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Lehrer bitte zu mir brauche dringend rat

25. September 2015 um 23:34 Letzte Antwort: 26. September 2015 um 15:56

mein Sohn besucht nun die 2.klaase. wir sind gerade am testen asperger adhs etc...Diagnostik Gespräch am 8.10. fest steht dass er ne Wahrnehmungsstörung hat. dir Schule geht überhaupt nicht auf ihn ein obwohl wir so viele Hilfestellungen bieten mit ihm zurecht zu kommen. Beratungsstelle alles ist im Boot wo sich eigentlich die Klassenlehrerin hinwenden könnte. es War auch ihr Wunsch dass wir dort anfragen und Natürlich hab ich dies getan. seitens der schule kommt nix. auch zu mir kein Feedback kein Kontakt um Vorfälle zu besprechen. nix null. der Unterricht mit ihm ist sehr schwierig er benötigt sehr viel. Aufmerksamkeit und Absicherungen beim arbeiten. am Mi sollten die Kinder solche ohrschützer aufsetzen um konzentriert arbeiten zu können. mein Sohn wollte das nicht es machte ihm angst sich selbst und die Umwelt nicht mehr zu hören. er sagte dies und die Lehrerin setzte ihm den Schutz auf und laut meiner Sohnes drückte die Lehrerin ihm so fest ans ihr dass er es nicht runter machen könnte und es weh tat. als sie los ließ warf er den Hörer weg. für mich völlig verständlich. .. heute ging er in die erste Klasse wollte zu den Mädels. ein junge ging hin und wollte vermitteln dass er nicht rein kommt schlug mein Sohn und schuckte woraufhin mein Sohn ihm in die Weichteile getreten hat!absolut nicht richtig keine frage! so nun bekam ich von der Lehrerin eine E Mail dass sie dieses Verhalten nicht mehr akzeptieren können ,Diagnosen hin oder her,das geht nicht und wird in Zukunft mit schulverweis angedroht.darszfhin schrieb ich ihr zurück dass ich unheimlich enttäuscht bin, heute, 2tage später von diesem Vorfall zu erfahren, dass kein Austausch herrscht und ich es nicht mehr hinnehmen werde dass mein Sohn angegriffen wird und wehrt er sich egal in welcher Form er generell die "arschkarte " gezogen hat. ich habe geschrieben das sollte aufgrund dessen ein Verweis erfolgen ich mich an die höhere Instanz wenden werde. ich bin völlig am ende. wir machen und tun und werden dort so mit Füßen getreten. was soll ich tun? Schulamt kontaktieren ?

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26. September 2015 um 9:59

Hallo!
So ganz durchblicke ich deinen Text nicht; verständlicherweise bist du ziemlich aufgebracht, aber ich versuchs mal.
Also; die genaue Diagnose habt ihr noch nicht; nur die Wahrnehmungsstörung ist gesichert? Die Lehrerin weiß Bescheid, aber die Kommunikation zwischen ihr und deinem Sohn und ihr und euch funktioniert nicht reibungslos, und sie droht damit, beim nächsten Vorfall mit Schulverweis? Also bei einem Vorfall wie dem Tritt deines Sohnes in die Weichteile eines anderen Schülers.
Was genau hast du ihr denn geschrieben?

Also; die Sache mit den Kopfhörern geht so natürlich absolut nicht! Insbesondere nicht bei einem Kind mit Wahrnehmungsstörung. Was das betrifft würde ich sie nochmal ganz genau aufklären und bitten, diesen Zwang zu unterlassen. Prinzipiell halte ich NULL von Zwang, aber bei Kindern mit diesen Störungen ist es doppelt schlimm und ein großes Drama für das Kind.
Bei Gewalt, die von deinem Sohn ausgeht, hat sie aber kaum Alternativen (in letzter Konsequenz), als einen Verweis. Bei allem Verständnis kann sie Gewalt ja nicht tolerieren. Was für eine Reaktion würdest du dir denn wünschen?
Prinzipiell halte ich eine Menge von Kommunikation. Von persönlicher Kommunikation! Am Telefon und beim geschriebenen Wort schleichen sich ganz schnell unschöne Untertöne ein, die eine Situation nur verschärfen. Bitte um ein Gespräch mit ihr und der Schulleitung und versuch nochmal zu schildern, was dein Sohn braucht (mehr Toleranz bei so Pipifax-Kram wie Kopfhörer ja oder nein; eventuell andere/klarere Ansagen; Berührungen oder die Vermeidung dieser ) das ist ja ziemlich individuell und vielleicht braucht die Lehrerin eine Art Leitfaden?!
Prinzipiell müsst ihr permanent in Kontakt sein: Kommunikationsheft, falls vorhanden; Anrufe, Gespräche usw. Da scheint es ja zu hapern und das ist das Wichtigste überhaupt.

