Anzeige

Forum / Mein Baby

Leihmutterschaft - wie sehr ihr das?

Letzte Nachricht: 11. November 2014 um 20:38
R
re_11976650
29.09.14 um 22:04

Aufgrund einer aktuellen Situation in meiner Familie hatte ich am Wochenende eine Diskussion über das Thema, und es würde mich mal interessieren, wie ihr das seht-

Es geht mir jetzt nicht darum, dass eine Leihmutter das Kind austrägt für irgendwelche Fremden und dafür 120 000 Euro bekommt oder sowas, sondern eher um Leihmutterschaft im Familien/Freundeskreis.

Wenn z.B. eure Schwester keine Kinder bekommen kann oder die Frau eures Bruders oder eure beste Freundin oder sonstwer, der euch sehr nahe steht, und dieses Paar sich aber unheimlich ein leibliches Kind wünschen?

Wie würdet ihr dazu stehen? Moralisch total daneben dann Leihmuttershcaft in erwägung zu ziehen und jemanden aus Familie/Freundeskreis zu fragen? Unter solchen Bedingungen OK? Würdet ihr's für jemand sehr nahestehendes tun, und quasi sein Kind austragen?
Wie würdet ihr es findet, wenn z.B. eine Freundin von euch das für meinetwegen ihre Schwester macht?

Würde mich einfach mal interessieren, gab hier bei uns wirklich sehr unterschiedliche Ansichten dazu.

LG Knallhamster

Mehr lesen

A
an0N_1256791999z
29.09.14 um 22:06

Also
Ich glaube ich wuerde nichtmal fuer meine Schwester ein Kind austragen wollen! irgendwie wuerde ich mich glaub ich immer fuehlen als wenn es meins waere, ich koennte das nicht,ob wohl ich sie wirklich sehr lieb habe

Gefällt mir

S
steph_12267266
29.09.14 um 22:13

Ich könnte das nicht,
nie und nimmer im Leben. Also weder "normale" Leihmutterschaft, aber schon gar nicht im Verwandten- oder Freundeskreis. Da wäre es ja noch schlimmer für mich, das Kind aufwachsen zu sehen, seine Mama zu sein und doch nicht seine Mama zu sein.
Auch die Problematik, dass Kinder in meinen Augen einfach wissen sollten, von wem sie abstammen, wäre ein weiteres Thema für mich.

Ich würde es auch nicht begrüßen, wenn das jemand in meinem Freundes- oder Verwandtenkreis macht, weil es sehr kurz gedacht ist. Da wird quasi ein "Opfer" auf sich genommen und keiner ist sich darüber im Klaren, was er da eigentlich tut.
Neeeee! Dafür gibt es Adoptionen, auch wenn diese nicht immer einfach durchzuführen sind und sowohl Wartezeiten als auch Ausschlusskriterien bestehen, die aber in meinen Augen auch ihre Berechtigung haben. Es geht um Kinder!!!! Nicht um etwas, mit dem man Handel betreibt oder "verschenkt".

Gefällt mir

S
selene_12148207
29.09.14 um 22:20

Prinzipiell
finde ich, ist es ein sehr gewagter und mutiger schritt. klar, der kinderwunsch kann unheimlich groß sein und man geht in seiner verzweiflung auch diesen weg. ich selbst verurteile das nicht. würde mir meine schwägerin (die auch keine kinder haben kann) sagen, sie möchten eine leihmutter nehmen, fände ich das nicht schlimm. sicherlich müsste ich das erstmal verdauen aber ansonsten ist es für mich OK.

aber ich selbst könnte keine leihmutter sein/werden, nicht mal für mir nahestehende personen. und ich kann dir auch sagen, warum: dieses kind würde in meinem körper wohnen und aufwachsen und ich würde mit diesem wesen eine beziehung aufbauen. für mich wäre es so, als wäre es mein eigenes und ich könnte es nicht ohne weiteres hergeben, bzw. mitansehen, wie es zu seiner "eigentlichen" mama geht; damit verbunden würde ich dieses kind ja auch immer wieder sehen und es würde mir wehtun, es nicht MEINS nennen zu können. ich bin einfach zu emotional dafür und ich meine, damit würde ich auch die mir nahestehende person verlieren.

