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Leihmutterschaft, sollte es legalisiert werden?

23. Januar 2011 um 16:51

Hab mir mal Gedanken über Kinderlosigkeit gemacht und wie es mir wohl ergehen würde, hätte ich mit meinen 31 Jahren keine Kinder bekommen. Alleine der Gedanke ist schon echt hart
Nun gibt es die Möglichkeit der künstlichen Befruchtung, der Adoption (wobei auf ein Adoptivkind 11 potenzielle Paare kommen), und natürlich die Pflegschaften.
Die Kinder die in Heimen aufwachsen und zu Pflegefamilien kommen, bzw adoptiert werden, leben ja auch nicht bei ihren leiblichen Eltern, warum ist also eine Leihmutterschaft so verpönt und illegal?
Ich persönlich würde es nicht schlimm finden, vielleicht sogar begrüßen, wenn es legalisiert wird. Die Kinder wären ja teilweise oder ganz die leiblichen Kinder , nur von einer Leihmutter ausgetragen.

Was denkt ihr darüber?

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23. Januar 2011 um 17:05


Ich persönlich finde es nicht richtig.
Adoption finde ich auch besser, denn es gibt so viele Kinder, die keiner will und die sich ein schönes Zuhause wünschen.

Mit dem Kinderkriegen ein "Geschäft" machen, wie bei Leihmutterschaft, finde ich fragwürdig.
Ich denke auch, dass viele Leihmutter seelischen Schaden daran nehmen, denn man sollte die 9 Monate, die man ein Kind in sich hat, nicht unterschätzen.
Nicht wenige geben das Kind dann scheren Herzens weg oder tun es nur des Geldes wegen, weil sie in Not sind.

Nein, ich finde es gut, dass es in Dtl. illegal ist.

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23. Januar 2011 um 17:22

Da
magst Du Recht haben, kranke Kinder habens es auch schwerer eine Adoptivfamilie zu finden. Trotzdem wäre es in Deutschland anders, die Frauen würden nicht ausgebeutet werden, hier ist ja alles viel bürokratischer und freiwillig.
Ich weiß nicht, ob ich in der Lage wäre, eine Leihmutter zu sein, wahrscheinlich im Härtefall und wenn es in der eigenen Familie wäre. Mal angenommen, es wäre eine Schwester von mir, ich könnte ihr das nicht abschlagen

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23. Januar 2011 um 17:27
In Antwort auf sannie79


Ich persönlich finde es nicht richtig.
Adoption finde ich auch besser, denn es gibt so viele Kinder, die keiner will und die sich ein schönes Zuhause wünschen.

Mit dem Kinderkriegen ein "Geschäft" machen, wie bei Leihmutterschaft, finde ich fragwürdig.
Ich denke auch, dass viele Leihmutter seelischen Schaden daran nehmen, denn man sollte die 9 Monate, die man ein Kind in sich hat, nicht unterschätzen.
Nicht wenige geben das Kind dann scheren Herzens weg oder tun es nur des Geldes wegen, weil sie in Not sind.

Nein, ich finde es gut, dass es in Dtl. illegal ist.

Aber
nimmt man die Zahlen der Adoptionen, ist es doch recht wenig, oder? Viele Paare bleiben für immer kinderlos, weil sie die Chance auf eine Adoption nicht bekommen.
Ich denke, dass viele Adoptivkinder ein sehr schönes Leben haben, gerade weil die Eltern solange warten mussten und es ihr sehnlichster Wunsch war. In einigen Ländern darf eine Leihmutter zwar austragen, aber kein Geld dafür nehmen.

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23. Januar 2011 um 17:40

Das
sollte dann auch unter allen Umständen sein, wäre ja schlimm wenn nicht. Immerhin ist eine Schwangerschaft eine Belastung, auch finanziell.

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23. Januar 2011 um 17:47

Soweit
wie ich weiß, darf man ihr das Kind dann nicht wegnehmen. Das ist halt ein Risiko und ich meine das gab es auch schon oft.

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23. Januar 2011 um 17:50

Naja,
es ist ja nach einer Adoption nicht anders. Frauen die sich gegen eine Abtreibung entscheiden und ihre Kinder nach der Geburt zur Adoption freigeben tun ja nichts anderes. Ich denke man sollte nicht alles verteufeln.

