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Forum / Mein Baby

Krippen-Horror! Gibts hier Erzieherinnen, die mir Durchblick verschaffen....?

Letzte Nachricht: 18. Oktober 2012 um 21:46
A
atara_12638335
17.10.12 um 20:51

Guten Abend erstmal

Mein Sohn ist 13,5 Monate alt und wir sind seit 3 Wochen in der Eingewöhnung, wobei die erste Woche nix passierte, da 6 Kids in der Gruppe gleichzeitig neu kamen.

Letzte Woche warens nur 4 Tage, weil er Montag krank war. Er soll halbtags gehen von 8-12, derzeit ist es von 9-11.

Ich muss dazu sagen, daß mein Sohn schon immer sehr sehr anhänglich/kuschelbedürftig war und ich ihm diese Nähe auch zugestanden habe. Natürlich gibts deswegen keine Narrenfreiheit für ihn. Ich trage ihn nicht ständig herum, reagiere nicht auf jedes motzen und springe nicht sofort nur weil ihm langweilig ist. Da darf er dann auch mal paar Minuten warten. Er weiß, daß ich immer für ihn da bin. Familie ist weit weg, also sind wir ne 3er-Familie. Haben aber viel Kontakt zu den Mädels mit Kids aus der Geburtsvorbereitung. Er ist also andere Kids gewöhnt. Vom Wesen her ist er zwar ruhiger als alle anderen und arger Trubel wird ihm schnell zuviel, aber prinzipiell ist er auch gern unter Kindern. Da ich ab Januar wieder arbeiten gehe, soll er halbtags in die Krippe.

So, seit Montag haben wir jeden Tag ne halbe Stunde Trennung. Da weint (laut Erzieherin motzt) er dann auch. Will danach von mir getröstet werden, braucht dann etwa ne Viertelstunde und dann spielt er wieder. Heute meinte die Erzieherin dann, daß alles nur Wutgeheul ist weils nicht nach seinem Kopf geht (Trostkuscheln auf dem Arm), Deswegen soll ich ihn dann auch nicht immer hoch nehmen, da das bei denen ja auch nicht geht und er das lernen muss. Ich Schaf mach das natürlich und lass ihn 10 min weinen (draußen im Garten beim spielen). Da waren dann die Kinder aller 2 Gruppen, also 24 statt der gewohnten 12. Also alles zuviel, Mama war weg, viele Kinder mit mächtig Radau. Und ich bin halt runter zu ihm, da laut Erzieherin er sich ja auch so den Kontakt holen kann. Hab dann irgendwann echt aufgegeben, weil er so bitterlich geweint hat. Sind dann auch heim und er hat im Mittagsschlaf 2 Stunden vor sich hingeschluchzt (im Schlaf!). Er pinkelt heut bei jedem Windelwechsel auf die Auflage, und hat Durchfall unter der Woche.

Ich verstehs nicht. SO sollte das nicht laufen. Ich bin so positiv da ran gegangen! Erst wurde er von nem 3jährigen vermöbelt und keiner machte was bis ich die Erzieherinnen ansprach. Und etz soll ich ihn echt heulen lassen? Ich finde, zuhause läufts ganz gut.

Statt der angekündigten 3 Erzieherinnen sinds etz 2, die groß angekündigten Beschäftigungen (Bastelein etc) betragen 2 min pro Kind alle 2 Wochen (was ich bisher gesehen habe). Alles klang so toll beim Infoabend und erstem Elternabend. Klar, bei der Eingewöhnung wird mal geweint. Und das das länger als paar Tage dauert ist mir auch klar. Aber jetzt isst er total schlecht, wacht nachts total oft auf und weint, pinkelt auf die Auflage und hat ab und an Durchfall. Kann das die Psyche sein? Vom Kampf beim Anziehen wenn ich sage wir fahren in die Krippe zu X und Y reden wir mal nicht....

Hat irgendwer Ratschläge für mich

Ich hadere mit mir a) noch bis Ende nächster Woche weitermachen, aber ihn hochnehmen so oft ICH will b) ihm ne Auszeit gönnen und dann weiter machen c) ihn in eine andere Einrichtung geben von der ich weiß das Plätze frei sind und die wohl ganz toll mit den Kids umgehen.....

HELP!

LG
ratlose und verzweifelte nici

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L
lexy_12283820
17.10.12 um 21:04

Ganz ehrlich?!
Ich würde Dir raten ihn da rauszunehmen und es nach einer Pause wo anders zu versuchen!
Es sind einfach zu viele Dinge die Dich stören. Und wenn Du dort nicht zufrieden bist, wird es Dein Kind auch erstmal nicht (so meine Erfahrung).
Das die Erzieherinnen Dir dazu raten Deun Kind nicht zu trösten ist unprofessionell! Wie soll sich Dein Kind wohl fühlen und sich von Dir trennen können, wenn zu der eh schon neuen und schwierigen Situation sich jetzt auch noch Dein Verhalten ändert!? Er weiss doch gar nicht mehr was los ist...
Achso, ich bin selbst Erzieherin und habe vor der Elternzeit in der Krippe gearbeitet.
Uns war es immer wichtig, das die Kinder getröstet werden! Und wenn sie sich nicht beruhigen ließen, haben wir die Eltern angerufen das sie bitte zurückkommen sollen und haben dann ein paar Tage bis zum nächsten Trennungsversuch gewartet!
Es sollte echt nicht sein, das Dein Kind 30 min weinen muss wenn Du weg bist!!!

