränen fliessen meistens, ausser wie gesagt im KiGa. Dennoch wollen wir unser Leben als Mann und Frau nicht komplett nach ihr richten, respektive auch mit diesem Wissen, dass sie Verlustängste hat einmal weggehen solange wir sie in guten und liebevollen Händen wissen.

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13. Februar um 17:13
In Antwort auf miajula

Das ist nahezu unmöglich, da hast du recht. Allerdings ist eine Bezugsperson (Mama, Papa oder auch mal Grosseltern) immer bei ihr (ausser im KiGa natürlich).

An diese Person klammert sie sich dann immer sehr fest. Tränen fliessen meistens, ausser wie gesagt im KiGa. Dennoch wollen wir unser Leben als Mann und Frau nicht komplett nach ihr richten, respektive auch mit diesem Wissen, dass sie Verlustängste hat einmal weggehen solange wir sie in guten und liebevollen Händen wissen.

Ich kann das nachfühlen war selber ein 3/4 Jahr im Krankenhaus. Es hat ne Zeit gebraucht bis die kleine Verstand dass ich nach der Entlassung ging ich mal zum Arzt etc wieder zurück komme. Erstaunlicherweise ging die Eingewöhnung im kiga kurz darauf sehr zügig. Wie geht es eurer jüngsten? Glg 

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13. Februar um 19:48

Wo steht geschrieben dass es das nicht tut? Eingewöhnung kiga gut etc. Und manchmal kommt die Angst wieder hoch das Mädchen ist 3 oder 4 und keine 15. Logisch wird es da Phasen geben wo sie mehr Klammern Einschulung zb. Kinder sind keine Maschinen die per Knopfdruck lernen. Im übrigen geht es um Emotionen die trainiert man nicht ab. Und ohne hier jetzt das breit zu treten was du erlebt hast weil es hier nicht zur Sache tut: du und ich wissen genau was Verlust Ängste sind und du hast die garantiert auch gehabt und das sogar als erwachsene so what 

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13. Februar um 20:15
In Antwort auf miajula

Hallo Zusammen

Vor bald 3 Jahren hatte ich eine bakterielle Meningitis, was soviel wie Hirnhautentzündung bedeutet. Ich war ein knappes Jahr ausser Gefecht gesetzt und war in Therapie. In dieser Zeit lag ich grösstenteils auch im Krankenhaus. Ich habe das Ganze allerdings (für mich ein Wunder) ohne bleibende Schäden überstahden.

Meine Tochter Mia war damals 2 Jahre alt. Natürlich hat sie noch nicht begriffen, was den mit Mama los ist, allerdings hat sie sehr wohl verstahnden, dass es mir nicht gut geht. Sie war (mit meinem Mann) viel bei mir und hat auch oft geweint, wenn sie nach Hause gehen musste aus Angst, dass sie mich nicht mehr wieder sieht.

Ihre Angst mich zu verlieren wurde immer schlimmer, auch wenn es, nach einem halben Jahr Therapie, fast nur noch bergauf ging mit mir. Sie hatte in der Nacht Albträume, dass ich sterben würde und weinte extrem viel.

Wir haben viel mit ihr geredet und ihr versucht zu erklären, dass es der Mama wieder besser geht und ich auch bald wieder nach Hause kommen werde. Da sie dies aber nicht beruhig hat, haben wir dann auch eine ganz tolle und liebe Kinderpsychologin zur Rate gezogen. Sie hat auch einige Fortschritte bewirkt bei Mia und ihr ging es in kleinen Schritten besser.

Sie besuchte die Therapie auch noch bis ca. ein halbes Jahr nachdem ich wieder "gesund" und zu Hause war.

So weit, so gut...