Gefällt mir

Anzeige
N
nesrin_12661922
29.09.14 um 22:21

Wenn die betreffenden parteien es können
und das kind geliebt wird, finde ich es okay.

ich habe mich mal damit befasst, nachdem ich einen australischen blog dazu gelesen hab, in dem es eben darum ging, dass ne schwester es für ihre schwester getan hat. es hat mich sehr gerührt und beide schienen damit so umzugehen, als würde es keinen leidtragenden geben.. aber ich denke, dass das ein sehr, sehr schwieriges thema ist.

Gefällt mir

waldmeisterin1
waldmeisterin1
30.09.14 um 9:59

Schwieriges Thema
Selbst ein fremdes Kind austragen würde ich nicht. Aber auf hypothetischer Ebene würde mir das Abgeben eines fremden Kindes vermutlich leichter fallen, als ein leibliches Kind zur Adoption freizugeben - einfach weil es in dem Fall von Anfang an eine bewußte Entscheidung zu dem Prozess wäre, und es genetisch nicht meins wäre.

Kann durchaus verstehen, wenn sich Paare zu dem Schritt entschließen. Kinderwunsch kann extrem quälend sein. Und fast alle die hier schreiben haben ein eigenes Kind und mussten nicht erfahren, wie es ist, für immer kinderlos zu sein. Adoptionen sind auch nicht immer möglich und für manche besteht die einzige Möglichkeit zur Mutterschaft in der Leihmutterschaft.

Gefällt mir

L
loreto_12755256
30.09.14 um 11:17

Wir sind alle Mütter aus Überzeugung und voller Liebe...
und wenn die Natur uns da einen Strich durch die Rechnung macht, ist es sehr hart...für uns kaum nachzuvollziehen...aber der Gedanke, ich hätte meine Tochter nicht, der ist echt schlimm...wenn man in so einer emotionalen Ausnahmesituation ist, greift man wahrscheinlich nach vielen Dingen und geht verzwickte Wege...

Wir können glaub ich nicht die Antworten pauschalisieren....jeder muss mit sich und der Entscheidung leben.

Reine Profitgier von Leihmüttern und anderen Personen finde ich abartig....

Ich weiß nicht, ob ich nicht auch den Weg gehen würde....genau wie Eizellenspende.....

Könnte ich nur sagen, wenn ich in der Situation wäre....

Gefällt mir

Anzeige
R
re_11976650
30.09.14 um 20:35
In Antwort auf steph_12267266

Ich könnte das nicht,
nie und nimmer im Leben. Also weder "normale" Leihmutterschaft, aber schon gar nicht im Verwandten- oder Freundeskreis. Da wäre es ja noch schlimmer für mich, das Kind aufwachsen zu sehen, seine Mama zu sein und doch nicht seine Mama zu sein.
Auch die Problematik, dass Kinder in meinen Augen einfach wissen sollten, von wem sie abstammen, wäre ein weiteres Thema für mich.

Ich würde es auch nicht begrüßen, wenn das jemand in meinem Freundes- oder Verwandtenkreis macht, weil es sehr kurz gedacht ist. Da wird quasi ein "Opfer" auf sich genommen und keiner ist sich darüber im Klaren, was er da eigentlich tut.
Neeeee! Dafür gibt es Adoptionen, auch wenn diese nicht immer einfach durchzuführen sind und sowohl Wartezeiten als auch Ausschlusskriterien bestehen, die aber in meinen Augen auch ihre Berechtigung haben. Es geht um Kinder!!!! Nicht um etwas, mit dem man Handel betreibt oder "verschenkt".

