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Leistungsdruck in weiterführender Schule - Realschule oder Gymnasium?

17. August 2018 um 9:37

Wir haben zwar noch 1 Jahr Zeit, aber trotzdem machen wir uns schon Gedanken wie es nach der Grundschule weiter gehen soll. Meine Tochter ist eine sehr gute Schülerin. Sie erfasst alles beim ersten Mal, ist sozial super gestellt usw. Das Zeugnis war tiptop. Wenn das so bleibt, ist sie ohne Zweifel ein Fall für's Gymnasium. ABER was ich ganz schrecklich finde an den Gymnasien ist der Leistungsdruck der dort auf die Kinder gemacht wird. Ich kenne es mehrfach aus dem Umfeld. Mehrmals die Woche Unterricht bis 15 Uhr und danach noch Hausaufgaben und lernen. Viele benötigen trotz guter Noten in der Grundschule Nachhilfe. Zeit für Freunde, Hobbys oder einfach mal nichts tun gibt es fast nicht, oder es ist alles streng getaktet. Das finde ich schrecklich, denn auch in Klasse 5,6 oder 7 sind das doch noch KINDER die ihren Freiraum brauchen. Deshalb spielen wir mit dem Gedanken, sie zur Realschule zu schicken, wo sie locker durchkommen kann. Aber verbauen wir ihr damit etwas? Wir wissen auch alle, dass die Schulzeit mitten in die Pubertät fällt, wo plötzlich andere Dinge interessanter sind als Vokabeln lernen. Meist gibt es dann einen Einbruch bei den Noten. Wir sind keine Eltern die ihr Kind unbedingt durchs Abitur zwängen müssen. Wir stehen auf dem Standpunkt “es muss auch noch Handwerker geben“. Aber was, wenn sie studieren möchte was ein Abi voraussetzt und dann den Anschluss nicht mehr bekommt?

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17. August 2018 um 10:02

Ich finde es eine dumme Idee, ein Kind, das die Anforderungen fürs Gym locker erfüllt, auf eine weniger anspruchsvolle Schule zu schicken. Dann kannst du auch gleich sagen, dass es sich die Ausbildung sparen kann, weil man als Hartz 4 Empfänger auch Geld kriegt.
Bitte nicht als Angriff verstehen, wir haben nur im Umfeld auch so ein paar Kopfschüttelfälle, die keine Lust haben die Kinder schulisch zu unterstützen (ist so gesagt worden) bzw sowas wie ‚du erbst ja eh mal den Hof, du brauchst kein Abi‘ sagen...die sind eher mit dem eingangs geschriebenen gemeint.

Es braucht sicher nicht jedes Kind Abi, aber wenn ein Kind alle Voraussetzungen mitbringt und ihm das Lernen leicht fällt, finde ich es eigentlich schon gemein, ihm den harten Weg (später aufs Gym zu wechseln bzw Abi nachzuholen) aufzuzwingen. Auch weil auf dem Gym eben ganz andere Lern- und Arbeitsmethoden vermittelt werden, die später im Studium nützen.

Mein Sohn geht nun seit ner guten Woche aufs Gym, daher sind die Erfahrungen bisher noch kaum vorhanden. Aber er hat vier mal die Woche 6 und einmal 5 Stunden. Außerdem hat er eine AG (freiwillig) gewählt, so dass er an dem Tag bis zur 8. Stunde dort ist. Gelernt haben sie noch nicht wirklich viel, ein Vokabeltest mit 10 Wörtern wurde für nächste Woche angekündigt...also alles relativ easy bisher. Er hat (fast) jeden Tag 3 Fächer in Doppelstunden, so ist die Menge an Hausaufgaben auch immer relativ begrenzt (also im Vergleich zu Einzelstunden). 
 

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17. August 2018 um 10:40

Bei mir selbst war es so, dass ichdie die Qualifikation für's Gymnasium hatte, meine Eltern mich aber trotzdem auf der Realschule anmeldeten, da sie sagten, sieda können mich nicht unterstützen wenn ich dem Stoff hinterher hänge. Sie gehören noch der generation an, als man mit 14 Jahren die Schule verließ. So kam ich alshabe einzige aus der Klasse auf die Realschule. Von da an konnte ich mich gut mit meiner Freundin vergleichen. In der 6. Klasse gab's da bereits Nachhilfe. Die 10 hat sie wiederholt, ein Abi mit 3,6 gemacht undund wurde mta. Ich habe die Höhere Handelsschule drangehangen und einen kaufmännischen Beruf erlernt. In der Ausbildung brachte die höha deutlich mehr als das Abi. 