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23. Januar 2011 um 22:23


Dem ist nix hinzu zufügen

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4. Februar 2011 um 12:40

Leihmutterschaft
Ich habe einige Beiträge hier gelesen und möchte folgendes dazu beitragen:

Auf ein zu adoptierendes Kind in Deutschland kommen bis zu 11 adoptionswillige Paare. Adoption, gerade in Deutschland, ist nicht einfach.
Die meisten Leihmutterschaften sind mit Kindern, die genetisch von den Eltern abstammen, d.h. die Embryonen wurden mit der Eizelle der Mutter (nicht die der Leihmutter) und dem Sperma des Vaters gezeugt. Nur die Mutter, welcher die Eizellen entnommen werden, unterzieht sich einer Stimulation. Leihmutterschaft in den USA wird durchaus nicht nur von Frauen gemacht, die sich in finanzieller Notlage befinden. Viele Frauen wollen es einfach anderen Paaren ermöglichen, das Glück einer Familie zu erfahren.

Ich befürworte Leihmutterschaft, wenn die Frau es aus freien Stücken tut und nicht aus einer Not heraus dazu gezwungen wird.

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4. Februar 2011 um 13:07


wäre auch dafür

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4. Februar 2011 um 13:23


aber adoptierte kinder werden doch auch von der "natürlichen" mutter getrennt...und geht es ihnen dadurch in einer familie, die es liebt schlechter?....aber gut..hat ja jeder seine eigene meinung....

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7. Februar 2011 um 9:54

Schaden?
Kinder, die über Leihmutterschaft geboren werden, sind sehr geliebte und mit ganzem Herzen gewünschte Kinder. Sie leiden sicher nicht an der Trennung von der Leihmutter nach der Geburt. Sie werden sofort von der Mutter in Empfang genommen und erfahren alle Liebe dieser Welt.

Das Kind nimmt keinen Schaden, wenn es durch Leihmutterschaft geboren wird. Vielmehr Schaden erleidet ein Kind, welches im Leib der Mutter aufwächst, welches das Kind gar nicht möchte und sich bereits dazu entschlossen hat, das Kind zur Adoption frei zu geben. Diese Kinder wachsen bereits ungeliebt und ungewollt auf. Und meist kommen noch weitere gesundheitliche Schäden durch Missbrauch von Alkohol und Drogen hinzu.

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7. Februar 2011 um 9:59

Völlige Unwissenheit
In den 60ern und 70ern Jahren wurden die Neugeborenen sofort von ihren Müttern getrennt und in die Säuglingsstation gebracht. Nur zu den Mahlzeiten, die ausschließlich über die Flasche erfolgten, da Stillen zu der Zeit als unhygienisch galt, wurden die Säuglinge zu ihren Müttern gebracht. Das Wickeln übernahmen die Stationsmitarbeiter. Auch ließ man die Kinder schreien in der Annahme, dass dies die Lungen kräftige.

Deiner Aussage nach, liebe congchuadethuong, müssten alle in diesen Jahren geborenen einen fürchterlichen Schaden erlitten haben.

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7. Februar 2011 um 10:02

Unethisch?
Ist dann auch Organspende unethisch? Um zu zitieren:

Nur weil Dinge machbar sind, müssen sie nicht gemacht werden !

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7. Februar 2011 um 10:07
In Antwort auf sannie79


Ich persönlich finde es nicht richtig.
Adoption finde ich auch besser, denn es gibt so viele Kinder, die keiner will und die sich ein schönes Zuhause wünschen.

Mit dem Kinderkriegen ein "Geschäft" machen, wie bei Leihmutterschaft, finde ich fragwürdig.
Ich denke auch, dass viele Leihmutter seelischen Schaden daran nehmen, denn man sollte die 9 Monate, die man ein Kind in sich hat, nicht unterschätzen.
Nicht wenige geben das Kind dann scheren Herzens weg oder tun es nur des Geldes wegen, weil sie in Not sind.

Nein, ich finde es gut, dass es in Dtl. illegal ist.

Auslandsadoption
Auch hier wird "ein Geschäft" gemacht. In manchen Südamerikanischen Ländern werden Frauen vergewaltigt, damit man ihre Kinder an westliche Länder zur Adoption frei geben kann. Dass die adoptierenden Eltern viel Geld dafür bezahlen, wird sicher keiner anzweifeln. Das ist in meinen Augen Menschenhandel!

