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Krippenplätze nur für Berufstätige???

5. Januar 2011 um 19:36

Wahrscheinlich löse ich hier jetzt ne ganz fiese Diskussion aus - aber ich muss mich mal auskotzen

Schon während der Schwangerschaft habe ich mich um einen Krippenplatz bemüht, damals hieß es es würde reichen wenn ich ihn kurzfristig anmelde - kam mir schon komisch vor

Dann hab ich ihn im September 2010 für Feb. 2011 angemeldet (3 Tage/Woche á 3 Stunden) - ich denke ihm würde die Krippe richtig guttun, der Kontakt mit andern Kleinkindern etc. Ach ja, im Feb. wir er 1 Jahr alt. So, der Platz wurde mir gecancelt, weil berufstätige Vorrang hätten - OK, kann ich verstehen und hab zurückgesteckt.

Also hab ich ihn für August angemeldet, den Platz hatte ich auch zugesagt bekommen. Inzwischen wissen wir dass wir im Mai wieder Eltern werden, ich kann die Zeit also gut gebrauchen - wie ihr euch denken könnt.

So, heute bekomme ich schon wieder die Absage, mit derselben Begründung. Ich gehe ja nicht arbeiten, ich bekomme ja "nur" ein Baby - HALLO?!?!?!?! Macht dass keine Arbeit?!?!?!?! Mutter-sein ist ein 24/7 Job, ohne Dank, ohne Bezahlung etc.

Mich kotzt dass total an, wie oft soll ich ihn denn noch anmelden? Wie lange soll ich denn warten? Man hat mich jetzt auf August 2012 vertröstet.

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?

LG Suse

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5. Januar 2011 um 19:47


Das ist sicher jetzt eine Antwort die du dir denken kannst...
ich bin der meinung die Kita har recht. Arbeitende Eltern haben ein vorrecht auf einen Grippenplatz. Es sind so schon die grippenplätze knapp, und dann solche wie du, die der meinung sind, ich brauche etwas ruhe und zeit, und schaffe mein kind ind ie grippe. Klar machen kleine kinder arbeit, aber es ist den arbeitenden frauen unfair gegenüber, denn die haben dann ein wirkliches problem und bekommen ihre knirpse nicht unter.

bist du nicht der meinung das es zureicht wenn er erst in den kindergarten geht? oder gehe doch mit ihm in die krabbelgruppe, da bekommt er auch den sozialen kontakt. es gibt soviele möglichkeiten das das kind mit anderen kindern in kontakt kommen.

SORRY aber das ist für mich

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5. Januar 2011 um 19:48
In Antwort auf giulia_12492169


Das ist sicher jetzt eine Antwort die du dir denken kannst...
ich bin der meinung die Kita har recht. Arbeitende Eltern haben ein vorrecht auf einen Grippenplatz. Es sind so schon die grippenplätze knapp, und dann solche wie du, die der meinung sind, ich brauche etwas ruhe und zeit, und schaffe mein kind ind ie grippe. Klar machen kleine kinder arbeit, aber es ist den arbeitenden frauen unfair gegenüber, denn die haben dann ein wirkliches problem und bekommen ihre knirpse nicht unter.

bist du nicht der meinung das es zureicht wenn er erst in den kindergarten geht? oder gehe doch mit ihm in die krabbelgruppe, da bekommt er auch den sozialen kontakt. es gibt soviele möglichkeiten das das kind mit anderen kindern in kontakt kommen.

SORRY aber das ist für mich

Ch habe
3 kinder, und hätte ich keinen grippenplatz bekommen hätte ich nie arbeiten gehen können. und ich war nach jedem kind nur 1 jahr zuhause und bin wieder arbeiten gegangen...