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17. August 2018 um 12:02

Meine Söhne sind beide auf dem Gymnasium und so schlimm ist es bei uns nicht. Sie können beude noch "Kind" sein (wie es eben zwei präpupertierende Jungs noch sein wollen ) haben keinen hohen Druck (zumindest unsererseits), lernen gut und benötigen keine Nachhilfe. 
Bis zum Abi haben sie noch ein paar Jahre und wenns einen Einbruch gibt, dann ist es so. Nach unten stufen können wir sie immer noch oder nach der 10. abgehen. Aus vorauseilendem Gehorsam und nur weil man selbst in seiner Schulzeit andere Erfahrungen gemacht hat - was eh nicht mehr vergleichbar ist - würde ich es nicht. Am Ende ist das Kind so unterfordert und frustriert, dass es gar keine Lust mehr auf Schule hat.
Deine Tochter ist eine gute Schülerin, warum ihr also die Chance verwehren. Ich finde es gerade bei Mädchen wichtig, ihnen auch zu zeigen, dass sie Chancen haben und die nutzen können...

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17. August 2018 um 12:11
In Antwort auf sommerkind1-1

Wir haben zwar noch 1 Jahr Zeit, aber trotzdem machen wir uns schon Gedanken wie es nach der Grundschule weiter gehen soll. Meine Tochter ist eine sehr gute Schülerin. Sie erfasst alles beim ersten Mal, ist sozial super gestellt usw. Das Zeugnis war tiptop. Wenn das so bleibt, ist sie ohne Zweifel ein Fall für's Gymnasium. ABER was ich ganz schrecklich finde an den Gymnasien ist der Leistungsdruck der dort auf die Kinder gemacht wird. Ich kenne es mehrfach aus dem Umfeld. Mehrmals die Woche Unterricht bis 15 Uhr und danach noch Hausaufgaben und lernen. Viele benötigen trotz guter Noten in der Grundschule Nachhilfe. Zeit für Freunde, Hobbys oder einfach mal nichts tun gibt es fast nicht, oder es ist alles streng getaktet. Das finde ich schrecklich, denn auch in Klasse 5,6 oder 7 sind das doch noch KINDER die ihren Freiraum brauchen. Deshalb spielen wir mit dem Gedanken, sie zur Realschule zu schicken, wo sie locker durchkommen kann. Aber verbauen wir ihr damit etwas? Wir wissen auch alle, dass die Schulzeit mitten in die Pubertät fällt, wo plötzlich andere Dinge interessanter sind als Vokabeln lernen. Meist gibt es dann einen Einbruch bei den Noten. Wir sind keine Eltern die ihr Kind unbedingt durchs Abitur zwängen müssen. Wir stehen auf dem Standpunkt “es muss auch noch Handwerker geben“. Aber was, wenn sie studieren möchte was ein Abi voraussetzt und dann den Anschluss nicht mehr bekommt? 

Den Druck wirst du aber nahezu überall finden, der fängt doch schon im Kindergarten an und davor beim Krabbeln, welches Baby wo am schnellsten ist.
Man muss da nicht mitmachen.

Ich finde aber eher dass sich das ganze auf Gymnasien sogar entspannt hat, dadurch dass ja jeder hin kann im Grunde. Ob das dann so bleibt ist natürlich etwas anderes. Viele gehen nach der 5., 6. Klasse wieder ab.

Ihr werdet nicht die einzigen sein, die Nachhilfe brauchen, da gibts genug, reden nur nicht alle darüber.

Alternativ kann ich sehr die Gesamtschule empfehlen.
Dort lernen die Kinder etwas anders. Es gibt drei unterschiedliche Lernstufen die je nach Leistung in den einzelnen Fächern varieren können. Es gibt ein Grundniveau, Mittleres und Erweitertes Niveau.
Die Kinder haben sogenannte Lerntagebücher, legen mit den Lehrern ein Wochenziel fest, was meist die Schwächen verbessern soll, aber auch auf das Sozialverhalten ausgelegt ist.
Bewertet wird die Leistung bis zur 8. Klasse nicht mit Noten sondern in Prozent. Außerdem ist jedes Fach nochmals in einzelne Bereiche untergliedert.
So dass man weiß wo man noch etwas mehr tun muss und wo man gut ist.

Die Kinder bekommen so mehr Anreiz zum lernen. Sie arbeiten viel in Gruppen und es gibt halbjährlich Gespräche mit und ohne Eltern wie der Stand ist.
Ab Klasse 8 gibt es reguläre Noten.
Kinder können dort alle drei Abschlüsse erreichen, oder nach der mittleren Reife weitermachen.

Meine Tochter ist sehr klug, aber etwas faul und hat ADHS. Groß lernen musste sie noch nie, außer in Mathe, sie liest sich das einmal durch und schreibt gute Noten.
Aber wie gesagt sie ist nicht besonders ehrgeizig. Jedoch hat sie das seit sie dort ist gebessert. In Mathe arbeitet sie mittlerweile im mittleren- erweiterten Niveau.
Sie traut sich mehr zu und ist selbst ganz verblüfft wenn sie sieht, wo sie alles gut ist und wo eben noch nicht so sehr.