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7. Februar 2011 um 10:12

Nicole Kidman
wird sich sicher keine Leihmutter genommen haben, um ihre Figur zu schonen. Auch sie wird einen langen Weg des unerfüllten Kinderwunsches hinter sich haben.

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7. Februar 2011 um 10:16

Wann
werden Mütter zu perfekten Müttern? Wenn sie die Kinder gebären?

Wo nimmst Du diese Kenntnis her, dass es für die Kinder eine Folter ist, wenn sie von der gefühlten Mutter getrennt werden?

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7. Februar 2011 um 10:19

Solch' eine Aussage
kann nur von jemandem getroffen werden, der sich mit unerfülltem Kinderwunsch nie beschäftigen musste.

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7. Februar 2011 um 10:23

Leihmütter
achten sehr auf die ihnen überlassenen Kinder und setzen sie keinesfalls irgend welchen Gefahren aus.

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7. Februar 2011 um 10:25

Zumindest
kann ich sachlich und höflich bleiben!

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7. Februar 2011 um 10:35

Sachliche
Diskussion ist hier doch erwünscht?!

Es ist Deine Meinung, beruhend auf wissenschaftliche Erkenntnisse (würde diese Studie gerne lesen!), dass ein Neugeborenes ausschließlich nach der Gebärenden sucht. Meine Meinung ist ein andere, beruhend auf eigene Erfahrung.

Mandy kenne ich nicht! Und ich würde mich jetzt auch nicht als "komisch drauf" bezeichnen, sondern vielmehr als jemanden mit einer anderen Meinung.

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7. Februar 2011 um 10:38

Wer sagt, dass sie einen
Schaden durch die erfolgte Trennung im direkten Anschluss an die Geburt erlitten haben?

Ich wurde in den 70ern geboren und möchte von mir behaupten, dass weder ich noch die Bindung zu meiner Mutter darunter gelitten hat.

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7. Februar 2011 um 10:46

Gute Eltern?
Das weiß man in der Tat nie, ob sich die Eltern zu guten Eltern entwickeln. Weder bei einer "normalen" Geburt, noch bei einer Geburt durch Leihmutterschaft.

Das ist aber auch nicht die Fragestellung, vielmehr, ob Leihmutterschaft legalisiert werden soll in Deutschland. Und meine Meinung dazu ist; ja, es sollte legalisiert werden, wenn es unter bestimmten Rahmenbedingungen und überwacht vollzogen wird.

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7. Februar 2011 um 10:50

Äpfel und Birnen
1. Eine Adoption ist etwas völlig anderes
Es geht da um eine ungeplante SS, die auf natürlichen Wege entstanden ist.

2. Eine Adoption ist eine absolute Notlösung
Weil die Mutter sich nicht in der Lage sieht das Kind aufzuziehen, etweder weil sie aus ethischen Gründen keinen Abbruch vornehmen möchte oder es schlichtweg zu spät dafür ist.

3. Eine Adoption hat meist schwere psychische Folgen für Mutter und Kind
Auch wenn sie Adoptiveltern alles erdenklich tun, damit es dem Kind gut geht, es bleibt ein negatives Gefühl. Eine Freundin von mir ist auch adoptiert sie hat starke psychische Probleme deswegen und auch die Mütter die ihre Kinder weggegeben habe, können nicht abschätzen, dass sie meist ihr Leben lang darunter leiden.

4. Zum Thema FREIWILLIGKEIT
Frauen die sich als Leihmütter zur Verfügung stellen, machen dies wohl in den seltesten Fällen aus Spaß an der Freude oder aus reiner Nächsten Liebe. Sie befinden sich in einer Notsituation, meist stehen sie wahrscheinlich unter enromen finaniellen Druck und sehen keinen anderen Ausweg. Die psychischen Folgen sind im Vorfeld für sie nicht absehbar oder werden in der Not verdrängt. Ich glaube kaum, dass eine Frau die gut situiert ist, ihren Körper zur Verfügung stellen würde.