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5. Januar 2011 um 19:54

Grundsätzlich
finde ich es gerechtfertigt, auch wenn du aus subjektiven Gesichtspunkten natürlich sauer bist- aber berufstätige Eltern können ihr Kind in den seltensten Fällen mit zur Arbeit nehmen , und kindgerecht wäre diese Form der "Aufbewahrung" auch nicht. Aber da deutschlandweit der Ausbau der Krippenplätze gefördert werden soll, hast du ja vielleicht bei Nr. 2 mehr Chancen, während das Große dann in den RegelKiGa geht

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5. Januar 2011 um 19:59

Also
ich finde sie haben recht... Es gibt viele berufstätige die keinen Platz bekommen.


Ich finde ein zweites Kind ist kein Grund für einen Krippenplatz.


So, jetzt könnt ihr mich doof finden.

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5. Januar 2011 um 20:02

Bei uns
hat die FH eine extra Krippe für Studenten mit Kind..

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5. Januar 2011 um 20:03

@kitty14779
ich sag mal so....
wenn du eine studentin bist, hast du ja sicher auch vorlesung... dann würde ich das schon einsehen wenn du einen krippenplatz brauchst, aber was wollen mütter die jeden tag zuhause sind mit einem krippenplatz?

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5. Januar 2011 um 20:04

Das ist bei uns auch so
Aus der gegenwärtigen Perspektive aus betrachtet finde ich es gerechtfertigt dass die Kinder Berufstätiger bevorzugt werden.

Denn Krippenplätze, also Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren sind knapp. Das sieht bei den über 3 jährigen schon wieder anders aus und man hat auch einen Rechtsanspruch drauf, daher geht es dann spätestens ab 3 schneller mit einem bezahlbaren Platz.

Durch den Mangel an Krippenplätzen in Deutschland kommt es dazu dass sich manch einer ungerecht behandelt fühlt und der Unmut sich gegen diejenigen richtet die bevorzugt werden.

Das ist jedoch falsch. Man sollte seinen Unmut an die Regierung richten, denn die sollte endlich auch in Deutschland ausreichend Plätze schaffen.
Nicht nur für Berufstätige, sondern für alle Mütter die ihre Kinder in einer U3 Krippe geben wollen. Das sind nicht wenige.

Aber gegenwärtig ist es so dass nicht einmal ausreichend Plätze für alle arbeitswilligen Frauen vorhanden sind, wie sollte es dann da welche für nichtarbeitende geben.
Du solltest das daher schon verstehen und Dich auch zurück nehmen.

Dennoch verstehe ich was Du meinst.

Mein Sohn ist 2,5 und seit er 2 Jahre alt ist, ist er absolut krippenreif, da er so gerne unter anderen Kindern ist und unabhängig sein will. Sobald andere Kinder da sind bin ich abgeschrieben.
Gegenwärtig muss ich mit dem kleinen Bruder im Schlepptau beide Kinder in irgendwelche Krabbelgruppen und Miniclubs schleppen und mich da mit den Müttern rumschlagen

LG

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5. Januar 2011 um 20:04


Also ich finde es auch absolut gerechtfertigt dass berufstätige da Vorrang haben. Mein Mann und ich sind beide berufstätig und es war schon mehr als schwer einen Krippenplatz für unsere Süsse zu bekommen.
Ich mein warum braucht dein Kind sooo unbedingt einen Krippenplatz wenn du eh beim zweiten Kind zuhause bist?
Ich kann dich nicht verstehen warum du dich da so ärgerst...
Gruß aus Tirol von Kate mit Luca und Alexa an der Hand

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5. Januar 2011 um 20:05
In Antwort auf yuliya_12078522

Also
ich finde sie haben recht... Es gibt viele berufstätige die keinen Platz bekommen.


Ich finde ein zweites Kind ist kein Grund für einen Krippenplatz.


So, jetzt könnt ihr mich doof finden.

@ostfriesengeist
also ich finde dich jetzt nicht doof mit deiner aussagen

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5. Januar 2011 um 20:06


hm sorry aber deine Wut verstehe ich auch nicht.

