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Latein oder Franzoesisch

24. April 2017 um 21:31

Was meint ihr? Welche fremdsprache ist einfacher zum lernen?
ich hatte keine von beiden und kann es deswegen so gar nicht beurteilen. Meine tochter und auch ich sind der meinung das latein eher einfacher zum auswendig lernen ist,oder taeuschen wir uns da total?? 

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24. April 2017 um 21:40

Ich würde französisch wählen, weil es keine Tote Sprache ist und weil es einfacher zu erlernen ist. 

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24. April 2017 um 21:46

Den Ansatz, eine Sprache zu wählen, weil sie einfacher ist, finde ich an dieser Stelle falsch. 
Zumal Einfachheit immer im Auge des Betrachters liegt. 

Was interessiert das Kind mehr? Wo liegen seine Stärken? Je nach alter, was möchte es später machen?

Beispielsweise würde ich einem Kind, das super gut logisch denken kann, Latein empfehlen. Wohingegen ein Kind, das spaß an Sprachen hat, eher französisch lernen sollte.

 

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24. April 2017 um 22:06
In Antwort auf frechwildwunderbar

Den Ansatz, eine Sprache zu wählen, weil sie einfacher ist, finde ich an dieser Stelle falsch. 
Zumal Einfachheit immer im Auge des Betrachters liegt. 

Was interessiert das Kind mehr? Wo liegen seine Stärken? Je nach alter, was möchte es später machen?

Beispielsweise würde ich einem Kind, das super gut logisch denken kann, Latein empfehlen. Wohingegen ein Kind, das spaß an Sprachen hat, eher französisch lernen sollte.

 

So sehe ich das auch. Falls sie beide Sprachen reizvoll findet, erkundigt Euch, ob eine davon nochmals in der 9. Klasse angeboten wird.

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24. April 2017 um 22:14

Ich habe mein großes Latinum und kann sagen: "Ich habe mein großes Latinum." Geschichte zu Ende. Ach und ich kann bei "Wer wird Millionär" Worte ableiten und somit übersetzen und begeistert:"C!" rufen.

Ich bin immer noch traurig, dass ich von französisch so gar keine Ahnung habe, ich kann es weder lesen noch schreiben, geschweige denn laut vorlesen und das ist blöd.

Hätte ich noch mal die Wahl, hätte ich französisch gewählt und hätte nicht auf meine Eltern gehört, die meinten, dass ich Latein ja später für mein Medizinstudium bräuchte...

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24. April 2017 um 22:30

Das würde ich nicht nur an der Sprache fest machen. Mit Französisch wählt man (bei uns) den mathematisch-naturqissenschaftlichen Zweig, bei Latein hat man später noch einmal die Wahl zwischen mathematisch und sprachlich (dann kommt Französisch noch dazu). Da muss man abwägen... was gefällt dem Kind besser, kann es sich jetzt schon entscheiden? Hat es vielleicht schon konkrete Berufs-/Studienwünsche? Wo sind die Stärken bzw Interessen?
ich war damals noch nicht so weit, daher habe ich Latein gewählt. So hatte ich zwei Jahre später erneut die Wahl.

Ich hatte beides und kann mich Thilda nur anschließen. Eine kleine Ergänzung hätte ich noch:in Latein gibt es einen relativ ausführlichen Geschichtsteil. Das war für mich der Horror. Geschichte war das einzige Fach in der Schule, mit dem ich so überhaupt nichts anfangen konnte. 