5. Ein Kind ist keine Ware

Man kann sich im Leben nicht alles kaufen und das ist gut so. Wenn eine Frau kein Kind bekommen kann ist das traurig, aber nur damit sie bekommt was sie möchte und das nötige Geld hat, ist es nicht gerechtfertigt dafür die psychische und physische Gesundheit von anderen Meschen auf Spiel zu setzen. Außerdem: Nur wer Geld hat kann sich ein Kind kaufen, die anderen haben Pech gehabt..

FAZIT: Leihmutterschaft ist in meinen Augen ein schmutziges Geschäft und ethisch nicht vertretbar


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7. Februar 2011 um 11:09

Es ist ganz schrecklich,
wenn der eigene Kinderwunsch nicht erfüllt werden kann, aber eine Leihmutterschaft ist meiner Meinung nach ein unmoralisches Ausnutzen der medizinischen Möglichkeiten heutzutage. Den Eltern mit Kinderwunsch ist eine Adoption nicht genug, das eigene Erbmaterial soll es bitte schön sein, aber das auf Kosten einer Frau (Leihmutter), die aus der Not heraus so agiert, weil sie das Geld braucht. Schließlich wird man nicht aus reiner Nächstenliebe Leihmutter für ein fremdes Ehepaar. Der finanzielle Aspekt steht dabei im Vordergrund. Die Leihmutter wird also als Wirt genutzt und für den entsprechenden Scheck soll sie bitte schön auch ihre Emotionen dabei in den Hintergrund stecken und auf sämtliche Ansprüche verzichten.

Es gibt soviele hilfsbedürfte Kinder in Heimen, denen man mit einer Adoption eine Perspektive bieten könnte. Warum nicht hierauf zurückgreifen? Natürlich ist eine Adoption nicht einfach und mit vielen Wartezeiten/Wartelisten etc. verbunden, aber ich könnte mir trotzdem nicht vorstellen, eine Leihmutter zu beauftragen. Jeder, der schon einmal schwanger war, weiß, wie sehr einen die Mutterhormone in den Bann ziehen. Wie furchtbar muss es sein, das Wesen, das in einem herangewachsen ist, nach 10 Monaten einfach so abgeben zu müssen. Nicht umsonst haben sich schon viele Leihmütter nach der Geburt doch anders entschieden.

Für mich ein no-go.

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7. Februar 2011 um 11:13


Was ist denn das für ein Argument, das die Leute hier noch keine Kinderwunschzeit durchgemacht haben.

Es scheint mir auch so als wärst du nicht von deiner Mutter weggeben worden, sonst würdest du nicht schreiben, dass es egal wäre und für ein Kind keine Folgen hat, solange es alles bekommt. Adoption hat nachweislich psychische Folgen und zwar nicht nur für das Kind sondern auch für die Mutter. Aber das kannst du dir wahrscheinlich nicht vorstellen, weil du werder ein Kind weggegeben hast noch selbst wegegeben worden bist.

Eigentlich ist es allgemein bekannt.

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7. Februar 2011 um 11:44


Also ich verstehe deine Argumente wirklich nicht. Du bist also allen ernstes der Meinung man kann die psychischen Folgen billigend für so ein Geschäft in Kauf nehmen, die du ja auch selbst einräumst, weil Kinder auch aus anderen Gründen Probleme kriegen können.

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7. Februar 2011 um 12:27


...mehr kann man dazu auch gar nicht sagen, richtig so!

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7. Februar 2011 um 12:39


Dann kauft man sich halt eins, so nach dem Motto: Das was ich will, das hol ich mir, koste es was es wolle, ob andere dabei auf der Strecke bleiben - mir doch egal. OHNE WORTE

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7. Februar 2011 um 12:40


Genauso sehe ich das auch....

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7. Februar 2011 um 12:43

.....
Sie kennt aber die andere Seite, die einige hier nicht sehen wollen.

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7. Februar 2011 um 12:46

Und weil es die Psyche so stark belastet,
ist es demnach legitim bzw. moralisch/ethisch, mir ein Kind zu kaufen? Den Notstand einer Leihmutter auszunutzen, die Geld benötigt, damit sie mein Kind austrägt, weil ich es nicht kann?

Was ist denn mit der Psyche der Leihmutter, die das nur tut, weil man ihr Geld dafür bietet und sie durch Lebensumstände keinen besseren Weg für sich weiß, als sich auf sowas einzulassen?