Ähm weil du ein zweites Kind bekommst brauchst du ruhe zuhause? Brauchst einen Krippenplatz?? also das du dich darüber ärgerst finde ich sowas von frech,,,sorry

Habe drei kinder und muss eine tagesmutter privat bezahlen weil ich ARBEITEN gehe...nein ich habe auch keinen Krippenplatz bekommen weil kein platz ist.

Wenn du ruhe brauchst suche dir ne private tagesmutter und bezahle sie einfach.

LG Nicole

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5. Januar 2011 um 20:12

Ehrlich gesagt
weiß ich nicht, warum du dich ärgerst...

die einrichtung hat ganz klar recht...erst mal bekommt einen platz, wer auch arbeiten geht...punkt...

du hast die möglichkeit, dein kind zu hause zu betreuen und wenn ihr euch für ein zweites entscheidet, dann ist das eure private entscheidung...klar macht auch das zweite kind wieder arbeit...

ABER: bei dir geht es "nur" darum, dass dein kind kontakte zu anderen kindern hat und du die "zeit" für dein zweites kind gut gebrauchen könntest...bei berufstätigen eltern (oder eltern in studium/ausbildung) geht es darum, den lebensunterhalt zu bestreiten!!!...für sie ist es zwingend notwendig, einen betreuungsplatz zu haben, damit sie arbeiten gehen können und geld verdienen können...

diese option hätte euch ja auch frei gestanden...

wenn dir die sozialen kontakte für dein kind so wichtig sind, dann besuche eine krabbelgruppe, gehe zum kinderturnen, zum baby/kinderschwimmen oder finanziert euch selbst stundenweise eine tagesmutter, wo er mit anderen kinder zusammen ist...

wir haben im übrigen problemlos einen betreuungsplatz genehmigt bekommen...mein mann arbeitet vollzeit, mein studium zählt auch als vollzeit...in diesem jahr werde ich fertig, bekomme das zweite kind und unser sohn ist dann 3 jahre alt und geht normal in den kindergarten...ich hoffe sehr, dass wir nach einem jahr einen krippenplatz bekommen, damit ich dann arbeiten gehen kann...und würde mich sehr ärgern, wenn die plätze an kinder vergeben werden, deren mütter sie auch genauso gut zu hause betreuen können, weil sie nicht arbeiten gehen möchten/brauchen, ich das aber sehr wohl muss (und dann nicht könnte)

lg

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5. Januar 2011 um 20:14
In Antwort auf dalya_12688103

Ehrlich gesagt
weiß ich nicht, warum du dich ärgerst...

die einrichtung hat ganz klar recht...erst mal bekommt einen platz, wer auch arbeiten geht...punkt...

du hast die möglichkeit, dein kind zu hause zu betreuen und wenn ihr euch für ein zweites entscheidet, dann ist das eure private entscheidung...klar macht auch das zweite kind wieder arbeit...

ABER: bei dir geht es "nur" darum, dass dein kind kontakte zu anderen kindern hat und du die "zeit" für dein zweites kind gut gebrauchen könntest...bei berufstätigen eltern (oder eltern in studium/ausbildung) geht es darum, den lebensunterhalt zu bestreiten!!!...für sie ist es zwingend notwendig, einen betreuungsplatz zu haben, damit sie arbeiten gehen können und geld verdienen können...

diese option hätte euch ja auch frei gestanden...

wenn dir die sozialen kontakte für dein kind so wichtig sind, dann besuche eine krabbelgruppe, gehe zum kinderturnen, zum baby/kinderschwimmen oder finanziert euch selbst stundenweise eine tagesmutter, wo er mit anderen kinder zusammen ist...

wir haben im übrigen problemlos einen betreuungsplatz genehmigt bekommen...mein mann arbeitet vollzeit, mein studium zählt auch als vollzeit...in diesem jahr werde ich fertig, bekomme das zweite kind und unser sohn ist dann 3 jahre alt und geht normal in den kindergarten...ich hoffe sehr, dass wir nach einem jahr einen krippenplatz bekommen, damit ich dann arbeiten gehen kann...und würde mich sehr ärgern, wenn die plätze an kinder vergeben werden, deren mütter sie auch genauso gut zu hause betreuen können, weil sie nicht arbeiten gehen möchten/brauchen, ich das aber sehr wohl muss (und dann nicht könnte)

lg


super text...