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F
ferne_12235073
17.10.12 um 21:05

Gut das
mit den Bastelangeboten wird wohl momentan schwierig sein bei sovielen neuen KIndern

aber der Rest...


nimm Lösung B und C
d. h. kündige diese Kita. Mach wenn möglich ein paar Wochen Pause und geh dann in die neue Kita

Wenn du dich unwohl fühlst dann überträgt sich das unbewusst auf dein Kind und alles wird schlimmer

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A
an0N_1251143899z
17.10.12 um 21:06

Hallo
klar ist ihm das zu viel, wenn er normalerweise nur 12 kinder um sich hat. und 6 kinder gleichzeitig eingewöhnen
na dann viel spass. die armen kinder!!!!

normalerweise sollten wirklich 3 erzieherinnen auf 12 kinder kommen. ist vielleicht eine krank?

in der krippe, in der ich vor der ss gearbeitet habe, war es so:
pro woche werden HÖCHSTENS zwei neue kinder eingewöhnt. davon hat jedes kind eine feste bezugsperson und die dritte erzieherin kümmert sich um den rest der kinder. natürlich kann man nicht verlangen, dass die eine erzieherin NUR für ein kind da ist. sie sollte aber den großteil ihrer zeit diesem kind widmen.

jedes kind kann sich beruhigen, wenn sich die erzieherin auch mühe gibt und es versucht abzulenken. im garten ist das schon etwas schwieriger, wenn so "viele" kinder da sind. das sind die kleinen einfach nicht gewohnt und darauf sollte auch rücksicht genommen werden.

alle zwei woche ein bastelangebot? nunja, das ist zwar nicht viel, aber besser als nichts. in dem alter sind die kleinen noch gar nicht so sehr in der lage überhaupt etwas zu basteln. das meiste muss also die erzieherin machen und das ist ja auch nicht sinn der sache. wegen der dauer: ein kleinkind hat noch keine ausdauer. ich hatte ein kind, das klebte einen schnipsel aufs papier und dann hatte es keine lust mehr. da ist es besser etwas zu machen, das nicht lange dauert aber es ist dann halt fertig.

wenn du kein gutes gefühl hast und den erzieherinnen kein vertrauen schenken kannst, dann würde ich in eine andere krippe wechseln, wenn da noch was frei ist.

lg

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atara_12638335
17.10.12 um 21:08

Hm
Es sind im Moment einige Kinder krank und einige haben noch mit der Trennung zu kämpfen. Es weinen also immer 1-2 Kinder. Da kommen die oft nur 2-3 Minuten zum trösten, dann müssen die Kids da durch weil der nächste Zwerg weint, oder weil wer hingefallen ist, Nase geputzt oder Windel gewechselt werden muß. Die versuchen schon so gut es geht. Aber ich finds zu wenig, speziell für die Kleinen. Die verstehen doch net richtig was los is....

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A
atara_12638335
17.10.12 um 21:16
In Antwort auf an0N_1251143899z

Hallo
klar ist ihm das zu viel, wenn er normalerweise nur 12 kinder um sich hat. und 6 kinder gleichzeitig eingewöhnen
na dann viel spass. die armen kinder!!!!

normalerweise sollten wirklich 3 erzieherinnen auf 12 kinder kommen. ist vielleicht eine krank?

in der krippe, in der ich vor der ss gearbeitet habe, war es so:
pro woche werden HÖCHSTENS zwei neue kinder eingewöhnt. davon hat jedes kind eine feste bezugsperson und die dritte erzieherin kümmert sich um den rest der kinder. natürlich kann man nicht verlangen, dass die eine erzieherin NUR für ein kind da ist. sie sollte aber den großteil ihrer zeit diesem kind widmen.

jedes kind kann sich beruhigen, wenn sich die erzieherin auch mühe gibt und es versucht abzulenken. im garten ist das schon etwas schwieriger, wenn so "viele" kinder da sind. das sind die kleinen einfach nicht gewohnt und darauf sollte auch rücksicht genommen werden.

alle zwei woche ein bastelangebot? nunja, das ist zwar nicht viel, aber besser als nichts. in dem alter sind die kleinen noch gar nicht so sehr in der lage überhaupt etwas zu basteln. das meiste muss also die erzieherin machen und das ist ja auch nicht sinn der sache. wegen der dauer: ein kleinkind hat noch keine ausdauer. ich hatte ein kind, das klebte einen schnipsel aufs papier und dann hatte es keine lust mehr. da ist es besser etwas zu machen, das nicht lange dauert aber es ist dann halt fertig.

wenn du kein gutes gefühl hast und den erzieherinnen kein vertrauen schenken kannst, dann würde ich in eine andere krippe wechseln, wenn da noch was frei ist.

lg

Eigentlich sinds 3
Die Dritte ist neu und war seit 1.9. nur 4 Tage da, den Rest krank. Sie machte auch keine guten Eindruck weswegen ich darum bat, dass eine der anderen meinen Sohn übernimmt. Letzte Woche war es die eine, bis heute die andere. Die hat morgen ne Op und ist erst Montag wieder da. Also wechselt die Bezugsperson jetzt paar mal.