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26. September 2015 um 10:03

Hallo Elsy,
Lehrerin bin ich nicht, aber du weißt ja von meinem Sohn
Er ist auch immer der Sündenbock, ob er es nun war oder nicht. Auch er handelt in "Notwehr" und schießt über das Ziel hinaus.
Wir hatten das Glück, dass unsere Lehrerin gleich erkannte, dass er es nicht mit Absicht macht, sondern wie unter Zwang handelt. Die Direktorin ist ebenfalls hoch motiviert. Sie hat sich extra Literatur besorgt, damit sie weiß, wie die Lehrkräfte mit einem autistischen Kind umgehen.
Zu eurem Fall:
Es ist unmöglich, dass die Lehrerin absolut nicht auf dein Kind eingeht.
Solltet ihr die Diagnose Asp.Aut. bekommen, ist es gesetzlich vorgeschrieben, dem Kind eine Teilhabe am Schulgeschehen zu ermöglichen. Dies impliziert, dass wirklich individuell auf die Belange des Kindes eingegangen wird. Ihm würde dann z.B. ein Schulbegleiter zustehen und er könnte von Mannschaftssportarten und Gruppenarbeiten befreit werden.
Gibt es notfalls noch andere Grundschulen, auf die er wechseln könnte?

Wenn du Lust hast, kannst du mir das Ergebnis per PN schicken,

LG

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26. September 2015 um 10:18

Du schon wieder...
Weißt du, wie oft mein Sohn von sogenannten "normalen Kindern" in die Weichteile getreten wurde? Meinst du, diese sind gleich in der Sonderschule gelandet?
Elsys Sohn hat auch nur aus Notwehr heraus gehandelt. Er wurde im Vorfeld provoziert.
Um solche Probleme zu beseitigen, gibt es den Anspruch auf Schulbegleitung. Die Lehrerin handelt schlichtweg falsch.
Totaler Quatsch, Kinder gleich in die Sonderschule schicken zu wollen

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26. September 2015 um 10:52


Absolut unter aller S**** dein Beitrag - auch der oben

Winterhoff beschreibt es ja so toll in seinem Buch - heutzutage haben von 24. Kindern - 20 Defizite . Aufgegliedert in einem System - und jedes Kind hat mehr als 1 Defizit . Würde ich mir mal holen diese Lektüre und dann den Mund aufreißen .

Ich finde es wichtig, dass Kinder lernen mit "anderen" Kindern zurecht zu kommen . Das müssen sie ihr ganzes Leben und wo wird da besser Toleranz gelehrt ? In der Schule .

Els.. Sohn hat das gemacht - nachdem er körperlich angegriffen wurde . Meine Tochter hätte dem Kind eine Ohrfeige verpasst und darüber hätte es kein Aufsehen gegeben - weil sie ansonsten unauffällig ist . Ich hätte nicht einmal eine Mitteilung ins Heft bekommen - mein Kind muss sich nicht schlagen lassen und darf sich wehren .

Ich wusste nicht - dass die Lehrerin sich das aussuchen darf - mit wem sie arbeiten WILL und KANN . Die Gesetze machen andere - nur in diesem Bereich gibt es eben viel Missbrauch und ich kann es verstehen, dass sich die Mutter (TE) wehren will .

Wenn es nach dem Aussuchen geht - dann sind doch Mehrheit der Lehrer so, dass sie am liebsten kleine Roboter haben - die Ja und Amen sagen .

Ob aus Sisa... Sohn etwas wird, liegt Gott sei Dank nicht in deinem Ermessen .