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5. Januar 2011 um 20:20
In Antwort auf giulia_12492169

@ostfriesengeist
also ich finde dich jetzt nicht doof mit deiner aussagen

Puh

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5. Januar 2011 um 20:40

Stopp!!!
Ich hab jetzt noch nicht alles durchgelesen - aber eins möchte ich doch klarstellen - ich verstehe auch dass berufstätige Vorrang haben (hab das doch auch oben geschrieben wenn ich mich jetzt nicht täusche). Allerdings find ich es schon frech dass man immer wieder nach hinten vertröstet wird. Wenn ich mich scho0n 3x angemeldet habe, dann kann die Krippe "die anderen" ja auch mal an die Tagesmütter der Umgebung verweisen.

Ich hab nie gesagt dass ich mein Kind abschiebe, Ruhe für mich brauche oder so. Ich denke etwas "Ruhe" für das 2. Baby ist auch gerechtfertigt, das muss wahrscheinlich leider eh zurückstecken mit einem Kleinkind daneben...

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5. Januar 2011 um 20:50

Nachgelesen...
also einige Aussagen find ich hier nicht ganz in Ordnung "solche wie du"... "in die Krippe abschieben um Ruhe zu haben"

Vielleicht hab ich mich auch etwas missverständlich ausgedrückt?! Wir haben 3 Kitas in unserem 2000Einwohner-Kaff und eine Krippe, 3 Tagesmütter und damit sind wir eigentlich übersurchschnittlich ausgestattet. Die Tagesmütter kommen für mich persönlich nicht in Frage, da ich sie (weil Dorf) kenne und mein Kind dort NIE in Betreuung geben würde. Denn dort sind Kinder von Frauen die Hartz4 kassieren, ihre Kinder 8 Stunden am Tag abgeben und das ganze auch noch vom Staat bezahlt bekommen. Da hört es dann beiu mir auch auf...

Sinn des ganzen ist ja mitunter auch, dass er in einer Krippe vollkommen andere Eindrücke bekommt, man beschäftigt sich anders mit ihm (und NEIN, das heißt nicht dass ich hier nicht mit ihm spiele, ihm vorsinge etc ) Es ist einfach ein anderer Input. Ich finde einfach, wer zuerst kommt malt zuerst. Man weiß doch ob man wieder arbeiten MUSS nach einem Jahr oder wann auch immer, dann sollte man sich halt rechzeitig kümmern. Ich hab bei der 1. Absage ja auch absolut kein Theater veranstaltet, ich fühle mich einfach nur langsam von der Kigaleitung verarscht weil ich immer wieder nach hinten geschoben würde.


Ich wollte hier auch keine "ab wann sollte/darf ein Kind in denKiga"-Diskussion anfangen...Da findet man eh keinen gemeinsamen Nenner

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5. Januar 2011 um 20:53


WER LESEN KANN IST KLAR IM VORTEIL
- ansonsten kannst du gerne bei mir nachfragen was ich genau meine anstatt hier gleich auf so ein Niveau zu sinken

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5. Januar 2011 um 20:54
In Antwort auf himmelhoelle

Stopp!!!
Ich hab jetzt noch nicht alles durchgelesen - aber eins möchte ich doch klarstellen - ich verstehe auch dass berufstätige Vorrang haben (hab das doch auch oben geschrieben wenn ich mich jetzt nicht täusche). Allerdings find ich es schon frech dass man immer wieder nach hinten vertröstet wird. Wenn ich mich scho0n 3x angemeldet habe, dann kann die Krippe "die anderen" ja auch mal an die Tagesmütter der Umgebung verweisen.