Warum adoptiert man dann kein Kind? Irgendwer hier schrieb, eine Adoption sei auch eine psychische Belastung! Eine Leihmutterschaft etwa nicht? 10 Monate warten und hoffen, dass die Leihmutter keine Bindung zu dem Baby in ihrem Bauch aufbaut, das schließlich MEIN Erbmaterial trägt? Hoffen, dass die Leihmutter nie das Kind sehen möchte, was sie unter ihrem Herzen getragen hat? Hoffen, dass sich alles schwarz auf weiß in Papierform schon irgendwie regeln und ausschließen lässt?

Wir sprechen doch hier nicht vom Kauf eines Hundewelpen!

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7. Februar 2011 um 12:55


Und wie stehst du zu einer Eizellenspende...? Okay oder nicht okay?

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7. Februar 2011 um 12:59

.....
Es wird immer Leute geben im Leben, die etwas haben, das man selbst nicht hat. Das ist nun mal so. Das muss man akzeptieren, auch wenn man noch so neidisch ist.

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7. Februar 2011 um 12:59

"Chance für die, die statt Ausbildung Mutter werden"

diese Frauen/Mädchen werden ungewollt schwanger und kommen doch für eine Leihmutterschaft gar nicht in Frage, da sie dann ja schon schwanger sind. Eine Leihmutter soll künstlich befruchtet werden mit dem Erbmaterial der zukünftigen Eltern.

Inwiefern ist eine Leihmutterschaft jetzt eine Chance für Frauen, die ungewollt schwanger werden? Sie müssen das Kind nach wie vor, wenn sie es nicht haben wollen, zur Adoption freigeben.

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7. Februar 2011 um 13:05


Okay, also ist es NICHT unethisch wenn eine Frau aus finanziellen Nöten heraus ihre Eizellen spendet, was einen massiven Eingriff darstellt, Stichwort Überstimulation undundund?
Der Eingriff als solches ist ebenfalls nicht völlig frei von Gefahren, was wenn die Eizellenspenderin danach selbst nicht mehr Mutter werden kann?
DAS ist vertretbar?

Davon ab, was wenn die Eizellenspenderin zb eine andere Hautfarbe hat als die potentiellen Eltern? Wer sagt dass ein Kind NICHT darunter leidet so ganz anders als seine Eltern auszusehen?

Wie argumentierst du da? Immernoch okay, weil es ja von der "gefühlten" Mutter nicht getrennt wird? Wird ein Kind welches so ganz anders aussieht als die Eltern nicht auch irgendwo von seinen Wurzeln getrennt?

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7. Februar 2011 um 13:09

Mein reden
s.u.

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7. Februar 2011 um 13:19


Moment, du sagst aber "Solang alle glücklich sind ist es okay"- was ist mit einer Eizellenspenderin die es aus finanzieller Not heraus tut und danach NICHT mehr selbst Mutter werden kann?
Ist DIE glücklich?

Und vllt solltest du bedenken dass Eizellenspenden nicht überall erlaubt sind und auch unterschiedlich teuer in den verschiedenen Ländern, wenn es nun Eltern gibt die UNBEDINGT ein Kind mittels Eizellenspende wollen und dann in ein afrikanisches Land z. Bsp. gehen ist nunmal FAKT dass das Kind anders aussehen dürfte als es der europäische Typus vorgibt.

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7. Februar 2011 um 13:19

Ich bin für Leihmutterschaft
Wir haben ein Kind, das von einer wunderbaren Frau für uns ausgetragen wurde. Sie tat es zum größten Teil aus altruistischen Beweggründen und keinesfalls aus einer finanziellen Notlage heraus. Sie wollte anderen Paaren eine Familie ermöglichen, was sie für uns getan hat. Sie wurde, bevor es zu einem Transfer kam, von Psychologen und anderen Medizinern eingehend untersucht. Da sie selbst zwei Kinder hat, wusste sie, auf was sie sich einlassen würde. Sie kennt unser Kind, sieht es aufwachsen und ist sehr stolz auf das, was sie für uns getan hat. Sie ist gerade in dem Prozess, es für eine weiteres Paar, welches ungewollt kinderlos ist, zu tun.