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24. April 2017 um 22:31

Ich bin total froh, dass ich mich damals für Latein entschieden haben. Ich habe den Unterricht geliebt, da man auch sehr viel über Geschichte, Politik, etc. lernt und es nicht einfach purer Sprachunterricht ist. Außerdem liebe ich Sprachen und Latein hat mir immens dabei geholfen, andere Sprachen zu lernen (ich habe ca. 10 angefangen zu lernen und spreche vier Sprachen halbwegs gut).
Da ich etwas Geisteswissenschaftliches studiert habe, habe ich auch hier sehr vom Lateinunterricht profitiert.
Die Kinder in der Schule, die Französisch hatten, haben uns immer beneidet - wir sind immer alle sehr gerne zum Unterricht gegangen (auch wegen den Lehrern) und Französisch war ein sehr unbeliebtes Fach.
Kommt natürlich auch darauf an, wo man wohnt. Ich wohne im Süden Österreichs und war noch nie in Frankreich. Wohnt man an der französischen Grenze in Deutschland ist es sicher etwas interessanter. Schön finde ich die Sprache trotzdem nicht

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24. April 2017 um 22:53
In Antwort auf ano100

Was meint ihr? Welche fremdsprache ist einfacher zum lernen?
ich hatte keine von beiden und kann es deswegen so gar nicht beurteilen. Meine tochter und auch ich sind der meinung das latein eher einfacher zum auswendig lernen ist,oder taeuschen wir uns da total?? 

Oooooh, ich hasste diese Frage bei meiner Großen und wir bereuen manchmal immer noch die Entscheidung.
Ich fand beides gut in der Schule und mir fiel auch beides leicht. Meine Große ist sprachbegabt und das zeigte sich früh. Französisch wäre ein Selbstläufer gewesen. 

Latein ist aber so spannend, weil es logisch ist und weil so viel Philosophie, Geschichte und Ethik reinspielt. All die Dinge, die in meinen Augen bei einer humanistischen Bildung wichtig sind. Aber bei der Sprachenwahl in Klasse 6 nimmt man davon noch wenig war. Das dauert bis mindestens Klasse 9 bis man das irgendwie merkt und wenn dann die Sprache schon vermaledeit ist, dann bringt das auch nichts mehr. Und die neusprachliche Orientierung ist für 12-jährige besser zu begreifen. 
Wenn man also nie mehr die Chance hat, das andere zu lernen, ist es immer doof und ich weiß nicht, wie ich entscheiden würde. Ich habe daher eigentlich das Kind entscheiden lassen. Sie sollte nie etwas lernen, das sie gar nicht wollte bzw. Wenn ihr etwas anderes dadurch verwehrt blieb. Da ging es dann einfach um die Motivation. 
Denn die ist grundlegend für das Lernen....
Horch in sie hinein, geb ihr pro und contras, aber lass sie nach Gefühl entscheiden. Es gibt kein wirkliches pro und contra. Keiner steckt drin wie es nachher läuft...

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25. April 2017 um 0:54

Ich hatte beides, bei uns konnte man sich nach der zweiten Fremdsprache Französisch oder Russisch für das naturwissenschaftliche oder sprachliche Profil (Latein) entscheiden. Wenn Latein die zweite Fremdsprache war, musste der naturwissenschaftliche Zweig belegt werden.

Naja, jedenfalls fand ich Latein um Längen interessanter als Französisch, weil es einen großen Geschichtsteil umfasste und es sehr hilfreich für das Erlernen weiterer Sprachen ist. In Punkto Erlernbarkeit fand ich beide Sprachen ähnlich, zumindest hatte ich in beiden Fächern die gleiche Note auf dem Zeugnis stehen.

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25. April 2017 um 7:44

Eine sehr schöne und ausführliche Zusammenfassung! Ich hatte beide Sprachen in der Schule.
Rückblickend sind bei mir nicht so viele Lateinvokabeln hängengeblieben, fremde Wörter in einer Sprache, selbst französisch, leite ich öfter aus dem Englischen ab. Insofern kann ich schwer einschätzen, wieviel das Latein gebracht hat.

Was ich ein Unding finde, ist diese hier so oft beschriebene Festlegung auf den sprachlichen oder naturwissenschaftlichen Zweig mit der 2. Fremdsprache. Die Kinder sind doch gerade mal 11 oder so.