Ich hab nie gesagt dass ich mein Kind abschiebe, Ruhe für mich brauche oder so. Ich denke etwas "Ruhe" für das 2. Baby ist auch gerechtfertigt, das muss wahrscheinlich leider eh zurückstecken mit einem Kleinkind daneben...

Dann
hättest du eben warten müssen mit dem 2. Kind. Und warum sollen mütter die arbeiten gehen zu einer tagesmutter wenn die doch einen krippenplatz bekommen würden und nicht solche wie du einen haben wollen nur damit das kind unter anderen ist

echt...so eine meinung zu haben finde ich auch echt mies!!!!!!!!!!!!!!!!!

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5. Januar 2011 um 20:57
In Antwort auf himmelhoelle

Nachgelesen...
also einige Aussagen find ich hier nicht ganz in Ordnung "solche wie du"... "in die Krippe abschieben um Ruhe zu haben"

Vielleicht hab ich mich auch etwas missverständlich ausgedrückt?! Wir haben 3 Kitas in unserem 2000Einwohner-Kaff und eine Krippe, 3 Tagesmütter und damit sind wir eigentlich übersurchschnittlich ausgestattet. Die Tagesmütter kommen für mich persönlich nicht in Frage, da ich sie (weil Dorf) kenne und mein Kind dort NIE in Betreuung geben würde. Denn dort sind Kinder von Frauen die Hartz4 kassieren, ihre Kinder 8 Stunden am Tag abgeben und das ganze auch noch vom Staat bezahlt bekommen. Da hört es dann beiu mir auch auf...

Sinn des ganzen ist ja mitunter auch, dass er in einer Krippe vollkommen andere Eindrücke bekommt, man beschäftigt sich anders mit ihm (und NEIN, das heißt nicht dass ich hier nicht mit ihm spiele, ihm vorsinge etc ) Es ist einfach ein anderer Input. Ich finde einfach, wer zuerst kommt malt zuerst. Man weiß doch ob man wieder arbeiten MUSS nach einem Jahr oder wann auch immer, dann sollte man sich halt rechzeitig kümmern. Ich hab bei der 1. Absage ja auch absolut kein Theater veranstaltet, ich fühle mich einfach nur langsam von der Kigaleitung verarscht weil ich immer wieder nach hinten geschoben würde.


Ich wollte hier auch keine "ab wann sollte/darf ein Kind in denKiga"-Diskussion anfangen...Da findet man eh keinen gemeinsamen Nenner


obere teil deiner aussage

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5. Januar 2011 um 20:59


Da fragt man sich wofür es überaupt ne Warteliste gibt

Ach ja, danke für die Glückwünsche" Hab gehört bei euch l#uten die Glocken - Glückwunsch

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5. Januar 2011 um 21:06

Nein!
Oh man, heut ist nicht mein Tag was schreiben angeht

Ich kenne - weil wir eben ein noch recht übersichtliches Dorf sind - die jeweiligen Mütter+Kinder und eben auch die Tagesmütter - glaub mir, wenn man nicht unbedingt MUSS, dann gibt man sein Kind dort nicht hin.

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5. Januar 2011 um 21:39

Hallo Suse,
uih, da hast du ja ein echt heißes Eisen in die Menge geworfen

Dass du enttäuscht bist, kann ich durchaus nachvollziehen - deine Verärgerung allerdings weniger .... letztlich gibt es bedauerlicherwiese Kinderbetreuungsplätze eben nicht (!) wie Sand am Meer, der Bedarf ist groß und das Angebot deutlich geringer - also werden "Auswahlkriterien" erstellt. Nicht nur, ob die Eltern beide berufstätig sind, sondern auch nach Alter des Kindes, ob es sich um ein Geschwisterkind handelt, und natürlich, ob Mutter/Vater alleinerziehend ist. So zumindest wird es hier bei uns gehandhabt.