Was meinst du denn genau mit damit?
Also, meinst du, dass man dem Kind damit schadet? Inwiefern ist denn eine Leihmutterschaft für das Kind deiner Meinung nach schlimm? Bzw. schlimmer als z.B. Adoption? Oder auch meinetwegen ein Kind, dass aus einer (anonyen) Samenspende entsteht? Oder ein Kind mit zwei lesbischen Müttern (natürlich nur einer leiblichen) und einem "Vater" von der Samenbank oder aus einer Internetanzeige, der Maximal als Onkel auftritt?

Also, klar, ich finde auch, ein Kind hat ein Recht darauf zu wissen, woher es kommt, aber das kann man einem Kind bei Leihmutterschaft ja auch Altersgerecht erklären. Dass eben die Mama es nicht im Bauch haben konnte, aber Mama und Papa sich es soo gewünscht haben, und ein baby nunmal nur in einem Bauch wachsen kann, und dass es dann eben im Bauch der Tante gewachsen ist, weil es bei Mama nicht ging.. Klar hat ein Kind und auch noch Jugendlicher/Erwachsener da etwas zum nachdenken, aber im Gegensatz zu beispielsweise einem Adoptivkind sind seine Eltern auch genetisch seine Eltern (Samen und Eizellenspende, die Leihmutter trägt ja nur aus) und wenn die Leihmutter z.B. die Tante ist, hat das Kind die Möglichkeit sie auch zu kennen, muss sich also nicht sein leben lang fragen wer wohl seine echten Eltern sind, warum sie es nicht wollten o.ä...Und im Sozialen Umfeld sollte es doch auch keine Probleme geben, sieht man dem Kind ja nicht an, in wessen Bauch es herangewachsen ist, da denke ich könnten es Kinder z.B. homosexuueller Paare es mal schwerer haben.

Also, klar, ich verstehe, dass ein Kind nichts zum verschenken ist, sehe ich auch so, geschweige denn zum verkaufen, und dass das für die Leihmutter und auch die Eltern schweirig sein kann, logisch., aber dein Post klingt so, als ob du auch findest, dass man dem dem Kind dadurch etwas antut. Und dieser Punkt kam in unserer Familieninternen Diskussion so gar nicht auf da würde es mich interessieren, was genau du damit meinst, oder ob du es überhaupt so meinst?

LG, Knallhamster

Gefällt mir

waldmeisterin1
waldmeisterin1
30.09.14 um 20:44

.
Kurzer Einwurf: Das Kind würde Dir doch eigentlich nicht ähnlich sehen, da es ja nicht von Dir abstammt, sondern von der Mutter welche die Eizelle gespendet hat

Gefällt mir

Anzeige
S
steph_12267266
30.09.14 um 22:44
In Antwort auf re_11976650

Was meinst du denn genau mit damit?
Also, meinst du, dass man dem Kind damit schadet? Inwiefern ist denn eine Leihmutterschaft für das Kind deiner Meinung nach schlimm? Bzw. schlimmer als z.B. Adoption? Oder auch meinetwegen ein Kind, dass aus einer (anonyen) Samenspende entsteht? Oder ein Kind mit zwei lesbischen Müttern (natürlich nur einer leiblichen) und einem "Vater" von der Samenbank oder aus einer Internetanzeige, der Maximal als Onkel auftritt?

Also, klar, ich finde auch, ein Kind hat ein Recht darauf zu wissen, woher es kommt, aber das kann man einem Kind bei Leihmutterschaft ja auch Altersgerecht erklären. Dass eben die Mama es nicht im Bauch haben konnte, aber Mama und Papa sich es soo gewünscht haben, und ein baby nunmal nur in einem Bauch wachsen kann, und dass es dann eben im Bauch der Tante gewachsen ist, weil es bei Mama nicht ging.. Klar hat ein Kind und auch noch Jugendlicher/Erwachsener da etwas zum nachdenken, aber im Gegensatz zu beispielsweise einem Adoptivkind sind seine Eltern auch genetisch seine Eltern (Samen und Eizellenspende, die Leihmutter trägt ja nur aus) und wenn die Leihmutter z.B. die Tante ist, hat das Kind die Möglichkeit sie auch zu kennen, muss sich also nicht sein leben lang fragen wer wohl seine echten Eltern sind, warum sie es nicht wollten o.ä...Und im Sozialen Umfeld sollte es doch auch keine Probleme geben, sieht man dem Kind ja nicht an, in wessen Bauch es herangewachsen ist, da denke ich könnten es Kinder z.B. homosexuueller Paare es mal schwerer haben.