Hoffentlich hast du nie einen Quertreiber - aber wünschen würde ich es dir


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26. September 2015 um 11:48

Vielen dank
Danke für eure antworten. also, tilda so wie du schreibst ist es. Wahrnehmungsstörung ist gesichert ,das weiß sie auch. wir haben die psychologische Beratungsstelle mit im Boot extra für die schule damit die Lehrerin Hilfestellung bekommt. sie beansprucht nichts. sie zieht ihr eigenes Ding durch. keine Mitteilungen ins Heft kein Anruf kein wöchentlicher Austausch. es läuft nur wenn ich es angehe. es ist nun so vorgesehen, dass nach der Diagnose am 8.10 ein runder Tisch mit Direktor etc stattfindet um den Befund zu besprechen. sicher darf er niemanden in die Weichteile treten. aber andere Kinder dürfen bei ihm ständig alles und er soll nun verweise erhalten? ich kopiere euch nun die Texte hier rein damit ihr euch ein Bild machen könnt. eine Integration können wir erst beantrage wenn der Befund steht.

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26. September 2015 um 11:52

....
Hallo Frau Lehrerin Da unser Telefon nicht geht schreibe ich per E Mail. mein kind teilte mir beim abholen der schule mit,dass die Kinder ohrschützer /Kopfhörer aufsetzen mussten und er dies nicht wollte. Es ihnen auch mehrfach mitteilte. Sie ihm die Schützer aufsetzten und fest hielten bzw an die Ohren drückten sodass es ihm auch weh tat, damit er diese nicht mehr absetzen kann und auflässt. Als sie los gelassen haben hat er diesen auf den Boden geschmissen. Ich Bitte um Rückmeldung dieser Situation.