Kinder, deren Mutter/Vater alleinerziehend und berufstätig ist, stehen an oberster Stelle. Die nächste Abstufung orientiert sich wohl am Alter des Kindes: je älter, desto größer das "Recht" auf einen Platz. Geschwisterkinder, also Kinder, deren Schwester/Bruder bereits in derselben Kita sind, haben ebenfalls eine höhere Chance, einen Platz zu bekommen. Dann kommen die Kinder, bei denen beide Eltern berufstätig sind. Letzte Anwärter sind die Kinder, bei denen nur ein oder kein Elternteil berufstätig ist, die deutlich unter 3 Jahre alt sind und die kein Geschwisterteil im Kindergarten haben.

Meiner Meinung nach ist diese Regelung auch relativ gerecht ausgelegt - bei den "Geschwisterkindern" kann man gespaltener Meinung sein, aber ansonsten finde ich, dass diejenigen, die berufstätig und damit auf eine Betreuung angewiesen sind, auch gegenüber Eltern, bei denen zumindest ein Elternteil ganztägig zuhause ist bevorzugt werden sollten.

Ich kann deinen Wunsch zwar verstehen, dass es sicherlich einfacher für dich ist, wenn dein "Großer" einen Platz im Kindergarten hat, und du damit dann mehr Zeit für das Baby hast. Allerdings finde ich es -entschuldige bitte- schon ein "Luxuxproblem", welches du hier schilderst.
Bei Eltern, die berufstätig sind, hängt u.U. der gesamte Lebensunterhalt vom Erhalt der Arbeitsstelle ab, während es bei dir ja eher darum geht, dass der Alltag für dich "entspannter" ist. Selbstverständlich macht ein Baby Arbeit - aber letztlich ist der Entschluss zu einem (oder zu einem zweiten/dritten/ ...) Kind freiwillig. Insbesondere bei einem zweiten oder dritten Kind weiß man ja, was einen erwartet, weiß man, dass man einen "24/7 Job" hat, dass man dafür nicht (oder nur begrenzt - Elterngeld) bezahlt wird und dass keine Dankesreden geschwungen werden.
Einer Berufstätigkeit nachzugehen, ist nur bedingt freiwillig: ich denke viele Mütter würden gerne zuhause bei ihrem Kind bleiben, müssen jedoch arbeiten gehen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, oder um die Arbeitsstelle überhaupt behalten zu können, oder schlichtweg weil die Elternzeit ausgelaufen ist.
Das sind dann schon andere Dimensionen um die es da geht, als einen entspannteren Alltag zu haben

Frag doch mal in der Krippe nach, wie genau deren Auswahlkriterien aufgestellt sind ? Ggf. sind es eben auch ältere Kinder, die "vor" deinem Sohn stehen und nicht nur die berufstätiger Eltern ? Wenn zwei 3jährige seit deiner Anmeldung zugezogen sind, rutschen die eben zuvor auf die Liste....

Dann ist auch die Frage: ist es eine städtische Einrichtung, in der du deinen Sohn angemeldet hast oder eine private ? Bei uns sind die privaten oftmals sehr, sehr kostspielig im Gegensatz zu den städtischen - weshalb letztere auch sehr überlaufen sind. Wenn du bereit bist, mehr für die Betreuung zu bezahlen, oder alternativ eine größere Wegstrecke zurückzulegen, gibt es vielleicht größere Chancen ?

Vielleicht findest du auch die Möglichkeit, ihn als "Besuchskind" in einer Kita unterzubringen ? Vereinzelt wird dies bei uns angeboten: das ist kein "fester" Platz, sondern eine Möglichkeit, Kinder für 2-3 Mal die Woche jeweils für ca. 2-4 Stunden in die Kita zu bringen. Allerdings sind diese Plätze heißbegehrt und schwer zu ergattern und kann es sein, dass bei zu großer Auslastung der Kita, diese "Besuchsregelung" aufgehoben wird.
Alternativ bieten sich natürlich auch andere, private Kindergruppen an, bei denen dein Sohn Gelegenheit findet, mit anderen Kindern zu spielen - allerdings laufen diese Gruppen wohl meist mit Eltern ab, also wird es für dich statt entspannter wohl eher stressiger.
Oder du suchst dir eine Tagesmutter, das wäre auch noch eine Idee.