In der letzten Zeit, merke ich aber wieder extremer, dass sie Verlustängste zu haben scheint. Sie weint, wenn jemand von uns (Papa oder Mama) weg geht. Wenn Papa Morgens arbeiten geht findet sie das okay, aber sobald wir etwas ausserhalb des normalen Tagesablaufes machen (mit Freunden mal etwas trinken gehen oder dergleichen zum Beispiel), findet sie das echt schlimm und beruhigt sich dann fast nicht mehr. Sie möchte dauern bei uns sein und uns nicht aus den Augen lassen.

Die Eingewöhnung in den KiGa verlief eigentlich sehr gut. Aber auch da sagt sie in der letzten Zeit laut Erzieherin öfters, dass sie nach Hause zu Mama und Papa möchte. Das Morgendliche Hinbringen und sie dort lassen funktioniert bis anhin gottseidank meistens ohne Tränen.

Ich bin etwas überfragt, ob den nun bereits wieder der Punkt ist, an dem ich professionelle Hilfe mit ins Boot holen sollte. Die Ganze Geschichte mit ihrer kleinen Schwester (Frühgeburt, Lungenfehler, viel Zeit im KH) war natürlich auch nicht sonderlich fördernd...

Mit Mia gesprochen haben wir natürlich bereits. Sie sagt allerdings immer wieder, dass sie einfach Angst ha, jemanden von uns zu verlieren. Viel mehr ist aus ihr nicht "heraus zu kriegen"...!

Wie würdet ihr reagieren? Die Psychologin, die ihr damals so geholfen hat, arbeitet leider nicht mehr hier, ansonsten wäre ich da einfach mal unverbindlich vorbei gegangen.

Ich danke euch für euer Feedback.

Liebe Grüsse
Steffi

Mich wundert das jetzt nicht nach der Spinnerei von deinem Mann ala "Familie hat keinen Bestand". Deine Tochter bekommt die Unstimmigkeiten mit. Sie ist ja nicht doof. 

Ich würde erstmal deine Tochter bestärken, dass sie sich keine Sorgen machen soll und den Umzug abwarten. Ihr müsst zusehen, dass ihr da wieder Ruhe reinbringt. 

 

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13. Februar um 21:48
In Antwort auf miajula

Hallo Zusammen

Vor bald 3 Jahren hatte ich eine bakterielle Meningitis, was soviel wie Hirnhautentzündung bedeutet. Ich war ein knappes Jahr ausser Gefecht gesetzt und war in Therapie. In dieser Zeit lag ich grösstenteils auch im Krankenhaus. Ich habe das Ganze allerdings (für mich ein Wunder) ohne bleibende Schäden überstahden.

Meine Tochter Mia war damals 2 Jahre alt. Natürlich hat sie noch nicht begriffen, was den mit Mama los ist, allerdings hat sie sehr wohl verstahnden, dass es mir nicht gut geht. Sie war (mit meinem Mann) viel bei mir und hat auch oft geweint, wenn sie nach Hause gehen musste aus Angst, dass sie mich nicht mehr wieder sieht.

Ihre Angst mich zu verlieren wurde immer schlimmer, auch wenn es, nach einem halben Jahr Therapie, fast nur noch bergauf ging mit mir. Sie hatte in der Nacht Albträume, dass ich sterben würde und weinte extrem viel.

Wir haben viel mit ihr geredet und ihr versucht zu erklären, dass es der Mama wieder besser geht und ich auch bald wieder nach Hause kommen werde. Da sie dies aber nicht beruhig hat, haben wir dann auch eine ganz tolle und liebe Kinderpsychologin zur Rate gezogen. Sie hat auch einige Fortschritte bewirkt bei Mia und ihr ging es in kleinen Schritten besser.

Sie besuchte die Therapie auch noch bis ca. ein halbes Jahr nachdem ich wieder "gesund" und zu Hause war.

So weit, so gut...