Also, klar, ich verstehe, dass ein Kind nichts zum verschenken ist, sehe ich auch so, geschweige denn zum verkaufen, und dass das für die Leihmutter und auch die Eltern schweirig sein kann, logisch., aber dein Post klingt so, als ob du auch findest, dass man dem dem Kind dadurch etwas antut. Und dieser Punkt kam in unserer Familieninternen Diskussion so gar nicht auf da würde es mich interessieren, was genau du damit meinst, oder ob du es überhaupt so meinst?

LG, Knallhamster

Ich denke einfach,
dass die Schwangerschaft eine enge Bindung entstehen lässt. Die Gene sind ein anderes Thema, aber Herzschlag, Stimme, etc. das sind so prägende Dinge in meinen Augen, dass man die auch nicht einfach übersehen darf.
Das Kind kommt ja nicht als tabula rasa auf die Welt. Es hat sich 9 Monate im Bauch entwickelt und irgendwas davon bleibt hängen.
Nicht arg viel weniger als vom leiblichen Vater, den man vielleicht nie kennen lernt und dann einen anderen vorgesetzt bekommt.
Und dann gehe ich einfach fest davon aus, dass es eben nicht so unkompliziert ist, wie man es einem Kind vielleicht erklären mag. Es ist nicht so, dass eben eine Schwester das Kind für die andere austrägt, weil es im Bauch der wirklichen Mama nicht geht. Da spielen nachher die Gefühle verrückt. Sowohl von der Leihmama als auch von der genetischen und alltäglichen Mutter. Und was da dann an Wind entsteht, bekommt das Kind auch ab.

Neee, ich bin da kategorisch dagegen und halte es für nicht gut. Für alle Beteiligten nicht und auch für das Kind ist es eben nicht unproblematisch.

Bei allem Respekt für kinderlose Frauen, das ist für mich kein sinnvoller Ausweg. Vielleicht aber auch, weil ich da ein Stück Familiengeschichte beimische, die nicht ganz passt.
Eine Cousine meiner Mutter wurde vom Bruder der Mutter und dessen Frau adoptiert, da das Baby eben das Resultat einer Kriegsliebe war und auf die Art und Weise die eine Familie endlich ein Baby hatte und die leibliche Mutter ihr Problem los war, da der Ehemann garantiert kein fremdes Kind akzepziert hätte. Klar, ist eine bewusste Entscheidung zur Leihmutterschaft eine andere Geschichte, aber das was da abging war einfach nur furchtbar. Nie Frieden für alle Beteiligten, sondern ein Krieg um das Kind. Eine Mutter, die zwar dankbar darüber war, dass sie das Kind gebären konnte und es gut versorgt wurde, aber dennoch ständig traurig darüber, dass es nicht bei ihr aufwuchs. Eltern, die immer Angst hatten, dass die Tante, die eigentlich die Mutter war, für das Kind "wichtig" sein könnte. Und eine Großfamilie, die machtlos daneben stand bzw. auch noch kräftig mitmischte. Das Thema ist heute noch nicht vom Tisch, obwohl die Elterngeneration verstorben ist.
Viele böse Worte, problematische Entwicklung des Kindes bzw. im Erwachsenenleben (Suizidversuche, eigenes unglückliches Familienleben, emotional absolut instabil in der eigenen Mutterschaft, etc.)
Neeee, ist zwar nicht das Gleiche, aber die Ansätze reichen mir persönlich. Für mich käme das nie nie nie in Frage. Das lag bei denen nicht nur an den Genen.....