Ach ja - das ist sicherlich von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, aber bei uns gilt seit nun mind. 3 Jahren nicht mehr das Motto "wer zuerst kommt, mahlt zuerst", sprich, am besten das noch ungeborene Kind anzumelden sichert am ehesten einen Betreuungsplatz. Bis 15.02. eines Jahres werden Anmeldungen für das kommende Kita-Jahr (beginnend im August/September, also wie die Schuljahre) angenommen, ab 16.02. werden die (o.g.) Auswahlkriterien auf die eingegangenen Anmeldungen angewendet und dann die Plätze vergeben. Nach Abschluss, wenn man keinen Platz bekommen hat, kann man angemeldet bleiben, sprich: im Folgejahr durchläuft man wieder die Auswahlkriterien und hofft erneut auf einen Platz .....

Meiner Erfahrung nach kannst du dich wirklich glücklich schätzen, wenn dein Sohn im August 2012 einen Platz bekommt, wenn du bis dahin nicht wieder berufstätig bist. Vielleicht nicht das, was du hören wolltest, aber leider die Realität

Liebe Grüße,
Friederike

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5. Januar 2011 um 23:06

In das Kaff wo du wohnst würde ich auch gerne ziehen!!!!
Ich versuche hier einen Kinderkrippenplatz zu bekommen und hätte schon einen festen Job und würde wieder richtig gut verdienen, nur hat man mit bei der Anmeldung schon gesagt, dass ich einen Krippenplatz voraussichtlich im September 2013 bekommen würde. Und da ist meine Kleine schon drei Jahre alt und schon zu spät...
Umweichen könnte ich auf eine private, aber die sind so teuer, dass man sich das beim besten Willen nicht leisten will oder auch in manchen Fällen nicht leisten kann.

Bei uns gibt es Wartelisten, aber in den meisten gilt dann dass Kinder mit Problemen zu Hause einen Vorrang haben und dann erst die Berufstätigen Mütter....

Schau doch mal ob ihr in der Nähe nicht eine Elternitiative habt, vielleicht hast du da Glück!

Lg

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6. Januar 2011 um 7:14

Ich finde das gut so
Einige Eltern stehen vor einem echten Betreunungsproblem und brauchen den Platz!
Du willst einfach mehr Zeit

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6. Januar 2011 um 9:25


Sorry aber das du warten musst ist ja wohl mehr als gerechtfertigt.Wenn du nur etwas Ruhe willst dann brauchst doch nicht anderen Müttern die dringend einen Platz brauchen um wieder arbeiten zu gehen diesen wegnehmen.Hast doch bestimmt auch Eltern und Schwiegereltern da hast doch nen Platz damit du Ruhe hast

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6. Januar 2011 um 11:53

Suse
ich muss dir ganz ehrlich sagen, wer so denkt wie du, hat diesen Krippen Platz auch nicht verdient. Für mich fällt das ganz klar in die Schiene "Kind abschieben"!! Für solche Fälle wie deinen gibt es Tagesmütter. Ich selber bekomme in 5 Monaten mein zweites Kind und würde niemals meine Große vorher in die Kita schicken (sie ist jetzt 21 Monate alt). Überleg mal wie dein Kind sich fühlt??? Es muss weg von dir, und das Baby darf bei dir bleiben, das ist mit Sicherheit nicht schön. Und dann muss er auch noch eine große Gruppe mit fremden Kindern. Das mag der Entwicklung eines Kindes nicht schaden, aber er ist noch so klein, dass es ihm auch mit 100% Sicherheit nichts bringen wird. Am besten ist er bei seiner Mama aufgehoben, oder eben bei einer TM die eine wesentlich individuellere Behandlung gewährleisten kann.