Ich hab auch kein Problem mit der Kürze der Bastelaktionen. Aber das wirkt mM nach eher gezwungen weil zu straffer Zeitplan. Gestern durfte meiner mit Fingerfarben malen 1 Minute dann musste er aufhören, weil das nächste Kind wartete. Fand er total doof weils ihm sichtlich Spaß gemacht hat.

LG

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A
atara_12638335
17.10.12 um 21:21

Das macht mut
Das die Großen (3 Jahre) auf die Kleinen losgehen ist dort auch so. Hab meinen Kleinen die erste Woche nur beschützt. Der übt grad laufen umd einer hat immer gewartet bis er frei stand und hat ihn dann von hinten umgehauen oder wahlweise auf den Kopf gehauen. Der Junge kann leider kein Deutscg weshalb ich ab Tag 2 dazu überging ihn per Hand von meinem Sohn fern zu halten.

Wie hat dein Zwerg den Wechsel überstanden? Angeblich soll man in der Eingewöhnung nicht abbrechen....

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atara_12638335
17.10.12 um 21:24

Sie ist im anerkennungsjahr
und macht das bei ihrem Sohn wohl auch nicht wie sie erzählte. Also hochnehmen und trösten. Wenn geht sie zu ihm runter und er darf da Körperkontakt haben.

Hatte sie heute gefragt ob ich irgendwie was beisteuern kann damits für alle leichter geht. Hat nicht wirklich funktioniert

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an0N_1228861699z
17.10.12 um 21:25

Hmmm
Meiner Meinung nach ist die Eingewöhnung von der Krippe schlecht geplant!

Mein Sohn (14 Monate alt) geht jetzt in der 3. Woche in die Krippe. Die ersten 2 Wochen waren Eingewöhnung und seit Montag geht er von 8 bis 17 Uhr (habe natürlich noch Urlaub für den Notfall).
Bei uns sind es 2 Erzieherinnen auf 10 Kinder (0-3 Jahre).
Es werden immer nur 2 Kinder gleichzeitig eingewöhnt! Jedes Kind hat seine "Begugserzieherin".

Die Eingewöhnung war völlig problemlos.
Ich hatte meinen festen Platz auf einem Stuhl in einer Ecke des Spielzimmers und blieb dort auch sitzen, wenn mein Sohn zum spielen in ein anderes Zimmer lief.
Die ersten 2 Tage kam er immer mal wieder zu mir, wollte kurz auf den Schoß, aber dann gleich wieder runter.
Am 3. Tag hatten wir die erste Trennung von einer halben Stunde.
Die Trennung und später auch die morgendliche Verabschiedung läuft immer gleich ab: die Bezugserzieherin nimmt meinen Sohn auf den Arm, ich gebe ihm einen Kuss und sage: "Mama geht jetzt arbeiten. Tschüss mein Schatz, viel Spaß ich hole dich später wieder ab."
Falls er dann kurz weint oder meckert, kann er von der Bezugserzieherin gleich getröstet werden.

Ich bin super zufrieden und es macht es mir etwas leichter ihn dort abzugeben.
Heute morgen konnte ich mich schwer von ihm trennen und das haben die Erzieherinnen wohl gemerkt: eine Stunde nach "Übergabe" bekam ich einen Anruf und die Erzieherin teilte mir mit, dass mein Sohn gerade frühstückt und glücklich mit den anderen Kindern labert.

LG und alles Gute!

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an0N_1251143899z
17.10.12 um 21:32
In Antwort auf atara_12638335

Eigentlich sinds 3
Die Dritte ist neu und war seit 1.9. nur 4 Tage da, den Rest krank. Sie machte auch keine guten Eindruck weswegen ich darum bat, dass eine der anderen meinen Sohn übernimmt. Letzte Woche war es die eine, bis heute die andere. Die hat morgen ne Op und ist erst Montag wieder da. Also wechselt die Bezugsperson jetzt paar mal.

Ich hab auch kein Problem mit der Kürze der Bastelaktionen. Aber das wirkt mM nach eher gezwungen weil zu straffer Zeitplan. Gestern durfte meiner mit Fingerfarben malen 1 Minute dann musste er aufhören, weil das nächste Kind wartete. Fand er total doof weils ihm sichtlich Spaß gemacht hat.