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25. April 2017 um 8:51

Ich hatte Latein und fand es super. Waren für mich leichte Einser und ich bin in Mathe die größte Niete unter der Sonne.
Französisch hingegen kann später noch nützlich werden.
Ein Freund hat sich damals tierisch geärgert, weil er Französisch genommen und es sehr schwer damit hatte und heute arbeitet er in Paris, spricht gut Französisch und ist doch sehr froh, schon einen Grundstein gelegt zu haben.

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25. April 2017 um 10:01
In Antwort auf ano100

Was meint ihr? Welche fremdsprache ist einfacher zum lernen?
ich hatte keine von beiden und kann es deswegen so gar nicht beurteilen. Meine tochter und auch ich sind der meinung das latein eher einfacher zum auswendig lernen ist,oder taeuschen wir uns da total?? 

Sie ist sogar erst 10. Ich faends eigentlich sinnvoller die stunden fuer den englischunterricht zu investieren und dann erst ab der 7. oder 8. mit einer zweiten fremdsprache anzufangen.
sie hat sich fuer latein entschieden, weil es ihr in der probestunde wohl gefallen hat. 
sie lernt vokabeln (englisch) sehr schnell, mal gucken ob das mit latein auch klappen wird.
Fuer die zukuenftige berufswahl wird ihr denk ich mal latein eher helfen. Zumindest im medizinischen bereich(krankenschwester,arzthelferin oder gar aerztin).
franzoesisch wird hier bei uns kaum verlangt, dann  schon eher niederlaendisch(wohnen direkt an der nl grenze). 
trotz allem find ich es schon arg frueh, das sie sich so frueh festlegen muss. Frz kann sie glaub ich in der 9. oder so noch dazu waehlen.
fuer einige studiengaenge braucht man,soviel ich weiss ,zumindest grundkenntnisse in latein.

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25. April 2017 um 16:15
In Antwort auf ano100

Was meint ihr? Welche fremdsprache ist einfacher zum lernen?
ich hatte keine von beiden und kann es deswegen so gar nicht beurteilen. Meine tochter und auch ich sind der meinung das latein eher einfacher zum auswendig lernen ist,oder taeuschen wir uns da total?? 

Gute Frage! Französisch ist meiner Meinung aber etwas einfacher 

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25. April 2017 um 22:34

Einige geisteswisswnschaftl. Fächer haben es noch als Voraussetzung. Medizin aber schon seit mindestens 10 Jahren nicht mehr.

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25. April 2017 um 22:56


Sehr praktisch! 

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26. April 2017 um 14:43

Ah, ich habe ein naturwissenschaftliches Studium abgeschlossen und bin DESHALB vermutlich nicht in der Lage, so geistig blumig zu antworten, daher nur kurz sachlich und logisch geantwortet:
Du lässt Dich über Deine Schule aus, im gleichen Atemzug verurteilst Du aber widerum die anderen Leute? Passt das? Ist für mich ethisch (auch wenn ich das nicht studiert habe) nicht nachvollziehbar. Wenn es schon mit der Naturwissenschaft etc. nicht klappt, wäre Empathie, Toleranz oder was auch immer wünschenswert.

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26. April 2017 um 19:13

Mit Französisch gewinnt man im Auswahlverfahren zum höheren Dienst beim AA schon lange kein Pokal mehr. 
Für die Laufbahn im gD ist Französisch als zweite Fremdsprache ausreichend, im hD wird aber in den meisten Fällen eine extravagantere Sprache erwartet. By the way - was ist denn eine "Protokollchefin"? Referatsleiter/in Protokoll bleibt man auch bloß drei Jahre...

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27. April 2017 um 0:12

Was genau haette sie mit franzoesisch gewonnen?
so wirklich hab ich noch keine gute begruendung gelesen... ausser sie wil vielleicht irgendwann in frankreich , canada oder so arbeiten und leben. 
 

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27. April 2017 um 0:23

Geschichte,politik und philosophie erachte ich als bereicherung. Wuerde sie sonst in der intensivitaet nicht gelehrt kriegen.

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27. April 2017 um 7:18
In Antwort auf ano100

Was genau haette sie mit franzoesisch gewonnen?
so wirklich hab ich noch keine gute begruendung gelesen... ausser sie wil vielleicht irgendwann in frankreich , canada oder so arbeiten und leben. 
 