Lg
die Suppe

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6. Januar 2011 um 12:13
In Antwort auf botum_12548912

Suse
ich muss dir ganz ehrlich sagen, wer so denkt wie du, hat diesen Krippen Platz auch nicht verdient. Für mich fällt das ganz klar in die Schiene "Kind abschieben"!! Für solche Fälle wie deinen gibt es Tagesmütter. Ich selber bekomme in 5 Monaten mein zweites Kind und würde niemals meine Große vorher in die Kita schicken (sie ist jetzt 21 Monate alt). Überleg mal wie dein Kind sich fühlt??? Es muss weg von dir, und das Baby darf bei dir bleiben, das ist mit Sicherheit nicht schön. Und dann muss er auch noch eine große Gruppe mit fremden Kindern. Das mag der Entwicklung eines Kindes nicht schaden, aber er ist noch so klein, dass es ihm auch mit 100% Sicherheit nichts bringen wird. Am besten ist er bei seiner Mama aufgehoben, oder eben bei einer TM die eine wesentlich individuellere Behandlung gewährleisten kann.

Lg
die Suppe

... das ging mir auch schon durch den Kopf ...
Tomatensuppe spricht hier einen wesentlichen Punkt an:

dein kleiner wird im Februar ein Jahr alt, ist also erst 15 Monate alt, wenn seine Schwester/sein Bruder geboren wird und soll -deinen Wünschen nach- mit 18 Monaten 3x wöchentlich in die Krippe. Ich befürchte auch, dass "der Schuss nach hinten losgehen" könnte: so toll, aufregend, spannend, abwechslungsreich eine Kita für Kinder auch ist, so sind eben diese neuen Eindrücke auch anstrengend. Sich zu intergrieren, die neuen Menschen und Regeln kennenzulernen etc. kann insbesondere für jüngere Kinder anstrengend sein - zu einer Zeit, in der eben erst ein Geschwisterchen ankam und die Mutterliebe schon geteilt werden muss, sich dann auch noch in die Kita einzugewöhnen könnte schwer werden für deinen kleinen Mann. Mama hat nun ein "neues" Baby und er soll in die Kita...
EIn weiteres Thema: dein Sohnemann wird ja auch erst "eingewöhnt" - das kann u.U. mit einem Baby noch dabei ganz schön in Streß ausarten, da ist mit Entspannung und Ruhe, die du offensichtlich suchst, nix

Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass es (auch jüngeren Kindern) sicherlich gut tut, soziale Kontakte knüpfen zu lernen, OHNE dass Mama oder Papa stets daneben steht - sprich: ich erachte es durchaus sinnvoll, wenn Kinder schon vor dem 3.Lebensjahr eine Kita/Krippe/Kindergarten besuchen. Allerdings denke ich auch, wie bereits erwähnt, dass es für sehr junge Kinder eben auch, und gerade zu Beginn, anstrengend sein kann. Da ist es dann wichtig, dass sie zuhause ihre gewohnte und bekannte Umgebung haben. Ich denke, allein die Neuerung, dass ein Baby da ist, wird für deinen "Großen" dann erstmal genug an Neuerung sein und ich bezweifle, dass er durch den Krippenbesuch in diesem Spätsommer, großen Nutzen ziehen kann. Im nächsten Jahr wird das ganz anders aussehen, da hat er sich an die "neue" Situation zuhause gewöhnt und kann sich dann voll auf die Krippe konzentrieren.

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6. Januar 2011 um 12:43

Also
krippenplätze sollten meiner meinung nach zuerst an mütter vergeben werden die eine erwerbstätigkeit oder schulausbildung, studium etc. vorweisen können
jeder dieser betreuungsplätze kostet geld, und zwar wesentlich mehr als man dafür jeden monat zahlt, auch deshalb sollten diese plätze auch vorrangig an diejenigen vergeben werden die effektiv gerade etwas in das system einzahlen in form von lohnsteuer, sozialabgaben oder aber sich in ausbildung befinden
und mal ehrlich, den kontakt zu anderen kindern kann man seinem kind auch in diversen krabbelgruppen, sportgruppen , spielgruppen usw. bieten
lg dee

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