Sie braucht eben immer ein bissel mehr Zeit bis sie sich sicher fühlt, uns freut es aber, dass sie so Schritt für Schritt ihren Weg gehen kann.
Leistungsdruck findet sich bei ihr in der Klasse nicht so sehr.
Dass ist das gute daran. Jeder dort hat seine Probleme irgendwo, sei es Deutsch oder etwas anderes.

Und die haben da auch echt tolle AG`s und Projekte. Kann ich wirklich zu den regulären Schulen nur empfehlen.

 

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17. August 2018 um 12:12
In Antwort auf curro_12727774

Den Druck wirst du aber nahezu überall finden, der fängt doch schon im Kindergarten an und davor beim Krabbeln, welches Baby wo am schnellsten ist.
Man muss da nicht mitmachen.

Ich finde aber eher dass sich das ganze auf Gymnasien sogar entspannt hat, dadurch dass ja jeder hin kann im Grunde. Ob das dann so bleibt ist natürlich etwas anderes. Viele gehen nach der 5., 6. Klasse wieder ab.

Ihr werdet nicht die einzigen sein, die Nachhilfe brauchen, da gibts genug, reden nur nicht alle darüber.

Alternativ kann ich sehr die Gesamtschule empfehlen.
Dort lernen die Kinder etwas anders. Es gibt drei unterschiedliche Lernstufen die je nach Leistung in den einzelnen Fächern varieren können. Es gibt ein Grundniveau, Mittleres und Erweitertes Niveau.
Die Kinder haben sogenannte Lerntagebücher, legen mit den Lehrern ein Wochenziel fest, was meist die Schwächen verbessern soll, aber auch auf das Sozialverhalten ausgelegt ist.
Bewertet wird die Leistung bis zur 8. Klasse nicht mit Noten sondern in Prozent. Außerdem ist jedes Fach nochmals in einzelne Bereiche untergliedert.
So dass man weiß wo man noch etwas mehr tun muss und wo man gut ist.

Die Kinder bekommen so mehr Anreiz zum lernen. Sie arbeiten viel in Gruppen und es gibt halbjährlich Gespräche mit und ohne Eltern wie der Stand ist.
Ab Klasse 8 gibt es reguläre Noten.
Kinder können dort alle drei Abschlüsse erreichen, oder nach der mittleren Reife weitermachen.

Meine Tochter ist sehr klug, aber etwas faul und hat ADHS. Groß lernen musste sie noch nie, außer in Mathe, sie liest sich das einmal durch und schreibt gute Noten.
Aber wie gesagt sie ist nicht besonders ehrgeizig. Jedoch hat sie das seit sie dort ist gebessert. In Mathe arbeitet sie mittlerweile im mittleren- erweiterten Niveau.
Sie traut sich mehr zu und ist selbst ganz verblüfft wenn sie sieht, wo sie alles gut ist und wo eben noch nicht so sehr.

Sie braucht eben immer ein bissel mehr Zeit bis sie sich sicher fühlt, uns freut es aber, dass sie so Schritt für Schritt ihren Weg gehen kann.
Leistungsdruck findet sich bei ihr in der Klasse nicht so sehr.
Dass ist das gute daran. Jeder dort hat seine Probleme irgendwo, sei es Deutsch oder etwas anderes.

Und die haben da auch echt tolle AG`s und Projekte. Kann ich wirklich zu den regulären Schulen nur empfehlen.

 

Es ist eine Ganztagesschule übrigens. Sie essen dort zu Mittag und erledigen die Hausaufgaben. Wenn noch etwas zu tun ist oder für Arbeiten, nehmen sie das Material mit, kommt aber nicht oft vor.

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17. August 2018 um 12:39
In Antwort auf curro_12727774

Den Druck wirst du aber nahezu überall finden, der fängt doch schon im Kindergarten an und davor beim Krabbeln, welches Baby wo am schnellsten ist.
Man muss da nicht mitmachen.

Ich finde aber eher dass sich das ganze auf Gymnasien sogar entspannt hat, dadurch dass ja jeder hin kann im Grunde. Ob das dann so bleibt ist natürlich etwas anderes. Viele gehen nach der 5., 6. Klasse wieder ab.

Ihr werdet nicht die einzigen sein, die Nachhilfe brauchen, da gibts genug, reden nur nicht alle darüber.

Alternativ kann ich sehr die Gesamtschule empfehlen.
Dort lernen die Kinder etwas anders. Es gibt drei unterschiedliche Lernstufen die je nach Leistung in den einzelnen Fächern varieren können. Es gibt ein Grundniveau, Mittleres und Erweitertes Niveau.
Die Kinder haben sogenannte Lerntagebücher, legen mit den Lehrern ein Wochenziel fest, was meist die Schwächen verbessern soll, aber auch auf das Sozialverhalten ausgelegt ist.
Bewertet wird die Leistung bis zur 8. Klasse nicht mit Noten sondern in Prozent. Außerdem ist jedes Fach nochmals in einzelne Bereiche untergliedert.
So dass man weiß wo man noch etwas mehr tun muss und wo man gut ist.