LG


irgendwoher kenn ich das. so eine kollegin hatte ich auch, die im ersten monat von 20 tagen nur 4 da war. wurde dann auch entlassen, weil es nicht tragbar war.

also mal ganz ehrlich, wenn ich merke, das malen gefällt einem kind, dann lass ich es von mir aus auch 10 minuten malen. und wenn ich dadurch nicht alle kinder an einem tag schaffe, dann mach ich das halt am nächsten tag.

ach ja, und nimm dein kind hoch sooft und solange du willst. lass dir da nicht rein reden. ich nehme meinen (15 monate) auch immer hoch, wenn er weint. ist doch ganz normal.

würde an deiner stelle echt wechseln, wenn du die möglichkeit hast.

lg

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atara_12638335
17.10.12 um 21:36
In Antwort auf an0N_1228861699z

Hmmm
Meiner Meinung nach ist die Eingewöhnung von der Krippe schlecht geplant!

Mein Sohn (14 Monate alt) geht jetzt in der 3. Woche in die Krippe. Die ersten 2 Wochen waren Eingewöhnung und seit Montag geht er von 8 bis 17 Uhr (habe natürlich noch Urlaub für den Notfall).
Bei uns sind es 2 Erzieherinnen auf 10 Kinder (0-3 Jahre).
Es werden immer nur 2 Kinder gleichzeitig eingewöhnt! Jedes Kind hat seine "Begugserzieherin".

Die Eingewöhnung war völlig problemlos.
Ich hatte meinen festen Platz auf einem Stuhl in einer Ecke des Spielzimmers und blieb dort auch sitzen, wenn mein Sohn zum spielen in ein anderes Zimmer lief.
Die ersten 2 Tage kam er immer mal wieder zu mir, wollte kurz auf den Schoß, aber dann gleich wieder runter.
Am 3. Tag hatten wir die erste Trennung von einer halben Stunde.
Die Trennung und später auch die morgendliche Verabschiedung läuft immer gleich ab: die Bezugserzieherin nimmt meinen Sohn auf den Arm, ich gebe ihm einen Kuss und sage: "Mama geht jetzt arbeiten. Tschüss mein Schatz, viel Spaß ich hole dich später wieder ab."
Falls er dann kurz weint oder meckert, kann er von der Bezugserzieherin gleich getröstet werden.

Ich bin super zufrieden und es macht es mir etwas leichter ihn dort abzugeben.
Heute morgen konnte ich mich schwer von ihm trennen und das haben die Erzieherinnen wohl gemerkt: eine Stunde nach "Übergabe" bekam ich einen Anruf und die Erzieherin teilte mir mit, dass mein Sohn gerade frühstückt und glücklich mit den anderen Kindern labert.

LG und alles Gute!

So hatte ich mir das auch vorgestellt
Realität war aber das die ersten beiden Wochen 6 Mütter mit im Raum waren und die ersten 6 Kids die seit September sind fanden das etwa so

Wir werden auch nicht empfangen sondern kommen in den Vorraum, ziehen uns um und gehen in das Zimmer seiner Gruppe. Die Erzieherinnen räumen da noch daa Frühstück weg...

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

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atara_12638335
17.10.12 um 21:40

Ok
Der andere Kiga hat Samstag Flohmarkt und dann schau ich mir den vorab an und versuch wenns geht gleich Kontakt herzustellen

Ich möchte ja das der Kleine unter Kindern ist, beaufsichtigt von Fachpersonal. Kinder kann ich ihm als Mama nicht ersetzen und finde das auch wichtig für ihn.

Du machst mir Mut! Danke

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atara_12638335
17.10.12 um 21:49

Danke
Sobald ich einen Plan hab sag ich wie es weiter ging

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atara_12638335
17.10.12 um 22:00


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an0N_1282733399z
18.10.12 um 8:47

Guten Morgen,
wir sind auch seit 4 Wochen mit der Eingewöhnung in einer KiTa beschäftigt und ich gehe ab Dezember wieder arbeiten. Mein Sohn wurde allerdings im Juli bereits 2 Jahre alt. Er ist auch schon seit seiner Geburt Hochsensibel, schüchtern, zurückhaltend und extrem vorsichtig (waren deshalb auch schon in Tehrapie im SPZ). Pekip-Kurse und Spielgruppen waren für ihn immer der blanke Horror! Auf Anraten der Kinderärztin haben wir ihn in sämtlichen KiTa's auf die Warteliste setzen lassen, da sie uns dringent geraten hat ihn noch regelmäßiger mit anderen Kindern zusammenzutun und vorallem dass auch eine regelmäßige Trennung von mir stattfindet (wir sind leider auch nur eine 3er Familie).