Gefällt mir

P
pich_12574579
01.10.14 um 6:55

Hmmm
Wenn ich eine Tochter hätte,und sie in der situation stecken würde,ganz klar ja.Ich würde alles für meine kinder tun.
Bei schwestern ider andere familien angehörige,kommst azf die bindung drauf an.Klingt jetzt hart aber ist so.Meine kleine schwester,für sie würde ichs glaub machen.(kann man erst genau sagen wenn die situation eintrifft)
für meine anderen schwestern nein.

Gefällt mir

Anzeige
R
re_11976650
03.10.14 um 22:04

Also,
mir geht es eigentlich so, dass ich es ansich in der Sitaution, die ich hier miterlebe in meiner Familie nicht schlimm finde an Leihmutterschaft zu denken..ich kann das schon verstehen, dass man sich nunmal sehr ein Kind wünscht, und Adoption ist (neben der Tatsache, dass es nicht das Genetische Kind ist, aber das wäre ja auch nicht soo wichtig) halt leider auch oft nicht einfach weil dann 1000 Bedingungen erfüllt sein müssen, was eben teilweise auch nicht so einfach ist. Und ganz ehrlich, meine Schwester tut mir sooo leid, ich kann das echt verstehen, sie wünscht sich seit Jahren ein Kind...hat den letzten langjährigen Partner verlassen, weil er kein Kind wollte, sie aber schon, dann hat sie lange nicht den richtigen gefunden, dann fand sie ihn und bekam ein paar Monate später ne Gebärmutterkrebsdiagnose . Ich würde mir sooo sehr für sie wünschen, dass sie doch nochmal ein Kind hat...

Naja..und da finde ich jetzt auch Leihmutterschaft nicht moralisch verwerflich oder sowas...Wir haben halt nur drüber gerdet, es war jetzt keine Anfrage ob ich oder irgendwer das für sie tun würde..aber ich haben trotzdem darüber nachgedacht...aber ich könnte das Glaube ich nicht...wären es nur die Beschwerden der Schwangerschaft (meine beiden waren Gottseidank nur "normal nervig", sprich eingeklemmter Ischias, Rückenschmerzen, Sodbrennen etc., aber nicht ernsthaftes, traumatisches) das würde ich garantier für sie auf mich nehmen, wenns ihr herlfen würde...aber auch wenn das Kind genetisch nicht meins wäre, und ich mir von anfang an sagen würde "nein, das ist nicht deins"...ich würde trotzdem eine Beziehung aufbauen, und irgendwie wäre es trotzdem "mein" Kind und ich könnte es nicht mehr hergeben..oder würde zumindest sehr darunter leiden...Es wäre glaube ich echt für mich, als würde ich "mein" Kind weggehen..und auch wenn ich wüsste, das Kind hat es dort gut und ich erfülle meiner Schwster einen riesen Traum damit...ich würde nicht mehr glücklich werden...und ich berfürchte, sowas könnte auch die Beziehung zu den dann Eltern ziemlich kaputt machen..ich wüsste nicht inwiefern ich mich bei Fragen um das Kind so wirklich raushalten könnte..ansich geht es mich dann ja nichts an, z.B., wie das Kind erzogen wird..aber ob ich es schaffen könnte mich da wirklich rauszuhalten, wenn es gefühlt doch irgendwie auch mein Kind wäre?? Und das könnte die Beziehung wahrscheinlich wenn man pech hat auch ziemlich belasten....

Naja..so gehts mir ..

trotzdem würden mich weitere Meinungen interessieren

LG, Knallhamster

Gefällt mir

waldmeisterin1
waldmeisterin1
04.10.14 um 11:21

.
Das tut mir sehr leid für Deine Schwester.
Ganz abgesehen von den ganzen theoretischen Überlegungen wäre das Ganze eh in D nur schwer durchführbar, denn Leihmutterschaft ist verboten und laut Gesetz ist diejenige die Mutter, die geboren hat. Juristische Streitigkeiten wären vorprogrammiert.