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26. September 2015 um 11:57

...
Hallo Frau Mutter es gibt in der Klasse die Regel, dass die Kinder während der Lernzeit eine Trennwand zwischen sich stellen und einen Kopfhörer anziehen sollen, damit alle konzentriert für sich arbeiten können. Das tut ihr kind grundsätzlich nicht. Solange er arbeitet und andere nicht stört, kann ich damit leben und auch die anderen Kinder, die diesbezüglich entgegenkommen zeigen sie könnten ja auch darauf bestehen, dass ihr kind auch mitmacht. ihr kind konnte sich gestern nicht auf seine Aufgaben konzentrieren, ohne direkte Anleitung durch mich. Alle Tätigkeiten, die zu Erledigung schulischer Aufgaben gehörten, hat er gestern nur dann ausgeführt, wenn ich direkt daneben stand und Schritt für Schritt angesagt haben. Sobald ich mich von seinem Arbeitsplatz entfernt habe, hat er angefangen, alle seine Stifte zu spitzen, seine Schultasche auszuräumen und mit einem nassen Tuch vom Waschbecken auszuwischen. Auf dem Stuhl zu schaukeln und seine Arme dabei über den Tisch der hinter ihm sitzenden Kinder zu wedeln. Ich habe ihn mehrfach dazu aufgefordert, den Kopfhörer anzuziehen und ihm auch erklärt warum. Ich habe ihm diesen dann auch aufgesetzt. Als er ihn sich heruntergerissen hat, habe ich nochmal erklärt, dass ich das jetzt möchte, um ein konzentriertes Arbeiten zu gewährleisten und ihm den Kopfhörer erneut aufgesetzt. Als er diesen wieder herunterreißen wollte, habe ich den Kopfhörer festgehalten. Ich habe mit Sicherheit nicht gedrückt. Den Kopfhörer hat er sich dann ebenfalls wieder vom Kopf gerissen und weggeschmissen. Damit habe ich es bewenden lassen und habe den Tag verbucht unter dann ist heute eben nicht mehr zu erreichen. Leider verlief die Lernzeit danach, wie auch schon zuvor unkonzentriert. Die Aufgaben hat er angefangen, dann aber nicht weitergemacht. Noch einmal habe ich ihm erklärt, was eigentlich zu tun ist. Er ließ sich aber nicht darauf ein. So hat Sebastian heute seine Lernzeit mit allen möglichen Dingen verbracht außer mit Lernen. So gerne ich dies auch tun würde, so kann ich es aber nicht leisten einem Kind in einer Unterrichtsstunde eine Einzelbetreuung zukommen zu lassen. Auch andere Kinder benötigen meine Hilfe oder haben Fragen. ihr Kind muss dies aushalten, dass ich nicht jederzeit und sofort zur Verfügung stehen kann und muss lernen, sich ohne eine außenstehende Person auf die Aufgaben zu fokussieren. Leider muss ich noch auf einen Zwischenfall zu sprechen kommen, der sich gestern (Mittwoch 23.09.15) ereignet hat. Frau ... (Mutter von ..... aus der 1. Klasse) hat mich sowie .... und Herrn direktor in einer Mail über folgendes Informiert: wir möchten uns wegen eines körperlichen Übergriffes heute am 23.09.2015 in der ersten Klasse an Sie wenden. Unser Sohn ...hatte eine Auseinandersetzung mit ihrem kind im Klassenzimmer der ersten Klasse, bei welcher mein Kind einen Tritt in die Weichteile abbekommen hat. Da ich am Mittwoch ebenfalls nicht an der Schule bin, habe ich heute Kolleginnen gefragt was vorgefallen ist und konnte folgendes herausfinden. ihr kind soll Mädchen aus der ersten Klasse nach der großen Pause in deren Klassenzimmer gefolgt sein. Diese fühlten sich von ihm belästigt und wollten gar nicht, dass er mitgeht. Am Mittwoch soll es zu einem lauten Streit zwischen ihrem kind und den Mädchen gekommen sein, in den sich das andere kind einmischte um seine Klassenkameradinnen zu verteidigen. Er soll ihr kind zur Seite geschubst haben und die Hand erhoben haben. Daraufhin habe ihr kind dem anfrren kind in die Weichteile getreten und anschließend mit der Faust in den Bauch geboxt . Dazu möchte ich folgendes anmerken: 1.) Die Kinder müssen nach der Pause direkt in ihr eigenes Zimmer gehen. ihr kind wusste dies auch, hielt sich aber nicht daran. Frau ... musste ihn jeden Tag aus dem Zimmer schicken. 2.) Die Reaktion, einen Jungen in die Geschlechtsteile zu treten ist absolut nicht akzeptabel, egal ob es vorher Streit gab oder nicht. In Rücksprache mit Herrn direktor sind wir zu der Übereinkunft gekommen, dass wir dieses Verhalten ganz unabhängig von einer Diagnose nicht akzeptieren können und beim nächsten Mal die Androhung eines Unterrichtsausschlusses erfolgen muss.

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26. September 2015 um 12:00

...
Hallo Frau lehrerin Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Zu den ersten Punkten denke ich,dass sich da sicherlich Lösungen finden lassen gegebenfalls mit der Unterstützung von Frau..... Deswegen werde ich letzteres nicht mehr akzeptieren. Wir sind sehr bemüht Lösungen zu finden machen und tun,erhalten kaum Rückmeldung es findet zb in Situationen wie diese von Mittwoch kein Austausch statt. Frau .... hätte mich bereits informieren können. Ich stelle fest das jedes andere Kind meines angreifen darf und dazu berechtigt ist weil mein kind diese und jene Regel gebrochen hat, jedoch bei meinem kind der sich wehrt im Falle zb von vorfall nicht berechtigt ist. Sicher treten wir niemanden in die Weichteile, wir erheben aber auch nicht die Hand ! Das dies so differenziert wird finde ich erstaunlich und werde ich in Zukunft so nicht mehr hinnehmen. Sollte es aufgrund dessen tatsächlich zu Schulverweisen kommen sehe ich mich gezwungen an die höhere Instanz zu gehen ! Ich muss gestehen dass ich absolut enttäuscht bin,dass wir Stunden in Beratungsstellen sitzen und überlegen und Schritte gehen und Seitens der Schule eigentlich recht wenig Feedback kommt! Ich hoffe das dies der anstehende Runde Tisch klären kann. Ich wünsche ihnen ein schönes Wochenende Mit freundlichen Grüßen

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26. September 2015 um 12:26

Uff...