Wir haben das große Glück bzw. eigentlich erwarte ich das von jeder professionellen KiTa dass die Eingewöhnungsphase dem Kind angepasst wird. Wir als Eltern und auch die Erzieherinnen gingen von Anfang an davon aus dass es bei meinem Sohn wesentlich länger dauern wird bis er Vertrauen gefasst hat und sich von mir lösen kann. In den ersten 2 Wochen war ich ununterbrochen mit dabei (ich saß immer am selben Platz und mein Sohn saß entweder auf meinem Schoß, oder hat sich nach seinem eigenen Tempo gelöst und ist wieder gekommen wenn er mich gebraucht hat). Nach der 2. Woche haben wir damit begonnen dass ich einfach nur mal aus dem Raum und in ein anderes Zimmer gehe und wenn mein Sohn mit gebraucht hat war ich sofort zur Stelle.
Ich könnte hier jetzt noch einen ganzen Roman über die 3. und 4. Eingewöhnungswoche schreiben, aber dass hilft Dir vermutlich im Moment nicht weiter. Nur so viel: Bei uns funktioniert die Eingewöhnung besser als erwartet aber das liegt meiner Meinung nach Hauptsächlich an dem Einfühlungsvermögen und Verständnis der Erzieherinnen und der liebevollen Art wie sie sich um meinen Sohn kümmern. Er bekommt die Zeit die er braucht und wird von Niemandem unter Druck gesetzt. Das ist so schön zu sehen und macht mich selbst unheimlich froh und happy. Eine gute KiTa steht und fällt einfach mit gutem und vorallem professionellem Personal.

Hättet Ihr die Möglichkeit die KiTa zu wechseln? Vielleicht gibt es eine KiTa mit kleineren Gruppen?
Käme für Dich die Alternative "Tagesmutter" in Frage? Dort wären es weniger Kinder, eine ruhigere Atmosphäre und die Tagesmutter könnte vermutlich auch das auf den Arm nehmen und kuscheln für Dich übernehmen bzw. Dich weitestgehend darin ersetzen.

Das Wichtigste ist denke ich aber, dass Du Deinen Sohn jetzt nicht jede Woche in eine andere KiTa gibst, sondern nach einer für Euch beiden besseren Lösung suchst.

Liebe Grüße und ich kann durchaus nachvollziehen wie Du Dich fühlst!

Mone

PS: Wenn alle Stricke reißen am besten nicht arbeiten gehen und noch eine Weile Zuhause bleiben und ihm die Nähe geben die er braucht.

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A
an0N_1282733399z
18.10.12 um 8:50
In Antwort auf an0N_1282733399z

Guten Morgen,
wir sind auch seit 4 Wochen mit der Eingewöhnung in einer KiTa beschäftigt und ich gehe ab Dezember wieder arbeiten. Mein Sohn wurde allerdings im Juli bereits 2 Jahre alt. Er ist auch schon seit seiner Geburt Hochsensibel, schüchtern, zurückhaltend und extrem vorsichtig (waren deshalb auch schon in Tehrapie im SPZ). Pekip-Kurse und Spielgruppen waren für ihn immer der blanke Horror! Auf Anraten der Kinderärztin haben wir ihn in sämtlichen KiTa's auf die Warteliste setzen lassen, da sie uns dringent geraten hat ihn noch regelmäßiger mit anderen Kindern zusammenzutun und vorallem dass auch eine regelmäßige Trennung von mir stattfindet (wir sind leider auch nur eine 3er Familie).

Wir haben das große Glück bzw. eigentlich erwarte ich das von jeder professionellen KiTa dass die Eingewöhnungsphase dem Kind angepasst wird. Wir als Eltern und auch die Erzieherinnen gingen von Anfang an davon aus dass es bei meinem Sohn wesentlich länger dauern wird bis er Vertrauen gefasst hat und sich von mir lösen kann. In den ersten 2 Wochen war ich ununterbrochen mit dabei (ich saß immer am selben Platz und mein Sohn saß entweder auf meinem Schoß, oder hat sich nach seinem eigenen Tempo gelöst und ist wieder gekommen wenn er mich gebraucht hat). Nach der 2. Woche haben wir damit begonnen dass ich einfach nur mal aus dem Raum und in ein anderes Zimmer gehe und wenn mein Sohn mit gebraucht hat war ich sofort zur Stelle.
Ich könnte hier jetzt noch einen ganzen Roman über die 3. und 4. Eingewöhnungswoche schreiben, aber dass hilft Dir vermutlich im Moment nicht weiter. Nur so viel: Bei uns funktioniert die Eingewöhnung besser als erwartet aber das liegt meiner Meinung nach Hauptsächlich an dem Einfühlungsvermögen und Verständnis der Erzieherinnen und der liebevollen Art wie sie sich um meinen Sohn kümmern. Er bekommt die Zeit die er braucht und wird von Niemandem unter Druck gesetzt. Das ist so schön zu sehen und macht mich selbst unheimlich froh und happy. Eine gute KiTa steht und fällt einfach mit gutem und vorallem professionellem Personal.

Hättet Ihr die Möglichkeit die KiTa zu wechseln? Vielleicht gibt es eine KiTa mit kleineren Gruppen?
Käme für Dich die Alternative "Tagesmutter" in Frage? Dort wären es weniger Kinder, eine ruhigere Atmosphäre und die Tagesmutter könnte vermutlich auch das auf den Arm nehmen und kuscheln für Dich übernehmen bzw. Dich weitestgehend darin ersetzen.

Das Wichtigste ist denke ich aber, dass Du Deinen Sohn jetzt nicht jede Woche in eine andere KiTa gibst, sondern nach einer für Euch beiden besseren Lösung suchst.

Liebe Grüße und ich kann durchaus nachvollziehen wie Du Dich fühlst!