Als Alleinstehende hätte sie zumindest die Möglichkeit einer künstlichen Befruchtung im Ausland - falls ihre gesundliche Prognose das ermöglicht. Vielleicht wäre das noch eine Möglichkeit, die sie im Hinterkopf behalten kann?

Ja, die Kriterien für Adoptionen sollen hart sein. Üblicherweise darf der Altersunterschied Eltern-Adoptivling nicht mehr als 35 Jahre betragen, das haben viele Ehepaare erreicht, wenn sie sich nach Jahren des Versuchens, künstl. Befruchtung etc zu einer Adoption durchringen. Und man darf auch nicht außer Acht lassen, dass man nie weiß, was das adoptierte Kind für eine Vorgeschichte hat: Gewalterfahrung, Alkohol in der Schwangerschaft,... das kann das Aufziehen enorm erschweren.

Gefällt mir

Anzeige
P
platon_12558189
04.10.14 um 11:34

Natürlich
Würde ich das tun, da brauch ich nicht lang überlegen, ich weiss aber auch das es mir das Herz brechen würde das Kind dann abzugeben

Gefällt mir

Kannst du deine Antwort nicht finden?

M
monday_12840876
04.10.14 um 11:40

Ich denke ich würde es nicht machen.
Ich habe meine kinder vom ersten test an abgöttisch geliebt. Und mit jedem tag liebe ich sie mehr. Ich denke nicht, dass ich das kind hergeben könnte. Auch wenn ich weiß, dass es nicht mein kind ist und nicht meine Gene hat, so würde ich es wahrscheinlich doch sehr lieben. Währe dieser aspekt nicht würde ich es machen. Ich denke nicht dass das kind davon einen größeren schaden nimmt. Ist auch einfacher zu erklären als bei einem adoptivkind, denn da wollte die leibliche mama das kind ja nicht. Unten wurde gut erklärt wie man es sagen könnte.
Ich habe auch größten respekt vor frauen die das für jemanden aus ihrem Umfeld machen. Wenn es für geld ist finde ich es eher traurig.

Gefällt mir

Anzeige
R
re_11976650
05.10.14 um 21:32
In Antwort auf waldmeisterin1

.
Das tut mir sehr leid für Deine Schwester.
Ganz abgesehen von den ganzen theoretischen Überlegungen wäre das Ganze eh in D nur schwer durchführbar, denn Leihmutterschaft ist verboten und laut Gesetz ist diejenige die Mutter, die geboren hat. Juristische Streitigkeiten wären vorprogrammiert.

Als Alleinstehende hätte sie zumindest die Möglichkeit einer künstlichen Befruchtung im Ausland - falls ihre gesundliche Prognose das ermöglicht. Vielleicht wäre das noch eine Möglichkeit, die sie im Hinterkopf behalten kann?

Ja, die Kriterien für Adoptionen sollen hart sein. Üblicherweise darf der Altersunterschied Eltern-Adoptivling nicht mehr als 35 Jahre betragen, das haben viele Ehepaare erreicht, wenn sie sich nach Jahren des Versuchens, künstl. Befruchtung etc zu einer Adoption durchringen. Und man darf auch nicht außer Acht lassen, dass man nie weiß, was das adoptierte Kind für eine Vorgeschichte hat: Gewalterfahrung, Alkohol in der Schwangerschaft,... das kann das Aufziehen enorm erschweren.

Ja, ich weiß,
in Deutschland ist das eh verboten..aber in einigen anderen Ländern erlaubt, und ich habe zumindest schon davon gehört (habe mich jetzt nicht gezielt informiert) dass das Leute über den Umweg über ein anderes Land gemacht haben..weiß jetzt nicht wie genau...das Kind muss dann wohl dort geboren werden etc.

Und ja...zum Berispiel das Alterkriterium bei Adoption ist schonmal schwer bei meiner Schwester .