Elswedy; danke, dass du den Austausch mit der Lehrerin hier nochmal kopiert hast; so kann man sich tatsächlich ein besseres Bild machen!
Es tut mir für Sebastian sehr leid, dass er da an ein Exemplar Lehrerin geraten ist, die sich offenbar gar nicht mit Besonderheiten auseinandersetzen will. Die Schwierigkeiten, die sie mit deinem Sohn in der Lernzeit beschreibt sind genau die Probleme, die man bei Kindern mit Wahrnehmungsstörungen und Problematiken im Autismusspektrum eben beobachten kann. Das wüsste sie, würde sie die Hilfe in Anspruch nehmen, die ihr und die Beratungsstelle ihr angeboten habt. Dann noch so übergriffig zu werden ist kontraproduktiv, aber woher soll sie das auch wissen; ihr Anspruch, allen Kindern gerecht zu werden ist offenbar nicht besonders hoch. Die Schüler sollen funktionieren! Aus...
Inwiefern die erhobene Hand und der Schubser des anderen Kindes weniger Angriff waren als der Tritt deines Sohnes, verstehe ich jetzt auch nicht. Die haben nicht verstanden, dass Sebastian überhaupt nicht nachvollziehen KANN, warum dieser Junge ihm da den Zutritt verweigert und warum er nicht mit den Mädchen reden soll.
Die Regel, dass alle Kinder sofort in ihre Klassenräume zu gehen haben mag ja ganz nett sein, aber wo sind in der Zeit die Lehrer, die eine Eskalation der Situation nicht nur hätten verhindern können, sogar verhindern müssen!
Elswedy; da scheint einiges schief zu laufen...
Ich hoffe, dass mit einer eindeutigen Diagnose im Oktober eure Chancen auf Hilfe und Verständnis wachsen. Ein Integrationshelfer wird euch da bestimmt helfen!
Auf lange Sicht würde ich allerdings überlegen, ob ein Wechsel auf eine Förderschule nicht sinnvoller ist; allein für Sebastians und eure Seelenruhe, denn ich weiß nicht, inwieweit die Lehrerin nebst Direktor bereit sind, auch nur verstehen zu wollen, dass ein Kind wie dein Sohn niemals "funktionieren" wird, weil seine Welt eine völlig andere ist, als die, die sie sehen!
Ich wünsche euch viel Kraft und Geduld und deinem Sohn endlich eine verständnisvolle und liebevolle Lehrerin!

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26. September 2015 um 12:48

Ich konnte
so heulen. mir geht es so beschissen das glaubt heim Mensch. es sind Grad mal nur 12 Schüler in seiner Klasse. forderschule hat so einen schlechten Ruf hier und dann ist die frage, da er zu 90% auch noch hochbegabt ist ob er da nicht ganz unter geht. sicher sollte er von der schule wenn es eine bessere gäbe. mit besseren Lehrern. wir haben hier eine Waldorfschule. wäre denn sowas ideal? ich bin echt am ende.

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26. September 2015 um 12:55
In Antwort auf elswedy

Ich konnte
so heulen. mir geht es so beschissen das glaubt heim Mensch. es sind Grad mal nur 12 Schüler in seiner Klasse. forderschule hat so einen schlechten Ruf hier und dann ist die frage, da er zu 90% auch noch hochbegabt ist ob er da nicht ganz unter geht. sicher sollte er von der schule wenn es eine bessere gäbe. mit besseren Lehrern. wir haben hier eine Waldorfschule. wäre denn sowas ideal? ich bin echt am ende.


12 Kinder und die macht so einen Aufstand ?

Ich drück dich mal - das ist sehr belastend für alle . Es tut mir so leid für Sebastian .

Vielleicht mal anfragen auf dieser Waldorfschule ? Ich würde das tun . Nichts sein, kann es immer .

LG

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26. September 2015 um 13:05
In Antwort auf elswedy

Ich konnte
so heulen. mir geht es so beschissen das glaubt heim Mensch. es sind Grad mal nur 12 Schüler in seiner Klasse. forderschule hat so einen schlechten Ruf hier und dann ist die frage, da er zu 90% auch noch hochbegabt ist ob er da nicht ganz unter geht. sicher sollte er von der schule wenn es eine bessere gäbe. mit besseren Lehrern. wir haben hier eine Waldorfschule. wäre denn sowas ideal? ich bin echt am ende.