Mone

PS: Wenn alle Stricke reißen am besten nicht arbeiten gehen und noch eine Weile Zuhause bleiben und ihm die Nähe geben die er braucht.

Nochwas:
6 neue Kinder zu Eingewöhnung sind definitiv zu viel!!!
Bei ins werden max. 2 Kinder gleichzeitig eingewhönt sodass jedes neue Kind seine eigene Erzieherin bekommt und sich die 3. um den Rest kümmern kann.

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carine_12460691
18.10.12 um 9:23

Ich kann dir
ohne die Antworten gelesen zu haben nur folgendes raten:

Gib ihn in eine andere Einrichtung!

Die Einstellungen die die Erzieherinnen vertreten ist unter aller Sau!!!

Das Kind ist keine 4, sondern gerade so über ein Jahr.

Da so ein Feingefühl angesagt und eine sanfte für das Kind angemessene Eingewöhnung ist gefragt!

Ein Kind in dem Alter nicht hochzunehmen, wenn es offensichtlich Trost braucht ist echt gemein. Hör da auf dein Gefühl!

Generell rate ich dir, hör auf dein Muttergefühl, wenn das schon so los geht, was meinst du wie sie da dein Kind behandeln wenn du nicht mehr dabei bist, wenn die schon solche Einstellungen haben? Das kannst du doch dann nicht mit gutem Gewissen so laufen lassen....

Januar ist ja noch eine Weile, wenn du irgendwie die Möglichkeit hast, such dir ne neue Einrichtung!!!
LG

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A
an0N_1228861699z
18.10.12 um 9:56
In Antwort auf atara_12638335

So hatte ich mir das auch vorgestellt
Realität war aber das die ersten beiden Wochen 6 Mütter mit im Raum waren und die ersten 6 Kids die seit September sind fanden das etwa so

Wir werden auch nicht empfangen sondern kommen in den Vorraum, ziehen uns um und gehen in das Zimmer seiner Gruppe. Die Erzieherinnen räumen da noch daa Frühstück weg...

Was ich nicht verstehe...
...warum tun sich das die Erzieherinnen freiwillig an???
Das hört sich nach extremen Stress an und einer Atmosphäre, in der sich wahrscheinlich niemand wohlfühlt: weder alte noch neue Kinder, Eltern UND Erzieherinnen!

Ich würde mal in einer ruhigen Minute (falls es die gibt) mit den Erzieherinnen reden. Wenn das nichts bringt, vielleicht auch mal mit der Leitung der Einrichtung. Frag mal gezielt, wie sie sich das mit der Eingewöhnung sovieler Kinder vorstellen, bzw. wie das Konzept der Eingewöhnung ist (bei uns gibt es ein schriftliches Konzept - find ich gut, da Eltern wissen, was auf sie zukommt und es eine Art "Qualitätsstandard" für die Erzieherinnen ist).

Ansonsten hilft nur ein Wechsel. Am besten vorher informieren, wie die Eingewöhnung in den anderen Einrichtungen abläuft.
Ich würde auch offen ansprechen, dass ihr negative Erfahrungen gemacht habt.

Alles Gute!

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A
atara_12638335
18.10.12 um 20:28

Erstmal lieben Dank für eure Antworten!
Hab mich heute morgen nochmal dort hingewagt, da gestern ja angekündigt wurde das heute die Kita-Leitung wieder auf meinen Sohn aufpasst. Hab ihr auch gleich gesagt, daß ich ihn in Zukunft immer trösten und auch hochnehmen werde wenn ich wieder komme und mich auf nichts anderes mehr einlassen werde. Hab ihr erzählt, was gestern bei uns daheim dann los war und sie stimmte zu. Wir versuchen seit heute, möglichst spät die Trennung vorzunehmen und im Anschluß gehe ich dann mit meinem Sohn gleich heim.

Als wir kamen spielte er fröhlich vor sich hin und als ich ging und auch später wieder kam weinte er bitterlich Sie sagte, er hätte zwischendrin mal "richtig" geweint und sich mal kurz ablenken lassen.....
Es fällt jeden Tag schwerer zu gehen. Hab heute nochmal nachgefragt, ob Kinder in dem Alter wirklich aus Wut weinen wenn die Mama geht und sie sagt ja, man höre auch bei ihm den Unterschied. Ich versteh das ehrlich immer noch nicht. Weint mein Kleiner aus Wut weil ich gehe??? Ist es in dem Alter nicht eher die Traurigkeit weil Mama geht?