Naja...das Problem ist, sie hat zwar noch ihre Eierstöcke (also, insofern ginge Leihmutterschaft mit Eizelle von ihr schon noch), aber die Gebärm utter wurde aufgrund der Diagnose entfernt..also, mit künstlicher Befruchtung oder anderweitig selbst austragen eines Kindes ist nichts mehr zu machen...

Lg, Knallhamster

Gefällt mir

S
sixten_12577783
05.10.14 um 21:46

Ein klares
Nein. Das wär zu schräg u eigenartig..besonders für nahstehende...klar für viel geld macht man vieles wenn man arm ist, aber nur so aus selbstlosigkeit ziemlich sicher nicht! Außerdem ruinier ich mir meinen körper nur für den eigenen nachwuchs

Gefällt mir

Anzeige
A
aminta_12874587
06.10.14 um 11:08

Defintiv nein
Und das aus mehreren Gründen.

1. Die biologischen Eltern haben keine Rechte...die hat die austragende Mutter. Und wenn sie das Baby behalten will, weil sie Muttergefühle entwickelt hat, dann können die eigentlichen Eltern nichts tun.

2. Würde ich das niemanden zumuten mein Kind auszutragen, die Veränderungen und Gefühle einer Schwangerschaft mitzumachen und dann nicht mal eine mütterliche Bindung zu dem Wesen aufbauen zu dürfen, was in einem heranwächst. Das finde ich aus psychischer Sicht sehr bedenklich und heftig.

3. Ich würde es nicht meinen Baby antun es von der einzigen Person wegzureißen, welche ihm als einzige Vertraut ist und schon von der Stimme und Geruch Sicherheit gibt. Denn für das Kind ist dann die Leihmutter die Mutter.

Gefällt mir

A
aminta_12874587
06.10.14 um 11:54
In Antwort auf re_11976650

Ja, ich weiß,
in Deutschland ist das eh verboten..aber in einigen anderen Ländern erlaubt, und ich habe zumindest schon davon gehört (habe mich jetzt nicht gezielt informiert) dass das Leute über den Umweg über ein anderes Land gemacht haben..weiß jetzt nicht wie genau...das Kind muss dann wohl dort geboren werden etc.

Und ja...zum Berispiel das Alterkriterium bei Adoption ist schonmal schwer bei meiner Schwester .

Naja...das Problem ist, sie hat zwar noch ihre Eierstöcke (also, insofern ginge Leihmutterschaft mit Eizelle von ihr schon noch), aber die Gebärm utter wurde aufgrund der Diagnose entfernt..also, mit künstlicher Befruchtung oder anderweitig selbst austragen eines Kindes ist nichts mehr zu machen...

Lg, Knallhamster

In deutschland ist es verboten die Leihmutterschaft
In der klinik mmedizinish einzuleiten...man kann es aber z.b. in belgien oder Holland in einer Klinik machen, ABER dadurch das es in Deutschland illegal ist hat man auch keine Rechte am kind als biologische Eltern, da nur die austragende mutter die mutter im rechtlichen sinn ist und sofern man diese dafür sogar bezahlt wird es zu kinderhandel, der strafbar ist

Gefällt mir

Anzeige
G
guto_13022628
06.10.14 um 12:11

In schweden gab
Es wohl so einen Fall, in der 32. woche wurde das Baby geholt.
LG

Gefällt mir

R
re_11976650
14.10.14 um 11:26

Pflegekinder
haben halt den "Nachteil", dass man nie weiß, wie lange sie tatsächlich bleiben, und man sie eventuell eben auch wieder her geben muss...wenn man pech hat muss man das Kind dann sogar seiner Familie überlassen, wo man weiß, dass es dem Kind nicht gutgeht, weil es eben nunmal die leiblichen Eltern sind, die in Deutschland (manchmal guter Weise, manchmal aber auch leider..) häufig eine Chance nach der anderen bekommen und nicht das Wohl des Kindes im Vordergrund steht...puuuh...finde es toll, wenn man trotzdem ein Pflegekind aufnimmt und den ganzen Stress mit den leiblichen Eltern etc. in Kauf nimmt..aber wenn man den Wunsch nach einem eigenen Kind hat, weiß ich nicht, ob das der Beste Weg ist, denn wenn man das Kind dann wieder hergeben muss, dann bricht es einem glaube ich echt das Herz...