Fühl
dich mal virtuell gedrückt!!!
Erstmal nicht verzweifeln bitte; es gibt ganz sicher eine Lösung!!! 12 Kinder in einer Klasse ist ja der Traum eines jeden Lehrers. Und dann ist es doppelt unverständlich, dass sie dann mit einem "besonderen" Kind nicht klar kommt...
Hol dir Unterstützung von der Beratungsstelle, hol dir den Direktor ins Boot und appellier an ihr Verständnis, versuch Aufklärungsarbeit zu leisten; eigentlich alles nicht deine Aufgaben, aber in der Schule kümmerts offenbar keinen, dass ein Kind da gerade sinnlos untergeht...

Dann: inwiefern ist der Ruf der Förderschule denn mies? Schlechtes Personal, oder was hört man so?

Was ist das für eine Waldorfschule? Eine Waldorfförderschule, oder eine normale? Integrativ oder nicht? Hast du da nähere Infos?

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26. September 2015 um 13:37

Nein
Das gibt es bei uns nicht. wir sind von dieser Sache ziemlich weit entfernt. und ich sehe es an meiner behinderten Tochter wie schwer es ist eine intehrstions status zu bekommen. ich bin mal gespannt ob das mit Wahrnehmungsstörung +adhs oder ähnliches machbar ist.

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26. September 2015 um 13:46

Für mich klingt das wie der normale Wahnsinn...
Die Lehrerin scheint schlicht und einfach überfordert zu sein. Das meine ich jetzt aber ausdrücklich nicht zwingend abwertend. Es ist einfach herausfordernd schon 25 Kindern ohne besonderen Bedürfnissen gerecht zu werden. Damit ist man eigentlich schon ganz gut ausgelastet. Dann entscheiden Politiker aus Sparmaßnahmen heraus, dass wir jetzt mal alle schön Inklusion betreiben, stellen wir paar Schulbegleitungen an und dann nach uns die Sintflut. Versteht mich nicht falsch, ich finde das Verhalten der Lehrerin auch inakzeptabel. Aber sie wird auch allein gelassen. Sie bräuchte im Unterricht eine pädagogische Hilfe (Damit meine ich keine Schulbegleitung auf 400-Basis, die anderswo keinen Job fand und in 8 Wochen wieder weg ist... So habe ich leider viele Schulbegleitungen kennengelernt.), jemanden, der deinen Sohn zuverlässig betreut. Zwischen der theoretischen und praktischen Inklusion liegen leider Welten. Da gibt es noch viel Entwicklungsbedarf. Zum einen müssen die Lehrer viel besser dafür ausgebildet werden und zum anderen brauchen wir da deutlich mehr personelle und zeitliche Ressourcen. Würde mir auch wünschen, dass der gesamte diagnostische Ablauf mal ein bisschen beschleunigt wird. Selbst wenn Lehrer und Eltern schnell handeln, dauert es oft ewig.
Ich würde mir wünschen, dass Lehrer viel öfter zu zweit in der Klasse sind, dass es einen verfügbaren Sozpäd an der Schule gibt und einen guten Draht zu den Logopäden, Ergotherapeuten und Kinderpsychologen/-psychiatern/-ärzten, dass unser Schulsystem insgesamt flexibler wäre. Dann käme es zu solchen Situationen gar nicht. Die Lehrerin wäre an dem Tag nicht allein gewesen, es hätte sich jemand um deinen Sohn kümmern können und die Klassenkameraden wären auch nicht allein gewesen. Wenns ihm zu viel wird, kann er beim Sozpäd eine Auszeit nehmen. Er kann sich erholen, die Klasse wird nicht gestört und die Lehrerin kann ihr Tagesziel erreichen. Damit wäre allen geholfen.
Aber soweit sind wir leider noch nicht...
Stattdessen sind jetzt dein Sohn und die Lehrerin in dieser Spirale gefangen. Sie wird von ihm wahrscheinlich regelrecht getriggert und er von ihr auch. Da kann man sich ans Schulamt wenden, aber die gehen auch nicht in die Klasse und stellen sich neben deinen Sohn. Die fragen mal bei der Schulleitung nach und fertig. Dienstweg beendet. Deshalb kommst du sicher weiter, wenn du nach wie vor den Kontakt zu Lehrerin suchst. Ich möchte nochmal betonen, dass die Lehrerin nicht korrekt agiert, aber ich wollte dennoch mal ein bisschen Verständnis für die Gegenseite wecken. Ich wünsche euch, dass ihr eine konstruktive Lösung findet und dein Sohn in der Schule glücklich wird. Ich hatte schon mehrfach Autisten in meinen Klassen. Da war jeder anders und jedem hat was anderes geholfen. Ich kann nur sagen, welche Lösungen wir in anstrengenden Phasen gefunden haben: Unterrichtsbegleitung, generell Schulschluss nach der 2,/4. Stunde, Einzelarbeit im Gruppenraum, Arbeit mit Kopfhörer am PC, Oma als inoffizielle Schulbegleitung, Pause allein in der Kuschelecke, keine Teilnahme an bestimmten, vorher abgesprochenen Sachen (singen, vorlesen so was in der Art), Pate innerhalb der Klasse (war eine gute Lösung, wurde aber von anderen Eltern oft auch abgelehnt). Auf jeden Fall kann ich sagen, dass Zwang eigentlich immer zur Eskalation führt. Ich habe immer gefragt, was sie sich wünschen, was ihnen helfen könnte. Vielleicht solltet ihr mal ein solches Gespräch Mutter, Kind und Lehrerin führen. Ihr sitzt im selben Boot, ob ihr wollt oder nicht. Da kann man nur die Segel richtig setzen...