Die Kinder bekommen so mehr Anreiz zum lernen. Sie arbeiten viel in Gruppen und es gibt halbjährlich Gespräche mit und ohne Eltern wie der Stand ist.
Ab Klasse 8 gibt es reguläre Noten.
Kinder können dort alle drei Abschlüsse erreichen, oder nach der mittleren Reife weitermachen.

Meine Tochter ist sehr klug, aber etwas faul und hat ADHS. Groß lernen musste sie noch nie, außer in Mathe, sie liest sich das einmal durch und schreibt gute Noten.
Aber wie gesagt sie ist nicht besonders ehrgeizig. Jedoch hat sie das seit sie dort ist gebessert. In Mathe arbeitet sie mittlerweile im mittleren- erweiterten Niveau.
Sie traut sich mehr zu und ist selbst ganz verblüfft wenn sie sieht, wo sie alles gut ist und wo eben noch nicht so sehr.

Sie braucht eben immer ein bissel mehr Zeit bis sie sich sicher fühlt, uns freut es aber, dass sie so Schritt für Schritt ihren Weg gehen kann.
Leistungsdruck findet sich bei ihr in der Klasse nicht so sehr.
Dass ist das gute daran. Jeder dort hat seine Probleme irgendwo, sei es Deutsch oder etwas anderes.

Und die haben da auch echt tolle AG`s und Projekte. Kann ich wirklich zu den regulären Schulen nur empfehlen.

 

Gesamtschule fällt bei uns leider raus. In unserem Stadtgebiet gibt es nur eine, und diese hat einen sehr schlechten Ruf. 

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17. August 2018 um 13:09
In Antwort auf sommerkind1-1

Wir haben zwar noch 1 Jahr Zeit, aber trotzdem machen wir uns schon Gedanken wie es nach der Grundschule weiter gehen soll. Meine Tochter ist eine sehr gute Schülerin. Sie erfasst alles beim ersten Mal, ist sozial super gestellt usw. Das Zeugnis war tiptop. Wenn das so bleibt, ist sie ohne Zweifel ein Fall für's Gymnasium. ABER was ich ganz schrecklich finde an den Gymnasien ist der Leistungsdruck der dort auf die Kinder gemacht wird. Ich kenne es mehrfach aus dem Umfeld. Mehrmals die Woche Unterricht bis 15 Uhr und danach noch Hausaufgaben und lernen. Viele benötigen trotz guter Noten in der Grundschule Nachhilfe. Zeit für Freunde, Hobbys oder einfach mal nichts tun gibt es fast nicht, oder es ist alles streng getaktet. Das finde ich schrecklich, denn auch in Klasse 5,6 oder 7 sind das doch noch KINDER die ihren Freiraum brauchen. Deshalb spielen wir mit dem Gedanken, sie zur Realschule zu schicken, wo sie locker durchkommen kann. Aber verbauen wir ihr damit etwas? Wir wissen auch alle, dass die Schulzeit mitten in die Pubertät fällt, wo plötzlich andere Dinge interessanter sind als Vokabeln lernen. Meist gibt es dann einen Einbruch bei den Noten. Wir sind keine Eltern die ihr Kind unbedingt durchs Abitur zwängen müssen. Wir stehen auf dem Standpunkt “es muss auch noch Handwerker geben“. Aber was, wenn sie studieren möchte was ein Abi voraussetzt und dann den Anschluss nicht mehr bekommt? 

Man kann das Abi doch noch locker nach der Realschule machen. Hab ich auch gemacht. Bis zur 10. Klasse Realschule und danach noch 11-13 auf einem anderen Gymnasium. War meine freie Entscheidung. Wenn nach der 10. Klasse Schluss gewesen wäre dann wäre es halt so gewesen. 
Damit verbaust du niemandem etwas. 
Diesen Leistungsabfall in der Pubertät hatte ich auch. 
Und meine drei Jahre jüngere Nachbarin auch, nur war diese auf dem Gymnasium. Und die ist dann wieder auf die Realschule zurückgewechselt, weil der Druck auf dem Gymnasium zu hoch war. 
Dann lieber einen guten Abschluss ablegen und dann schauen, ob noch was geht oder einem eine Ausbildung lieber ist als sich auf dem Gymnasium maßlos zu überschätzen. 
In der 5. Klasse hatte ich auch nur 1en und 2en auf dem Zeugnis und hätte aufs Gymnasium wechseln können. Wollte ich aber nicht, weil ich genau wusste wie da der Hase läuft. 