In der letzten Zeit, merke ich aber wieder extremer, dass sie Verlustängste zu haben scheint. Sie weint, wenn jemand von uns (Papa oder Mama) weg geht. Wenn Papa Morgens arbeiten geht findet sie das okay, aber sobald wir etwas ausserhalb des normalen Tagesablaufes machen (mit Freunden mal etwas trinken gehen oder dergleichen zum Beispiel), findet sie das echt schlimm und beruhigt sich dann fast nicht mehr. Sie möchte dauern bei uns sein und uns nicht aus den Augen lassen.

Die Eingewöhnung in den KiGa verlief eigentlich sehr gut. Aber auch da sagt sie in der letzten Zeit laut Erzieherin öfters, dass sie nach Hause zu Mama und Papa möchte. Das Morgendliche Hinbringen und sie dort lassen funktioniert bis anhin gottseidank meistens ohne Tränen.

Ich bin etwas überfragt, ob den nun bereits wieder der Punkt ist, an dem ich professionelle Hilfe mit ins Boot holen sollte. Die Ganze Geschichte mit ihrer kleinen Schwester (Frühgeburt, Lungenfehler, viel Zeit im KH) war natürlich auch nicht sonderlich fördernd...

Mit Mia gesprochen haben wir natürlich bereits. Sie sagt allerdings immer wieder, dass sie einfach Angst ha, jemanden von uns zu verlieren. Viel mehr ist aus ihr nicht "heraus zu kriegen"...!

Wie würdet ihr reagieren? Die Psychologin, die ihr damals so geholfen hat, arbeitet leider nicht mehr hier, ansonsten wäre ich da einfach mal unverbindlich vorbei gegangen.

Ich danke euch für euer Feedback.

Liebe Grüsse
Steffi

Ich denke auch dass deine Tochter mitbekommen hat, dass da was zwischen Mama und Papa nicht gestimmt hat, was du ja in einem anderen Beitrag von deinem Mann geschildert hattest.
Vielleicht hilft es ihr, wenn ihr ihr von den gemeinsamen Reiseplänen und den sonstigen Zukunftsplänen erzählt? Dann ist die Zukunft als Familie vielleicht nicht mehr ganz so ungewiss. Ich würde es erst mal so probieren bevor ich mir professionelle Hilfe suchen würde.

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13. Februar um 22:36

Ich denke, sie hat in ihrem kurzen Leben schon oft um jemanden "bangen" müssen. Erst die Mama, dann die Schwester und evtl. auch die Sache mit deinem Mann. Ich würde das nicht nur an deiner Zeit in KH festmachen, aber da liegt wohl der Ursprung.

Vermutlich helft ihr ihr am meisten, wenn ihr versucht, ihr Sicherheit zu vermitteln, mit Gesten, Worten, einem familiären,routmierten Alltag. Vielleicht kannst du die Psychologin ausfindig machen und sie trotzdem kontaktieren/um Rat fragen.

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14. Februar um 12:57
In Antwort auf cathi67

Ich kann das nachfühlen war selber ein 3/4 Jahr im Krankenhaus. Es hat ne Zeit gebraucht bis die kleine Verstand dass ich nach der Entlassung ging ich mal zum Arzt etc wieder zurück komme. Erstaunlicherweise ging die Eingewöhnung im kiga kurz darauf sehr zügig. Wie geht es eurer jüngsten? Glg 

Ja solche Geschichten sind nie schön... Wir versuchen ihr soviel Sicherheit zu vermitteln, wie es nur geht... Der Kleinen geht es gut, sie lernt gerade ihre Grosseltern kennen und bleibt da auch an und an schon für kurze Zeit alleine

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14. Februar um 12:59

Es ist bestimmt auch eine Phase und wie einige andere hier schreiben, waren die Ereignisser der jüngste Vergangenheit auch prägend für sie. Allerdings hat das ganze vermutlich schon den Ursprung von dieser Zeit im KH...