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7. Februar 2011 um 13:31


Cong, was DU schreibst ist lächerlich: in Deutschland ist die Eizellspende GRUNDSÄTZLICH VERBOTEN!


Hier der Wikiblödiaartikel für dich:

http://de.wikipedia.org/wiki/Eizellspende

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7. Februar 2011 um 13:34
In Antwort auf mdrta_12273058


Cong, was DU schreibst ist lächerlich: in Deutschland ist die Eizellspende GRUNDSÄTZLICH VERBOTEN!


Hier der Wikiblödiaartikel für dich:

http://de.wikipedia.org/wiki/Eizellspende


Liebe Cong,


ich empfehle dir die ausführliche Recherche zu Themen bei denen du mitreden möchtest und verlasse nun diese Diskussion, denn ich diskutiere nicht gern mit Menschen die von Tuten und Blasen NULL Ahnung haben.
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.



(Gibt es hier eigentlich bald mal einen Smilie der mit dem Kopf vor die Wand knallt?)

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7. Februar 2011 um 13:50
In Antwort auf ryana_12261699

Ich bin für Leihmutterschaft
Wir haben ein Kind, das von einer wunderbaren Frau für uns ausgetragen wurde. Sie tat es zum größten Teil aus altruistischen Beweggründen und keinesfalls aus einer finanziellen Notlage heraus. Sie wollte anderen Paaren eine Familie ermöglichen, was sie für uns getan hat. Sie wurde, bevor es zu einem Transfer kam, von Psychologen und anderen Medizinern eingehend untersucht. Da sie selbst zwei Kinder hat, wusste sie, auf was sie sich einlassen würde. Sie kennt unser Kind, sieht es aufwachsen und ist sehr stolz auf das, was sie für uns getan hat. Sie ist gerade in dem Prozess, es für eine weiteres Paar, welches ungewollt kinderlos ist, zu tun.


Ist das dein ernst?

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7. Februar 2011 um 13:53
In Antwort auf kleinilein


Ist das dein ernst?

Ja!
Ich teile auch gerne meine Erfahrungen, die durchweg positiv sind!

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7. Februar 2011 um 13:59
In Antwort auf ryana_12261699

Ja!
Ich teile auch gerne meine Erfahrungen, die durchweg positiv sind!


Wo habt ihr das denn gemacht, in D geht es ja schließlich nicht?

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7. Februar 2011 um 19:01
In Antwort auf kleinilein


Wo habt ihr das denn gemacht, in D geht es ja schließlich nicht?

In den USA
Das ist auch das einzige Land, wo ich Leihmutterschaft derzeit befürworten kann.

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26. Februar 2011 um 23:12
In Antwort auf ryana_12261699

In den USA
Das ist auch das einzige Land, wo ich Leihmutterschaft derzeit befürworten kann.


An littlemiracle4us,
ich bin ganz deiner Meinung
Aber das können wohl nur Menschen verstehen die einen unerfüllten Kinderwunsch haben. Auch wir sind Eltern durch eine ganz liebe LM in den USA geworden.
Eine LM in den USA ist nicht zu vergleichen mit Indien, Ukraine, Gegorgien usw.
In den USA muss die LM bestimmte Kriterien erfüllen.
Unter anderem darf sie nich den Lebensunterhalt der Familie damit verdienen. Sie muss mindestens ein eigenes Kind haben....und noch einiges mehr, mal abgesehen von den ganzen Tests. Sagen wir mal so es kann nicht jede dahergelaufene Frau LM werden, die denkt sie braucht das Geld. So wie es immer dagestellt wird.
Zu den Gefühlen der LM kann ich nur sagen unsere LM wird zu uns und den Kindern immer eine besondere Bindung haben, aber sie hat nie das Gefühl gehabt ihr wurden die Kinder wegenommen. Sie hat sich über Jahre Gedanken gemacht ein LM zu werden und dadurch einem anderen Paar den größten Wunsch zu erfüllen, deshalb war es für sie von Anfang an klar das sie wie eine "Pflegemutter" für 9 Monate auf unsere Kinder aufpasst. Man konnt ihr die Freude richtig ansehen als sie uns mit den Kindern nach der Geburt sah.
Wir haben heute noch ein sehr enges Verhältnis zu ihr und ihrer Familie.