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17. August 2018 um 13:12

Im übrigen habe ich danach trotzdem einen handwerklichen Beruf gelernt, da ich an einem Studium kein Interesse habe. 
Bei einer Freundin war es genau umgekehrt. Die hat eine handwerkliche Ausbildung gemacht und gemerkt, dass es nicht so ihr Ding ist und dann anschließend studiert. 

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17. August 2018 um 13:14

Haha ja, als Eltern ist sowas immer toll. Wir haben uns in unserem Kindergarten erkundigt und sie meinten, je nachdem welche Schule das Kind einmal besucht, können die Kinder auch mal den ganzen Nachmittag wegbleiben. Finde ich als arbeitender Mensch auch wichtig. Wie soll man denn sonst seinem Job nachgehen? Da muss das Kind halt mal in den sauren Apfel beißen. 

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17. August 2018 um 13:25
In Antwort auf lilith

Haha ja, als Eltern ist sowas immer toll. Wir haben uns in unserem Kindergarten erkundigt und sie meinten, je nachdem welche Schule das Kind einmal besucht, können die Kinder auch mal den ganzen Nachmittag wegbleiben. Finde ich als arbeitender Mensch auch wichtig. Wie soll man denn sonst seinem Job nachgehen? Da muss das Kind halt mal in den sauren Apfel beißen. 

Wir werden die Schulform aber sicher nicht nach dem Betreuungsstatus auswählen. Da ich eh noch längere Zeit halbtags arbeiten werde, ist's mir egal ob bis 13 oder 15 Uhr Schule sein wird. 

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17. August 2018 um 13:56

Der Bruder einer frühren Kollegin hatte erst Tischler/Schreiner gelernt und danach das Abi gemacht. Dann hat er Möbeldesigner ziemlich erfolgreich gemacht.
Lässt sich also auch noch ausbauen.
Das Problem ist aber sicher auch wie in so vielen Bereichen, billig muss es sein für die breite Masse. Also läuft ein großer  Teil der Produktion eben im Ausland ab oder es werden Leiharbeiter aus dem In- und Ausland eingesetzt.
Na und wenn Betriebe Schweirigkeiten haben ihre Stellen mit willigen Azubis zu besetzen wird es auch nicht besser.
Aber grade eine Gewerkschaft wie die IG Metall scheint viel für ihre Mitglieder zu tun.
Ich denke leicht ist es nicht, das ist es nirgends aber mit ein paar Ideen und Durchhaltevermögen lässt sich auch einiges anstellen.

 

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17. August 2018 um 14:02
In Antwort auf sommerkind1-1

Gesamtschule fällt bei uns leider raus. In unserem Stadtgebiet gibt es nur eine, und diese hat einen sehr schlechten Ruf. 

Ok dann ist das nichts. Unsere ist sehr gut, die im Ort nebendran auch, da haben wir Glück.
Hat eine Weile gedauert aber so langsam kommt der Stein ins Rollen mit dieser Schulart.

Na dann probiert es doch.
Gelernt werden muss überall, die Kinder werden älter und größer und wachsen in ihre Anforderungen hinein. Selbstständigkeit und Eigeninitiative mit in die Arbeit einbauen gehört auch dazu.

Im schlimmstenfall wird es eben nix und dann macht sie halt eine Stufe unten weiter und kann immer noch zum Ziel.
Viele Wege führen nach Rom, beim einen dauert es länger wie beim anderen und wieder einer muss halt mal auf den Arsch fallen um zu merken,dass er mehr machen muss.

Und den Leistungsdruck den irgendwelche Eltern selbst ausüben, so dass es nicht mehr gesund ist, den muss man nicht teilen.

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17. August 2018 um 20:02

Warum dennsind bitte kein Handwerk?? Wenn beim Professor sas Klo verstopft ist, würde er sich wundern, wenn keiner kommt und dasdie bereinigt. Mein Mann ist gelernter Handwerker und heute Beamter. Diesen Job hätte er nie bekommen, wäre dem nicht das Handwerk voraus gegangen. Mein Schwiegervater ist selbstständiger Handwerker und verdient definitiv nicht schlecht. Genau diese Einstellung finde ich nämlich falsch: heutzutage ist man nur noch mitdas Abitur gefragt auf dem Arbeitsmarkt. Was ustist mit Einzehandel, Gärtner, Floristen, Straßenbauer, Busfahrer, LKW Fahrer, Krankenschwester, mta, Frsiör, Kosmetiker etc? Ist das allesbei nichts wert oder nicht erstrebenswert?? 