Viel Kraft auch dir mit deinem Klammeräffchen

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14. Februar um 13:02
In Antwort auf cathi67

Wo steht geschrieben dass es das nicht tut? Eingewöhnung kiga gut etc. Und manchmal kommt die Angst wieder hoch das Mädchen ist 3 oder 4 und keine 15. Logisch wird es da Phasen geben wo sie mehr Klammern Einschulung zb. Kinder sind keine Maschinen die per Knopfdruck lernen. Im übrigen geht es um Emotionen die trainiert man nicht ab. Und ohne hier jetzt das breit zu treten was du erlebt hast weil es hier nicht zur Sache tut: du und ich wissen genau was Verlust Ängste sind und du hast die garantiert auch gehabt und das sogar als erwachsene so what 

Die Eingewöhnung im KiGa war, wie geschrieben, erstaundlich gut und einfach. Sie geht da auch gerne hin. Ich hätte da ehrlich gesagt, abgesehen von ihren Verlustängsten, mit mehr Protest und Tränen gerechnet...

Die Angst kommt tatsächlich immer wieder und schubweise bei ihr... Heute Nacht war sie bei uns im Bett und heute Früh hat sie sich dann an Papa gekuschelt und er ist mit ihr aufgestahnden und als er zur Arbeit wollte gab es ein riesen Tam-Tam... Ich denke allerdings das dies einfach daran lag, dass sie ihren Willen (Papa soll Zuhause bleiben) nicht durchsetzen konnte... Sie war bockig, bis wir in den KiGa gelaufen sind, danach und auch jetzt beim Mittagessen war alles gut...

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14. Februar um 13:03
In Antwort auf vorhangstange001

Mich wundert das jetzt nicht nach der Spinnerei von deinem Mann ala "Familie hat keinen Bestand". Deine Tochter bekommt die Unstimmigkeiten mit. Sie ist ja nicht doof. 

Ich würde erstmal deine Tochter bestärken, dass sie sich keine Sorgen machen soll und den Umzug abwarten. Ihr müsst zusehen, dass ihr da wieder Ruhe reinbringt. 

 

Ja da hast du schon recht. Sie hat viel mitbekommen die letzte Zeit und es war und ist vorallem für sie nicht einfach mit der Situation umzugehen...

Wir versuchen ihr so viel Bestand zu geben wie es nur geht und reden auch immer wieder mit ihr.

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14. Februar um 13:07
In Antwort auf juppiduh

Ich denke auch dass deine Tochter mitbekommen hat, dass da was zwischen Mama und Papa nicht gestimmt hat, was du ja in einem anderen Beitrag von deinem Mann geschildert hattest.
Vielleicht hilft es ihr, wenn ihr ihr von den gemeinsamen Reiseplänen und den sonstigen Zukunftsplänen erzählt? Dann ist die Zukunft als Familie vielleicht nicht mehr ganz so ungewiss. Ich würde es erst mal so probieren bevor ich mir professionelle Hilfe suchen würde.

Ja, das hat sie bestimmt mitbekommen... Wir erzählen ihr viel von der bevorstehenden Reise und zeigen Ihr auch Bilder. Ihr Onkel (Papas Bruder) ist zur Zeit auch gerade in Kanada um einige Abklärungen für die bevorstehende Auswanderung zu machen und schickt immer wieder Bilder vom Haus, der Landschaft, usw... Die zeigen wir ihr natürlich auch.

Wir haben auch ein Kinderbucht gekauft in dem die Länder auf dieser Welt beschrieben sind und was man in welchem Land so sehen kann (Natur und Tiere). Das Buch findet sie megatoll und will da auch jeden Abend drin blättern, Bilder angucken und die Texte vorgelesen bekommen...

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14. Februar um 13:10
In Antwort auf lori1223

Ich denke, sie hat in ihrem kurzen Leben schon oft um jemanden "bangen" müssen. Erst die Mama, dann die Schwester und evtl. auch die Sache mit deinem Mann. Ich würde das nicht nur an deiner Zeit in KH festmachen, aber da liegt wohl der Ursprung.