Heute weinten immer wieder reihum die anderen Kinder. Solangsam habe ich den Verdacht, damit sie Zuwendung bekommen. Ich weiß, dass sie dort versuchen was sie können, aber ich habe das Gefühl, daß es nicht klappt. Bisher war es wohl so, daß immer "alte" Kinder auf "neue" trafen. Aber alleine die Gruppe in der wir sind, sind alle neu. 6 seit September und 6 seit Oktober. Mein Kleiner sieht seit 3 Wochen, wie andere Kinder die Trennung durchleben. Sobald es vorn an der Tür klingelt (Postbote oder so), weinen einige Kids und gehen Richtung Zimmertüre, weil sie denken ihre Mom kommt

Ich werde jetzt am Samstag mal einen anderen Kindergarten besichtigen und meinen Sohn zu dem Flohmarkt dort mitnehmen. Mal sehen ob da auch vom Kindergarten selbst wer da ist. Hab mit meinem Mann eine Deadline bis Ende nächster Woche in der jetztigen Einrichtung gesetzt. Wenn sich da nicht deutlich was bessert, kündigen wir den Platz dort. Sollte es vorher noch eskalieren bleibt mein Sohn schon eher daheim.

Da es mein erstes Kind ist und ich seit meiner Zeit keinen Kindergarten mehr von innen gesehen habe, war/bin ich ziemlich unsicher wo ich als Mama einfach zu sensibel bin und wo evtl Fehler in der Einrichtung liegen. Man neigt ja eh als Mama dazu seinen Sprößling beschützen zu wollen. Ich finde, das ist eine ziemliche Gradwanderung. Eure Antworten zeigen mir aber, daß ich doch nicht so übertreibe und es zum Glück nicht die Regel ist, wie dort mit den Mäusen umgegangen wird. Ihr habt mir gestern eine schlaflose Nacht voller Nachgrübeln erspart! Dafür noch mal ganz herzlichen Dank!

Liebe Grüße
Nici

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C
carine_12460691
18.10.12 um 21:38
In Antwort auf atara_12638335

Erstmal lieben Dank für eure Antworten!
Hab mich heute morgen nochmal dort hingewagt, da gestern ja angekündigt wurde das heute die Kita-Leitung wieder auf meinen Sohn aufpasst. Hab ihr auch gleich gesagt, daß ich ihn in Zukunft immer trösten und auch hochnehmen werde wenn ich wieder komme und mich auf nichts anderes mehr einlassen werde. Hab ihr erzählt, was gestern bei uns daheim dann los war und sie stimmte zu. Wir versuchen seit heute, möglichst spät die Trennung vorzunehmen und im Anschluß gehe ich dann mit meinem Sohn gleich heim.

Als wir kamen spielte er fröhlich vor sich hin und als ich ging und auch später wieder kam weinte er bitterlich Sie sagte, er hätte zwischendrin mal "richtig" geweint und sich mal kurz ablenken lassen.....
Es fällt jeden Tag schwerer zu gehen. Hab heute nochmal nachgefragt, ob Kinder in dem Alter wirklich aus Wut weinen wenn die Mama geht und sie sagt ja, man höre auch bei ihm den Unterschied. Ich versteh das ehrlich immer noch nicht. Weint mein Kleiner aus Wut weil ich gehe??? Ist es in dem Alter nicht eher die Traurigkeit weil Mama geht?

Heute weinten immer wieder reihum die anderen Kinder. Solangsam habe ich den Verdacht, damit sie Zuwendung bekommen. Ich weiß, dass sie dort versuchen was sie können, aber ich habe das Gefühl, daß es nicht klappt. Bisher war es wohl so, daß immer "alte" Kinder auf "neue" trafen. Aber alleine die Gruppe in der wir sind, sind alle neu. 6 seit September und 6 seit Oktober. Mein Kleiner sieht seit 3 Wochen, wie andere Kinder die Trennung durchleben. Sobald es vorn an der Tür klingelt (Postbote oder so), weinen einige Kids und gehen Richtung Zimmertüre, weil sie denken ihre Mom kommt

Ich werde jetzt am Samstag mal einen anderen Kindergarten besichtigen und meinen Sohn zu dem Flohmarkt dort mitnehmen. Mal sehen ob da auch vom Kindergarten selbst wer da ist. Hab mit meinem Mann eine Deadline bis Ende nächster Woche in der jetztigen Einrichtung gesetzt. Wenn sich da nicht deutlich was bessert, kündigen wir den Platz dort. Sollte es vorher noch eskalieren bleibt mein Sohn schon eher daheim.

Da es mein erstes Kind ist und ich seit meiner Zeit keinen Kindergarten mehr von innen gesehen habe, war/bin ich ziemlich unsicher wo ich als Mama einfach zu sensibel bin und wo evtl Fehler in der Einrichtung liegen. Man neigt ja eh als Mama dazu seinen Sprößling beschützen zu wollen. Ich finde, das ist eine ziemliche Gradwanderung. Eure Antworten zeigen mir aber, daß ich doch nicht so übertreibe und es zum Glück nicht die Regel ist, wie dort mit den Mäusen umgegangen wird. Ihr habt mir gestern eine schlaflose Nacht voller Nachgrübeln erspart! Dafür noch mal ganz herzlichen Dank!