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26. September 2015 um 14:13
In Antwort auf coffeequeen86

Für mich klingt das wie der normale Wahnsinn...
Die Lehrerin scheint schlicht und einfach überfordert zu sein. Das meine ich jetzt aber ausdrücklich nicht zwingend abwertend. Es ist einfach herausfordernd schon 25 Kindern ohne besonderen Bedürfnissen gerecht zu werden. Damit ist man eigentlich schon ganz gut ausgelastet. Dann entscheiden Politiker aus Sparmaßnahmen heraus, dass wir jetzt mal alle schön Inklusion betreiben, stellen wir paar Schulbegleitungen an und dann nach uns die Sintflut. Versteht mich nicht falsch, ich finde das Verhalten der Lehrerin auch inakzeptabel. Aber sie wird auch allein gelassen. Sie bräuchte im Unterricht eine pädagogische Hilfe (Damit meine ich keine Schulbegleitung auf 400-Basis, die anderswo keinen Job fand und in 8 Wochen wieder weg ist... So habe ich leider viele Schulbegleitungen kennengelernt.), jemanden, der deinen Sohn zuverlässig betreut. Zwischen der theoretischen und praktischen Inklusion liegen leider Welten. Da gibt es noch viel Entwicklungsbedarf. Zum einen müssen die Lehrer viel besser dafür ausgebildet werden und zum anderen brauchen wir da deutlich mehr personelle und zeitliche Ressourcen. Würde mir auch wünschen, dass der gesamte diagnostische Ablauf mal ein bisschen beschleunigt wird. Selbst wenn Lehrer und Eltern schnell handeln, dauert es oft ewig.
Ich würde mir wünschen, dass Lehrer viel öfter zu zweit in der Klasse sind, dass es einen verfügbaren Sozpäd an der Schule gibt und einen guten Draht zu den Logopäden, Ergotherapeuten und Kinderpsychologen/-psychiatern/-ärzten, dass unser Schulsystem insgesamt flexibler wäre. Dann käme es zu solchen Situationen gar nicht. Die Lehrerin wäre an dem Tag nicht allein gewesen, es hätte sich jemand um deinen Sohn kümmern können und die Klassenkameraden wären auch nicht allein gewesen. Wenns ihm zu viel wird, kann er beim Sozpäd eine Auszeit nehmen. Er kann sich erholen, die Klasse wird nicht gestört und die Lehrerin kann ihr Tagesziel erreichen. Damit wäre allen geholfen.
Aber soweit sind wir leider noch nicht...
Stattdessen sind jetzt dein Sohn und die Lehrerin in dieser Spirale gefangen. Sie wird von ihm wahrscheinlich regelrecht getriggert und er von ihr auch. Da kann man sich ans Schulamt wenden, aber die gehen auch nicht in die Klasse und stellen sich neben deinen Sohn. Die fragen mal bei der Schulleitung nach und fertig. Dienstweg beendet. Deshalb kommst du sicher weiter, wenn du nach wie vor den Kontakt zu Lehrerin suchst. Ich möchte nochmal betonen, dass die Lehrerin nicht korrekt agiert, aber ich wollte dennoch mal ein bisschen Verständnis für die Gegenseite wecken. Ich wünsche euch, dass ihr eine konstruktive Lösung findet und dein Sohn in der Schule glücklich wird. Ich hatte schon mehrfach Autisten in meinen Klassen. Da war jeder anders und jedem hat was anderes geholfen. Ich kann nur sagen, welche Lösungen wir in anstrengenden Phasen gefunden haben: Unterrichtsbegleitung, generell Schulschluss nach der 2,/4. Stunde, Einzelarbeit im Gruppenraum, Arbeit mit Kopfhörer am PC, Oma als inoffizielle Schulbegleitung, Pause allein in der Kuschelecke, keine Teilnahme an bestimmten, vorher abgesprochenen Sachen (singen, vorlesen so was in der Art), Pate innerhalb der Klasse (war eine gute Lösung, wurde aber von anderen Eltern oft auch abgelehnt). Auf jeden Fall kann ich sagen, dass Zwang eigentlich immer zur Eskalation führt. Ich habe immer gefragt, was sie sich wünschen, was ihnen helfen könnte. Vielleicht solltet ihr mal ein solches Gespräch Mutter, Kind und Lehrerin führen. Ihr sitzt im selben Boot, ob ihr wollt oder nicht. Da kann man nur die Segel richtig setzen...