Vermutlich helft ihr ihr am meisten, wenn ihr versucht, ihr Sicherheit zu vermitteln, mit Gesten, Worten, einem familiären,routmierten Alltag. Vielleicht kannst du die Psychologin ausfindig machen und sie trotzdem kontaktieren/um Rat fragen.

Ja das musste sie leider wirklich schon mehr als einmal. Eine Sache, die ich ihr gerne ersparrt hätte...

Einem routinierten Alltag versuchen wir so gut es geht nachzugehen... Funktioniert natürlich bei weitem nicht immer...

Eine Kinderpsychologin möchte ich erstmal noch aussen vor lassen. Wenn es aber nicht besser oder gar noch schlimmer wird werde ich mich selbstverständlich an eine solche wenden.

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14. Februar um 13:51
In Antwort auf miajula

Ja das musste sie leider wirklich schon mehr als einmal. Eine Sache, die ich ihr gerne ersparrt hätte...

Einem routinierten Alltag versuchen wir so gut es geht nachzugehen... Funktioniert natürlich bei weitem nicht immer...

Eine Kinderpsychologin möchte ich erstmal noch aussen vor lassen. Wenn es aber nicht besser oder gar noch schlimmer wird werde ich mich selbstverständlich an eine solche wenden.

Zu wissen, woher ihre Ängste kommen, ist doch schon einmal die halbe Miete.

Unsere Tochter hatte z. B. "plötzlich" Angst im Dunkeln und wollte nicht mehr alleine schlafen, also auch nicht alleine im oberen Stock in den Zimmer sein, sobald es dunkel wurde. Da dachte ich erst auch, es wäre einfach eine Phase. Bei "Phasen" bin ich eher eine, die nicht zu viel Aufsehen erregt zum Thema und quasi wartet, bis es vorbei geht. Bis mir dann aber die Nachbarin erzählte, 2 ihrer Jungs (älter und sonst gar nicht ängstlich) würden abends nicht mehr alleine in den Keller (da ist auch so ein Spielraum etc.) wollen.

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14. Februar um 13:55

Bei eich ist ja aich immer viel und einiges an Drama los, wenn man sich deine Beiträge so anschaut. Auf Dauer spürt ein Kind auch sowasbubd je nach Charakter leiden sie dann auch darunter. Am besten wäre natürlich ein wenig Ruhe, aber gerade als Familie ist das oftmals schwer zur schaffen, das weiß ich. Vielleicht hilft es ihr ja auch, wenn ihr bewusst ruhige Inseln für sie mit euch schafft, damit sie weiß und sieht: ihr seid da, euch geht es gut und ihr seit auch für sie da.

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14. Februar um 15:08
In Antwort auf lori1223

Zu wissen, woher ihre Ängste kommen, ist doch schon einmal die halbe Miete.

Unsere Tochter hatte z. B. "plötzlich" Angst im Dunkeln und wollte nicht mehr alleine schlafen, also auch nicht alleine im oberen Stock in den Zimmer sein, sobald es dunkel wurde. Da dachte ich erst auch, es wäre einfach eine Phase. Bei "Phasen" bin ich eher eine, die nicht zu viel Aufsehen erregt zum Thema und quasi wartet, bis es vorbei geht. Bis mir dann aber die Nachbarin erzählte, 2 ihrer Jungs (älter und sonst gar nicht ängstlich) würden abends nicht mehr alleine in den Keller (da ist auch so ein Spielraum etc.) wollen.

Ja, da hast du absolut recht!

Ich finde es im Übrigen auch gut, wenn man um Phasen nicht zu viel Wirbel macht... Das handhaben wir genauso!

Wie alt war eure Tochter, als sie plötzlich Angst vor der Dunkelheit hatte? Ist dies mittlerweilen wieder gut?