Eine weitere lebendige Sprache, die sie sprechen kann.

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27. April 2017 um 7:33
In Antwort auf waldmeisterin1

Eine weitere lebendige Sprache, die sie sprechen kann.

aber auch nur, wenn sie in frz sprechenden laendern sich aufhalten wuerde. Sonst kaem die sprache doch so gut wie gar nicht zur anwendung. Die meisten hier, die frz in der schule hatten, koennen es zum grossteil kaum noch.
ich waer eher dafuer, die stunden fuer den englischunterricht zu investieren.haette man mehr von!

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27. April 2017 um 7:33
In Antwort auf waldmeisterin1

Eine weitere lebendige Sprache, die sie sprechen kann.

aber auch nur, wenn sie in frz sprechenden laendern sich aufhalten wuerde. Sonst kaem die sprache doch so gut wie gar nicht zur anwendung. Die meisten hier, die frz in der schule hatten, koennen es zum grossteil kaum noch.
ich waer eher dafuer, die stunden fuer den englischunterricht zu investieren.haette man mehr von!

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27. April 2017 um 12:58

Ich fidne beides gut und auch brauchbar. Im Studium braucht man nicht nur Latein, sondern auch oft eine zweite moderne Fremdsprache neben Englisch und da kann ein Schulfranzösisch nicht verkehrt sein, zusammen mit den Kursen an der Uni kann man schnell auf das geforderte Niveau kommen und muss nicht noch nebenher eine neue Sprache von Grund auf lernen. 

Ich selbst musste französisch nehmen (Alternative wäre russisch gewesen..) und mir fiel das auch recht leicht. Aber klar, brauchen im Alltag tue ich es so nicht, aber so geht es vielen. Es half mir aber schon oft auch weiter, beruflich hatte ich teilweise vile mit FR zu tun und da schaden Grundkenntnisse nie... Man lernt im Französischunterricht viel nebenher, Frankreich hat ebenfalls eine bewegte Geschichte und auch sowas wie Philosophie ist dort nicht unbekannt Auch die Austäusche nach Frankreich fand ich immer sehr schön. Also egal wie man es dreht und wendet, beides ist nützlich und interessant. Ich würde das Kind entscheiden lassen.

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28. April 2017 um 6:17
In Antwort auf mojito01

Ich fidne beides gut und auch brauchbar. Im Studium braucht man nicht nur Latein, sondern auch oft eine zweite moderne Fremdsprache neben Englisch und da kann ein Schulfranzösisch nicht verkehrt sein, zusammen mit den Kursen an der Uni kann man schnell auf das geforderte Niveau kommen und muss nicht noch nebenher eine neue Sprache von Grund auf lernen. 

Ich selbst musste französisch nehmen (Alternative wäre russisch gewesen..) und mir fiel das auch recht leicht. Aber klar, brauchen im Alltag tue ich es so nicht, aber so geht es vielen. Es half mir aber schon oft auch weiter, beruflich hatte ich teilweise vile mit FR zu tun und da schaden Grundkenntnisse nie... Man lernt im Französischunterricht viel nebenher, Frankreich hat ebenfalls eine bewegte Geschichte und auch sowas wie Philosophie ist dort nicht unbekannt Auch die Austäusche nach Frankreich fand ich immer sehr schön. Also egal wie man es dreht und wendet, beides ist nützlich und interessant. Ich würde das Kind entscheiden lassen.

Sie hat sich fuer latein entschieden und zwar ganz ohne mein zutun!
Da ich beide sprachen nicht kann, wollte ich ihr da nicht reinreden.
wollte hier nur wissen, wie diejenigen darueber denken , die beides koennen.
den zettel hat sie schon dienstag abgegeben, der thread hatte da keinen einfluss drauf. Sie hatten probestunden und latein gefiel ihr anscheinend besser.

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Von: katzus2010
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27. April 2017 um 12:34
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