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17. August 2018 um 20:11
In Antwort auf sommerkind1-1

Warum dennsind bitte kein Handwerk?? Wenn beim Professor sas Klo verstopft ist, würde er sich wundern, wenn keiner kommt und dasdie bereinigt. Mein Mann ist gelernter Handwerker und heute Beamter. Diesen Job hätte er nie bekommen, wäre dem nicht das Handwerk voraus gegangen. Mein Schwiegervater ist selbstständiger Handwerker und verdient definitiv nicht schlecht. Genau diese Einstellung finde ich nämlich falsch: heutzutage ist man nur noch mitdas Abitur gefragt auf dem Arbeitsmarkt. Was ustist mit Einzehandel, Gärtner, Floristen, Straßenbauer, Busfahrer, LKW Fahrer, Krankenschwester, mta, Frsiör, Kosmetiker etc? Ist das allesbei nichts wert oder nicht erstrebenswert?? 

Aber selbst in den meisten der genannten Berufen wird idR heutzutage Abi vorausgesetzt, die können sich ihre Bewerber aussuchen und dann nimmt man natürlich den höchstqualifizierten.
Es ist nicht mehr so wie "damals bei uns" - das komplette System hat sich gewandelt... deshalb sind Vergleiche nicht wirklich angebracht. Gerade weil e sich in den nächsten 10-13 Jahren noch mehr ändern ird.

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17. August 2018 um 20:44
In Antwort auf sommerkind1-1

Warum dennsind bitte kein Handwerk?? Wenn beim Professor sas Klo verstopft ist, würde er sich wundern, wenn keiner kommt und dasdie bereinigt. Mein Mann ist gelernter Handwerker und heute Beamter. Diesen Job hätte er nie bekommen, wäre dem nicht das Handwerk voraus gegangen. Mein Schwiegervater ist selbstständiger Handwerker und verdient definitiv nicht schlecht. Genau diese Einstellung finde ich nämlich falsch: heutzutage ist man nur noch mitdas Abitur gefragt auf dem Arbeitsmarkt. Was ustist mit Einzehandel, Gärtner, Floristen, Straßenbauer, Busfahrer, LKW Fahrer, Krankenschwester, mta, Frsiör, Kosmetiker etc? Ist das allesbei nichts wert oder nicht erstrebenswert?? 

Das Berufsfeld vieler dieser genannten wandelt sich aber gerade. Viele Berufe wie Postbote, Busfahrer etc. sind heute klassische Billiglohnbereiche. Bei einer Reihe von anderen Handwerksberufen, Bäcker oder Flötist, ist absehbar dass es vom klassischen Einzelhandel auf Massenproduktion und Verlagerung auf einige Verkaufsstandorte wechseln wird. Nicht zu vergessen die körperlichen Anstrengungen bei Dachdecker und Co.

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17. August 2018 um 20:54
In Antwort auf sommerkind1-1

Warum dennsind bitte kein Handwerk?? Wenn beim Professor sas Klo verstopft ist, würde er sich wundern, wenn keiner kommt und dasdie bereinigt. Mein Mann ist gelernter Handwerker und heute Beamter. Diesen Job hätte er nie bekommen, wäre dem nicht das Handwerk voraus gegangen. Mein Schwiegervater ist selbstständiger Handwerker und verdient definitiv nicht schlecht. Genau diese Einstellung finde ich nämlich falsch: heutzutage ist man nur noch mitdas Abitur gefragt auf dem Arbeitsmarkt. Was ustist mit Einzehandel, Gärtner, Floristen, Straßenbauer, Busfahrer, LKW Fahrer, Krankenschwester, mta, Frsiör, Kosmetiker etc? Ist das allesbei nichts wert oder nicht erstrebenswert?? 

Weil es sich nicht lohnt. Die Berufe die du nennst sind häufig Mindestlohn-Jobs oder Jobs bei denen du Aufstocken musst. Du buckelst dir den Rücken krum und kannst nichtmal deine Miete zahlen. Dann noch die Arbeitsbedingungen im Pflegebereich ... ne sorry, ich würde keinem Kind raten in die Pflege zu gehen und zu 100% jeder den ich kenne der aus der Branche kommt und schon einige Jahre darin gearbeitet hat, sieht es genauso. Bis sich da nicht mal was ändert, würde ich soetwas keinem Kind zumuten wollen. Dann kommt noch die Konkurrenz im/aus dem Ausland hinzu, die auf dem Bau zb. dieselbe Arbeit macht aber für deutlich weniger Geld. Außländische Speditöre und Kraftfahrer sind ebenso gut und schnell und deutlich Preiswerter. 
Die Berufe in allen Ehren aber man muss von irgendwas auch leben.

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17. August 2018 um 21:55

Also ich werde meinen Kindern auch den Rücken stärken wenn sie Baggerfahrer und Frisörin werden wollen....

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17. August 2018 um 22:03
In Antwort auf sommerkind1-1

Also ich werde meinen Kindern auch den Rücken stärken wenn sie Baggerfahrer und Frisörin werden wollen....