Mit der schwierigen Abgrenzung als Leihmutter gebe ich dir aber recht..ich glaube, ich könnte das Baby auch nicht mehr hergeben...oder mir würde es damit zumindest sehr schlecht gehen...

LG, Knallhamster

Gefällt mir

Anzeige
R
re_11976650
14.10.14 um 11:29

Also,
klar, ich finde auch, dass es meine Entscheidung ist, wass ich schwanger werde. Wobei man das als Leihmutter ja auch freiwillig entscheidet

Und wenn die Adoptivmutter stirbt bis zur Geburt, gäbe es doch noch immer den Adoptivvater...wäre natürlich nicht gerade ideal (zumal wir hier von meiner Schwester reden, insofern, ich wills mal nicht hoffen...) aber ich schätze mal, da könnte man sich als Leihmutter auch irgendwie absichern, oder nicht??
Naja..wobei ich persönlich das vielleicht gar nicht so schlimm fände dann "das Kind an der Backe" zu haben..denn ich schrieb ja schon weiter unten, würde ich sowas tun, könnte ich das Baby wahrscheinlich eh nicht mehr rausrücken

Gefällt mir

Z
zuberi_12449780
16.10.14 um 19:05

Ich würde davon abraten
Es gibt viele Gründe die für oder gegen eine Leihmutterschaft sprechen.
Im allgemeinen halte ich es auch nicht für verkehrt sich somit einen Kinderwunsch zu erfüllen, sofern es keine anderen Möglichkeiten mehr geben sollte.

Allerdings gibt es damit in Deutschland zumindest rechtliche Probleme, denn in Deutschland darf die nicht ärztlich unterstützt werden. Die regelung ist in den europäischen Ländern dagegen verschieden, in England ist es wieder z.B. erlaubt.

Zum Anderen Hin würde ich es niemals im Freundeskreis bzw im Bekannten und Verwantenkreis machen. Es kann ja immer Passieren dass die "Leihmutter" das Kind später behalten möchte weil in der Schwangerschaft eine Bindung zu dem Kind aufgebaut wird.

LG

Gefällt mir

Anzeige
S
sibial_11892761
22.10.14 um 11:30

Nur so
wenn es um 120 000 Euro geht, bin ich auch einverstanden, dass es völlig unmoralisch ist. Dann denkt eine Leihmutter nur an Geld, und obligatorisch geld im Voraus! Aber heutzutage stimmen viele Frauen freiwillig zu, Leihmütter werden, außerdem bekommen sie Geldentschädigung (Kosten für Behandlung, Arzneimittel, Fahrkosten u.a.) und moralische Genugtuung davon, dass sie den Menschen helfen.

Gefällt mir

T
toria_12088538
11.11.14 um 11:10

Gute Nachrichten!
Kann man sich vorstellen, dass die europäischen Länder bei dieser Frage auf einen Nenner kommen?
Wer legt hier eigentlich fest, was legal oder illegal ist?
http://de.euronews.com/2014/10/31/leihmutterschaft-in-europa/

Gefällt mir

Anzeige
R
re_11976650
11.11.14 um 20:38
In Antwort auf toria_12088538

Gute Nachrichten!
Kann man sich vorstellen, dass die europäischen Länder bei dieser Frage auf einen Nenner kommen?
Wer legt hier eigentlich fest, was legal oder illegal ist?
http://de.euronews.com/2014/10/31/leihmutterschaft-in-europa/

Kann mir den artikel vom handy
Gerade nicht durchlesen, aber vielen dank, mache ich morgen

Gefällt mir

Diskussionen dieses Nutzers
Anzeige