Das was
Du schreibst ist schon richtig, jedoch deswegen reiße ich mit doch so den ätsch auf. und sie hätte Unterstützung, die ganze Schule ! aber sie Jacht ihr Ding im Alleingang. ich kann mir vorstellen wie anstrengend das für sie sein muss aber sie lässt sich ja kein bisschen auf ihn ein. null. die Dame von der Beratung hat ihr so viele Tipps gegeben die sie schlichtweg nicht umsetzt. ich kenne Integration und inclusion ganz habt toll. nämlich von meiner grossen behinderten Tochter. 9.klasse realschule jedes jahr neue Kraft die komplette Schulzeit. klappt wunderbar. und ja ,wahrscheinlich wäre so eine Kraft ideal. letzten Endes bringt aber alles nicht,wenn man nicht an einem Strang zieht! .

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26. September 2015 um 15:56
In Antwort auf elswedy

Das was
Du schreibst ist schon richtig, jedoch deswegen reiße ich mit doch so den ätsch auf. und sie hätte Unterstützung, die ganze Schule ! aber sie Jacht ihr Ding im Alleingang. ich kann mir vorstellen wie anstrengend das für sie sein muss aber sie lässt sich ja kein bisschen auf ihn ein. null. die Dame von der Beratung hat ihr so viele Tipps gegeben die sie schlichtweg nicht umsetzt. ich kenne Integration und inclusion ganz habt toll. nämlich von meiner grossen behinderten Tochter. 9.klasse realschule jedes jahr neue Kraft die komplette Schulzeit. klappt wunderbar. und ja ,wahrscheinlich wäre so eine Kraft ideal. letzten Endes bringt aber alles nicht,wenn man nicht an einem Strang zieht! .

Und das ist eben die Kehrseite der Medaille...
Solange sie ihre Dienstpflichten nicht verletzt, bist du machtlos. Und das ist das gemeine daran. Da kannst du nur eigentlich nur hoffen oder dein Kind wechselt die Schule.
Ohne dass ich jetzt meinen eigenen Berufsstand in den Dreck ziehen will, aber gegen solche ist kein Kraut gewachsen. Die ziehen ihren Stiefel durch und sitzen das aus. Fertig... Eine Schande ist das, aber da kann man kaum was dagegen machen.

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