Natürlich. Ich denke das würde jeder hier. Es geht um die Möglichkeit bzw. die Chancen, die man hat. Klar kann man immer weiter machen und bspw. nach der Realschule noch das Abitur machen...
​Ich persönlich find es nicht schlecht, wenn ihnen ALLE Möglichkeiten offen stehen. Sei es nun der Frisörberuf, die Bankkauffrau/-mann oder ein Studium. Mit dem Abitur haben sie eben die WAHL. Und wofür auch immer sie sich dann entscheiden... den Rücken stärkt man seinem Kind doch immer.

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17. August 2018 um 22:05
In Antwort auf sommerkind1-1

Wir haben zwar noch 1 Jahr Zeit, aber trotzdem machen wir uns schon Gedanken wie es nach der Grundschule weiter gehen soll. Meine Tochter ist eine sehr gute Schülerin. Sie erfasst alles beim ersten Mal, ist sozial super gestellt usw. Das Zeugnis war tiptop. Wenn das so bleibt, ist sie ohne Zweifel ein Fall für's Gymnasium. ABER was ich ganz schrecklich finde an den Gymnasien ist der Leistungsdruck der dort auf die Kinder gemacht wird. Ich kenne es mehrfach aus dem Umfeld. Mehrmals die Woche Unterricht bis 15 Uhr und danach noch Hausaufgaben und lernen. Viele benötigen trotz guter Noten in der Grundschule Nachhilfe. Zeit für Freunde, Hobbys oder einfach mal nichts tun gibt es fast nicht, oder es ist alles streng getaktet. Das finde ich schrecklich, denn auch in Klasse 5,6 oder 7 sind das doch noch KINDER die ihren Freiraum brauchen. Deshalb spielen wir mit dem Gedanken, sie zur Realschule zu schicken, wo sie locker durchkommen kann. Aber verbauen wir ihr damit etwas? Wir wissen auch alle, dass die Schulzeit mitten in die Pubertät fällt, wo plötzlich andere Dinge interessanter sind als Vokabeln lernen. Meist gibt es dann einen Einbruch bei den Noten. Wir sind keine Eltern die ihr Kind unbedingt durchs Abitur zwängen müssen. Wir stehen auf dem Standpunkt “es muss auch noch Handwerker geben“. Aber was, wenn sie studieren möchte was ein Abi voraussetzt und dann den Anschluss nicht mehr bekommt? 

Und wer soll dann mal pflegen?
Wie soll Pflege bezahlt werden?
Zu welchen Konditionen?
Ja die alte neue Debatte.
Aber wir kommen nicht drumherum.

 

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17. August 2018 um 23:22
In Antwort auf sommerkind1-1

Also ich werde meinen Kindern auch den Rücken stärken wenn sie Baggerfahrer und Frisörin werden wollen....

Und wenn sie lieber Ingenieur oder Maskenbildnerin werden wollen nicht, weil bei euch hat es ja mit einer einfachen Ausbildung völlig gereicht? 🤔

Grade wenn dein Kind ein kkugrs und aufgewecktes Kind ist, solltest du ihr evtl Ambitionen nicht verleiden.. jaja früher war alles anders. Aber das ist eben früher gewesen.

Ich will auch noch zu Bedenken geben, dass Realschulen nicht mehr dieselben Schulen sind wie seinerzeit bei uns. Alleine durch die Zusammenlegung mit Hauptschulen.

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17. August 2018 um 23:40
In Antwort auf keoni_2817111

Und wenn sie lieber Ingenieur oder Maskenbildnerin werden wollen nicht, weil bei euch hat es ja mit einer einfachen Ausbildung völlig gereicht? 🤔

Grade wenn dein Kind ein kkugrs und aufgewecktes Kind ist, solltest du ihr evtl Ambitionen nicht verleiden.. jaja früher war alles anders. Aber das ist eben früher gewesen.

Ich will auch noch zu Bedenken geben, dass Realschulen nicht mehr dieselben Schulen sind wie seinerzeit bei uns. Alleine durch die Zusammenlegung mit Hauptschulen.

Naja aber das gleiche kann man auch von Gymnasien sagen.
Von einem Abi für alle halte ich nicht viel, nur damit möglichst viele durchkommen.
Gymnasium sollte immer noch heißen, dass ein hohes Maß an Eigenarbeit gefordert ist.

Außerdem ist es Bundeslangsabhängig. In BW oder Bayern Abi machen ist was anderes wie in Bremen.
Es gibt auch heute noch sehr gute Realschulen, zum Teil auch private, aber auch staatliche Schulen. Nicht alle sind schlecht.
Den deutschen Schulpreis hat letztes Jahr übrigens eine Heidelberger Gemeinschftschule erhalten.