Liebe Grüße
Nici

Du bist
nicht zu sensibel, wenn du auf deinen Mutterinstinkt hörst.
Kinder in dem Alter weinen natürlich wenn die Bindungsperson geht, das zeugt von einer guten Bindung.
Dann ist er nächste Schritt dass das Kind eine Bindung zu einer Erzieherin aufbauen kann, die genauso sensibel mit seinen Gefühlen umgeht wie Mama. Das heißt also Kind weint bei Trennung, das ist völlig normal!, dann aber kommt die Erzieherin ins Spiel die das Kind feinfühlig tröstet, ihm seine Trauer und Wut über das gehen von mama zugesteht und es dann versucht abzulenken und in ein Spiel zu verwickeln. Klappt das innerhalb von 10 Min nachdem die Mama weg ist und das Kind lässt sich einwandfrei ablenken und weint nicht mehr und ist ins Spiel voll integriert, dann ist die Eingewöhnung geglückt und alles ist gut! Lässt sich ein Kind nicht beruhigen, wird womöglich sogar mit der Trauer dass Mama weg ist alleine gelassen, sitzt verstört in der Ecke oder schreit und weint lange zeit lang bitterlich und lässt sich nicht oder nur sehr sehr schwer beruhigen ist das kind keinesfalls gut eingewöhnt und sollte nicht da gelassen werden.
Wichtig ist es eben auch dass wie schon erwähnt feinfühlige Erzieherinnen da sind die sich um die Bindung zu dem Kind bemühen! Meiner meinung nach ist das bei diesem Kindergarten so wie du die Reaktionen der Erzieherinnen/Leiterin beschreibst nicht möglich, denn in ihnen steckt einen völlig veraltete Denkweise, wenn es darum geht, die Gefühle von kleinen Kindern ernst zu nehmen und damit sorgsam umzugehen! Meiner Meinung nach wäre es sogar bindungsschädigend, wenn das so weiter gehen würde (was man oft daran merkt, dass das Kind zu Hause plötzlich gaaaanz anhänglich wird und sein Verhalten sich total ändert, es versucht die Bindung zu aktivieren, weil es sich dieser nicht mehr sicher ist)
Sorry musste jetzt gerade nochmal was dazu schreiben, hat mir auf dem Herzen gelegen!
Hoffe ihr habt mit der anderen Einrichtung Glück!
LG

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A
atara_12638335
18.10.12 um 21:46
In Antwort auf carine_12460691

Du bist
nicht zu sensibel, wenn du auf deinen Mutterinstinkt hörst.
Kinder in dem Alter weinen natürlich wenn die Bindungsperson geht, das zeugt von einer guten Bindung.
Dann ist er nächste Schritt dass das Kind eine Bindung zu einer Erzieherin aufbauen kann, die genauso sensibel mit seinen Gefühlen umgeht wie Mama. Das heißt also Kind weint bei Trennung, das ist völlig normal!, dann aber kommt die Erzieherin ins Spiel die das Kind feinfühlig tröstet, ihm seine Trauer und Wut über das gehen von mama zugesteht und es dann versucht abzulenken und in ein Spiel zu verwickeln. Klappt das innerhalb von 10 Min nachdem die Mama weg ist und das Kind lässt sich einwandfrei ablenken und weint nicht mehr und ist ins Spiel voll integriert, dann ist die Eingewöhnung geglückt und alles ist gut! Lässt sich ein Kind nicht beruhigen, wird womöglich sogar mit der Trauer dass Mama weg ist alleine gelassen, sitzt verstört in der Ecke oder schreit und weint lange zeit lang bitterlich und lässt sich nicht oder nur sehr sehr schwer beruhigen ist das kind keinesfalls gut eingewöhnt und sollte nicht da gelassen werden.
Wichtig ist es eben auch dass wie schon erwähnt feinfühlige Erzieherinnen da sind die sich um die Bindung zu dem Kind bemühen! Meiner meinung nach ist das bei diesem Kindergarten so wie du die Reaktionen der Erzieherinnen/Leiterin beschreibst nicht möglich, denn in ihnen steckt einen völlig veraltete Denkweise, wenn es darum geht, die Gefühle von kleinen Kindern ernst zu nehmen und damit sorgsam umzugehen! Meiner Meinung nach wäre es sogar bindungsschädigend, wenn das so weiter gehen würde (was man oft daran merkt, dass das Kind zu Hause plötzlich gaaaanz anhänglich wird und sein Verhalten sich total ändert, es versucht die Bindung zu aktivieren, weil es sich dieser nicht mehr sicher ist)
Sorry musste jetzt gerade nochmal was dazu schreiben, hat mir auf dem Herzen gelegen!
Hoffe ihr habt mit der anderen Einrichtung Glück!
LG

Hm
anhänglicher ist er tatsächlich diese Woche. Ist Besuch da und ich gehe zB in die Küche (wo er mich sieht) weint er sofort los. Auch so weint er ohne Grund ab und zu einfach los und klammert sich an mir fest ....

Aber die Erzieherinnen (sind übrigens beide um die 30) bestehen drauf das alles normal ist und er nur Zeit braucht. Hatte angeblich 2 Kinder bisher die 3 Monate brauchten zur Eingewöhnung. Ich frag mich halt nur ob das dann eher Resignation ist.

Ach Mist, keine Ahnung. Freu mich erstmal aufs Wochenende mit viel Zeit zum Gedanken sortieren...

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