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14. Februar um 15:10
In Antwort auf habanera80

Bei eich ist ja aich immer viel und einiges an Drama los, wenn man sich deine Beiträge so anschaut. Auf Dauer spürt ein Kind auch sowasbubd je nach Charakter leiden sie dann auch darunter. Am besten wäre natürlich ein wenig Ruhe, aber gerade als Familie ist das oftmals schwer zur schaffen, das weiß ich. Vielleicht hilft es ihr ja auch, wenn ihr bewusst ruhige Inseln für sie mit euch schafft, damit sie weiß und sieht: ihr seid da, euch geht es gut und ihr seit auch für sie da.

Ja bei uns war in den letzten Monaten einiges los, das stimmt... Wir haben immer versucht unsere grosse aus der grössten Unruhe rauszuhalten. Natürlich ist mir/uns bewusst, dass sie dies dennoch bemerkt hat.

Mittlerweilen ist wieder viel Ruhe eingekehrt. Natürlich in gut 2 Wochen ziehen wir um, allerdings haben wir hier gut geplant und sehen dem Ganzen relativ entspannt entgegen. Und auch Mia darf viel mitbestimmen was die Gestaltung des neuen Heims angeht und hat da auch sichtlich Spass dran

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14. Februar um 15:13

Nein es ist bestimmt nicht alles auf die Krankheit zu schieben, allerdings denke ich schon, dass ihre Angst damals die Mama zu verlieren der Ursprung von ihrer heutigen Verlustangst ist. Und das ganze mit ihrer Schwester hat vermutlich auch nochmals dazu beigetragen und alte Gefühle hoch geholt...

Natürlich ist sie ab und an einfach bockig. Sie testet ihre Grenzen und kommt "leider" ganz nach ihrer Mama. Auch ich setze gerne meinen Willen durch und musste teilweise mühsam lernen, dass es ausser meiner eigenen eben auch noch andere Meinungen gibt, die zählen und korrekt sind !

Paarzeit haben wir natürlich weiterhin. Beide haben liebende Grosseltern, denen wir momentan die Grosse aber zukünftig auch immer mehr die Kleine mal abgeben können...

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14. Februar um 15:54
In Antwort auf miajula

Ja, da hast du absolut recht!

Ich finde es im Übrigen auch gut, wenn man um Phasen nicht zu viel Wirbel macht... Das handhaben wir genauso!

Wie alt war eure Tochter, als sie plötzlich Angst vor der Dunkelheit hatte? Ist dies mittlerweilen wieder gut?

Sie war so 4,5 Jahre alt. Es war aber so, dass ein paar Wochen zuvor eine Mutter hier  sehr jung verstorben ist, ganz schlimme Geschichte. 2 Kinder gingen ja auch zur Schule und es wurde wohl auch in den einzelnen Klassen thematisiert (was wir aber nicht wussten). Meine Tochter war damals im 1. Jahr der Vorschule und es ist sicher schwierig, das so kleinen Kindern verständlich zu vermitteln.

Erst als die Nachbarin das von ihre Jungs erzählte, hab ich den Zusammenhang gesehen. Es gab wohl auch noch ein anderes Mädel, das danach starke Verlustängste hatte und ihre Eltern nicht mehr aus den Augen liess.

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14. Februar um 16:02
In Antwort auf lori1223

Sie war so 4,5 Jahre alt. Es war aber so, dass ein paar Wochen zuvor eine Mutter hier  sehr jung verstorben ist, ganz schlimme Geschichte. 2 Kinder gingen ja auch zur Schule und es wurde wohl auch in den einzelnen Klassen thematisiert (was wir aber nicht wussten). Meine Tochter war damals im 1. Jahr der Vorschule und es ist sicher schwierig, das so kleinen Kindern verständlich zu vermitteln.

Erst als die Nachbarin das von ihre Jungs erzählte, hab ich den Zusammenhang gesehen. Es gab wohl auch noch ein anderes Mädel, das danach starke Verlustängste hatte und ihre Eltern nicht mehr aus den Augen liess.

Oh wow das ist echt schlimm! In diesem alter kriegen sie halt auch alles mit, verstehen es aber nicht wirklich... Schwierige Situation!

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