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18. August 2018 um 11:50

Meine Schwester hätte aufs Gym in bayern gehen sollen und meine Eltern wollten das nicht, da sie selbst nicht ganz so hell sind und nicht daran gedacht haben dass es sowas wie Nachhilfe gibt. Ende vom lied war das sie 2 Jahre auf der realschule war dort total unterfordert war und dann doch aufs Gym ist da und jetzt jedoch einen Ausbildungs Beruf gemacht hat in dem sie auch genug verdient, weil sie keine lust hatte zu studieren trotz 1,7 durchschnitt. Mit dem Abi steht dir alles fast alles offen.
für manche branchen ist man halt dann doch überqualifiziert.. aber das ist wieder was anderes. Und naja.. darüber nachzudenken ob es einem mit abi oder mittlerer reife besser gehen wird ist noch eine total unwichtigr diskussion. Noch ist das kind nicht in der pupertät. Vllt schmeisst er/sie alles hin und tanzt euch auf der nase rum und gammelt lieber. Man kanns nie wissen...
und wenns nem kind zu viel ist im gym dann kann er/sie immer noch in die realschule.. es gibt hier bei uns so viele die es nicht nach der 7/8ten weiter schaffen.. ist halt so und da muss man dem kind dann ne stütze sein. 

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18. August 2018 um 15:32

Sehe ich auch so, meine Eltern waren auch vom Schlag: Ach, eine Ausbildung reicht doch auch.. aus uns ist auch was geworden... musst doch kein Abi machen und wofür studieren, du musst dich doch später sowieso um die Kinder kümmern??
Natürlich habe ich es dann ganz anders als gewünscht gemacht und es war ziemlich schwer, deswegen hab ich das bei meinem Sohn gleich ganz anders gemacht und ihm auch klar gesagt: Du bist klug, du hast Talent, aus dir kannst du was machen - ja, vielleicht wird es schwierig und vielleicht wirst du scheitern, aber probieren kannst du es - und das macht er jetzt auch.
Jaja, früher war das anders und früher hat die Mittlere Reife locker gelangt (aber ehrlich gesagt, Traumjobs waren das sicher alles nicht, da hat man eben eine Ausbildung gemacht, weil der Vater dort auch war oder es nahe am Wohnort lag) - aber das war eben früher...

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18. August 2018 um 16:44

Meinte damit auch unsere Elterngeneration 😉 mit denen wurde ja auch argumentiert.

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18. August 2018 um 19:34

Gymnasium. 
Wenn das Kind es kann, warum nach unten orientieren, wenn dadurch nichts gewonnen werden kann?
Der Anspruch eines deutschen Gymnasiums ist nun nicht grad über die Maßen hoch. 

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20. August 2018 um 15:25
In Antwort auf sommerkind1-1

Wir haben zwar noch 1 Jahr Zeit, aber trotzdem machen wir uns schon Gedanken wie es nach der Grundschule weiter gehen soll. Meine Tochter ist eine sehr gute Schülerin. Sie erfasst alles beim ersten Mal, ist sozial super gestellt usw. Das Zeugnis war tiptop. Wenn das so bleibt, ist sie ohne Zweifel ein Fall für's Gymnasium. ABER was ich ganz schrecklich finde an den Gymnasien ist der Leistungsdruck der dort auf die Kinder gemacht wird. Ich kenne es mehrfach aus dem Umfeld. Mehrmals die Woche Unterricht bis 15 Uhr und danach noch Hausaufgaben und lernen. Viele benötigen trotz guter Noten in der Grundschule Nachhilfe. Zeit für Freunde, Hobbys oder einfach mal nichts tun gibt es fast nicht, oder es ist alles streng getaktet. Das finde ich schrecklich, denn auch in Klasse 5,6 oder 7 sind das doch noch KINDER die ihren Freiraum brauchen. Deshalb spielen wir mit dem Gedanken, sie zur Realschule zu schicken, wo sie locker durchkommen kann. Aber verbauen wir ihr damit etwas? Wir wissen auch alle, dass die Schulzeit mitten in die Pubertät fällt, wo plötzlich andere Dinge interessanter sind als Vokabeln lernen. Meist gibt es dann einen Einbruch bei den Noten. Wir sind keine Eltern die ihr Kind unbedingt durchs Abitur zwängen müssen. Wir stehen auf dem Standpunkt “es muss auch noch Handwerker geben“. Aber was, wenn sie studieren möchte was ein Abi voraussetzt und dann den Anschluss nicht mehr bekommt? 

Wenn sie die Empfehlung bekommt würde ich sie auf das Gymnasium schicken, meine Meinung.

Unser Sohn geht in die 5 Klasse Grundschule, wohnen in Brandenburg, da gehen die Kids 6 Jahre in die Grundschule und so wie es aussieht wird er die Gmy Empfehlung bekommen, alle Haupfächer eins und den rest 2.

Er wird dann auch aufs Gym gehen. Zumal er selber sagt er möchte da hin später.

Was möchte den Deine Tochter?15 Uhr Schule, das geht doch noch. Mein Sohn hat jetzt auch schon komplett 6 Stunden und zwimal in der Woche 7 Stunden, dass heißt dann bis 14.35 Uhr Unterricht.

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