Leihmutterschaft heißt nicht automatisch, arme Frau braucht Geld und muss deshalb ihre Geärmutter vermieten.
Das ist einfach eine dumme Denkweise.

VG

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27. Februar 2011 um 9:35


Ich finde es ein schöne Möglichkeit für Paare mit Kinderwunsch!

An littlemiracle4us,
ich bin ganz deiner Meinung
Aber das können wohl nur Menschen verstehen die einen unerfüllten Kinderwunsch haben. Auch wir sind Eltern durch eine ganz liebe LM in den USA geworden.


Eine LM in den USA ist nicht zu vergleichen mit Indien, Ukraine, Gegorgien usw.
In den USA muss die LM bestimmte Kriterien erfüllen.
Unter anderem darf sie nich den Lebensunterhalt der Familie damit verdienen. Sie muss mindestens ein eigenes Kind haben....und noch einiges mehr, mal abgesehen von den ganzen Tests. Sagen wir mal so es kann nicht jede dahergelaufene Frau LM werden, die denkt sie braucht das Geld. So wie es immer dagestellt wird.
Zu den Gefühlen der LM kann ich nur sagen unsere LM wird zu uns und den Kindern immer eine besondere Bindung haben, aber sie hat nie das Gefühl gehabt ihr wurden die Kinder wegenommen. Sie hat sich über Jahre Gedanken gemacht ein LM zu werden und dadurch einem anderen Paar den größten Wunsch zu erfüllen, deshalb war es für sie von Anfang an klar das sie wie eine "Pflegemutter" für 9 Monate auf unsere Kinder aufpasst. Man konnt ihr die Freude richtig ansehen als sie uns mit den Kindern nach der Geburt sah.
Wir haben heute noch ein sehr enges Verhältnis zu ihr und ihrer Familie.

Leihmutterschaft heißt nicht automatisch, arme Frau braucht Geld und muss deshalb ihre Geärmutter vermieten.
Das ist einfach eine dumme Denkweise.

VG

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27. Februar 2011 um 12:30


Es war mir viel Geld wert, außerdem hab ich nicht das Kind bezahlt sondern eine Entschädigung für den Aufwand.

Ein Leben ist unbezahlbar!


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27. Februar 2011 um 12:43


Da spricht mal wieder jemand der eigene Kinder hat und keine
Ahnung von unerfülltem Kinderwunsch hat.

Wenn jede Frau vor einer Schwangerschaft automatisch so negativ denkt, würde es sehr wenige Geburten geben.
Denk mal darüber nach wieviel Geburten ohne Komplikationen verlaufen.

Ich verstehe auch nicht was du damit sagen möchtest:
"Und-die Gene des Babys können komplett die der
Adoptiveltern sein.
Aber das Blut ist das der LM"







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27. Februar 2011 um 13:19

@kaefer
also ich bin auch dagegen, weil ich mich grundsätzlich mit gen-experimenten usw. nicht anfreunden kann.

ich muss alerdings sagen, dass deine argumente dagegen keine sind, die sich jetzt speziell gegen eine leihmutterschaft azssprechen, sondern es sind die natürlichen konsequenzen und risiken die JEDER schwangeren widerfahgren können.

naja wie auch immer.

das mit dem menschenhandel kannst du so nicht sagen. die frauen werden in den westlichen ländern, wo das möglich und legal ist nicht gezwungen das zu tun.

ich finde das eine grauenvolle unterstellung.
wie gesagt, ich bina uch nicht unbedingt dafür, aber es so zu verteufeln würde mir nicht einfallen.

und dass man einen unerfüllten kinderwunsch durch ablenkung oder psychotherapie mildern kann ist völliger blödsinn.

biologisch gesehn istd as der sinn unseres daseins, uns zu vermehren. ein unerfüllter kinderwunsch ist mit eins der schlimmsten dinge, die ein paar durchmachen kann und nicht selten gehen auch langjährige und sehr innige beziehungen daran kaputt.

wenn es also für manche keinen anderen weg zu geben scheint, akzeptiere ich das voll und ganz und die mütter die das kind austragen, die entscheiden sich selber dazu und die werden auch ausführlich über die risiken und folgen aufgeklärt.

also nix für ungut, aber dein beitrag liest sich so, als würde die leihmutter dazu gezwungen werden.

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